Dr. Sandra Schaffert, SS 2010, Seminar „Lernarrangements & Lebens- begleitendes Lernen“, FH Hagenberg, Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Kompetenzerfassung http://www.flickr.com/photos/sidelong/2899283527/sizes/l/
Überblick Methoden d. Kompetenzerfassung Instrumente der Kompetenzerfassung Beispiele
Kompetenzen
Vier Arten von Kompetenzen (nach Erpenbeck) (zum Beispiel!) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
Kompetenzerfassung
Überblick: Methoden der Kompetenzerfassung Quantitative Messungen (Tests) Qualitative Charakterisierungen (z. B. Kompetenzbilanzen) Beobachtungen (Assessment Center) Befragungen (360-Grad-Feedback)
Kompetenz-Test
Bsp: Kompetenztest für Jugendliche z. B. GEVA institut, Kompetenztest für Jugendliche Quelle: http://www.in-eigener-sache.de
Bsp: Auswertung des Kompetenztest  Für Monika Mustermann Quelle:  http://www.in-eigener-sache.de/cps/rde/xbcr/SID-3F57FEFF-8F56B976/ies/Kompetenzpass_Monika_Mustermann_301005.pdf
Bsp: Auswertung des Kompetenztest  Für Monika Mustermann Quelle:  http://www.in-eigener-sache.de/cps/rde/xbcr/SID-3F57FEFF-8F56B976/ies/Kompetenzpass_Monika_Mustermann_301005.pdf
Kompetenzbilanzierung
Ablauf Kompetenzbilanzierung - Teil I Biografie  Sie stellen Ihre Erfahrungen zusammen: «Was habe ich bis heute alles gemacht? Was hat mich geprägt?» Analyse der Erfahrungen Sie analysieren Ihre Erfahrungen: «Was habe ich gelernt?» Aktuelle Kompetenzen Sie ordnen Ihre aktuellen Kompetenzen. Zudem holen Sie Meinungen anderer Personen ein: «Wie sehen mich Bekannte, Arbeitskolleginnen, Freunde?» Selbstbeurteilung Sie beurteilen die formulierten Kompetenzen und vertreten Ihre Bewertung glaubwürdig: «Wie gut kann ich das, was ich tue? Wie begründe ich glaubhaft meine Beurteilung?» Quelle:  Prospekt der Kompetenzenbilanz Kanton Zürich ,  http://www.lotse.zh.ch/documents/ajb/ba/Kompetenzenbilanz/P34588_Kompetenzenbilanz.pdf
Ablauf Kompetenzbilanzierung – Teil II Zwischenhalt – Kernkompetenzen Sie wählen Ihre wichtigsten Kompetenzen aus: «Wo liegen meine ausgeprägten Stärken? Was zählt für mich besonders?» 5.  Aktionsplan Sie planen Ihr weiteres Vorgehen: «Welche Ziele setze ich mir? Wie erreiche ich sie?» 6.  Reflexion Im Rückblick machen Sie sich Gedanken zu den bisherigen Schritten: «Was habe ich über mich erfahren? Wie ist es mir dabei ergangen, und was ist mein Fazit?»  Quelle:  Prospekt der Kompetenzenbilanz Kanton Zürich ,  http://www.lotse.zh.ch/documents/ajb/ba/Kompetenzenbilanz/P34588_Kompetenzenbilanz.pdf
Beispiel für Formular Online zugänglich unter:  ttp://bildung.koeln.de/materialbibliothek/download.php?idx=9dacf84a60ce8c2c4c104133fd05f0f7
Beobachtung (Assessment Center)
Assessment Center Wesentliche Methoden von Assessment-Centern sind: strukturierte Interviews (häufig zu Beginn), Gruppendiskussionen, (Jeder gegen Jeden) meist ist anschließend ein in der Gruppe gefundenes Ergebnis zu präsentieren, Postkorbübungen, Helicopter-View (Eine sich an die Postkorb-Übung anschließende Befragung, in der der Kandidat seine einzelnen Entscheidungen begründen muss.) Rollenspiele (kritische Vorgesetzter-Mitarbeiter-Gespräche, Kollegengespräche, Verkaufsgespräche), Präsentationsaufgaben, einzeln oder in Kleingruppen, Fragebögen (psychometrische Testverfahren: Persönlichkeits- und Leistungstests), Intelligenztests, schriftlich und/oder am PC; nur unter Aufsicht eines Diplompsychologen zulässig, Quelle: Wikipedia 2010, http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-Center#Methoden
AC-Verlauf Quelle:  http://www.human-interest.de/images/AC%20-%20Verlauf.gif
Bsp: Beobachtungsergebnisse Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-Center
Befragung (z. B. 360-Grad-Feedback)
360-Grad-Feedback Gefunden in:  http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:360-Grad-Feedback_auf_einen_Blick.png&filetimestamp=20100121072919
Kompetenzbilanzierung: Instrumente
ProfilPASS
Kompetenzbilanz Familie Online zugänglich unter:  ttp://bildung.koeln.de/materialbibliothek/download.php?idx=9dacf84a60ce8c2c4c104133fd05f0f7
Kompetenzbilanz Freiwilligenarbeit-Engagement Online zugänglich unter:  http://www.dji.de/5_kompetenznachweis/KB_Kompetenzbilanz_281206.pdf
Kompetenzbilanz NRW Online zugänglich unter:  http://www.gib.nrw.de/service/downloads/kompetenzbilanz_nrw.pdf
Gruppenarbeit: Analyse und Vorstellung der Instrumente
Gruppenarbeit Bitte analysieren Sie das zur Verfügung gestellte Instrument! Wer hat es entwickelt? An wen wendet es sich? Welche Kompetenzen sollen erfasst werden? Wie werden Sie erfasst?  Diskutieren Sie: Wie nützlich ist das Instrument Ihrer Ansicht? Tipp: Probieren Sie ggf. einzelne der Aufgaben aus! Arbeitszeit: 30 Minuten
Übersicht über Ergebnis ProfilPass Kompetenz-bilanz Familie Kompetenz-bilanz Ehrenamt Kompetenz-bilanz NRW Anbieter Zielgruppe Erfasste Kompetenzen Methode Nützlichkeit
Validierungsverfahren
Validierung informellen und formalen Lernens CEDEFOP (2009). European Guidelines for Validating Non-Formal and Informal Learning. Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities.  Online  http://www.cedefop.europa.eu/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/553/4054_en.pdf   S. 19 gesehen bei:  http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=364
Diskussion: Anerkennung informellen Lernens
Diskussion/Gruppenarbeit Wann ist es wichtig, dass informelles Lernen anerkannt wird? Welche Formen der Validierung halten Sie für angemessen? Entwerfen/Skizzieren Sie ein konkretes Beispiel Z. B. für Ihren eigenen Studiengang/Studienvorrausetzungsprüfung Für EDV-Kenntnisse Für Sprachkenntnisse
Dr. Sandra Schaffert Salzburg Research Forschungsgesellschaft FH Hagenberg Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at,  http://sansch.wordpress.com  Unterlagen für SS 2010  Seminar „Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen“ Die Unterlagen können frei kopiert, genutzt und modifiziert werden, sofern der Name der Urheberin sowie der Urheber der verwendeten Materialien bzw. der Quellen entsprechend genannt werden. Kontakt

Kompetenzerfassung (Einführung)

  • 1.
    Dr. Sandra Schaffert,SS 2010, Seminar „Lernarrangements & Lebens- begleitendes Lernen“, FH Hagenberg, Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Kompetenzerfassung http://www.flickr.com/photos/sidelong/2899283527/sizes/l/
  • 2.
    Überblick Methoden d.Kompetenzerfassung Instrumente der Kompetenzerfassung Beispiele
  • 3.
  • 4.
    Vier Arten vonKompetenzen (nach Erpenbeck) (zum Beispiel!) Personale Kompetenzen Aktivitäts- und umsetzungs-bezogene Kompetenzen Sozial-kommunikative Kompetenzen Fach- und Methoden-kompetenzen
  • 5.
  • 6.
    Überblick: Methoden derKompetenzerfassung Quantitative Messungen (Tests) Qualitative Charakterisierungen (z. B. Kompetenzbilanzen) Beobachtungen (Assessment Center) Befragungen (360-Grad-Feedback)
  • 7.
  • 8.
    Bsp: Kompetenztest fürJugendliche z. B. GEVA institut, Kompetenztest für Jugendliche Quelle: http://www.in-eigener-sache.de
  • 9.
    Bsp: Auswertung desKompetenztest Für Monika Mustermann Quelle: http://www.in-eigener-sache.de/cps/rde/xbcr/SID-3F57FEFF-8F56B976/ies/Kompetenzpass_Monika_Mustermann_301005.pdf
  • 10.
    Bsp: Auswertung desKompetenztest Für Monika Mustermann Quelle: http://www.in-eigener-sache.de/cps/rde/xbcr/SID-3F57FEFF-8F56B976/ies/Kompetenzpass_Monika_Mustermann_301005.pdf
  • 11.
  • 12.
    Ablauf Kompetenzbilanzierung -Teil I Biografie Sie stellen Ihre Erfahrungen zusammen: «Was habe ich bis heute alles gemacht? Was hat mich geprägt?» Analyse der Erfahrungen Sie analysieren Ihre Erfahrungen: «Was habe ich gelernt?» Aktuelle Kompetenzen Sie ordnen Ihre aktuellen Kompetenzen. Zudem holen Sie Meinungen anderer Personen ein: «Wie sehen mich Bekannte, Arbeitskolleginnen, Freunde?» Selbstbeurteilung Sie beurteilen die formulierten Kompetenzen und vertreten Ihre Bewertung glaubwürdig: «Wie gut kann ich das, was ich tue? Wie begründe ich glaubhaft meine Beurteilung?» Quelle: Prospekt der Kompetenzenbilanz Kanton Zürich , http://www.lotse.zh.ch/documents/ajb/ba/Kompetenzenbilanz/P34588_Kompetenzenbilanz.pdf
  • 13.
    Ablauf Kompetenzbilanzierung –Teil II Zwischenhalt – Kernkompetenzen Sie wählen Ihre wichtigsten Kompetenzen aus: «Wo liegen meine ausgeprägten Stärken? Was zählt für mich besonders?» 5. Aktionsplan Sie planen Ihr weiteres Vorgehen: «Welche Ziele setze ich mir? Wie erreiche ich sie?» 6. Reflexion Im Rückblick machen Sie sich Gedanken zu den bisherigen Schritten: «Was habe ich über mich erfahren? Wie ist es mir dabei ergangen, und was ist mein Fazit?» Quelle: Prospekt der Kompetenzenbilanz Kanton Zürich , http://www.lotse.zh.ch/documents/ajb/ba/Kompetenzenbilanz/P34588_Kompetenzenbilanz.pdf
  • 14.
    Beispiel für FormularOnline zugänglich unter: ttp://bildung.koeln.de/materialbibliothek/download.php?idx=9dacf84a60ce8c2c4c104133fd05f0f7
  • 15.
  • 16.
    Assessment Center WesentlicheMethoden von Assessment-Centern sind: strukturierte Interviews (häufig zu Beginn), Gruppendiskussionen, (Jeder gegen Jeden) meist ist anschließend ein in der Gruppe gefundenes Ergebnis zu präsentieren, Postkorbübungen, Helicopter-View (Eine sich an die Postkorb-Übung anschließende Befragung, in der der Kandidat seine einzelnen Entscheidungen begründen muss.) Rollenspiele (kritische Vorgesetzter-Mitarbeiter-Gespräche, Kollegengespräche, Verkaufsgespräche), Präsentationsaufgaben, einzeln oder in Kleingruppen, Fragebögen (psychometrische Testverfahren: Persönlichkeits- und Leistungstests), Intelligenztests, schriftlich und/oder am PC; nur unter Aufsicht eines Diplompsychologen zulässig, Quelle: Wikipedia 2010, http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-Center#Methoden
  • 17.
    AC-Verlauf Quelle: http://www.human-interest.de/images/AC%20-%20Verlauf.gif
  • 18.
    Bsp: Beobachtungsergebnisse Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-Center
  • 19.
    Befragung (z. B.360-Grad-Feedback)
  • 20.
    360-Grad-Feedback Gefunden in: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:360-Grad-Feedback_auf_einen_Blick.png&filetimestamp=20100121072919
  • 21.
  • 22.
  • 23.
    Kompetenzbilanz Familie Onlinezugänglich unter: ttp://bildung.koeln.de/materialbibliothek/download.php?idx=9dacf84a60ce8c2c4c104133fd05f0f7
  • 24.
    Kompetenzbilanz Freiwilligenarbeit-Engagement Onlinezugänglich unter: http://www.dji.de/5_kompetenznachweis/KB_Kompetenzbilanz_281206.pdf
  • 25.
    Kompetenzbilanz NRW Onlinezugänglich unter: http://www.gib.nrw.de/service/downloads/kompetenzbilanz_nrw.pdf
  • 26.
    Gruppenarbeit: Analyse undVorstellung der Instrumente
  • 27.
    Gruppenarbeit Bitte analysierenSie das zur Verfügung gestellte Instrument! Wer hat es entwickelt? An wen wendet es sich? Welche Kompetenzen sollen erfasst werden? Wie werden Sie erfasst? Diskutieren Sie: Wie nützlich ist das Instrument Ihrer Ansicht? Tipp: Probieren Sie ggf. einzelne der Aufgaben aus! Arbeitszeit: 30 Minuten
  • 28.
    Übersicht über ErgebnisProfilPass Kompetenz-bilanz Familie Kompetenz-bilanz Ehrenamt Kompetenz-bilanz NRW Anbieter Zielgruppe Erfasste Kompetenzen Methode Nützlichkeit
  • 29.
  • 30.
    Validierung informellen undformalen Lernens CEDEFOP (2009). European Guidelines for Validating Non-Formal and Informal Learning. Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities. Online http://www.cedefop.europa.eu/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/553/4054_en.pdf S. 19 gesehen bei: http://www.informelles-lernen.de/blog/?p=364
  • 31.
  • 32.
    Diskussion/Gruppenarbeit Wann istes wichtig, dass informelles Lernen anerkannt wird? Welche Formen der Validierung halten Sie für angemessen? Entwerfen/Skizzieren Sie ein konkretes Beispiel Z. B. für Ihren eigenen Studiengang/Studienvorrausetzungsprüfung Für EDV-Kenntnisse Für Sprachkenntnisse
  • 33.
    Dr. Sandra SchaffertSalzburg Research Forschungsgesellschaft FH Hagenberg Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Unterlagen für SS 2010 Seminar „Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen“ Die Unterlagen können frei kopiert, genutzt und modifiziert werden, sofern der Name der Urheberin sowie der Urheber der verwendeten Materialien bzw. der Quellen entsprechend genannt werden. Kontakt