Trends der digitalen Welt 
Jakob Steinschaden, www.jakkse.com 
Impulsreferat, Stuttgarter Medienkongress, 25. November 2014
Wo und was ich publiziere:
Die nächsten 20 Minuten: 
• Trends aus der digitalen Welt 
• Auswirkungen auf die Medienbranche 
• Konsequenzen für die Monetarisierung
Meine (fast) analoge Jugend (1990er):
ca. 18 Jahre später: 
Die Tools der „Generation Head-down“
#1 Phubbing: 
© Cameron Power, Sydney 2014
#2 Selfies:
#3 Binge Watching: 
© Netflix
#4 Musik-Streaming: 
© Spotify
#5 FOMO: 
• Die „Fear Of Missing Out“: Pro Tag checken 
Menschen bis zu 150 Mal ihr Smartphone, ob sie 
eine Benachrichtigung erhalten haben 
• 63 Prozent nehmen ihr Smartphone mit auf die 
Toilette (GfK Austria, 2013)
#6 Listicles:
#7 Clickbaiting:
#8 Virtual Reality: 
© Sergey Galyonkin (CC BY-SA 2.0)
Auswirkungen auf die 
Medienwelt
Zugriffe auf Online-Medien: 
Quelle: similiarweb.com 
• Facebook, 
Twitter 
• Google 
• Direkt 
• Links
Umso jünger, desto mehr social: 
Quelle: similiarweb.com
Content & Leistungsschutz:
User-Kommentare:
News für die mobile Welt: 
• Instagram- 
News in 15 
Sekunden 
(NowThisNews) 
• News zu 
Ebola über 
WhatsApp 
(BBC) 
• News-Übersicht 
in 6 Bullet Points 
(Updatemi)
Konsequenzen für die 
Monetarisierung
Was bringt digitale Werbung? 
• 25 bis 30 Prozent der Leser 
von News-Webseiten nutzen 
Adblocker, Klickraten sind im 
Keller (Banner-Blindheit) 
• Auf Smartphone-Displays hat 
Banner-Werbung einfach 
keinen Platz 
• Werber im DACH-Raum sind 
bei mobiler Werbung noch sehr 
zurückhaltend (verschwindend 
kleine Budgets)
Trotzdem macht jemand Geld: 
• 66 Prozent des Werbeumsatzes 
im Bereich Mobile 
• 81 Prozent des Werbeumsatzes 
im Bereich Mobile 
=> Native Advertising
Wo ist hier die Werbung? 
Beispiel: upworthy.com
Native Advertising: 
Beispiel: upworthy.com
Content Marketing:
Zahlen für Werbefreiheit: 
• golem.de bietet seinen Nutzern ab 2,50 Euro/Monat 
eine werbefreie Webseite 
• derstandard.at gestattet seinen Nutzern die 
AdBlocker-Nutzung für 9,90 Euro/Monat 
• Freemium-Modelle wie Spotify oder XING bieten 
Premium-Usern werbefreie Services 
• Google (!!!) experimentiert mit „Contributor“ und 
Medien als Partner mit werbefreien News-Seiten für 
1 bis 3 Dollar Gebühr pro Monat
Fazit: 
• Social Media sind die neuen Gatekeeper und bestimmen mit 
Algorithmen, welche News die User zu sehen bekommen. 
• Die User wollen nicht alles, sie wollen kuratierte, 
maßgeschneiderte Angebote, die ihnen bei der 
Bewältigung der Informationsflut helfen. 
• Medien dürfen nicht einfach nur „only first“ oder „mobile first“, 
denken sondern ihre Angebote ganz konkret „Smartphone first“ 
gestalten. 
• Mit dem Shift zu Mobile muss Werbung nativ werden und sich in den 
Content am Smartphone-Display nahtlos einfügen. 
• Die Gratis-Kultur ist eine Mär, Internetnutzer zahlen sehr wohl für 
Services (siehe Netflix, Spotify, etc.)
Denken Sie an Ihre Jugend: 
• Ich wollte die ganze Musik der Welt hören und nicht nur eine CD 
im Monat für 12 Euro kaufen können. Jetzt gibt es Spotify. 
• Ich musste eine Woche oder länger auf die neue Serie von 
McGyver warten. Jetzt gibt es Netflix. 
• Ich wollte einfach die Straße entlanggehen können und mir ein 
Auto schnappen. Jetzt gibt es Carsharing. 
• Ich wollte in Computer-Spiele eintauchen und nicht nur in 
Schwarz-Weiß am Gameboy spielen. Jetzt gibt es Oculus Rift. 
• Erfüllen Sie die Träume und Wünsche der Generation Y, 
dann werden sie auch dafür bezahlen!
Danke für die 
Aufmerksamkeit!
Kontakt: 
jakob.steinschaden@gmx.at 
@jakkse 
Folien ab Ende der Woche unter 
www.jakkse.com

Zur Zukunft der Medien im digitalen Zeitalter

  • 1.
    Trends der digitalenWelt Jakob Steinschaden, www.jakkse.com Impulsreferat, Stuttgarter Medienkongress, 25. November 2014
  • 2.
    Wo und wasich publiziere:
  • 3.
    Die nächsten 20Minuten: • Trends aus der digitalen Welt • Auswirkungen auf die Medienbranche • Konsequenzen für die Monetarisierung
  • 4.
    Meine (fast) analogeJugend (1990er):
  • 5.
    ca. 18 Jahrespäter: Die Tools der „Generation Head-down“
  • 6.
    #1 Phubbing: ©Cameron Power, Sydney 2014
  • 7.
  • 8.
    #3 Binge Watching: © Netflix
  • 9.
  • 10.
    #5 FOMO: •Die „Fear Of Missing Out“: Pro Tag checken Menschen bis zu 150 Mal ihr Smartphone, ob sie eine Benachrichtigung erhalten haben • 63 Prozent nehmen ihr Smartphone mit auf die Toilette (GfK Austria, 2013)
  • 11.
  • 12.
  • 13.
    #8 Virtual Reality: © Sergey Galyonkin (CC BY-SA 2.0)
  • 14.
  • 15.
    Zugriffe auf Online-Medien: Quelle: similiarweb.com • Facebook, Twitter • Google • Direkt • Links
  • 16.
    Umso jünger, destomehr social: Quelle: similiarweb.com
  • 17.
  • 18.
  • 19.
    News für diemobile Welt: • Instagram- News in 15 Sekunden (NowThisNews) • News zu Ebola über WhatsApp (BBC) • News-Übersicht in 6 Bullet Points (Updatemi)
  • 20.
    Konsequenzen für die Monetarisierung
  • 21.
    Was bringt digitaleWerbung? • 25 bis 30 Prozent der Leser von News-Webseiten nutzen Adblocker, Klickraten sind im Keller (Banner-Blindheit) • Auf Smartphone-Displays hat Banner-Werbung einfach keinen Platz • Werber im DACH-Raum sind bei mobiler Werbung noch sehr zurückhaltend (verschwindend kleine Budgets)
  • 22.
    Trotzdem macht jemandGeld: • 66 Prozent des Werbeumsatzes im Bereich Mobile • 81 Prozent des Werbeumsatzes im Bereich Mobile => Native Advertising
  • 23.
    Wo ist hierdie Werbung? Beispiel: upworthy.com
  • 24.
  • 25.
  • 26.
    Zahlen für Werbefreiheit: • golem.de bietet seinen Nutzern ab 2,50 Euro/Monat eine werbefreie Webseite • derstandard.at gestattet seinen Nutzern die AdBlocker-Nutzung für 9,90 Euro/Monat • Freemium-Modelle wie Spotify oder XING bieten Premium-Usern werbefreie Services • Google (!!!) experimentiert mit „Contributor“ und Medien als Partner mit werbefreien News-Seiten für 1 bis 3 Dollar Gebühr pro Monat
  • 27.
    Fazit: • SocialMedia sind die neuen Gatekeeper und bestimmen mit Algorithmen, welche News die User zu sehen bekommen. • Die User wollen nicht alles, sie wollen kuratierte, maßgeschneiderte Angebote, die ihnen bei der Bewältigung der Informationsflut helfen. • Medien dürfen nicht einfach nur „only first“ oder „mobile first“, denken sondern ihre Angebote ganz konkret „Smartphone first“ gestalten. • Mit dem Shift zu Mobile muss Werbung nativ werden und sich in den Content am Smartphone-Display nahtlos einfügen. • Die Gratis-Kultur ist eine Mär, Internetnutzer zahlen sehr wohl für Services (siehe Netflix, Spotify, etc.)
  • 28.
    Denken Sie anIhre Jugend: • Ich wollte die ganze Musik der Welt hören und nicht nur eine CD im Monat für 12 Euro kaufen können. Jetzt gibt es Spotify. • Ich musste eine Woche oder länger auf die neue Serie von McGyver warten. Jetzt gibt es Netflix. • Ich wollte einfach die Straße entlanggehen können und mir ein Auto schnappen. Jetzt gibt es Carsharing. • Ich wollte in Computer-Spiele eintauchen und nicht nur in Schwarz-Weiß am Gameboy spielen. Jetzt gibt es Oculus Rift. • Erfüllen Sie die Träume und Wünsche der Generation Y, dann werden sie auch dafür bezahlen!
  • 29.
    Danke für die Aufmerksamkeit!
  • 30.
    Kontakt: jakob.steinschaden@gmx.at @jakkse Folien ab Ende der Woche unter www.jakkse.com