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Informationschrift Herausgeber:
für Lisdorfer Bürger Weihnachten 2000 CDU und JU Lisdorf
Jubiläumsausgabe Nr. 100
Glückwünsche zum
Jubiläum von
Lisdorf aktuell
Seite 2 - 5
Besuch im
Landtag
Seite 7
Bericht aus dem
Stadtrat
Seite 12 - 14
Lisdorf ist online
Seite 10
Lisdorfer
Notizen
Seite 22
Rückblick zur Original Titelbild der ersten Ausgabe im April 1975
Gründung von
Lisdorf aktuell
Seite 8 - 9
- 2 -
Liebe Mitglieder der CDU Lisdorf,
100 Ausgaben ihrer Ortszeitung "Lisdorf aktuell" - zu
diesem Jubiläum gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Seit
25 Jahren informieren Sie die Lisdorferinnen und
Lisdorfer über wichtige Themen in Gemeinde und Region.
Genau das macht unsere CDU stark, dass wir vor Ort
verankert sind und politische Verantwortung im Dienste
der Menschen übernehmen.
Wenn in diesen Tagen die Regierung Schröder Halbzeitbilanz ziehen muss, kann sie
wenig Substanzielles auf der Haben-Seite verbuchen. Die Reformansätze für die sozialen
Sicherungssysteme sind völlig mangelhaft. In den zentralen Bereichen der Familien- und
Bildungspolitik herrscht Stillstand.
Die Ökosteuer ist zur K.O.-Steuer für Familien, Mittelständler, Rentner und Pendler
geworden. Die Auswirkungen dieser Politik zeigen sich gerade in Ihrer Region mit vielen
Pendlern und landwirtschaftlichen Betrieben besonders stark. Die vorgesehenen
Entlastungsmaßnahmen greifen zu kurz und entlasten nicht alle Betroffenen.
Die CDU wird deshalb weiterhin für einen sofortigen Stopp der Ökosteuer kämpfen.
Dabei hoffe ich auch auf Ihre Unterstützung.
Wir wollen Deutschland wirklich fit machen für die Zukunft. Deshalb treten wir für eine
verbesserte Förderung von Existenzgründern und Mittelstand ein, die bei der
Steuerreform eindeutig zu kurz gekommen sind; für eine verlässliche und ehrliche
Rentenreform, die Generationengerechtigkeit sichert und Rentenwillkür beendet; für eine
Bildungsoffensive; die optimale Voraussetzungen für das Informationszeitalter schafft; für
eine Reform unseres Staates, damit Bürgerferne und unnötige Bürokratie zurückgedrängt
werden; für einen starken Rechtsstaat, um Gewalttäter in die Schranken zu weisen; für
ein friedliches und starkes Europa und für eine Politik für die Regionen, die den
Menschen Heimat und Geborgenheit bietet.
Wir sind die große Volkspartei der Mitte, verankert in allen Regionen und allen Schichten
der Gesellschaft. Lassen Sie uns gemeinsam an unserer CDU arbeiten, mit Ideen,
Offenheit und einem engen Kontakt mit den Menschen. Ich bin sicher, dass unser
Engagement Früchte tragen wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen vor Ort eine
glückliche Hand und viel Erfolg.
Ihre
Bundesvorsitzende
- 3 -
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
im letzten Jahr stimmten die Saarländer und
Saarländerinnen für den politischen Wechsel. Bei den
Kommunalwahlen konnte die CDU Saarlouis die absolute
Mehrheit im Stadtrat erobern und Oberbürgermeister
Fontaine damit eine gesicherte Basis für seine Arbeit
schaffen.
Einige Monate später kam es auch zum politischen
Wechsel im Land. Seit dem 29.September 1999 ist die neue
CDU-Landesregierung im Amt.
Das Vertrauen der Bürger hat uns angespornt, das Saarland – nach Jahren der
Stagnation – zu einem Aufsteigerland innerhalb der Bundesländer zu machen.
Geleitet vom Grundsatz „Genauigkeit geht vor Schnelligkeit“ haben wir auf allen zentralen
Feldern die Weichen dafür gestellt.
Mit Erfolg, wie drei Entwicklungen zeigen:
1. Die Arbeitslosigkeit geht im Saarland deutlich zurück.
2. Die Beschäftigungsentwicklung ist besser als im Bundesdurchschnitt. In diesem
Jahr gibt es insgesamt 6700 zusätzliche Arbeitsplätze.
3. Erstmals besteht in diesem Jahr die Chance, dass jeder Jugendliche eine Aus-
bildungsstelle bekommt.
Gleichzeitig haben wir bereits wichtige Wahlversprechen in die Tat umgesetzt:
- Seit August müssen die Eltern der Kinder des 3. Kindergartenjahres keine Eltern-
beiträge mehr leisten.
- Wir haben den Polizeiabbau gestoppt. Wir haben 25 ausgebildete Polizisten von
anderen Bundesländern übernommen und in diesem Jahr zusätzlich 85
Polizeianwärter eingestellt.
- Die Bildungsoffensive an unseren Schule ist erfolgreich angelaufen. Zudem haben wir
100 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen.
Der Zuspruch und die Unterstützung, die ich in vielen Gesprächen mit den Bürgern im
Lande erfahren habe, stimmen mich zuversichtlich, den Modernisierungskurs im
Saarland fortzusetzen. Unser Land hat nur dann eine Chance, wenn es den
Strukturwandel erfolgreich bewältigt und neue Wege geht.
Einen zukunftsorientierten Weg ist auch Lisdorf gegangen. Hier zeigt sich die erfolgreiche
Verbindung von traditioneller Landwirtschaft mit moderner Dienstleistung und attraktivem
Handel. Diesen Wandel der Zeit hat „Lisdorf aktuell“ in seinem 25jährigen Bestehen für
seine Leser immer interessant und aufschlussreich wiedergespiegelt In diesem Sinne
darf ich „Lisdorf aktuell“ zu seiner
100. Jubiläumsausgabe gratulieren und für die Zukunft alles Gute wünschen.
Peter Müller, Ministerpräsident
Landesvorsitzender
- 4 -
Ein Paradebeispiel für Bürgernähe!
100 Ausgaben von "Lisdorf aktuell" in den vergangenen
25 Jahren: Diese Leistung ist einmalig im Kreis Saarlouis
und vermutlich im gesamten Saarland!!
Gerade in einer Zeit, wo Politik anscheinend immer
schwieriger und bürgerferner zu werden scheint, ist "Lisdorf
aktuell" ein Paradebeispiel für Bürgernähe: Keine
langatmigen Artikel über theoretische Probleme, sondern
kurze, leicht verständliche Informationen über das, was in
Lisdorf und in der Stadt Saarlouis wichtig ist.
Für Jung und Alt , für Lisdorfer Bürger aus allen politischen "Lagern" ist "Lisdorf aktuell"
dadurch zu einem unverwechselbaren Bestandteil des Dorfgemeinschaftslebens
geworden.
Allen Mitgliedern und Helfern der CDU-Lisdorf, die seit 25 Jahren mit viel persönlichem
Engagement und großem Zeitaufwand am Zustandekommen und an der Verteilung von
"Lisdorf aktuell" mitwirken, gilt hierfür ein herzliches Dankeschön.
Auch wenn das Lisdorfer Ortsgeschehen inzwischen sogar das Internet erobert hat, wird
"Lisdorf aktuell" auch in Zukunft unverzichtbar bleiben: Als Sprachrohr für Lisdorfer
Interessen, als Infobörse über das, was von Schule und Kirche bis zu den Vereinen im
Ort passiert und als kurzweiliges Unterhaltungsmagazin, auf dessen Erscheinen man sich
immer wieder aufs Neue freut.
"Lisdorf aktuell" kann damit weit über die Lisdorfer Banngrenze hinaus auch für viele
andere ein Beispiel sein, dessen Nachahmung sich lohnt.
Als CDU-Kreisvorsitzender und als Bundestagsabgeordneter für unsere Region, wünsche
ich den Mitarbeitern, "Redakteuren", vor allem aber den Lesern von "Lisdorf aktuell",
dass auch die nächsten 100 Ausgaben so spannend und informativ werden, wie wir dies
von "Lisdorf aktuell" seit je her gewohnt sind!
Peter Altmaier, MdB
CDU-Kreisvorsitzender
- 5 -
Herzlichen Glückwunsch zur Jubiläumsausgabe
"Lisdorf aktuell" erscheint zum 100. Mal. Seit 25 Jahren wird
"Lisdorf aktuell" immer wieder gern gelesen. Zu dieser
beispielhaften Leistung beglückwünsche ich die Herausgeber
in der CDU!
Vor rund einem Vierteljahrhundert beschritt der CDU-
Ortsverband Lisdorf unter seinem damaligen Vorsitzenden
Heiner Groß mutig einen neuen Weg der Information im
Stadtteil Lisdorf. Bis dahin beschränkten sich örtliche
Parteiinformationen im Saarland ganz allgemein auf
gelegentliche Presseerklärungen oder noch seltener auf
Flugblätter aus gegebenem Anlass.
Es war ein ebenso mutiger wie entschlossener Schritt, denn das erstmalige Erscheinen
bedeutete gleichzeitig die Selbstverpflichtung, regelmäßig und auf Dauer die ange-
sprochenen Leser in der Dorfgemeinschaft Lisdorf mit kommunalen Informationen zu
versorgen.
Heiner Groß und sein Nachfolger Georg Jungmann haben mit ihren Vorständen dieses
Versprechen in vollem Umfang eingelöst. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung.
Was zeichnet "Lisdorf aktuell" im Vergleich zu den mittlerweile vielfältigen Nachahmern
aus?
Es ist zum einen die Erscheinungsweise. Die Publikation ist gefällig und angenehm
lesbar. Sie wendet sich nicht nur in Wahlkampfzeiten an die Wählerinnen und Wähler,
sondern kommt auch in "ganz normalen" Zeiten in die Haushalte und wird dort auch
schon erwartet.
"Lisdorf aktuell" wird deshalb erwartet, weil der Inhalt interessiert ist. Die Mitbürgerinnen
und Mitbürger werden mit politischen Informationen zum kommunalpolitischen
Geschehen im Stadtteil und in der ganzen Stadt kompetent und sachlich informiert. Sie
erhalten Stellungnahmen, Meinungen und Kommentare von den verantwortlichen
Kommunalpolitikern der CDU-Lisdorf und haben damit auch die Möglichkeit der direkten
Nachfrage, also ein wesentlicher Beitrag zur politischen Kommunikation im Stadtteil.
"Lisdorf aktuell" bietet aber weitaus mehr. Das ganze Dorfgeschehen spiegelt sich in den
einzelnen Ausgaben wieder. Ob Vereine Jubiläen feiern, besondere Erfolge erzielten,
dies alles wird in verständlicher und interessanter Form auf angemessene Weise
gewürdigt. Persönliche und familiäre Anlässe finden ihren Niederschlag ganz ohne jeden
parteipolitischen Akzent.
Wer "Lisdorf aktuell" liest - und das sind nicht nur die aktuellen Lisdorfer Einwohner,
sondern auch die, die es aus welchen Gründen auch immer, außerhalb der Dorfgrenzen
leben müssen, wird immer auf dem Laufenden gehalten. "Lisdorf aktuell" ist ein im besten
Sinne verbindendes Medium.
Viele Leser sammeln ihr "Lisdorf aktuell". Sie tun gut daran, denn ihre Sammlung ist
heute bereits eine wertvolle Dorfchronik des letzten Vierteljahrhunderts. Zur 100.
Ausgabe nochmals herzliche Glückwünsche und ein erfolgreiches
"WEITER SO" !
Hans-Joachim Fontaine
Oberbürgermeister
- 6 -
Herzlichen Dank für die Glückwünsche zu
unserem Jubiläum
Sie halten die 100. Ausgabe unserer Dorfzeitung Lisdorf
aktuell in Händen. Seit mehr als 25 Jahren erscheint
dieses Informationsblatt vierteljährlich und unterrichtet
sowohl über große Politik in Bund, Land und Kreis, als
auch über kleine Politik in Saarlouis und in unserem
Stadtteil Lisdorf. Ein besonderes An-liegen ist es uns,
über Lisdorfer Geschehnisse zu in-formieren, über die in
anderen Medien entweder gar nicht oder nicht in dieser
Ausführlichkeit berichtet wird.
Dass die Osterausgabe, wenn man die Nachfragen nach zusätzlichen Exemplaren in
Rechnung stellt, in jedem Jahr offensichtlich die wichtigste Ausgabe ist, weil dort die
Kommunionkinder und die goldenen Kommunionjubilare zu finden sind, zeigt uns, dass
Lisdorf aktuell auch oder gerade wegen der zahlreichen nicht-politischen Themen von der
Bevölkerung geschätzt wird.
An dieser Stelle möchte ich Heiner Groß, Bruno Hewener, Walter Welsch und den vielen
anderen Männern und Frauen der ersten Stunde herzlich für die hervorragende Idee
danken, mit Lisdorf aktuell ein Dorfmedium geschaffen zu haben, in dem nicht nur Politik,
sondern auch andere interessierende Themen aufgearbeitet werden.
Mein Dank gilt auch allen, die bei den ersten Ausgaben oft bis in die frühen
Morgenstunden hinein an der Umdruckmaschine arbeiteten.
Ich möchte mich aber auch bei denen bedanken, die durch Einzelbeiträge oder durch ihre
Mitarbeit in der Redaktion in den letzten 25 Jahren zum Gelingen der 100 Ausgaben
Lisdorf aktuell beigetragen haben. Nur durch die gute und reibungslose Zusammenarbeit
der zahlreichen Helfer über viele Jahre hinweg ist es überhaupt möglich, dass eine
Zeitung eine derart lange Zeit so regelmäßig erscheinen kann.
Ein besonderer Dank gilt auch den über 20 Austrägern, die Lisdorf aktuell kostenlos in
alle Lisdorfer Haushalte verteilen.
Ich bedanke mich auch für die zahlreichen Glückwünsche zu diesem Jubiläum und
nehme sie stellvertretend für die Gründer, denen wohl der größte Anteil gebührt, aber
auch für die Mitglieder der Redaktion und die Austräger dankend entgegen.
Wenn die Zusammenarbeit auch weiterhin so hervorragend wie in den letzten 25 Jahren
klappt – und ich habe keinen Zweifel daran -, werden wir auch künftig das ein oder
andere Jubiläum mit unserem „Lisdorfer Dorfblättchen“ begehen können.
Georg Jungmann, MdL
(Ortsvorsitzender)
- 7 -
Frauengemeinschaft im Landtag
Auf Einladung des Lisdorfer Landtagsabgeordneten Georg Jungmann besuchte die
Frauengemeinschaft der Pfarrgemeinde mit über 40 Personen den Saarländischen
Landtag.
Nach einer Einführung in die
Parlamentsarbeit durch einen
Landtagsbediensteten durfte man im
Plenum auf den Abgeordnetenstühlen
Platz nehmen.
Im Anschluss an eine interessante
Diskussion mit dem Abgeordneten
Georg Jungmann nahmen einige auf
der Regierungsbank Platz oder hielten
eine kurze Rede.
Zur Erinnerung wurde auf den Stufen
des Landtages ein Erinnerungsfoto ge-
schossen.
Nachdem man die Atmosphäre des Landtages gespürt hatte, diskutierten die Teilnehmer
bei Kaffee und einem kleinen Imbiss mit dem Lisdorfer Abgeordneten, der von seinen
Erfahrungen berichtete und einige sehr interessante Hintergrund-informationen gab.
Bei der Heimreise unterhielten sich alle über ihre Eindrücke, wobei bemerkt wurde, dass
„im Fernsehen alles viel größer aussieht als in Wirklichkeit“.
- 8 -
100 Ausgaben „Lisdorf aktuell“
Herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön an
diejenigen, die die Idee der JUNGEN UNION Lisdorf zur
Veröffentlichung einer Informationsschrift von CDU und
JUNGEN UNION in Lisdorf aus dem Jahre 1975 – also vor
25 Jahren !!! - konsequent bis heute weitergeführt haben
– zum Wohle der Lisdorfer Bevölkerung.
Die erste Ausgabe erschien im April 1975 mit der Vorgabe, in
erster Linie über politische und parteiliche Ereignisse und
Vorhaben innerhalb der Stadt Saarlouis und des Stadtteils
Lisdorf zu informieren. Darüber hinaus wurden offene
Beiträge angeboten wie zum Beispiel die historische
Entwicklung des Stadtteils Lisdorf (verfasst von Dr. Andreas
Mailänder, der durch Walter Welsch und mich angesprochen
und betreut wurde), Vorstellung von verdienten Lisdorfer Bürgern, Darstellung von
Ortsvereinen und deren Geschichte, Leserbriefe, ein politisches Quiz u.ä..
Die JUNGE UNION war zu der damaligen Zeit unter meiner Führung mit meinen
Mitstreitern im Vorstand, Norbert Zell, Georg Jungmann jun., Alfred Philippi, Georg
Amann, Hildegund Weiler, Herbert Germann, Alfred Welsch und Astrid Otto politisch sehr
aktiv, vor allem in den Themenbereichen, die die Lisdorfer Interessen angingen.
Unser Ortsverband hatte ca. 130 Mitglieder, war der stärkste Ortsverband im Kreis
Saarlouis und bot den JU´lern neben politischer Sacharbeit ein breites geselliges
Programm. Die Arbeit machte Spaß, zumal zu der Mutterpartei CDU unter dem
Vorsitzenden Heiner Groß eine sehr gute Zusammenarbeit möglich war. JUNGE UNION
und CDU profitierten in jeder Beziehung voneinander.
So gab es vierteljährlich immer viel zu berichten. „Lisdorf aktuell“ kam bei unseren
Mitbürgern so gut an, dass sich teils sogar einzelne Lisdorfer Bürger bereit erklärten, eine
komplette Ausgabe zu finanzieren.
Anfangs waren die Kosten einer Auflage noch nicht so hoch, denn die ersten 15
Ausgaben wurden von uns in echter Handarbeit hergestellt mit einer gebraucht
erstandenen Offset-Druckmaschine (1. redaktionelle Arbeit 2. Tippen auf Matrizen 3.
Durchlauf durch die Druckmaschine 4. Zusammenlegen der Blätter und heften). Pro
Ausgabe wurden ca. 15.000 Blätter be- und verarbeitet, eine Arbeit, die oft in die Nächte
ging und sehr viel Freizeit in Anspruch nahm.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das damalige „Druckerei – Team“, für das
Walter Welsch verantwortlich zeichnete.
Später wurde „Lisdorf aktuell“ dann, weil auch immer umfangreicher, in einer Druckerei
hergestellt.
Ich bin sicher, dass die Idee von vor 25 Jahren – „Lisdorf aktuell“ zu kreieren und unter
der Lisdorfer Bevölkerung regelmäßig kostenlos zu verteilen – eine sehr gute Idee war
und immer noch Dank der kontinuierlichen Weiterarbeit von JU- und CDU- Mitgliedern ein
festes Datum in Lisdorf darstellt, und, was das wichtigste ist, von den Lisdorfern sehr gut
angenommen wird.
So kann man ein stolzes „kleines“ Jubiläum feiern!
Bruno Hewener
- 9 -
100. Ausgabe und 25 Jahre „Lisdorf aktuell“
Von Heiner Groß, Ehrenvorsitzender der CDU-Lisdorf
Mit der Herausgabe dieser 100. Ausgabe von „Lisdorf aktuell“ ist ein weiteres Jubiläum verbunden.
In diesem Jahre existiert das Blatt 25 Jahre. Dieses Doppelereignis nehme ich zum Anlass, einen kurzen
Rückblick zu halten.
Dieser Rückblick soll sich in erster Linie mit der Situation der beiden Herausgeber von „Lisdorf aktuell“,
dem CDU-Ortsvorstand und dem JU-Ortsvorstand, im ersten Erscheinungsjahr 1975 befassen. Der
Verfasser dieser Zeilen war seit 1970 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Lisdorf; im ersten Jahr auch
zugleich noch einige Monate Vorsitzender des JU-Stadtverbandes und bis 1973 auch Vorsitzender des JU-
Ortsverbandes Lisdorf. Aufgrund dieser Mehrfachbelastung kam der JU-Ortsverband von 1971 bis 1973
etwas zu kurz.
Von 1970 bis 1975 wurden vom CDU-Ortsverband zu allen wichtigen und auch weniger wichtigen
Ereignissen Informationsblätter erstellt und in Lisdorf haushaltsdeckend verteilt. Das Interesse daran war
recht groß und wirkte sich bald sehr positiv aus. Die Zahl der Mitglieder im CDU-Ortsverband stieg im
Zeitraum von 1970 – 1975 von 70 auf fast das Doppelte an. Auch der Zuspruch der Bevölkerung ist in
diesem Zeitraum merklich angestiegen.
Diese positive Stimmung und Aufschwungsituation wurden mit der Reaktivierung des JU-Ortsverbandes
durch den damaligen BWL-Studenten Bruno Hewener im Jahre 1973 noch wesentlich besser. Innerhalb
einer relativ kurzen Zeit konnte Bruno Hewener mit seinem neuen Vorstand viele junge Lisdorfer für die JU
begeistern. Die JU-Lisdorf hatte bald weit über 100 Mitglieder und war der stärkste JU-Ortsverband im
Kreis.
Die JU-Lisdorf, die damals alle CDU-Informationen schnell unter die Leute verteilte, gab nunmehr auch
eigene Informationen heraus. Als besonders erfreuliches Ergebnis dieser harmonischen Zusammenarbeit
und des besonderen Engagements von CDU und JU kam die CDU bei der Stadtratswahl 1974 in Lisdorf
mit einem Zugewinn von mehr als 15 Prozentpunkten auf rund 55 % der Stimmen und bescherte der CDU
im Saarlouiser Stadtrat die absolute Mehrheit. Aufgrund dieses guten Wahlergebnisses konnten neben den
erneut in den Stadtrat gewählten Johann Morguet und Heiner Groß und dem im Kreistag bestätigten
Baptist Comtesse weitere 7 Lisdorfer CDU- und JU-Vertreter in städtische Gremien berufen werden.
Einige Monate nach der Kommunalwahl beschäftigte man sich sowohl im Vorstand der CDU - als auch im
Vorstand der JU-Lisdorf mit der Frage, wie die Öffentlichkeitsarbeit weiter verbessert werden könne.
Insbesondere die beiden Vorsitzenden Groß und Hewener gelangten schnell zu dem Ergebnis, dass dies
am besten mit einer regelmäßig erscheinenden Informationsschrift möglich sei. Die Vorstände stimmten
dem Vorschlag ihrer Vorsitzenden zu. Und so war der Grundstein für die gemeinsame Schrift von CDU und
JU Lisdorf gelegt. Es wurde eine Redaktion gebildet, der zunächst neben den beiden Vorsitzenden je ein
Vertreter der beiden Vorstände angehörte. Mit „Lisdorf aktuell“ war auch schnell der Name unserer
gemeinsamen Schrift gefunden. JU-Vorsitzender Bruno Hewener entwarf die Titelseite, die allgemein
Zustimmung und Anerkennung fand.
Am 9. April 1975 war es schließlich soweit. Die erste Ausgabe von „Lisdorf aktuell“ mit einer Auflage von
1200 Exemplaren war in mühevoller Arbeit der Redaktion und weiterer Freunde, zu denen u.a. Walter
Welsch, Norbert Zell und Marie-Luise Groß gehörten, erstellt. Aus Kostengründen druckten wir anfangs
„Lisdorf aktuell“ mit einem eigens dafür angeschafften Gerät selbst. Später erstellten wir im Büro unseres
Vorstandsmitgliedes, Dipl.-Ing. Harald Weiler, mit Computern jeweils druckfertige Vorlagen.
Zurückblickend kann gesagt werden, dass wir 1975 zwar den festen Vorsatz hatten, viele Ausgaben von
„Lisdorf aktuell“ herauszubringen, doch an die langfristige Beständigkeit glaubte keiner so recht. Heute ist
„Lisdorf aktuell“ ein fester Bestandteil der Arbeit von CDU und JU und darüber hinaus ein nicht mehr weg
zu denkendes Informationsblatt für die Lisdorfer Bürger. Allen, die von der Gründung an „Lisdorf aktuell“
mitgewirkt haben, möchte auch ich herzlich danken. Besonders möchte ich meinem Nachfolger im CDU-
Ortsvorsitz, MdL Georg Jungmann, danken, dass er mit dem gleichen Elan wie die Gründer „Lisdorf
aktuell“ fortgeführt hat.
Kurz - Chronik des CDU-Ortsverbandes Lisdorf
31.07.1955 Gründung im Saale Breininger, Vorsitzender Hermann Konstroffer
19.04.1959 Fusion von CDU und CVP in Lisdorf, Vorsitzender Johann Morguet
02.12.1961 Vorsitzender Klemens Johannes
01.03.1970 Vorsitzender Heiner Groß
30.03.1990 Vorsitzender Georg Jungmann
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Lisdorf ist online
Der neu gegründete Internetverein „lisdorf.de“ bringt unser Dorf ins weltweite Datennetz.
Der Verein präsentierte sich am 11. Mai im Gasthaus Breininger (Bredasch) allen
interessierten Lisdorfer Bürgern.
„Das Experiment begann am 16. April, als eine Handvoll PC-Fans den Schalter umlegten und
Lisdorf an das weltweite Computernetz anschlossen. Seitdem kann man sich nahezu überall auf
der Erde über die Ereignisse in dem Saarlouiser Stadtteil informieren, Gedanken austauschen
und Vorschläge machen. (...)“. So beschreibt die Saarbrücker Zeitung in Ihrer Lokalausgabe vom
22. Mai die Gründung des Vereins und die Präsentation der Internetseiten in der
Informationsveranstaltung des Vereins.
Zu der Informationsveranstaltung konnte Oliver Zimmer – Vorsitzender von lisdorf.de – neben
der Staatssekretärin im saarländischen Wirtschaftsministerium, Daniela Schlegel-Friedrich, die
für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen hat, zahlreiche interessierte Bürger
begrüßen.
Über 8.000 Zugriffe in den ersten 4 Wochen haben gezeigt, dass sich die Arbeit der Initiatoren
gelohnt habe und die Internetseiten einen regen Zuspruch finden. Innerhalb von 4 Wochen, so
der Vorsitzende, habe man den Verein gegründet und die Internetseiten aus dem Boden
„gestampft“, was vor allem auch der Leistung der beiden Gesellschafter der ITEX Media – Frank
Matvos und Marc Tepest - zu verdanken sei.
In ihrem Grußwort erläuterte die Staatssekretärin die immer größer werdende
wirtschaftspolitische Bedeutung des Internets. „Das Internet beschert uns Wachstumsraten, die in
keinem anderen Bereich zurzeit erreicht werden.“ Als eine der ersten wirtschaftspolitischen
Maßnahmen in diesem Bereich, habe die neue saarländische Landesregierung zusammen mit
der Wirtschaft eine Internetakademie gegründet, um dem wachsenden Ausbildungsbedarf im
Bereich neue Medien gerecht zu werden. Daneben fördere die Landesregierung im Rahmen von
Existenzgründerprogrammen die vielen Startup-Firmen, die dem Saarland viele neue
hochqualifizierte Arbeitsplätze bringen. Diese Firmen entstünden so unkonventionell und
pragmatisch wie der Verein lisdorf.de.
Im Anschluss an das Grußwort von Daniela Schlegel-Friedrich stellten sich die Vereinsgründer
persönlich den anwesenden Bürgern vor.
Herbert Germann, der stellvertretende Vorsitzende von lisdorf.de, präsentierte dann
eindrucksvoll die erstellten Internetseiten. Der Verein hatte hierfür extra einen PC mit
Internetzugang aufgebaut, den Peter Weiter, Geschäftsführer des PC-Spezialist Saarlouis, zur
Verfügung gestellt hatte.
Herbert Germann zeigte wie einfach man aktuelle Lisdorfer Nachrichten abrufen oder sich in das
Gästebuch eintragen kann, was vor allem durch die Exil-Lisdorfer stark benutzt wird, um den
Kontakt zur Heimat aufrecht zu erhalten.
Das Vereinsregister, mit der Möglichkeit direkt die Internetseiten des ausgewählten Vereins zu
besuchen sowie der Veranstaltungskalender, in dem jeder binnen Sekunden seine Termine
„online“ eintragen und veröffentlichen kann, überzeugte auf der Stelle die Vertreter des
Männergesangvereins, des Fördervereins Klingende Kirche und des Heimatkundevereins Lisdorf.
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Während der Veranstaltung entschieden diese, ihren Verein als Fördermitglied bei lisdorf.de
anzumelden, was natürlich ebenfalls „online“ durchgeführt wurde.
In der darauffolgenden Fragerunde wurden viele Fragen zum Thema Internet und lisdorf.de durch
die einzelnen Vorstandsmitglieder kompetent beantwortet. Das Angebot, eine Internetschulung
für weniger geübte „User“ durchzuführen, stieß auf große Resonanz. Diese Schulungen werden
zurzeit durchgeführt und sind stark besucht.
Zum Abschluss der Veranstaltung bat der Vorsitzende Oliver Zimmer, alle Vereine,
Gewerbetreibenden und Bürger in Lisdorf den Verein aktiv zu unterstützen. Sei es durch eine
fördernde Mitgliedschaft oder durch die Lieferung von Informationen und Nachrichten aus Lisdorf.
„lisdorf.de ist die Plattform für alle Lisdorfer im Internet und lebt vom Mitmachen“.
Beim anschließenden Bier wurde noch viel über Lisdorf, das Internet und lisdorf.de diskutiert.
Lisdorfer Kindergarten und Grundschule im weltweiten Datennetz
Als eine der ersten Institutionen in Lisdorf nutzen der kath. Kindergarten sowie die Grundschule
Prof. Ecker das Angebot sich Online zu präsentieren.
Unter http://kiga.lisdorf.de und http://grundschule.lisdorf.de kann das Online-Angebot, das
durch den Internetverein lisdorf.de kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, besichtigt werden.
Mitmachen
Viele Vereine haben die Möglichkeiten noch nicht erkannt, lisdorf.de für sich zu nutzen!
So schreibt die LiGeKa Einladungen für Proben und Veranstaltungen z.T. schon per E-Mail. Dazu
bietet das neugeschaffene Email-Adressverzeichnis hervorragende Kontaktmöglichkeiten.
Veranstaltungen sollten im Veranstaltungskalender angezeigt werden.
Nutzen Sie die Möglichkeit Ihren Verein, ihre Firma oder ihre Privatseiten im Internet zu
präsentieren. Bei lisdorf.de erhalten Sie im Rahmen einer Fördermitgliedschaft die Möglichkeit
dazu. Veranstaltungen, Berichte, Bilder, Trainingszeiten, Kartenvorverkauf, aktuelle
Spielergebnisse, Dienstleistungsangebot, Öffnungszeiten und vieles mehr, können Sie schnell
und aktuell Ihren (potentiellen) Mitgliedern bzw. Kunden zugänglich machen.
Lisdorf.de ist Tag und Nacht vom heimischen Sessel aus und von jedem Punkt der Welt
erreichbar. Als Fördermitglied wird Ihnen ohne zus. Kosten eine E-Mail Adresse
(name@member.lisdorf.de) und eine eigene Subdomain (name.lisdorf.de) zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus erhalten Sie eine Webseite mit aktuellen Vereins- / Firmendaten incl. Bild.
Der Mitgliedsbeitrag für eine Fördermitgliedschaft beträgt: 5,00 DM für alle Vereine und
Privatpersonen und 10,00 DM für alle Gewerbetreibenden.
Neugestaltung
Lisdorf.de wird in den nächsten Wochen neugestaltet werden. Es wird möglich sein von den
Mitgliedsvereinen- und Firmen eine Seite vom eigenen PC mit Passwort zu verändern.
Sportvereine könnten so ganz aktuell z.B. einen Spielbericht aus eigener Sicht kommentieren.
Firmen haben dann die Möglichkeit Angebote ins Internet zu bringen. Außerdem findet ab sofort
jeden 1. Dienstag im Monat ein Stammtisch im Gasthaus Breininger in der Machesstraße statt.
Jeder Interessierte ist hierzu herzlich eingeladen.
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Bericht aus dem Stadtrat
von Heiner Groß, Stadtverordneter
Im Folgenden werden einige kommunale
Angelegenheiten behandelt, die insbesondere für
unseren Stadtteil Lisdorf von besonderer Bedeutung
sind.
1. Heizt Kraftwerk bald neben Kohle mit
Tiermehl?
Ende Oktober dieses Jahres wurde ich gefragt, was ich als
Lisdorfer und Saarlouiser Kommunalpolitiker zu dem Vorhaben
der VSE sage, im Kraftwerk Ensdorf Tierkörperabfälle und
Klärschlämme zu verbrennen.
Zunächst war ich im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos. Weder als Stadtverordneter noch aus
der „Gerüchteküche“ hatte ich bislang davon gehört. Sollte das etwa eine Ente sein?
Bei der Seriosität meines Informanten musste das wohl stimmen. Trotzdem wollte ich mir noch
weitere Informationen einholen.
Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung brachte mich nicht weiter. Dort war das Vorhaben
offenbar noch nicht bekannt. Telefonische Rückfragen bei der Gemeinde Ensdorf, dem Kraftwerk
selbst und dem Umweltministerium in Saarbrücken brachten mir dann Gewissheit.
Die VSE stellte bereits vor einiger Zeit beim Umweltministerium einen Antrag nach dem
Bundesimmissionsschutzgesetz, im Kraftwerk Ensdorf neben Kohle auch Tiermehl, Tierfette
(Talk) und Klärschlämme verbrennen zu dürfen. Im Rahmen des Antragsverfahrens wurde auch
der Ensdorfer Gemeinderat über das Vorhaben unterrichtet. Ob umfassend, ist nicht bekannt.
Jedenfalls habe der Gemeinderat dem VSE-Vorhaben fast geschlossen zugestimmt.
Die Stadt Saarlouis war angeblich nicht über das Vorhaben unterrichtet worden, obwohl die
Lisdorfer Wohngebiete „Obstgarten“, „Im Hader“, „Großtrow und Kapellenmühle“ und das
Gewerbegebiet „Im Hader (IKEA)“ ebenso nahe zum Kraftwerk gelegen sind, wie die südlichen
Bereiche von Ensdorf.
Aus diesen Gründen hat der Verfasser am 02.11.2000 folgenden Antrag an den
Oberbürgermeister gerichtet und damit diese Sache in Saarlouis thematisiert:
„Wie mir erst jetzt bekannt wurde, habe der Gemeinderat von Ensdorf bereits vor einiger Zeit in
öffentlicher Sitzung einen Antrag der VSE auf Verbrennung von nicht kohlehaltigen Stoffen im
Kraftwerk Ensdorf gem. Bundesimmissionsschutzgesetz zugestimmt.
Es handele sich dabei u.a. um organische Abfälle (Tierkörperabfälle) mit einem relativ hohen
energetischen Wert, die der eingesetzten Kohle mit einem Anteil von bis zu 25% beigemengt
werden sollen.
Aufgrund der im Kraftwerk Ensdorf täglich eingesetzten Kohlemenge ergäbe der Anteil von bis zu
25% eine dreistellige Tonnenzahl an diesen organischen Brennstoff-Beimengungen. Da zu
befürchten ist, dass sowohl die Anlieferung dieser Stoffe als auch die Lagerung auf dem
Kraftwerksgelände und die Verbrennung zu Geruchsbelästigungen in den umliegenden
Wohngebieten, insbesondere im nahegelegen Stadtteil Lisdorf, führen wird, bitte ich – sofern
noch nicht geschehen – bei den zuständigen Stellen vorstellig zu werden.
Da diese Maßnahme der VSE sich auch auf das Stadtgebiet Saarlouis auswirken wird, sollte die
Angelegenheit im zuständigen Stadtratsausschuss behandelt werden.
Ich bitte um entsprechende Veranlassung.“
Diesen Antrag faxte ich anschließend an den Ensdorfer Bürgermeister und den Chef des
Kraftwerkes sowie die SZ-Redaktion in Saarlouis.
- 13 -
Daraufhin recherchierte wohl auch die SZ in dieser Sache und veröffentlichte einige Tage später
einen Artikel unter der Überschrift „Heizt Kraftwerk bald mit Tiermehl?“. Damit war die Sache in
der breiten Öffentlichkeit und ich erhielt viele Anrufe von Bürgern, die über das VSE-Vorhaben
beunruhigt, geschockt und auch entrüstet sind. Sie befürchten, dass durch die Verbrennung von
Tiermehlen und Klärschlämmen erhebliche Beeinträchtigungen der Umwelt zu erwarten sind. Ob
dies tatsächlich der Fall ist, müssen weitere Untersuchungen aufzeigen. Dann dürfte die
Verbrennung besagter Stoffe nicht genehmigt werden.
Fakt ist, dass die zu Mehl und Fett verarbeiteten Tierkörperabfälle und auch Klärschlamm mit
einem hohen organischen Anteil einen relativ hohen energetischen Wert haben und deshalb ein
guter Zusatzbrennstoff zu Kohle sind. Da im Zuge der europa- und inzwischen auch weltweiten
BSE-Diskussion Tiermehl und Talk immer weniger als eiweiß- und energiereiches Tierfutter
eingesetzt werden dürfen, bleibt nur die Verbrennung. Da diese Stoffe jetzt spottbillig zu
bekommen sind, wäre ihr Einsatz als Zusatzbrennstoff für die VSE überaus kostengünstig,
jedenfalls wesentlich günstiger als die heimische Kohle und auch noch billiger als die Importkohle
aus Übersee.
Die Kostenvorteile der VSE dürfen aber nicht zu Lasten der Gesundheit der betroffenen Bürger
gehen. Nur wenn sichergestellt werden kann, dass Beeinträchtigungen so gut wie
ausgeschlossen werden können, darf eine Genehmigung zur Verbrennung der in Rede
stehenden Stoffe erteilt werden. Davon geht auch die Genehmigungsbehörde aus.
Aufgrund meines Antrags wird demnächst der zuständige Stadtratsausschuss mit dieser Frage
befasst. Wegen der zwischenzeitlich breiten öffentlichen Diskussion und Interventionen unseres
Lisdorfer Landtagsabgeordneten Georg Jungmann haben der Kraftwerksbetreiber VSE und die
Gemeinde Ensdorf für den
7. Dezember 2000 um 18.00 Uhr im Bergmannsheim Ensdorf
eine Informationsveranstaltung mit zahlreichen Experten angekündigt. Dort soll die Öffentlichkeit
ausführlich und rückhaltlos unterrichtet werden.
2. Baugebiet Holzmühle II wieder ein Thema
Die Erweiterung des Neubaugebietes Holzmühle bis zur verlängerten Rosenthalstraße war nach
dem Flächennutzungsplan der Stadt Saarlouis bereits 1967/68 vorgesehen.
Die Aufstellung eines Bebauungsplans für dieses Gebiet (ca. 200-250 Baustellen) wurde später
indes immer wieder von der damaligen Stadtratsmehrheit verhindert. Im Zuge der Aufstellung
eines Bebauungsplans für das Gewerbegebiet „Im Hader“ (IKEA) wurde von der damaligen
rotgrünen Mehrheit im Stadtrat die Ausweisung von Holzmühle II als Baugebiet gestrichen.
Lediglich ein kleines Gebiet zwischen der verlängerten Neue-Welt-Straße und der verlängerten
Warndtstraße wurde davon ausgenommen. Es wurde städtischerseits aber auch nichts
unternommen, dieses kleine Gebiet einer Bebauung zuzuführen.
Jetzt hat die CDU-Fraktion beschlossen, die Erweiterung des Neubaugebietes Holzmühle in ihren
Prioritätenkatalog für die Schaffung von Bauland im Stadtgebiet Saarlouis aufzunehmen.
Neben dem Baugebiet Neue-Welt, das nach wiederholten Änderungen und Ergänzungen des
Bebauungsplans am 9. November d.J. endgültig vom Stadtrat beschlossen wurde und dem
Bebauungsplan für der Erweiterung der Baugebietes Gartenreihen (Beschluss des
Umlegungsplans am 30.10.2000) sowie dem Erschließungsgebiet „Auf der Wies“ (ca. 10
Baustellen) könnte durch die Erweiterung des Neubaugebietes, (die bereits vor mehr als 30
Jahren angegangen werden sollte) sichergestellt werden, dass der Baulandbedarf künftig in
Lisdorf befriedigt werden kann.
Während der letzten 20-25 Jahre mussten Bauwillige aus Lisdorf in andere Stadtteile und
Ortschaften abwandern, um bauen zu können.
- 14 -
3. Feldkreuzbereich auf dem Lisdorfer Berg neu gestaltet
Das Umfeld des Kreuzes auf dem Lisdorfer Berg war seit vielen Jahren nicht in einem
angemessenen Zustand. Das veranlasste den Stadtverordneten Heiner Groß in den letzten
10 bis15 Jahren mehrfach, bei der Stadt Saarlouis eine Gestaltung des Umfeldes zu beantragen.
Mit Ausnahme des Verbringens von ein paar Findlingen, die das Kreuz und die beiden Bäume vor
Beschädigungen durch Fahrzeuge schützen sollten, geschah jedoch nichts. Erst als im
vergangenen Jahr der Antragsteller, dieses Mal als Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde
Lisdorf (VHL), wieder bei der Stadt vorstellig wurde, kam die Angelegenheit in Bewegung.
Oberbürgermeister H-J. Fontaine ordnete die Durchführung der Maßnahme an. Zunächst musste
Grunderwerb getätigt und Gestattungsverträge abgeschlossen werden. Dann wurde im
Benehmen mit dem VHL die Planung erstellt und schließlich der Auftrag zur Durchführung der
Arbeiten an den günstigsten Bieter, die Firma Wagner aus Beckingen, vergeben. Die
gärtnerischen Arbeiten einschließlich der Baum- und Strauchpflanzungen wurden von der
Stadtgärtnerei durchgeführt.
Die Fläche vor dem Kreuz wurde mit gespendeten Blumen der Fa. Gartenbau Peter von Hans-
Joachim Loris und Rudolf Lonsdorfer vom Vorstand des VHL bepflanzt. In den letzten Jahren
wurde diese Fläche von Emma Welsch, Klemens Port und Rudolf Lonsdorfer bepflanzt und
gepflegt.
Die Stadt wendete für die Neugestaltung etwa 14.000 DM auf, wofür ihr am Tag der Übergabe am
Montag, 13. November 2000 herzlich gedankt wurde.
Pastor Anton Heidger segnete
anschließend das restaurierte Kreuz und
die neugestaltete Fläche im Beisein der
kompletten Stadtspitze und von vielen
Bürgern und Gästen ein.
Der Verfasser hofft, dass der neugestaltete
Feldkreuzbereich künftig vor Vandalismus
bewahrt bleibt. Alle Bürger sind dazu
aufgerufen, ihre Gebets- und Gedenkstätte
oder auch ihre Oase der Ruhe auf dem
Berg zu schützen und zu bewahren.
4. Müllplatz Pitzberg für Kleinanlieferer weiter geöffnet
Am 1. August d.J. wurde bekanntlich der Müllplatz auf dem Pitzberg in Lisdorf vom EVS
geschlossen. Kurz danach wurde mit der Sanierung und Rekultivierung begonnen, die noch bis
zum Frühjahr 2002 dauern wird.
Die Entgasung der riesigen Mülldeponie wird voraussichtlich noch 15 Jahre dauern. Das hat zur
Folge, dass der Müllplatz bis 2015 eingezäunt bleibt und erst dann vom EVS der Stadt übergeben
wird.
Anlässlich einer Besichtigung der Anlage am 06. November d.J. erklärte Oberbauleiter
Stackmann vom EVS, dass entgegen der ursprünglichen Verlautbarung weiterhin kleinere
Mengen von Müll (ausgenommen Gewerbemüll) auf dem Müllplatz Pitzberg angeliefert werden
können.
Die neben dem EVS-Müllplatz von der Stadt Saarlouis unterhaltene Grünschnitt-
Kompostierungsanlage wird weiter betrieben. Dort kann dienstags von 13.00 bis 15.00 Uhr sowie
freitags und samstags jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr Grünschnitt kostenlos angeliefert werden.
- 15 -
Ikea-Parkplatzerweiterung
CDU-Lisdorf informierte die Anlieger
Auf Empfehlung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt beschloss der Stadtrat in
der am 21.9.2000 stattgefundenen Sitzung die Erweiterung des Parkplatzangebotes der
Firma IKEA.
Immer wieder führte das unsachgemäße Abstellen von PKW's in Spitzenzeiten bei
Anwohnern der Provinzialstraße, Rosenthalstraße und dem Flurweg zu erheblichen
Behinderungen und Verärgerungen.
Nach Fertigstellung des zusätzlichen Parkplatzangebotes soll vor allem das "wilde"
Parken vor Hauseinfahrten sowie auf städtischen Grünflächen vermieden werden.
In einer gut besuchten Informationsveranstaltung, zu der die Lisdorfer CDU-
Stadtverordneten Georg Jungmann MdL, Heiner Groß und Bernd Lay ins Haus IKEA
eingeladen hatten, wurde zunächst von Herrn Dipl. Ing. Schreiber von der
Planungsgruppe Skibbe-Jansen das Projekt erläutert.
Unter strenger Beachtung ökologischer Belange werden 438 Stellplätze neu geschaffen,
so dass später im IKEA-Bereich insgesamt 1666 Parkplätze zur Verfügung stehen. Durch
Lärmmessungen wurde bereits nachgewiesen, dass die Grenzwerte im Bereich der
Wohnanlage Obstgarten bei weitem nicht erreicht werden. Die anwesenden Bürgerinnen
und Bürger trugen die in der Vergangenheit leidvoll gemachten Verkehrserfahrungen vor.
Die Stadtverordneten sowie der an der Bürgerinformation teilnehmende CDU-
Stadtratsfraktionsvorsitzende Klaus Pecina sicherten ihrerseits zu, geeignete
Maßnahmen zur weiteren Verkehrssicherheit im Bereich "Obstgarten" zu prüfen und der
Stadtverwaltung zu unterbreiten.
Die Bauarbeiten stehen inzwischen kurz vor der Fertigstellung, sodass die neue
Parkfläche wie geplant im Dezember zur Verfügung steht.
IKEA-Parkplatzerweiterung im Bau
- 16 -
Die Junge Union Lisdorf wünscht allen Familien ein
gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch
in das neue Jahrtausend.
- 17 -
Die Vorsitzenden der JUNGEN UNION Lisdorf
von der Gründung im Jahre 1955 bis heute
Die Junge Union Lisdorf wurde von dem damaligen Studenten der Universität Bonn
Willi Silvanus (1927 – 1999) aus der Ensdorfer Straße mit einigen Lisdorfer
Freunden im Jahre 1955 gegründet.
Vorsitzende:
1955-1959 Gründungsvorsitzender Willi Silvanus,
Ensdorfer Straße, Student/Dipl. Volkswirt
1959-1963 Vakanz, Beauftragter Jürgen Stark, An der Kapellenmühle,
Bankkaufmann
1963-1964 Franz Stein, Feldstraße, Student/Lehrer
1964-1967 Vakanz, Beauftragter Heiner Groß, Auf der Holzmühle, Student/Dipl.-
Ing.
1967-1973 Heiner Groß, Am Ginsterberg, Dipl. Ing. agr.
1973-1978 Bruno Hewener, Großstraße, Student/Dipl. Kaufmann
1978-1979 Franz-Josef Amann, Provinzialstraße, Bankkaufmann
1979-1984 Georg Jungmann, Großstraße, Zollinspektor/Dipl. Finanzwirt
1984-1988 Martin Schmitt, Neue Welt-Straße, Bankkaufmann/Student
1988-1992 Oliver Zimmer, Breiningerstraße, Auszubildender/Student
1992-1994 Torsten Groß, Am Ginsterberg, Offiziersanwärter/Student
1994-1996 Thorsten Knoll, Oberbruchstraße, Auszubildender
1996-1999 Robin Germann, Feldstraße, Schüler/Student
Seit 1999 Peter Gindorf, Gatterstraße, Auszubildender/Angestellter
Seit 45 Jahren existiert ununterbrochen ein Ortsverband der Jungen Union in Lisdorf.
Mit ihren insgesamt 13 Vorsitzenden haben die verschiedenen JU-Vorstände konstant
erfolgreich für Lisdorf und vor allem die Jugend in unserem Stadtteil gearbeitet. So
wurden viele Missstände aufgedeckt und an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Auf Initiative der JU-Lisdorf wurden Spielplätze errichtet bzw. erneuert, das
traditionelle Maibaumsetzen ins Leben gerufen oder durch unterschiedliche
Veranstaltungen Spendengelder für karitative Zwecke gesammelt um nur einige
Aktivitäten zu nennen.
(Zusammengestellt von Heiner Groß)
Bericht aus dem Kreistag
Von unserem Kreistagsmitglied
Robert Schütz
Die Schuloffensive wird fortgesetzt!
Bis zum Jahre 2004 werden insgesamt ca. 26 Mill. DM in
unsere Schulen, also in unsere Zukunft, investiert. Auf die
Schulen und Gymnasien der Stadt Saarlouis entfallen davon
ca. 1,5 Mill. DM.
Für Sofortmaßnahmen wurden in der letzten Kreistags-
sitzung 200.000 DM für die Saarlouiser Gymnasien
bereitgestellt.
Umweltpreis 2000 vergeben: Der Kreistag vergab auf seiner Sitzung am 07.11.00 den
mit 5000 DM ausgelobten Umweltpreis zum Thema „Wasser- Umgang mit einer
Lebensgrundlage“ an 3 Preisträger:
1. Preis DM 2500 an Puppentheater Dieter Kussani, Dillingen , zum Thema „Wasser“
ist Leben
2. Preis DM 1500 an Klasse 6e, Schuljahr 99/00 des Max-Plank-Gymnasiums zum
Thema „Trinkwasser ist kostbar“
3. Preis DM 1000 an Konrad Wiesel, BUND-Saar e.V, Ortsgruppe Wallerfangen, zum
Thema „Aktionsprogramm Weinbach“
Der Umweltpreis 2001 hat zum Thema „Nachhaltige Bodenbewirtschaftung im Landkreis
Saarlouis“.
Energieeinsparungen beim Landkreis: Durch bauliche und regeltechnische Maßnahmen an
kreiseigenen Gebäuden und Einrichtungen konnten im Vergleich zu 1998 ca. 135.000 DM an
Kosten für Energie, Wasser und Wärme eingespart werden. Weitere Einsparmöglichkeiten sind
gegeben. Die notwendigen Mittel für diese Investitionen werden im Haushalt 2001 eingestellt.
• Maßnahmen zu ABM-Maßnahmen werden weiterhin durch den Landkreis gefördert. In
den Genuss von Fördermitteln kamen unter anderem: Fahrradservice,
Hauptschulabschluss, „Weisser Laden“, Projekt Garten- und Landschaftspflege, Objekt
Bettinger Mühle, AB–Touristik, Wohnraumsanierungen (Demezverein), Internetcafé usw.
...im Gesamtumfang von 4,2 Mill. DM. Von dieser Summe trägt der Landkreis 0,7 Mill.
DM, der Rest wird bereitgestellt durch das Arbeitsamt aus Bundesmitteln.
Die CDU-Kreistagsfraktion besuchte vor kurzem die „Martin Luther-King“ Schule in
Saarlouis. Neben allgemeinen Sachfragen wurden auch die Themen Ganztagsschule,
Verbesserung und Modernisierung der Ausstattung (EDV und Vernetzung), kurzfristiger
Raum- und Sachbedarf mit den Vertretern der Schule erörtert. Die CDU-
Kreistagsfraktion wird die notwendigen Mittel in den Haushalt 2001 und folgen einstellen.
- 18 -
- 19 -
• Partnerschaft mit Landkreis Bochnia:
Der Landkreis will eine Partnerschaft eingehen mit dem
polnischen Kreis Bochnia (liegt in Südpolen a. 40 km
südöstlich vom Krakau). Ziele der Zusammenarbeit sind:
Erfahrungsaustausch der Verwaltungen, Austausch in den
Bereichen Kultur und Sport, Jugendaustausch, Schulen und
Jugendorganisationen, Zusammenarbeit zwischen den
Sozialeinrichtungen, Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft,
Gemeinsame Projekte, die die Entwicklung und das
Ansehen beider Kreise fördern.
Bild links: Basilika St. Nikolaus in Bochnia, ein gotischer
Bau mit getrennt stehendem Holzturm.
Vom 4. bis 8. Oktober weilte eine Delegation des
Landkreises dort und führte die abschließenden
Verhandlungen. Zur Delegation gehörten Landrat Dr.
Peter Winter, Sandra Schmitt (CDU) Erich Pohl (SPD),
Dezernent Hans Jörg Schu, Marion Licht (Ressort
grenzüberschreitende Zusammenarbeit) und Dieter Held
als Vertreter des Jugendamtes.
In Anwesenheit der deutschen Gäste empfahl der
Kreisausschuß von Bochnia seinem Kreistag einstimmig,
eine Partnerschaft mit dem Landkreis Saarlouis
einzugehen.
Der Kreis Bochnia ist landwirtschaftlich geprägt, verfügt aber auch über ein Stahlwerk
und größere Betriebe der Nahrungsmittelindustrie. Eine reizvolle Landschaft, bedeutsame
Kulturdenkmäler, ein Besichtigungsbergwerk, Schloss Nowy Wisnicz und die Holzkirche
von Lipnica Murowana gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten .
Gründung der Kultur-Akademie-Saarlouis - Aufbruch in eine neue kulturelle
Zukunft:
Im Rahmen der Haushaltsberatung für das Jahr 2000 hatte die CDU-Fraktion die
Gründung einer Kultur-Akademie vorgeschlagen. Die Kulturakademie soll die Rechtsform
des Eigenbetriebes erhalten; Dies bietet folgende Vorteile:
• Es kommt das kaufmännische Rechnungswesen zur Anwendung.
• Gemäß Eigenbetriebsverordnung ist ein Wirtschaftsplan zu erstellen.
• Der Eigenbetrieb erhält eine Geschäftsleitung und kann auf Marktangebote und Nach-
fragen schnell reagieren und eine wirtschaftliche Führung des Eigenbetriebes
sicherstellen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Weitere aktuelle Informationen, Kontaktlinks usw. finden Sie auf der Homepage des
Landkreises unter http://www.kreis-saarlouis.de. Ein Klick, der sich lohnt !
- 20 -
Lisdorfer Notizen
Lisdorfer Radrennsportler erfolgreich
Lisa SCHWARZ aus der Holzmühler Straße, zeigte in
der abgelaufenen Saison der männlichen Konkurrenz
das Hinterrad. Sie wurde in der Klasse U 11 (unter 11
Jahre) Saarlandmeisterin, gewann die Rennserie
SAAR-TOUR und erkämpfte sich bei dem international
anerkannten SAARPFALZ-CUP 2000 (eine Rennserie
über 12 Rennen im Saarland und RheinIand-Pfalz) den
2. Platz in der Gesamtwertung.
Ihr Bruder Andreas SCHWARZ konnte seinen Titel als
Saarlandmeister der Klasse U 13 (unter 13 Jahr) aus
dem Vorjahr erfolgreich verteidigen und siegte er in der
Rennserie SAAR-TOUR
Der 15 jährige Christoph JENAL aus der
Provinzialstraße konnte seine erste Rennsaison
erfolgreich beenden. Er sicherte sich in der Klasse U 17
den Titel des Vize-Saarland-Meisters. Er fuhr in der
Rennserie SAAR-TOUR allen Konkurrenten auf und
davon und sicherte sich den Gesamtsieg.
Lisdorf aktuell gratuliert den erfolgreichen Lisdorfer Radrennsportlern.
Schulförderverein mit neuem Vorstand
Bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Grundschule Professor-
Ecker Lisdorf wurde Ralf Grabowski zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge des
Landtagsabgeordneten Georg Jungmann an, der nicht mehr für das Amt kandidierte.
In seinem Rechenschaftsbericht ging Jungmann auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins ein
und erläuterte die Fördermaßnahmen, die sowohl der gesamten Schule als auch einzelnen
Klassen und Schüler zugute kamen. So wurden Schulfeste organisiert, Geräte, Möbel und
Literatur für die Schule beschafft und Einzelprojekte gefördert. Es wurde aber auch einzelnen
Schülern, die sich in Notlagen befanden, direkt geholfen.
Als herausragendes Projekt bezeichnete Jungmann die Einrichtung eines Computerraumes für
die Schule, der in Zusammenarbeit mit Dipl. Ing. Harald Weiler mit einem Aufwand von über
10.500,-- DM mitfinanziert wurde.
Jungmann bedankte sich für die Unterstützung, die ihm in den vergangenen Jahren von allen
Vorstandsmitgliedern entgegengebracht wurde. Er erklärte abschließend, dass er nicht mehr
kandidiere, da seine Tochter nach diesem Schuljahr die Schule verlasse.
Nach der Entlastung des Vorstandes bedankte sich Schulleiter Alois Schmitt im Namen des
Vereins und der Schule bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Georg Jungmann, Harald
Baumann, Susanne Schwarz und Wolfgang Theobald.
Die anschließende Vorstandsneuwahl hatte folgendes Ergebnis:
Vorsitzender Ralf Grabowski, Stellvertreter Michael Port, Schriftführer Alois Schmitt,
Schatzmeister Alfred Welsch, Organisation Jutta Lang-Groth, Stellv. Organisation Harald
Weiler, Beisitzer Monika Adler, Wolfgang Barthel und Gerlinde Ney.
- 21 -
Computerraum für die Schule fertiggestellt
Seit Mitte Oktober 2000 wurden an der Grundschule Professor-Ecker die ersten
Unterrichtsstunden in Datenverarbeitung (spielerisches Lernen und Internet) erteilt. Die
Anlage wurde von unserem Vorstandsmitglied Dipl. Ing. Harald Weiler erstellt und in den
Herbstferien im Oktober in der Schule installiert und in Betrieb gesetzt.
Für die Finanzierung der Anlage waren folgende Mittel erforderlich:
- 12.500 DM von Harald Weiler akquirierte Geld- und Sachspenden,
- 10.500 DM des Fördervereins der Professor-Ecker Schule.
- Die Stadt Saarlouis als Schulträger stellte das neue computergerechte Mobiliar und ließ die
Stromversorgung erstellen.
Mit den Geld- und Sachspenden wurde eine Anlage mit 12 Arbeitsplätzen, einschl. 12 neuen
strahlungsarmen 17 Zoll Monitoren, Reservegerät und Internetserver sowie die erforderliche
Software installiert.
Die ersten Unterrichtsstunden wurden bereits erteilt; ab dem 01.02.2001 wird EDV-Ausbildung an
allen Grundschulen im Saarland ordentliches Lehrfach im Stundenplan.
Mit dieser Initiative wurde die Voraussetzung geschaffen, auch in Lisdorf die neuen Vorgaben in
der Bildungspolitik umsetzen zu können. Deshalb danken auch wir allen Spendern sehr herzlich
für Ihre Geld- oder Sachspenden und für ihre in dieser Größenordnung nicht erwartete
Unterstützung.
Ein besonderer Dank gilt Dipl. Ing. Harald Weiler, der neben den gesammelten Spenden auch
viele Arbeitsstunden in dieses Projekt zum Wohle unserer Kinder investierte.
Firmenjubiläum
Anlässlich der Eröffnung ihrer neuen Firmengebäude in der Grostrowstraße 20 feierte die
Firma Gebäude-Service Bohschulte ein 50-jähriges Firmenjubiläum.
Nachdem der Firmengründer Hans Bohschulte die Firma im Jahre 1950 gründete, sind mit Bernd
und Michael Bohschulte mittlerweile die 2. und 3. Generation in diesem Familienbetrieb
erfolgreich tätig. Mit einem großen Fest, bei dem neben viel Prominenz fast das „halbe Dorf“
anwesend war, wurde das Jubiläum ausgiebig gefeiert.
Lisdorf aktuell gratuliert sehr herzlich!
- 22 -
Lisdorfer Jugend musiziert
Sonntag, 10. Dezember 2000
15 Uhr
Hans Welsch Halle
Wir laden alle Musikfreunde herzlich ein
Mit einem Gottesdienst gedenkt die CDU-Lisdorf ihrer verstorbenen Mitglieder.
Die Messe findet am Samstag, 16.12.2000, 18.30 Uhr, in der Pfarrkirche
St. Crispinus und Crispinianus in Lisdorf statt. Alle Familienangehörigen,
Mitglieder und Freunde der CDU sind zur Teilnahme recht herzlich eingeladen.
Neujahrsempfang
Der CDU Saarlouis
Sonntag, 21.01.2001
11 Uhr
Theater am Ring Saarlouis
Alle Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen
- 23 -
Aktion Kommunaler- Kummer- Kasten
Wir wollen Sie an unserer Kommunalpolitik aktiv beteiligen!
Dazu brauchen wir Ihre Anregungen, Ideen und Kritik für unseren Stadtteil und für gesamt
Saarlouis. Wir werden Ihre Themen sehr ernst nehmen und in der nächsten Vorstandssitzung
besprechen. Sie werden von uns über die Ergebnisse selbstverständlich informiert.
Bitte schreiben Sie uns in kurzen Stichworten die Dinge auf, die wir für Sie in Angriff nehmen
sollen.
(z.B. Fußgängerüberwege, Umwelt, Schule, Kultur usw.)
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur ernst gemeinte und mit vollständiger Adresse
ausgefüllte Fragebogen bearbeiten werden.
Einwerfen in den Kommunalen- Kummer- Kasten (Franz-Josef-Röder-Haus, Saarstr. 4)
Oder an folgende Fax Nr.: 06831/122464
E-Mail : lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de
Meine Anschrift
Vor- und Zuname:
Straße:
Wohnort:
Tel: FAX:
evtl. E-Mail:
Impressum:
Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155 Fax122464
JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel.49411
Redaktion: Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Herbert Germann ,Robin Germann Heiner Groß,
Bernd Lay, Robert Schütz, Peter Gindorf, Harald Weiler, Oliver Zimmer
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die
Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle,
Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden.
Internet: CDU-Lisdorf unter http://ortsverband.cdu-saar.de/lisdorf
CDU-Saarlouis unter http://stadtrat.cdu-saar.de/saarlouis
CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de
E-Mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de
JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de
- 24 -
Saarlouis Großer Markt Glanz der Weihnachtsbeleuchtung
Frohe Weihnachten 2000,
Gesundheit, Glück und
Erfolg im neuen Jahr 2001
wünschen Ihnen Ihre
JUNGE UNION
und
CDU - Lisdorf

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  • 1. Informationschrift Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Weihnachten 2000 CDU und JU Lisdorf Jubiläumsausgabe Nr. 100 Glückwünsche zum Jubiläum von Lisdorf aktuell Seite 2 - 5 Besuch im Landtag Seite 7 Bericht aus dem Stadtrat Seite 12 - 14 Lisdorf ist online Seite 10 Lisdorfer Notizen Seite 22 Rückblick zur Original Titelbild der ersten Ausgabe im April 1975 Gründung von Lisdorf aktuell Seite 8 - 9
  • 2. - 2 - Liebe Mitglieder der CDU Lisdorf, 100 Ausgaben ihrer Ortszeitung "Lisdorf aktuell" - zu diesem Jubiläum gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Seit 25 Jahren informieren Sie die Lisdorferinnen und Lisdorfer über wichtige Themen in Gemeinde und Region. Genau das macht unsere CDU stark, dass wir vor Ort verankert sind und politische Verantwortung im Dienste der Menschen übernehmen. Wenn in diesen Tagen die Regierung Schröder Halbzeitbilanz ziehen muss, kann sie wenig Substanzielles auf der Haben-Seite verbuchen. Die Reformansätze für die sozialen Sicherungssysteme sind völlig mangelhaft. In den zentralen Bereichen der Familien- und Bildungspolitik herrscht Stillstand. Die Ökosteuer ist zur K.O.-Steuer für Familien, Mittelständler, Rentner und Pendler geworden. Die Auswirkungen dieser Politik zeigen sich gerade in Ihrer Region mit vielen Pendlern und landwirtschaftlichen Betrieben besonders stark. Die vorgesehenen Entlastungsmaßnahmen greifen zu kurz und entlasten nicht alle Betroffenen. Die CDU wird deshalb weiterhin für einen sofortigen Stopp der Ökosteuer kämpfen. Dabei hoffe ich auch auf Ihre Unterstützung. Wir wollen Deutschland wirklich fit machen für die Zukunft. Deshalb treten wir für eine verbesserte Förderung von Existenzgründern und Mittelstand ein, die bei der Steuerreform eindeutig zu kurz gekommen sind; für eine verlässliche und ehrliche Rentenreform, die Generationengerechtigkeit sichert und Rentenwillkür beendet; für eine Bildungsoffensive; die optimale Voraussetzungen für das Informationszeitalter schafft; für eine Reform unseres Staates, damit Bürgerferne und unnötige Bürokratie zurückgedrängt werden; für einen starken Rechtsstaat, um Gewalttäter in die Schranken zu weisen; für ein friedliches und starkes Europa und für eine Politik für die Regionen, die den Menschen Heimat und Geborgenheit bietet. Wir sind die große Volkspartei der Mitte, verankert in allen Regionen und allen Schichten der Gesellschaft. Lassen Sie uns gemeinsam an unserer CDU arbeiten, mit Ideen, Offenheit und einem engen Kontakt mit den Menschen. Ich bin sicher, dass unser Engagement Früchte tragen wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen vor Ort eine glückliche Hand und viel Erfolg. Ihre Bundesvorsitzende
  • 3. - 3 - Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im letzten Jahr stimmten die Saarländer und Saarländerinnen für den politischen Wechsel. Bei den Kommunalwahlen konnte die CDU Saarlouis die absolute Mehrheit im Stadtrat erobern und Oberbürgermeister Fontaine damit eine gesicherte Basis für seine Arbeit schaffen. Einige Monate später kam es auch zum politischen Wechsel im Land. Seit dem 29.September 1999 ist die neue CDU-Landesregierung im Amt. Das Vertrauen der Bürger hat uns angespornt, das Saarland – nach Jahren der Stagnation – zu einem Aufsteigerland innerhalb der Bundesländer zu machen. Geleitet vom Grundsatz „Genauigkeit geht vor Schnelligkeit“ haben wir auf allen zentralen Feldern die Weichen dafür gestellt. Mit Erfolg, wie drei Entwicklungen zeigen: 1. Die Arbeitslosigkeit geht im Saarland deutlich zurück. 2. Die Beschäftigungsentwicklung ist besser als im Bundesdurchschnitt. In diesem Jahr gibt es insgesamt 6700 zusätzliche Arbeitsplätze. 3. Erstmals besteht in diesem Jahr die Chance, dass jeder Jugendliche eine Aus- bildungsstelle bekommt. Gleichzeitig haben wir bereits wichtige Wahlversprechen in die Tat umgesetzt: - Seit August müssen die Eltern der Kinder des 3. Kindergartenjahres keine Eltern- beiträge mehr leisten. - Wir haben den Polizeiabbau gestoppt. Wir haben 25 ausgebildete Polizisten von anderen Bundesländern übernommen und in diesem Jahr zusätzlich 85 Polizeianwärter eingestellt. - Die Bildungsoffensive an unseren Schule ist erfolgreich angelaufen. Zudem haben wir 100 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Der Zuspruch und die Unterstützung, die ich in vielen Gesprächen mit den Bürgern im Lande erfahren habe, stimmen mich zuversichtlich, den Modernisierungskurs im Saarland fortzusetzen. Unser Land hat nur dann eine Chance, wenn es den Strukturwandel erfolgreich bewältigt und neue Wege geht. Einen zukunftsorientierten Weg ist auch Lisdorf gegangen. Hier zeigt sich die erfolgreiche Verbindung von traditioneller Landwirtschaft mit moderner Dienstleistung und attraktivem Handel. Diesen Wandel der Zeit hat „Lisdorf aktuell“ in seinem 25jährigen Bestehen für seine Leser immer interessant und aufschlussreich wiedergespiegelt In diesem Sinne darf ich „Lisdorf aktuell“ zu seiner 100. Jubiläumsausgabe gratulieren und für die Zukunft alles Gute wünschen. Peter Müller, Ministerpräsident Landesvorsitzender
  • 4. - 4 - Ein Paradebeispiel für Bürgernähe! 100 Ausgaben von "Lisdorf aktuell" in den vergangenen 25 Jahren: Diese Leistung ist einmalig im Kreis Saarlouis und vermutlich im gesamten Saarland!! Gerade in einer Zeit, wo Politik anscheinend immer schwieriger und bürgerferner zu werden scheint, ist "Lisdorf aktuell" ein Paradebeispiel für Bürgernähe: Keine langatmigen Artikel über theoretische Probleme, sondern kurze, leicht verständliche Informationen über das, was in Lisdorf und in der Stadt Saarlouis wichtig ist. Für Jung und Alt , für Lisdorfer Bürger aus allen politischen "Lagern" ist "Lisdorf aktuell" dadurch zu einem unverwechselbaren Bestandteil des Dorfgemeinschaftslebens geworden. Allen Mitgliedern und Helfern der CDU-Lisdorf, die seit 25 Jahren mit viel persönlichem Engagement und großem Zeitaufwand am Zustandekommen und an der Verteilung von "Lisdorf aktuell" mitwirken, gilt hierfür ein herzliches Dankeschön. Auch wenn das Lisdorfer Ortsgeschehen inzwischen sogar das Internet erobert hat, wird "Lisdorf aktuell" auch in Zukunft unverzichtbar bleiben: Als Sprachrohr für Lisdorfer Interessen, als Infobörse über das, was von Schule und Kirche bis zu den Vereinen im Ort passiert und als kurzweiliges Unterhaltungsmagazin, auf dessen Erscheinen man sich immer wieder aufs Neue freut. "Lisdorf aktuell" kann damit weit über die Lisdorfer Banngrenze hinaus auch für viele andere ein Beispiel sein, dessen Nachahmung sich lohnt. Als CDU-Kreisvorsitzender und als Bundestagsabgeordneter für unsere Region, wünsche ich den Mitarbeitern, "Redakteuren", vor allem aber den Lesern von "Lisdorf aktuell", dass auch die nächsten 100 Ausgaben so spannend und informativ werden, wie wir dies von "Lisdorf aktuell" seit je her gewohnt sind! Peter Altmaier, MdB CDU-Kreisvorsitzender
  • 5. - 5 - Herzlichen Glückwunsch zur Jubiläumsausgabe "Lisdorf aktuell" erscheint zum 100. Mal. Seit 25 Jahren wird "Lisdorf aktuell" immer wieder gern gelesen. Zu dieser beispielhaften Leistung beglückwünsche ich die Herausgeber in der CDU! Vor rund einem Vierteljahrhundert beschritt der CDU- Ortsverband Lisdorf unter seinem damaligen Vorsitzenden Heiner Groß mutig einen neuen Weg der Information im Stadtteil Lisdorf. Bis dahin beschränkten sich örtliche Parteiinformationen im Saarland ganz allgemein auf gelegentliche Presseerklärungen oder noch seltener auf Flugblätter aus gegebenem Anlass. Es war ein ebenso mutiger wie entschlossener Schritt, denn das erstmalige Erscheinen bedeutete gleichzeitig die Selbstverpflichtung, regelmäßig und auf Dauer die ange- sprochenen Leser in der Dorfgemeinschaft Lisdorf mit kommunalen Informationen zu versorgen. Heiner Groß und sein Nachfolger Georg Jungmann haben mit ihren Vorständen dieses Versprechen in vollem Umfang eingelöst. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Was zeichnet "Lisdorf aktuell" im Vergleich zu den mittlerweile vielfältigen Nachahmern aus? Es ist zum einen die Erscheinungsweise. Die Publikation ist gefällig und angenehm lesbar. Sie wendet sich nicht nur in Wahlkampfzeiten an die Wählerinnen und Wähler, sondern kommt auch in "ganz normalen" Zeiten in die Haushalte und wird dort auch schon erwartet. "Lisdorf aktuell" wird deshalb erwartet, weil der Inhalt interessiert ist. Die Mitbürgerinnen und Mitbürger werden mit politischen Informationen zum kommunalpolitischen Geschehen im Stadtteil und in der ganzen Stadt kompetent und sachlich informiert. Sie erhalten Stellungnahmen, Meinungen und Kommentare von den verantwortlichen Kommunalpolitikern der CDU-Lisdorf und haben damit auch die Möglichkeit der direkten Nachfrage, also ein wesentlicher Beitrag zur politischen Kommunikation im Stadtteil. "Lisdorf aktuell" bietet aber weitaus mehr. Das ganze Dorfgeschehen spiegelt sich in den einzelnen Ausgaben wieder. Ob Vereine Jubiläen feiern, besondere Erfolge erzielten, dies alles wird in verständlicher und interessanter Form auf angemessene Weise gewürdigt. Persönliche und familiäre Anlässe finden ihren Niederschlag ganz ohne jeden parteipolitischen Akzent. Wer "Lisdorf aktuell" liest - und das sind nicht nur die aktuellen Lisdorfer Einwohner, sondern auch die, die es aus welchen Gründen auch immer, außerhalb der Dorfgrenzen leben müssen, wird immer auf dem Laufenden gehalten. "Lisdorf aktuell" ist ein im besten Sinne verbindendes Medium. Viele Leser sammeln ihr "Lisdorf aktuell". Sie tun gut daran, denn ihre Sammlung ist heute bereits eine wertvolle Dorfchronik des letzten Vierteljahrhunderts. Zur 100. Ausgabe nochmals herzliche Glückwünsche und ein erfolgreiches "WEITER SO" ! Hans-Joachim Fontaine Oberbürgermeister
  • 6. - 6 - Herzlichen Dank für die Glückwünsche zu unserem Jubiläum Sie halten die 100. Ausgabe unserer Dorfzeitung Lisdorf aktuell in Händen. Seit mehr als 25 Jahren erscheint dieses Informationsblatt vierteljährlich und unterrichtet sowohl über große Politik in Bund, Land und Kreis, als auch über kleine Politik in Saarlouis und in unserem Stadtteil Lisdorf. Ein besonderes An-liegen ist es uns, über Lisdorfer Geschehnisse zu in-formieren, über die in anderen Medien entweder gar nicht oder nicht in dieser Ausführlichkeit berichtet wird. Dass die Osterausgabe, wenn man die Nachfragen nach zusätzlichen Exemplaren in Rechnung stellt, in jedem Jahr offensichtlich die wichtigste Ausgabe ist, weil dort die Kommunionkinder und die goldenen Kommunionjubilare zu finden sind, zeigt uns, dass Lisdorf aktuell auch oder gerade wegen der zahlreichen nicht-politischen Themen von der Bevölkerung geschätzt wird. An dieser Stelle möchte ich Heiner Groß, Bruno Hewener, Walter Welsch und den vielen anderen Männern und Frauen der ersten Stunde herzlich für die hervorragende Idee danken, mit Lisdorf aktuell ein Dorfmedium geschaffen zu haben, in dem nicht nur Politik, sondern auch andere interessierende Themen aufgearbeitet werden. Mein Dank gilt auch allen, die bei den ersten Ausgaben oft bis in die frühen Morgenstunden hinein an der Umdruckmaschine arbeiteten. Ich möchte mich aber auch bei denen bedanken, die durch Einzelbeiträge oder durch ihre Mitarbeit in der Redaktion in den letzten 25 Jahren zum Gelingen der 100 Ausgaben Lisdorf aktuell beigetragen haben. Nur durch die gute und reibungslose Zusammenarbeit der zahlreichen Helfer über viele Jahre hinweg ist es überhaupt möglich, dass eine Zeitung eine derart lange Zeit so regelmäßig erscheinen kann. Ein besonderer Dank gilt auch den über 20 Austrägern, die Lisdorf aktuell kostenlos in alle Lisdorfer Haushalte verteilen. Ich bedanke mich auch für die zahlreichen Glückwünsche zu diesem Jubiläum und nehme sie stellvertretend für die Gründer, denen wohl der größte Anteil gebührt, aber auch für die Mitglieder der Redaktion und die Austräger dankend entgegen. Wenn die Zusammenarbeit auch weiterhin so hervorragend wie in den letzten 25 Jahren klappt – und ich habe keinen Zweifel daran -, werden wir auch künftig das ein oder andere Jubiläum mit unserem „Lisdorfer Dorfblättchen“ begehen können. Georg Jungmann, MdL (Ortsvorsitzender)
  • 7. - 7 - Frauengemeinschaft im Landtag Auf Einladung des Lisdorfer Landtagsabgeordneten Georg Jungmann besuchte die Frauengemeinschaft der Pfarrgemeinde mit über 40 Personen den Saarländischen Landtag. Nach einer Einführung in die Parlamentsarbeit durch einen Landtagsbediensteten durfte man im Plenum auf den Abgeordnetenstühlen Platz nehmen. Im Anschluss an eine interessante Diskussion mit dem Abgeordneten Georg Jungmann nahmen einige auf der Regierungsbank Platz oder hielten eine kurze Rede. Zur Erinnerung wurde auf den Stufen des Landtages ein Erinnerungsfoto ge- schossen. Nachdem man die Atmosphäre des Landtages gespürt hatte, diskutierten die Teilnehmer bei Kaffee und einem kleinen Imbiss mit dem Lisdorfer Abgeordneten, der von seinen Erfahrungen berichtete und einige sehr interessante Hintergrund-informationen gab. Bei der Heimreise unterhielten sich alle über ihre Eindrücke, wobei bemerkt wurde, dass „im Fernsehen alles viel größer aussieht als in Wirklichkeit“.
  • 8. - 8 - 100 Ausgaben „Lisdorf aktuell“ Herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön an diejenigen, die die Idee der JUNGEN UNION Lisdorf zur Veröffentlichung einer Informationsschrift von CDU und JUNGEN UNION in Lisdorf aus dem Jahre 1975 – also vor 25 Jahren !!! - konsequent bis heute weitergeführt haben – zum Wohle der Lisdorfer Bevölkerung. Die erste Ausgabe erschien im April 1975 mit der Vorgabe, in erster Linie über politische und parteiliche Ereignisse und Vorhaben innerhalb der Stadt Saarlouis und des Stadtteils Lisdorf zu informieren. Darüber hinaus wurden offene Beiträge angeboten wie zum Beispiel die historische Entwicklung des Stadtteils Lisdorf (verfasst von Dr. Andreas Mailänder, der durch Walter Welsch und mich angesprochen und betreut wurde), Vorstellung von verdienten Lisdorfer Bürgern, Darstellung von Ortsvereinen und deren Geschichte, Leserbriefe, ein politisches Quiz u.ä.. Die JUNGE UNION war zu der damaligen Zeit unter meiner Führung mit meinen Mitstreitern im Vorstand, Norbert Zell, Georg Jungmann jun., Alfred Philippi, Georg Amann, Hildegund Weiler, Herbert Germann, Alfred Welsch und Astrid Otto politisch sehr aktiv, vor allem in den Themenbereichen, die die Lisdorfer Interessen angingen. Unser Ortsverband hatte ca. 130 Mitglieder, war der stärkste Ortsverband im Kreis Saarlouis und bot den JU´lern neben politischer Sacharbeit ein breites geselliges Programm. Die Arbeit machte Spaß, zumal zu der Mutterpartei CDU unter dem Vorsitzenden Heiner Groß eine sehr gute Zusammenarbeit möglich war. JUNGE UNION und CDU profitierten in jeder Beziehung voneinander. So gab es vierteljährlich immer viel zu berichten. „Lisdorf aktuell“ kam bei unseren Mitbürgern so gut an, dass sich teils sogar einzelne Lisdorfer Bürger bereit erklärten, eine komplette Ausgabe zu finanzieren. Anfangs waren die Kosten einer Auflage noch nicht so hoch, denn die ersten 15 Ausgaben wurden von uns in echter Handarbeit hergestellt mit einer gebraucht erstandenen Offset-Druckmaschine (1. redaktionelle Arbeit 2. Tippen auf Matrizen 3. Durchlauf durch die Druckmaschine 4. Zusammenlegen der Blätter und heften). Pro Ausgabe wurden ca. 15.000 Blätter be- und verarbeitet, eine Arbeit, die oft in die Nächte ging und sehr viel Freizeit in Anspruch nahm. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das damalige „Druckerei – Team“, für das Walter Welsch verantwortlich zeichnete. Später wurde „Lisdorf aktuell“ dann, weil auch immer umfangreicher, in einer Druckerei hergestellt. Ich bin sicher, dass die Idee von vor 25 Jahren – „Lisdorf aktuell“ zu kreieren und unter der Lisdorfer Bevölkerung regelmäßig kostenlos zu verteilen – eine sehr gute Idee war und immer noch Dank der kontinuierlichen Weiterarbeit von JU- und CDU- Mitgliedern ein festes Datum in Lisdorf darstellt, und, was das wichtigste ist, von den Lisdorfern sehr gut angenommen wird. So kann man ein stolzes „kleines“ Jubiläum feiern! Bruno Hewener
  • 9. - 9 - 100. Ausgabe und 25 Jahre „Lisdorf aktuell“ Von Heiner Groß, Ehrenvorsitzender der CDU-Lisdorf Mit der Herausgabe dieser 100. Ausgabe von „Lisdorf aktuell“ ist ein weiteres Jubiläum verbunden. In diesem Jahre existiert das Blatt 25 Jahre. Dieses Doppelereignis nehme ich zum Anlass, einen kurzen Rückblick zu halten. Dieser Rückblick soll sich in erster Linie mit der Situation der beiden Herausgeber von „Lisdorf aktuell“, dem CDU-Ortsvorstand und dem JU-Ortsvorstand, im ersten Erscheinungsjahr 1975 befassen. Der Verfasser dieser Zeilen war seit 1970 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Lisdorf; im ersten Jahr auch zugleich noch einige Monate Vorsitzender des JU-Stadtverbandes und bis 1973 auch Vorsitzender des JU- Ortsverbandes Lisdorf. Aufgrund dieser Mehrfachbelastung kam der JU-Ortsverband von 1971 bis 1973 etwas zu kurz. Von 1970 bis 1975 wurden vom CDU-Ortsverband zu allen wichtigen und auch weniger wichtigen Ereignissen Informationsblätter erstellt und in Lisdorf haushaltsdeckend verteilt. Das Interesse daran war recht groß und wirkte sich bald sehr positiv aus. Die Zahl der Mitglieder im CDU-Ortsverband stieg im Zeitraum von 1970 – 1975 von 70 auf fast das Doppelte an. Auch der Zuspruch der Bevölkerung ist in diesem Zeitraum merklich angestiegen. Diese positive Stimmung und Aufschwungsituation wurden mit der Reaktivierung des JU-Ortsverbandes durch den damaligen BWL-Studenten Bruno Hewener im Jahre 1973 noch wesentlich besser. Innerhalb einer relativ kurzen Zeit konnte Bruno Hewener mit seinem neuen Vorstand viele junge Lisdorfer für die JU begeistern. Die JU-Lisdorf hatte bald weit über 100 Mitglieder und war der stärkste JU-Ortsverband im Kreis. Die JU-Lisdorf, die damals alle CDU-Informationen schnell unter die Leute verteilte, gab nunmehr auch eigene Informationen heraus. Als besonders erfreuliches Ergebnis dieser harmonischen Zusammenarbeit und des besonderen Engagements von CDU und JU kam die CDU bei der Stadtratswahl 1974 in Lisdorf mit einem Zugewinn von mehr als 15 Prozentpunkten auf rund 55 % der Stimmen und bescherte der CDU im Saarlouiser Stadtrat die absolute Mehrheit. Aufgrund dieses guten Wahlergebnisses konnten neben den erneut in den Stadtrat gewählten Johann Morguet und Heiner Groß und dem im Kreistag bestätigten Baptist Comtesse weitere 7 Lisdorfer CDU- und JU-Vertreter in städtische Gremien berufen werden. Einige Monate nach der Kommunalwahl beschäftigte man sich sowohl im Vorstand der CDU - als auch im Vorstand der JU-Lisdorf mit der Frage, wie die Öffentlichkeitsarbeit weiter verbessert werden könne. Insbesondere die beiden Vorsitzenden Groß und Hewener gelangten schnell zu dem Ergebnis, dass dies am besten mit einer regelmäßig erscheinenden Informationsschrift möglich sei. Die Vorstände stimmten dem Vorschlag ihrer Vorsitzenden zu. Und so war der Grundstein für die gemeinsame Schrift von CDU und JU Lisdorf gelegt. Es wurde eine Redaktion gebildet, der zunächst neben den beiden Vorsitzenden je ein Vertreter der beiden Vorstände angehörte. Mit „Lisdorf aktuell“ war auch schnell der Name unserer gemeinsamen Schrift gefunden. JU-Vorsitzender Bruno Hewener entwarf die Titelseite, die allgemein Zustimmung und Anerkennung fand. Am 9. April 1975 war es schließlich soweit. Die erste Ausgabe von „Lisdorf aktuell“ mit einer Auflage von 1200 Exemplaren war in mühevoller Arbeit der Redaktion und weiterer Freunde, zu denen u.a. Walter Welsch, Norbert Zell und Marie-Luise Groß gehörten, erstellt. Aus Kostengründen druckten wir anfangs „Lisdorf aktuell“ mit einem eigens dafür angeschafften Gerät selbst. Später erstellten wir im Büro unseres Vorstandsmitgliedes, Dipl.-Ing. Harald Weiler, mit Computern jeweils druckfertige Vorlagen. Zurückblickend kann gesagt werden, dass wir 1975 zwar den festen Vorsatz hatten, viele Ausgaben von „Lisdorf aktuell“ herauszubringen, doch an die langfristige Beständigkeit glaubte keiner so recht. Heute ist „Lisdorf aktuell“ ein fester Bestandteil der Arbeit von CDU und JU und darüber hinaus ein nicht mehr weg zu denkendes Informationsblatt für die Lisdorfer Bürger. Allen, die von der Gründung an „Lisdorf aktuell“ mitgewirkt haben, möchte auch ich herzlich danken. Besonders möchte ich meinem Nachfolger im CDU- Ortsvorsitz, MdL Georg Jungmann, danken, dass er mit dem gleichen Elan wie die Gründer „Lisdorf aktuell“ fortgeführt hat. Kurz - Chronik des CDU-Ortsverbandes Lisdorf 31.07.1955 Gründung im Saale Breininger, Vorsitzender Hermann Konstroffer 19.04.1959 Fusion von CDU und CVP in Lisdorf, Vorsitzender Johann Morguet 02.12.1961 Vorsitzender Klemens Johannes 01.03.1970 Vorsitzender Heiner Groß 30.03.1990 Vorsitzender Georg Jungmann
  • 10. - 10 - Lisdorf ist online Der neu gegründete Internetverein „lisdorf.de“ bringt unser Dorf ins weltweite Datennetz. Der Verein präsentierte sich am 11. Mai im Gasthaus Breininger (Bredasch) allen interessierten Lisdorfer Bürgern. „Das Experiment begann am 16. April, als eine Handvoll PC-Fans den Schalter umlegten und Lisdorf an das weltweite Computernetz anschlossen. Seitdem kann man sich nahezu überall auf der Erde über die Ereignisse in dem Saarlouiser Stadtteil informieren, Gedanken austauschen und Vorschläge machen. (...)“. So beschreibt die Saarbrücker Zeitung in Ihrer Lokalausgabe vom 22. Mai die Gründung des Vereins und die Präsentation der Internetseiten in der Informationsveranstaltung des Vereins. Zu der Informationsveranstaltung konnte Oliver Zimmer – Vorsitzender von lisdorf.de – neben der Staatssekretärin im saarländischen Wirtschaftsministerium, Daniela Schlegel-Friedrich, die für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen hat, zahlreiche interessierte Bürger begrüßen. Über 8.000 Zugriffe in den ersten 4 Wochen haben gezeigt, dass sich die Arbeit der Initiatoren gelohnt habe und die Internetseiten einen regen Zuspruch finden. Innerhalb von 4 Wochen, so der Vorsitzende, habe man den Verein gegründet und die Internetseiten aus dem Boden „gestampft“, was vor allem auch der Leistung der beiden Gesellschafter der ITEX Media – Frank Matvos und Marc Tepest - zu verdanken sei. In ihrem Grußwort erläuterte die Staatssekretärin die immer größer werdende wirtschaftspolitische Bedeutung des Internets. „Das Internet beschert uns Wachstumsraten, die in keinem anderen Bereich zurzeit erreicht werden.“ Als eine der ersten wirtschaftspolitischen Maßnahmen in diesem Bereich, habe die neue saarländische Landesregierung zusammen mit der Wirtschaft eine Internetakademie gegründet, um dem wachsenden Ausbildungsbedarf im Bereich neue Medien gerecht zu werden. Daneben fördere die Landesregierung im Rahmen von Existenzgründerprogrammen die vielen Startup-Firmen, die dem Saarland viele neue hochqualifizierte Arbeitsplätze bringen. Diese Firmen entstünden so unkonventionell und pragmatisch wie der Verein lisdorf.de. Im Anschluss an das Grußwort von Daniela Schlegel-Friedrich stellten sich die Vereinsgründer persönlich den anwesenden Bürgern vor. Herbert Germann, der stellvertretende Vorsitzende von lisdorf.de, präsentierte dann eindrucksvoll die erstellten Internetseiten. Der Verein hatte hierfür extra einen PC mit Internetzugang aufgebaut, den Peter Weiter, Geschäftsführer des PC-Spezialist Saarlouis, zur Verfügung gestellt hatte. Herbert Germann zeigte wie einfach man aktuelle Lisdorfer Nachrichten abrufen oder sich in das Gästebuch eintragen kann, was vor allem durch die Exil-Lisdorfer stark benutzt wird, um den Kontakt zur Heimat aufrecht zu erhalten. Das Vereinsregister, mit der Möglichkeit direkt die Internetseiten des ausgewählten Vereins zu besuchen sowie der Veranstaltungskalender, in dem jeder binnen Sekunden seine Termine „online“ eintragen und veröffentlichen kann, überzeugte auf der Stelle die Vertreter des Männergesangvereins, des Fördervereins Klingende Kirche und des Heimatkundevereins Lisdorf.
  • 11. - 11 - Während der Veranstaltung entschieden diese, ihren Verein als Fördermitglied bei lisdorf.de anzumelden, was natürlich ebenfalls „online“ durchgeführt wurde. In der darauffolgenden Fragerunde wurden viele Fragen zum Thema Internet und lisdorf.de durch die einzelnen Vorstandsmitglieder kompetent beantwortet. Das Angebot, eine Internetschulung für weniger geübte „User“ durchzuführen, stieß auf große Resonanz. Diese Schulungen werden zurzeit durchgeführt und sind stark besucht. Zum Abschluss der Veranstaltung bat der Vorsitzende Oliver Zimmer, alle Vereine, Gewerbetreibenden und Bürger in Lisdorf den Verein aktiv zu unterstützen. Sei es durch eine fördernde Mitgliedschaft oder durch die Lieferung von Informationen und Nachrichten aus Lisdorf. „lisdorf.de ist die Plattform für alle Lisdorfer im Internet und lebt vom Mitmachen“. Beim anschließenden Bier wurde noch viel über Lisdorf, das Internet und lisdorf.de diskutiert. Lisdorfer Kindergarten und Grundschule im weltweiten Datennetz Als eine der ersten Institutionen in Lisdorf nutzen der kath. Kindergarten sowie die Grundschule Prof. Ecker das Angebot sich Online zu präsentieren. Unter http://kiga.lisdorf.de und http://grundschule.lisdorf.de kann das Online-Angebot, das durch den Internetverein lisdorf.de kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, besichtigt werden. Mitmachen Viele Vereine haben die Möglichkeiten noch nicht erkannt, lisdorf.de für sich zu nutzen! So schreibt die LiGeKa Einladungen für Proben und Veranstaltungen z.T. schon per E-Mail. Dazu bietet das neugeschaffene Email-Adressverzeichnis hervorragende Kontaktmöglichkeiten. Veranstaltungen sollten im Veranstaltungskalender angezeigt werden. Nutzen Sie die Möglichkeit Ihren Verein, ihre Firma oder ihre Privatseiten im Internet zu präsentieren. Bei lisdorf.de erhalten Sie im Rahmen einer Fördermitgliedschaft die Möglichkeit dazu. Veranstaltungen, Berichte, Bilder, Trainingszeiten, Kartenvorverkauf, aktuelle Spielergebnisse, Dienstleistungsangebot, Öffnungszeiten und vieles mehr, können Sie schnell und aktuell Ihren (potentiellen) Mitgliedern bzw. Kunden zugänglich machen. Lisdorf.de ist Tag und Nacht vom heimischen Sessel aus und von jedem Punkt der Welt erreichbar. Als Fördermitglied wird Ihnen ohne zus. Kosten eine E-Mail Adresse (name@member.lisdorf.de) und eine eigene Subdomain (name.lisdorf.de) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten Sie eine Webseite mit aktuellen Vereins- / Firmendaten incl. Bild. Der Mitgliedsbeitrag für eine Fördermitgliedschaft beträgt: 5,00 DM für alle Vereine und Privatpersonen und 10,00 DM für alle Gewerbetreibenden. Neugestaltung Lisdorf.de wird in den nächsten Wochen neugestaltet werden. Es wird möglich sein von den Mitgliedsvereinen- und Firmen eine Seite vom eigenen PC mit Passwort zu verändern. Sportvereine könnten so ganz aktuell z.B. einen Spielbericht aus eigener Sicht kommentieren. Firmen haben dann die Möglichkeit Angebote ins Internet zu bringen. Außerdem findet ab sofort jeden 1. Dienstag im Monat ein Stammtisch im Gasthaus Breininger in der Machesstraße statt. Jeder Interessierte ist hierzu herzlich eingeladen.
  • 12. - 12 - Bericht aus dem Stadtrat von Heiner Groß, Stadtverordneter Im Folgenden werden einige kommunale Angelegenheiten behandelt, die insbesondere für unseren Stadtteil Lisdorf von besonderer Bedeutung sind. 1. Heizt Kraftwerk bald neben Kohle mit Tiermehl? Ende Oktober dieses Jahres wurde ich gefragt, was ich als Lisdorfer und Saarlouiser Kommunalpolitiker zu dem Vorhaben der VSE sage, im Kraftwerk Ensdorf Tierkörperabfälle und Klärschlämme zu verbrennen. Zunächst war ich im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos. Weder als Stadtverordneter noch aus der „Gerüchteküche“ hatte ich bislang davon gehört. Sollte das etwa eine Ente sein? Bei der Seriosität meines Informanten musste das wohl stimmen. Trotzdem wollte ich mir noch weitere Informationen einholen. Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung brachte mich nicht weiter. Dort war das Vorhaben offenbar noch nicht bekannt. Telefonische Rückfragen bei der Gemeinde Ensdorf, dem Kraftwerk selbst und dem Umweltministerium in Saarbrücken brachten mir dann Gewissheit. Die VSE stellte bereits vor einiger Zeit beim Umweltministerium einen Antrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz, im Kraftwerk Ensdorf neben Kohle auch Tiermehl, Tierfette (Talk) und Klärschlämme verbrennen zu dürfen. Im Rahmen des Antragsverfahrens wurde auch der Ensdorfer Gemeinderat über das Vorhaben unterrichtet. Ob umfassend, ist nicht bekannt. Jedenfalls habe der Gemeinderat dem VSE-Vorhaben fast geschlossen zugestimmt. Die Stadt Saarlouis war angeblich nicht über das Vorhaben unterrichtet worden, obwohl die Lisdorfer Wohngebiete „Obstgarten“, „Im Hader“, „Großtrow und Kapellenmühle“ und das Gewerbegebiet „Im Hader (IKEA)“ ebenso nahe zum Kraftwerk gelegen sind, wie die südlichen Bereiche von Ensdorf. Aus diesen Gründen hat der Verfasser am 02.11.2000 folgenden Antrag an den Oberbürgermeister gerichtet und damit diese Sache in Saarlouis thematisiert: „Wie mir erst jetzt bekannt wurde, habe der Gemeinderat von Ensdorf bereits vor einiger Zeit in öffentlicher Sitzung einen Antrag der VSE auf Verbrennung von nicht kohlehaltigen Stoffen im Kraftwerk Ensdorf gem. Bundesimmissionsschutzgesetz zugestimmt. Es handele sich dabei u.a. um organische Abfälle (Tierkörperabfälle) mit einem relativ hohen energetischen Wert, die der eingesetzten Kohle mit einem Anteil von bis zu 25% beigemengt werden sollen. Aufgrund der im Kraftwerk Ensdorf täglich eingesetzten Kohlemenge ergäbe der Anteil von bis zu 25% eine dreistellige Tonnenzahl an diesen organischen Brennstoff-Beimengungen. Da zu befürchten ist, dass sowohl die Anlieferung dieser Stoffe als auch die Lagerung auf dem Kraftwerksgelände und die Verbrennung zu Geruchsbelästigungen in den umliegenden Wohngebieten, insbesondere im nahegelegen Stadtteil Lisdorf, führen wird, bitte ich – sofern noch nicht geschehen – bei den zuständigen Stellen vorstellig zu werden. Da diese Maßnahme der VSE sich auch auf das Stadtgebiet Saarlouis auswirken wird, sollte die Angelegenheit im zuständigen Stadtratsausschuss behandelt werden. Ich bitte um entsprechende Veranlassung.“ Diesen Antrag faxte ich anschließend an den Ensdorfer Bürgermeister und den Chef des Kraftwerkes sowie die SZ-Redaktion in Saarlouis.
  • 13. - 13 - Daraufhin recherchierte wohl auch die SZ in dieser Sache und veröffentlichte einige Tage später einen Artikel unter der Überschrift „Heizt Kraftwerk bald mit Tiermehl?“. Damit war die Sache in der breiten Öffentlichkeit und ich erhielt viele Anrufe von Bürgern, die über das VSE-Vorhaben beunruhigt, geschockt und auch entrüstet sind. Sie befürchten, dass durch die Verbrennung von Tiermehlen und Klärschlämmen erhebliche Beeinträchtigungen der Umwelt zu erwarten sind. Ob dies tatsächlich der Fall ist, müssen weitere Untersuchungen aufzeigen. Dann dürfte die Verbrennung besagter Stoffe nicht genehmigt werden. Fakt ist, dass die zu Mehl und Fett verarbeiteten Tierkörperabfälle und auch Klärschlamm mit einem hohen organischen Anteil einen relativ hohen energetischen Wert haben und deshalb ein guter Zusatzbrennstoff zu Kohle sind. Da im Zuge der europa- und inzwischen auch weltweiten BSE-Diskussion Tiermehl und Talk immer weniger als eiweiß- und energiereiches Tierfutter eingesetzt werden dürfen, bleibt nur die Verbrennung. Da diese Stoffe jetzt spottbillig zu bekommen sind, wäre ihr Einsatz als Zusatzbrennstoff für die VSE überaus kostengünstig, jedenfalls wesentlich günstiger als die heimische Kohle und auch noch billiger als die Importkohle aus Übersee. Die Kostenvorteile der VSE dürfen aber nicht zu Lasten der Gesundheit der betroffenen Bürger gehen. Nur wenn sichergestellt werden kann, dass Beeinträchtigungen so gut wie ausgeschlossen werden können, darf eine Genehmigung zur Verbrennung der in Rede stehenden Stoffe erteilt werden. Davon geht auch die Genehmigungsbehörde aus. Aufgrund meines Antrags wird demnächst der zuständige Stadtratsausschuss mit dieser Frage befasst. Wegen der zwischenzeitlich breiten öffentlichen Diskussion und Interventionen unseres Lisdorfer Landtagsabgeordneten Georg Jungmann haben der Kraftwerksbetreiber VSE und die Gemeinde Ensdorf für den 7. Dezember 2000 um 18.00 Uhr im Bergmannsheim Ensdorf eine Informationsveranstaltung mit zahlreichen Experten angekündigt. Dort soll die Öffentlichkeit ausführlich und rückhaltlos unterrichtet werden. 2. Baugebiet Holzmühle II wieder ein Thema Die Erweiterung des Neubaugebietes Holzmühle bis zur verlängerten Rosenthalstraße war nach dem Flächennutzungsplan der Stadt Saarlouis bereits 1967/68 vorgesehen. Die Aufstellung eines Bebauungsplans für dieses Gebiet (ca. 200-250 Baustellen) wurde später indes immer wieder von der damaligen Stadtratsmehrheit verhindert. Im Zuge der Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gewerbegebiet „Im Hader“ (IKEA) wurde von der damaligen rotgrünen Mehrheit im Stadtrat die Ausweisung von Holzmühle II als Baugebiet gestrichen. Lediglich ein kleines Gebiet zwischen der verlängerten Neue-Welt-Straße und der verlängerten Warndtstraße wurde davon ausgenommen. Es wurde städtischerseits aber auch nichts unternommen, dieses kleine Gebiet einer Bebauung zuzuführen. Jetzt hat die CDU-Fraktion beschlossen, die Erweiterung des Neubaugebietes Holzmühle in ihren Prioritätenkatalog für die Schaffung von Bauland im Stadtgebiet Saarlouis aufzunehmen. Neben dem Baugebiet Neue-Welt, das nach wiederholten Änderungen und Ergänzungen des Bebauungsplans am 9. November d.J. endgültig vom Stadtrat beschlossen wurde und dem Bebauungsplan für der Erweiterung der Baugebietes Gartenreihen (Beschluss des Umlegungsplans am 30.10.2000) sowie dem Erschließungsgebiet „Auf der Wies“ (ca. 10 Baustellen) könnte durch die Erweiterung des Neubaugebietes, (die bereits vor mehr als 30 Jahren angegangen werden sollte) sichergestellt werden, dass der Baulandbedarf künftig in Lisdorf befriedigt werden kann. Während der letzten 20-25 Jahre mussten Bauwillige aus Lisdorf in andere Stadtteile und Ortschaften abwandern, um bauen zu können.
  • 14. - 14 - 3. Feldkreuzbereich auf dem Lisdorfer Berg neu gestaltet Das Umfeld des Kreuzes auf dem Lisdorfer Berg war seit vielen Jahren nicht in einem angemessenen Zustand. Das veranlasste den Stadtverordneten Heiner Groß in den letzten 10 bis15 Jahren mehrfach, bei der Stadt Saarlouis eine Gestaltung des Umfeldes zu beantragen. Mit Ausnahme des Verbringens von ein paar Findlingen, die das Kreuz und die beiden Bäume vor Beschädigungen durch Fahrzeuge schützen sollten, geschah jedoch nichts. Erst als im vergangenen Jahr der Antragsteller, dieses Mal als Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Lisdorf (VHL), wieder bei der Stadt vorstellig wurde, kam die Angelegenheit in Bewegung. Oberbürgermeister H-J. Fontaine ordnete die Durchführung der Maßnahme an. Zunächst musste Grunderwerb getätigt und Gestattungsverträge abgeschlossen werden. Dann wurde im Benehmen mit dem VHL die Planung erstellt und schließlich der Auftrag zur Durchführung der Arbeiten an den günstigsten Bieter, die Firma Wagner aus Beckingen, vergeben. Die gärtnerischen Arbeiten einschließlich der Baum- und Strauchpflanzungen wurden von der Stadtgärtnerei durchgeführt. Die Fläche vor dem Kreuz wurde mit gespendeten Blumen der Fa. Gartenbau Peter von Hans- Joachim Loris und Rudolf Lonsdorfer vom Vorstand des VHL bepflanzt. In den letzten Jahren wurde diese Fläche von Emma Welsch, Klemens Port und Rudolf Lonsdorfer bepflanzt und gepflegt. Die Stadt wendete für die Neugestaltung etwa 14.000 DM auf, wofür ihr am Tag der Übergabe am Montag, 13. November 2000 herzlich gedankt wurde. Pastor Anton Heidger segnete anschließend das restaurierte Kreuz und die neugestaltete Fläche im Beisein der kompletten Stadtspitze und von vielen Bürgern und Gästen ein. Der Verfasser hofft, dass der neugestaltete Feldkreuzbereich künftig vor Vandalismus bewahrt bleibt. Alle Bürger sind dazu aufgerufen, ihre Gebets- und Gedenkstätte oder auch ihre Oase der Ruhe auf dem Berg zu schützen und zu bewahren. 4. Müllplatz Pitzberg für Kleinanlieferer weiter geöffnet Am 1. August d.J. wurde bekanntlich der Müllplatz auf dem Pitzberg in Lisdorf vom EVS geschlossen. Kurz danach wurde mit der Sanierung und Rekultivierung begonnen, die noch bis zum Frühjahr 2002 dauern wird. Die Entgasung der riesigen Mülldeponie wird voraussichtlich noch 15 Jahre dauern. Das hat zur Folge, dass der Müllplatz bis 2015 eingezäunt bleibt und erst dann vom EVS der Stadt übergeben wird. Anlässlich einer Besichtigung der Anlage am 06. November d.J. erklärte Oberbauleiter Stackmann vom EVS, dass entgegen der ursprünglichen Verlautbarung weiterhin kleinere Mengen von Müll (ausgenommen Gewerbemüll) auf dem Müllplatz Pitzberg angeliefert werden können. Die neben dem EVS-Müllplatz von der Stadt Saarlouis unterhaltene Grünschnitt- Kompostierungsanlage wird weiter betrieben. Dort kann dienstags von 13.00 bis 15.00 Uhr sowie freitags und samstags jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr Grünschnitt kostenlos angeliefert werden.
  • 15. - 15 - Ikea-Parkplatzerweiterung CDU-Lisdorf informierte die Anlieger Auf Empfehlung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt beschloss der Stadtrat in der am 21.9.2000 stattgefundenen Sitzung die Erweiterung des Parkplatzangebotes der Firma IKEA. Immer wieder führte das unsachgemäße Abstellen von PKW's in Spitzenzeiten bei Anwohnern der Provinzialstraße, Rosenthalstraße und dem Flurweg zu erheblichen Behinderungen und Verärgerungen. Nach Fertigstellung des zusätzlichen Parkplatzangebotes soll vor allem das "wilde" Parken vor Hauseinfahrten sowie auf städtischen Grünflächen vermieden werden. In einer gut besuchten Informationsveranstaltung, zu der die Lisdorfer CDU- Stadtverordneten Georg Jungmann MdL, Heiner Groß und Bernd Lay ins Haus IKEA eingeladen hatten, wurde zunächst von Herrn Dipl. Ing. Schreiber von der Planungsgruppe Skibbe-Jansen das Projekt erläutert. Unter strenger Beachtung ökologischer Belange werden 438 Stellplätze neu geschaffen, so dass später im IKEA-Bereich insgesamt 1666 Parkplätze zur Verfügung stehen. Durch Lärmmessungen wurde bereits nachgewiesen, dass die Grenzwerte im Bereich der Wohnanlage Obstgarten bei weitem nicht erreicht werden. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger trugen die in der Vergangenheit leidvoll gemachten Verkehrserfahrungen vor. Die Stadtverordneten sowie der an der Bürgerinformation teilnehmende CDU- Stadtratsfraktionsvorsitzende Klaus Pecina sicherten ihrerseits zu, geeignete Maßnahmen zur weiteren Verkehrssicherheit im Bereich "Obstgarten" zu prüfen und der Stadtverwaltung zu unterbreiten. Die Bauarbeiten stehen inzwischen kurz vor der Fertigstellung, sodass die neue Parkfläche wie geplant im Dezember zur Verfügung steht. IKEA-Parkplatzerweiterung im Bau
  • 16. - 16 - Die Junge Union Lisdorf wünscht allen Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahrtausend.
  • 17. - 17 - Die Vorsitzenden der JUNGEN UNION Lisdorf von der Gründung im Jahre 1955 bis heute Die Junge Union Lisdorf wurde von dem damaligen Studenten der Universität Bonn Willi Silvanus (1927 – 1999) aus der Ensdorfer Straße mit einigen Lisdorfer Freunden im Jahre 1955 gegründet. Vorsitzende: 1955-1959 Gründungsvorsitzender Willi Silvanus, Ensdorfer Straße, Student/Dipl. Volkswirt 1959-1963 Vakanz, Beauftragter Jürgen Stark, An der Kapellenmühle, Bankkaufmann 1963-1964 Franz Stein, Feldstraße, Student/Lehrer 1964-1967 Vakanz, Beauftragter Heiner Groß, Auf der Holzmühle, Student/Dipl.- Ing. 1967-1973 Heiner Groß, Am Ginsterberg, Dipl. Ing. agr. 1973-1978 Bruno Hewener, Großstraße, Student/Dipl. Kaufmann 1978-1979 Franz-Josef Amann, Provinzialstraße, Bankkaufmann 1979-1984 Georg Jungmann, Großstraße, Zollinspektor/Dipl. Finanzwirt 1984-1988 Martin Schmitt, Neue Welt-Straße, Bankkaufmann/Student 1988-1992 Oliver Zimmer, Breiningerstraße, Auszubildender/Student 1992-1994 Torsten Groß, Am Ginsterberg, Offiziersanwärter/Student 1994-1996 Thorsten Knoll, Oberbruchstraße, Auszubildender 1996-1999 Robin Germann, Feldstraße, Schüler/Student Seit 1999 Peter Gindorf, Gatterstraße, Auszubildender/Angestellter Seit 45 Jahren existiert ununterbrochen ein Ortsverband der Jungen Union in Lisdorf. Mit ihren insgesamt 13 Vorsitzenden haben die verschiedenen JU-Vorstände konstant erfolgreich für Lisdorf und vor allem die Jugend in unserem Stadtteil gearbeitet. So wurden viele Missstände aufgedeckt und an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Auf Initiative der JU-Lisdorf wurden Spielplätze errichtet bzw. erneuert, das traditionelle Maibaumsetzen ins Leben gerufen oder durch unterschiedliche Veranstaltungen Spendengelder für karitative Zwecke gesammelt um nur einige Aktivitäten zu nennen. (Zusammengestellt von Heiner Groß)
  • 18. Bericht aus dem Kreistag Von unserem Kreistagsmitglied Robert Schütz Die Schuloffensive wird fortgesetzt! Bis zum Jahre 2004 werden insgesamt ca. 26 Mill. DM in unsere Schulen, also in unsere Zukunft, investiert. Auf die Schulen und Gymnasien der Stadt Saarlouis entfallen davon ca. 1,5 Mill. DM. Für Sofortmaßnahmen wurden in der letzten Kreistags- sitzung 200.000 DM für die Saarlouiser Gymnasien bereitgestellt. Umweltpreis 2000 vergeben: Der Kreistag vergab auf seiner Sitzung am 07.11.00 den mit 5000 DM ausgelobten Umweltpreis zum Thema „Wasser- Umgang mit einer Lebensgrundlage“ an 3 Preisträger: 1. Preis DM 2500 an Puppentheater Dieter Kussani, Dillingen , zum Thema „Wasser“ ist Leben 2. Preis DM 1500 an Klasse 6e, Schuljahr 99/00 des Max-Plank-Gymnasiums zum Thema „Trinkwasser ist kostbar“ 3. Preis DM 1000 an Konrad Wiesel, BUND-Saar e.V, Ortsgruppe Wallerfangen, zum Thema „Aktionsprogramm Weinbach“ Der Umweltpreis 2001 hat zum Thema „Nachhaltige Bodenbewirtschaftung im Landkreis Saarlouis“. Energieeinsparungen beim Landkreis: Durch bauliche und regeltechnische Maßnahmen an kreiseigenen Gebäuden und Einrichtungen konnten im Vergleich zu 1998 ca. 135.000 DM an Kosten für Energie, Wasser und Wärme eingespart werden. Weitere Einsparmöglichkeiten sind gegeben. Die notwendigen Mittel für diese Investitionen werden im Haushalt 2001 eingestellt. • Maßnahmen zu ABM-Maßnahmen werden weiterhin durch den Landkreis gefördert. In den Genuss von Fördermitteln kamen unter anderem: Fahrradservice, Hauptschulabschluss, „Weisser Laden“, Projekt Garten- und Landschaftspflege, Objekt Bettinger Mühle, AB–Touristik, Wohnraumsanierungen (Demezverein), Internetcafé usw. ...im Gesamtumfang von 4,2 Mill. DM. Von dieser Summe trägt der Landkreis 0,7 Mill. DM, der Rest wird bereitgestellt durch das Arbeitsamt aus Bundesmitteln. Die CDU-Kreistagsfraktion besuchte vor kurzem die „Martin Luther-King“ Schule in Saarlouis. Neben allgemeinen Sachfragen wurden auch die Themen Ganztagsschule, Verbesserung und Modernisierung der Ausstattung (EDV und Vernetzung), kurzfristiger Raum- und Sachbedarf mit den Vertretern der Schule erörtert. Die CDU- Kreistagsfraktion wird die notwendigen Mittel in den Haushalt 2001 und folgen einstellen. - 18 -
  • 19. - 19 - • Partnerschaft mit Landkreis Bochnia: Der Landkreis will eine Partnerschaft eingehen mit dem polnischen Kreis Bochnia (liegt in Südpolen a. 40 km südöstlich vom Krakau). Ziele der Zusammenarbeit sind: Erfahrungsaustausch der Verwaltungen, Austausch in den Bereichen Kultur und Sport, Jugendaustausch, Schulen und Jugendorganisationen, Zusammenarbeit zwischen den Sozialeinrichtungen, Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft, Gemeinsame Projekte, die die Entwicklung und das Ansehen beider Kreise fördern. Bild links: Basilika St. Nikolaus in Bochnia, ein gotischer Bau mit getrennt stehendem Holzturm. Vom 4. bis 8. Oktober weilte eine Delegation des Landkreises dort und führte die abschließenden Verhandlungen. Zur Delegation gehörten Landrat Dr. Peter Winter, Sandra Schmitt (CDU) Erich Pohl (SPD), Dezernent Hans Jörg Schu, Marion Licht (Ressort grenzüberschreitende Zusammenarbeit) und Dieter Held als Vertreter des Jugendamtes. In Anwesenheit der deutschen Gäste empfahl der Kreisausschuß von Bochnia seinem Kreistag einstimmig, eine Partnerschaft mit dem Landkreis Saarlouis einzugehen. Der Kreis Bochnia ist landwirtschaftlich geprägt, verfügt aber auch über ein Stahlwerk und größere Betriebe der Nahrungsmittelindustrie. Eine reizvolle Landschaft, bedeutsame Kulturdenkmäler, ein Besichtigungsbergwerk, Schloss Nowy Wisnicz und die Holzkirche von Lipnica Murowana gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten . Gründung der Kultur-Akademie-Saarlouis - Aufbruch in eine neue kulturelle Zukunft: Im Rahmen der Haushaltsberatung für das Jahr 2000 hatte die CDU-Fraktion die Gründung einer Kultur-Akademie vorgeschlagen. Die Kulturakademie soll die Rechtsform des Eigenbetriebes erhalten; Dies bietet folgende Vorteile: • Es kommt das kaufmännische Rechnungswesen zur Anwendung. • Gemäß Eigenbetriebsverordnung ist ein Wirtschaftsplan zu erstellen. • Der Eigenbetrieb erhält eine Geschäftsleitung und kann auf Marktangebote und Nach- fragen schnell reagieren und eine wirtschaftliche Führung des Eigenbetriebes sicherstellen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Weitere aktuelle Informationen, Kontaktlinks usw. finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter http://www.kreis-saarlouis.de. Ein Klick, der sich lohnt !
  • 20. - 20 - Lisdorfer Notizen Lisdorfer Radrennsportler erfolgreich Lisa SCHWARZ aus der Holzmühler Straße, zeigte in der abgelaufenen Saison der männlichen Konkurrenz das Hinterrad. Sie wurde in der Klasse U 11 (unter 11 Jahre) Saarlandmeisterin, gewann die Rennserie SAAR-TOUR und erkämpfte sich bei dem international anerkannten SAARPFALZ-CUP 2000 (eine Rennserie über 12 Rennen im Saarland und RheinIand-Pfalz) den 2. Platz in der Gesamtwertung. Ihr Bruder Andreas SCHWARZ konnte seinen Titel als Saarlandmeister der Klasse U 13 (unter 13 Jahr) aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen und siegte er in der Rennserie SAAR-TOUR Der 15 jährige Christoph JENAL aus der Provinzialstraße konnte seine erste Rennsaison erfolgreich beenden. Er sicherte sich in der Klasse U 17 den Titel des Vize-Saarland-Meisters. Er fuhr in der Rennserie SAAR-TOUR allen Konkurrenten auf und davon und sicherte sich den Gesamtsieg. Lisdorf aktuell gratuliert den erfolgreichen Lisdorfer Radrennsportlern. Schulförderverein mit neuem Vorstand Bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Grundschule Professor- Ecker Lisdorf wurde Ralf Grabowski zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge des Landtagsabgeordneten Georg Jungmann an, der nicht mehr für das Amt kandidierte. In seinem Rechenschaftsbericht ging Jungmann auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins ein und erläuterte die Fördermaßnahmen, die sowohl der gesamten Schule als auch einzelnen Klassen und Schüler zugute kamen. So wurden Schulfeste organisiert, Geräte, Möbel und Literatur für die Schule beschafft und Einzelprojekte gefördert. Es wurde aber auch einzelnen Schülern, die sich in Notlagen befanden, direkt geholfen. Als herausragendes Projekt bezeichnete Jungmann die Einrichtung eines Computerraumes für die Schule, der in Zusammenarbeit mit Dipl. Ing. Harald Weiler mit einem Aufwand von über 10.500,-- DM mitfinanziert wurde. Jungmann bedankte sich für die Unterstützung, die ihm in den vergangenen Jahren von allen Vorstandsmitgliedern entgegengebracht wurde. Er erklärte abschließend, dass er nicht mehr kandidiere, da seine Tochter nach diesem Schuljahr die Schule verlasse. Nach der Entlastung des Vorstandes bedankte sich Schulleiter Alois Schmitt im Namen des Vereins und der Schule bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Georg Jungmann, Harald Baumann, Susanne Schwarz und Wolfgang Theobald. Die anschließende Vorstandsneuwahl hatte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Ralf Grabowski, Stellvertreter Michael Port, Schriftführer Alois Schmitt, Schatzmeister Alfred Welsch, Organisation Jutta Lang-Groth, Stellv. Organisation Harald Weiler, Beisitzer Monika Adler, Wolfgang Barthel und Gerlinde Ney.
  • 21. - 21 - Computerraum für die Schule fertiggestellt Seit Mitte Oktober 2000 wurden an der Grundschule Professor-Ecker die ersten Unterrichtsstunden in Datenverarbeitung (spielerisches Lernen und Internet) erteilt. Die Anlage wurde von unserem Vorstandsmitglied Dipl. Ing. Harald Weiler erstellt und in den Herbstferien im Oktober in der Schule installiert und in Betrieb gesetzt. Für die Finanzierung der Anlage waren folgende Mittel erforderlich: - 12.500 DM von Harald Weiler akquirierte Geld- und Sachspenden, - 10.500 DM des Fördervereins der Professor-Ecker Schule. - Die Stadt Saarlouis als Schulträger stellte das neue computergerechte Mobiliar und ließ die Stromversorgung erstellen. Mit den Geld- und Sachspenden wurde eine Anlage mit 12 Arbeitsplätzen, einschl. 12 neuen strahlungsarmen 17 Zoll Monitoren, Reservegerät und Internetserver sowie die erforderliche Software installiert. Die ersten Unterrichtsstunden wurden bereits erteilt; ab dem 01.02.2001 wird EDV-Ausbildung an allen Grundschulen im Saarland ordentliches Lehrfach im Stundenplan. Mit dieser Initiative wurde die Voraussetzung geschaffen, auch in Lisdorf die neuen Vorgaben in der Bildungspolitik umsetzen zu können. Deshalb danken auch wir allen Spendern sehr herzlich für Ihre Geld- oder Sachspenden und für ihre in dieser Größenordnung nicht erwartete Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt Dipl. Ing. Harald Weiler, der neben den gesammelten Spenden auch viele Arbeitsstunden in dieses Projekt zum Wohle unserer Kinder investierte. Firmenjubiläum Anlässlich der Eröffnung ihrer neuen Firmengebäude in der Grostrowstraße 20 feierte die Firma Gebäude-Service Bohschulte ein 50-jähriges Firmenjubiläum. Nachdem der Firmengründer Hans Bohschulte die Firma im Jahre 1950 gründete, sind mit Bernd und Michael Bohschulte mittlerweile die 2. und 3. Generation in diesem Familienbetrieb erfolgreich tätig. Mit einem großen Fest, bei dem neben viel Prominenz fast das „halbe Dorf“ anwesend war, wurde das Jubiläum ausgiebig gefeiert. Lisdorf aktuell gratuliert sehr herzlich!
  • 22. - 22 - Lisdorfer Jugend musiziert Sonntag, 10. Dezember 2000 15 Uhr Hans Welsch Halle Wir laden alle Musikfreunde herzlich ein Mit einem Gottesdienst gedenkt die CDU-Lisdorf ihrer verstorbenen Mitglieder. Die Messe findet am Samstag, 16.12.2000, 18.30 Uhr, in der Pfarrkirche St. Crispinus und Crispinianus in Lisdorf statt. Alle Familienangehörigen, Mitglieder und Freunde der CDU sind zur Teilnahme recht herzlich eingeladen. Neujahrsempfang Der CDU Saarlouis Sonntag, 21.01.2001 11 Uhr Theater am Ring Saarlouis Alle Lisdorfer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen
  • 23. - 23 - Aktion Kommunaler- Kummer- Kasten Wir wollen Sie an unserer Kommunalpolitik aktiv beteiligen! Dazu brauchen wir Ihre Anregungen, Ideen und Kritik für unseren Stadtteil und für gesamt Saarlouis. Wir werden Ihre Themen sehr ernst nehmen und in der nächsten Vorstandssitzung besprechen. Sie werden von uns über die Ergebnisse selbstverständlich informiert. Bitte schreiben Sie uns in kurzen Stichworten die Dinge auf, die wir für Sie in Angriff nehmen sollen. (z.B. Fußgängerüberwege, Umwelt, Schule, Kultur usw.) Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur ernst gemeinte und mit vollständiger Adresse ausgefüllte Fragebogen bearbeiten werden. Einwerfen in den Kommunalen- Kummer- Kasten (Franz-Josef-Röder-Haus, Saarstr. 4) Oder an folgende Fax Nr.: 06831/122464 E-Mail : lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de Meine Anschrift Vor- und Zuname: Straße: Wohnort: Tel: FAX: evtl. E-Mail: Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel.40155 Fax122464 JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel.49411 Redaktion: Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Herbert Germann ,Robin Germann Heiner Groß, Bernd Lay, Robert Schütz, Peter Gindorf, Harald Weiler, Oliver Zimmer Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden. Internet: CDU-Lisdorf unter http://ortsverband.cdu-saar.de/lisdorf CDU-Saarlouis unter http://stadtrat.cdu-saar.de/saarlouis CDU-Saar unter http://www.cdu-saar.de E-Mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de
  • 24. - 24 - Saarlouis Großer Markt Glanz der Weihnachtsbeleuchtung Frohe Weihnachten 2000, Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr 2001 wünschen Ihnen Ihre JUNGE UNION und CDU - Lisdorf