Dr. Sandra Schaffert, SS 2010, Seminar „Lernarrangements & Lebens- begleitendes Lernen“, FH Hagenberg, Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Kompetenzmanagement und –darstellung (Einführung) http://www.flickr.com/photos/sidelong/2899283527/sizes/l/
Inhalte Kompetenzmanagement Kompetenzdarstellung Vorwissen: Kompetenzen, Kompetenzerfassung
Kompetenzmanagement
Definition „Kompetenzmanagement“ Kompetenzmanagement hat die Aufgabe, Mitarbeiter-Kompetenzen zu beschreiben, sie transparent zu machen sowie den Transfer, die Nutzung und Entwicklung der Kompetenzen hinsichtlich strategischer Unternehmensziele sicherzustellen. (Reinhardt, K.; 2004) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, Stand 02/2010
Aufgaben von Kompetenzmanagement Personaleinsatz und Personalentwicklung, d.h. (Strategische) Personalstandsanalyse (Übersicht über zukünftigen Personalbedarf) Stellenbesetzungen Kompetenzsuche Bildungsplanung Dr. Ernst Biesalski ,  http://kompetenzmanagement.wordpress.com/ , Stand 04/2010
Aufgaben des Kompetenzmanagements Identifikationsphase: (Sollanalyse) Validierungsphase (Ist-Stand) Transferphase Controlling
Kompetenzdarstellungen
(a) Kompetenzprofile von Mitarbeitern/Organisationen
Kompetenzprofil - Mindmap Beispiel: www.servicesite.de/charts/mindmap3.png
Kompetenzprofil - Balken http://www.vdi.de/uploads/tx_vdihisabsolv/113Z1.jpg
Kompetenzprofil http://www.fit2solve.de/uploads/pics/4-5_Profil.gif
Kompetenzprofil (360 Grad Feedback) http://ci-m.de/pics/kompetenzprofil.png
Kompetenzprofil - Stern http://www.business-check.de/graph/komp_stern_gr.png
Kompetenzprofil - Stern http://www.tu-berlin.de/fileadmin/i34/DateienQS2/Kompetenzprofil_Informatik.gif
(b) Wer weiss was?
Kompetenz-Landkarte http://www.e-competence.net/uploads/images/e-comp_6.gif
Beispiel Wissensanwendungskarte Susanne Kraemer: Wissenslandkarten im Wissensmanagement,  http://server02.is.uni-sb.de/seminare/wima/dl_relounch_06_04_12/Wissenslandkarten.pdf , Stand 04/2010)
Beispiel Wissensstrukturkarten – Concept Map Was ist eine Concept Map? –  Quelle: http://www.iicm.tu-graz.ac.at/Teaching/theses/2002/_idb64_/vgarcia/da_vgarcia_html_files/da_vgarcia_files/image064.gif
Wissensträger - Verzeichnisse http://141.201.1.151:8080/Kompas/index.jsp?docid=10277 Idee: „Die Kompetenzlandkarte der Universität Salzburg bietet sowohl für die außeruniversitäre als auch für die universitäre Öffentlichkeit einen Überblick über das an der Universität Salzburg vorhandene Know-how.“
Wissensträger – Beispiel IM Consult Nohr, 2000: Wissen und Wissensprozesse visualisieren, S. 9., in Susanne Kraemer: Wissenslandkarten im Wissensmanagement,  http://server02.is.uni-sb.de/seminare/wima/dl_relounch_06_04_12/Wissenslandkarten.pdf , Stand 04/2010)
Erstellung von Kompetenzkarten
Zum Beispiel  Brainstorming von notwendigen Kompetenzen für eine Aufgabe/ Stelle Strukturierung evt. Gewichtung der Kompetenzen Operationalisierung – Entwicklung von Verhaltensindikatoren; z. B. für Test oder Fragebogen Darstellung
Übung: Erstellung von Kompetenzkarten
Erstellung von Kompetenzkarten der Gruppe Gruppe A: Schifahren Alpin Gruppe B: Picknick vorbereiten
Ergebnis & Lessons Learned der Übung:  Erstellung von Kompetenzkarten
Kompetenzen „Schifahren Alpin“ Können: Welche Piste würdest du Dir zutrauen? (schwarz, blau, rot,...) Praxis: Wieviele Tage warst du in der letzten Saison Schifahren? Was macht man bei einem Unfall an einem schwer einsichtigen Pistenabschnitt? (offene Frage!)
Kompetenzen „Schifahren Alpin“
Kompetenzen „Picknick for Two“ Vorerfahrung: (0) nein (1) als Teil- nehmer (2) selbst organisiert Was würdest du in einen Korb packen? (Zahl der passenden Dinge) Was gehört noch zu einem gelungenen Picknick für Zwei (Zahl der passenden Aspekte)
Lessons Learned: Sammlung und Auswahl der „Kompetenzen“ Eindeutige Klärung des Gebiets (Picknick for 2, oder für Familie) Begriffsbestimmungen waren notwendig Alles frei „spinnen“ ist wichtig, damit nicht nur eine Richtung eingeschlagen wird Vorstellungen müssen abgeglichen werden – Klärung/Reden notwendig Punkten bei der Auswahl war wichtig
Lessons Learned: Konstruktion des Erhebungsinstruments Musterlösung für offene Fragen festlegen (z. B. alle wichtigen möglichen Antworten, oder die perfekte Antwort) Schwierigkeit: Was sind weniger gute Antworten etc.? Wird evt. auch was anderes erfasst (z. B. Spontanität statt Wissen) Hilfreich: „Erfahrungen“ abzufragen - „Was traust du dir zu“?  Ein „nein“ auf die erste Frage machte weitere Fragen unsinnig
Lessons Learned: Erhebung Evt. Antwortzeit beschränken (2 Min.) Unterschiedliche Interviewer Mimik des Interviewers! Testerhebung wäre wichtig
Lessons Learned: Auswertung und Darstellung Gewichtung – nicht einfach: was ist wichtiger, was weniger wichtig? Ranking erschien schwierig, „unfair“, daher eher Typen: Experten – Fortgeschrittene –Anfänger – o.ä. Ranking: platziert, aber kein Schifahrer
Dr. Sandra Schaffert Salzburg Research Forschungsgesellschaft FH Hagenberg Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at,  http://sansch.wordpress.com  Unterlagen für SS 2010  Seminar „Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen“ Die Unterlagen können frei kopiert, genutzt und modifiziert werden, sofern (auch)  der Name der Urheberin entsprechend genannt wird. Kontakt

Einführung Kompetenzmanagement und -darstellung

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    Dr. Sandra Schaffert,SS 2010, Seminar „Lernarrangements & Lebens- begleitendes Lernen“, FH Hagenberg, Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Kompetenzmanagement und –darstellung (Einführung) http://www.flickr.com/photos/sidelong/2899283527/sizes/l/
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    Inhalte Kompetenzmanagement KompetenzdarstellungVorwissen: Kompetenzen, Kompetenzerfassung
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    Definition „Kompetenzmanagement“ Kompetenzmanagementhat die Aufgabe, Mitarbeiter-Kompetenzen zu beschreiben, sie transparent zu machen sowie den Transfer, die Nutzung und Entwicklung der Kompetenzen hinsichtlich strategischer Unternehmensziele sicherzustellen. (Reinhardt, K.; 2004) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, Stand 02/2010
  • 5.
    Aufgaben von KompetenzmanagementPersonaleinsatz und Personalentwicklung, d.h. (Strategische) Personalstandsanalyse (Übersicht über zukünftigen Personalbedarf) Stellenbesetzungen Kompetenzsuche Bildungsplanung Dr. Ernst Biesalski , http://kompetenzmanagement.wordpress.com/ , Stand 04/2010
  • 6.
    Aufgaben des KompetenzmanagementsIdentifikationsphase: (Sollanalyse) Validierungsphase (Ist-Stand) Transferphase Controlling
  • 7.
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    (a) Kompetenzprofile vonMitarbeitern/Organisationen
  • 9.
    Kompetenzprofil - MindmapBeispiel: www.servicesite.de/charts/mindmap3.png
  • 10.
    Kompetenzprofil - Balkenhttp://www.vdi.de/uploads/tx_vdihisabsolv/113Z1.jpg
  • 11.
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    Kompetenzprofil (360 GradFeedback) http://ci-m.de/pics/kompetenzprofil.png
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    Kompetenzprofil - Sternhttp://www.business-check.de/graph/komp_stern_gr.png
  • 14.
    Kompetenzprofil - Sternhttp://www.tu-berlin.de/fileadmin/i34/DateienQS2/Kompetenzprofil_Informatik.gif
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    Beispiel Wissensanwendungskarte SusanneKraemer: Wissenslandkarten im Wissensmanagement, http://server02.is.uni-sb.de/seminare/wima/dl_relounch_06_04_12/Wissenslandkarten.pdf , Stand 04/2010)
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    Beispiel Wissensstrukturkarten –Concept Map Was ist eine Concept Map? – Quelle: http://www.iicm.tu-graz.ac.at/Teaching/theses/2002/_idb64_/vgarcia/da_vgarcia_html_files/da_vgarcia_files/image064.gif
  • 19.
    Wissensträger - Verzeichnissehttp://141.201.1.151:8080/Kompas/index.jsp?docid=10277 Idee: „Die Kompetenzlandkarte der Universität Salzburg bietet sowohl für die außeruniversitäre als auch für die universitäre Öffentlichkeit einen Überblick über das an der Universität Salzburg vorhandene Know-how.“
  • 20.
    Wissensträger – BeispielIM Consult Nohr, 2000: Wissen und Wissensprozesse visualisieren, S. 9., in Susanne Kraemer: Wissenslandkarten im Wissensmanagement, http://server02.is.uni-sb.de/seminare/wima/dl_relounch_06_04_12/Wissenslandkarten.pdf , Stand 04/2010)
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    Zum Beispiel Brainstorming von notwendigen Kompetenzen für eine Aufgabe/ Stelle Strukturierung evt. Gewichtung der Kompetenzen Operationalisierung – Entwicklung von Verhaltensindikatoren; z. B. für Test oder Fragebogen Darstellung
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    Übung: Erstellung vonKompetenzkarten
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    Erstellung von Kompetenzkartender Gruppe Gruppe A: Schifahren Alpin Gruppe B: Picknick vorbereiten
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    Ergebnis & LessonsLearned der Übung: Erstellung von Kompetenzkarten
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    Kompetenzen „Schifahren Alpin“Können: Welche Piste würdest du Dir zutrauen? (schwarz, blau, rot,...) Praxis: Wieviele Tage warst du in der letzten Saison Schifahren? Was macht man bei einem Unfall an einem schwer einsichtigen Pistenabschnitt? (offene Frage!)
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  • 28.
    Kompetenzen „Picknick forTwo“ Vorerfahrung: (0) nein (1) als Teil- nehmer (2) selbst organisiert Was würdest du in einen Korb packen? (Zahl der passenden Dinge) Was gehört noch zu einem gelungenen Picknick für Zwei (Zahl der passenden Aspekte)
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    Lessons Learned: Sammlungund Auswahl der „Kompetenzen“ Eindeutige Klärung des Gebiets (Picknick for 2, oder für Familie) Begriffsbestimmungen waren notwendig Alles frei „spinnen“ ist wichtig, damit nicht nur eine Richtung eingeschlagen wird Vorstellungen müssen abgeglichen werden – Klärung/Reden notwendig Punkten bei der Auswahl war wichtig
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    Lessons Learned: Konstruktiondes Erhebungsinstruments Musterlösung für offene Fragen festlegen (z. B. alle wichtigen möglichen Antworten, oder die perfekte Antwort) Schwierigkeit: Was sind weniger gute Antworten etc.? Wird evt. auch was anderes erfasst (z. B. Spontanität statt Wissen) Hilfreich: „Erfahrungen“ abzufragen - „Was traust du dir zu“? Ein „nein“ auf die erste Frage machte weitere Fragen unsinnig
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    Lessons Learned: ErhebungEvt. Antwortzeit beschränken (2 Min.) Unterschiedliche Interviewer Mimik des Interviewers! Testerhebung wäre wichtig
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    Lessons Learned: Auswertungund Darstellung Gewichtung – nicht einfach: was ist wichtiger, was weniger wichtig? Ranking erschien schwierig, „unfair“, daher eher Typen: Experten – Fortgeschrittene –Anfänger – o.ä. Ranking: platziert, aber kein Schifahrer
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    Dr. Sandra SchaffertSalzburg Research Forschungsgesellschaft FH Hagenberg Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Unterlagen für SS 2010 Seminar „Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen“ Die Unterlagen können frei kopiert, genutzt und modifiziert werden, sofern (auch) der Name der Urheberin entsprechend genannt wird. Kontakt