Was uns wirklich nährt
Wie unsere Nahrung unsere
Gesundheit beeinflusst
Christoph Santschi (Dipl. Natw. ETH)
URL zum Blog: http://pure-natur.blogspot.ch/
"Eure Nahrungsmittel sollen eure
Heilmittel und eure Heilmittel
eure Nahrungsmittel sein."
HIPPOKRATES
«Wir müssen die Ursachen finden
und beseitigen, statt nur die
Symptome zu kaschieren»
Frank Jester
Menschlicher Körper:
Struktur-Hierarchie
• Quanten
• Atome
• Molekühle
• Organellen
• Zellen (100 Billionen)
wollen versorgt sein
• Gewebe
• Organe
• Organverbunde
• Körper
• Bewusstsein
Menschlicher Körper: Struktur
• Enthält etwa 90’000 km Blutgefässe
• Sie würden die Welt 2 Mal umspannen
Menschlicher Körper: Struktur
• Die Zunge hat mehr Geschmacksknospen als
es Restaurants in San Francisco gibt
Menschlicher Körper: Struktur
• Ein Nieser hat die gleiche Geschwindigkeit wie
ein Tornado
Menschlicher Körper: Struktur
• Die Anzahl der Neuronen in unsere Gehirn
entspricht der Hälft der Anzahl Sterne in der
Milchstrasse
Menschlicher Körper
• Es leben mehr Bakterien auf unserer Haut als
Menschen auf der Erde
Menschlicher Körper: Prozesse
• 8 Atemzüge
• Produktion von 0.3 Gramm Kohlendioxid
• 36 Herzschläge
• Produktion von 72 Millionen roter
Blutkörperchen
• Blut bewegt sich 6.5 km
• 25’000 Gedanken
• Produktion von 100 Watt Energie
Innerhalb von 30 Sekunden:
Stoffwechsel: Übersicht
Stoffwechsel: Auschnitt
Dient dem oxidativen Abbau
organischer Stoffe zum Zweck der
Energiegewinnung
und der Bereitstellung
von Zwischenprodukten
für Biosynthesen .
Enzyme
Dr. Edward Howell, Pionier der Enzym-Therapie, beschreibt
dies so:
• Enzyme sind Substanzen, die das Leben möglich
machen.
• Sie werden für alle chemischen Reaktionen, die im
menschlichen Körper stattfinden, benötigt.
• Ohne Enzyme würde überhaupt nichts passieren.
• Weder Vitamine, Minerale noch Hormone können
ohne Enzyme irgendeine Arbeit verrichten.
Enzyme: Einflüsse auf Funktion
Struktur des Eisen-Schwefel-
Enzyms 4-Hydroxybutyryl-
CoA-Dehydratase (4-BUDH).
Wichtig für die Zellatmung
pH-Wert: Gleichgewicht von Säure und Basen ist
Grundlage für alles Lebensvorgänge im Organismus
Funktionen von Vitaminen
• Vorstufen wichtiger Co-Enyzme:
• B-Vitamine (B1, B2, B6, B12, H)
• Vitamin K
• Antioxidative Vitamine
• Vitamin A
• Vitamin C
• Vitamin E
• Hormonartige Vitamine
• Viamin D (Verwandtschaft zu
Steoridhormonen, Östrogen, Testosteron)
Zusammenhänge
• Frank Jester (Heilpraktier, Humanmediziner,
Zahnmediziner):
Obwohl unser Körper so unendlich komplex ist,
sollte Gesundheit doch aber einfach sein,
wenn man gewisse Naturgesetze einhält
• Wissenschaft entdeckt immer mehr
Zusammenhänge zwischen Ernährung,
Nährstoffen, Lebensstil und Gesundheit
Stichworte
• Übersäuerung
• Blutfluss
• Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen bis in kleinste
Kapillaren
• Abtransport von Schlacken
• Nährstoffmangel
• Körper besteht zu 60% - 70% aus Wasser: Medium für
die biochemischen Reaktionen
Übersäuerung
• Säuren: natürliches Stoffwechselprodukt
• Säuren: im Normalfall über Nieren ausgeschieden
• Säure-Überschuss: Entsorgung auf anderen Wegen
• Übersäuerungkrankheiten:
– Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Akne
– Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen (Magen)
– Übersäuerung in den Gelenken  Arthrose
– Rückenschmerzen  stabilisierende Bänder zwischen Wirbeln
angegriffen?
– Cellulitis: Ursache im Unterhautfettgewebe: Bindegewebsschicht
(Kollagen haltig), welche das Unterhautfettgewebe strukturiert
– Probleme mit dem Immunsystem
– Erhöhung des Blutdruckes
Körper: Raubbau
auf der Suche nach Basen
• Aus Bindegewebe
• Knochen
• Zähnen
• Zellen
 Calzium-Mangel  Osteporose
Schritte
• Entsäuerung
• Verbesserung der Durchblutung
– Beeinflussung über L-Arginin
– Bewegung
– Kneippen
– Qigong, Joga, Stretching, Atemtechnik
• Entgiftung
– Organischer Schwefel
– Bitterstoffe
– Balaststoffe
• Ausleiten von Metallen
– Mischung von Vitaminen, Mineralien, Algen, Zeolith, Koriander, Homöopathie
• Abnehmen
– Versorgung mit Nährstoffen/Vitalstoffen
– Balaststoffe
– Stoffe für das Ausleiten der freiwerdenden Giftstoffe (Fettgewebe)
• Stressmanagement
– Meditation, Psychohygiene vor allem am Abend
– Genusstherapie (Musik, Aromen, Sauna, Baden, ..)
• Basenbetonter essen (eventuell Basentabletten, Pulver nehmen)
• Mehr stilles Wasser trinken
• Am Abend nur leichte Malzeiten
• Rauchen einstellen (Guarana und B-Vitamine)
Limitieren der Säurebilder
• Viel Wein oder Cola-Getränke
• Viel tierisches Eisweiss
• Rauchen
• Süssigkeiten und Zucker
• Weisses Mehl
• Zwieback, Brötchen, Gebäck
• Schlafmangel
• Stress
• Umweltbelastung
Basisch wirkende Lebensmittel,
Beispiele mit niedrigem PRAL-Faktor:
• Kartoffel
• Kiwi
• Karotten
• Bananen
• Schwarze Johannisbeere
• Rucola
• Fenchel
• Spinat
• Feigen
• Rosinen
• Brokkoli
• Mangold
• Feldsalat
• Grünkohl
• Keimlinge (Alfalfa)
• Manche Algen
Verbesserung der Durchblutung
- Die ärgsten Feinde der Blutgefässe: Säuren
und freie Radikale
- Dauernde Übersäuerung führt zu
Gefässverengung, zu Durchblutungsstörungen
und schliesslich zu Organschädigungen
(Bauchspeicheldrüse, Gehirn, Lunge)
Nachschub an lebenswichtigen
Treibstoffen
• Mineralstoffe / Mengenelemente (Magnesium, Kalzium, Kalium, Natrium)
• Spurenelemente (Zink, Chrom, Jod, Selen, Molybdän, Mangan, Eisen)
• Vitamine (A, B, C, D, E, K)
• Fettsäuren (EPA, DHA)  Gewebehormone
• Enzyme (Bromelain, Papain)
• Aminosäuren (22 verschiedene, davon einige essentiel (L-Lysin) oder semi-essentiell (L-
Arginin, L-Citrulin, L-Ornithin)
• Balaststoffe (Ageate, Flohsamen, Pektin zum Abtransport von Stoffwechsel-Abfällen)
• Co-Enzyme (Q10, …)
• Hormonähnliche Substanzen (z.B. In Soja)
• Spezielle bioaktive Moleküle (aufbauend, regulierend)
– L-Arginin
– Chlorophyll
– Glukosamin
– Chondrotin
– DHA
– Creatin
– L-Carnitin
– Phosphatidylserin
• Antioxidantien (Selen, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine)
• Pflanzenstoffe: Co-Faktoren für die Enzyme
Lauernde Gefahr:
«Stille Entzündungen in den Geweben»
• Viele Menschen haben dauerhafte leichte Entzündungen, ohne dass sie es
überhaupt merken.
• Trotzdem können diese entzündlichen Prozesse Auslöser für erschütternd viele
chronische Krankheiten sein:
• Arteriosklerose
• Allergien
• Diabetes
• Alzheimer
• Parkinson
• Hauptursache von solchen „stillen“ Entzündungen ist die Lebensweise vieler
Menschen mit
• zu wenig Bewegung,
• Vitamin-D-Mangel und
• falscher Ernährung, Übergewicht
Vitalstoffe in Nahrungsmittel
Gründe für Reduktion des Vitalstoffgehaltes in Nahrungsmittel:
• lange Transportwege
• Früchte werden unreif geerntet
• Züchten auf Haltbarkeit und gutes Aussehen statt auf
Vitalstoffgehalt
Superfood: Produkte mit genügend natürlicher Power:
• Wildkräuter (Löwenzahn, Giersch, Wegerich, Brennessel)
• Wilde Früchte (Goji-Beere, Açai-Beere, Granatapfel, Sanddorn)
• Keimlinge wie Alfalfa
• Süsswasseralgen
Blut und Adernsystem
Blut
• Enthält alle für ein gesundes Leben wichtigen Nähr- und Treibstoffe
• 8% unseres Körpergewichtes
• Erwachsene: 5-6 Liter die ständig zirkulieren
• Transport von Eiweissen, Hormonen, Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen
und Nährstoffe zu den Organen, Geweben und Zellen
• Sauerstoffträger
• Abfallentsorger
• Warnzentrale (Aktivierung der körpereigenen Abwehr)
Adernsystem
• Ausgeklügeltes System von Pipeplines
• Pumpe: das Herz
• Daumendicke Röhren im Zentrum, haarfeine Kapillaren in der Peripherie
• Durchströmmenge: 7’000 Liter Blut pro Tag
L-Arginin: Macht Blutgefässe und
Kreislauf fit und fexibel
Stickstoff(mon)oxid NO
• Signalmolekül im menschlichen Herz-Kreislauf- und Gefässsystem
• Entdeckt durch Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad
(Nobelpreis 1998)
• NO führt zu einer erheblichen Erweiterung der Gefässe
L-Arginin
• Semiessentielle Aminosäure (Produktion lässt im Alter nach)
• L-Arginin setzt bei Verstoffwechselung NO frei
• Entspannt dadurch die Muskeln, auch die glatte Muskulatur der
Blutgefässe
• Verhindert ein Verkleben der Blutplättchen (Thrombozyten)
• Kein Kunstprodukt, ein Stoff aus der Natur. Kommt in geringen Mengen in
Buchweizen, Nüssen und Kürbis vor und in allen Eiweissen (tierisch und
pflanzlich)
• Supplementierung im Alter empfohlen
• L-Citrullin als Depotform (8-12 Stunden)
• Absolut unbedenklich
L-Arginin: Wirkungen
• Erweitert die Blutgefäss
• Erhöht die sportliche Leistungsfähigkeit
• Verbessert die Funktion der Prostata, der
Schwellkörper im Penis und erhöht die Libido der Frau.
• Verbessert Aussehen (Haut)
• Impulsgeber für bessere Stimmung, Lebensfreude und
mentale Leistungsfähigkeit
• Erhöht die Aktivität der Abwehrzellen (Immunsystem)
• Kann die Atemwege öffnen (Asthma)
L-Arginin: Wirkungen
• L-Citrulin für Depot-Wirkung (8-12 Stunden)
• Bessere Wirkung zusammen mit Antioxidantien (Vitamin C, E, OPC)
• 2 x 4-6 g L-Arginin pro Tag (morgens und abends)
• L-Lysin und OPC hilft die Qualität der
Gefässwände zu verbesseren
(Aufbau und Schutz von Kollagen)
• Vitamin C wird beim Kollagen-
Aufbau benötigt. Wichtig für
elastische Zellwände
• Urmenschen 1-2 g Vitamin C
über Nahrung, heute 80 mg
• Vitamin-C-Mangel
(< 2mg /kg Körpergewicht)
führt innert weniger Wochen zu
einer ausgeprägten Arteriosklerose
Regenerator OPC («Vitamin P»)
• OPC eines der stärksten Antioxidantien
(Oligomere Proanthocyanidine)
• Antioxidantien: Schützen Gewebe und Zellen vor freien
Radikalen
• Antioxidantien sind im Verbund am wirkungsvollsten
• Vorkommen OPC: Traubenkerne, Erdnusshäute, Rind der
maritimen Pinie, des Teebaumes und in Piniennadeln
• Französischer Professor Masquelier: Verfahren zu Extraktion
von OPC
• Heftet sich an das Kollagen, schützt die Blutgefässe
• Dosierung 200 mg OPC pro Tag kombiniert mit 2 g Vitamin C
pro Tag
• Achten auf Qualitätsmerkmal «Masquelier Original OPC»
Nährstoffe / Vitalstoffe
Helfer gegen das Austrocknen (Proteoglykane)
– Hyaluronsäure
1 Gramm Hyaluronsäure bindet 20 Gramm Wasser (z.B. im Knorpel des Kniegelenks)
– Glucosamin
– Chondrotinsulfat
Kommen vor in:
– Bindegewebe
– Knorpel
– Gelenkflüssigkeit
Knorpel besteht aus:
– Wasser (65-80%)
– Proteoglykane
– Knorpelzellen (1%)
Tipp von Frank Jester:
Eine Nahrungsergänzung mit Hyaluronsäure und Glukosamin tut dem ganzen Körper
gut.
Das geheime Doppelleben des
Vitamin D
• Vitamin D gehört biochemisch zu dem Steroidhormonen (wie auch
Östrogen, Testosteron, Cortison)
• Die Gemeinsamkeit in dieser Familie: bei einem Mangel kommt es zu
vergleichbaren Symptomen.
• Mattigkeit,
• verminderte körperliche Leistung,
• Schlafstörungen,
• Anfälligkeit für Infektionen,
• Unfruchtbarkeit und
• Depressionen.
• Vitamin D ein echtes Hormon, das allen Zellen des Körpers Befehle geben
kann.
• Somit ist es kein einfacher Baustein wie die anderen Vitamine, sondern ein
Stoff, der im Kern der Zelle genaue Anweisungen gibt.
Entzündungshemmen mit
Omega 3 Fettsäuren
Warum Nährungsergänzungen
sinnvoll sind – aber nur die Richtigen
• Mindestens 7 Portionen Obst oder Gemüse täglich (neuste Studie UK),
voher 5
• Studie Bayern 1997: flächendeckende Unterversorgung mit Zink, Jod,
Balaststoffe, einzelne Bevölkerungsgruppen Unterversorgung mit Vitamin
A, C, D und E
• Studie Deutschland 2008: flächendeckende Unterversorgung mit Vitamin
D und Fohlsäure
• Fünf der häufigsten Todesursachen sind auf schlechte Ernährung
zurückzuführen.
• Prof. Dr. Konrad Beyreuther: Ernährung ganz entscheidende Komponente
bei Alzheimer
• Schweizer Ernährungsbericht 1998: Ungenügende Versorgung mit den
Vitaminen B1, B2, B6, D sowie Calcium und Jod
• Vitalstoffgehalt Vergleichzeitraum 2005 zu 1994: Verlust an wichtigen
Wirkstoffen: Apfel 65%, Strauchtomate 40%, italienischer Gemüsefenchel
45%, Möhre 35 %, Bananen aus Equador 35%
• Umweltbelastungen  Flut von freien Radikalen
Ernährungs-Typs
• Basische Nahrungsmittel
• Möglichst frische Ware: regional, bio
• Öfter Mal Rohkost, z.B. als Pausensnack
• Süsswaren meiden
• Versteckte Zucker reduzieren
• Schnelle Kohlenhydrate meiden
• Nahrungsmittelergänzungen in Betracht ziehen
(naturbelassene, qualitativ hochstehende)
Kleine Ernährungskunde:
Kleinkinderalter bis ins Erwachsenenalter
Studie von der WHO 2003. Empfehlungen:
• Genügend Bewegung spielt eine entscheidende Rolle für
einen fitten Kreislauf
• Möglichst viel Gemüse und Obst essen
• Nicht zu viel Salz verwenden
• Eher ungesättigte Fettsäuren (in Pflanzenölen und
Meeresfisch) als gesättigte (tierische Fette)
• Wichtig ist die richtige Mischung des Nahrungsangebots für
die Kinder
Spezialfall
– Zucker enthält keine zusätzlichen wertvollen Bestandteile
wie Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe  leere
Kalorien
– Zucker bringt wie Fett die Selbstregulation und das
natürliche Hunger-Satt-Empfinden durcheinander
– Zucker wird oft in Kombination mit Fett gegessen: Das ist
eine folgenschwere Form der Verführung
Links
• Säure Basen Forum: http://www.saeure-basen-
forum.de/
• Gesundheit, die Spass macht, Prävent-o-logisch
http://www.petrawenzel.de/
• Christoph Santschi Pure Natur http://pure-
natur.blogspot.ch/
• Frank Jester http://www.frank-jester-shop.de/
• Qualitativ hochstehende, naturbelassene, gut
abgestimmte Nahrungergänzungen (Bei
Bestellung Ref 5402089 verwenden):
http://www.lifeplus.com/santschi/ch-de/product-
category/nutritional-supplements
Buchempfehlungen
• Arginin, OPC und Entsäuerung (Frank Jester)
• Gesund länger leben durch OPC (Anne Simons)
• Die Vitalstoffentscheidung (Dr. med. Petra Wenzel)
• Schlau gelaunt, neue Erkenntnisse der Hirnforschung (Dr. med. Petra Wenzel)
• Risikofaktor Vitaminmangel (Andreas Jopp)
• Fitt mit fett (Dr. Ulrich Strunz + Andreas Jopp)
• Forever young Geheimis Eiweiss (Dr. Ulrich Strunz + Anreas Jopp)
• Mineralien das Erfolgsprogramm (Dr. Ulrich Strunz + Andreas Jopp)
• Die neue Vitaminbibel (Earl Mindell, Heyne Verlag)
• Kindgerechte Ernährung bei ADHS (Dr. Med. Kurt Mosetter, Anna Cavelius, Martina
Kittler, Christa Schmedes)
• No more heart deseas (Louis Ignarro)
• Die schöne Welt des Essens (Hans-Ulrich Grimm)
• Jedes Kind kann richtig essen (Annette Kast Zahn, Dr. Med. Hartmut Morgenroth)

Was uns wirklich nährt

  • 1.
    Was uns wirklichnährt Wie unsere Nahrung unsere Gesundheit beeinflusst Christoph Santschi (Dipl. Natw. ETH) URL zum Blog: http://pure-natur.blogspot.ch/
  • 2.
    "Eure Nahrungsmittel solleneure Heilmittel und eure Heilmittel eure Nahrungsmittel sein." HIPPOKRATES «Wir müssen die Ursachen finden und beseitigen, statt nur die Symptome zu kaschieren» Frank Jester
  • 3.
    Menschlicher Körper: Struktur-Hierarchie • Quanten •Atome • Molekühle • Organellen • Zellen (100 Billionen) wollen versorgt sein • Gewebe • Organe • Organverbunde • Körper • Bewusstsein
  • 4.
    Menschlicher Körper: Struktur •Enthält etwa 90’000 km Blutgefässe • Sie würden die Welt 2 Mal umspannen
  • 5.
    Menschlicher Körper: Struktur •Die Zunge hat mehr Geschmacksknospen als es Restaurants in San Francisco gibt
  • 6.
    Menschlicher Körper: Struktur •Ein Nieser hat die gleiche Geschwindigkeit wie ein Tornado
  • 7.
    Menschlicher Körper: Struktur •Die Anzahl der Neuronen in unsere Gehirn entspricht der Hälft der Anzahl Sterne in der Milchstrasse
  • 8.
    Menschlicher Körper • Esleben mehr Bakterien auf unserer Haut als Menschen auf der Erde
  • 9.
    Menschlicher Körper: Prozesse •8 Atemzüge • Produktion von 0.3 Gramm Kohlendioxid • 36 Herzschläge • Produktion von 72 Millionen roter Blutkörperchen • Blut bewegt sich 6.5 km • 25’000 Gedanken • Produktion von 100 Watt Energie Innerhalb von 30 Sekunden:
  • 10.
  • 11.
    Stoffwechsel: Auschnitt Dient demoxidativen Abbau organischer Stoffe zum Zweck der Energiegewinnung und der Bereitstellung von Zwischenprodukten für Biosynthesen .
  • 12.
    Enzyme Dr. Edward Howell,Pionier der Enzym-Therapie, beschreibt dies so: • Enzyme sind Substanzen, die das Leben möglich machen. • Sie werden für alle chemischen Reaktionen, die im menschlichen Körper stattfinden, benötigt. • Ohne Enzyme würde überhaupt nichts passieren. • Weder Vitamine, Minerale noch Hormone können ohne Enzyme irgendeine Arbeit verrichten.
  • 13.
    Enzyme: Einflüsse aufFunktion Struktur des Eisen-Schwefel- Enzyms 4-Hydroxybutyryl- CoA-Dehydratase (4-BUDH). Wichtig für die Zellatmung pH-Wert: Gleichgewicht von Säure und Basen ist Grundlage für alles Lebensvorgänge im Organismus
  • 14.
    Funktionen von Vitaminen •Vorstufen wichtiger Co-Enyzme: • B-Vitamine (B1, B2, B6, B12, H) • Vitamin K • Antioxidative Vitamine • Vitamin A • Vitamin C • Vitamin E • Hormonartige Vitamine • Viamin D (Verwandtschaft zu Steoridhormonen, Östrogen, Testosteron)
  • 15.
    Zusammenhänge • Frank Jester(Heilpraktier, Humanmediziner, Zahnmediziner): Obwohl unser Körper so unendlich komplex ist, sollte Gesundheit doch aber einfach sein, wenn man gewisse Naturgesetze einhält • Wissenschaft entdeckt immer mehr Zusammenhänge zwischen Ernährung, Nährstoffen, Lebensstil und Gesundheit
  • 16.
    Stichworte • Übersäuerung • Blutfluss •Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen bis in kleinste Kapillaren • Abtransport von Schlacken • Nährstoffmangel • Körper besteht zu 60% - 70% aus Wasser: Medium für die biochemischen Reaktionen
  • 17.
    Übersäuerung • Säuren: natürlichesStoffwechselprodukt • Säuren: im Normalfall über Nieren ausgeschieden • Säure-Überschuss: Entsorgung auf anderen Wegen • Übersäuerungkrankheiten: – Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Akne – Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen (Magen) – Übersäuerung in den Gelenken  Arthrose – Rückenschmerzen  stabilisierende Bänder zwischen Wirbeln angegriffen? – Cellulitis: Ursache im Unterhautfettgewebe: Bindegewebsschicht (Kollagen haltig), welche das Unterhautfettgewebe strukturiert – Probleme mit dem Immunsystem – Erhöhung des Blutdruckes
  • 18.
    Körper: Raubbau auf derSuche nach Basen • Aus Bindegewebe • Knochen • Zähnen • Zellen  Calzium-Mangel  Osteporose
  • 19.
    Schritte • Entsäuerung • Verbesserungder Durchblutung – Beeinflussung über L-Arginin – Bewegung – Kneippen – Qigong, Joga, Stretching, Atemtechnik • Entgiftung – Organischer Schwefel – Bitterstoffe – Balaststoffe • Ausleiten von Metallen – Mischung von Vitaminen, Mineralien, Algen, Zeolith, Koriander, Homöopathie • Abnehmen – Versorgung mit Nährstoffen/Vitalstoffen – Balaststoffe – Stoffe für das Ausleiten der freiwerdenden Giftstoffe (Fettgewebe) • Stressmanagement – Meditation, Psychohygiene vor allem am Abend – Genusstherapie (Musik, Aromen, Sauna, Baden, ..) • Basenbetonter essen (eventuell Basentabletten, Pulver nehmen) • Mehr stilles Wasser trinken • Am Abend nur leichte Malzeiten • Rauchen einstellen (Guarana und B-Vitamine)
  • 20.
    Limitieren der Säurebilder •Viel Wein oder Cola-Getränke • Viel tierisches Eisweiss • Rauchen • Süssigkeiten und Zucker • Weisses Mehl • Zwieback, Brötchen, Gebäck • Schlafmangel • Stress • Umweltbelastung
  • 21.
    Basisch wirkende Lebensmittel, Beispielemit niedrigem PRAL-Faktor: • Kartoffel • Kiwi • Karotten • Bananen • Schwarze Johannisbeere • Rucola • Fenchel • Spinat • Feigen • Rosinen • Brokkoli • Mangold • Feldsalat • Grünkohl • Keimlinge (Alfalfa) • Manche Algen
  • 22.
    Verbesserung der Durchblutung -Die ärgsten Feinde der Blutgefässe: Säuren und freie Radikale - Dauernde Übersäuerung führt zu Gefässverengung, zu Durchblutungsstörungen und schliesslich zu Organschädigungen (Bauchspeicheldrüse, Gehirn, Lunge)
  • 23.
    Nachschub an lebenswichtigen Treibstoffen •Mineralstoffe / Mengenelemente (Magnesium, Kalzium, Kalium, Natrium) • Spurenelemente (Zink, Chrom, Jod, Selen, Molybdän, Mangan, Eisen) • Vitamine (A, B, C, D, E, K) • Fettsäuren (EPA, DHA)  Gewebehormone • Enzyme (Bromelain, Papain) • Aminosäuren (22 verschiedene, davon einige essentiel (L-Lysin) oder semi-essentiell (L- Arginin, L-Citrulin, L-Ornithin) • Balaststoffe (Ageate, Flohsamen, Pektin zum Abtransport von Stoffwechsel-Abfällen) • Co-Enzyme (Q10, …) • Hormonähnliche Substanzen (z.B. In Soja) • Spezielle bioaktive Moleküle (aufbauend, regulierend) – L-Arginin – Chlorophyll – Glukosamin – Chondrotin – DHA – Creatin – L-Carnitin – Phosphatidylserin • Antioxidantien (Selen, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine) • Pflanzenstoffe: Co-Faktoren für die Enzyme
  • 24.
    Lauernde Gefahr: «Stille Entzündungenin den Geweben» • Viele Menschen haben dauerhafte leichte Entzündungen, ohne dass sie es überhaupt merken. • Trotzdem können diese entzündlichen Prozesse Auslöser für erschütternd viele chronische Krankheiten sein: • Arteriosklerose • Allergien • Diabetes • Alzheimer • Parkinson • Hauptursache von solchen „stillen“ Entzündungen ist die Lebensweise vieler Menschen mit • zu wenig Bewegung, • Vitamin-D-Mangel und • falscher Ernährung, Übergewicht
  • 25.
    Vitalstoffe in Nahrungsmittel Gründefür Reduktion des Vitalstoffgehaltes in Nahrungsmittel: • lange Transportwege • Früchte werden unreif geerntet • Züchten auf Haltbarkeit und gutes Aussehen statt auf Vitalstoffgehalt Superfood: Produkte mit genügend natürlicher Power: • Wildkräuter (Löwenzahn, Giersch, Wegerich, Brennessel) • Wilde Früchte (Goji-Beere, Açai-Beere, Granatapfel, Sanddorn) • Keimlinge wie Alfalfa • Süsswasseralgen
  • 26.
    Blut und Adernsystem Blut •Enthält alle für ein gesundes Leben wichtigen Nähr- und Treibstoffe • 8% unseres Körpergewichtes • Erwachsene: 5-6 Liter die ständig zirkulieren • Transport von Eiweissen, Hormonen, Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Nährstoffe zu den Organen, Geweben und Zellen • Sauerstoffträger • Abfallentsorger • Warnzentrale (Aktivierung der körpereigenen Abwehr) Adernsystem • Ausgeklügeltes System von Pipeplines • Pumpe: das Herz • Daumendicke Röhren im Zentrum, haarfeine Kapillaren in der Peripherie • Durchströmmenge: 7’000 Liter Blut pro Tag
  • 27.
    L-Arginin: Macht Blutgefässeund Kreislauf fit und fexibel Stickstoff(mon)oxid NO • Signalmolekül im menschlichen Herz-Kreislauf- und Gefässsystem • Entdeckt durch Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad (Nobelpreis 1998) • NO führt zu einer erheblichen Erweiterung der Gefässe L-Arginin • Semiessentielle Aminosäure (Produktion lässt im Alter nach) • L-Arginin setzt bei Verstoffwechselung NO frei • Entspannt dadurch die Muskeln, auch die glatte Muskulatur der Blutgefässe • Verhindert ein Verkleben der Blutplättchen (Thrombozyten) • Kein Kunstprodukt, ein Stoff aus der Natur. Kommt in geringen Mengen in Buchweizen, Nüssen und Kürbis vor und in allen Eiweissen (tierisch und pflanzlich) • Supplementierung im Alter empfohlen • L-Citrullin als Depotform (8-12 Stunden) • Absolut unbedenklich
  • 28.
    L-Arginin: Wirkungen • Erweitertdie Blutgefäss • Erhöht die sportliche Leistungsfähigkeit • Verbessert die Funktion der Prostata, der Schwellkörper im Penis und erhöht die Libido der Frau. • Verbessert Aussehen (Haut) • Impulsgeber für bessere Stimmung, Lebensfreude und mentale Leistungsfähigkeit • Erhöht die Aktivität der Abwehrzellen (Immunsystem) • Kann die Atemwege öffnen (Asthma)
  • 29.
    L-Arginin: Wirkungen • L-Citrulinfür Depot-Wirkung (8-12 Stunden) • Bessere Wirkung zusammen mit Antioxidantien (Vitamin C, E, OPC) • 2 x 4-6 g L-Arginin pro Tag (morgens und abends) • L-Lysin und OPC hilft die Qualität der Gefässwände zu verbesseren (Aufbau und Schutz von Kollagen) • Vitamin C wird beim Kollagen- Aufbau benötigt. Wichtig für elastische Zellwände • Urmenschen 1-2 g Vitamin C über Nahrung, heute 80 mg • Vitamin-C-Mangel (< 2mg /kg Körpergewicht) führt innert weniger Wochen zu einer ausgeprägten Arteriosklerose
  • 30.
    Regenerator OPC («VitaminP») • OPC eines der stärksten Antioxidantien (Oligomere Proanthocyanidine) • Antioxidantien: Schützen Gewebe und Zellen vor freien Radikalen • Antioxidantien sind im Verbund am wirkungsvollsten • Vorkommen OPC: Traubenkerne, Erdnusshäute, Rind der maritimen Pinie, des Teebaumes und in Piniennadeln • Französischer Professor Masquelier: Verfahren zu Extraktion von OPC • Heftet sich an das Kollagen, schützt die Blutgefässe • Dosierung 200 mg OPC pro Tag kombiniert mit 2 g Vitamin C pro Tag • Achten auf Qualitätsmerkmal «Masquelier Original OPC»
  • 31.
    Nährstoffe / Vitalstoffe Helfergegen das Austrocknen (Proteoglykane) – Hyaluronsäure 1 Gramm Hyaluronsäure bindet 20 Gramm Wasser (z.B. im Knorpel des Kniegelenks) – Glucosamin – Chondrotinsulfat Kommen vor in: – Bindegewebe – Knorpel – Gelenkflüssigkeit Knorpel besteht aus: – Wasser (65-80%) – Proteoglykane – Knorpelzellen (1%) Tipp von Frank Jester: Eine Nahrungsergänzung mit Hyaluronsäure und Glukosamin tut dem ganzen Körper gut.
  • 32.
    Das geheime Doppellebendes Vitamin D • Vitamin D gehört biochemisch zu dem Steroidhormonen (wie auch Östrogen, Testosteron, Cortison) • Die Gemeinsamkeit in dieser Familie: bei einem Mangel kommt es zu vergleichbaren Symptomen. • Mattigkeit, • verminderte körperliche Leistung, • Schlafstörungen, • Anfälligkeit für Infektionen, • Unfruchtbarkeit und • Depressionen. • Vitamin D ein echtes Hormon, das allen Zellen des Körpers Befehle geben kann. • Somit ist es kein einfacher Baustein wie die anderen Vitamine, sondern ein Stoff, der im Kern der Zelle genaue Anweisungen gibt.
  • 33.
  • 34.
    Warum Nährungsergänzungen sinnvoll sind– aber nur die Richtigen • Mindestens 7 Portionen Obst oder Gemüse täglich (neuste Studie UK), voher 5 • Studie Bayern 1997: flächendeckende Unterversorgung mit Zink, Jod, Balaststoffe, einzelne Bevölkerungsgruppen Unterversorgung mit Vitamin A, C, D und E • Studie Deutschland 2008: flächendeckende Unterversorgung mit Vitamin D und Fohlsäure • Fünf der häufigsten Todesursachen sind auf schlechte Ernährung zurückzuführen. • Prof. Dr. Konrad Beyreuther: Ernährung ganz entscheidende Komponente bei Alzheimer • Schweizer Ernährungsbericht 1998: Ungenügende Versorgung mit den Vitaminen B1, B2, B6, D sowie Calcium und Jod • Vitalstoffgehalt Vergleichzeitraum 2005 zu 1994: Verlust an wichtigen Wirkstoffen: Apfel 65%, Strauchtomate 40%, italienischer Gemüsefenchel 45%, Möhre 35 %, Bananen aus Equador 35% • Umweltbelastungen  Flut von freien Radikalen
  • 35.
    Ernährungs-Typs • Basische Nahrungsmittel •Möglichst frische Ware: regional, bio • Öfter Mal Rohkost, z.B. als Pausensnack • Süsswaren meiden • Versteckte Zucker reduzieren • Schnelle Kohlenhydrate meiden • Nahrungsmittelergänzungen in Betracht ziehen (naturbelassene, qualitativ hochstehende)
  • 36.
    Kleine Ernährungskunde: Kleinkinderalter bisins Erwachsenenalter Studie von der WHO 2003. Empfehlungen: • Genügend Bewegung spielt eine entscheidende Rolle für einen fitten Kreislauf • Möglichst viel Gemüse und Obst essen • Nicht zu viel Salz verwenden • Eher ungesättigte Fettsäuren (in Pflanzenölen und Meeresfisch) als gesättigte (tierische Fette) • Wichtig ist die richtige Mischung des Nahrungsangebots für die Kinder
  • 37.
    Spezialfall – Zucker enthältkeine zusätzlichen wertvollen Bestandteile wie Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe  leere Kalorien – Zucker bringt wie Fett die Selbstregulation und das natürliche Hunger-Satt-Empfinden durcheinander – Zucker wird oft in Kombination mit Fett gegessen: Das ist eine folgenschwere Form der Verführung
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    Links • Säure BasenForum: http://www.saeure-basen- forum.de/ • Gesundheit, die Spass macht, Prävent-o-logisch http://www.petrawenzel.de/ • Christoph Santschi Pure Natur http://pure- natur.blogspot.ch/ • Frank Jester http://www.frank-jester-shop.de/ • Qualitativ hochstehende, naturbelassene, gut abgestimmte Nahrungergänzungen (Bei Bestellung Ref 5402089 verwenden): http://www.lifeplus.com/santschi/ch-de/product- category/nutritional-supplements
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    Buchempfehlungen • Arginin, OPCund Entsäuerung (Frank Jester) • Gesund länger leben durch OPC (Anne Simons) • Die Vitalstoffentscheidung (Dr. med. Petra Wenzel) • Schlau gelaunt, neue Erkenntnisse der Hirnforschung (Dr. med. Petra Wenzel) • Risikofaktor Vitaminmangel (Andreas Jopp) • Fitt mit fett (Dr. Ulrich Strunz + Andreas Jopp) • Forever young Geheimis Eiweiss (Dr. Ulrich Strunz + Anreas Jopp) • Mineralien das Erfolgsprogramm (Dr. Ulrich Strunz + Andreas Jopp) • Die neue Vitaminbibel (Earl Mindell, Heyne Verlag) • Kindgerechte Ernährung bei ADHS (Dr. Med. Kurt Mosetter, Anna Cavelius, Martina Kittler, Christa Schmedes) • No more heart deseas (Louis Ignarro) • Die schöne Welt des Essens (Hans-Ulrich Grimm) • Jedes Kind kann richtig essen (Annette Kast Zahn, Dr. Med. Hartmut Morgenroth)