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SCIENCE PARK GRAZ
JAHRESBERICHT 2010 | 2011
Gesellschafter:




Sponsoren:




Fördergeber:




Akademische Partner:




KooperationspartnerInnen:
361 consulting group | 4students – Studien Info Service | Abteilung Wirtschaft der Stadt Graz | Abtei­
lung Wissenschaft und Forschung des Landes Steiermark | AIESEC | Alumni Med Uni Graz | alumni
UNI Graz | alumniTUGraz 1887 | ASEP – Austrian Senior Experts Pool | Austria Wirtschaftsservice
GmbH (AWS) | BFP – Die Steuerexperten | business incubator Graz | Career Center der Universität
Graz | custo­marketing | Faschingbauer & Schaar Werbeagentur | Forschungsmanagement und –service
der Universität Graz | Forschungsmanagement & Forschungsförderung MedUni Graz | Fotoatelier
Robert Frankl | Gate2Growth | Gartler & Partner | Grazer Treuhand | Gründerinnenzentrum Steiermark |
Gründerland Steiermark | Gründer­Service der Wirtschaftskammer Steiermark | HTU Graz | Human.
technology Styria | i2b – Die Börse für Business Angels | ICS Internationalisierungscenter Steiermark |
IAESTE | innolab | jobland­steiermark.at | Ketchum Publico | Microsoft Bizspark | moodley brand
identity | Neuroth | ÖH Uni Graz | Payer International Technologies | Pinus.Team Managementgesell­
schaft | Sevian7 | STARTeurope | Start­up­Center Reininghaus | Stefan Lippitsch Veranstaltungstechnik
| Styria Media Group | Technologietransfer der TU Graz | Technologieverwertung der TU Graz | Uni for
Life – Weiterbildung an der Universität Graz | Uniport | Werbeagentur Andreas Jaritz | Wiener
Städtische – Vienna Insurance Group | Woche Graz | Wukonig Internet Agentur
Jahresbericht online
HERAUSGEBER:                     LAYOUT:
Science Park Graz GmbH           mezzotinto, hello@mezzotinto.at
Plüddemanngasse 39               Simon Cazzanelli, Katrin Kreiner,
8010 Graz                        Johanna Lamprecht, Moritz Pisk,
                                 Elisabeth Schagerl
Tel.: +43 (0)316 873-9101
Fax: +43 (0)316 873-9109         BILDMATERIAL:
Email: info@sciencepark.at       Robert Frankl, office@foto-frankl.at
Web: www.sciencepark.at          Projekte/Firmen des Science Park Graz

FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH:
Mag. Ing. Emmerich Wutschek
Sonja Buchegger, BSC
JAHRESBERICHT 10 | 11




INHALT

     WILLKOMMEN IM GRÜNDUNGSZENTRUM

     Vorwort                                            // 5
     Der Science Park Graz stellt sich vor              // 6
        Das AplusB-Programm                             // 7
     Stimmen unserer Fördergeber und unseres Sponsors   // 8
     Statements unserer Gesellschafter                  // 9



     UNSERE GRÜNDERINNEN
     Highlights aus dem letzten Geschäftsjahr           // 12
     Unsere Neuzugänge 2010 | 2011                      // 14
     In Betreuung                                       // 20
     Die Alumni des Science Park Graz                   // 25



     RUND UM DEN SCIENCE PARK GRAZ
     Was bietet das akademische Gründungszentrum?       // 32
        Der Science Park Graz Investment-Club           // 32
     Der Aufnahmeprozess                                // 33
     Unser Projektbeirat                                // 34
     Jahresrückblick                                    // 36
        Der Ideenwettbewerb 2010 | 2011                 // 36
        SPG aktiv                                       // 37
     Akademische MentorInnen                            // 38
     Business MentorInnen                               // 40
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                         MAG. DR. REINHARD NEUDORFER, DIGITALHERZ



“DIE POSITIVE ATMOSPHÄRE, DIE FÜR START-UPS
RELEVANTEN WORKSHOPS IN KLEINGRUPPEN, DIE
OPERATIVE VERNETZUNG MIT ANDEREN GRÜN-
DERINNEN UND DAS NETZWERK, WELCHES DURCH
DAS MENTORINGPROGRAMM ERWEITERT WIRD,
ERKLÄREN, WARUM DIE ERFOLGSQUOTE DES SCIENCE
PARK GRAZ GRÖSSER 90% IST. DAS TEAM VON DIGI-
TALHERZ IST STOLZ DABEI ZU SEIN.”
SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11   // 3




                                            SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11
AKADEMISCHES
GRÜNDUNGS­
ZENTRUM




                                       GRÜNDUNGSZENTRUM
                                       AKADEMISCHES
SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11   // 4
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                                                                                                        VORWORT




                                                          Ing. Mag. Emmerich Wutschek
                                                          Geschäftsführer Science Park Graz


Sehr geehrte Damen und Herren,
der Zusammenhang ist einfach zu beschreiben: ein Land wie           nicht. Daher ist der Austausch zwischen Wissenschaft und
Österreich hat Angebote an Produkten, Dienstleistungen              Wirtschaft so wichtig.
oder Verfahren, die weltweit nachgefragt und zu attraktiven         In einer Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und Wirt­
Preisen verkauft werden können. Die Bereitstellung dieser Leis­     schaft durften auch der Science Park Graz und seine akademi­
tungen benötigt Arbeitskräfte und Investitionen. Dadurch            schen GründerInnen im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder
entsteht Kaufkraft bei den Beschäftigten, welche wieder wei­        ihre Aufgaben wahrnehmen. Mit 13 aufgenommen neuen
tere volkswirtschaftlich wohltuende Effekte auslöst, wie z.B.       Gründungsprojekten wurde sogar der bisherige Aufnahmere­
die Vollbeschäftigung oder die Finanzierbarkeit sinnvoller so­      kord erzielt. Neben den neu entstandenen Start­up­Firmen
zialer Einrichtungen.                                               haben sich heuer vor allem die strategischen Partnerschaften
Die wichtigste Frage, die sich aber stellt ist die: Woher nimmt     unserer GründerInnen mit etablierten Unternehmen im In­
Österreich alle diese wunderbaren Leistungen und weshalb            und Ausland sehr erfolgreich entwickelt. Die bestehenden Fir­
sind diese so leicht verkäuflich und begehrt? Antwort auf letz­     men konnten dabei mit den Innovationen aus dem Science
teres: weil sie neu, vorteilhaft oder sogar bahnbrechend sind       Park neue attraktive Geschäftsfelder eröffnen, die Gründungs­
und den KäuferInnen der Produkte, Verfahren oder Dienst­            projekte finden in diesen Unternehmen fertige Vertriebswe­
leistungen mehr Freude machen als andere Angebote – also            ge oder Produktionsanlagen vor, ohne diese erst selbst müh­
voll konkurrenzfähig sind. Und woher nehmen wir diese? Wie          sam aufbauen zu müssen. Alles in Allem wieder viele  win­
wir wissen, leisten WissenschafterInnen und AbsolventInnen          win­Positionen aus dem AplusB­Konzept!
der hohen Schulen durch Grundlagenforschung, angewand­              Unseren Dank und unsere Anerkennung wollen wir allen Per­
te Forschung und die Vermittlung der Ergebnisse, einen gro­         sönlichkeiten entbieten, die diese Prozesse ermöglichen und
ßen Beitrag zur internationalen Konkurrenzfähigkeit der Lei­        begünstigen! Allen voran unseren universitären Gesellschaf­
stungen Österreichs. Nur die jahrelange, tiefe Beschäftigung        tern, repräsentiert durch die Herren Rektoren Sünkel, Smolle
mit einem Wissensgebiet ermöglicht es einem Anbieter von            und Gutschelhofer, sowie allen weiteren Universitätsangehö­
geistigen Leistungen einen Spitzenplatz im internationalen          rigen, den Fördergebern des Bundes und des Landes Steier­
Vergleich einzunehmen ­ gewissermaßen als erste Stufe (auch)        mark, den Kooperationspartnern aus der Wirtschaft und dem
zum wirtschaftlichen Erfolg. In einer zweiten Stufe muss es        “GO! GründerCenter” der Steiermärkischen Sparkasse für die
zur Verwertung der Ergebnisse kommen: Erst der Transfer des         langjährige Unterstützung des Science Park Graz.
Wissens aus den Instituten in die Unternehmungen hinein
macht geistige Errungenschaften zu barer Münze für das Land         Mit freundlichen Grüßen,
und seine Menschen. Nur Unternehmen setzen Innovationen,            Emmerich Wutschek
die oft aus den Schnittflächen verschiedener Wissenschafts­
gebiete stammen, in Wertschöpfung um. Ohne diese geht es
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DER SCIENCE
PARK GRAZ
STELLT SICH VOR
Der Science Park Graz (SPG) ist das Gründungs­                 dungsvorhabens mit Beratung, Coaching, Infra­
zentrum der Technischen Universität Graz, der                  struktur, Finanzierung und Fördermitteln zu
Medizinischen Universität Graz und der Karl­                   unterstützen. Dabei werden ausschließlich inno­
Franzens­Universität Graz. Ziel der Einrichtung                vative Gründungsprojekte mit besonders hohem
ist es, AkademikerInnen aus allen Wissensdiszi­                Wachstumspotential bis zu 24 Monate lang auf
plinen, die ihre kreativen Geschäftsideen umset­               dem Weg in ihre Selbstständigkeit begleitet.
zen wollen, in einer frühen Phase ihres Grün­
Neben den drei Gesellschaftern und der Steiermärkischen         Dem eigenen Mentoring­Programm für die Gründungspro­
Sparkasse als Sponsor unterstützen und ergänzen einige Part­    jekte des Science Park Graz gehören über 100 erfolgreiche
ner das Arbeitsprogramm des Science Park Graz:                  GeschäftsführerInnen und UniversitätsprofessorInnen ehren­
                                                                amtlich an. Aufbauend auf langjähriger Erfahrung und Fach­
  Campus02 ­ Fachhochschule der Wirtschaft                      kompetenz werden die Projekte und Firmen laufend in den
  FH Joanneum Graz                                              Bereichen Strategie, Geschäftsmodell, Businessplan, Betriebs­
  Gründerland Steiermark                                        wirtschaft und Business Development gecoacht.
  Human.technology Styria
  Österreichische Akademie der Wissenschaften
  Stadt Graz
  Universitätszentrum Rottenmann
  Wirtschaftskammer Graz

                                                                                               1 ING. MAG. EMMERICH
                                                                                                 WUTSCHEK
                                                                                                  Geschäftsführung und
                                                                                                  Gründungsberatung

                                                                                               2 MAG. BERNHARD WEBER
                                                                                                  Gründungsberatung und
                                                                                                  Controlling


                                                                                               3 DI MAG. OTMAR KÜHNER
                                                                                                  Gründungsberatung
                                                               Das SPG Team
                                                               Ihre AnsprechpartnerInnen
                                                                                               4 SONJA BUCHEGGER, BSC
                                                               im Gründungszentrum
                                                                                                  Öffentlichkeitsarbeit und
                                                                                                  Marketing


                                                                                               5 DAGMAR BÖHM
                                                                                                  Administration und Veranstal­
                                                                                                  tungsorganisation
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DAS ÖSTERREICHISCHE
INKUBATORENNETZWERK AplusB
Das österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB schafft eine Brücke zwischen Forschung (Academia)
und Wirtschaft (Business), um wissensgetriebene, innovative und visionäre Persönlichkeiten bei
der Entwicklung erfolgreicher Unternehmen mit dem Know­how und den Netzwerken der acht
österreichischen AplusB­Zentren zu unterstützen.
DIE ÖSTERREICHISCHEN APLUSB-INKUBATOREN

Die AplusB­Inkubatoren unterstützen, begleiten und beschleu­
nigen die Entwicklung von erfolgversprechenden akademischen
Gründungsvorhaben mittels Beratung, Infrastruktur und Fi­
nanzierung bei der wirtschaftlichen Umsetzung. Neben der
konkreten Unterstützungsbegleitung für die Gründungsprojek­
te zählt die Awarenessbildung im Gründungsbereich zu den
Hauptaufgaben der einzelnen Zentren. Die Gesellschafter und
Partner dieser Zentren umfassen nahezu alle österreichischen
Universitäten und Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen
und Förderagenturen. Deren Netzwerk umfasst über 150 Part­
ner aus der österreichischen Innovationslandschaft.

DAS ÖSTERREICHISCHE INKUBATORENNETZWERK APLUSB

Das österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB ist die nationale und internationale Vertretung der acht AplusB­Zentren, die
an akademische Einrichtungen angebunden sind und im Rahmen des AplusB­Programms vom BMVIT (Bundesministerium
für Verkehr, Innovation und Technologie) gefördert wird. Das Inkubatorennetzwerk fungiert für die AplusB­Start­ups als Inte­
ressenvertretung und unterstützt diese gezielt in den Bereichen Wachstum, Finanzierung und Internationalisierung.
Seit Bestehen von AplusB wurden 382 Gründungsvorhaben in das Programm aufgenommen, unterstützt und gefördert. Ende
2010 wurden 311 dieser Vorhaben bereits als erfolgreiche Unternehmen geführt, welche insgesamt mehr als 1.600 Arbeitsplätze
geschaffen haben.


DER SPG AUF EINEN BLICK

 Firmenname:                    Science Park Graz GmbH           Coachingprojekte:            142 (gecoachte, potentielle
                                                                                              Gründungsprojekte seit Gründung)
 Gründung:                      Juli 2002
                                                                 Projekte/Firmen:             69 (seit Gründung)
 Unternehmensgegenstand:        Förderung von Gründungsvor­
                                haben im universitären Bereich   Adresse:                     Plüddemanngasse 39/II
                                                                                              8010 Graz
 Gesellschafter:                Technische Universität Graz
                                Medizinische Universität Graz    Telefon:                     0316 873-9101
                                Karl­Franzens­Universität Graz
                                                                 Email:                       info@sciencepark.at
 MitarbeiterInnen:              4 (3,5 VZÄ)
                                                                 Web:                         www.sciencepark.at
 Geschäftsführung:              Ing. Mag. Emmerich Wutschek

 Erstgespräche:                 352 (seit Gründung)
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                  FÖRDERGEBER UND SPONSOREN
                  Warum das Land Steiermark und das bmvit über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (FFG)
                  als Fördergeber und die Steiermärkische Sparkasse als Sponsor den Science Park Graz unterstützen ...

                                                     Die Steiermark ist eine der innovativsten Re­        mensgründung begleitet. Bisher wurden 69 in­
                                                     gionen Europas. Mit einer regionalen Entwick­        novative Projekte unterstützt, die sich erfolg­
                                                     lungs­ und Forschungsquote von 4,3 Prozent           reich am Markt etabliert haben. Damit konn­
                                                     ist unser Bundesland an der Spitze in Öster­         ten ca. 300 Arbeitsplätze langfristig geschaffen
                                                     reich und Vize­Europameister hinter Baden­           werden. Spin­offs aus dem Science Park haben
                                                     Württemberg. Das Thema Innovation steht in           in den letzten Jahren den Fast Forward Award
                                                     der neuen “Wirtschaftsstrategie Steiermark           des Wirtschaftsressorts und den ECONOVI­
© Foto Schiffer




                                                     2020 – Wachstum durch Innovation” im Mit­            US für das innovativste KMU Österreichs ge­
                                                     telpunkt. Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit      wonnen. Der Science Park leistet einen wesent­
                                                     der steirischen Wirtschaft weiter auszubauen         lichen Beitrag zur Innovationskraft der steiri­
                  Dr. Christian Buchmann             und so zu Wachstum, Wertschöpfung und Be­            schen Wirtschaft. Ich wünsche den Unterneh­
                  Landesrat für Wirtschaft, Europa   schäftigung zu kommen. Daher unterstützt das         merinnen und Unternehmern weiterhin viel
                  und Kultur
                                                     Wirtschaftsressort den Science Park Graz, der        Erfolg bei der Umsetzung innovativer Projekte!
                                                     seit 2002 junge Menschen bei der Unterneh­


                                                     Mit einer Hand lässt sich schwer ein Knoten          zeln schlagen können. Wir brauchen mehr Un­
                                                     binden. Es gibt Aufgabenstellungen, da braucht       ternehmertum und wollen junge Menschen da­
                                                     man die zweite Hand, den Partner, der etwas          zu motivieren Eigenverantwortung zu  über­
                                                     besser kann oder Wissen und Know­how ein­            nehmen. Daher unterstützen wir den Weg in
                                                     bringt. Start­ups brauchen Partner und Zugän­        die Selbständigkeit durch unser Engagement
                                                     ge zu Netzwerken, um von “ihrem Kapital ei­          als Kooperationspartner und als Sponsor des
                                                     ner guten Idee” zu einer erfolgreichen Umsetz­       Science Park Graz. Wir stellen den Start­ups
                                                     ung ihres Produktes auf dem Markt zu kom­            unsere Erfahrungen aus dem Firmenkunden­
                                                     men. Der Science Park Graz mit seiner Netz­          geschäft und das spezielle Know­how unseres
                                                     werk­ und Brückenfunktion zwischen Univer­           GründerCenters und Förderservices gerne zur
                  Mag. Franz Kerber                  sität, Wirtschaft und öffentlichen Stellen ist für   Verfügung. Als Gesprächs­ und Sparring part­
                  Vorstandsdirektor                  Start ups ein guter Nährboden auf dem künf­          ner prüfen wir den jeweiligen Businessplan auf
                  Steiermärkische Sparkasse
                                                     tig erfolgreiche Unternehmen ihre ersten Wur­        seine Umsetzbarkeit und allfällige Risiken.


                                                     Der Science Park Graz ist der Inkubator in der       seit nunmehr fast neun Jahren bestens gerüs­
                                                     Universitätsstadt Graz. Bereits in der ersten        tet, um potentiellen UnternehmensgründerIn­
                                                     Ausschreibungsrunde 2002 haben sich die drei         nen ihr Know­how, ein hervorragendes Netz­
                                                     großen Universitäten in Graz (TU, Med Uni            werk sowie monetäre Unterstützung in der
                                                     und Karl­Franzens­Universität) um eine Bun­          Gründungsphase zu bieten. Der Science Park
                                                     desförderung zum Betreiben eines A plus B­           Graz konnte bis dato 69 Gründungsprojekte
                                                     Zentrums beworben und den Zuschlag erhal­            auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit beglei­
© Petra Spiola




                                                     ten. Kofinanziert wird der SPG vom Land              ten. Ich möchte mich im Namen der FFG bei
                                                     Steiermark. Mit im Boot sind weitere Partner         den MitarbeiterInnen und dem Geschäftsfüh­
                                                     aus dem universitären und dem kommunalen             rer des Science Park Graz für ihre ausgezeich­
                  Mag. Klaus Schnitzer               Bereich sowie aus der Wirtschaft. Auf diesem         net Arbeit im vergangenen Jahr bedanken und
                  Bereichsleiter Basisprogramme      Hintergrund sowie mit seinen ambitionierten          wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg.
                  und Strukturprogramme
                                                     MitarbeiterInnen ist der Science Park Graz
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                  GESELLSCHAFTER
                  Die Technische Universität Graz, die Medizinische Universität Graz und die Karl­Franzens­
                  Universität sind die Gesellschafter des Science Park Graz. Hier antworten die Rektoren der drei
                  Universitäten auf die Frage: “Ist unternehmerischer Esprit für die Wissenschaft von Bedeutung?”

                                              Die Zeit der Elfenbeintürme ist längst vorbei:     fen Verständnis für künftige Bedarfe und Ent­
                                              Moderne Universitäten sind zunehmend zu at­        wicklungen sowie einer ausgeprägten Leiden­
                                              traktiven Partnerinnen für die Wirtschaft ge­      schaft zur Forschung. Ihren rund 30.000 Stu­
                                              worden. Die Karl­Franzens­Universität nimmt        dierenden bietet die Uni Graz ein erstklassiges
                                              am Standort Steiermark eine besondere Vor­         Bildungsangebot und ermuntert sie zudem, das
                                              reiterrolle ein, da sie sowohl mit namhaften       gewonnene Wissen und die erworbenen Fä­
                                              Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus          higkeiten tatkräftig und professionell umzuset­
© Foto Schiffer




                                              erfolgreich kooperiert, als auch in ein dichtes    zen. Der Science Park Graz fungiert dabei als
                                              Hochschul­Netzwerk eingebunden ist. Diese          wichtige Anlaufstelle für angehende Unter­
                                              hervorragende Position wurde durch eine            nehmerInnen. Die hier gesetzten Impulse stär­
                  Univ.-Prof. Dr              Denkweise erreicht, die auch in der Wirtschaft     ken die gesamte Region nachhaltig und sind
                  Alfred Gutschelhofer
                  Rektor der Karl­Franzens­
                                              zentral ist: Eigenverantwortliches und ergeb­      ein wertvoller Beitrag für die Zukunft unseres
                  Universität Graz            nisorientiertes Arbeiten, gepaart mit einem tie­   Landes.


                                              Am Universitätsstandort Graz arbeiten vier         Denken und Handeln professionell unterstützt.
                                              Universitäten Hand in Hand und betreiben           So sind an unserer nachhaltigen Gesundheits­
                                              Wissenschaft und Forschung auf höchstem            universität Med Uni Graz bereits mehrere er­
                                              Niveau. Auch Unternehmensgründungen sind           folgreiche Spin­Offs entstanden, wie zum Bei­
                                              ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgrei­      spiel “Möller Messtechnik” im Bereich der
                                              chen und innovativen Forschungsstandortes.         Körperfettmessung oder “Single Cell Dimen­
                                              Die engagierten MitarbeiterInnen, Studieren­       sions” auf dem Gebiet der Humangenetik. Wir
                                              den und AbsolventInnen unserer Universität         freuen uns auf weitere innovative unternehme­
                                              verfügen über einen starken Forschergeist und      rische Ideen unserer dynamischen ForscherIn­
                                              viele wollen diesen auch unternehmerisch um­       nen und danken für die Unterstützung des
                  Univ.-Prof. Dr.             setzen. Durch den Science Park Graz werden         Science Park Graz.
                  Josef Smolle
                                              die ForscherInnen beim unternehmerischen
                  Rektor der Medizinischen
                  Universität Graz


                                              Universität und Unternehmen als Symbiose?          nisse die Lehrveranstaltungen. Und nicht zu­
                                              Keine Fiktion, sondern an der TU Graz bereits      letzt haben die Universitäten selbst gelernt, Un­
                                              traditionell gelebte Realität. Einerseits bieten   ternehmergeist zu entwickeln: Als autonome
                                              Wissenschafterinnen und Wissenschafter For­        Einrichtungen verwalten sie ihre “Geschäfte” in
                                              schungsleistungen, die Wirtschaft und Indu­        Lehre und Forschung heute weitgehend selbst.
                                              strie in dieser Form nicht erbringen können.       Ob Universität oder Unternehmen: Der Wert
                                              Andererseits liefern Unternehmen wertvolle         von Innovationen und Esprit im Management
                                              Hinweise auf Anforderungen und Bedürfnis­          genauso wie in Forschung und Entwicklung
                                              se der Praxis. Damit bleibt die Wissenschaft       kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.
                                              am Puls der Zeit und auch die Studierenden         Darin liegen die Basis und zugleich der Motor
                  Univ.-Prof. Dr.             profitieren von der engen Vernetzung: An ei­       für den Fortschritt: in der Wissenschaft, der
                  Hans Sünkel
                                              ner der forschungsgeleiteten Lehre verpflich­      Wirtschaft und der Gesellschaft überhaupt.
                  Rektor der Technischen
                  Universität Graz            teten Universität bereichern neueste Erkennt­
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                         DI THOMAS JERMAN, BRIGHT RED SYSTEMS



“SEIT ANFANG MAI LEBE ICH MICH NUN IN 
MEINEM “EIGENEN” BÜRO EIN, WAS BEI DER VOR-
HANDENEN INFRASTRUKTUR AUCH RICHTIG
SPASS MACHT. UNTERSTÜTZUNG FÜR JEGLICHE
ANLIEGEN FINDE ICH SOWOHL DURCH DIE
SPG MITARBEITERINNEN ALS AUCH DURCH AN-
DERE GRÜNDERINNEN. DER SCIENCE PARK
GRAZ IST FÜR MICH EIN GESCHENK, WOFÜR ES
SICH AUSGEZAHLT HAT ZU KÄMPFEN!”
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                                             SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11
UNSERE
GRÜNDER|INNEN




                                        GRÜNDER | INNEN
                                        UNSERE
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     HIGHLIGHTS                                          › smaXtec doppelt ausgezeichnet
                                                         Das Life Science­Unternehmen
                                                         erhielt Gold beim “inel d´or”,
                                                         dem französichen Innovations­
                                                         preis für Landwirtschaft, und die
                                                         Silbermedaille der “EuroTier”,
                                                         internationale Messe für Tier­
                                                         haltung in Hannover (D).
                                                         www.smaxtec.com

› Jung, innovativ, steirisch
               Mit ihren flexiblen und öko­
               logischen Hightec­Lösungen
               für die Lagerlogistik konnte              › Bionischer Geistesblitz
               die Firma “YLOG” 2010 den
               Fast Forward Award, Wirt­                 Peter Leitl & Andreas Flanschger
               schaftspreis des Landes Steier­           wurden mit ihrer Strukturfolie,
               mark, gewinnen in der Kate­               die zum Beispiel Flugzeuge oder
               gorie Kleinstunternehmen.                 Windräder effizienter macht, zu
                                                         den Siegern des Primus Awards
               www.ylog.at                               2010 in der Kategorie “Geistes­
                                                         blitz” gekürt.
                                                         www.bionicsurface.com                   © www.foto.melbinger.com




› Verkehrplus auf der Überholspur
               Die Grazer Experten für Ver­              › Die Kielsteg-Kulmer-Erfolgskooperation
               kehrsplanung sowie ­technik
               eröffneten ein Ingenieurbüro              Start­up trifft Traditionsunter­
               in Weimar (D) und machten                 nehmen … In der Zusammenar­
               mit dem automatischen Mul­                beit erlangte das neuartige Kiel­
               tisensorsystem zur Verkehrs­              steg Holzbauelement, das sich
               datenerfassung und ­verede­               durch ein hohes Tragevermögen
               lung, von sich reden.                     und besondere Flexibilität aus­
                                                         zeichnet, 2011 die Serienreife.
               www.verkehrplus.at
                                                         www.kielsteg.com




› Höhenflug mit Struktur                                 › Jungunternehmen goes M.I.T. Conference
                Mithilfe der Strukturober­               Im Rahmen der M.I.T. Confe­
                fläche von bionic surface                rence on Computational Fluid
                technologies belegte der Pi­             & Solid Mechanics 2011 prä­
                lot Vito Wyprächtiger beim               sentiert “evolution OSSP” Er­
                renommierten “Reno Air                   gebnisse aus seinen Akustikana­
                Race” in Nevada (USA) den                lysen und ­optimierungen von
                sensationellen 2. Platz.                 Verbrennungsmotoren.
                www.bionicsurface.com                    www.evolution-fea.com
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                       AUSZEICHNUNGEN
                       WETTBEWERBSSIEGE
Zahlreiche Auszeich-   | STARTup Live                                 | 1. Platz beim CG
                          (Earth Puzzle Project 2011)                   Genius­Ideenwettbewerb
nungen und Wett-                                                         (Vascops 2009)
                       | 2 Siege beim Primus­Wettbewerb
bewerbssiege zeugen       (bionic surface 2010 und Tyromotion 2008)   | Staatspreis für Ingenieurleistungen
von der hohen          | 3 Fast Forward Awards in der                    (Tyromotion 2008)

Qualität der Gründ-      Kategorie Kleinstunternehmen                 | Sieg beim Best of Biotech­Wettbewerb
                          (YLOG 2010, Tyromotion 2009                    (pba³ 2008)
ungsprojekte              und Kielsteg 2008)
                                                                      | Designpreis im Rahmen
                       | inel d’or und Eurotier­Silbermedaille          des Wiener Designpfades
                          (smaXtec 2010)                                 (Fluid Forms 2008)
                       | Econovius beim Staatspreis                   | 1. Platz beim Gewinn
                         Innovation                                     Jungunternehmerwettbewerb
                          (Tyromotion 2010)                              (Tyromotion 2007)
                       | User Experience Award                        | Sieg beim TECHforTASTE Award
                          (easyMOBIZ 2009)                               (Cryotech 2007)
                       | Public Forward Award                         | Hauptpreis beim
                          (Bongfish 2009)                               i2b & GO! Businessplanwettbewerb
                       | Multimedia Staatspreis                          (Gridlab 2006)
                          (Bongfish 2009)



                          Die SPG Start-ups haben in den letzten
                          neun Jahren insgesamt …


                          308                 ARBEITSPLÄTZE
                                                GESCHAFFEN




                                                                37          PATENTE
                                                             ERFOLGREICH ANGEMELDET




                       FÖRDERUNGEN IN DER
                       GESAMTHÖHE VON RUND
                                                   9 Millionen                             EURO LUKRIERT
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         NEUZUGÄNGE

                                         Mit 13 neuen Gründungsprojekten
                                         hat der Science Park im vergangenen
                                         Geschäftsjahr einen Rekord erreicht.
                                         Elf dieser Projekte und Firmen dürfen
                                         wir hier nun vorstellen:


FOLGENDE PROJEKTE
WURDEN VON JULI 2010 BIS
JUNI 2011 AUFGENOMMEN.

›   auphonic
›   BikeCityGuide
›   Balanced Work Consulting
›   Bright Red Systems
›   Bright Yellow Future
›   Combustion Bay One
›   Digitalherz
›   Earth Puzzle Project
›   EFEO
›   evolution OSSP
›   FECOM
›   Flowcam
›   Spraylight



                                       AUPHONIC

                                     auphonic bietet ein Webservice zur       tät in Graz und beschäftigte sich jah­
                                     automatischen und kostengünstigen        relang mit Open Source­Software­
                                     Nachbearbeitung von Audioaufnah­         entwicklung in den Bereichen Audio,
                                     men. Mit Hilfe von Machine Lear­         Video und Machine Learning. Als Ex­
                                     ning und Algorithmen der Signalver­      perte für Audioalgorithmen, Compu­
                                     arbeitung werden Audiodaten analy­       termusik und Machine Learning lei­
                                     siert und in zusammengehörige Seg­       tete er zahlreiche Workshops, hielt
                                     mente unterteilt. Vollkommen auto­       Vorträge auf Konferenzen und publi­
                                     matisch werden danach alle benötig­      zierte in diversen Fachzeitschriften.
                                     ten Nachbearbeitungswerkzeuge wie
                                     Filter, Kompressoren und Rauschun­       TEAM                         BUSINESS
                                     terdrückung aktiv sowie Formatkon­       DI Georg Holzmann            MENTOR| INNEN
                                     vertierungen und Parametereinstel­       info@auphonic.com            Michael Breidenbrücker
                                                                              http://auphonic.com
                                     lungen durchgeführt. Dies verhilft Be­                                rjdj.me London
                                     nutzerInnen ohne Vorwissen zu einer      AKADEMISCHE
                                     professionellen Audioqualität und er­    MENTOR | INNEN
                                     spart ToningenieurInnen die zeitin­      DI Dr. Alois
                                     tensive Nachbearbeitung von großen       Sontacchi
                                     Mengen an Audiomaterial.                 Institut für Elektronische
                                                                              Musik und Akustik –
                                     Georg Holzmann absolvierte ein Ton­      Universität für Musik und
                                     ingenieurstudium an der Technischen      darstellende Kunst Graz
                                     Universität und an der Kunstuniversi­
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BIKECITYGUIDE
BikeCityGuide kennt als Erlebnis­         sem Netzwerk seit Jahren integriert,
Dienstleister urbane Radtouren und        mit dessen Hilfe in wenigen Wochen
ermöglicht in Kooperation mit Fahr­       eine weltweite, urbane Touren­Biblio­
radverleiherInnen die umweltfreund­       thek erstellt werden kann.
lichste Mobilitätslösung für jede Stadt
der Welt. Einfach und schnell mutiert     Daniel Kofler studiert Physik u. Um­
das Smartphone zum Rad­Navi, lei­         weltsystemwissenschaften an der Uni
tet sicher vor allem auf Radwegen und     Graz und ist Obmann des Sport­ und
verkehrsberuhigten Straßen durch die      Eventvereins “Styrian Sprint Shop”.
Stadt und weist auf Sehenswertes hin.     Andreas Stückl erstellte in Österreich
Unterstützung erfährt dieses Projekt      zwei Fahrradboten–Kalender und ist
durch spezielle Stadt–Insider Kennt­      u.a. als freischaffender Kunst­ und
nisse.                                    Reisefotograph tätig.
In allen wichtigen Großstädten sind
FahrradbotInnen als umweltfreundli­       TEAM                         AKADEMISCHE                  BUSINESS
che Helfer Tag für Tag als Eilkuriere     Andreas Stückl               MENTOR | INNEN               MENTOR|INNEN
tätig. Nur mit perfekter Ortskennt­       Daniel Kofler                Mag. Dr.                     Mag. Dieter
                                          www.bikecityguide.org        Christina Schweiger          Hardt-Stremayr
nis ist es möglich diesen hohen Anfor­    info@bikecityguide.org       Informationsmanagement       Graz Tourismus und
derungen gerecht zu werden. Die bei­                                   – FH Joanneum                Stadtmarketing GmbH 
den Gründer sind als Boten in die­                                     Univ.-Doz.DI Dr.             Mag. Andreas Schwarz
                                                                       Martin Ebner                 IACT GmbH
                                                                       Institut für Informations­
                                                                       systeme und Computer
                                                                       Medien – TU Graz




BRIGHT RED SYSTEMS

Bright Red Systems GmbH entwi­            Anlagenschutz in Form von zweidi­
ckelt ein neuartiges, optisches Verfah­   mensional arbeitenden Lichtbarrie­
ren zur Vermessung von Objekten           ren zum Einsatz kommen.
und deren Positionen. Mit Hilfe von
Lasern werden Messobjekte belichtet       Thomas Jerman studierte Elektrotech­
und von einem Empfänger optisch er­       nik mit Schwerpunkt Informations­
fasst. Dadurch wird eine präzise Posi­    technik an der TU Graz und hat
tionsbestimmung verschiedenster Ge­       über sieben Jahre Berufserfahrung als
genstände und Materialien in zwei         Hardware­ und Softwareentwickler
Raumrichtungen möglich. Einsatzfel­       in der Halbleiterindustrie.
der sind sowohl Qualitätssicherung
als auch Mess–, Steuer– und Rege­         TEAM                         AKADEMISCHE
lungsaufgaben industrieller Produkti­     DI Thomas Jerman             MENTOR | INNEN
onsanlagen. Im Zuge einer Prototy­        thomas.jerman@
                                          bright-red-systems.com
                                                                       DI Dr. Markus Brandner
pentwicklung konnte die Technolo­         www.bright-red-systems.com
                                                                       Institut für Elektrische
                                                                       Messtechnik und
gie bereits anhand sogenannter Kan­
                                                                       Messsignalverarbeitung –
tenscanner für die Halbleiterindustrie                                 TU Graz
erfolgreich eingesetzt werden. Die
                                                                       BUSINESS
2D­Laserscan­Technologie ist univer­
                                                                       MENTOR | INNEN
sell einsetzbar und soll in Zukunft
                                                                       Dr. Dieter Rathei
auch verstärkt im Bereich der Sicher­                                  DR YIELD software &
heitstechnik für den Personen­ und                                     solutions GmbH
SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11                                                                  // 16




BRIGHT YELLOW FUTURE

BYF – Bright Yellow Future – entwi­        schungseinrichtungen und Wissen­
ckelt ein System für eine nachhaltige      schafterInnen aus der ganzen Welt als
Energieversorgung aus nachwachsen­         Partner und MentorInnen gewonnen
den Rohstoffen (Biokraftstoffe, Wär­       werden, sowie eine steirische Bioraf­
me und Strom), ohne dafür größere          finerie, in der das System in etwa drei
Landflächen zu nutzen. Das Konzept         Jahren im großen Rahmen verwirk­
befindet sich noch im Laborstadium         licht wird.
und wird gerade zur großindustriellen
Anwendung hin optimiert. Ziel der          TEAM
Entwicklungsarbeit aus Biotechnolo­       Tanja Peterschinek, BSC
gie, Verfahrenstechnik und Energie­       Michael Wimmer
                                          tanja.peterschinek@edu.uni-graz.at
optimierung ist eine Integrierte Bio­
raffinerie, in der der Grundgedanke
                                           AKADEMISCHE
verwirklicht ist: “Wir können es uns                                           Univ.-Prof. Dr.
                                           MENTOR | INNEN                      Martin Mittelbach
nicht leisten, etwas zu verschwenden.”
                                          Univ.-Prof. Dr. Maria Müller         Karl­Franzens­Universität Graz
Tanja Peterschinek (wissenschaftliche     Karl­Franzens­Universität Graz       Univ.-Prof. Dr.
                                          Prof. Dr. Ivo Feussner               Hartwig W. Pfeifhofer
Leitung) und Michael Wimmer (wirt­
                                          Universität Göttingen                Karl­Franzens­Universität Graz
schaftliche Leitung) von BYF legen
                                          Univ.-Prof. DI Dr.                   Univ.-Prof. Dr.
großen Wert auf die Vernetzung von        Sepp D. Kohlwein                     Günther Zellnig
Wissen und die Nutzung von Synergi­       Karl­Franzens­Universität Graz       Karl­Franzens­Universität Graz
en. So konnten in den letzten Mona­
ten hervorragende internationale For­




COMBUSTION BAY ONE

                                         Combustion Bay One entwickelt auf                    Doktor der französischen Ingenieur­
                                         Maß geschneiderte Verbrennungssys­                   schule für Luftfahrt und Raumfahrt
                                         teme, welche einen größeren Anwen­                   (SUPAERO, Toulouse). Er war als
                                         dungsbereich erschließen und die Um­                 Forschungsingenieur an diversen In­
                                         weltbelastung reduzieren. Durch die                  stituten in Belgien, Frankreich und
                                         präzise gesteuerte Prozessführung bei                Deutschland tätig. Seit 2004 arbeitet
                                         der Verbrennung können bis zu fünf                   er als Universitätsassistent am Institut
                                         Prozent an Treibstoffverbrauch ein­                  für Thermische Turbomaschinen und
                                         gespart und Verbrennungsrückstände                   Maschinendynamik der TU Graz.
                                         verringert werden. Anwendung fin­                    2010 habilitierte er im Bereich Ver­
                                         den die forschungsintensiven Lösun­                  brennungstechnik.
                                         gen vor allem bei Energieerzeugern
                                         wie zum Beispiel für Gasturbinen oder                TEAM                         AKADEMISCHE
                                         im Düsentriebwerks­Bau für Flugzeu­                  DI Dr. Univ.-Doz.            MENTOR | INNEN
                                                                                              Fabrice Giuliani             Univ.-Prof. Dr.-Ing.
                                         ge. Das Angebot umfasst den Bau                      fabrice.giuliani@tugraz.at   Franz Heitmeir
                                         von Testanlagen als auch die techni­                 www.CBOne.at                 Institut für thermische
                                         sche Beratung einschlägiger Unter­                                                Turbomaschinen und
                                         nehmen.                                                                           Maschinendynamik –
                                                                                                                           TU Graz
                                         Fabrice Giuliani studierte Maschinen­                                             BUSINESS
                                         bau an der Engineering School for                                                 MENTOR | INNEN
                                         Sciences and Technologies (ESSTIN,                                                Alexander Schricker
                                         Nancy University of Science) und ist                                              Piezocryst, Advanced
                                                                                                                           Sensorics GmbH
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DIGITALHERZ

Digitalherz entwickelt und betreibt       lity Engineering werden von Verena
für Sportvereine ein hochperforman­       Artinger sichergestellt. Für die Pro­
tes Sportherz Websystem. Mit dieser       duktentwicklung und Gesamtkoordi­
Sportherz Lösung können so digitale       nation ist Reinhard Neudorfer verant­
Plattformen für das Web, für Smart­       wortlich.
phones und für Tablet­PCs mit signi­
fikant reduziertem Aufwand umge­          Digitalherz konnte mit der Sportherz­
setzt werden. Diese, für die Nutzer       Lösung einschlägige Auszeichnungen
spannenden und neuartigen Interak­        und Preise gewinnen (z. B. i2B­Wett­
tionsmöglichkeiten sind ansprechend       bewerb) und wurde Finalist in der
gestaltet und verfügen über höchste       internationalen Amazon Webservice
Usability. Den Sportvereinen wird die     Challenge.
Sportherz Lösung unentgeltlich zur
Verfügung gestellt. Zusatzdienste wie     TEAM                          AKADEMISCHE
iPhone, Toto oder SMS–Info Flash          Dr. Reinhard Neudorfer        MENTOR | INNEN
                                          DI (FH) Andreas Maurer        Univ.-Prof. Mag. Dr.
usw. werden gegen einen geringen          DI Alexander                  Alfred Gutschelhofer
Mietbetrag zur Verfügung gestellt.        Archimandritis                Institut für Unterneh­
                                          DI (FH) Verena Artinger       mensführung und Entre­
                                          office@digitalherz.at
Die Plattformentwicklung wird von         www.digitalherz.at
                                                                        preneurship – Uni Graz
Alexander Archimandritis & Andreas                                      BUSINESS
Maurer geleitet und umgesetzt, die vi­                                  MENTOR | INNEN
suelle Ausgestaltung und das Usabi­                                     DI Gerhard Greiner
                                                                        INFONOVA GmbH




EARTH PUZZLE PROJECT
Earth Puzzle Project ist ein Mixed        standortbezogener Daten für wissen­
Reality–Puzzlespiel, das für Smart­       schaftliche oder geschäftliche Zwecke
phone­UserInnen weltweit konzipiert       generiert.
wurde. Die Erdoberfläche wird virtu­
ell in hunderte Millionen einzelne Tei­   Das Gründungsteam um das Earth
le eingeteilt, die einmal durchmischt     Puzzle Project besteht aus : Christian
werden. Die MitspielerInnen erwer­        Haintz, Karin Pichler und Michael
ben die Puzzlestücke gratis via Handy     Musenbrock, die alle Software Deve­
und “bringen diese an ihre ursprüng­      lopment und Business Management
liche Position zurück”, indem sie an      an der TU Graz studieren und schon
den jeweils realen geografischen Ort      mehrere Projekte gemeinsam abge­
reisen. Zwei globale Teams kämpfen        wickelt haben.
darum, welches sein Earth Puzzle als
erstes fertigstellt. Unter bestimmten     TEAM                          AKADEMISCHE
Bedingungen können Teile auch ge­         Christian Haintz, BSC         MENTOR | INNEN
                                          Karin Pichler, BSC            Univ.-Doz. DI Dr.
tauscht werden um sie dem Zielort         Michael Musenbrock            Martin Ebner
näher zu bringen. Infos zum Projekt­      info@earthpuzzleproject.org
                                                                        Institut für Informations­
                                          www.earthpuzzleproject.org
status und statistische Auswertungen                                    systeme und Computer
liefert eine eigene Website. Einkünfte                                  Medien – TU Graz
werden über spezielle Werbemaßnah­                                      BUSINESS
men wie dem Branding von Puzzle­                                        MENTOR | INNEN
teilen oder den Verkauf anonymer                                        DI Dr. Christian Kittl
                                                                        evolaris next level GmbH
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       EFEO TECHNOLOGY

      Die zunehmende Vernetzung von Ge­         on verantwortlich. Franz Rabel über­
      räten und der Austausch von Daten         nimmt, nach Projektleitertätigkeiten
      über diverse Schnittstellen machen        und Gründung der Formula Student
      Entwicklung, Bau und vor allem die        Austria, Marketing, Vertrieb und Fi­
      Inbetriebnahme von technischen An­        nanzen. Harald Sporer, Diplominge­
      lagen immer komplexer. Vor diesem         nieur der Telematik, ist über das TU
      Hintergrund bietet EFEO Techno-           Graz Racing Team in den automoti­
      logy Produkte und Dienstleistungen        ven Bereich eingestiegen. Nach Statio­
      im Bereich der Mess­ und Diagnose­        nen bei AVL und Magna als Entwick­
      technik für digitale Datenübertra­        ler kümmert er sich um die Entwick­
      gungssysteme an. Der Fokus liegt da­      lung und Produktion.
      bei auf einfach bedienbaren Diagno­
      segeräten zur Analyse von Bus­Syste­      TEAM                         AKADEMISCHE
      men aller Art. Auch der wachsende         Franz Rabel                  MENTOR | INNEN
      Zweig der Industrial Ethernets im An­     DI Harald Sporer             Prof. Dr.-Ing. Klaus
      lagenbau soll zukünftig bedient wer­      DI Ralf Jurleit              Lebert
                                                office@efeo-technology.com
      den.                                      www.efeo-technology.com
                                                                             Fachbereich Informatik
                                                                             und Elektrotechnik –
      Ralf Jurleit studierte Elektro­ und In­                                Fachhochschule Kiel
      formationstechnik und bringt neun                                      BUSINESS
      Jahre Berufserfahrung, u. a. im AVL                                    MENTOR | INNEN
      Projektmanagement, ein. Er ist für die                                 Ing. Herbert Ritter
                                                                             M&R Holding AG
      Software­Entwicklung und Produkti­




      EVOLUTION OSSP                                     evolution-fea®
      Die evolution OSSP KG – OSSP              dem Kompressorenhersteller ACC.
      steht dabei für “Open Source Simula­      Gründer der evolution OSSP KG ist
      tion Projekt” – bietet eine hochinno­     DI Erich Payer. Er verfügt über mehr
      vative Software für die virtuelle Pro­    als 20 Jahre Erfahrung bei der Ent­
      duktentwicklung auf Basis von Com­        wicklung und Anwendung von Simu­
      putersimulation. Mithilfe dieser kön­     lationsverfahren und ein weltweites
      nen quer durch alle Branchen bessere      Netzwerk zu Firmen, Universitäten
      Produkte schneller und kostengünsti­      und Ingenieurverbänden.
      ger entwickelt werden. Die auf der
      Finite­Elemente­Methode (FEM) ba­
                                                TEAM                         AKADEMISCHE
      sierende Software evolution­fea wird
                                                DI Erich Payer                MENTOR | INNEN
      dabei über ein Open Source Geschäfts­     erich.payer@evolution-fea.com FH-Prof. DI Dr.
      modell am weltweiten Markt veran­         www.evolution-fea.com         Stefan Grünwald
      kert. Die Zielgruppe reicht von der                                     Information Technologies
      Automobilindustrie, über den Ma­                                        & Business Informatics –
                                                                              Campus02
      schinen­ und Anlagenbau bis hin zur
      Haushalts­ und Sportgeräteindustrie.
      Pilotprojekte laufen bereits beim Ar­
      beitskreis AK32 “Motorsimulation”
      der deutschen Automobilhersteller,
      den Skiherstellern Fischer und Atomic,
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FECOM

FECOM entwickelt bildgestützte Ge­        Alle Aufgaben werden vollkommen
räte und Anlagen zur Analyse, Kon­        automatisch ausgeführt.
trolle und Sortierung von Gütern an­
hand spezifischer Merkmale. Minder­       Franz Edler studiert Anlagenbau und
qualitative Ware soll häufig entfernt     ist Spezialist für mechanische Kon­
werden, wobei eine Vielzahl von Kri­      struktion, verfahrenstechnische Pro­
terien wie Marktregulierungen, loka­      zesse und Simulation. Heinz Fleisch­
le Marktanpassung, gesetzliche Vor­       hacker schließt gerade das Studium
schriften oder Qualitätsstandards be­     der Telematik mit Spezialisierung auf
rücksichtigt werden müssen. Schwer­       Computer­Vision ab. Seine Arbeitser­
punkt der entwickelten Systeme liegt      fahrung reicht von Messtechnik, Elek­
in der Möglichkeit, schwierig zu klas­    tronik, Automatisierung bis hin zu
sifizierende Sonderprodukte zu sortie­    Webdesign und Projektmanagement.
ren. Dies wird unter anderem durch
ein komplexes Softwaresystem er­
reicht. Über ein spezielles Lernsystem
können unterschiedliche Problemstel­      TEAM                           AKADEMISCHE                        BUSINESS
lungen ohne Softwaremodifikation          Franz Edler                    MENTOR | INNEN                     MENTOR | INNEN
                                          Heinz Fleischhacker            Univ.-Prof. DI Dr.                 Mag. Dr.
bewältigt und zugleich eine hohe Pro­     franz.edler@fecom.at           Horst Bischof                      Gerhard Herbst, MBA
blemspezialisierung erreicht werden.      heinz.fleischhacker@fecom.at   Institut für Maschinelles Sehen    Landesregierung Kärnten
                                                                         und Darstellen – TU Graz




SPRAYLIGHT
Das Geschäft mit Smartphones, Tab­        Andreas Oberdorfer bringt das Know­
lets und den darauf laufenden Softwa­     How im Bereich Software­Engineer­
re­Applikationen, kurz Apps, boomt.       ing und objektorientiertem Design
Während AnwenderInnen von der             mit. Christopher Dissauer ist Experte
vielfältigen Auswahl profitieren, ent­    im Bereich Echtzeit–Computergra­
steht für die EntwicklerInnen von         phik und 3D–Engines. Beide werden
Apps ein enormer Aufwand um all die       vorwiegend für die Weiterentwick­
verschiedenen Plattformen und Be­         lung der Game­Engine tätig sein.
triebssysteme zu unterstützen. Dieses     Wolfgang Moser liefert Know­How
Problem will die Firma Spraylight         im Bereich Algorithmenentwurf und
GmbH mit einer Game­Engine für            Projektmanagement. Er ist für die Un­
die plattformunabhängige Entwick­         ternehmensführung und das Marke­
lung von Spielen und multimedia–la­       ting verantwortlich.
stigen Applikationen lösen. Die für
die Entwicklung im Bereich Smart­         TEAM                            AKADEMISCHE                         BUSINESS
phones und Tablets maßgeschneider­        DI Wolfgang Moser               MENTOR | INNEN                      MENTOR | INNEN
te Game­Engine soll sowohl an Ent­        Ing. Andreas Oberdorfer         Univ.-Prof. DI Dr.                  Baumeister Walter Moser
                                          DI Christopher Dissauer         Dieter Schmalstieg                  M&R Bauholding GmbH
wicklerInnen von Apps lizenziert, als     office@spraylight.at            Institut für Maschinelles Sehen
auch für Eigen­ und Auftragsentwick­      http://spraylight.at            und Darstellen – TU Graz
lungen genutzt werden.
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         IN BETREUUNG


Diese Firmen und Projekte wurden im
letzten Geschäftsjahr ebenfalls vom SPG unterstützt:




€cosys                         €cosys setzt auf Umweltschutz und hat ein kompaktes, flexibles Energiesparsystem spe-
DI (FH) Albert Jocham          ziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Dieses stellt Verbraucher, die nicht
albert.jocham@oecosys.com      mehr benötigt werden, automatisch ab oder senkt deren Verbrauch. Über mehrere An-
www.oecosys.com                wendungen kann eine Einsparung von durchschnittlich 10% erreicht werden. Das Pro-
                               dukt punktet mit modernem Design und ist leicht bedienbar. Außerdem ist es auch als
                               Alarmanlage, Infopoint und Repräsentationsgerät einsetzbar.
                               Neben der Firma Holz-Her konnte das Unternehmen im letzten Jahr viele neue Kunden
                               gewinnen. Drei Systeme wurden erfolgreich installiert, weitere Aufträge sind in Arbeit.

                                                       AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                            FH-Prof. DI Dr. Udo Traussnig
                                                        Automatisierungstechnik – Campus02

                                                             BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                            DI Philip Jocham
                                                                                  IT­Jocham




bionic surface technologies Die Firma entwickelt reibungswiderstandsreduzierende Oberflächen, die basierend auf
DI Andreas Flanschger           Ribletstrukturen wie sie in der Natur (z.B. Haien) vorkommen, strömungsoptimierte
DI Peter Adrian Leitl           Körper verbessern. Die Oberflächen können in Form von Folien oder Lacken realisiert
info@bionicsurface.com          werden. Damit wird eine höhere aerodynamische Effizienz bei Flugzeugen oder Wind-
www.bionicsurface.com           kraftwerken erreicht und erlaubt deutliche Energieeinsparungen und Geschwindigkeits-
                                zuwächse.
                                Die Entwicklung wurde bereits sehr erfolgreich im Flugrennsport eingesetzt, wie z.B. beim
                                Reno Airrace (USA). Weiters wurde ein Forschungsprojekt mit Joanneum Research ge-
                                startet und Tests an Windkraftwerken werden durchgeführt.

                                                       AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                         A.o. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Sanz
                              Institut für thermische Turbomaschinen und Maschinendynamik –
                                                                                      TU Graz

                                                             BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                       Mag. Dieter Messner
                                                                  OBI Group Holding GmbH
                                                                        Mag. Barbara Messner
                                                           Allianz Elementar Versicherungs AG
                                                                            DI (FH) Eva Leitl
                                                               Raiffeisen Leasing International
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Biotenzz                                         Biotenzz nutzt pflanzenspezifische Kombinationen von nützlichen Bakterien und Pilzen
DI (FH) Dr. Henry Müller                         um Pflanzenschutz-Produkte für den Agrar- und Gartenbereich herzustellen. Die Prä-
henry.mueller@tugraz.at                          parate dienen zur Reduktion von Stresssituationen, die sich negativ auf den Ertrag der
biotenzz.com                                     angebauten Pflanzen auswirken. Zu den ersten Produkten gehört ein biologisches Mit-
                                                 tel zur Kontrolle von Pilzkrankheiten und Erhöhung des Ertrages an Zuckerrüben.
                                                 Im Rahmen des Projektes im Austrian Center of Biotechnology (ACIB) wurden 2011
                                                 mit dem Saatgutproduzenten KWS erste Gewächshausversuche mit verschiedenen Mikro-
           Gesellschaft für Biotechnologie mbH
                                                 organismus-Kombinationen und marktrelevanten Kulturpflanzen durchgeführt.

                                                                       AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                                 Univ.-Prof. Dr. Gabriele Berg
                                                                  Institut für Umweltbiotechnologie – TU Graz

                                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                                      Christian Gerstädt, MBA
                                                                                                  Rechtsanwalt
                                                                                          DI Walter Steinmayr
                                                                                          Kwizda Agro GmbH


CIS                                 Die Firma CIS bietet systematisch-quantitative Grundlagen für Entscheidungen in der
Consulting in Industrial Statistics Erprobungsplanung und -durchführung sowie in der Produktüberwachung in Industrie-
Dr. Nikolaus Haselgruber                         unternehmen. Dabei werden modernste Verfahren der Statistik und Numerik mit Er-
Eva Haselgruber­Muchwitsch                       fahrungswerten aus der jeweiligen Entwicklungshistorie kombiniert. Diese sind für ver-
info@cis­on.com                                  schiedenste Produkte anwendbar und werden auch als individuelle Software-Lösungen
www.cis­on.com                                   angeboten. Insbesondere die Produktvalidierung kann so bezüglich Zeitaufwand und Kos-
                                                 ten optimiert werden.
                                                 Das Unternehmen erhielt von den meisten Kunden Folgeaufträge, die Auslastung für
                                                 2011 lag bereits Ende 2010 bei etwa 100 Prozent.

                                                                       AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                             Univ.Prof. DI. Dr. Ernst Stadlober
                                                                                Institut für Statistik – TU Graz




Complemus                                        Das Unternehmen Complemus entwickelt Abfüllanlagen für unterschiedlichste Abfüll-
Florian Reiter                                   mengen und Qualitäten von Bieren. Mithilfe eines neuartigen Abfüllkopfes werden nicht
Martina Frieser                                  nur Zeit- und Arbeitsaufwand, sondern auch Verluste bei der Abfüllung minimiert. Das
office@complemus.at                              Flaschenabfüllsystem kann aufgrund des modularen Aufbaus je nach Anforderung von
www.complemus.at                                 der privaten Wohnzimmerbrauerei bis hin zur professionellen Kleinbrauerei eingesetzt
                                                 werden.
                                                 Im April 2010 präsentierte sich die heuer gegründete Complemus GmbH auf der heimi-
                                                 schen Bierstaatsmeisterschaft. Die Anlagen sind seit Juni im Verkauf und das Patent ist
                                                 erteilt worden.
                                                                       AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                                Ass.Prof. DI Dr. Michael Bader
                                                    Institut für Maschinenelemente und Entwicklungsmethodik –
                                                                                                     TU Graz

                                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                                           Mag. Walter Swatek
                                                                                                       Berater
                                                                                                  Alois Gratzer
                                                                                                   Braumeister
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Dr. Lanz-Sitz                    Eduard Lanz, Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Sportorthopädie,
Dr. Eduard Lanz                  hat ein patentiertes Konzept für Autositze entwickelt, das nicht nur die Form des Bewe-
dr.lanz@aon.at                   gungsapparates, sondern auch dessen Funktion berücksichtigt. Dieses ermöglicht ein völ-
www.sportarzt.at                 lig neues Sitzgefühl und vor allem ein gesundes Sitzen. Es entlastet Schultern, Nacken,
                                 Lendenwirbelsäule und Bandscheiben und beugt so Verspannungen und Rückenschmer-
                                 zen vor.
                                 Im vergangenen Jahr wurde verstärkt daran gearbeitet, das Sitz-Konzept, welches sich
                                 auch für Flugzeuge, Eisenbahnen, Nutzfahrzeugen und Büromöbeln eignet, in der Auto-
                                 mobilindustrie zu etablieren.

                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                      Mag. Gerhard Krammer
                                                                                  Konsulent




gillout.com                      Gillout.com produziert und vertreibt Inhalte zum Thema Outdoorsport, Extremsport und
Mag. (FH) Andreas Troger         Umwelt. Diese spannende Themenkombination ergibt sich aus einem gesteigerten Inte-
andreas.troger@gillout.com       resse von Outdoorsportlern ihr “Sportfeld”, die Natur sauber zu halten und sich aktiv für
www.gillout.com                  den Umweltschutz zu engagieren. Die technische Innovation des Projekts liegt in einem
                                 bisher einzigartigen Recherchetool, das es erlaubt die Lesegewohnheiten der User zu ana-
                                 lysieren und die Ergebnisse direkt in die Contentgenerierung miteinfließen zu lassen. 
                                 Zu den Kerngeschäftszweigen gehören der Contentverkauf an andere Medienplattformen
                                 sowie die Schaltung von Werbeanzeigen auf gillout.com.

                                                       AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                       Mag. Heinz Wittenbrink
                             Studiengang Journalismus und Public Relations (PR) – FH Joanneum

                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                      Dr. Reinhard Neudorfer
                                                                                  Digitalherz




InFact                          Bei InFact geht es um die Entwicklung eines schnellen Infektions-Detektionssystems zur
Dr. Eva Sigl                    frühzeitigen Erkennung von Wundinfektion. Dieses basiert auf einer Kombination von
Dr. Andrea Heinzle              verschiedenen Enzymen des menschlichen Immunsystems und ermöglicht den sicheren
infact@gmx.at                   Nachweis einer Infektion bereits vor ihrer Manifestation. Das Produkt kann in Form eines
                                Testkits von niedergelassenen ÄrztInnen, in Spitälern und im Heimpflegebereich an-
                                gewendet werden. Mithilfe von InFact können Behandlungsdauer und Therapiekosten
                                enorm reduziert werden.
                                Eine im vergangenen Jahr durchführte Studie in Holland zur Testung des Systems lie-
                                ferte ausgezeichnete Ergebnisse und stellt einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Markt-
                                reife dar.
                                                       AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                           Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Georg Gübitz
                                                  Institut für Umweltbiotechnologie – TU Graz

                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                     Dr. Kirsten Tangemann
                                                                   Quadris Consulting GmbH
                                                                       Dr. Peter Amersdorfer
                                                                               Diagnonet e.U.
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mamtam                            mamtam hat eine Software entwickelt, die es erlaubt, große Archive von Radio- und
Univ.­Prof. DI Dr. Wolfgang Slany Fernsehanstalten nach in Sendungen ausgesprochenen Wörtern zu durchsuchen. Gesuch-
Mag. Thomas Vlk                   te Schlagworte können direkt ab der jeweiligen Position im Audio- oder Videoclip wie-
wolfgang.slany@mamtam.com dergegeben werden. Während des Abspielens eines Clips können an jeder Stelle Kommen-
thomas.vlk@mamtam.com             tare angelegt werden. Darüber hinaus macht die neue Technologie Multimedia-Inhalte
www.mamtam.com                    flexibel auf Handys und Smartphones nutzbar.
                                  Letztes Jahr wurde ein Prototyp für die amerikanische Serie “Scrubs” fertiggestellt. Nun
                                  wird im internationalen Umfeld intensiv nach Kunden, Kooperations- und Finanzie-
                                  rungspartnern gesucht.
                                                                   BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                             Mag. Thomas Bereuter
                                                                               val IP Ltd.&Co KG
                                                                               DI Gerhard Greiner
                                                                              INFONOVA GmbH




SCHLUMOSED                          Bei Schlumosed geht es um die Reinigung von Abwasser. Mithilfe eines speziellen Mess-
DI Wolfgang Titz                    geräts kann der Reinigungsprozess mit geringerem Energie- und Chemikalieneinsatz
lupus78@gmx.at                      durchgeführt werden. Hierbei nutzt Projektinitiator Wolfgang Titz den Effekt der “Ver-
                                    bandbildung” im Absetzverhalten des Schlammes. Über die 24 Stunden pro Tag erho-
                                    benen Messdaten kann in jeder Kläranlage, die nach dem aeroben Belebungsverfahren
                                    reinigt, die Verbandbildung gefördert und somit eine optimale Reinigung gewährleistet
                                    werden.
                                    Ein weiteres Messgerät wurde fertiggestellt, das die Dosierung der teuren Flockungsmit-
                                    tel bei der Fest-Flüssig-Trennung des Schlammes optimiert.

                                                            AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                    Univ.-Prof. DI Dr. Harald Kainz
                                   Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau –
                                                                                           TU Graz




Single Cell Dimensions               Das Biotech-Unternehmen entwickelt Diagnoseverfahren zum Nachweis von genetischen
Assoz. Prof. PD Dr. Jochen Geigl Veränderungen in der menschlichen Erbinformation. Der Fokus liegt auf Proben, bei de-
ao.Univ.­Prof. Mag. DDr. Erwin Petek nen wenig Ausgangsmaterial zur Verfügung steht (Einzelzellen). Das Anwendungsge-
jochen.geigl@medunigraz.at           biet erstreckt sich von der Reproduktionsmedizin bis hin zur Tumorgenetik. Beispielswei-
                                     se können mittels Polkörperdiagnostik die Erfolgsaussichten einer künstlichen Befruch-
                                     tung wesentlich erhöht werden.

                                    Die Firma betreut mittlerweile vier Kinderwunschzentren und arbeitet seit 2011 gemein-
                                    sam mit den Med Unis Graz und Innsbruck sowie Roche Diagnostics an einem Projekt
                                    zum Thema Brust- und Prostatakrebs.

                                                            AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                    Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher
                                                         Institut für Humangenetik – Med Uni Graz

                                                                   BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                        Dr. MAS Michael Schenk
                                                              Kinderwunsch Institut Schenk GmbH
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Stirzone                          Stirzone bietet Dienstleistungen bei der Entwicklung, Optimierung und Einführung des
DI Dr. Thomas Weinberger          sogenannten Rührreib-Schweißverfahrens. Dieses ermöglicht die Verbindung von Mate-
DI Gunter Figner                  rialien, die bisher als nicht verschweißbar galten. Weitere Vorteile des Verfahrens sind
thomas.weinberger@stirzone.at     die hohe Qualität, einfache Automatisierbarkeit sowie Umwelt- und Arbeitsplatzfreund-
gunter.figner@stirzone.at         lichkeit.
www.stirzone.at                   Derzeit wird ein patentiertes Verfahren zum Schweißen von Stahl realisiert. Die Erpro-
                                  bung für diverse industrielle Anwendungen und erste Firmenprojekte wurden erfolg-
                                  reich durchgeführt. Noch 2011 soll eine eigene Rührreibschweißanlage, die gemeinsam
                                  mit der Firma HAGE entwickelt wird, in Betrieb gehen.

                                                        AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                    Em.Univ.-Prof. DI Dr. Horst-Hannes Cerjak
                                      Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik, –TU Graz

                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                      DI Thomas E. Rossegger
                                                                       ISOVOLTAIC GmbH




Sunnybag                          Sunnybag entwickelt und erzeugt modische Umhängetaschen und Rucksäcke. Das Spe-
Ing. Stefan Ponsold, BSC          zielle daran ist, dass an der Außenseite der Taschen biegbare, wasserfeste Solarpaneele
stefan.ponsold@sunnybag.at        angebracht sind, die laufend - auch bei Schlechtwetter - einen mitgelieferten Hochleistungs-
www.sunnybag.at                   akku aufladen. Dieser Akku ist wiederum mit einem USB-Ausgang versehen, an dem
                                  sämtliche Mobiltelefone, mp3-Player, iPods, Navigationsgeräte etc. jederzeit und über-
                                  all umweltfreundlich geladen werden können.
                                  Sunnybag wurde 2011 sowohl beim Fast Forward Award (Innovationspreis Steiermark)
                                  als auch beim Clean Tech Media Award, dem deutschen Umweltpreis, ins Finale no-
                                  miniert.
                                                        AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                         DI Dr. Hans Lercher
                                           Studiengang Innovationsmanagement – FH Campus02

                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                      DI (FH) Jan Karlsson
                                                                   MAKAVA Delighted GesbR
                                                                              Heimo Lercher
                                                                 I­Punkt Werbeagentur GmbH
                                                                      Mag. Heimo Maieritsch
                                                     Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH
                                                                    DI (FH) Michael Wihan
                                                                   MAKAVA Delighted GesbR


xFace                              xFace bietet Produkte und Dienstleistungen für den Entwurf von eingebetteten Systemen.
DI Dr. Johannes Wolkerstorfer     Das sind elektronische Schaltungen, die beispielsweise in Fahrzeugen oder Mobiltelefo-
johannes.wolkerstorfer@xface.at   nen meist unsichtbar Steuerungs-, Überwachungs- oder Datenverarbeitungsaufgaben
www.xface.at                      erfüllen. Durch die Entwicklung von digitalen Hardware-Modulen und deren Integra-
                                  tion in Software werden innovative und individuelle Lösungen für Forschungsprojekte
                                  und industrielle Auftraggeber möglich.
                                  Im letzten Jahr konnten zwei Neukunden gewonnen und xFaceStream-Lizenzen ver-
                                  kauft werden. Weiters ist xFace seit kurzem an der Entwicklung von zwei Mixed-Signal-
                                  Chips beteiligt.
                                                        AKADEMISCHE MENTOR|INNEN
                                                                          Prof. Roderick Bloem
                                               Institut für Angewandte Informationsverarbeitung
                                                    und Kommunikationstechnologie – TU Graz

                                                              BUSINESS MENTOR|INNEN
                                                                             Alexander Gauby
                                                                        RF­iT Solutions GmbH
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                                                                                            ALUMNI



Als “Alumni” bezeichnet der Science Park Graz seine GründerInnen
nach der offiziellen Betreuungszeit von maximal 24 Monaten. Aber
auch darüber hinaus steht das Gründungszentrum immer mit Rat
und Tat zur Seite.




adrivo Sportpresse                                          Tätigkeit | Erstellung und Vertrieb exklusiver, maßgeschnei­
Manuel Sperl                                                derter redaktioneller Inhalte sowie Publikation diverser
Mike Wiedel                                                 Medien u.a. Motorsport­Magazin.com
www.adrivo­media.com
Branche | Medien



AGLYCON Spreitz & Sprenger                                  Tätigkeit | Produktion und Vermarktung von neuartigen
Dr. Josef Spreitz                                           Spezialchemikalien für pharmazeutische und chemische
DI Friedrich Sprenger                                       Forschung
www.aglycon.at
Branche | Chemie



all via photonics                                           Tätigkeit | Produktentwicklung und Dienstleistungen im
DI Dr. Abdulrasagh Aziz                                     Bereich der Photonik
DI Kirmanj Aziz
www.allviaphotonics.com
Branche | Optische, medizinische und
          mechatronische Technologien


Bongfish                                                    Tätigkeit | Entwicklung und elektronischer Vertrieb von
DI Klaus Hufnagl­Abraham                                    Computerspielen
DI Michael Putz
www.bongfish.com
Branche | Computer­Entertainment­Industrie



BYTEPOETS                                                   Tätigkeit | Consulting, Design und Entwicklung für
Ing. Markus Barta                                           Desktop, Mobile und Web
DI Martin Brugger
DI Martin Höller
www.bytepoets.com
www.line­producer.com
Branche | IT Dienstleistungen
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Cryoshelter                                                Tätigkeit | Entwicklung von Erdgastanks für LKW
Dr. Matthias Rebernik
www.cryoshelter.com
Branche | Automotive


DR. ANGERER MARKETING                                      Tätigkeit | International branchenübergreifende Marke­
INTERNATIONAL                                              tingberatung mit den Schwerpunkten Marktforschung,
Dr. Thomas Angerer                                         Consulting und Umsetzungsbegleitung
www.Dr­Angerer.com
Branche | Unternehmensberatung & Marktforschung



DR YIELD                                                   Tätigkeit | Entwicklung und Vermarktung von Spezialsoft­
software & solutions GmbH                                  ware für die Halbleiterindustrie und Photovoltaikersteller
Dr. Dieter Rathei
www.dryield.com
Branche | Semiconductor Equipment, Photovoltaik



easyMOBIZ                                                  Tätigkeit | Beratung, Konzeption und Umsetzung von
mobile IT solutions GmbH                                   Software (Mobile Apps) für SmartPhones und Tablets mit
DI Rudolf Schamberger                                      Schwerpunkt auf Android, BlackBerry sowie iPhone –
www.easyMOBIZ.com                                          iPad 
www.ayControl.com
Branche | Informations­ und Kommunikations
          technologie (IKT) – Telekommunikation



eLibera                                                    Tätigkeit | Vier Tätigkeitsbereiche
DI Ilias Lazaridis                                         libBusiness › B2B Lösungen in Form einer Kundenplatt­
DI Matthias Meisenberger                                   form bis hinzu zu komplexen Shop­Lösungen
www.elibera.com                                            libLounge › Befragungsplattform inklusive eines
Branche | Softwareentwicklung und Consulting               komplexen Reportings für Auswertungen
                                                           libCenter › Shoppingcity CMS für APPs (iOS, Android,
                                                           Nokia) inklusive Navigation und Gutscheinsystem
                                                           libApps › APPs für alle gängigen Plattformen (iOS,
                                                           Android, Nokia)



Fluid Forms                                                Tätigkeit | Entwicklung und Vermarktung von individua­
Mag. Hannes Walter, BSC                                    lisierten Designprodukten und Software
Dipl.­Des. Stephen Williams
www.fluid­forms.com
Branche | Individual Design und AlgorithmicDesign
          Software


Gridlab                                                    Tätigkeit | Optimierung, Effizienzsteigerung und strö­
Dr. Hermann Maier                                          mungstechnische Risikominimierung industrieller Groß­
www.gridlab.at                                             anlagen
Branche | Engineering & Consulting für Anlagenbau
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Iuvaris                                                                            Tätigkeit | Dienstleistung im Bereich der Software­Ent­
DI Daniel Rüdisser                                                                 wicklung für technische und wissenschaftliche Anwen­
www.iuvaris.com                                                                    dungen
Branche | IT Dienstleistungen



Kielsteg Bauelemente                                                               Tätigkeit | Produktentwicklung und Materialoptimierung
DI Stefan Krestel                                                                  zur Herstellung von neuartigen Großbauteilen für den
www.kielsteg.com                                                                   Holzbau
Branche | Holzleimbau und Holztechnologie


LCC rail consult                                                                   Tätigkeit | Bewertung von Eisenbahninfrastruktur mittels
DI Dr. Stefan Marschnig                                                            Life­Cycle­Costing
www.LCCrail.com
Branche | Unternehmensberatung –
Technik/Technologie



Lipometer                                                                          Tätigkeit | High End Gerät zur Bewertung der individuel­
Prof. Dr. Reinhard Möller                                                          len Fettverteilung und Risikoanalyse für Stoffwechsel und
www.lipometer.com                                                                  Hormonstörungen
Branche | Medizinische Messtechnik


motion code: blue                        motion code: blue                         Tätigkeit | Innovative Dienstleistungen im Bereich Yacht­
DI Christopher Gloning                    naval architecture   industrial design
                                                                                   design, Industriedesign und Archtitektur
DI Christian Gumpold
www.motioncodeblue.com
Branche | Industrial Design, Naval Architecture



Microinnova Engineering                                                            Tätigkeit | Prozessentwicklung, Engineering, Mikrostruk­
Dr. Dirk Kirschneck                                                                turierte Apparate und Anlagendesign und Inbetriebnah­
www.microinnova.com                                                                me im Bereich der Mikroverfahrenstechnik
Branche | Technisches Büro für Verfahrenstechnik


Nanocuir                                                                           Tätigkeit | Produktion von Lederwerkstoffen für die le­
DI Dr. Remy Stoll                                                                  der verarbeitende Industrie
www.nanocuir.com
Branche | Kunststoffverarbeitende Industrie Software



pba3                                                                               Tätigkeit | Entwicklung von neuartigen antimikrobiel­
Dr. Peter Hecht                                                                    len und anti­endotoxischen Wirkstoffen zur Bekämpfung
DI Dr. Karl Lohner                                                                 Antibiotika­resistenter Bakterien und Endotoxin indu­
Dr. Kirsten Tangemann                                                              zierten Erkrankungen sowie deren Anwendung im medi­
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smaXtec                                                    Tätigkeit | Herstellung eines Sensorsystems samt Zubehör
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www.smaxtec.com
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Snowreporter                                               Tätigkeit | IT­Lösungen für Tourismusbetriebe
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www.snowreporter.com
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Nikolas Strobl, B.A., MSC                                  metschdienste
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SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11                                             // 29




YLOG                                                        Tätigkeit | Produkte und Dienstleistungen im Bereich der
DI Heinrich Amminger                                        Distributionslogistik moderner Warenlager
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Branche | Dienstleister / IT ­ Produktentwicklung
SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11                            // 30




                         MICHAEL WIMMER, BRIGHT YELLOW FUTURE



“NEUE IDEEN MÜSSEN SCHWIMMEN LERNEN.
UND DAS IM OZEAN DES MARKTES. DER
SCIENCE PARK GRAZ MIT SEINEM SENSATIO­
NELLEN, KLEINEN TEAM SCHAUT UNS
GRÜNDERINNEN BEI UNSEREN SCHWIMMVER­
SUCHEN ÜBER DIE SCHULTER. HILFT, AUS
IDEEN UNTERNEHMEN ZU MACHEN, UND AUS
MENSCHEN UNTERNEHMERINNEN ­ OHNE
DABEI DEN MENSCHEN UND DEN SPASS AN DER
SACHE AUS DEN AUGEN ZU VERLIEREN!”
SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11   // 31




                                               SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11
RUND UM DEN
SCIENCE PARK
GRAZ




                                         SCIENCE PARK GRAZ
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  • 2. Gesellschafter: Sponsoren: Fördergeber: Akademische Partner: KooperationspartnerInnen: 361 consulting group | 4students – Studien Info Service | Abteilung Wirtschaft der Stadt Graz | Abtei­ lung Wissenschaft und Forschung des Landes Steiermark | AIESEC | Alumni Med Uni Graz | alumni UNI Graz | alumniTUGraz 1887 | ASEP – Austrian Senior Experts Pool | Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) | BFP – Die Steuerexperten | business incubator Graz | Career Center der Universität Graz | custo­marketing | Faschingbauer & Schaar Werbeagentur | Forschungsmanagement und –service der Universität Graz | Forschungsmanagement & Forschungsförderung MedUni Graz | Fotoatelier Robert Frankl | Gate2Growth | Gartler & Partner | Grazer Treuhand | Gründerinnenzentrum Steiermark | Gründerland Steiermark | Gründer­Service der Wirtschaftskammer Steiermark | HTU Graz | Human. technology Styria | i2b – Die Börse für Business Angels | ICS Internationalisierungscenter Steiermark | IAESTE | innolab | jobland­steiermark.at | Ketchum Publico | Microsoft Bizspark | moodley brand identity | Neuroth | ÖH Uni Graz | Payer International Technologies | Pinus.Team Managementgesell­ schaft | Sevian7 | STARTeurope | Start­up­Center Reininghaus | Stefan Lippitsch Veranstaltungstechnik | Styria Media Group | Technologietransfer der TU Graz | Technologieverwertung der TU Graz | Uni for Life – Weiterbildung an der Universität Graz | Uniport | Werbeagentur Andreas Jaritz | Wiener Städtische – Vienna Insurance Group | Woche Graz | Wukonig Internet Agentur
  • 4. HERAUSGEBER: LAYOUT: Science Park Graz GmbH mezzotinto, hello@mezzotinto.at Plüddemanngasse 39 Simon Cazzanelli, Katrin Kreiner, 8010 Graz Johanna Lamprecht, Moritz Pisk, Elisabeth Schagerl Tel.: +43 (0)316 873-9101 Fax: +43 (0)316 873-9109 BILDMATERIAL: Email: info@sciencepark.at Robert Frankl, office@foto-frankl.at Web: www.sciencepark.at Projekte/Firmen des Science Park Graz FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH: Mag. Ing. Emmerich Wutschek Sonja Buchegger, BSC
  • 5. JAHRESBERICHT 10 | 11 INHALT WILLKOMMEN IM GRÜNDUNGSZENTRUM Vorwort // 5 Der Science Park Graz stellt sich vor // 6 Das AplusB-Programm // 7 Stimmen unserer Fördergeber und unseres Sponsors // 8 Statements unserer Gesellschafter // 9 UNSERE GRÜNDERINNEN Highlights aus dem letzten Geschäftsjahr // 12 Unsere Neuzugänge 2010 | 2011 // 14 In Betreuung // 20 Die Alumni des Science Park Graz // 25 RUND UM DEN SCIENCE PARK GRAZ Was bietet das akademische Gründungszentrum? // 32 Der Science Park Graz Investment-Club // 32 Der Aufnahmeprozess // 33 Unser Projektbeirat // 34 Jahresrückblick // 36 Der Ideenwettbewerb 2010 | 2011 // 36 SPG aktiv // 37 Akademische MentorInnen // 38 Business MentorInnen // 40
  • 6. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 2 MAG. DR. REINHARD NEUDORFER, DIGITALHERZ “DIE POSITIVE ATMOSPHÄRE, DIE FÜR START-UPS RELEVANTEN WORKSHOPS IN KLEINGRUPPEN, DIE OPERATIVE VERNETZUNG MIT ANDEREN GRÜN- DERINNEN UND DAS NETZWERK, WELCHES DURCH DAS MENTORINGPROGRAMM ERWEITERT WIRD, ERKLÄREN, WARUM DIE ERFOLGSQUOTE DES SCIENCE PARK GRAZ GRÖSSER 90% IST. DAS TEAM VON DIGI- TALHERZ IST STOLZ DABEI ZU SEIN.”
  • 7. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 3 SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 AKADEMISCHES GRÜNDUNGS­ ZENTRUM GRÜNDUNGSZENTRUM AKADEMISCHES
  • 8. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 4
  • 9. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 //5 // 5 VORWORT Ing. Mag. Emmerich Wutschek Geschäftsführer Science Park Graz Sehr geehrte Damen und Herren, der Zusammenhang ist einfach zu beschreiben: ein Land wie nicht. Daher ist der Austausch zwischen Wissenschaft und Österreich hat Angebote an Produkten, Dienstleistungen Wirtschaft so wichtig. oder Verfahren, die weltweit nachgefragt und zu attraktiven In einer Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und Wirt­ Preisen verkauft werden können. Die Bereitstellung dieser Leis­ schaft durften auch der Science Park Graz und seine akademi­ tungen benötigt Arbeitskräfte und Investitionen. Dadurch schen GründerInnen im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder entsteht Kaufkraft bei den Beschäftigten, welche wieder wei­ ihre Aufgaben wahrnehmen. Mit 13 aufgenommen neuen tere volkswirtschaftlich wohltuende Effekte auslöst, wie z.B. Gründungsprojekten wurde sogar der bisherige Aufnahmere­ die Vollbeschäftigung oder die Finanzierbarkeit sinnvoller so­ kord erzielt. Neben den neu entstandenen Start­up­Firmen zialer Einrichtungen. haben sich heuer vor allem die strategischen Partnerschaften Die wichtigste Frage, die sich aber stellt ist die: Woher nimmt unserer GründerInnen mit etablierten Unternehmen im In­ Österreich alle diese wunderbaren Leistungen und weshalb und Ausland sehr erfolgreich entwickelt. Die bestehenden Fir­ sind diese so leicht verkäuflich und begehrt? Antwort auf letz­ men konnten dabei mit den Innovationen aus dem Science teres: weil sie neu, vorteilhaft oder sogar bahnbrechend sind Park neue attraktive Geschäftsfelder eröffnen, die Gründungs­ und den KäuferInnen der Produkte, Verfahren oder Dienst­ projekte finden in diesen Unternehmen fertige Vertriebswe­ leistungen mehr Freude machen als andere Angebote – also ge oder Produktionsanlagen vor, ohne diese erst selbst müh­ voll konkurrenzfähig sind. Und woher nehmen wir diese? Wie sam aufbauen zu müssen. Alles in Allem wieder viele  win­ wir wissen, leisten WissenschafterInnen und AbsolventInnen win­Positionen aus dem AplusB­Konzept! der hohen Schulen durch Grundlagenforschung, angewand­ Unseren Dank und unsere Anerkennung wollen wir allen Per­ te Forschung und die Vermittlung der Ergebnisse, einen gro­ sönlichkeiten entbieten, die diese Prozesse ermöglichen und ßen Beitrag zur internationalen Konkurrenzfähigkeit der Lei­ begünstigen! Allen voran unseren universitären Gesellschaf­ stungen Österreichs. Nur die jahrelange, tiefe Beschäftigung tern, repräsentiert durch die Herren Rektoren Sünkel, Smolle mit einem Wissensgebiet ermöglicht es einem Anbieter von und Gutschelhofer, sowie allen weiteren Universitätsangehö­ geistigen Leistungen einen Spitzenplatz im internationalen rigen, den Fördergebern des Bundes und des Landes Steier­ Vergleich einzunehmen ­ gewissermaßen als erste Stufe (auch) mark, den Kooperationspartnern aus der Wirtschaft und dem zum wirtschaftlichen Erfolg. In einer zweiten Stufe muss es “GO! GründerCenter” der Steiermärkischen Sparkasse für die zur Verwertung der Ergebnisse kommen: Erst der Transfer des langjährige Unterstützung des Science Park Graz. Wissens aus den Instituten in die Unternehmungen hinein macht geistige Errungenschaften zu barer Münze für das Land Mit freundlichen Grüßen, und seine Menschen. Nur Unternehmen setzen Innovationen, Emmerich Wutschek die oft aus den Schnittflächen verschiedener Wissenschafts­ gebiete stammen, in Wertschöpfung um. Ohne diese geht es
  • 10. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 6 DER SCIENCE PARK GRAZ STELLT SICH VOR Der Science Park Graz (SPG) ist das Gründungs­ dungsvorhabens mit Beratung, Coaching, Infra­ zentrum der Technischen Universität Graz, der struktur, Finanzierung und Fördermitteln zu Medizinischen Universität Graz und der Karl­ unterstützen. Dabei werden ausschließlich inno­ Franzens­Universität Graz. Ziel der Einrichtung vative Gründungsprojekte mit besonders hohem ist es, AkademikerInnen aus allen Wissensdiszi­ Wachstumspotential bis zu 24 Monate lang auf plinen, die ihre kreativen Geschäftsideen umset­ dem Weg in ihre Selbstständigkeit begleitet. zen wollen, in einer frühen Phase ihres Grün­ Neben den drei Gesellschaftern und der Steiermärkischen Dem eigenen Mentoring­Programm für die Gründungspro­ Sparkasse als Sponsor unterstützen und ergänzen einige Part­ jekte des Science Park Graz gehören über 100 erfolgreiche ner das Arbeitsprogramm des Science Park Graz: GeschäftsführerInnen und UniversitätsprofessorInnen ehren­ amtlich an. Aufbauend auf langjähriger Erfahrung und Fach­ Campus02 ­ Fachhochschule der Wirtschaft kompetenz werden die Projekte und Firmen laufend in den FH Joanneum Graz Bereichen Strategie, Geschäftsmodell, Businessplan, Betriebs­ Gründerland Steiermark wirtschaft und Business Development gecoacht. Human.technology Styria Österreichische Akademie der Wissenschaften Stadt Graz Universitätszentrum Rottenmann Wirtschaftskammer Graz 1 ING. MAG. EMMERICH WUTSCHEK Geschäftsführung und Gründungsberatung 2 MAG. BERNHARD WEBER Gründungsberatung und Controlling 3 DI MAG. OTMAR KÜHNER Gründungsberatung Das SPG Team Ihre AnsprechpartnerInnen 4 SONJA BUCHEGGER, BSC im Gründungszentrum Öffentlichkeitsarbeit und Marketing 5 DAGMAR BÖHM Administration und Veranstal­ tungsorganisation
  • 11. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 7 DAS ÖSTERREICHISCHE INKUBATORENNETZWERK AplusB Das österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB schafft eine Brücke zwischen Forschung (Academia) und Wirtschaft (Business), um wissensgetriebene, innovative und visionäre Persönlichkeiten bei der Entwicklung erfolgreicher Unternehmen mit dem Know­how und den Netzwerken der acht österreichischen AplusB­Zentren zu unterstützen. DIE ÖSTERREICHISCHEN APLUSB-INKUBATOREN Die AplusB­Inkubatoren unterstützen, begleiten und beschleu­ nigen die Entwicklung von erfolgversprechenden akademischen Gründungsvorhaben mittels Beratung, Infrastruktur und Fi­ nanzierung bei der wirtschaftlichen Umsetzung. Neben der konkreten Unterstützungsbegleitung für die Gründungsprojek­ te zählt die Awarenessbildung im Gründungsbereich zu den Hauptaufgaben der einzelnen Zentren. Die Gesellschafter und Partner dieser Zentren umfassen nahezu alle österreichischen Universitäten und Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Förderagenturen. Deren Netzwerk umfasst über 150 Part­ ner aus der österreichischen Innovationslandschaft. DAS ÖSTERREICHISCHE INKUBATORENNETZWERK APLUSB Das österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB ist die nationale und internationale Vertretung der acht AplusB­Zentren, die an akademische Einrichtungen angebunden sind und im Rahmen des AplusB­Programms vom BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) gefördert wird. Das Inkubatorennetzwerk fungiert für die AplusB­Start­ups als Inte­ ressenvertretung und unterstützt diese gezielt in den Bereichen Wachstum, Finanzierung und Internationalisierung. Seit Bestehen von AplusB wurden 382 Gründungsvorhaben in das Programm aufgenommen, unterstützt und gefördert. Ende 2010 wurden 311 dieser Vorhaben bereits als erfolgreiche Unternehmen geführt, welche insgesamt mehr als 1.600 Arbeitsplätze geschaffen haben. DER SPG AUF EINEN BLICK Firmenname: Science Park Graz GmbH Coachingprojekte: 142 (gecoachte, potentielle Gründungsprojekte seit Gründung) Gründung: Juli 2002 Projekte/Firmen: 69 (seit Gründung) Unternehmensgegenstand: Förderung von Gründungsvor­ haben im universitären Bereich Adresse: Plüddemanngasse 39/II 8010 Graz Gesellschafter: Technische Universität Graz Medizinische Universität Graz Telefon: 0316 873-9101 Karl­Franzens­Universität Graz Email: info@sciencepark.at MitarbeiterInnen: 4 (3,5 VZÄ) Web: www.sciencepark.at Geschäftsführung: Ing. Mag. Emmerich Wutschek Erstgespräche: 352 (seit Gründung)
  • 12. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 8 FÖRDERGEBER UND SPONSOREN Warum das Land Steiermark und das bmvit über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (FFG) als Fördergeber und die Steiermärkische Sparkasse als Sponsor den Science Park Graz unterstützen ... Die Steiermark ist eine der innovativsten Re­ mensgründung begleitet. Bisher wurden 69 in­ gionen Europas. Mit einer regionalen Entwick­ novative Projekte unterstützt, die sich erfolg­ lungs­ und Forschungsquote von 4,3 Prozent reich am Markt etabliert haben. Damit konn­ ist unser Bundesland an der Spitze in Öster­ ten ca. 300 Arbeitsplätze langfristig geschaffen reich und Vize­Europameister hinter Baden­ werden. Spin­offs aus dem Science Park haben Württemberg. Das Thema Innovation steht in in den letzten Jahren den Fast Forward Award der neuen “Wirtschaftsstrategie Steiermark des Wirtschaftsressorts und den ECONOVI­ © Foto Schiffer 2020 – Wachstum durch Innovation” im Mit­ US für das innovativste KMU Österreichs ge­ telpunkt. Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit wonnen. Der Science Park leistet einen wesent­ der steirischen Wirtschaft weiter auszubauen lichen Beitrag zur Innovationskraft der steiri­ Dr. Christian Buchmann und so zu Wachstum, Wertschöpfung und Be­ schen Wirtschaft. Ich wünsche den Unterneh­ Landesrat für Wirtschaft, Europa schäftigung zu kommen. Daher unterstützt das merinnen und Unternehmern weiterhin viel und Kultur Wirtschaftsressort den Science Park Graz, der Erfolg bei der Umsetzung innovativer Projekte! seit 2002 junge Menschen bei der Unterneh­ Mit einer Hand lässt sich schwer ein Knoten zeln schlagen können. Wir brauchen mehr Un­ binden. Es gibt Aufgabenstellungen, da braucht ternehmertum und wollen junge Menschen da­ man die zweite Hand, den Partner, der etwas zu motivieren Eigenverantwortung zu  über­ besser kann oder Wissen und Know­how ein­ nehmen. Daher unterstützen wir den Weg in bringt. Start­ups brauchen Partner und Zugän­ die Selbständigkeit durch unser Engagement ge zu Netzwerken, um von “ihrem Kapital ei­ als Kooperationspartner und als Sponsor des ner guten Idee” zu einer erfolgreichen Umsetz­ Science Park Graz. Wir stellen den Start­ups ung ihres Produktes auf dem Markt zu kom­ unsere Erfahrungen aus dem Firmenkunden­ men. Der Science Park Graz mit seiner Netz­ geschäft und das spezielle Know­how unseres werk­ und Brückenfunktion zwischen Univer­ GründerCenters und Förderservices gerne zur Mag. Franz Kerber sität, Wirtschaft und öffentlichen Stellen ist für Verfügung. Als Gesprächs­ und Sparring part­ Vorstandsdirektor Start ups ein guter Nährboden auf dem künf­ ner prüfen wir den jeweiligen Businessplan auf Steiermärkische Sparkasse tig erfolgreiche Unternehmen ihre ersten Wur­ seine Umsetzbarkeit und allfällige Risiken. Der Science Park Graz ist der Inkubator in der seit nunmehr fast neun Jahren bestens gerüs­ Universitätsstadt Graz. Bereits in der ersten tet, um potentiellen UnternehmensgründerIn­ Ausschreibungsrunde 2002 haben sich die drei nen ihr Know­how, ein hervorragendes Netz­ großen Universitäten in Graz (TU, Med Uni werk sowie monetäre Unterstützung in der und Karl­Franzens­Universität) um eine Bun­ Gründungsphase zu bieten. Der Science Park desförderung zum Betreiben eines A plus B­ Graz konnte bis dato 69 Gründungsprojekte Zentrums beworben und den Zuschlag erhal­ auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit beglei­ © Petra Spiola ten. Kofinanziert wird der SPG vom Land ten. Ich möchte mich im Namen der FFG bei Steiermark. Mit im Boot sind weitere Partner den MitarbeiterInnen und dem Geschäftsfüh­ aus dem universitären und dem kommunalen rer des Science Park Graz für ihre ausgezeich­ Mag. Klaus Schnitzer Bereich sowie aus der Wirtschaft. Auf diesem net Arbeit im vergangenen Jahr bedanken und Bereichsleiter Basisprogramme Hintergrund sowie mit seinen ambitionierten wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg. und Strukturprogramme MitarbeiterInnen ist der Science Park Graz
  • 13. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 9 GESELLSCHAFTER Die Technische Universität Graz, die Medizinische Universität Graz und die Karl­Franzens­ Universität sind die Gesellschafter des Science Park Graz. Hier antworten die Rektoren der drei Universitäten auf die Frage: “Ist unternehmerischer Esprit für die Wissenschaft von Bedeutung?” Die Zeit der Elfenbeintürme ist längst vorbei: fen Verständnis für künftige Bedarfe und Ent­ Moderne Universitäten sind zunehmend zu at­ wicklungen sowie einer ausgeprägten Leiden­ traktiven Partnerinnen für die Wirtschaft ge­ schaft zur Forschung. Ihren rund 30.000 Stu­ worden. Die Karl­Franzens­Universität nimmt dierenden bietet die Uni Graz ein erstklassiges am Standort Steiermark eine besondere Vor­ Bildungsangebot und ermuntert sie zudem, das reiterrolle ein, da sie sowohl mit namhaften gewonnene Wissen und die erworbenen Fä­ Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus higkeiten tatkräftig und professionell umzuset­ © Foto Schiffer erfolgreich kooperiert, als auch in ein dichtes zen. Der Science Park Graz fungiert dabei als Hochschul­Netzwerk eingebunden ist. Diese wichtige Anlaufstelle für angehende Unter­ hervorragende Position wurde durch eine nehmerInnen. Die hier gesetzten Impulse stär­ Univ.-Prof. Dr Denkweise erreicht, die auch in der Wirtschaft ken die gesamte Region nachhaltig und sind Alfred Gutschelhofer Rektor der Karl­Franzens­ zentral ist: Eigenverantwortliches und ergeb­ ein wertvoller Beitrag für die Zukunft unseres Universität Graz nisorientiertes Arbeiten, gepaart mit einem tie­ Landes. Am Universitätsstandort Graz arbeiten vier Denken und Handeln professionell unterstützt. Universitäten Hand in Hand und betreiben So sind an unserer nachhaltigen Gesundheits­ Wissenschaft und Forschung auf höchstem universität Med Uni Graz bereits mehrere er­ Niveau. Auch Unternehmensgründungen sind folgreiche Spin­Offs entstanden, wie zum Bei­ ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgrei­ spiel “Möller Messtechnik” im Bereich der chen und innovativen Forschungsstandortes. Körperfettmessung oder “Single Cell Dimen­ Die engagierten MitarbeiterInnen, Studieren­ sions” auf dem Gebiet der Humangenetik. Wir den und AbsolventInnen unserer Universität freuen uns auf weitere innovative unternehme­ verfügen über einen starken Forschergeist und rische Ideen unserer dynamischen ForscherIn­ viele wollen diesen auch unternehmerisch um­ nen und danken für die Unterstützung des Univ.-Prof. Dr. setzen. Durch den Science Park Graz werden Science Park Graz. Josef Smolle die ForscherInnen beim unternehmerischen Rektor der Medizinischen Universität Graz Universität und Unternehmen als Symbiose? nisse die Lehrveranstaltungen. Und nicht zu­ Keine Fiktion, sondern an der TU Graz bereits letzt haben die Universitäten selbst gelernt, Un­ traditionell gelebte Realität. Einerseits bieten ternehmergeist zu entwickeln: Als autonome Wissenschafterinnen und Wissenschafter For­ Einrichtungen verwalten sie ihre “Geschäfte” in schungsleistungen, die Wirtschaft und Indu­ Lehre und Forschung heute weitgehend selbst. strie in dieser Form nicht erbringen können. Ob Universität oder Unternehmen: Der Wert Andererseits liefern Unternehmen wertvolle von Innovationen und Esprit im Management Hinweise auf Anforderungen und Bedürfnis­ genauso wie in Forschung und Entwicklung se der Praxis. Damit bleibt die Wissenschaft kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. am Puls der Zeit und auch die Studierenden Darin liegen die Basis und zugleich der Motor Univ.-Prof. Dr. profitieren von der engen Vernetzung: An ei­ für den Fortschritt: in der Wissenschaft, der Hans Sünkel ner der forschungsgeleiteten Lehre verpflich­ Wirtschaft und der Gesellschaft überhaupt. Rektor der Technischen Universität Graz teten Universität bereichern neueste Erkennt­
  • 14. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 10 DI THOMAS JERMAN, BRIGHT RED SYSTEMS “SEIT ANFANG MAI LEBE ICH MICH NUN IN  MEINEM “EIGENEN” BÜRO EIN, WAS BEI DER VOR- HANDENEN INFRASTRUKTUR AUCH RICHTIG SPASS MACHT. UNTERSTÜTZUNG FÜR JEGLICHE ANLIEGEN FINDE ICH SOWOHL DURCH DIE SPG MITARBEITERINNEN ALS AUCH DURCH AN- DERE GRÜNDERINNEN. DER SCIENCE PARK GRAZ IST FÜR MICH EIN GESCHENK, WOFÜR ES SICH AUSGEZAHLT HAT ZU KÄMPFEN!”
  • 15. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 11 SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 UNSERE GRÜNDER|INNEN GRÜNDER | INNEN UNSERE
  • 16. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 12 HIGHLIGHTS › smaXtec doppelt ausgezeichnet Das Life Science­Unternehmen erhielt Gold beim “inel d´or”, dem französichen Innovations­ preis für Landwirtschaft, und die Silbermedaille der “EuroTier”, internationale Messe für Tier­ haltung in Hannover (D). www.smaxtec.com › Jung, innovativ, steirisch Mit ihren flexiblen und öko­ logischen Hightec­Lösungen für die Lagerlogistik konnte › Bionischer Geistesblitz die Firma “YLOG” 2010 den Fast Forward Award, Wirt­ Peter Leitl & Andreas Flanschger schaftspreis des Landes Steier­ wurden mit ihrer Strukturfolie, mark, gewinnen in der Kate­ die zum Beispiel Flugzeuge oder gorie Kleinstunternehmen. Windräder effizienter macht, zu den Siegern des Primus Awards www.ylog.at 2010 in der Kategorie “Geistes­ blitz” gekürt. www.bionicsurface.com © www.foto.melbinger.com › Verkehrplus auf der Überholspur Die Grazer Experten für Ver­ › Die Kielsteg-Kulmer-Erfolgskooperation kehrsplanung sowie ­technik eröffneten ein Ingenieurbüro Start­up trifft Traditionsunter­ in Weimar (D) und machten nehmen … In der Zusammenar­ mit dem automatischen Mul­ beit erlangte das neuartige Kiel­ tisensorsystem zur Verkehrs­ steg Holzbauelement, das sich datenerfassung und ­verede­ durch ein hohes Tragevermögen lung, von sich reden. und besondere Flexibilität aus­ zeichnet, 2011 die Serienreife. www.verkehrplus.at www.kielsteg.com › Höhenflug mit Struktur › Jungunternehmen goes M.I.T. Conference Mithilfe der Strukturober­ Im Rahmen der M.I.T. Confe­ fläche von bionic surface rence on Computational Fluid technologies belegte der Pi­ & Solid Mechanics 2011 prä­ lot Vito Wyprächtiger beim sentiert “evolution OSSP” Er­ renommierten “Reno Air gebnisse aus seinen Akustikana­ Race” in Nevada (USA) den lysen und ­optimierungen von sensationellen 2. Platz. Verbrennungsmotoren. www.bionicsurface.com www.evolution-fea.com
  • 17. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 13 AUSZEICHNUNGEN WETTBEWERBSSIEGE Zahlreiche Auszeich- | STARTup Live | 1. Platz beim CG (Earth Puzzle Project 2011) Genius­Ideenwettbewerb nungen und Wett- (Vascops 2009) | 2 Siege beim Primus­Wettbewerb bewerbssiege zeugen (bionic surface 2010 und Tyromotion 2008) | Staatspreis für Ingenieurleistungen von der hohen | 3 Fast Forward Awards in der (Tyromotion 2008) Qualität der Gründ- Kategorie Kleinstunternehmen | Sieg beim Best of Biotech­Wettbewerb (YLOG 2010, Tyromotion 2009 (pba³ 2008) ungsprojekte und Kielsteg 2008) | Designpreis im Rahmen | inel d’or und Eurotier­Silbermedaille des Wiener Designpfades (smaXtec 2010) (Fluid Forms 2008) | Econovius beim Staatspreis | 1. Platz beim Gewinn Innovation Jungunternehmerwettbewerb (Tyromotion 2010) (Tyromotion 2007) | User Experience Award | Sieg beim TECHforTASTE Award (easyMOBIZ 2009) (Cryotech 2007) | Public Forward Award | Hauptpreis beim (Bongfish 2009) i2b & GO! Businessplanwettbewerb | Multimedia Staatspreis (Gridlab 2006) (Bongfish 2009) Die SPG Start-ups haben in den letzten neun Jahren insgesamt … 308 ARBEITSPLÄTZE GESCHAFFEN 37 PATENTE ERFOLGREICH ANGEMELDET FÖRDERUNGEN IN DER GESAMTHÖHE VON RUND 9 Millionen EURO LUKRIERT
  • 18. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 14 NEUZUGÄNGE Mit 13 neuen Gründungsprojekten hat der Science Park im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekord erreicht. Elf dieser Projekte und Firmen dürfen wir hier nun vorstellen: FOLGENDE PROJEKTE WURDEN VON JULI 2010 BIS JUNI 2011 AUFGENOMMEN. › auphonic › BikeCityGuide › Balanced Work Consulting › Bright Red Systems › Bright Yellow Future › Combustion Bay One › Digitalherz › Earth Puzzle Project › EFEO › evolution OSSP › FECOM › Flowcam › Spraylight AUPHONIC auphonic bietet ein Webservice zur tät in Graz und beschäftigte sich jah­ automatischen und kostengünstigen relang mit Open Source­Software­ Nachbearbeitung von Audioaufnah­ entwicklung in den Bereichen Audio, men. Mit Hilfe von Machine Lear­ Video und Machine Learning. Als Ex­ ning und Algorithmen der Signalver­ perte für Audioalgorithmen, Compu­ arbeitung werden Audiodaten analy­ termusik und Machine Learning lei­ siert und in zusammengehörige Seg­ tete er zahlreiche Workshops, hielt mente unterteilt. Vollkommen auto­ Vorträge auf Konferenzen und publi­ matisch werden danach alle benötig­ zierte in diversen Fachzeitschriften. ten Nachbearbeitungswerkzeuge wie Filter, Kompressoren und Rauschun­ TEAM BUSINESS terdrückung aktiv sowie Formatkon­ DI Georg Holzmann MENTOR| INNEN vertierungen und Parametereinstel­ info@auphonic.com Michael Breidenbrücker http://auphonic.com lungen durchgeführt. Dies verhilft Be­ rjdj.me London nutzerInnen ohne Vorwissen zu einer AKADEMISCHE professionellen Audioqualität und er­ MENTOR | INNEN spart ToningenieurInnen die zeitin­ DI Dr. Alois tensive Nachbearbeitung von großen Sontacchi Mengen an Audiomaterial. Institut für Elektronische Musik und Akustik – Georg Holzmann absolvierte ein Ton­ Universität für Musik und ingenieurstudium an der Technischen darstellende Kunst Graz Universität und an der Kunstuniversi­
  • 19. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 15 BIKECITYGUIDE BikeCityGuide kennt als Erlebnis­ sem Netzwerk seit Jahren integriert, Dienstleister urbane Radtouren und mit dessen Hilfe in wenigen Wochen ermöglicht in Kooperation mit Fahr­ eine weltweite, urbane Touren­Biblio­ radverleiherInnen die umweltfreund­ thek erstellt werden kann. lichste Mobilitätslösung für jede Stadt der Welt. Einfach und schnell mutiert Daniel Kofler studiert Physik u. Um­ das Smartphone zum Rad­Navi, lei­ weltsystemwissenschaften an der Uni tet sicher vor allem auf Radwegen und Graz und ist Obmann des Sport­ und verkehrsberuhigten Straßen durch die Eventvereins “Styrian Sprint Shop”. Stadt und weist auf Sehenswertes hin. Andreas Stückl erstellte in Österreich Unterstützung erfährt dieses Projekt zwei Fahrradboten–Kalender und ist durch spezielle Stadt–Insider Kennt­ u.a. als freischaffender Kunst­ und nisse. Reisefotograph tätig. In allen wichtigen Großstädten sind FahrradbotInnen als umweltfreundli­ TEAM AKADEMISCHE BUSINESS che Helfer Tag für Tag als Eilkuriere Andreas Stückl MENTOR | INNEN MENTOR|INNEN tätig. Nur mit perfekter Ortskennt­ Daniel Kofler Mag. Dr. Mag. Dieter www.bikecityguide.org Christina Schweiger Hardt-Stremayr nis ist es möglich diesen hohen Anfor­ info@bikecityguide.org Informationsmanagement Graz Tourismus und derungen gerecht zu werden. Die bei­ – FH Joanneum Stadtmarketing GmbH  den Gründer sind als Boten in die­ Univ.-Doz.DI Dr. Mag. Andreas Schwarz Martin Ebner IACT GmbH Institut für Informations­ systeme und Computer Medien – TU Graz BRIGHT RED SYSTEMS Bright Red Systems GmbH entwi­ Anlagenschutz in Form von zweidi­ ckelt ein neuartiges, optisches Verfah­ mensional arbeitenden Lichtbarrie­ ren zur Vermessung von Objekten ren zum Einsatz kommen. und deren Positionen. Mit Hilfe von Lasern werden Messobjekte belichtet Thomas Jerman studierte Elektrotech­ und von einem Empfänger optisch er­ nik mit Schwerpunkt Informations­ fasst. Dadurch wird eine präzise Posi­ technik an der TU Graz und hat tionsbestimmung verschiedenster Ge­ über sieben Jahre Berufserfahrung als genstände und Materialien in zwei Hardware­ und Softwareentwickler Raumrichtungen möglich. Einsatzfel­ in der Halbleiterindustrie. der sind sowohl Qualitätssicherung als auch Mess–, Steuer– und Rege­ TEAM AKADEMISCHE lungsaufgaben industrieller Produkti­ DI Thomas Jerman MENTOR | INNEN onsanlagen. Im Zuge einer Prototy­ thomas.jerman@ bright-red-systems.com DI Dr. Markus Brandner pentwicklung konnte die Technolo­ www.bright-red-systems.com Institut für Elektrische Messtechnik und gie bereits anhand sogenannter Kan­ Messsignalverarbeitung – tenscanner für die Halbleiterindustrie TU Graz erfolgreich eingesetzt werden. Die BUSINESS 2D­Laserscan­Technologie ist univer­ MENTOR | INNEN sell einsetzbar und soll in Zukunft Dr. Dieter Rathei auch verstärkt im Bereich der Sicher­ DR YIELD software & heitstechnik für den Personen­ und solutions GmbH
  • 20. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 16 BRIGHT YELLOW FUTURE BYF – Bright Yellow Future – entwi­ schungseinrichtungen und Wissen­ ckelt ein System für eine nachhaltige schafterInnen aus der ganzen Welt als Energieversorgung aus nachwachsen­ Partner und MentorInnen gewonnen den Rohstoffen (Biokraftstoffe, Wär­ werden, sowie eine steirische Bioraf­ me und Strom), ohne dafür größere finerie, in der das System in etwa drei Landflächen zu nutzen. Das Konzept Jahren im großen Rahmen verwirk­ befindet sich noch im Laborstadium licht wird. und wird gerade zur großindustriellen Anwendung hin optimiert. Ziel der TEAM Entwicklungsarbeit aus Biotechnolo­ Tanja Peterschinek, BSC gie, Verfahrenstechnik und Energie­ Michael Wimmer tanja.peterschinek@edu.uni-graz.at optimierung ist eine Integrierte Bio­ raffinerie, in der der Grundgedanke AKADEMISCHE verwirklicht ist: “Wir können es uns Univ.-Prof. Dr. MENTOR | INNEN Martin Mittelbach nicht leisten, etwas zu verschwenden.” Univ.-Prof. Dr. Maria Müller Karl­Franzens­Universität Graz Tanja Peterschinek (wissenschaftliche Karl­Franzens­Universität Graz Univ.-Prof. Dr. Prof. Dr. Ivo Feussner Hartwig W. Pfeifhofer Leitung) und Michael Wimmer (wirt­ Universität Göttingen Karl­Franzens­Universität Graz schaftliche Leitung) von BYF legen Univ.-Prof. DI Dr. Univ.-Prof. Dr. großen Wert auf die Vernetzung von Sepp D. Kohlwein Günther Zellnig Wissen und die Nutzung von Synergi­ Karl­Franzens­Universität Graz Karl­Franzens­Universität Graz en. So konnten in den letzten Mona­ ten hervorragende internationale For­ COMBUSTION BAY ONE Combustion Bay One entwickelt auf Doktor der französischen Ingenieur­ Maß geschneiderte Verbrennungssys­ schule für Luftfahrt und Raumfahrt teme, welche einen größeren Anwen­ (SUPAERO, Toulouse). Er war als dungsbereich erschließen und die Um­ Forschungsingenieur an diversen In­ weltbelastung reduzieren. Durch die stituten in Belgien, Frankreich und präzise gesteuerte Prozessführung bei Deutschland tätig. Seit 2004 arbeitet der Verbrennung können bis zu fünf er als Universitätsassistent am Institut Prozent an Treibstoffverbrauch ein­ für Thermische Turbomaschinen und gespart und Verbrennungsrückstände Maschinendynamik der TU Graz. verringert werden. Anwendung fin­ 2010 habilitierte er im Bereich Ver­ den die forschungsintensiven Lösun­ brennungstechnik. gen vor allem bei Energieerzeugern wie zum Beispiel für Gasturbinen oder TEAM AKADEMISCHE im Düsentriebwerks­Bau für Flugzeu­ DI Dr. Univ.-Doz. MENTOR | INNEN Fabrice Giuliani Univ.-Prof. Dr.-Ing. ge. Das Angebot umfasst den Bau fabrice.giuliani@tugraz.at Franz Heitmeir von Testanlagen als auch die techni­ www.CBOne.at Institut für thermische sche Beratung einschlägiger Unter­ Turbomaschinen und nehmen. Maschinendynamik – TU Graz Fabrice Giuliani studierte Maschinen­ BUSINESS bau an der Engineering School for MENTOR | INNEN Sciences and Technologies (ESSTIN, Alexander Schricker Nancy University of Science) und ist Piezocryst, Advanced Sensorics GmbH
  • 21. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 17 DIGITALHERZ Digitalherz entwickelt und betreibt lity Engineering werden von Verena für Sportvereine ein hochperforman­ Artinger sichergestellt. Für die Pro­ tes Sportherz Websystem. Mit dieser duktentwicklung und Gesamtkoordi­ Sportherz Lösung können so digitale nation ist Reinhard Neudorfer verant­ Plattformen für das Web, für Smart­ wortlich. phones und für Tablet­PCs mit signi­ fikant reduziertem Aufwand umge­ Digitalherz konnte mit der Sportherz­ setzt werden. Diese, für die Nutzer Lösung einschlägige Auszeichnungen spannenden und neuartigen Interak­ und Preise gewinnen (z. B. i2B­Wett­ tionsmöglichkeiten sind ansprechend bewerb) und wurde Finalist in der gestaltet und verfügen über höchste internationalen Amazon Webservice Usability. Den Sportvereinen wird die Challenge. Sportherz Lösung unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Zusatzdienste wie TEAM AKADEMISCHE iPhone, Toto oder SMS–Info Flash Dr. Reinhard Neudorfer MENTOR | INNEN DI (FH) Andreas Maurer Univ.-Prof. Mag. Dr. usw. werden gegen einen geringen DI Alexander Alfred Gutschelhofer Mietbetrag zur Verfügung gestellt. Archimandritis Institut für Unterneh­ DI (FH) Verena Artinger mensführung und Entre­ office@digitalherz.at Die Plattformentwicklung wird von www.digitalherz.at preneurship – Uni Graz Alexander Archimandritis & Andreas BUSINESS Maurer geleitet und umgesetzt, die vi­ MENTOR | INNEN suelle Ausgestaltung und das Usabi­ DI Gerhard Greiner INFONOVA GmbH EARTH PUZZLE PROJECT Earth Puzzle Project ist ein Mixed standortbezogener Daten für wissen­ Reality–Puzzlespiel, das für Smart­ schaftliche oder geschäftliche Zwecke phone­UserInnen weltweit konzipiert generiert. wurde. Die Erdoberfläche wird virtu­ ell in hunderte Millionen einzelne Tei­ Das Gründungsteam um das Earth le eingeteilt, die einmal durchmischt Puzzle Project besteht aus : Christian werden. Die MitspielerInnen erwer­ Haintz, Karin Pichler und Michael ben die Puzzlestücke gratis via Handy Musenbrock, die alle Software Deve­ und “bringen diese an ihre ursprüng­ lopment und Business Management liche Position zurück”, indem sie an an der TU Graz studieren und schon den jeweils realen geografischen Ort mehrere Projekte gemeinsam abge­ reisen. Zwei globale Teams kämpfen wickelt haben. darum, welches sein Earth Puzzle als erstes fertigstellt. Unter bestimmten TEAM AKADEMISCHE Bedingungen können Teile auch ge­ Christian Haintz, BSC MENTOR | INNEN Karin Pichler, BSC Univ.-Doz. DI Dr. tauscht werden um sie dem Zielort Michael Musenbrock Martin Ebner näher zu bringen. Infos zum Projekt­ info@earthpuzzleproject.org Institut für Informations­ www.earthpuzzleproject.org status und statistische Auswertungen systeme und Computer liefert eine eigene Website. Einkünfte Medien – TU Graz werden über spezielle Werbemaßnah­ BUSINESS men wie dem Branding von Puzzle­ MENTOR | INNEN teilen oder den Verkauf anonymer DI Dr. Christian Kittl evolaris next level GmbH
  • 22. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 18 EFEO TECHNOLOGY Die zunehmende Vernetzung von Ge­ on verantwortlich. Franz Rabel über­ räten und der Austausch von Daten nimmt, nach Projektleitertätigkeiten über diverse Schnittstellen machen und Gründung der Formula Student Entwicklung, Bau und vor allem die Austria, Marketing, Vertrieb und Fi­ Inbetriebnahme von technischen An­ nanzen. Harald Sporer, Diplominge­ lagen immer komplexer. Vor diesem nieur der Telematik, ist über das TU Hintergrund bietet EFEO Techno- Graz Racing Team in den automoti­ logy Produkte und Dienstleistungen ven Bereich eingestiegen. Nach Statio­ im Bereich der Mess­ und Diagnose­ nen bei AVL und Magna als Entwick­ technik für digitale Datenübertra­ ler kümmert er sich um die Entwick­ gungssysteme an. Der Fokus liegt da­ lung und Produktion. bei auf einfach bedienbaren Diagno­ segeräten zur Analyse von Bus­Syste­ TEAM AKADEMISCHE men aller Art. Auch der wachsende Franz Rabel MENTOR | INNEN Zweig der Industrial Ethernets im An­ DI Harald Sporer Prof. Dr.-Ing. Klaus lagenbau soll zukünftig bedient wer­ DI Ralf Jurleit Lebert office@efeo-technology.com den. www.efeo-technology.com Fachbereich Informatik und Elektrotechnik – Ralf Jurleit studierte Elektro­ und In­ Fachhochschule Kiel formationstechnik und bringt neun BUSINESS Jahre Berufserfahrung, u. a. im AVL MENTOR | INNEN Projektmanagement, ein. Er ist für die Ing. Herbert Ritter M&R Holding AG Software­Entwicklung und Produkti­ EVOLUTION OSSP evolution-fea® Die evolution OSSP KG – OSSP dem Kompressorenhersteller ACC. steht dabei für “Open Source Simula­ Gründer der evolution OSSP KG ist tion Projekt” – bietet eine hochinno­ DI Erich Payer. Er verfügt über mehr vative Software für die virtuelle Pro­ als 20 Jahre Erfahrung bei der Ent­ duktentwicklung auf Basis von Com­ wicklung und Anwendung von Simu­ putersimulation. Mithilfe dieser kön­ lationsverfahren und ein weltweites nen quer durch alle Branchen bessere Netzwerk zu Firmen, Universitäten Produkte schneller und kostengünsti­ und Ingenieurverbänden. ger entwickelt werden. Die auf der Finite­Elemente­Methode (FEM) ba­ TEAM AKADEMISCHE sierende Software evolution­fea wird DI Erich Payer MENTOR | INNEN dabei über ein Open Source Geschäfts­ erich.payer@evolution-fea.com FH-Prof. DI Dr. modell am weltweiten Markt veran­ www.evolution-fea.com Stefan Grünwald kert. Die Zielgruppe reicht von der Information Technologies Automobilindustrie, über den Ma­ & Business Informatics – Campus02 schinen­ und Anlagenbau bis hin zur Haushalts­ und Sportgeräteindustrie. Pilotprojekte laufen bereits beim Ar­ beitskreis AK32 “Motorsimulation” der deutschen Automobilhersteller, den Skiherstellern Fischer und Atomic,
  • 23. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 19 FECOM FECOM entwickelt bildgestützte Ge­ Alle Aufgaben werden vollkommen räte und Anlagen zur Analyse, Kon­ automatisch ausgeführt. trolle und Sortierung von Gütern an­ hand spezifischer Merkmale. Minder­ Franz Edler studiert Anlagenbau und qualitative Ware soll häufig entfernt ist Spezialist für mechanische Kon­ werden, wobei eine Vielzahl von Kri­ struktion, verfahrenstechnische Pro­ terien wie Marktregulierungen, loka­ zesse und Simulation. Heinz Fleisch­ le Marktanpassung, gesetzliche Vor­ hacker schließt gerade das Studium schriften oder Qualitätsstandards be­ der Telematik mit Spezialisierung auf rücksichtigt werden müssen. Schwer­ Computer­Vision ab. Seine Arbeitser­ punkt der entwickelten Systeme liegt fahrung reicht von Messtechnik, Elek­ in der Möglichkeit, schwierig zu klas­ tronik, Automatisierung bis hin zu sifizierende Sonderprodukte zu sortie­ Webdesign und Projektmanagement. ren. Dies wird unter anderem durch ein komplexes Softwaresystem er­ reicht. Über ein spezielles Lernsystem können unterschiedliche Problemstel­ TEAM AKADEMISCHE BUSINESS lungen ohne Softwaremodifikation Franz Edler MENTOR | INNEN MENTOR | INNEN Heinz Fleischhacker Univ.-Prof. DI Dr. Mag. Dr. bewältigt und zugleich eine hohe Pro­ franz.edler@fecom.at Horst Bischof Gerhard Herbst, MBA blemspezialisierung erreicht werden. heinz.fleischhacker@fecom.at Institut für Maschinelles Sehen Landesregierung Kärnten und Darstellen – TU Graz SPRAYLIGHT Das Geschäft mit Smartphones, Tab­ Andreas Oberdorfer bringt das Know­ lets und den darauf laufenden Softwa­ How im Bereich Software­Engineer­ re­Applikationen, kurz Apps, boomt. ing und objektorientiertem Design Während AnwenderInnen von der mit. Christopher Dissauer ist Experte vielfältigen Auswahl profitieren, ent­ im Bereich Echtzeit–Computergra­ steht für die EntwicklerInnen von phik und 3D–Engines. Beide werden Apps ein enormer Aufwand um all die vorwiegend für die Weiterentwick­ verschiedenen Plattformen und Be­ lung der Game­Engine tätig sein. triebssysteme zu unterstützen. Dieses Wolfgang Moser liefert Know­How Problem will die Firma Spraylight im Bereich Algorithmenentwurf und GmbH mit einer Game­Engine für Projektmanagement. Er ist für die Un­ die plattformunabhängige Entwick­ ternehmensführung und das Marke­ lung von Spielen und multimedia–la­ ting verantwortlich. stigen Applikationen lösen. Die für die Entwicklung im Bereich Smart­ TEAM AKADEMISCHE BUSINESS phones und Tablets maßgeschneider­ DI Wolfgang Moser MENTOR | INNEN MENTOR | INNEN te Game­Engine soll sowohl an Ent­ Ing. Andreas Oberdorfer Univ.-Prof. DI Dr. Baumeister Walter Moser DI Christopher Dissauer Dieter Schmalstieg M&R Bauholding GmbH wicklerInnen von Apps lizenziert, als office@spraylight.at Institut für Maschinelles Sehen auch für Eigen­ und Auftragsentwick­ http://spraylight.at und Darstellen – TU Graz lungen genutzt werden.
  • 24. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 20 IN BETREUUNG Diese Firmen und Projekte wurden im letzten Geschäftsjahr ebenfalls vom SPG unterstützt: €cosys €cosys setzt auf Umweltschutz und hat ein kompaktes, flexibles Energiesparsystem spe- DI (FH) Albert Jocham ziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Dieses stellt Verbraucher, die nicht albert.jocham@oecosys.com mehr benötigt werden, automatisch ab oder senkt deren Verbrauch. Über mehrere An- www.oecosys.com wendungen kann eine Einsparung von durchschnittlich 10% erreicht werden. Das Pro- dukt punktet mit modernem Design und ist leicht bedienbar. Außerdem ist es auch als Alarmanlage, Infopoint und Repräsentationsgerät einsetzbar. Neben der Firma Holz-Her konnte das Unternehmen im letzten Jahr viele neue Kunden gewinnen. Drei Systeme wurden erfolgreich installiert, weitere Aufträge sind in Arbeit. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN FH-Prof. DI Dr. Udo Traussnig Automatisierungstechnik – Campus02 BUSINESS MENTOR|INNEN DI Philip Jocham IT­Jocham bionic surface technologies Die Firma entwickelt reibungswiderstandsreduzierende Oberflächen, die basierend auf DI Andreas Flanschger Ribletstrukturen wie sie in der Natur (z.B. Haien) vorkommen, strömungsoptimierte DI Peter Adrian Leitl Körper verbessern. Die Oberflächen können in Form von Folien oder Lacken realisiert info@bionicsurface.com werden. Damit wird eine höhere aerodynamische Effizienz bei Flugzeugen oder Wind- www.bionicsurface.com kraftwerken erreicht und erlaubt deutliche Energieeinsparungen und Geschwindigkeits- zuwächse. Die Entwicklung wurde bereits sehr erfolgreich im Flugrennsport eingesetzt, wie z.B. beim Reno Airrace (USA). Weiters wurde ein Forschungsprojekt mit Joanneum Research ge- startet und Tests an Windkraftwerken werden durchgeführt. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN A.o. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Sanz Institut für thermische Turbomaschinen und Maschinendynamik – TU Graz BUSINESS MENTOR|INNEN Mag. Dieter Messner OBI Group Holding GmbH Mag. Barbara Messner Allianz Elementar Versicherungs AG DI (FH) Eva Leitl Raiffeisen Leasing International
  • 25. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 21 Biotenzz Biotenzz nutzt pflanzenspezifische Kombinationen von nützlichen Bakterien und Pilzen DI (FH) Dr. Henry Müller um Pflanzenschutz-Produkte für den Agrar- und Gartenbereich herzustellen. Die Prä- henry.mueller@tugraz.at parate dienen zur Reduktion von Stresssituationen, die sich negativ auf den Ertrag der biotenzz.com angebauten Pflanzen auswirken. Zu den ersten Produkten gehört ein biologisches Mit- tel zur Kontrolle von Pilzkrankheiten und Erhöhung des Ertrages an Zuckerrüben. Im Rahmen des Projektes im Austrian Center of Biotechnology (ACIB) wurden 2011 mit dem Saatgutproduzenten KWS erste Gewächshausversuche mit verschiedenen Mikro- Gesellschaft für Biotechnologie mbH organismus-Kombinationen und marktrelevanten Kulturpflanzen durchgeführt. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Univ.-Prof. Dr. Gabriele Berg Institut für Umweltbiotechnologie – TU Graz BUSINESS MENTOR|INNEN Christian Gerstädt, MBA Rechtsanwalt DI Walter Steinmayr Kwizda Agro GmbH CIS Die Firma CIS bietet systematisch-quantitative Grundlagen für Entscheidungen in der Consulting in Industrial Statistics Erprobungsplanung und -durchführung sowie in der Produktüberwachung in Industrie- Dr. Nikolaus Haselgruber unternehmen. Dabei werden modernste Verfahren der Statistik und Numerik mit Er- Eva Haselgruber­Muchwitsch fahrungswerten aus der jeweiligen Entwicklungshistorie kombiniert. Diese sind für ver- info@cis­on.com schiedenste Produkte anwendbar und werden auch als individuelle Software-Lösungen www.cis­on.com angeboten. Insbesondere die Produktvalidierung kann so bezüglich Zeitaufwand und Kos- ten optimiert werden. Das Unternehmen erhielt von den meisten Kunden Folgeaufträge, die Auslastung für 2011 lag bereits Ende 2010 bei etwa 100 Prozent. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Univ.Prof. DI. Dr. Ernst Stadlober Institut für Statistik – TU Graz Complemus Das Unternehmen Complemus entwickelt Abfüllanlagen für unterschiedlichste Abfüll- Florian Reiter mengen und Qualitäten von Bieren. Mithilfe eines neuartigen Abfüllkopfes werden nicht Martina Frieser nur Zeit- und Arbeitsaufwand, sondern auch Verluste bei der Abfüllung minimiert. Das office@complemus.at Flaschenabfüllsystem kann aufgrund des modularen Aufbaus je nach Anforderung von www.complemus.at der privaten Wohnzimmerbrauerei bis hin zur professionellen Kleinbrauerei eingesetzt werden. Im April 2010 präsentierte sich die heuer gegründete Complemus GmbH auf der heimi- schen Bierstaatsmeisterschaft. Die Anlagen sind seit Juni im Verkauf und das Patent ist erteilt worden. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Ass.Prof. DI Dr. Michael Bader Institut für Maschinenelemente und Entwicklungsmethodik – TU Graz BUSINESS MENTOR|INNEN Mag. Walter Swatek Berater Alois Gratzer Braumeister
  • 26. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 22 Dr. Lanz-Sitz Eduard Lanz, Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Sportorthopädie, Dr. Eduard Lanz hat ein patentiertes Konzept für Autositze entwickelt, das nicht nur die Form des Bewe- dr.lanz@aon.at gungsapparates, sondern auch dessen Funktion berücksichtigt. Dieses ermöglicht ein völ- www.sportarzt.at lig neues Sitzgefühl und vor allem ein gesundes Sitzen. Es entlastet Schultern, Nacken, Lendenwirbelsäule und Bandscheiben und beugt so Verspannungen und Rückenschmer- zen vor. Im vergangenen Jahr wurde verstärkt daran gearbeitet, das Sitz-Konzept, welches sich auch für Flugzeuge, Eisenbahnen, Nutzfahrzeugen und Büromöbeln eignet, in der Auto- mobilindustrie zu etablieren. BUSINESS MENTOR|INNEN Mag. Gerhard Krammer Konsulent gillout.com Gillout.com produziert und vertreibt Inhalte zum Thema Outdoorsport, Extremsport und Mag. (FH) Andreas Troger Umwelt. Diese spannende Themenkombination ergibt sich aus einem gesteigerten Inte- andreas.troger@gillout.com resse von Outdoorsportlern ihr “Sportfeld”, die Natur sauber zu halten und sich aktiv für www.gillout.com den Umweltschutz zu engagieren. Die technische Innovation des Projekts liegt in einem bisher einzigartigen Recherchetool, das es erlaubt die Lesegewohnheiten der User zu ana- lysieren und die Ergebnisse direkt in die Contentgenerierung miteinfließen zu lassen.  Zu den Kerngeschäftszweigen gehören der Contentverkauf an andere Medienplattformen sowie die Schaltung von Werbeanzeigen auf gillout.com. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Mag. Heinz Wittenbrink Studiengang Journalismus und Public Relations (PR) – FH Joanneum BUSINESS MENTOR|INNEN Dr. Reinhard Neudorfer Digitalherz InFact Bei InFact geht es um die Entwicklung eines schnellen Infektions-Detektionssystems zur Dr. Eva Sigl frühzeitigen Erkennung von Wundinfektion. Dieses basiert auf einer Kombination von Dr. Andrea Heinzle verschiedenen Enzymen des menschlichen Immunsystems und ermöglicht den sicheren infact@gmx.at Nachweis einer Infektion bereits vor ihrer Manifestation. Das Produkt kann in Form eines Testkits von niedergelassenen ÄrztInnen, in Spitälern und im Heimpflegebereich an- gewendet werden. Mithilfe von InFact können Behandlungsdauer und Therapiekosten enorm reduziert werden. Eine im vergangenen Jahr durchführte Studie in Holland zur Testung des Systems lie- ferte ausgezeichnete Ergebnisse und stellt einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Markt- reife dar. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Georg Gübitz Institut für Umweltbiotechnologie – TU Graz BUSINESS MENTOR|INNEN Dr. Kirsten Tangemann Quadris Consulting GmbH Dr. Peter Amersdorfer Diagnonet e.U.
  • 27. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 23 mamtam mamtam hat eine Software entwickelt, die es erlaubt, große Archive von Radio- und Univ.­Prof. DI Dr. Wolfgang Slany Fernsehanstalten nach in Sendungen ausgesprochenen Wörtern zu durchsuchen. Gesuch- Mag. Thomas Vlk te Schlagworte können direkt ab der jeweiligen Position im Audio- oder Videoclip wie- wolfgang.slany@mamtam.com dergegeben werden. Während des Abspielens eines Clips können an jeder Stelle Kommen- thomas.vlk@mamtam.com tare angelegt werden. Darüber hinaus macht die neue Technologie Multimedia-Inhalte www.mamtam.com flexibel auf Handys und Smartphones nutzbar. Letztes Jahr wurde ein Prototyp für die amerikanische Serie “Scrubs” fertiggestellt. Nun wird im internationalen Umfeld intensiv nach Kunden, Kooperations- und Finanzie- rungspartnern gesucht. BUSINESS MENTOR|INNEN Mag. Thomas Bereuter val IP Ltd.&Co KG DI Gerhard Greiner INFONOVA GmbH SCHLUMOSED Bei Schlumosed geht es um die Reinigung von Abwasser. Mithilfe eines speziellen Mess- DI Wolfgang Titz geräts kann der Reinigungsprozess mit geringerem Energie- und Chemikalieneinsatz lupus78@gmx.at durchgeführt werden. Hierbei nutzt Projektinitiator Wolfgang Titz den Effekt der “Ver- bandbildung” im Absetzverhalten des Schlammes. Über die 24 Stunden pro Tag erho- benen Messdaten kann in jeder Kläranlage, die nach dem aeroben Belebungsverfahren reinigt, die Verbandbildung gefördert und somit eine optimale Reinigung gewährleistet werden. Ein weiteres Messgerät wurde fertiggestellt, das die Dosierung der teuren Flockungsmit- tel bei der Fest-Flüssig-Trennung des Schlammes optimiert. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Univ.-Prof. DI Dr. Harald Kainz Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau – TU Graz Single Cell Dimensions Das Biotech-Unternehmen entwickelt Diagnoseverfahren zum Nachweis von genetischen Assoz. Prof. PD Dr. Jochen Geigl Veränderungen in der menschlichen Erbinformation. Der Fokus liegt auf Proben, bei de- ao.Univ.­Prof. Mag. DDr. Erwin Petek nen wenig Ausgangsmaterial zur Verfügung steht (Einzelzellen). Das Anwendungsge- jochen.geigl@medunigraz.at biet erstreckt sich von der Reproduktionsmedizin bis hin zur Tumorgenetik. Beispielswei- se können mittels Polkörperdiagnostik die Erfolgsaussichten einer künstlichen Befruch- tung wesentlich erhöht werden. Die Firma betreut mittlerweile vier Kinderwunschzentren und arbeitet seit 2011 gemein- sam mit den Med Unis Graz und Innsbruck sowie Roche Diagnostics an einem Projekt zum Thema Brust- und Prostatakrebs. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher Institut für Humangenetik – Med Uni Graz BUSINESS MENTOR|INNEN Dr. MAS Michael Schenk Kinderwunsch Institut Schenk GmbH
  • 28. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 24 Stirzone Stirzone bietet Dienstleistungen bei der Entwicklung, Optimierung und Einführung des DI Dr. Thomas Weinberger sogenannten Rührreib-Schweißverfahrens. Dieses ermöglicht die Verbindung von Mate- DI Gunter Figner rialien, die bisher als nicht verschweißbar galten. Weitere Vorteile des Verfahrens sind thomas.weinberger@stirzone.at die hohe Qualität, einfache Automatisierbarkeit sowie Umwelt- und Arbeitsplatzfreund- gunter.figner@stirzone.at lichkeit. www.stirzone.at Derzeit wird ein patentiertes Verfahren zum Schweißen von Stahl realisiert. Die Erpro- bung für diverse industrielle Anwendungen und erste Firmenprojekte wurden erfolg- reich durchgeführt. Noch 2011 soll eine eigene Rührreibschweißanlage, die gemeinsam mit der Firma HAGE entwickelt wird, in Betrieb gehen. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Em.Univ.-Prof. DI Dr. Horst-Hannes Cerjak Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik, –TU Graz BUSINESS MENTOR|INNEN DI Thomas E. Rossegger ISOVOLTAIC GmbH Sunnybag Sunnybag entwickelt und erzeugt modische Umhängetaschen und Rucksäcke. Das Spe- Ing. Stefan Ponsold, BSC zielle daran ist, dass an der Außenseite der Taschen biegbare, wasserfeste Solarpaneele stefan.ponsold@sunnybag.at angebracht sind, die laufend - auch bei Schlechtwetter - einen mitgelieferten Hochleistungs- www.sunnybag.at akku aufladen. Dieser Akku ist wiederum mit einem USB-Ausgang versehen, an dem sämtliche Mobiltelefone, mp3-Player, iPods, Navigationsgeräte etc. jederzeit und über- all umweltfreundlich geladen werden können. Sunnybag wurde 2011 sowohl beim Fast Forward Award (Innovationspreis Steiermark) als auch beim Clean Tech Media Award, dem deutschen Umweltpreis, ins Finale no- miniert. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN DI Dr. Hans Lercher Studiengang Innovationsmanagement – FH Campus02 BUSINESS MENTOR|INNEN DI (FH) Jan Karlsson MAKAVA Delighted GesbR Heimo Lercher I­Punkt Werbeagentur GmbH Mag. Heimo Maieritsch Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH DI (FH) Michael Wihan MAKAVA Delighted GesbR xFace xFace bietet Produkte und Dienstleistungen für den Entwurf von eingebetteten Systemen. DI Dr. Johannes Wolkerstorfer Das sind elektronische Schaltungen, die beispielsweise in Fahrzeugen oder Mobiltelefo- johannes.wolkerstorfer@xface.at nen meist unsichtbar Steuerungs-, Überwachungs- oder Datenverarbeitungsaufgaben www.xface.at erfüllen. Durch die Entwicklung von digitalen Hardware-Modulen und deren Integra- tion in Software werden innovative und individuelle Lösungen für Forschungsprojekte und industrielle Auftraggeber möglich. Im letzten Jahr konnten zwei Neukunden gewonnen und xFaceStream-Lizenzen ver- kauft werden. Weiters ist xFace seit kurzem an der Entwicklung von zwei Mixed-Signal- Chips beteiligt. AKADEMISCHE MENTOR|INNEN Prof. Roderick Bloem Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie – TU Graz BUSINESS MENTOR|INNEN Alexander Gauby RF­iT Solutions GmbH
  • 29. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 25 ALUMNI Als “Alumni” bezeichnet der Science Park Graz seine GründerInnen nach der offiziellen Betreuungszeit von maximal 24 Monaten. Aber auch darüber hinaus steht das Gründungszentrum immer mit Rat und Tat zur Seite. adrivo Sportpresse Tätigkeit | Erstellung und Vertrieb exklusiver, maßgeschnei­ Manuel Sperl derter redaktioneller Inhalte sowie Publikation diverser Mike Wiedel Medien u.a. Motorsport­Magazin.com www.adrivo­media.com Branche | Medien AGLYCON Spreitz & Sprenger Tätigkeit | Produktion und Vermarktung von neuartigen Dr. Josef Spreitz Spezialchemikalien für pharmazeutische und chemische DI Friedrich Sprenger Forschung www.aglycon.at Branche | Chemie all via photonics Tätigkeit | Produktentwicklung und Dienstleistungen im DI Dr. Abdulrasagh Aziz Bereich der Photonik DI Kirmanj Aziz www.allviaphotonics.com Branche | Optische, medizinische und mechatronische Technologien Bongfish Tätigkeit | Entwicklung und elektronischer Vertrieb von DI Klaus Hufnagl­Abraham Computerspielen DI Michael Putz www.bongfish.com Branche | Computer­Entertainment­Industrie BYTEPOETS Tätigkeit | Consulting, Design und Entwicklung für Ing. Markus Barta Desktop, Mobile und Web DI Martin Brugger DI Martin Höller www.bytepoets.com www.line­producer.com Branche | IT Dienstleistungen
  • 30. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 26 Cryoshelter Tätigkeit | Entwicklung von Erdgastanks für LKW Dr. Matthias Rebernik www.cryoshelter.com Branche | Automotive DR. ANGERER MARKETING Tätigkeit | International branchenübergreifende Marke­ INTERNATIONAL tingberatung mit den Schwerpunkten Marktforschung, Dr. Thomas Angerer Consulting und Umsetzungsbegleitung www.Dr­Angerer.com Branche | Unternehmensberatung & Marktforschung DR YIELD Tätigkeit | Entwicklung und Vermarktung von Spezialsoft­ software & solutions GmbH ware für die Halbleiterindustrie und Photovoltaikersteller Dr. Dieter Rathei www.dryield.com Branche | Semiconductor Equipment, Photovoltaik easyMOBIZ Tätigkeit | Beratung, Konzeption und Umsetzung von mobile IT solutions GmbH Software (Mobile Apps) für SmartPhones und Tablets mit DI Rudolf Schamberger Schwerpunkt auf Android, BlackBerry sowie iPhone – www.easyMOBIZ.com iPad  www.ayControl.com Branche | Informations­ und Kommunikations technologie (IKT) – Telekommunikation eLibera Tätigkeit | Vier Tätigkeitsbereiche DI Ilias Lazaridis libBusiness › B2B Lösungen in Form einer Kundenplatt­ DI Matthias Meisenberger form bis hinzu zu komplexen Shop­Lösungen www.elibera.com libLounge › Befragungsplattform inklusive eines Branche | Softwareentwicklung und Consulting komplexen Reportings für Auswertungen libCenter › Shoppingcity CMS für APPs (iOS, Android, Nokia) inklusive Navigation und Gutscheinsystem libApps › APPs für alle gängigen Plattformen (iOS, Android, Nokia) Fluid Forms Tätigkeit | Entwicklung und Vermarktung von individua­ Mag. Hannes Walter, BSC lisierten Designprodukten und Software Dipl.­Des. Stephen Williams www.fluid­forms.com Branche | Individual Design und AlgorithmicDesign Software Gridlab Tätigkeit | Optimierung, Effizienzsteigerung und strö­ Dr. Hermann Maier mungstechnische Risikominimierung industrieller Groß­ www.gridlab.at anlagen Branche | Engineering & Consulting für Anlagenbau
  • 31. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 27 Iuvaris Tätigkeit | Dienstleistung im Bereich der Software­Ent­ DI Daniel Rüdisser wicklung für technische und wissenschaftliche Anwen­ www.iuvaris.com dungen Branche | IT Dienstleistungen Kielsteg Bauelemente Tätigkeit | Produktentwicklung und Materialoptimierung DI Stefan Krestel zur Herstellung von neuartigen Großbauteilen für den www.kielsteg.com Holzbau Branche | Holzleimbau und Holztechnologie LCC rail consult Tätigkeit | Bewertung von Eisenbahninfrastruktur mittels DI Dr. Stefan Marschnig Life­Cycle­Costing www.LCCrail.com Branche | Unternehmensberatung – Technik/Technologie Lipometer Tätigkeit | High End Gerät zur Bewertung der individuel­ Prof. Dr. Reinhard Möller len Fettverteilung und Risikoanalyse für Stoffwechsel und www.lipometer.com Hormonstörungen Branche | Medizinische Messtechnik motion code: blue motion code: blue Tätigkeit | Innovative Dienstleistungen im Bereich Yacht­ DI Christopher Gloning naval architecture industrial design design, Industriedesign und Archtitektur DI Christian Gumpold www.motioncodeblue.com Branche | Industrial Design, Naval Architecture Microinnova Engineering Tätigkeit | Prozessentwicklung, Engineering, Mikrostruk­ Dr. Dirk Kirschneck turierte Apparate und Anlagendesign und Inbetriebnah­ www.microinnova.com me im Bereich der Mikroverfahrenstechnik Branche | Technisches Büro für Verfahrenstechnik Nanocuir Tätigkeit | Produktion von Lederwerkstoffen für die le­ DI Dr. Remy Stoll der verarbeitende Industrie www.nanocuir.com Branche | Kunststoffverarbeitende Industrie Software pba3 Tätigkeit | Entwicklung von neuartigen antimikrobiel­ Dr. Peter Hecht len und anti­endotoxischen Wirkstoffen zur Bekämpfung DI Dr. Karl Lohner Antibiotika­resistenter Bakterien und Endotoxin indu­ Dr. Kirsten Tangemann zierten Erkrankungen sowie deren Anwendung im medi­ Branche | Biotech ­ Research and Development zinisch­technischen Bereich
  • 32. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 28 smaXtec Tätigkeit | Herstellung eines Sensorsystems samt Zubehör Mario Fallast für Rinder DI Dr. Stefan Rosenkranz Dr. Alexis Cukier www.smaxtec.com Branche | Produktentwicklung, Landwirtschaft, Nutztierhaltung Snowreporter Tätigkeit | IT­Lösungen für Tourismusbetriebe Martin Moser Andreas Zobl www.snowreporter.com www.windreporter.com Branche | Informationstechnologie spintower Tätigkeit | Herstellung von Embedded­Computing­Syste­ DI Mario Schwaiger men (Hard­ und Software) Mag. Marco Schwaiger www.spintower.eu Branche | Kommunikationselektronik Sprache Direkt Tätigkeit | Vermittlung professioneller, telefonischer Dol­ Nikolas Strobl, B.A., MSC metschdienste www.sprachedirekt.at Branche | Allgemeine Dienstleistungen Tyromotion Tätigkeit | Entwicklung und Vermarktung von mechatro­ DI Dr. Alexander Kollreider nischen Rehabilitationsgeräten Dr. David Ram www.tyromotion.at Branche | Medizintechnik Vascops Tätigkeit | Entwicklung und Vertrieb von Diagnosesyste­ Dr. Thomas Gasser men für die Gefäßmedizin Mag. Carmen Gasser Dr. Martin Auer www.vascops.com Branche | Medizintechnik Verkehrplus Tätigkeit | Prognose, Planung und Strategieberatung im DI Dr. Markus Frewein Bereich der Verkehrsplanung, der Verkehrstechnik und der DI Dr. Ulrich Bergmann Mobilitätsforschung Dr. Martin Berger www.verkehrplus.at Branche | Forschung, Planung und Consulting
  • 33. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 29 YLOG Tätigkeit | Produkte und Dienstleistungen im Bereich der DI Heinrich Amminger Distributionslogistik moderner Warenlager Ing. Martin Trummer www.ylog.at Branche | Warenlogistik für Kleingüter Youspi Tätigkeit | Kundenorientierte Produktentwicklung der DI Andrei Parvu Schnittstellen zwischen Mensch und Produkt DI Hannes Robier www.youspi.com Branche | Dienstleister / IT ­ Produktentwicklung
  • 34. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 30 MICHAEL WIMMER, BRIGHT YELLOW FUTURE “NEUE IDEEN MÜSSEN SCHWIMMEN LERNEN. UND DAS IM OZEAN DES MARKTES. DER SCIENCE PARK GRAZ MIT SEINEM SENSATIO­ NELLEN, KLEINEN TEAM SCHAUT UNS GRÜNDERINNEN BEI UNSEREN SCHWIMMVER­ SUCHEN ÜBER DIE SCHULTER. HILFT, AUS IDEEN UNTERNEHMEN ZU MACHEN, UND AUS MENSCHEN UNTERNEHMERINNEN ­ OHNE DABEI DEN MENSCHEN UND DEN SPASS AN DER SACHE AUS DEN AUGEN ZU VERLIEREN!”
  • 35. SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 // 31 SCIENCE PARK GRAZ 10 | 11 RUND UM DEN SCIENCE PARK GRAZ SCIENCE PARK GRAZ RUND UM DEN