Die Hausarbeit von Tetyana Repetya untersucht den Einfluss der Wiener Werkstätte auf den Modedesigner Paul Poiret sowie die Entwicklungen im Bereich Kunsthandwerk und Mode um die Jahrhundertwende. Die Wiener Werkstätte, gegründet 1903 von Josef Hoffmann und Koloman Moser, verband handwerkliche Qualität mit einem neuen, funktionalen Designansatz und beeinflusste die Mode durch die Etablierung des Reformkleides, das sich gegen die traditionellen Korsetts wandte. Poiret, der die Wiener Stoffe und deren innovative Designs schätzte, trug zur internationalen Anerkennung dieser künstlerischen Bewegung bei, die sowohl ästhetische als auch gesellschaftliche Revolutionsbestrebungen im Bereich der Mode propagierte.