SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Prof. Dr. Torsten Eymann
Universität Bayreuth

ZUR EINFÜHRUNG VON UBIQUITOUS
COMPUTING

TREIBER UND HEMMNISSE IM BLICKFELD SKEPTISCHER
ANWENDER
UC und skeptische Anwender

Wie macht man aus UC eine Innovation?

Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet?

Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT

Vergleichende Fallstudien

Fazit
Technologie ≠ Innovation
Innovation!




                        Geschäftsmodelle
                                               Gesetze und
                              und
                                                 Regeln
                        Dienstleistungen




                                     Technologie
                                                             Beförderer oder
                                                             Bremser von
                                                             Innovation
   Voraussetzung für
   Innovation (z.B. RFID)
RFID koppelt physische und logische
       Welt eng aneinander




                               [Zwicker 2009, S.23]
RFID ermöglicht zunehmende Integration
    und verringert Erfassungskosten


       Manuelle                         RFID
                     Text-    Barcode          Integrierte
        Daten-
                  erkennung   Scannen           Systeme
       eingabe                                               „Logische Welt“



   Grenzkosten
   der Daten-
   erfassung




     IS-Integrationsgrad

                                                             „Physische Welt“




                                                                                [Zwicker 2009, S.22]
RFID-Nutzen ist überall
            in der Logistik ähnlich
• Lokalisierung und
  Identifikation von
  Objekten,

• Lokalisierung und
  Identifikation von
  Personen,

• Überwachung,
  Prozesssteuerung und
  Dokumentation.

                                      [Microsoft HealthBlog]
UC und skeptische Anwender

Wie macht man aus UC eine Innovation?

Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet?

Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT

Vergleichende Fallstudien

Fazit
Die Skepsis der Anwender
High Reliability Organizations (HRO)
Warum müssen HROs grundsätzlich
         skeptisch sein?
• Anticipation:

  – Preoccupation with failure

  – Reluctance to simplify

  – Sensitivity to operations



                                 [Weick/Sutcliffe 2007]
Wie können HROs reagieren?
• Containment:
  – Commitment to resilience
     • Absorb strain and preserve function despite adversity
     • Maintain the ability to return to service from untoward
       events
     • Learn and grow from previous episodes.


  – Deference to expertise


                                          [Weick/Sutcliffe 2007]
Mit anderen Worten…
… kein „Bandwagon Effect“




           ≠
• „Das ‚System Klinik‘ reagiert außerordentlich
  effektiv und dynamisch auf Veränderungen
  und man muss sehr aufpassen, dass dieser
  Dynamik durch Informationstechnologie keine
  Ketten in den Weg gelegt werden […].“




                                          [Zwicker 2009]
…never change a running system?
UC und skeptische Anwender

Wie macht man aus UC eine Innovation?

Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet?

Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT

Vergleichende Fallstudien

Fazit
In welchen Schritten überzeugt man
       skeptische Anwender?




                     http://aisel.aisnet.org/icis1995/4
Prozeßmodell zur Wirkungsweise von
          IT-Innovationen


                         Conversion                   Use                     Competitive
                          Process                   Process                    Process



                                                                                          Organizational
           Investments                   Assets                     Impacts
                                                                                          Performance
                    Management/
                 Conversion Activities            Appropriate Use             Competitive Dynamics




Wie wirtschaftlich
     ist es?

                                                                                              [Soh/Markus 1995]
Prozeßmodell zur Wirkungsweise von
          IT-Innovationen


                         Conversion                    Use                     Competitive
                          Process                    Process                    Process



                                                                                           Organizational
           Investments                   Assets                      Impacts
                                                                                           Performance
                    Management/
                 Conversion Activities             Appropriate Use             Competitive Dynamics




Wie wirtschaftlich                                Wer wird es
     ist es?                                      einsetzen?

                                                                                               [Soh/Markus 1995]
Prozeßmodell zur Wirkungsweise von
          IT-Innovationen


                         Conversion                    Use                     Competitive
                          Process                    Process                    Process



                                                                                           Organizational
           Investments                   Assets                      Impacts
                                                                                           Performance
                    Management/
                 Conversion Activities             Appropriate Use             Competitive Dynamics




Wie wirtschaftlich                                                                      Wie wird es uns
                                                  Wer wird es
     ist es?                                                                             verändern?
                                                  einsetzen?

                                                                                               [Soh/Markus 1995]
Einführung von RFID im Krankenhaus –
   Theoretischer Bezugsrahmen (1)
                                                                 Qualifikation

    Pilotprojekte/                 Management                            fördert (P6
    Erfahrungen
                                                       fördert
                                                        (P7)     Mitarbeiter-
              fördert              Kommunikation                                             A
                                                                 kompetenz
               (P3)


       Planung                       Strategie
                        bestimmt
                          (P2)                                   zählt
                                                                                 fördern
                                                                  zu

  begründet                        Committment

                                          fördert
                                           (P8)
       RFID-                Umwandlung                             (RFID)-         Nutzung
   Investitionen                                                   Assets


              beeinflusst                beeinflusst
                 (P4)                       (P5)



     Anpassung                      IS-Risiko-                              erhöht (
   IT-Infrastruktur                management




                                                                                                 [Zwicker 2009]
Einführung von RFID im Krankenhaus –
   Theoretischer Bezugsrahmen (2)
                                                                       Einschätzung
                                    Qualifikation
                                                                       Privatsphäre
                                            fördert (P6)                          determiniert
                                                                                     (P12)
                          fördert
                           (P7)     Mitarbeiter-
                                                                         Akzeptanz
                                    kompetenz

                                                                                  beeinflusst                       beeinflusst
                                                                                    (P11a)                            (P11b)

                                    zählt                               Mitarbeiter-
                                                    fördern (P10)
                                     zu
                                                                         leistung

                                                                                                  (P14)    Patienten-
                                                                    begünstigt                            zufriedenheit
            fördert
             (P8)
                                                                                                 (P15a)     Effizienz
                                      (RFID)-         Nutzung              (RFID)-
                                      Assets                              Impacts
                                                                                                 (P15b)    Effektivität

            beeinflusst                                             beeinflusst
               (P5)                                                   (P13)                       (P16)      Qualität


          Risiko-                              erhöht (P9a, b)
                                                                      Durchdringung

                                                                                                  soll verbessern (P1a, b, c, d)




                                                                                                                     [Zwicker 2009]
Einführung von RFID im Krankenhaus –
     Theoretischer Bezugsrahmen
                                                                                                    Einschätzung
                                                                 Qualifikation
                                                                                                    Privatsphäre
    Pilotprojekte/                 Management                            fördert (P6)                          determiniert
    Erfahrungen                                                                                                   (P12)
                                                       fördert
                                                        (P7)     Mitarbeiter-
              fördert              Kommunikation                                                      Akzeptanz
                                                                 kompetenz
               (P3)

                                                                                                               beeinflusst                       beeinflusst
       Planung                       Strategie                                                                   (P11a)                            (P11b)
                        bestimmt
                          (P2)                                   zählt                               Mitarbeiter-
                                                                                 fördern (P10)
                                                                  zu
                                                                                                      leistung
  begründet                        Committment
                                                                                                                               (P14)    Patienten-
                                                                                                 begünstigt                            zufriedenheit
                                          fördert
                                           (P8)
                                                                                                                              (P15a)     Effizienz
       RFID-                Umwandlung                             (RFID)-         Nutzung              (RFID)-
   Investitionen                                                   Assets                              Impacts
                                                                                                                              (P15b)    Effektivität

              beeinflusst                beeinflusst                                             beeinflusst
                 (P4)                       (P5)                                                   (P13)                       (P16)      Qualität


     Anpassung                      IS-Risiko-                              erhöht (P9a, b)
                                                                                                   Durchdringung
   IT-Infrastruktur                management

                                                                                                                               soll verbessern (P1a, b, c, d)




                                                                                                                                                  [Zwicker 2009]
UC und skeptische Anwender

Wie macht man aus UC eine Innovation?

Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet?

Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT

Vergleichende Fallstudien

Fazit
Fallstudie 1: Patientensicherheit




                              [Zwicker 2009]
Fallstudie 2: Medikamentensicherheit




                                [Zwicker 2009]
Fallstudie 3: Patientenüberwachung




                               [Zwicker 2009]
Veränderter Bezugsrahmen

                                                                                           Behandlungs-
Innovations-                                                                                  risiko
                       Information            Usability             Fehlerkultur
 kompetenz                                                                                          H14
                                                                                                     (-)
                 H6            H3                  H10                   H9
                 (+)           (+)                 (+)                   (+)                Patienten-
                                                                                            akzeptanz
Datenschutz-           Reputation            Mitarbeiter-             Arbeits-                      H15
   fragen              Projektleiter         Akzeptanz       H8      belastung                      (+)
                                                             (-)

                                              H4     H11
                                                                                            Patienten-
          H5
                         H2
                                                                   Medizingeräte-          zufriedenheit
                         (+)                                       verträglichkeit                 zählt
                                                                                                    zu
                                                                               H13
    UC-
                                             UC-Assets                                     UC-Impacts
Investitionen Umwandlung                                                         Nutzung
                                                     zählt                                         zählt
          H1                                                       H12                              zu
                                                      zu

Expertise ext.                               Mitarbeiter-                 Durch-             Prozess-
                       Qualifikation   H7
  Partner                              (+)
                                             kompetenz                   dringung             qualität




                                                                                                           [Zwicker 2009]
Innovationskompetenz/
        Expertise externer Partner
• „Es ist schwierig, irgendwelche Anwendungen
  aus der Industrie einfach ins klinische Umfeld
  zu übertragen. Das funktioniert meistens
  nicht.“
• „In einem größeren Krankenhaus bzw. bei
  komplexeren Dingen ist es zwingend
  erforderlich, dass die externen Partner über
  fundierte Prozesskenntnisse verfügen.“

                                           [Zwicker 2009]
Fehlerkultur / Durchdringung
• „Erst durch die Fehler,
  die wir erkennen
  können, können wir
  unsere Prozesse
  verbessern. Der
  Dokumentationsaspekt
  ist damit sicherlich ein
  wichtiger Aspekt des
  ganzen Projekts.“


                                [Zwicker 2009]
Usability
• „Hier ist es zu vielen
  Fehlermeldungen
  gekommen, weil es dem
  Nutzungsverhalten
  entspricht, anderweitig
  vorgesehene
  Medikamente dynamisch
  zu nutzen, um im Ernstfall
  für Patienten eine höhere
  Dosis zur Verfügung zu
  haben.“

                                  [Zwicker 2009]
Behandlungsrisiko/ Patientenakzeptanz

• „Die Patienten haben alle gleich ‚ja‘ gesagt und
  waren einverstanden. Der Aspekt ‚mehr
  Sicherheit‘ hat dazu geführt, dass alle gleich
  mitgemacht haben.“

• „Jede Einführung einer Identifikations-
  Technologie löst beim Patienten zunächst einmal
  Misstrauen und Unbehagen aus, da er zunächst
  nicht davon ausgeht, dass er überhaupt in der
  Klinik verwechselt werden kann.“

                                              [Zwicker 2009]
Mitarbeiterakzeptanz/
          Mitarbeiterkompetenz
• „Das versehentliche Einstecken des Armbands
  durch einen Pfleger und dadurch bedingt das
  Auslösen von Fehlalarmen, wenn der sich durch
  den OP-Bereich bewegt hat, waren Probleme.“

• „Mitarbeiter achten sehr genau darauf, dass die
  knappe Ressource Zeit nicht durch die Einführung
  neuer Technologien noch weiter verknappt wird.“


                                             [Zwicker 2009]
UC und skeptische Anwender

Wie macht man aus UC eine Innovation?

Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet?

Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT

Vergleichende Fallstudien

Fazit
Fazit
• „Häufig reichte der […] Nutzen der einzelnen
  Projekte nicht aus. Die Projektbeispiele haben
  oft gezeigt, dass sie technisch prinzipiell
  umsetzbar waren, jedoch konnten viele
  Lösungen wirtschaftlich nicht überzeugen.“




                                           [Zwicker 2009]
RFID im Krankenhaus – Ein
           Leuchtturmprojekt?



„Der große Durchbruch
  war RFID in der Form
  nicht.“


                         [Lighthouse at Folly Island, Charleston]




                                                  [Zwicker 2009]
RFID im Krankenhaus - ein
         Organisationsprojekt!

• „Ich glaube, dass man sich durch die
  Entscheidung über das Bändchen verstärkt
  damit auseinandersetzen muss, wer wirklich
  so ein Bändchen braucht und sich so mehr
  Gedanken über den Patienten macht.“




                                         [Zwicker 2009]
Veränderter Bezugsrahmen

                                                                                           Behandlungs-
Innovations-                                                                                  risiko
                       Information            Usability             Fehlerkultur
 kompetenz                                                                                          H14
                                                                                                     (-)
                 H6            H3                  H10                   H9
                 (+)           (+)                 (+)                   (+)                Patienten-
                                                                                            akzeptanz
Datenschutz-           Reputation            Mitarbeiter-             Arbeits-                      H15
   fragen              Projektleiter         Akzeptanz       H8      belastung                      (+)
                                                             (-)

                                              H4     H11
                                                                                            Patienten-
          H5
                         H2
                                                                   Medizingeräte-          zufriedenheit
                         (+)                                       verträglichkeit                 zählt
                                                                                                    zu
                                                                               H13
    UC-
                                             UC-Assets                                     UC-Impacts
Investitionen Umwandlung                                                         Nutzung
                                                     zählt                                         zählt
          H1                                                       H12                              zu
                                                      zu

Expertise ext.                               Mitarbeiter-                 Durch-             Prozess-
                       Qualifikation   H7
  Partner                              (+)
                                             kompetenz                   dringung             qualität




                                                                                                           [Zwicker 2009]
Eigene Quellen
•   [Eymann et al. (2008)] Eymann, T., Niemann,
    C., Zwicker, F.: Innovating mindfully in
    healthcare IT using RFID technology, in:
    Meckl, R., Rongping, M., Fanchem M. (Hrsg.):
    Technology and Innovation Management.
    Oldenbourg, München (2008), S. 121-130

•   [Müller et al. (2003a)] Müller, G., Kreutzer,
    M., Strasser, M., Eymann, T., Hohl, A.,
    Nopper, N., Sackmann, S., Coroamă, V.:
    Geduldige Technologie für ungeduldige
    Patienten: Führt Ubiquitous Computing zu
    mehr Selbstbestimmung? In: Mattern, F.
    (Hrsg.): Total vernetzt – Szenarien einer
    informatisierten Welt. Springer, Berlin
    (2003), S. 159-186.

•   [Zwicker et al. (2006)] Zwicker, F., Reiher, M.,
    Eymann, T.: RFID im Krankenhaus – neue
    Wege in der Logistik, in: Eymann, T., Hampe,
    F., Koop, A., Niemann, C. (Hrsg.): Mobiles
    Computing in der Medizin. Shaker Verlag,
    Aachen (2006), S. 68-74.
Prof. Dr. Torsten Eymann
Universität Bayreuth

ZUR EINFÜHRUNG VON UBIQUITOUS
COMPUTING

TREIBER UND HEMMNISSE IM BLICKFELD SKEPTISCHER
ANWENDER

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Forum naprednih tehnologija 2015, Niš, Opis
Forum naprednih tehnologija 2015, Niš, OpisForum naprednih tehnologija 2015, Niš, Opis
Diseño de proyectos efectivos
Diseño de proyectos efectivosDiseño de proyectos efectivos
Diseño de proyectos efectivos
janethpilargarcia
 
Previna os Afogamentos
Previna os AfogamentosPrevina os Afogamentos
Previna os Afogamentos
Robson Peixoto
 
Unit Seven: The Stone Age
Unit Seven: The Stone AgeUnit Seven: The Stone Age
Unit Seven: The Stone Age
Antonio
 
Lego mins
Lego minsLego mins
Lego mins
Edwar Perez
 
EPA Konferencija - zakljicc 2016-02-24
EPA Konferencija - zakljicc 2016-02-24EPA Konferencija - zakljicc 2016-02-24
Decameron panama 2011
Decameron panama 2011Decameron panama 2011
Decameron panama 2011
neira320
 
Features and highlights
Features and highlightsFeatures and highlights
Features and highlights
Sophia zheng
 
Tabla de autos
Tabla de autosTabla de autos
Tabla de autosui_xola
 
A escassez de água começa no período de chuvas
A escassez de água começa no período de chuvasA escassez de água começa no período de chuvas
A escassez de água começa no período de chuvasAgricultura Sao Paulo
 
Melhores práticas para seleção de proteção auditiva
Melhores práticas para seleção de proteção auditiva Melhores práticas para seleção de proteção auditiva
Melhores práticas para seleção de proteção auditiva
Robson Peixoto
 
Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti
Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti
Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti
Педагошко друштво информатичара Србије
 

Andere mochten auch (13)

Forum naprednih tehnologija 2015, Niš, Opis
Forum naprednih tehnologija 2015, Niš, OpisForum naprednih tehnologija 2015, Niš, Opis
Forum naprednih tehnologija 2015, Niš, Opis
 
Diseño de proyectos efectivos
Diseño de proyectos efectivosDiseño de proyectos efectivos
Diseño de proyectos efectivos
 
Carta a mi mama
Carta a mi mamaCarta a mi mama
Carta a mi mama
 
Previna os Afogamentos
Previna os AfogamentosPrevina os Afogamentos
Previna os Afogamentos
 
Unit Seven: The Stone Age
Unit Seven: The Stone AgeUnit Seven: The Stone Age
Unit Seven: The Stone Age
 
Lego mins
Lego minsLego mins
Lego mins
 
EPA Konferencija - zakljicc 2016-02-24
EPA Konferencija - zakljicc 2016-02-24EPA Konferencija - zakljicc 2016-02-24
EPA Konferencija - zakljicc 2016-02-24
 
Decameron panama 2011
Decameron panama 2011Decameron panama 2011
Decameron panama 2011
 
Features and highlights
Features and highlightsFeatures and highlights
Features and highlights
 
Tabla de autos
Tabla de autosTabla de autos
Tabla de autos
 
A escassez de água começa no período de chuvas
A escassez de água começa no período de chuvasA escassez de água começa no período de chuvas
A escassez de água começa no período de chuvas
 
Melhores práticas para seleção de proteção auditiva
Melhores práticas para seleção de proteção auditiva Melhores práticas para seleção de proteção auditiva
Melhores práticas para seleção de proteção auditiva
 
Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti
Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti
Forum naprednih tehnologija - Oni su deo budućnosti
 

Ähnlich wie Einführung von Ubiquitous Computing - Treiber und Hemmnisse im Blickfeld skeptischer Anwender

Lost in translation – ein praktischer Wegweiser
Lost in translation – ein praktischer WegweiserLost in translation – ein praktischer Wegweiser
Lost in translation – ein praktischer WegweiserDigicomp Academy AG
 
Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10
Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10
Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10Frederico Baumann
 
Car It Und Cloud
Car It Und CloudCar It Und Cloud
Car It Und CloudJanAppl
 
Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...
Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...
Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...
Digicomp Academy AG
 
Tisson & Company IT Management - Innovationsmanagement
Tisson & Company IT Management - InnovationsmanagementTisson & Company IT Management - Innovationsmanagement
Tisson & Company IT Management - Innovationsmanagement
Horst Tisson
 
Leistungsportfolio der ICT
Leistungsportfolio der ICTLeistungsportfolio der ICT
Leistungsportfolio der ICT
Chris H. Leeb
 
Strategien für Corporate Data Management
Strategien für Corporate Data ManagementStrategien für Corporate Data Management
Strategien für Corporate Data Management
Boris Otto
 
Business Consulting Präsentation
Business Consulting PräsentationBusiness Consulting Präsentation
Business Consulting PräsentationFrederico Baumann
 
Berlin Startup Insights Projektvorstellung
Berlin Startup Insights ProjektvorstellungBerlin Startup Insights Projektvorstellung
Berlin Startup Insights Projektvorstellungberlinstartupinsights
 
knowtech2011-Verwaltung2.0
knowtech2011-Verwaltung2.0knowtech2011-Verwaltung2.0
knowtech2011-Verwaltung2.0
TwentyOne AG
 
Bausteine für ein Enterprise 2.0 Vorgehensmodell
Bausteine für ein Enterprise 2.0 VorgehensmodellBausteine für ein Enterprise 2.0 Vorgehensmodell
Bausteine für ein Enterprise 2.0 VorgehensmodellJoachim Niemeier
 
Social Workspace als Herausforderung für die IT-Organisation
Social Workspace als Herausforderung für die IT-OrganisationSocial Workspace als Herausforderung für die IT-Organisation
Social Workspace als Herausforderung für die IT-Organisation
acentrix GmbH
 
Cogneon Praesentation 100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19
Cogneon Praesentation  100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19Cogneon Praesentation  100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19
Cogneon Praesentation 100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19Simon Dueckert
 
SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch)
 SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch) SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch)
SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch)
SwissQ Consulting AG
 
Enterprise 2.0 community webcast weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...
Enterprise 2.0 community webcast   weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...Enterprise 2.0 community webcast   weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...
Enterprise 2.0 community webcast weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...
N:Sight Research GmbH
 
Tuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl FolienTuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl Folienguest49e60a
 
Home Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten Arbeitsplatz
Home Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten ArbeitsplatzHome Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten Arbeitsplatz
Home Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten Arbeitsplatz
Thorsten Riemke-Gurzki
 

Ähnlich wie Einführung von Ubiquitous Computing - Treiber und Hemmnisse im Blickfeld skeptischer Anwender (20)

Lost in translation – ein praktischer Wegweiser
Lost in translation – ein praktischer WegweiserLost in translation – ein praktischer Wegweiser
Lost in translation – ein praktischer Wegweiser
 
Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10
Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10
Sieber&partners unternehmenspräsentation-v10
 
Car It Und Cloud
Car It Und CloudCar It Und Cloud
Car It Und Cloud
 
Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...
Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...
Benötigt IT Service Management einen kulturellen Wandel? Oder: warum ITSM-Pro...
 
Tisson & Company IT Management - Innovationsmanagement
Tisson & Company IT Management - InnovationsmanagementTisson & Company IT Management - Innovationsmanagement
Tisson & Company IT Management - Innovationsmanagement
 
Leistungsportfolio der ICT
Leistungsportfolio der ICTLeistungsportfolio der ICT
Leistungsportfolio der ICT
 
Strategien für Corporate Data Management
Strategien für Corporate Data ManagementStrategien für Corporate Data Management
Strategien für Corporate Data Management
 
Business Consulting Präsentation
Business Consulting PräsentationBusiness Consulting Präsentation
Business Consulting Präsentation
 
Berlin Startup Insights Projektvorstellung
Berlin Startup Insights ProjektvorstellungBerlin Startup Insights Projektvorstellung
Berlin Startup Insights Projektvorstellung
 
knowtech2011-Verwaltung2.0
knowtech2011-Verwaltung2.0knowtech2011-Verwaltung2.0
knowtech2011-Verwaltung2.0
 
Bausteine für ein Enterprise 2.0 Vorgehensmodell
Bausteine für ein Enterprise 2.0 VorgehensmodellBausteine für ein Enterprise 2.0 Vorgehensmodell
Bausteine für ein Enterprise 2.0 Vorgehensmodell
 
Social Workspace als Herausforderung für die IT-Organisation
Social Workspace als Herausforderung für die IT-OrganisationSocial Workspace als Herausforderung für die IT-Organisation
Social Workspace als Herausforderung für die IT-Organisation
 
metafinanz Unternehmensprofil
metafinanz Unternehmensprofilmetafinanz Unternehmensprofil
metafinanz Unternehmensprofil
 
Cogneon Praesentation 100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19
Cogneon Praesentation  100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19Cogneon Praesentation  100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19
Cogneon Praesentation 100 Jahre Wissensmanagement 2007 09 19
 
Plattformvergleich
PlattformvergleichPlattformvergleich
Plattformvergleich
 
SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch)
 SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch) SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch)
SwissQ Agile Trends & Benchmarks 2012 (Deutsch)
 
Enterprise 2.0 community webcast weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...
Enterprise 2.0 community webcast   weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...Enterprise 2.0 community webcast   weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...
Enterprise 2.0 community webcast weiterentwicklung erfolgreicher e20 initia...
 
Interview stephan schnieber
Interview stephan schnieberInterview stephan schnieber
Interview stephan schnieber
 
Tuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl FolienTuws08 Wl Folien
Tuws08 Wl Folien
 
Home Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten Arbeitsplatz
Home Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten ArbeitsplatzHome Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten Arbeitsplatz
Home Improvement - Vom Intranet zum kosteneffizienten Web-basierten Arbeitsplatz
 

Mehr von Torsten Eymann

Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Torsten Eymann
 
Electronic Signatures - Technical Foundations
Electronic Signatures - Technical FoundationsElectronic Signatures - Technical Foundations
Electronic Signatures - Technical Foundations
Torsten Eymann
 
Digitale Transformation: Chancen und Risiken
Digitale Transformation: Chancen und RisikenDigitale Transformation: Chancen und Risiken
Digitale Transformation: Chancen und Risiken
Torsten Eymann
 
Wirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und Herausforderungen
Wirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und HerausforderungenWirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und Herausforderungen
Wirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und Herausforderungen
Torsten Eymann
 
Philosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - Overview
Philosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - OverviewPhilosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - Overview
Philosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - Overview
Torsten Eymann
 
2010 Karlsruhe Nachwuchs
2010 Karlsruhe Nachwuchs2010 Karlsruhe Nachwuchs
2010 Karlsruhe Nachwuchs
Torsten Eymann
 
On managing risk in service-oriented information systems
On managing risk in service-oriented information systemsOn managing risk in service-oriented information systems
On managing risk in service-oriented information systems
Torsten Eymann
 

Mehr von Torsten Eymann (7)

Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
 
Electronic Signatures - Technical Foundations
Electronic Signatures - Technical FoundationsElectronic Signatures - Technical Foundations
Electronic Signatures - Technical Foundations
 
Digitale Transformation: Chancen und Risiken
Digitale Transformation: Chancen und RisikenDigitale Transformation: Chancen und Risiken
Digitale Transformation: Chancen und Risiken
 
Wirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und Herausforderungen
Wirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und HerausforderungenWirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und Herausforderungen
Wirtschaftsflinderer 2016 Digitale Transformation Chancen und Herausforderungen
 
Philosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - Overview
Philosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - OverviewPhilosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - Overview
Philosophy of Science for Engineers at UPC Barcelona - Overview
 
2010 Karlsruhe Nachwuchs
2010 Karlsruhe Nachwuchs2010 Karlsruhe Nachwuchs
2010 Karlsruhe Nachwuchs
 
On managing risk in service-oriented information systems
On managing risk in service-oriented information systemsOn managing risk in service-oriented information systems
On managing risk in service-oriented information systems
 

Einführung von Ubiquitous Computing - Treiber und Hemmnisse im Blickfeld skeptischer Anwender

  • 1. Prof. Dr. Torsten Eymann Universität Bayreuth ZUR EINFÜHRUNG VON UBIQUITOUS COMPUTING TREIBER UND HEMMNISSE IM BLICKFELD SKEPTISCHER ANWENDER
  • 2. UC und skeptische Anwender Wie macht man aus UC eine Innovation? Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet? Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT Vergleichende Fallstudien Fazit
  • 3. Technologie ≠ Innovation Innovation! Geschäftsmodelle Gesetze und und Regeln Dienstleistungen Technologie Beförderer oder Bremser von Innovation Voraussetzung für Innovation (z.B. RFID)
  • 4. RFID koppelt physische und logische Welt eng aneinander [Zwicker 2009, S.23]
  • 5. RFID ermöglicht zunehmende Integration und verringert Erfassungskosten Manuelle RFID Text- Barcode Integrierte Daten- erkennung Scannen Systeme eingabe „Logische Welt“ Grenzkosten der Daten- erfassung IS-Integrationsgrad „Physische Welt“ [Zwicker 2009, S.22]
  • 6. RFID-Nutzen ist überall in der Logistik ähnlich • Lokalisierung und Identifikation von Objekten, • Lokalisierung und Identifikation von Personen, • Überwachung, Prozesssteuerung und Dokumentation. [Microsoft HealthBlog]
  • 7. UC und skeptische Anwender Wie macht man aus UC eine Innovation? Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet? Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT Vergleichende Fallstudien Fazit
  • 8. Die Skepsis der Anwender
  • 10. Warum müssen HROs grundsätzlich skeptisch sein? • Anticipation: – Preoccupation with failure – Reluctance to simplify – Sensitivity to operations [Weick/Sutcliffe 2007]
  • 11. Wie können HROs reagieren? • Containment: – Commitment to resilience • Absorb strain and preserve function despite adversity • Maintain the ability to return to service from untoward events • Learn and grow from previous episodes. – Deference to expertise [Weick/Sutcliffe 2007]
  • 13. … kein „Bandwagon Effect“ ≠
  • 14. • „Das ‚System Klinik‘ reagiert außerordentlich effektiv und dynamisch auf Veränderungen und man muss sehr aufpassen, dass dieser Dynamik durch Informationstechnologie keine Ketten in den Weg gelegt werden […].“ [Zwicker 2009]
  • 15. …never change a running system?
  • 16. UC und skeptische Anwender Wie macht man aus UC eine Innovation? Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet? Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT Vergleichende Fallstudien Fazit
  • 17. In welchen Schritten überzeugt man skeptische Anwender? http://aisel.aisnet.org/icis1995/4
  • 18. Prozeßmodell zur Wirkungsweise von IT-Innovationen Conversion Use Competitive Process Process Process Organizational Investments Assets Impacts Performance Management/ Conversion Activities Appropriate Use Competitive Dynamics Wie wirtschaftlich ist es? [Soh/Markus 1995]
  • 19. Prozeßmodell zur Wirkungsweise von IT-Innovationen Conversion Use Competitive Process Process Process Organizational Investments Assets Impacts Performance Management/ Conversion Activities Appropriate Use Competitive Dynamics Wie wirtschaftlich Wer wird es ist es? einsetzen? [Soh/Markus 1995]
  • 20. Prozeßmodell zur Wirkungsweise von IT-Innovationen Conversion Use Competitive Process Process Process Organizational Investments Assets Impacts Performance Management/ Conversion Activities Appropriate Use Competitive Dynamics Wie wirtschaftlich Wie wird es uns Wer wird es ist es? verändern? einsetzen? [Soh/Markus 1995]
  • 21. Einführung von RFID im Krankenhaus – Theoretischer Bezugsrahmen (1) Qualifikation Pilotprojekte/ Management fördert (P6 Erfahrungen fördert (P7) Mitarbeiter- fördert Kommunikation A kompetenz (P3) Planung Strategie bestimmt (P2) zählt fördern zu begründet Committment fördert (P8) RFID- Umwandlung (RFID)- Nutzung Investitionen Assets beeinflusst beeinflusst (P4) (P5) Anpassung IS-Risiko- erhöht ( IT-Infrastruktur management [Zwicker 2009]
  • 22. Einführung von RFID im Krankenhaus – Theoretischer Bezugsrahmen (2) Einschätzung Qualifikation Privatsphäre fördert (P6) determiniert (P12) fördert (P7) Mitarbeiter- Akzeptanz kompetenz beeinflusst beeinflusst (P11a) (P11b) zählt Mitarbeiter- fördern (P10) zu leistung (P14) Patienten- begünstigt zufriedenheit fördert (P8) (P15a) Effizienz (RFID)- Nutzung (RFID)- Assets Impacts (P15b) Effektivität beeinflusst beeinflusst (P5) (P13) (P16) Qualität Risiko- erhöht (P9a, b) Durchdringung soll verbessern (P1a, b, c, d) [Zwicker 2009]
  • 23. Einführung von RFID im Krankenhaus – Theoretischer Bezugsrahmen Einschätzung Qualifikation Privatsphäre Pilotprojekte/ Management fördert (P6) determiniert Erfahrungen (P12) fördert (P7) Mitarbeiter- fördert Kommunikation Akzeptanz kompetenz (P3) beeinflusst beeinflusst Planung Strategie (P11a) (P11b) bestimmt (P2) zählt Mitarbeiter- fördern (P10) zu leistung begründet Committment (P14) Patienten- begünstigt zufriedenheit fördert (P8) (P15a) Effizienz RFID- Umwandlung (RFID)- Nutzung (RFID)- Investitionen Assets Impacts (P15b) Effektivität beeinflusst beeinflusst beeinflusst (P4) (P5) (P13) (P16) Qualität Anpassung IS-Risiko- erhöht (P9a, b) Durchdringung IT-Infrastruktur management soll verbessern (P1a, b, c, d) [Zwicker 2009]
  • 24. UC und skeptische Anwender Wie macht man aus UC eine Innovation? Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet? Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT Vergleichende Fallstudien Fazit
  • 28. Veränderter Bezugsrahmen Behandlungs- Innovations- risiko Information Usability Fehlerkultur kompetenz H14 (-) H6 H3 H10 H9 (+) (+) (+) (+) Patienten- akzeptanz Datenschutz- Reputation Mitarbeiter- Arbeits- H15 fragen Projektleiter Akzeptanz H8 belastung (+) (-) H4 H11 Patienten- H5 H2 Medizingeräte- zufriedenheit (+) verträglichkeit zählt zu H13 UC- UC-Assets UC-Impacts Investitionen Umwandlung Nutzung zählt zählt H1 H12 zu zu Expertise ext. Mitarbeiter- Durch- Prozess- Qualifikation H7 Partner (+) kompetenz dringung qualität [Zwicker 2009]
  • 29. Innovationskompetenz/ Expertise externer Partner • „Es ist schwierig, irgendwelche Anwendungen aus der Industrie einfach ins klinische Umfeld zu übertragen. Das funktioniert meistens nicht.“ • „In einem größeren Krankenhaus bzw. bei komplexeren Dingen ist es zwingend erforderlich, dass die externen Partner über fundierte Prozesskenntnisse verfügen.“ [Zwicker 2009]
  • 30. Fehlerkultur / Durchdringung • „Erst durch die Fehler, die wir erkennen können, können wir unsere Prozesse verbessern. Der Dokumentationsaspekt ist damit sicherlich ein wichtiger Aspekt des ganzen Projekts.“ [Zwicker 2009]
  • 31. Usability • „Hier ist es zu vielen Fehlermeldungen gekommen, weil es dem Nutzungsverhalten entspricht, anderweitig vorgesehene Medikamente dynamisch zu nutzen, um im Ernstfall für Patienten eine höhere Dosis zur Verfügung zu haben.“ [Zwicker 2009]
  • 32. Behandlungsrisiko/ Patientenakzeptanz • „Die Patienten haben alle gleich ‚ja‘ gesagt und waren einverstanden. Der Aspekt ‚mehr Sicherheit‘ hat dazu geführt, dass alle gleich mitgemacht haben.“ • „Jede Einführung einer Identifikations- Technologie löst beim Patienten zunächst einmal Misstrauen und Unbehagen aus, da er zunächst nicht davon ausgeht, dass er überhaupt in der Klinik verwechselt werden kann.“ [Zwicker 2009]
  • 33. Mitarbeiterakzeptanz/ Mitarbeiterkompetenz • „Das versehentliche Einstecken des Armbands durch einen Pfleger und dadurch bedingt das Auslösen von Fehlalarmen, wenn der sich durch den OP-Bereich bewegt hat, waren Probleme.“ • „Mitarbeiter achten sehr genau darauf, dass die knappe Ressource Zeit nicht durch die Einführung neuer Technologien noch weiter verknappt wird.“ [Zwicker 2009]
  • 34. UC und skeptische Anwender Wie macht man aus UC eine Innovation? Das Gesundheitswesen – ein innovationsfeindliches Gebiet? Ein angepasstes Prozessmodell zur Einführung von IT Vergleichende Fallstudien Fazit
  • 35. Fazit • „Häufig reichte der […] Nutzen der einzelnen Projekte nicht aus. Die Projektbeispiele haben oft gezeigt, dass sie technisch prinzipiell umsetzbar waren, jedoch konnten viele Lösungen wirtschaftlich nicht überzeugen.“ [Zwicker 2009]
  • 36. RFID im Krankenhaus – Ein Leuchtturmprojekt? „Der große Durchbruch war RFID in der Form nicht.“ [Lighthouse at Folly Island, Charleston] [Zwicker 2009]
  • 37. RFID im Krankenhaus - ein Organisationsprojekt! • „Ich glaube, dass man sich durch die Entscheidung über das Bändchen verstärkt damit auseinandersetzen muss, wer wirklich so ein Bändchen braucht und sich so mehr Gedanken über den Patienten macht.“ [Zwicker 2009]
  • 38. Veränderter Bezugsrahmen Behandlungs- Innovations- risiko Information Usability Fehlerkultur kompetenz H14 (-) H6 H3 H10 H9 (+) (+) (+) (+) Patienten- akzeptanz Datenschutz- Reputation Mitarbeiter- Arbeits- H15 fragen Projektleiter Akzeptanz H8 belastung (+) (-) H4 H11 Patienten- H5 H2 Medizingeräte- zufriedenheit (+) verträglichkeit zählt zu H13 UC- UC-Assets UC-Impacts Investitionen Umwandlung Nutzung zählt zählt H1 H12 zu zu Expertise ext. Mitarbeiter- Durch- Prozess- Qualifikation H7 Partner (+) kompetenz dringung qualität [Zwicker 2009]
  • 39. Eigene Quellen • [Eymann et al. (2008)] Eymann, T., Niemann, C., Zwicker, F.: Innovating mindfully in healthcare IT using RFID technology, in: Meckl, R., Rongping, M., Fanchem M. (Hrsg.): Technology and Innovation Management. Oldenbourg, München (2008), S. 121-130 • [Müller et al. (2003a)] Müller, G., Kreutzer, M., Strasser, M., Eymann, T., Hohl, A., Nopper, N., Sackmann, S., Coroamă, V.: Geduldige Technologie für ungeduldige Patienten: Führt Ubiquitous Computing zu mehr Selbstbestimmung? In: Mattern, F. (Hrsg.): Total vernetzt – Szenarien einer informatisierten Welt. Springer, Berlin (2003), S. 159-186. • [Zwicker et al. (2006)] Zwicker, F., Reiher, M., Eymann, T.: RFID im Krankenhaus – neue Wege in der Logistik, in: Eymann, T., Hampe, F., Koop, A., Niemann, C. (Hrsg.): Mobiles Computing in der Medizin. Shaker Verlag, Aachen (2006), S. 68-74.
  • 40. Prof. Dr. Torsten Eymann Universität Bayreuth ZUR EINFÜHRUNG VON UBIQUITOUS COMPUTING TREIBER UND HEMMNISSE IM BLICKFELD SKEPTISCHER ANWENDER