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Sozialisationsinstanzen Familie & Schule
Sozialisationsinstanz Familie
Inhalt Theoretische Ansätze  Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft Formen des Zusammenlebens Mutterrolle Vaterrolle Scheidung Allgemeines zur Familie in Deutschland Sozialisationsprobleme in den verschiedenen Familienformen
Freud Werte und Normen der Eltern bei Aufbau innerpsychischer Repräsentanzen übernommen -> Bildung des Über-ichs Werden in Handlungen als triebsteuernde Elemente wirksam Eltern bei intrapsychischen Entwicklung DIREKT wirksam, da sie als Introjekte und Identifikationspersonen dauerhaften Einfluss haben
Parsons GANZE Familie ist Rollen- & Funktionsträger Ort, wo Kultur, Werte, Tradition vermittelt wird Vermittlung von biologischen und kulturellen Handlungsmuster  Subsystem in Gesellschaft  Vier Funktionen: Adaption: Anpassung Goal attainment: Zielerreichung Pattern maintenance Integration
Hess & Handel Familie von innen betrachtet Dimensionen: Verbundenheit, Getrenntheit „ images“ = Vorstellungen „ Familienthema“ = Rahmen, Leitmotiv Auswirkung der Familienstruktur auf kognitive und affektive Entwicklung Umfang Wahrhaftigkeit Flexibilität
Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft Familie (lat.: Hausgenossenschaft; Dienerschaft) Grundlage:  Ehe bzw. ein häuslich eheähnliches Zusammenleben Primäre Sozialinstanz des Kindes Aufgaben: - Aufziehen der Kinder - Versorgung und Sozialisation ihrer    Mitglieder - Integration in die Gesellschaft
Formen des Zusammenlebens 1995 in Deutschland Von 36,9 Mio. Haushalte    52% Ehepaare 4,8% der Haushalte sind nicht verheiratete Paare 8,9 Mio. Paare sind verheiratet ohne Kinder 7,8 Mio. Frauen und 5,1 Mio. Männer führen in Deutschland ein Single-Dasein 1,9 Mio. sind alleinerziehend
Mutterrolle Erwerbstätigkeit von Müttern am höchsten bei den Müttern mit nur einem Kind Mit steigender Kinderzahl nimmt die Erwerbstätigkeitsquote ab Gewandeltes Rollenverständnis führt zu veränderten Grundeinstellung gegenüber Ehe, Familie und Kinder
Vaterrolle Mit der Veränderung im Rollenverständnis der Frau wird auch die typische Männer- und Vaterrolle in Frage gestellt Verantwortlich für Haushalt und Kindererziehung
Scheidung 170 000 Ehen wurden im Jahr 1995 geschieden 55% davon waren Kinder mit betroffen Insgesamt 142 292 Scheidungskinder In West-Deutschland ist die Tendenz steigend In Ost-Deutschland sinkt die Scheidungsrate
Allgemeines Kinder bis 18 J. in Kernfamilien: 87,5 % in den alten Bundesländern 82 % in den neuen Bundesländern Eheschließungen früher: BRD: wegen externen Gründen DDR: weniger, da Vergünstigungen für Alleinstehende Heute: Abnahme von Eheschließungen, obwohl erklärte Sozialisationsinstanz für Kinder
Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern    Ledige Mutterschaft: Suchen eher, schneller, öfter Beratungs-stelle auf Negativauswirkungen auf Kind nicht zwingend    Hintergründe?! i. d. R. mehr Außenkontakte Armutsrisiko v. a. bei Frauen am höchsten
Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Mutterfam. a. G. v. Trennung/ Scheidung Belastend für Kind sind ständige Auseinandersetzungen Einzelkinder – Geschwisterkinder Reaktion der Kinder abhängig von Alter, Geschlecht, Entwicklung
Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Vaterfamilien: Väter fühlen sich häufig als Opfer 15 % Vater-, 85 % Mutterfamilien Überwiegend in höheren soz. Schichten Wegen fehlenden Rollenerwartungen ambivalente Einstellung der Öffentlichkeit
Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Durch Verwitwung Nur 1,4 % der Kinder > 18 J. mit Tod Witwen eher in soziale Isolierung Witwer eher auslösen v. Hilfsbereitschaft
Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Stieffamilien Stiefvaterfam. : Stiefmutterfam. = 80 : 20 In Stiefmutterfam.: 0,6 % d. Kinder Hoffmann-Riem: `Normalisierung als ob` ist Trugschluss mit Negativ-Folgen Evtl. schockierendes Erlebnis für Kind Rollenambiguität des Stiefelternteils wg. fehlender Rollendefinition

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  • 3. Inhalt Theoretische Ansätze Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft Formen des Zusammenlebens Mutterrolle Vaterrolle Scheidung Allgemeines zur Familie in Deutschland Sozialisationsprobleme in den verschiedenen Familienformen
  • 4. Freud Werte und Normen der Eltern bei Aufbau innerpsychischer Repräsentanzen übernommen -> Bildung des Über-ichs Werden in Handlungen als triebsteuernde Elemente wirksam Eltern bei intrapsychischen Entwicklung DIREKT wirksam, da sie als Introjekte und Identifikationspersonen dauerhaften Einfluss haben
  • 5. Parsons GANZE Familie ist Rollen- & Funktionsträger Ort, wo Kultur, Werte, Tradition vermittelt wird Vermittlung von biologischen und kulturellen Handlungsmuster Subsystem in Gesellschaft Vier Funktionen: Adaption: Anpassung Goal attainment: Zielerreichung Pattern maintenance Integration
  • 6. Hess & Handel Familie von innen betrachtet Dimensionen: Verbundenheit, Getrenntheit „ images“ = Vorstellungen „ Familienthema“ = Rahmen, Leitmotiv Auswirkung der Familienstruktur auf kognitive und affektive Entwicklung Umfang Wahrhaftigkeit Flexibilität
  • 7. Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft Familie (lat.: Hausgenossenschaft; Dienerschaft) Grundlage: Ehe bzw. ein häuslich eheähnliches Zusammenleben Primäre Sozialinstanz des Kindes Aufgaben: - Aufziehen der Kinder - Versorgung und Sozialisation ihrer Mitglieder - Integration in die Gesellschaft
  • 8. Formen des Zusammenlebens 1995 in Deutschland Von 36,9 Mio. Haushalte  52% Ehepaare 4,8% der Haushalte sind nicht verheiratete Paare 8,9 Mio. Paare sind verheiratet ohne Kinder 7,8 Mio. Frauen und 5,1 Mio. Männer führen in Deutschland ein Single-Dasein 1,9 Mio. sind alleinerziehend
  • 9. Mutterrolle Erwerbstätigkeit von Müttern am höchsten bei den Müttern mit nur einem Kind Mit steigender Kinderzahl nimmt die Erwerbstätigkeitsquote ab Gewandeltes Rollenverständnis führt zu veränderten Grundeinstellung gegenüber Ehe, Familie und Kinder
  • 10. Vaterrolle Mit der Veränderung im Rollenverständnis der Frau wird auch die typische Männer- und Vaterrolle in Frage gestellt Verantwortlich für Haushalt und Kindererziehung
  • 11. Scheidung 170 000 Ehen wurden im Jahr 1995 geschieden 55% davon waren Kinder mit betroffen Insgesamt 142 292 Scheidungskinder In West-Deutschland ist die Tendenz steigend In Ost-Deutschland sinkt die Scheidungsrate
  • 12. Allgemeines Kinder bis 18 J. in Kernfamilien: 87,5 % in den alten Bundesländern 82 % in den neuen Bundesländern Eheschließungen früher: BRD: wegen externen Gründen DDR: weniger, da Vergünstigungen für Alleinstehende Heute: Abnahme von Eheschließungen, obwohl erklärte Sozialisationsinstanz für Kinder
  • 13. Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Ledige Mutterschaft: Suchen eher, schneller, öfter Beratungs-stelle auf Negativauswirkungen auf Kind nicht zwingend  Hintergründe?! i. d. R. mehr Außenkontakte Armutsrisiko v. a. bei Frauen am höchsten
  • 14. Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Mutterfam. a. G. v. Trennung/ Scheidung Belastend für Kind sind ständige Auseinandersetzungen Einzelkinder – Geschwisterkinder Reaktion der Kinder abhängig von Alter, Geschlecht, Entwicklung
  • 15. Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Vaterfamilien: Väter fühlen sich häufig als Opfer 15 % Vater-, 85 % Mutterfamilien Überwiegend in höheren soz. Schichten Wegen fehlenden Rollenerwartungen ambivalente Einstellung der Öffentlichkeit
  • 16. Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Durch Verwitwung Nur 1,4 % der Kinder > 18 J. mit Tod Witwen eher in soziale Isolierung Witwer eher auslösen v. Hilfsbereitschaft
  • 17. Sozialisationsprobleme Alleinerziehende Eltern  Stieffamilien Stiefvaterfam. : Stiefmutterfam. = 80 : 20 In Stiefmutterfam.: 0,6 % d. Kinder Hoffmann-Riem: `Normalisierung als ob` ist Trugschluss mit Negativ-Folgen Evtl. schockierendes Erlebnis für Kind Rollenambiguität des Stiefelternteils wg. fehlender Rollendefinition