Interessenkonflikte



* Hinweis zur Gleichstellung:
  Auch wenn in dieser Präsentation die männliche Form (bspw. Autor, Forscher, Leser etc.) verwendet wird,
  ist die weibliche Form selbstverständlich immer mit eingeschlossen.


                                                                          Helping you get published
Interessenkonflikte

                      Das Fundament wissenschaftlicher Forschung ist ihre Objektivität
                      und Unbefangenheit. Stellen Sie sich vor, was passieren würde,
                      wenn ein Wissenschaftler karrieremäßig oder finanziell davon
                      profitieren würde, wenn ein ganz bestimmtes Forschungsergebnis
                      erzielt würde.

                      Wenngleich dies vielleicht an und für sich akzeptabel wäre, stellt
                      sich doch die Frage, inwieweit das Studiendesign, die
                      Durchführung und die Publikation evtl. nicht objektiv und neutral
                      zustande gekommen sind, insbesondere wenn der Forscher seine
                      etwaigen Vorteile nicht offengelegt hat. 1


                      Eine solche Situation wird als Interessenkonflikt (Englisch:
                      “Conflicts of Interest” (COI)) bezeichnet.
Was sind Interessenkonflikte?

Ein Interessenkonflikt entsteht, wenn ein potentieller Bias vorliegt, der die
Forschungsarbeit beeinflussen kann.

Interssenkonflikte können sowohl aufgrund finanzieller als auch nicht-finanzieller Anreize
vorkommen.2,3 Betrachten Sie bspw. einen Peer-Reviewer, der ein Paper evaluiert, welches
seine eigene Forschung gefährden könnte. Dies kann dazu führen, dass der Peer-Reviewer
aus diesem Grunde die Ablehnung beim Journal vorschlägt, auch wenn sie Studie an und
für sich in Ordnung ist und alle wissenschaftlichen Kriterien erfüllt. Hier ist somit ein
Interessenkonflikt im Spiel.

Interessenkonflikte aufgrund von finanziellen Interessen stellen die häufigste Ursache für
Autoren dar und müssen offengelegt werden. Dies beinhaltet Forschungsgelder, der Besitz
von Aktien und Firmenanteilen von evtl. profitierenden Unternehmen, Beratungshonorare
oder Gehälter und andere Zuwendungen von Firmen, die von einem bestimmten Resultat
profitieren würden.
Was sind Interessenkonflikte?


So hat bspw. Eine Studie über die Publikation von Forschungsergebnissen ergeben, dass
Sponsoring zu einem Publikations-Bias führt, da die Sponsoren oftmals im Besitz der
Forschungsdaten sind und deshalb die Gefahr für Manipulationen oder Zurückhaltung von
Ergebnissen besteht.4

Die Vereinigung World Association of Medical Editors (WAME) hat eine gute Beschreibung
von Interessenkonflikten in unterschiedlichen Kontexten verfasst.
Verschiedene Arten von Interessenkonflikten (6 Ps)
Interessenkonflikte sind in der Wissenschaftskarriere unvermeidbar und es liegt in der
Verantwortung der Wissenschaftler, potenzielle oder aktuelle Interessenskonflikte zu
identifizieren und zu kommunizieren. Die Integrity Coordinating Group hat eine exzellente
Liste – auf Englisch die “6 Ps” – verfasst, die Wissenschaftler verwenden können, um das
Vorliegen von Interessenkonflikten zu ermitteln5.


Public duty versus private interest (öffentliche Pflicht vs. privates Interesse):
Liegen bei mir oder dem Sponsor persönliche Interessen vor, die mit dem Interesse und
dem Wohl der allgemeinen Öffentlichkeit im Konflikt stehen könnten, oder als ein solcher
interpretiert werden könnten?


Potentialities (Potenziale): Können finanzielle oder intellektuelle Vorteile für mich,
meine Organisation oder den Sposnor bestehen, die meine Forschung und Daten in Frage
stellen könnten?
Verschiedene Arten von Interessenkonflikten (6 Ps)

Perception (Perzeption): Wie wird meine Beteiligung oder die Beteiligung meines
Sponsors in der Konzeption, Überwachung, Entwicklung, Durchführung und
Publikationsverfassung von anderen wahrgenommen? Besteht die Möglichkeit, dass
deshalb ein etwaiger Bias im Studiendesign, der Stichprobenauswahl, Datenverarbeitung,
Veröffentlichung, Manuskriptvorbereitung etc. auf einen Interessenskonflikt bei mir,
meinem Institut oder den Sponsoren zurückgeführt werden könnte? Bestehen Risiken im
Zusammenhang mit mir, meiner Organisation oder den Sponsoren?


Proportionality (Proportionalität): Wird die Beteiligung meines Sponsors hinsichtlich
aller Entscheidungen im Rahmen der Forschung als fair und angemessen erachtet?
Verschiedene Arten von Interessenkonflikten (6 Ps)

Presence of mind (Scharfsinn): Was sind die Konsequenzen, die ich zu erwarten hätte,
wenn ich die Offenlegung eines Interessenkonflikts ignoriere? Bin ich in der Lage, eine
gute Antwort zu liefern, wenn ich von Reviewern, Journal-Redakteuren und Lesern nach
der Beteiligung meines Sponsors gefragt werde?


Promises (Versprechen): Habe ich, meine Organisation oder mein Sponsor Versprechen
oder Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung oder Veröffentlichung der
Forschung getätigt? Würde ich davon profitieren oder nicht?
Warum Autoren Interessenkonflikte mitteilen müssen

Nahezu alle wissenschaftlichen und technischen Journals verlangen, dass Autoren akute
oder potezielle Interessenkonflikte hinsichtlich Ihrer Studie offen legen. Einige Journals wie
JAMA verlangen sogar von den Autoren ein unterzeichnetes Dokument über “Angaben zu
wirtschaftlichen oder anderen Interessen der an der klinischen Prüfung
beteiligten Personen“ vorzulegen. Andere Journals wie bspw. BMC Cancer bestehen in
Ihren Richtlinien darauf, dass potenzielle Interessenkonflikte in einem separaten Abschnitt
im Manuskript und Anschreiben aufgeführt werden.

Bei der Aufführung von Interessenkonflikten wird erwartet, dass Forscher detaillierte
Informationen über relevante finanzielle Interessen, Forschungsförderungen, finanzielle
Beihilfen, Finanzierung durch die Industrie und andere intellektuelle Vorteile wie Patente
angeben. Zudem wird verlangt, dass die Forscher die Rolle der Forschungsförderer oder
Sponsoren beim Studiendesign, der Durchführung, der Datenerhebung, Analyse,
Interpretation, Manuskriptverfassung, Review und Bewilligung mitteilen.
Warum Autoren Interessenkonflikte mitteilen müssen

Es ist sehr wichtig, Interessenkonflikte dem Journal mitzuteilen. Journals werden
Interessenkonflikte nicht immer öffentlich darlegen, wenn das Paper veröffentlicht wird.
Wenn jedoch jemand die Studie in Frage stellt oder der Verdacht auf einen
Interessenkonflikt aufkommt , wird das Journal die entsprechenden Dokumente des Autors
über das Vorliegen eines Interessenkonflikts offenlegen und mitteilen, dass der Auror dies
bereits dem Journal mitgeteilt hat. Dies lässt die Aktionen des Autors weniger suspekt
erscheinen. Hat der Autor das Journal hingegen nicht informiert und der Verdacht auf
einen Interessenkonflikt erhärtet sich, kann dies gravierende Konsequenzen haben, wie
bspw. Die Rücknahme des Papers und Ermittlungen am Institut des Forschers.

I.d.R. wird das Vorliegen von Interessenkonflikten nicht vom Journal selbst überwacht. Es
ist eher die Organisation des Autors (Universität, Forschungsinstitut etc.) welches die
Überwachungsfunktion übernimmt. Darum sind Forscher i.d.R. in der Lage, bereits
Szenarien des Interessenkonflikts vor Abschluss der Forschung und vor Einreichung des
Papers zu vermeiden. Im Zweifelsfall werden Forscher aufgefordert, sich an ihr Institut zu
wenden, bevor sich das Journal ansprechen.
Interessenkonflikte

Schlussfolgerung
Wenn ein potenzieller Bias offengelegt wird, sind die Leser informiert und betrachten die
Forschung anhand ihrer Leistung. Wenn finanzielle oder intellektuelle Interessenkonflikte
jedoch nicht offengelegt werden, schädigt dies das Vertrauen der Öffentlichkeit. Wenn
Interessenkonflikte im Nachhinein herausgefunden werden, kann dies eine erhebliche
Schädigung des Wissenschaftlers und des Journals zur Folge haben. 6
Interessenkonflikte

Quellen:

1. Financial conflicts of interest and research objectivity: issues for investigators and institutional
   review boards. Release Date: June 5, 2000. http://grants.nih.gov/grants/guide/notice-files/not-od-
   00-040.html
2. Conflicts of interest in research, University of Southern California. Date issued: November 1,
   2007.http://www.usc.edu/research/private/docs/policies/conflictresearch110107.pdf
3. Columbia University. Conflicts of Interest: Responsible Conduct of Research. Available at:
   http://ccnmtl.columbia.edu/projects/rcr/rcr_conflicts/foundation/index.html#2. Last accessed:
   December 26, 2011.
4. Song F, Parekh S, Hooper L, Loke YK, Ryder J, Sutton AJ, et al. Dissemination and publication of
   research findings: an update review of related biases. Health Technol Assess 2010;14(8).
5. Integrity in the WA public sector; Integrity Coordinating Group.
   http://www.opssc.wa.gov.au/ICG/Integrity_in_the_WA_public_sector/Conflict_of_interest/ Date
   accessed: May 21, 2011
6. DeAngelis CD, Fontanarosa PB, Flanagin A. Reporting financial conflicts of interest and relationships
   between investigators and research sponsors. JAMA 2001;286:89-91
Interessenkonflikte

Quellen:

7. Shalala, D. (2000). Protecting research subjects—what must be done. New England Journal of
    Medicine, 343(11) 808–810.
8. Akst, J. (2009). Consent issues nix blood samples. The Scientist. Available at http://classic.the-
    scientist.com/blog/display/56230/%20and%20http://www.texascivilrightsproject.org/?p=1096
9. International Committee of Medical Journal Editors. Uniform Requirements for Manuscripts
    Submitted to Biomedical Journals: Ethical Considerations in the Conduct and Reporting of Research:
    Privacy and Confidentiality. Available at http://www.icmje.org/ethical_5privacy.html
10. The American Journal of Psychiatry. Guidelines For Authors On Preparing Manuscripts. Available
    athttp://ajp.psychiatryonline.org/misc/ifora.dtl
11. Journal of the American Medical Association. Instructions for Authors. Available at http://jama.ama-
    assn.org/site/misc/ifora.xhtml#EthicalApprovalofStudiesandInformedConsent
12. Levine, S. B., & Stagno, S. J. (2001). Informed consent for case reports: The ethical dilemma of right
    to privacy versus pedagogical freedom. Journal of Psychotherapy Practice and Research, 10. 193–
    201. Available at http://jppr.psychiatryonline.org/cgi/content/full/10/3/193
Vielen Dank für Ihr Interesse
            www.editage.de

https://twitter.com/EditageGermany

http://www.linkedin.com/company/cactus-
communications

Interessenkonflikte

  • 1.
    Interessenkonflikte * Hinweis zurGleichstellung: Auch wenn in dieser Präsentation die männliche Form (bspw. Autor, Forscher, Leser etc.) verwendet wird, ist die weibliche Form selbstverständlich immer mit eingeschlossen. Helping you get published
  • 2.
    Interessenkonflikte Das Fundament wissenschaftlicher Forschung ist ihre Objektivität und Unbefangenheit. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn ein Wissenschaftler karrieremäßig oder finanziell davon profitieren würde, wenn ein ganz bestimmtes Forschungsergebnis erzielt würde. Wenngleich dies vielleicht an und für sich akzeptabel wäre, stellt sich doch die Frage, inwieweit das Studiendesign, die Durchführung und die Publikation evtl. nicht objektiv und neutral zustande gekommen sind, insbesondere wenn der Forscher seine etwaigen Vorteile nicht offengelegt hat. 1 Eine solche Situation wird als Interessenkonflikt (Englisch: “Conflicts of Interest” (COI)) bezeichnet.
  • 3.
    Was sind Interessenkonflikte? EinInteressenkonflikt entsteht, wenn ein potentieller Bias vorliegt, der die Forschungsarbeit beeinflussen kann. Interssenkonflikte können sowohl aufgrund finanzieller als auch nicht-finanzieller Anreize vorkommen.2,3 Betrachten Sie bspw. einen Peer-Reviewer, der ein Paper evaluiert, welches seine eigene Forschung gefährden könnte. Dies kann dazu führen, dass der Peer-Reviewer aus diesem Grunde die Ablehnung beim Journal vorschlägt, auch wenn sie Studie an und für sich in Ordnung ist und alle wissenschaftlichen Kriterien erfüllt. Hier ist somit ein Interessenkonflikt im Spiel. Interessenkonflikte aufgrund von finanziellen Interessen stellen die häufigste Ursache für Autoren dar und müssen offengelegt werden. Dies beinhaltet Forschungsgelder, der Besitz von Aktien und Firmenanteilen von evtl. profitierenden Unternehmen, Beratungshonorare oder Gehälter und andere Zuwendungen von Firmen, die von einem bestimmten Resultat profitieren würden.
  • 4.
    Was sind Interessenkonflikte? Sohat bspw. Eine Studie über die Publikation von Forschungsergebnissen ergeben, dass Sponsoring zu einem Publikations-Bias führt, da die Sponsoren oftmals im Besitz der Forschungsdaten sind und deshalb die Gefahr für Manipulationen oder Zurückhaltung von Ergebnissen besteht.4 Die Vereinigung World Association of Medical Editors (WAME) hat eine gute Beschreibung von Interessenkonflikten in unterschiedlichen Kontexten verfasst.
  • 5.
    Verschiedene Arten vonInteressenkonflikten (6 Ps) Interessenkonflikte sind in der Wissenschaftskarriere unvermeidbar und es liegt in der Verantwortung der Wissenschaftler, potenzielle oder aktuelle Interessenskonflikte zu identifizieren und zu kommunizieren. Die Integrity Coordinating Group hat eine exzellente Liste – auf Englisch die “6 Ps” – verfasst, die Wissenschaftler verwenden können, um das Vorliegen von Interessenkonflikten zu ermitteln5. Public duty versus private interest (öffentliche Pflicht vs. privates Interesse): Liegen bei mir oder dem Sponsor persönliche Interessen vor, die mit dem Interesse und dem Wohl der allgemeinen Öffentlichkeit im Konflikt stehen könnten, oder als ein solcher interpretiert werden könnten? Potentialities (Potenziale): Können finanzielle oder intellektuelle Vorteile für mich, meine Organisation oder den Sposnor bestehen, die meine Forschung und Daten in Frage stellen könnten?
  • 6.
    Verschiedene Arten vonInteressenkonflikten (6 Ps) Perception (Perzeption): Wie wird meine Beteiligung oder die Beteiligung meines Sponsors in der Konzeption, Überwachung, Entwicklung, Durchführung und Publikationsverfassung von anderen wahrgenommen? Besteht die Möglichkeit, dass deshalb ein etwaiger Bias im Studiendesign, der Stichprobenauswahl, Datenverarbeitung, Veröffentlichung, Manuskriptvorbereitung etc. auf einen Interessenskonflikt bei mir, meinem Institut oder den Sponsoren zurückgeführt werden könnte? Bestehen Risiken im Zusammenhang mit mir, meiner Organisation oder den Sponsoren? Proportionality (Proportionalität): Wird die Beteiligung meines Sponsors hinsichtlich aller Entscheidungen im Rahmen der Forschung als fair und angemessen erachtet?
  • 7.
    Verschiedene Arten vonInteressenkonflikten (6 Ps) Presence of mind (Scharfsinn): Was sind die Konsequenzen, die ich zu erwarten hätte, wenn ich die Offenlegung eines Interessenkonflikts ignoriere? Bin ich in der Lage, eine gute Antwort zu liefern, wenn ich von Reviewern, Journal-Redakteuren und Lesern nach der Beteiligung meines Sponsors gefragt werde? Promises (Versprechen): Habe ich, meine Organisation oder mein Sponsor Versprechen oder Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung oder Veröffentlichung der Forschung getätigt? Würde ich davon profitieren oder nicht?
  • 8.
    Warum Autoren Interessenkonfliktemitteilen müssen Nahezu alle wissenschaftlichen und technischen Journals verlangen, dass Autoren akute oder potezielle Interessenkonflikte hinsichtlich Ihrer Studie offen legen. Einige Journals wie JAMA verlangen sogar von den Autoren ein unterzeichnetes Dokument über “Angaben zu wirtschaftlichen oder anderen Interessen der an der klinischen Prüfung beteiligten Personen“ vorzulegen. Andere Journals wie bspw. BMC Cancer bestehen in Ihren Richtlinien darauf, dass potenzielle Interessenkonflikte in einem separaten Abschnitt im Manuskript und Anschreiben aufgeführt werden. Bei der Aufführung von Interessenkonflikten wird erwartet, dass Forscher detaillierte Informationen über relevante finanzielle Interessen, Forschungsförderungen, finanzielle Beihilfen, Finanzierung durch die Industrie und andere intellektuelle Vorteile wie Patente angeben. Zudem wird verlangt, dass die Forscher die Rolle der Forschungsförderer oder Sponsoren beim Studiendesign, der Durchführung, der Datenerhebung, Analyse, Interpretation, Manuskriptverfassung, Review und Bewilligung mitteilen.
  • 9.
    Warum Autoren Interessenkonfliktemitteilen müssen Es ist sehr wichtig, Interessenkonflikte dem Journal mitzuteilen. Journals werden Interessenkonflikte nicht immer öffentlich darlegen, wenn das Paper veröffentlicht wird. Wenn jedoch jemand die Studie in Frage stellt oder der Verdacht auf einen Interessenkonflikt aufkommt , wird das Journal die entsprechenden Dokumente des Autors über das Vorliegen eines Interessenkonflikts offenlegen und mitteilen, dass der Auror dies bereits dem Journal mitgeteilt hat. Dies lässt die Aktionen des Autors weniger suspekt erscheinen. Hat der Autor das Journal hingegen nicht informiert und der Verdacht auf einen Interessenkonflikt erhärtet sich, kann dies gravierende Konsequenzen haben, wie bspw. Die Rücknahme des Papers und Ermittlungen am Institut des Forschers. I.d.R. wird das Vorliegen von Interessenkonflikten nicht vom Journal selbst überwacht. Es ist eher die Organisation des Autors (Universität, Forschungsinstitut etc.) welches die Überwachungsfunktion übernimmt. Darum sind Forscher i.d.R. in der Lage, bereits Szenarien des Interessenkonflikts vor Abschluss der Forschung und vor Einreichung des Papers zu vermeiden. Im Zweifelsfall werden Forscher aufgefordert, sich an ihr Institut zu wenden, bevor sich das Journal ansprechen.
  • 10.
    Interessenkonflikte Schlussfolgerung Wenn ein potenziellerBias offengelegt wird, sind die Leser informiert und betrachten die Forschung anhand ihrer Leistung. Wenn finanzielle oder intellektuelle Interessenkonflikte jedoch nicht offengelegt werden, schädigt dies das Vertrauen der Öffentlichkeit. Wenn Interessenkonflikte im Nachhinein herausgefunden werden, kann dies eine erhebliche Schädigung des Wissenschaftlers und des Journals zur Folge haben. 6
  • 11.
    Interessenkonflikte Quellen: 1. Financial conflictsof interest and research objectivity: issues for investigators and institutional review boards. Release Date: June 5, 2000. http://grants.nih.gov/grants/guide/notice-files/not-od- 00-040.html 2. Conflicts of interest in research, University of Southern California. Date issued: November 1, 2007.http://www.usc.edu/research/private/docs/policies/conflictresearch110107.pdf 3. Columbia University. Conflicts of Interest: Responsible Conduct of Research. Available at: http://ccnmtl.columbia.edu/projects/rcr/rcr_conflicts/foundation/index.html#2. Last accessed: December 26, 2011. 4. Song F, Parekh S, Hooper L, Loke YK, Ryder J, Sutton AJ, et al. Dissemination and publication of research findings: an update review of related biases. Health Technol Assess 2010;14(8). 5. Integrity in the WA public sector; Integrity Coordinating Group. http://www.opssc.wa.gov.au/ICG/Integrity_in_the_WA_public_sector/Conflict_of_interest/ Date accessed: May 21, 2011 6. DeAngelis CD, Fontanarosa PB, Flanagin A. Reporting financial conflicts of interest and relationships between investigators and research sponsors. JAMA 2001;286:89-91
  • 12.
    Interessenkonflikte Quellen: 7. Shalala, D.(2000). Protecting research subjects—what must be done. New England Journal of Medicine, 343(11) 808–810. 8. Akst, J. (2009). Consent issues nix blood samples. The Scientist. Available at http://classic.the- scientist.com/blog/display/56230/%20and%20http://www.texascivilrightsproject.org/?p=1096 9. International Committee of Medical Journal Editors. Uniform Requirements for Manuscripts Submitted to Biomedical Journals: Ethical Considerations in the Conduct and Reporting of Research: Privacy and Confidentiality. Available at http://www.icmje.org/ethical_5privacy.html 10. The American Journal of Psychiatry. Guidelines For Authors On Preparing Manuscripts. Available athttp://ajp.psychiatryonline.org/misc/ifora.dtl 11. Journal of the American Medical Association. Instructions for Authors. Available at http://jama.ama- assn.org/site/misc/ifora.xhtml#EthicalApprovalofStudiesandInformedConsent 12. Levine, S. B., & Stagno, S. J. (2001). Informed consent for case reports: The ethical dilemma of right to privacy versus pedagogical freedom. Journal of Psychotherapy Practice and Research, 10. 193– 201. Available at http://jppr.psychiatryonline.org/cgi/content/full/10/3/193
  • 13.
    Vielen Dank fürIhr Interesse www.editage.de https://twitter.com/EditageGermany http://www.linkedin.com/company/cactus- communications