NAXOS-Neuheiten im September 2014

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NAXOS-Neuheiten im September 2014

  1. 1. NAXOS NEUHEITEN UUnnsseerree CCDD ddeess MMoonnaattss:: © 2014 Naxos Deutschland Musik & Video Vertriebs­GmbH · Gruber Str. 70 · D­85586 Poing Tel: 08121­25007­40 · Fax: ­41 · info@naxos.de · Händlerservice: Tel: 08121­25007­20 · Fax: ­21 · service@naxos.de www.naxos.de · www.facebook.com/NaxosDE · blog.naxos.de Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
  2. 2. NAXOS NEUHEITEN CD Bloch: Eigene Klangwelt aus dem Geist der Jüdischen Musik 01.09.2014 2 Der in Genf geborene und in den USA gestorbene Ernest Bloch hat besonders durch seinen sogenannten „Jüdischen Zyklus“, bestehend aus der „Israel Symphony“, „Schelomo“, „Trois Poèmes Juifs“ und dem „Streichquartett“ zu einer Renaissance der jüdischen Kunstmusik beigetragen, die ihm vor allem in den USA zu einem Ansehen verhalf, das ihm in Europa versagt geblieben war. Bloch verzichtete auf die Verwendung traditioneller jüdischer Musik, um jedoch aus deren Geist heraus eine eigene Klangwelt zu schaffen. Die „Israel Symphony“, das Herzstück des Zyklus‘, wurde 1917 in der Carnegie Hall uraufgeführt. Ursprünglich hatte Bloch die Symphony als gigantisches Werk in drei Teilen geplant, das er später jedoch kürzte. Wie auf einem bunten Bildteppich vermischen sich pastorale und sinnliche Elemente zu einem kraftvollen und bewegenden Ganzen. „Dalia Atlas kopiert Blochs Notenmaterial mit feinem Pinselstrich und hohen Farbwerten in drei aussagekräftige Tonbilder.“ (Pizzicato über 8.573241, Bloch, Sinfonie cis­Moll) „Diese Einspielungen dürften interpretatorisch nicht so leicht zu übertreffen sein. (…) In Blochs Oeuvre gibt es offensichtlich noch viel Musik zu entdecken: Es lohnt!“ (Fono Forum über 8.573241, Bloch, Sinfonie in cis­Moll) Art. Nr.: Preiscode: 8.573283 AD Setinhalt: Laufzeit: 1­CD 66 Min. BLOCH: Symph. C sharp minor BLOCH: America / Suite Hebraiq 8.573241 8.557151
  3. 3. NAXOS NEUHEITEN CD SEPTURAS Arrangements klingen wie Originalkompositionen 01.09.2014 3 Was wäre, wenn Brahms, Bruckner, Mendelssohn und Schumann Musik für Blechbläser­Septett geschrieben hätten? Noch bei Gabrieli und Monteverdi, bei Bach und Händel spielte das Blech eine große Rolle. Haydn hob zwar das Streichquartett aus der Taufe, doch für Blech­Ensemble hat er nichts geschrieben. Seit der Erfindung des Ventils, das die volle chromatische Bandbreite an Tönen ermöglichte, hat es zwar fortlaufend Musik für Blechbläser gegeben, aber die kommt eher aus dem zeremoniellen­, militärischen­oder Unterhaltungsbereich. In der klassischen Musik hat das Ansehen des Blechs an Ansehen eingebüßt. Das Ensemble SEPTURA ignoriert die Musikhistorie und hat Choral­und Orgelwerke der oben genannten Komponisten für Blechbläser arrangiert. Mit dem Wissen über die Möglichkeiten ihrer Instrumente schöpfen sie alle klanglichen Möglichkeiten aus und passen sie den ausdrucksspezifischen Eigenheiten des Chors und der Orgel an. Und man fragt sich, ob es sich bei den vorliegenden Arrangements nicht um die Originalwerke handelt. Art. Nr.: Preiscode: 8.573314 AD Setinhalt: Laufzeit: 1­CD 57 Min. PROKOFIEV: Romeo and Juliet MOVIEBRASS 8.572193 8.572244
  4. 4. NAXOS NEUHEITEN CD Skoryk: Chartstürmer der ukrainischen Kunstmusik 01.09.2014 4 Der 1938 in Lemberg geborene Myroslaw Skoryk fand durch die musikalischen Ambitionen seiner Eltern schon in früher Kindheit großen Gefallen an der Musik. Auch der Umstand, dass seine Großtante Solomiya Krushelnytska eine der berühmtesten Sopranistinnen ihrer Zeit war, hat bei der Begeisterung für die Musik gewiss eine Rolle gespielt. Nach einer Kindheit und Jugend, die die Familie aufgrund der Besetzung durch das Sowjet­Regime in Sibirien verbringen musste, studierte Skoryk in den 1950er Jahren bei Absolventen der Konservatorien von Wien, Prag und Berlin und entwickelte sich zu einem der herausragenden ukrainischen Komponisten. Seine Werke vereinen zeitgenössischen Stil mit Charakterzügen der ukrainischen Volksmusik. Das „Cello Konzert“ und das „Violinkonzert Nr. 7“ sind durch ihre Verbindung von bittersüßem Lyrismus und explosiver Dynamik gekennzeichnet. Das „Carpathian Concerto for Orchestra“ ist mit seinen swingenden Rhythmen und den folkloristischen Elementen eines der einnehmendsten und populärsten Werke von Myroslaw Skoryk. Und mit der melancholisch schönen „Melody“ katapultierte sich der Komponist 1981 an die Spitze der ukrainischen Kunstmusik. Art. Nr.: Preiscode: 8.573333 AD Setinhalt: Laufzeit: 1­CD 76 Min. KARABITS: Concertos f.Orchestra GLIERE: Symphony No.3 8.572633 8.573161
  5. 5. CD NAXOS NEUHEITEN Musikalische Natureindrücke des Franko­Libanesen Art. Nr.: 8.572773 Preiscode: AD Setinhalt: 1­CD Laufzeit: 73 Min. In der fünften Folge der Serie mit Musik von Behara El­Khoury stellt Naxos drei Konzerte des Franko­Libanesen vor, die durch spezifische Natureindrücke aus der Heimat des Komponisten inspiriert sind. Das Violinkonzert Nr. 1 enthält Hinweise auf Alban Berg, die Ecksätze werden von einer virtuosen Solo­Kadenz für die Violine getrennt. Das kraftvolle „Hornkonzert“ beschreibt die nächtlichen Berge im Libanon, die im Nebel mit dem Horizont verschmelzen. So wie die Farben einer flüchtigen Herbstwolke beschreibt El­Khoury die Eindrücke, die er in seinem Klarinettenkonzert musikalisch umgesetzt hat. Russische Cellosonaten von Lehrer & Schüler Art. Nr.: 9.70196 Preiscode: AD Setinhalt: 1­CD Laufzeit: 73 Min. Nikolay Myaskowsky war einer der einflussreichsten und produktivsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die beiden Cellosonaten markieren den Anfang und das Ende seiner bedeutenden Karriere: warm im Ausdruck erinnert seine „Cellosonate Nr. 1“ stilistisch an Rachmaninow. Immer noch romantisch ist in der Zweiten Cellosonate ein unterschwelliger folkloristischer Einfluss spürbar, der die späteren Jahre Myaskowskys kennzeichnet. Dmitry Kabalewsky war ein Schüler Myaskowskys am Moskauer Konservatorium. Seine Cellosonate wurde von Rostropowitsch uraufgeführt und gilt als einer seiner größten Nachkriegs­Erfolge. 01.09.2014 5
  6. 6. CD NAXOS NEUHEITEN Eine Entdeckung wert: Die Streichquartette von Panufnik Art. Nr.: 8.573164 Preiscode: AD Setinhalt: 1­CD Laufzeit: 79 Min. Während die Orchestermusik des Andrzej Panufnik, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, für Aufmerksamkeit gesorgt hat, scheinen seine innovativen Streichquartette noch im Vorborgenen zu schlummern. Bitter­süße Harmonien charakterisieren das Erste Quartett, das 1976 entstand. Nr. 2 mit dem Titel „Messages“ überträgt die geheimen Botschaften von im Wind vibrierenden Telegrafenkabeln und ist von ausgeprägter emotionaler Intensität. Mit seinem letzten Streichquartett „Wycinanki“ von 1990 bezieht sich Panufnik auf die in ländlichen Gebieten Polens noch lebendige Kunst des Papierschnitts. An vorderster Front der europäischen Avantgarde befand sich Witold Lutoslawski 1964 als sein dramatisches und experimentelles Streichquartett entstand. Originalkompositionen & Arrangements für Orgel Art. Nr.: 8.573194 Preiscode: AD Setinhalt: 1­CD Laufzeit: 72 Min. Obwohl Paul Hindemith kein Spezialist für Orgelmusik war, gehören seine drei Sonaten zu den großen Werken der modernen Orgelliteratur. Sie zeichnen sich durch ihren meisterhaften Kontrapunkt, die Klarheit der Form, die großartige harmonische Sprache und die zutiefst ausdrucksvolle Melodik aus. Bereits 20 Jahre vorher, nämlich 1918 waren Hindemiths früheste Werke für die Königin der Instrumente, die „Zwei Orgelstücke“ entstanden. Joachim Dorfmüller transkribierte Hindemiths „Interludien“ aus seinem Klavierzyklus „Ludus Tonalis“ für das vorliegende Album für die Orgel. Kirsten Sturm spielt die Hubert Sandtner Orgel im Dom zu Rottenburg. 01.09.2014 6
  7. 7. CD NAXOS NEUHEITEN Die wenig bekannte Orchestermusik des Muzio Clementi Art. Nr.: 8.573273 Preiscode: AD Setinhalt: 1­CD Laufzeit: 58 Min. Die Orchesterwerke des in England gestorbenen italienischen Komponisten Muzio Clementi sind wenig bekannt. Nicht viele sind erhalten geblieben, zu denen auch die vier hier vorliegenden gehören. Die zwei Sinfonien Op.18 folgen zwar Klassischen Modellen, sprühen jedoch von Überraschungen in der Modulation und in ihren dynamischen Kontrasten, so wie wir es aus Clementis Klaviersonaten kennen. Das Klavierkonzert überzeugt mit seinem umwerfenden Solo­Teil und einigen überaus schönen Orchesterpassagen. Die Sinfonien Nr. 1 – 4 sind auf den beiden NAXOS­CDs 8.573071 und 8.573112 zu hören. Albéniz: Folge 5 der erfolgreichen Klaviermusik­Serie Art. Nr.: 8.573293 Preiscode: AD Setinhalt: 1­CD Laufzeit: 71 Min. In der neuesten Folge der von der Kritik hoch gelobten Serie mit Klaviermusik von Isaac Albéniz spielt Juan José Mudarra Gàmiz eine Reihe von Stücken aus der ersten Schaffensphase des Komponisten. Sie entstanden zwischen 1881 und 1892 und zeigen Albéniz vielfältiges Können, auch in den kleinsten musikalischen Formen wie den wunderbaren Mazurkas, variantenreiche Stimmungen zu erzeugen. Die „Siete estudios“ (sieben Studien) sind weitaus mehr als Übungen. Hier verschmilzt Albéniz die musikalische Farbenpracht der Iberischen Halbinsel mit der Strenge zentraleuropäischer Traditionen. „Les Saisons“, ein bewegendes Portrait der Jahreszeiten, kann bereits als Vorläufer des Impressionismus gelten, der bald danach in Frankreich auftauchen sollte. 01.09.2014 7
  8. 8. CD NAXOS NEUHEITEN Weltersteinspielungen des Amerikaners Kenneth Fuchs Art. Nr.: 8.559753 Preiscode: AD Setinhalt: 1­CD Laufzeit: 61 Min. Kenneth Fuchs, einer der führenden amerikanischen Komponisten, intensiviert mit der vorliegenden Aufnahme seiner Vokalmusik die Zusammenarbeit mit JoAnn Falletta und dem London Symphony Orchestra. Unter den neuen Arbeiten, die hier vom Bariton Roderick Williams gesungen werden, ist auch das Stück „Falling Man“ nach dem post­nine­eleven­Roman von Don DeLillo. Der Liedzyklus „Movie House“ greift sieben Gedichte von John Updike auf und mit „Songs of Innocence and of Experience“ hat Fuchs vier Gedichte aus dem Werk von William Blake vertont. Ihren visuellen Counterpart findet die Musik von Fuchs in den Bildern von Helen Frankenthaler, von denen eines auf dem Cover dieser CD zu sehen ist. Radikaler Einakter von Maxwell Davies Art. Nr.: 8.660359­60 Preiscode: CF Setinhalt: 2­CD Laufzeit: 87 Min. Bereits während seines Studiums in den frühen 60er Jahren begann Maxwell Davies in Princeton mit der Arbeit an seinem Ein­Akter „Resurrection“, doch erst 1987 wurde das Werk am Darmstädter Staatstheater uraufgeführt. Mit der geradezu radikalen stilistischen Vielfalt und den zahlreichen Brüchen nimmt Maxwell Davies in schriller Szenenfolge mit einem comicartigen finsteren Wechsel von Hymnen, zuckersüßen Walzern und banaler TV­Werbung unterschiedliche institutionelle Ziele wie Staat, Kirche und Medien ins Visier. 01.09.2014 8
  9. 9. Weitere Veröffentlichungen bei NAXOS CD 01.09.2014 9

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