Die Manuskript-Struktur: Wie Sie die wichtigsten
          Ideen durch Ihr Paper vermitteln




* Hinweis zur Gleichstellung:
  Auch wenn in dieser Präsentation die männliche Form (bspw. Autor, Forscher, Leser etc.) verwendet wird,
  ist die weibliche Form selbstverständlich immer mit eingeschlossen.


                                                                            Helping you get published
Die Manuskript-Struktur: Wie Sie die wichtigsten Ideen durch Ihr Paper vermitteln


                       Der Hauptzweck für das Schreiben eines wissenschaft-
                       lichen Papers liegt nicht im alleinigen Präsentieren von
                       Fakten und Gedanken. Ihr Paper sollte auch den Leser
                       erreichen — es soll der Kommunikation Ihrer Forschung
                       dienen und dem Leser dabei helfen, Ihre Arbeit zu
                       verstehen.

                       Diese Präsentation zeigt Ihnen unterschiedliche Konzepte
                       für die Strukturierung Ihres Papers, die der Leserschaft
                       erlaubt, die Hauptsaussagen — die Botschaften, die Sie
                       vermitteln wollen — nach dem Lesen Ihres Papers
                       verstanden zu haben.
Die Philosophie einer guten Manuskriptstruktur

                   Ein wichtiger Punkt, den es beim Schreiben eines Papers
                   zu bedenken gilt, ist, dass die Leser das Paper nicht
                   einfach nur lesen, sondern es auch interpretieren.1

                   Unterschiedliche Leser werden wahrscheinlich unter-
                   schiedliche Interpretationen und Nuancen aus Ihrem
                   Paper herauslesen, was von ihren jeweiligen Erwartungen
                   und den Hinweisen, die Sie in der Manuskriptstruktur
                   setzen, abhängig sein kann.

                   Dies bringt uns zu einem Konzept, welches das Fundament
                   für das Verfassen eines guten Manuskripts ist1:

                   Schreiben Sie für den Leser!
Die Manuskript-Struktur: Die wichtigsten Elemente

Ein passendes Bild für die Struktur der meisten Forschungsmanuskripte das
Stundenglas.2 Das Manuskript beginnt mit einer allgemeinen Behauptung,
verdichtet sich zu den Besonderheiten Ihrer Studie und endet mit weitgefassten
Überlegungen. Diese Sektion befasst sich mit den Hauptkomponenten eines
Manuskripts und beschreibt die Hauptfunktionen und Inhalte dieser Sektionen.2-6
                           Einleitung




                           Methoden


                           Resultate


                           Diskussion

                           Schlussfolgerung
Einleitung (Was haben Sie erforscht und warum?)

Nutzen Sie diese Sektion, um den Kontext und die Forschungsfrage/Problemstellung Ihrer
Studie darzulegen. Beachten Sie auch, dass einige Leser die Wichtigkeit Ihrer Studie nicht
sofort erahnen können. Benutzen Sie deshalb eine gut verständliche Sprache und
entwickeln Sie eine nachvollziehbare Logik, um Ihre Leserschaft zur Hauptfrage/zum
Hauptproblem Ihrer Studie zu navigieren.

Was man tun und lassen sollte
 Stellen Sie die Gründe für Ihre Studie dar
 Erläutern Sie warum diese Forschung einen bedeutenden Beitrag für Ihr
  Forschungsgebiet oder die generelle Wissensentwicklung leistet.
 Beschreiben Sie Ihre Forschungsfrage kar und deutlich.
 Erörtern Sie den theoretischen Rahmen auf den sich Ihre Studie bezieht.
 Bieten Sie Hintergrundinformationen zu Ihrer Problemstellung/Forschungsfrage
  und zitieren Sie relevante Studien.
 Liefern Sie eine Übersicht zum momentanen “State-of-the-Art” und zitieren Sie
  relevante Studien.
X Sie brauchen nicht alle Studien zu nennen, die je zu Ihrem Thema verfasst wurden.
Methoden (Was haben Sie getan und wie?)

Diese Sektion ist die spezifischste in Ihrer Studie. Ein Hauptkriterium für eine gute
wissenschaftliche Forschung ist ihre Replizierbarkeit. Dies bedeutet, dass andere Forscher
in der Lage sein müssen, Ihre Forschung auf Basis der Methodenbeschreibungen zu
wiederholen.


Was man tun und lassen sollte
 Liefern Sie die vollständigen Details aller Methoden, Techniken, Instrumente etc. die
  Sie verwendet haben.
 Fügen Sie ein Bild oder eine Illustration Ihres experimentiellen Aufbaus hinzu.
 Beschreiben Sie Umfragen, Fragebögen und andere Methoden, die Sie zur
  Datenerhebung verwendet haben.
 Nennen und zitieren Sie Studien, die die Validität und Reliabilität Ihrer Methoden,
  Versuchsaufbaus, Instrumente etc. stützen.
 Beschreiben Sie die Labor- und/oder Umweltbedingungen.
 Erläutern Sie die Analysemethoden und den Grund für Ihre Wahl.
X Lassen Sie keine wichtigen Details aus, nur um Ihre Textlänge zu reduzieren.
Resultate (Was haben Sie herausgefunden?)

Nennen Sie alle Details hinsichtlich Ihrer Daten und Resultate in dieser Sektion. Heben Sie
die wichtigsten Befunde hervor, bevor Sie sich mit peripheren Ergebnissen befassen.
Die Leser sollen Ihre Ergebnisse verstehen, ohne zu viel Zeit in dieser Sektion zu verbringen.



Was man tun und lassen sollte
 Nutzen Sie Tabellen und Illustrationen in effektiver Weise, sodass diese auf den ersten
  Blick verständlich sind.
 Beschreiben Sie die aktuellen Daten anstatt Generalisierungen zu erstellen.
 Nennen Sie die Hauptbefunde in Ihrem Text.
 Heben Sie unerwartete oder überraschende Resultate in Ihrem Text hervor.
 Erklären Sie, was die Resultate bedeuten anstatt diese einfach als (statistische) Daten
  darzustellen (bspw. “es hat sich gezeigt, dass X im Zusammenhang mit Y stark
  angestiegen ist *gefolgt von statistischen Daten+” anstatt ledigliech zu schreiben, dass
  “X und Y eine positive Korrelation von 0.73 besityen”).
 Wenn Sie Ihre Ergebnisse in Illustrationen und Tabellen dargestellt haben,
  beschreiben Sie diese nicht nochmals in aller Ausführlichkeit im Text.
Diskussion (Was bedeuten Ihre Ergebnisse?)

Eine gute Diskussions-Sektion erweitert Ihre spezifischen Resultate hinsichtlich ihrer
breiteren Implikationen. Diese können dann mit dem generellen Hintergrund Ihrer Studie
verbunden werden, wie Sie sie bereits in der Einleitung erwähnt haben. Das rundet Ihr
Paper ab und erhöht die Wirksamkeit. Es ist gut, wenn Sie einen Bezug zwischen der
Diskussion und der Einleitung herstellen.

Was man tun und lassen sollte
 Beginnen Sie mit der Beantwortung, inwieweit Ihre Hypothese bestätigt wurde.
 Interpretieren Sie die Resultate: was ist die Bedeutung Ihrer Ergebnisse?
 Verbinden Sie Ihre Befunde mit denen vorhergegangener Studien, bspw. ob Ihre
  Resultate die von anderen Studien stützen, oder ob Abweichungen vorliegen.
 Erläutern Sie, wie Ihre Studie den derzeitigen Wissensstand erweitert.
 Vergessen Sie nicht, mögliche alternative Interpretationen Ihrer Resultate aufzuzeigen.
 Erwähnen Sie die Einschränkungen Ihrer Studie.
X Wiederholen Sie nicht einfach die Resultate.
X Ziehen Sie keine Schlussfolgerungen, die nicht von Daten getützt werden.
Schlussfolgerung (Was haben Sie von der Studie gelernt?)

In dieser Sektion erwähnen Sie die Slussfolgerungen Ihrer Studie im Kontext Ihrer formu-
lierten Problemstellung. Wenn der Leser an diesem Punkt Ihres Papers angekommen ist,
sollte er verstanden haben, was Sie getan haben und welche Ergebnisse gefunden wurden.
Die Leser sollen verstehen, wie und warum Sie zu diesen Slussfolgerungen gelangt sind.


Was man tun und lassen sollte
 Erklären Sie, was Sie von der Studie gelernt haben.
 Stellen Sie sicher, dass die Slussfolgerungen einen direkten Bezug zu Ihrer Forschungs-
  frage und dem Zweck Ihrer Studie haben.
 Erörtern Sie die breiteren Implikationen Ihrer Studie.
 Unterbreiten Sie Vorschläge für weitere Forschung, um die neuen Erkenntnisse, die Sie
  gewonnen haben zu erweitern, oder noch offene Fragen zu beantworten.
X Vermeiden Sie eine zu große Verallgemeinerung Ihrer Resultate, d.h. unterbreiten Sie
  keine Schlussfolgerungen und Vorschläge, die von Ihrer Studie nicht getützt werden.
X Fassen Sie nicht einfach die Resultate zusammen.
Schreiben Sie für unterschiedlicher Lesergruppen

Ein guter Autor ist sich dessen bewusst, was unterschiedliche Leser von einen
Paper erwarten könnten und ist in der Lage, das Paper den Erwartungen und dem
Hintergrundwissen der Leserschaft entsprechend anzupassen. Sogar ein Leser
mit geringer Expertise in diesem bestimmten Fachgebiet sollte verstehen können,
was Sie in Ihrer Studie getan haben und warum.2

Vermeiden Sie Fachjargon. Definieren Sie die wichtigsten Fachausdrücke,
insbesondere solche, die im konventionellen Gebrauch eine andere Bedeutung
haben können, oder die wahrscheinlich nur innerhalb eines begrenzten
Expertenkreises verwendet werden.

Wenn ausschließlich Experten in Ihrem Fachgebiet das Paper verstehen können,
wird es nicht von einer breiten Leserschaft gelesen. Führen Sie Ihre Leser in Ihr
Forschungs-problem oder Ihre Theorie ein und nehmen Sie nicht einfach an, dass
die Leser bereits alles über die Thematik Ihrer Forschung wissen.
Schreiben Sie für unterschiedliche Lesergruppen




  Fehlende Erklärung: We investigate the role of reduced monoamine oxidase B
                        (MAO B) activity in smoker behaviour.

  Besser: The enzyme monoamine oxidase B (MAO B) is involved in the breakdown of
  dopamine, a neurotransmitter implicated in reinforcing and motivating addictive
  behaviours such as smoking. MAO B inhibition is associated with enhanced activity of
  dopamine. We investigate the role of reduced MAO B activity in smoker behaviour.
Die Manuskript-Struktur: Wie Sie die wichtigsten Ideen durch Ihr Paper vermitteln

Schussfolgerungen

Um als Autor effektiv zu kommunizieren, schreiben Sie Ihr Paper für den Leser.
Ein gut strukturiertes Manuskript hilft Ihnen dabei, den Fluss Ihrer Ideen zu
verbessern und vermittelt dem Leser, was in den unterschiedlichen Sektionen
Ihres Manuskripts zu erwarten ist.
Die Manuskript-Struktur: Wie Sie die wichtigsten Ideen durch Ihr Paper vermitteln

Quellen:
1. G Gopen, J Swan The Science of Scientific Writing., American Scientist, 78, pp. 550–558
2. DJ Bern Writing the Empirical Journal Article., in The Compleat Academic: A Practical Guide for the
   Beginning Social Scientist, Lawrence Erlbaum Associates, Inc., New Jersey, USA
3. Characteristics of a High Quality Manuscript. National Council of Teachers of Mathematics, available
   online at http://www.nctm.org/publications/content.aspx?id=17149
4. J Samet. Dear Author—Advice from a Retiring Editor., American Journal of Epidemiology,
   150, 433–436
5. D Byrne. Common reasons for rejecting manuscripts at medical journals., Science Editor,
   23, pp. 39–44
6. Characteristics of a High Quality Manuscript (for mathematics ). Journal for Research in
   Mathematics Education. (n.d.).
Vielen Dank für Ihr Interesse
            www.editage.de

https://twitter.com/EditageGermany

http://www.linkedin.com/company/cactus-
communications

Manuskriptstruktur

  • 1.
    Die Manuskript-Struktur: WieSie die wichtigsten Ideen durch Ihr Paper vermitteln * Hinweis zur Gleichstellung: Auch wenn in dieser Präsentation die männliche Form (bspw. Autor, Forscher, Leser etc.) verwendet wird, ist die weibliche Form selbstverständlich immer mit eingeschlossen. Helping you get published
  • 2.
    Die Manuskript-Struktur: WieSie die wichtigsten Ideen durch Ihr Paper vermitteln Der Hauptzweck für das Schreiben eines wissenschaft- lichen Papers liegt nicht im alleinigen Präsentieren von Fakten und Gedanken. Ihr Paper sollte auch den Leser erreichen — es soll der Kommunikation Ihrer Forschung dienen und dem Leser dabei helfen, Ihre Arbeit zu verstehen. Diese Präsentation zeigt Ihnen unterschiedliche Konzepte für die Strukturierung Ihres Papers, die der Leserschaft erlaubt, die Hauptsaussagen — die Botschaften, die Sie vermitteln wollen — nach dem Lesen Ihres Papers verstanden zu haben.
  • 3.
    Die Philosophie einerguten Manuskriptstruktur Ein wichtiger Punkt, den es beim Schreiben eines Papers zu bedenken gilt, ist, dass die Leser das Paper nicht einfach nur lesen, sondern es auch interpretieren.1 Unterschiedliche Leser werden wahrscheinlich unter- schiedliche Interpretationen und Nuancen aus Ihrem Paper herauslesen, was von ihren jeweiligen Erwartungen und den Hinweisen, die Sie in der Manuskriptstruktur setzen, abhängig sein kann. Dies bringt uns zu einem Konzept, welches das Fundament für das Verfassen eines guten Manuskripts ist1: Schreiben Sie für den Leser!
  • 4.
    Die Manuskript-Struktur: Diewichtigsten Elemente Ein passendes Bild für die Struktur der meisten Forschungsmanuskripte das Stundenglas.2 Das Manuskript beginnt mit einer allgemeinen Behauptung, verdichtet sich zu den Besonderheiten Ihrer Studie und endet mit weitgefassten Überlegungen. Diese Sektion befasst sich mit den Hauptkomponenten eines Manuskripts und beschreibt die Hauptfunktionen und Inhalte dieser Sektionen.2-6 Einleitung Methoden Resultate Diskussion Schlussfolgerung
  • 5.
    Einleitung (Was habenSie erforscht und warum?) Nutzen Sie diese Sektion, um den Kontext und die Forschungsfrage/Problemstellung Ihrer Studie darzulegen. Beachten Sie auch, dass einige Leser die Wichtigkeit Ihrer Studie nicht sofort erahnen können. Benutzen Sie deshalb eine gut verständliche Sprache und entwickeln Sie eine nachvollziehbare Logik, um Ihre Leserschaft zur Hauptfrage/zum Hauptproblem Ihrer Studie zu navigieren. Was man tun und lassen sollte  Stellen Sie die Gründe für Ihre Studie dar  Erläutern Sie warum diese Forschung einen bedeutenden Beitrag für Ihr Forschungsgebiet oder die generelle Wissensentwicklung leistet.  Beschreiben Sie Ihre Forschungsfrage kar und deutlich.  Erörtern Sie den theoretischen Rahmen auf den sich Ihre Studie bezieht.  Bieten Sie Hintergrundinformationen zu Ihrer Problemstellung/Forschungsfrage und zitieren Sie relevante Studien.  Liefern Sie eine Übersicht zum momentanen “State-of-the-Art” und zitieren Sie relevante Studien. X Sie brauchen nicht alle Studien zu nennen, die je zu Ihrem Thema verfasst wurden.
  • 6.
    Methoden (Was habenSie getan und wie?) Diese Sektion ist die spezifischste in Ihrer Studie. Ein Hauptkriterium für eine gute wissenschaftliche Forschung ist ihre Replizierbarkeit. Dies bedeutet, dass andere Forscher in der Lage sein müssen, Ihre Forschung auf Basis der Methodenbeschreibungen zu wiederholen. Was man tun und lassen sollte  Liefern Sie die vollständigen Details aller Methoden, Techniken, Instrumente etc. die Sie verwendet haben.  Fügen Sie ein Bild oder eine Illustration Ihres experimentiellen Aufbaus hinzu.  Beschreiben Sie Umfragen, Fragebögen und andere Methoden, die Sie zur Datenerhebung verwendet haben.  Nennen und zitieren Sie Studien, die die Validität und Reliabilität Ihrer Methoden, Versuchsaufbaus, Instrumente etc. stützen.  Beschreiben Sie die Labor- und/oder Umweltbedingungen.  Erläutern Sie die Analysemethoden und den Grund für Ihre Wahl. X Lassen Sie keine wichtigen Details aus, nur um Ihre Textlänge zu reduzieren.
  • 7.
    Resultate (Was habenSie herausgefunden?) Nennen Sie alle Details hinsichtlich Ihrer Daten und Resultate in dieser Sektion. Heben Sie die wichtigsten Befunde hervor, bevor Sie sich mit peripheren Ergebnissen befassen. Die Leser sollen Ihre Ergebnisse verstehen, ohne zu viel Zeit in dieser Sektion zu verbringen. Was man tun und lassen sollte  Nutzen Sie Tabellen und Illustrationen in effektiver Weise, sodass diese auf den ersten Blick verständlich sind.  Beschreiben Sie die aktuellen Daten anstatt Generalisierungen zu erstellen.  Nennen Sie die Hauptbefunde in Ihrem Text.  Heben Sie unerwartete oder überraschende Resultate in Ihrem Text hervor.  Erklären Sie, was die Resultate bedeuten anstatt diese einfach als (statistische) Daten darzustellen (bspw. “es hat sich gezeigt, dass X im Zusammenhang mit Y stark angestiegen ist *gefolgt von statistischen Daten+” anstatt ledigliech zu schreiben, dass “X und Y eine positive Korrelation von 0.73 besityen”).  Wenn Sie Ihre Ergebnisse in Illustrationen und Tabellen dargestellt haben, beschreiben Sie diese nicht nochmals in aller Ausführlichkeit im Text.
  • 8.
    Diskussion (Was bedeutenIhre Ergebnisse?) Eine gute Diskussions-Sektion erweitert Ihre spezifischen Resultate hinsichtlich ihrer breiteren Implikationen. Diese können dann mit dem generellen Hintergrund Ihrer Studie verbunden werden, wie Sie sie bereits in der Einleitung erwähnt haben. Das rundet Ihr Paper ab und erhöht die Wirksamkeit. Es ist gut, wenn Sie einen Bezug zwischen der Diskussion und der Einleitung herstellen. Was man tun und lassen sollte  Beginnen Sie mit der Beantwortung, inwieweit Ihre Hypothese bestätigt wurde.  Interpretieren Sie die Resultate: was ist die Bedeutung Ihrer Ergebnisse?  Verbinden Sie Ihre Befunde mit denen vorhergegangener Studien, bspw. ob Ihre Resultate die von anderen Studien stützen, oder ob Abweichungen vorliegen.  Erläutern Sie, wie Ihre Studie den derzeitigen Wissensstand erweitert.  Vergessen Sie nicht, mögliche alternative Interpretationen Ihrer Resultate aufzuzeigen.  Erwähnen Sie die Einschränkungen Ihrer Studie. X Wiederholen Sie nicht einfach die Resultate. X Ziehen Sie keine Schlussfolgerungen, die nicht von Daten getützt werden.
  • 9.
    Schlussfolgerung (Was habenSie von der Studie gelernt?) In dieser Sektion erwähnen Sie die Slussfolgerungen Ihrer Studie im Kontext Ihrer formu- lierten Problemstellung. Wenn der Leser an diesem Punkt Ihres Papers angekommen ist, sollte er verstanden haben, was Sie getan haben und welche Ergebnisse gefunden wurden. Die Leser sollen verstehen, wie und warum Sie zu diesen Slussfolgerungen gelangt sind. Was man tun und lassen sollte  Erklären Sie, was Sie von der Studie gelernt haben.  Stellen Sie sicher, dass die Slussfolgerungen einen direkten Bezug zu Ihrer Forschungs- frage und dem Zweck Ihrer Studie haben.  Erörtern Sie die breiteren Implikationen Ihrer Studie.  Unterbreiten Sie Vorschläge für weitere Forschung, um die neuen Erkenntnisse, die Sie gewonnen haben zu erweitern, oder noch offene Fragen zu beantworten. X Vermeiden Sie eine zu große Verallgemeinerung Ihrer Resultate, d.h. unterbreiten Sie keine Schlussfolgerungen und Vorschläge, die von Ihrer Studie nicht getützt werden. X Fassen Sie nicht einfach die Resultate zusammen.
  • 10.
    Schreiben Sie fürunterschiedlicher Lesergruppen Ein guter Autor ist sich dessen bewusst, was unterschiedliche Leser von einen Paper erwarten könnten und ist in der Lage, das Paper den Erwartungen und dem Hintergrundwissen der Leserschaft entsprechend anzupassen. Sogar ein Leser mit geringer Expertise in diesem bestimmten Fachgebiet sollte verstehen können, was Sie in Ihrer Studie getan haben und warum.2 Vermeiden Sie Fachjargon. Definieren Sie die wichtigsten Fachausdrücke, insbesondere solche, die im konventionellen Gebrauch eine andere Bedeutung haben können, oder die wahrscheinlich nur innerhalb eines begrenzten Expertenkreises verwendet werden. Wenn ausschließlich Experten in Ihrem Fachgebiet das Paper verstehen können, wird es nicht von einer breiten Leserschaft gelesen. Führen Sie Ihre Leser in Ihr Forschungs-problem oder Ihre Theorie ein und nehmen Sie nicht einfach an, dass die Leser bereits alles über die Thematik Ihrer Forschung wissen.
  • 11.
    Schreiben Sie fürunterschiedliche Lesergruppen Fehlende Erklärung: We investigate the role of reduced monoamine oxidase B (MAO B) activity in smoker behaviour. Besser: The enzyme monoamine oxidase B (MAO B) is involved in the breakdown of dopamine, a neurotransmitter implicated in reinforcing and motivating addictive behaviours such as smoking. MAO B inhibition is associated with enhanced activity of dopamine. We investigate the role of reduced MAO B activity in smoker behaviour.
  • 12.
    Die Manuskript-Struktur: WieSie die wichtigsten Ideen durch Ihr Paper vermitteln Schussfolgerungen Um als Autor effektiv zu kommunizieren, schreiben Sie Ihr Paper für den Leser. Ein gut strukturiertes Manuskript hilft Ihnen dabei, den Fluss Ihrer Ideen zu verbessern und vermittelt dem Leser, was in den unterschiedlichen Sektionen Ihres Manuskripts zu erwarten ist.
  • 13.
    Die Manuskript-Struktur: WieSie die wichtigsten Ideen durch Ihr Paper vermitteln Quellen: 1. G Gopen, J Swan The Science of Scientific Writing., American Scientist, 78, pp. 550–558 2. DJ Bern Writing the Empirical Journal Article., in The Compleat Academic: A Practical Guide for the Beginning Social Scientist, Lawrence Erlbaum Associates, Inc., New Jersey, USA 3. Characteristics of a High Quality Manuscript. National Council of Teachers of Mathematics, available online at http://www.nctm.org/publications/content.aspx?id=17149 4. J Samet. Dear Author—Advice from a Retiring Editor., American Journal of Epidemiology, 150, 433–436 5. D Byrne. Common reasons for rejecting manuscripts at medical journals., Science Editor, 23, pp. 39–44 6. Characteristics of a High Quality Manuscript (for mathematics ). Journal for Research in Mathematics Education. (n.d.).
  • 14.
    Vielen Dank fürIhr Interesse www.editage.de https://twitter.com/EditageGermany http://www.linkedin.com/company/cactus- communications