BREITBAND
 FÜR DEN
HARZKREIS
  Hans-Martin Schulze, Dipl.-Ing.
  Christian Reinboth, Dipl.-Wi.Inf.(FH)


                                          Magdeburg | 17.10.2010
HarzOptics – Optik-Forschung im Harz
•    Produkte

•    OPTOTEACH-Lehrsystem
•    3dB POF-Koppler/Splitter
•    Faserlinsen/Fasertaper
•    LED-Beleuchtung

•    Dienstleistungen

•    Optische Vermessungen
•    Forschung & Entwicklung
•    Consulting & Projektierung

•    Aus- & Weiterbildung

•    Fernlehrgang Technische Optik
•    Azubi-Ausbildung im Technikum
Entwicklung optischer Komponenten




POF-Seitenlichtfasern (mit DieMount GmbH, tti) und WDM-Farbfilter



                                                                    3
Beleuchtungsplanerische
     Simulationen




                          4
Automatisierte LED-Vermessungen




Hochpräzise Selektion von bis zu 400 LED/h nach Farbort und Intensität



                                                                    5
www.harzoptics.de




                    6
Breitband in der Bundesrepublik
                           „Was früher ein Elektrizitätsanschluss oder ein
                           Wasser- oder Abwasseranschluss war, das wird
                           in Zukunft auch ein Breitbandanschluss sein.“

                           - Angela Merkel zur Eröffnung der Cebit 2009

                            „Die flächendeckende Versorgung
                            unseres Landes mit leistungsfähigen
                            Breitbandanschlüssen und der Aufbau
                            von Netzen der nächsten Generation
                            sind wichtige Voraussetzungen für eine
                            schnelle Rückkehr zu wirtschaftlichem
                            Wachstum und steigendem Wohlstand.“

                            - Karl-Theodor zu Guttenberg, 2009
    Foto: Sebastian Zwez




                                                                          7
Breitband in der Bundesrepublik
…unverzichtbare Infrastruktur für:              Foto: BMWi




• Wirtschaft / Industrie (Standortfaktor)
• Attraktivität / Lebensqualität (Wohnraum)
• Schulen / Bildungseinrichtungen (eLearning)
• Grundversorgung (Telepflege / eGovernment)


Dabei existiert eine Versorgungslücke
besonders in den ländlichen Regionen


• 50% aller urbanen Haushalt sind versorgt…
• …aber nur 10% aller Haushalte auf dem Land



                                                             8
Breitband in der Bundesrepublik




                          Stand 2008




                                       9
Breitband in der Bundesrepublik
Stand 2009




                                     10
Breitband in der Bundesrepublik

             Bis Ende 2010:
             Flächendeckend leistungsfähige
             Breitband-Anschlüsse verfügbar


             Bis Ende 2014:
             Anschlüsse mit Übertragungsraten
             von mindestens 50 Mbit/s in ~75%
             aller bundesdeutschen Haushalte


             http://www.zukunft-breitband.de




                                                11
Breitband in Sachsen-Anhalt
West-Ost-Gefälle: 60% aller Haushalte
in Rheinland-Pfalz sind mit Breitband
versorgt, nur 40% in Sachsen-Anhalt


5. Mai 2009: Verabschiedung der
Landesstrategie Breitbandausbau


Bis 2011 stehen 35 Millionen Euro
für den Ausbau zur Verfügung


http://breitband.sachsen-anhalt.de
                                        Karte:
                                        Wikipedia




                                                    12
Zertifizierte Breitband-Berater




                                  13
Zertifizierte Breitband-Berater




                                  14
Definition des Breitband-Begriffs
 Wann gilt ein Internetzugang als „breitbandiger“ Zugang?



                         Upstream = mindestens 128 Kbit/s
                         Downstream = mehr als 128 Kbit/s

             2007



Upstream = mindestens 128 Kbit/s
Downstream = mindestens 2 Mbit/s

                                     2008




                                                            15
Breitband im Landkreis Harz




                              16
Breitband im Landkreis Harz
13 Einheitsgemeinden

Ballenstedt                   Blankenburg
Falkenstein                   Halberstadt
Harzgerode                    Huy
Ilsenburg                     Oberharz (am Brocken)
Osterwieck                    Nordharz
Quedlinburg                   Thale
Wernigerode


2 Verbands-/Verwaltungsgemeinden

VG Vorharz                   VG Gernrode




                                                      17
Verfügbarkeit der Gemeinden im LK




                                    18
Verfügbarkeit der Gemeinden im LK




                                    19
Bedarf an breitbandigem Internet
Orte / Messpunkte




                                        20
Aufgaben des BreitbandZentrums
              Öffentlich-
              keitsarbeit
 Sensibili-   Bedarfs-
sierung BM    erhebung
 Beratung
des Landes
 Kontakte
zu Carriern
 Breitband-    Kontakte
konferenzen   zu Carriern
  Förder-      Antrags-
 beratung     begleitung



                                    21
Breitband-Status im Landkreis Harz
   Versorgungsgrad             Ausgangssituation
   Versorgte Orte              27
   Unterversorgte Orte         95
   Ortschaften insgesamt       112
   Bearbeitungsstand
   Gesamt                      95
   Nicht in Bearbeitung        13
   In Bearbeitung              82
   …davon am Anfang            32
   …davon in der               21
   Antragsphase bewilligt
   …davon bereits              25
   …davon bereits realisiert   4



                                                   22
Bearbeitungsstand
Fördermittel
        Keine oder wenig
        Aktivitäten




                   Phase I

                   Phase II

                   Phase III-V




              Regelausbau
              DTAG



                           23
Ein Blick auf die Technik (I)




                    Spleißmuffe für
                   Glasfaserleitungen



                                    24
Ein Blick auf die Technik (II)


Aktiver
DSLAM




                                  25
Die Zukunft: POF-Heimnetzwerke




                                 26
Ermittlung des Versorgungsbedarfs

Zahl der Unternehmen               x 10
(inkl. Land- & Forstwirtschaft)
Zahl der freiberuflich Tätigen     x5
Zahl der privaten Nutzer           x1


= ergibt in Summe den sogenannten „Breitband-Gleichwert“



  Die Wertigkeit des Vorhabens steigt mit der Höhe der Breitband-
  Gleichwerte; unterhalb eines Breitband-Gleichwertes von 50 ist
  eine Förderung nicht möglich (Ausbau ist keine Pflichtaufgabe).




                                                                    27
Breitband-Förderprogramm des Landes
Zuwendungszweck
Ziel der Förderung ist es, durch die Schaffung einer zuverlässigen,
preiswerten und hochwertigen Breitbandinfrastruktur die Nutzung der
modernen IuK-Technologien in bislang aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen
oder technologischer Restriktionen unterversorgten ländlichen Gebieten zu
ermöglichen und damit insbesondere land- und forstwirtschaftliche
Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Art, Umfang und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung
und besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss zu den zuwendungs-
fähigen Ausgaben. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 87,5 % der
zuwendungsfähigen Ausgaben; maximal 500.000 €.


Förderprogramm läuft bis zum 31.12.2013



                                                                             28
Wie lange dauert ein Förderausbau?
                                                         Abrechnung

                                                       Realisierung

                                         Planung des Anbieters

                                      Bewilligungsbescheid        + 12
                                                                  Mon.
                                    Bearbeitung beim ALFF

                           Stellungnahme Kommunalaufsicht

                          Finalisierung Antrag / Nachweise

                           Rückfragen bei Anbietern

                      Nachweis der Ausbauabsicht

                     Angebotsbewertung

             Beschränkte Ausschreibung

            Erstausschreibung




                                                                      29
Mögliche Problemquellen




                          30
Mögliche Problemquellen




                          31
Fallbeispiel Thale




Fläche: 102.079m²
Höhe: 156 m.ü.NN
Einwohner: 17.014

http://www.thale.de




                                           32
Ausgangssituation in Thale
Ortschaft       Anschlüsse   Unterversorgt
Warnstedt       230          114
Neinstedt       597          224
Stecklenburg    215          215
Thale           5.263        152




                                             33
Bedarfsermittlung Stecklenberg




                                 34
Bedarfsermittlung Stecklenberg




                                 35
Lücken in der Versorgung




                           36
Versorgung per Richtfunk




                           Foto: Qype




                                        37
Richtfunkstrecke – Möglichkeit I




                                   38
Richtfunkstrecke – Möglichkeit II




                                    39
40
Bevölkerungsentwicklung im LSA




Quelle: Statistisches Landesamt



                                     41
Telemedizinische Infrastruktur
               Bis zum Jahr 2010 werden über 7.000
                Hausarztpraxen ersatzlos schließen
                     (knapp 200 in Sachsen-Anhalt)


                    Telepflegerische Anwendungen:


                        Monitoringsysteme (z.B. EKG)
                  Sensorsysteme (z.B. Sturzdetektion)
                  Compliance-Systeme (Medikamente)
                 Digitale Patientenakte (Pflegedienste)
                Notfallsysteme (z.B. Funk-Notfallknopf)
               Komplexsysteme (meist Set-Top-Boxen)



                                                   42
www.laenger-selbstbestimmt-leben.de




                                  43
www.breitbandregion-harz.de




                              44
45

Breitband für den Harzkreis

  • 1.
    BREITBAND FÜR DEN HARZKREIS Hans-Martin Schulze, Dipl.-Ing. Christian Reinboth, Dipl.-Wi.Inf.(FH) Magdeburg | 17.10.2010
  • 2.
    HarzOptics – Optik-Forschungim Harz • Produkte • OPTOTEACH-Lehrsystem • 3dB POF-Koppler/Splitter • Faserlinsen/Fasertaper • LED-Beleuchtung • Dienstleistungen • Optische Vermessungen • Forschung & Entwicklung • Consulting & Projektierung • Aus- & Weiterbildung • Fernlehrgang Technische Optik • Azubi-Ausbildung im Technikum
  • 3.
    Entwicklung optischer Komponenten POF-Seitenlichtfasern(mit DieMount GmbH, tti) und WDM-Farbfilter 3
  • 4.
  • 5.
    Automatisierte LED-Vermessungen Hochpräzise Selektionvon bis zu 400 LED/h nach Farbort und Intensität 5
  • 6.
  • 7.
    Breitband in derBundesrepublik „Was früher ein Elektrizitätsanschluss oder ein Wasser- oder Abwasseranschluss war, das wird in Zukunft auch ein Breitbandanschluss sein.“ - Angela Merkel zur Eröffnung der Cebit 2009 „Die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und der Aufbau von Netzen der nächsten Generation sind wichtige Voraussetzungen für eine schnelle Rückkehr zu wirtschaftlichem Wachstum und steigendem Wohlstand.“ - Karl-Theodor zu Guttenberg, 2009 Foto: Sebastian Zwez 7
  • 8.
    Breitband in derBundesrepublik …unverzichtbare Infrastruktur für: Foto: BMWi • Wirtschaft / Industrie (Standortfaktor) • Attraktivität / Lebensqualität (Wohnraum) • Schulen / Bildungseinrichtungen (eLearning) • Grundversorgung (Telepflege / eGovernment) Dabei existiert eine Versorgungslücke besonders in den ländlichen Regionen • 50% aller urbanen Haushalt sind versorgt… • …aber nur 10% aller Haushalte auf dem Land 8
  • 9.
    Breitband in derBundesrepublik Stand 2008 9
  • 10.
    Breitband in derBundesrepublik Stand 2009 10
  • 11.
    Breitband in derBundesrepublik Bis Ende 2010: Flächendeckend leistungsfähige Breitband-Anschlüsse verfügbar Bis Ende 2014: Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s in ~75% aller bundesdeutschen Haushalte http://www.zukunft-breitband.de 11
  • 12.
    Breitband in Sachsen-Anhalt West-Ost-Gefälle:60% aller Haushalte in Rheinland-Pfalz sind mit Breitband versorgt, nur 40% in Sachsen-Anhalt 5. Mai 2009: Verabschiedung der Landesstrategie Breitbandausbau Bis 2011 stehen 35 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung http://breitband.sachsen-anhalt.de Karte: Wikipedia 12
  • 13.
  • 14.
  • 15.
    Definition des Breitband-Begriffs Wann gilt ein Internetzugang als „breitbandiger“ Zugang? Upstream = mindestens 128 Kbit/s Downstream = mehr als 128 Kbit/s 2007 Upstream = mindestens 128 Kbit/s Downstream = mindestens 2 Mbit/s 2008 15
  • 16.
  • 17.
    Breitband im LandkreisHarz 13 Einheitsgemeinden Ballenstedt Blankenburg Falkenstein Halberstadt Harzgerode Huy Ilsenburg Oberharz (am Brocken) Osterwieck Nordharz Quedlinburg Thale Wernigerode 2 Verbands-/Verwaltungsgemeinden VG Vorharz VG Gernrode 17
  • 18.
  • 19.
  • 20.
    Bedarf an breitbandigemInternet Orte / Messpunkte 20
  • 21.
    Aufgaben des BreitbandZentrums Öffentlich- keitsarbeit Sensibili- Bedarfs- sierung BM erhebung Beratung des Landes Kontakte zu Carriern Breitband- Kontakte konferenzen zu Carriern Förder- Antrags- beratung begleitung 21
  • 22.
    Breitband-Status im LandkreisHarz Versorgungsgrad Ausgangssituation Versorgte Orte 27 Unterversorgte Orte 95 Ortschaften insgesamt 112 Bearbeitungsstand Gesamt 95 Nicht in Bearbeitung 13 In Bearbeitung 82 …davon am Anfang 32 …davon in der 21 Antragsphase bewilligt …davon bereits 25 …davon bereits realisiert 4 22
  • 23.
    Bearbeitungsstand Fördermittel Keine oder wenig Aktivitäten Phase I Phase II Phase III-V Regelausbau DTAG 23
  • 24.
    Ein Blick aufdie Technik (I) Spleißmuffe für Glasfaserleitungen 24
  • 25.
    Ein Blick aufdie Technik (II) Aktiver DSLAM 25
  • 26.
  • 27.
    Ermittlung des Versorgungsbedarfs Zahlder Unternehmen x 10 (inkl. Land- & Forstwirtschaft) Zahl der freiberuflich Tätigen x5 Zahl der privaten Nutzer x1 = ergibt in Summe den sogenannten „Breitband-Gleichwert“ Die Wertigkeit des Vorhabens steigt mit der Höhe der Breitband- Gleichwerte; unterhalb eines Breitband-Gleichwertes von 50 ist eine Förderung nicht möglich (Ausbau ist keine Pflichtaufgabe). 27
  • 28.
    Breitband-Förderprogramm des Landes Zuwendungszweck Zielder Förderung ist es, durch die Schaffung einer zuverlässigen, preiswerten und hochwertigen Breitbandinfrastruktur die Nutzung der modernen IuK-Technologien in bislang aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen oder technologischer Restriktionen unterversorgten ländlichen Gebieten zu ermöglichen und damit insbesondere land- und forstwirtschaftliche Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Art, Umfang und Höhe der Förderung Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung und besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss zu den zuwendungs- fähigen Ausgaben. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 87,5 % der zuwendungsfähigen Ausgaben; maximal 500.000 €. Förderprogramm läuft bis zum 31.12.2013 28
  • 29.
    Wie lange dauertein Förderausbau? Abrechnung Realisierung Planung des Anbieters Bewilligungsbescheid + 12 Mon. Bearbeitung beim ALFF Stellungnahme Kommunalaufsicht Finalisierung Antrag / Nachweise Rückfragen bei Anbietern Nachweis der Ausbauabsicht Angebotsbewertung Beschränkte Ausschreibung Erstausschreibung 29
  • 30.
  • 31.
  • 32.
    Fallbeispiel Thale Fläche: 102.079m² Höhe:156 m.ü.NN Einwohner: 17.014 http://www.thale.de 32
  • 33.
    Ausgangssituation in Thale Ortschaft Anschlüsse Unterversorgt Warnstedt 230 114 Neinstedt 597 224 Stecklenburg 215 215 Thale 5.263 152 33
  • 34.
  • 35.
  • 36.
    Lücken in derVersorgung 36
  • 37.
  • 38.
  • 39.
  • 40.
  • 41.
    Bevölkerungsentwicklung im LSA Quelle:Statistisches Landesamt 41
  • 42.
    Telemedizinische Infrastruktur Bis zum Jahr 2010 werden über 7.000 Hausarztpraxen ersatzlos schließen (knapp 200 in Sachsen-Anhalt) Telepflegerische Anwendungen: Monitoringsysteme (z.B. EKG) Sensorsysteme (z.B. Sturzdetektion) Compliance-Systeme (Medikamente) Digitale Patientenakte (Pflegedienste) Notfallsysteme (z.B. Funk-Notfallknopf) Komplexsysteme (meist Set-Top-Boxen) 42
  • 43.
  • 44.
  • 45.