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The Power of the Crowd
Ansatz zur Integration Crowd-gestützter
Prozesse in Unternehmen.
By Anne Märtens
www.crowd-management-tool.com
Wir sind auf dem
Weg in eine Digital-Ökonomie.
Die digitale Transformation vollzieht sich im weltweiten
Maßstab und verbindet Regionen und Personen
unabhängig ihres geografischen Standortes. Mit dem
Zugriff auf globale Ressourcen entstehen neue Potenziale.
Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, die theoretischen
Möglichkeiten der digitalen Transformation praktisch nutzbar zu machen.
The world is becoming too fast, too complex and too networked for any
company to have all the answers inside.
Yochai Benkler, Professor an der Harvard Law School, Autor “The Wealth of Networks”
Quelle Foto: Wikipedia
Externe Anbieter haben die Potenziale erkannt und
On-Demand-Plattformen für ortsungebundene
Dienstleistungen etabliert. Dabei treten sie zumeist als
Vermittler von Anbietern (der Crowd) auf.
Clickwork-
Plattformen
Marktforsch.-
Plattformen
Freelancer-
Plattformen
Creation-
Plattformen
Innovation-
Plattformen
Template-
Plattformen
Aufgaben mit
geringem
Schwierigkeits-
grad, viele Bei-
träge ergeben die
Gesamtlösung.
Aufgaben mit
höherer Kom-
plexität. Viele Bei-
träge ergeben die
Gesamtlösung.
Aufgaben mit
hoher Kom-
plexität. Crowd-
Worker bewerben
sich als Lösungs-
anbieter. (Direkt-
beauftragung).
Aufgaben mit
hoher Kom-
plexität. Crowd-
Worker bewerben
sich mit Lösung.
(Wettbewerbs-
system)
Aufgaben mit
sehr hoher Kom-
plexität. Crowd-
Worker bewerben
sich mit Lösung.
(Wettbewerbs-
system)
Vorgefertigte
Lösungen, aus
denen ausgewählt
werden kann.
Lösung wird
„customized“.
Beispiele von Plattformen
Auf lange Sicht werden Unternehmen verstärkt in eigene
globale Talent-Pools
investieren.
Dadurch sind sie in der Lage,
• eine Corporate-Plattform für die eigenen Needs zu etablieren.
• Crowd-Worker mit exakten Anforderungen an das
Unternehmen (Skills, Sprachen, Qualität) zu rekrutieren.
• ihre Corporate Culture einzubringen.
• Loyalität und Engagement zu schaffen, um Talente an das
Unternehmen zu binden.
• das Pricing nach eigenen (Wert-)Vorstellungen zu definieren.
• eigene Ressourcen einzubinden und besser auszulasten.
So geht‘s.
6Phasen–Modellzumstrategischen
AufbaueinesglobalenTalent-Pools
Step 01: Motivation & Ziele
Unternehmen haben ganz unterschiedliche Motivationen. Ganz egal ob Kostenfaktoren,
Recruiting-Strategien, Innovationen oder Kreativität die Treiber sind. In jedem Fall ist es
wichtig, dass das Ziel klar formuliert und der Aufbau Crowd-gestützter Prozesse
konsequent daran ausgerichtet ist.
Step 02: Aufgabendefinition
Welche Aufgaben sollen an die Crowd vergeben werden? Das ist die Gretchenfrage,
die sich ein Unternehmen stellen muss. Soll die Crowd parallel zu vorhandenen
Strukturen etabliert werden, oder sollen sukzessive ganze Unternehmenszweige wie
Forschung, Design oder Marketing outgesourced werden? Und sind die Projekte besser
von Teams oder von Einzelpersonen zu bewerkstelligen?
Step 03: Jobprofile
In Anlehnung an die Aufgaben müssen nun Anforderungsprofile erstellt werden. Welche
Fähigkeiten und welches Level an Erfahrung werden benötigt? Welche weiteren
Anforderungen wie Sprachkenntnisse, zeitliche Verfügbarkeit oder technisches
Equipment müssen vorhanden sein? Die Antworten hierauf ergeben das Suchprofil der
Crowd-Worker.
Step 04: Prozess & Workflow
Soll die Crowd nur Input liefern oder sind verschiedene Arbeitsschritte von
unterschiedlichen Teilnehmern in einer gewissen Reihenfolge notwendig? Wer bewertet
die Qualität der Arbeit und in welchem Zeitrahmen muss Arbeit und Feedback geleistet
werden? Es muss ein klarer Prozess definiert werden, im Rahmen dessen die Aufgaben
von der Crowd gelöst werden sollen.
Step 05: Crowd Recruiting
Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, Crowd-Worker zu rekruitieren, extern und intern.
Extern: Über Jobanzeigen auf Branchen-relevanten Portalen. Intern: Verfügt die eigene
Organisation bereits über geeignete Kandidaten? Dann können diese einfach mit den
definierten Aufgaben gematcht werden.
Step 06: Technologie
Nun kommt Technik ins Spiel. Über unser Crowd Management Tool können
Unternehmen ihre Crowd effizient managen und Projekte schnell realisieren. Wie das
Ganze funktioniert, stellen wir auf den nachfolgenden Seiten kurz vor.
Vorstellung des
Crowd Management
Tools
Das Crowd Management Tool
Unser Crowd Management Tool
verzahnt die Profile der Crowd-
Worker mit den zuvor definierten
Aufgaben. Der Prozess wird in
unserem Tool hinterlegt und die
Abwicklung der Aufgaben über die
Plattform gemäß der Vorgaben
realisiert.
Das Besondere: Für jede Aufgabe
können andere Bedingungen
definiert werden. Das Tool kann
sich also sehr flexibel an die
individuellen Erfordernisse des
Unternehmens anpassen. Die
Einrichtung des Tools beinhaltet
zwei Phasen: 1. Definition von
Projekten und 2. Evaluation der
Ressourcen.
Phase 1: Definition von Projekten
Im Backend wird für jede Aufgabe ein Template
hinterlegt inkl. Briefingfragen, Workflow und Incen-
tivierung. Hierbei wird beispielsweise festgehalten:
 Was die Aufgabe inhaltlich umfasst.
 Welche Briefing-Fragen für diese Aufgabe
hinterlegt werden sollen.
 Wie viele Crowd-Worker für die Aufgabe
zugelassen werden sollen.
 Welches Anforderungsprofil (Fähigkeiten) die
Crowd-Worker zur Lösung dieser Aufgabe
mitbringen müssen.
 Ob die Aufgabe einer Geheimhaltungserklärung
unterliegt.
 Wie hoch die Vergütung für die Erledigung der
Aufgabe ist.
 Welche Meilensteine und Abstimmungsschleifen
es für diese Aufgabe gibt.
Phase 2: Evaluation der Ressourcen
Die Ausrichtung des Talent-Pools richtet sich nach
dem Anforderungsprofil der Aufgaben. So können sich
Crowd-Worker pro-aktiv über ein Formular für den
Talent-Pool bewerben – oder im Backend angelegt
werden. Die Verwaltung und Aktivierung der Profile ist
Sache des Administrators. Das Crowd-Worker-Profil
enthält folgende Eigenschaften:
• Zulassungskriterien
– Referenzen
– Beruflicher Werdegang
• Matching-relevante Infos:
– Fähigkeiten
– Sprachprofile
• Finanzrechtliche Infos:
– Kontaktdaten
– PayPal-Adresse
Die Rechnungsstellung der Crowd-Worker kann über
das System via Self-Billing realisiert werden.
1. Der Kunde wählt eine Kategorie,
bzw. eine Aufgabe aus. Dafür loggt er
sich in das System ein. In der Maske
findet er alle Aufgaben vor, die sein
Unternehmen vorher definiert hat und
für welche er vom Administrator
freigeschaltet wurde.
Die Kosten für jedes Projekt werden
im Backend festgelegt und können
auch mit Null Euro ausgewiesen
werden, sofern die Bezahlung der
Crowd-Worker nicht über das Tool,
sondern inhouse veranlasst wird.
Beispiel:Design-Projekte.
Ist das System initial eingerichtet,
kann es losgehen.
2. Jedes Projekt erfordert ein
spezifisches Briefing. Die Fragen
hierfür wurden für jede Aufgabe
individuell im Vorfeld definiert und
müssen nun beantwortet werden.
Zusätzlich zur Plattformsprache kann
der Kunde entscheiden, in welcher
Sprache er das Briefing verfasst,
sofern die Sprache im Backend
angelegt wurde.
So erhalten nur Crowd-Worker eine
Einladung zum Projekt, welche neben
der entsprechenden Fähigkeit auch
die Briefing-Sprache in ihrem Profil
hinterlegt haben.
3. Nun kann der Kunde sich noch für
Optionen entscheiden.
Hier kann u.a. eine
Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) für
das Projekt aktiviert werden. Wird
diese Option gewählt, verpflichten sich
die Crowd-Worker, die Briefing-
Informationen geheim zu halten und
die Projektbeteiligung nicht als
Referenz zu erwähnen.
4. Projekt bezahlen und starten.
Der Kunde kann wählen, ob er die
Auszahlung der Crowd-Worker
inhouse regeln möchte, oder ob das
Crowd Management Tool das
veranlassen soll.
Ist Letzteres der Fall, so werden die
Projektkosten vorab erhoben. Auf der
Übersichtsseite werden noch einmal
sämtliche Konditionen aufgeführt,
bevor der Vertrag ausgelöst werden
kann.
Möchte der Kunde die Bezahlung
inhouse abwickeln, fallen hier keine
Kosten an.
 Job-Offerten werden per Push-Mail an Crowd-Worker mit einem „Matching“ Profil geschickt.
 Die Jobannahme geschieht nach First come, First served-Prinzip.
 Crowd-Worker, die erfolgreich Jobs annehmen, erhalten Zugang zum Detailbriefing und lösen die Aufgabe.
 Mails Alerts erinnern an Abgabe-Fristen und Kommentar- und Upload-Funktionen sorgen für reibungsloses
Projektmanagement über die Plattform.
 Die finalen Daten müssen vom Kunden akzeptiert werden – mit der Akzeptanz werden automatisch die
Nutzungsrechte übertragen und dem System gemeldet, dass der Crowd-Worker nun ausgezahlt werden
kann.
Basis-Workflow nach dem Projekt Start
Für die Nutzung des Tools wurde ein dreistufiges Modell entwickelt. Für das Starter- und Corporate-Paket nutzen
Kunden die Webversion des Tools. Das Enterprise-Paket umfasst die Installation eines autark laufenden Systems.
Kostenübersicht
Wir bieten nicht nur die passende Technologie, sondern begleiten Unternehmen beim Aufbau Crowd-
gestützter Prozesse. Ob punktuell oder von Anfang an - wir sind dabei.
Beratungsleistung
Workshops Prozess-Beratung Crowd-Recruiting
Welche Möglichkeiten bieten Crowd-gestützte
Prozesse? Welche Potenziale ergeben sich daraus
für Unternehmen und welche Anforderungen
ergeben sich für die Crowd? Wir erarbeiten diese
und andere Fragen im Rahmen unserer
Workshops.
Wir erstellen Workflows und Prozesse. Jedes
Unternehmen hat hierfür individuelle
Herausforderungen zu berücksichtigen, die wir mit
unserem Hintergrund an Erfahrung konzipieren.
Egal ob Unternehmen außerhalb oder innerhalb
nach Talenten suchen: Wir übernehmen gern das
Recruiting – von der Profilerstellung über die Suche
nach geeigneten Kandidaten bis hin zum
Bewerber-Check. Mehr noch: Bei Bedarf
übernehmen wir auch die Pflege der Talent-Pools
und fungieren als Ansprechpartner für Crowd-
Worker.
Nähere Informationen unter http://crowd-management-tool.com
Das Crowd Management Tool ist ein Produkt der
Crowd Relations UG (haftungsbeschränkt)
Schönhauser Allee 37, Geb. 11
10435 Berlin
Kontakt: Anne Märtens
Tel: 0049-(0)30 88 76 79 95
Mail: anne.maertens@crowd-relations.com

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The Power of the Crowd

  • 1. The Power of the Crowd Ansatz zur Integration Crowd-gestützter Prozesse in Unternehmen. By Anne Märtens www.crowd-management-tool.com
  • 2. Wir sind auf dem Weg in eine Digital-Ökonomie.
  • 3. Die digitale Transformation vollzieht sich im weltweiten Maßstab und verbindet Regionen und Personen unabhängig ihres geografischen Standortes. Mit dem Zugriff auf globale Ressourcen entstehen neue Potenziale.
  • 4. Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, die theoretischen Möglichkeiten der digitalen Transformation praktisch nutzbar zu machen.
  • 5. The world is becoming too fast, too complex and too networked for any company to have all the answers inside. Yochai Benkler, Professor an der Harvard Law School, Autor “The Wealth of Networks” Quelle Foto: Wikipedia
  • 6. Externe Anbieter haben die Potenziale erkannt und On-Demand-Plattformen für ortsungebundene Dienstleistungen etabliert. Dabei treten sie zumeist als Vermittler von Anbietern (der Crowd) auf.
  • 7. Clickwork- Plattformen Marktforsch.- Plattformen Freelancer- Plattformen Creation- Plattformen Innovation- Plattformen Template- Plattformen Aufgaben mit geringem Schwierigkeits- grad, viele Bei- träge ergeben die Gesamtlösung. Aufgaben mit höherer Kom- plexität. Viele Bei- träge ergeben die Gesamtlösung. Aufgaben mit hoher Kom- plexität. Crowd- Worker bewerben sich als Lösungs- anbieter. (Direkt- beauftragung). Aufgaben mit hoher Kom- plexität. Crowd- Worker bewerben sich mit Lösung. (Wettbewerbs- system) Aufgaben mit sehr hoher Kom- plexität. Crowd- Worker bewerben sich mit Lösung. (Wettbewerbs- system) Vorgefertigte Lösungen, aus denen ausgewählt werden kann. Lösung wird „customized“. Beispiele von Plattformen
  • 8. Auf lange Sicht werden Unternehmen verstärkt in eigene globale Talent-Pools investieren.
  • 9. Dadurch sind sie in der Lage, • eine Corporate-Plattform für die eigenen Needs zu etablieren. • Crowd-Worker mit exakten Anforderungen an das Unternehmen (Skills, Sprachen, Qualität) zu rekrutieren. • ihre Corporate Culture einzubringen. • Loyalität und Engagement zu schaffen, um Talente an das Unternehmen zu binden. • das Pricing nach eigenen (Wert-)Vorstellungen zu definieren. • eigene Ressourcen einzubinden und besser auszulasten.
  • 12. Step 01: Motivation & Ziele Unternehmen haben ganz unterschiedliche Motivationen. Ganz egal ob Kostenfaktoren, Recruiting-Strategien, Innovationen oder Kreativität die Treiber sind. In jedem Fall ist es wichtig, dass das Ziel klar formuliert und der Aufbau Crowd-gestützter Prozesse konsequent daran ausgerichtet ist. Step 02: Aufgabendefinition Welche Aufgaben sollen an die Crowd vergeben werden? Das ist die Gretchenfrage, die sich ein Unternehmen stellen muss. Soll die Crowd parallel zu vorhandenen Strukturen etabliert werden, oder sollen sukzessive ganze Unternehmenszweige wie Forschung, Design oder Marketing outgesourced werden? Und sind die Projekte besser von Teams oder von Einzelpersonen zu bewerkstelligen? Step 03: Jobprofile In Anlehnung an die Aufgaben müssen nun Anforderungsprofile erstellt werden. Welche Fähigkeiten und welches Level an Erfahrung werden benötigt? Welche weiteren Anforderungen wie Sprachkenntnisse, zeitliche Verfügbarkeit oder technisches Equipment müssen vorhanden sein? Die Antworten hierauf ergeben das Suchprofil der Crowd-Worker.
  • 13. Step 04: Prozess & Workflow Soll die Crowd nur Input liefern oder sind verschiedene Arbeitsschritte von unterschiedlichen Teilnehmern in einer gewissen Reihenfolge notwendig? Wer bewertet die Qualität der Arbeit und in welchem Zeitrahmen muss Arbeit und Feedback geleistet werden? Es muss ein klarer Prozess definiert werden, im Rahmen dessen die Aufgaben von der Crowd gelöst werden sollen. Step 05: Crowd Recruiting Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, Crowd-Worker zu rekruitieren, extern und intern. Extern: Über Jobanzeigen auf Branchen-relevanten Portalen. Intern: Verfügt die eigene Organisation bereits über geeignete Kandidaten? Dann können diese einfach mit den definierten Aufgaben gematcht werden. Step 06: Technologie Nun kommt Technik ins Spiel. Über unser Crowd Management Tool können Unternehmen ihre Crowd effizient managen und Projekte schnell realisieren. Wie das Ganze funktioniert, stellen wir auf den nachfolgenden Seiten kurz vor.
  • 15. Das Crowd Management Tool Unser Crowd Management Tool verzahnt die Profile der Crowd- Worker mit den zuvor definierten Aufgaben. Der Prozess wird in unserem Tool hinterlegt und die Abwicklung der Aufgaben über die Plattform gemäß der Vorgaben realisiert. Das Besondere: Für jede Aufgabe können andere Bedingungen definiert werden. Das Tool kann sich also sehr flexibel an die individuellen Erfordernisse des Unternehmens anpassen. Die Einrichtung des Tools beinhaltet zwei Phasen: 1. Definition von Projekten und 2. Evaluation der Ressourcen.
  • 16. Phase 1: Definition von Projekten Im Backend wird für jede Aufgabe ein Template hinterlegt inkl. Briefingfragen, Workflow und Incen- tivierung. Hierbei wird beispielsweise festgehalten:  Was die Aufgabe inhaltlich umfasst.  Welche Briefing-Fragen für diese Aufgabe hinterlegt werden sollen.  Wie viele Crowd-Worker für die Aufgabe zugelassen werden sollen.  Welches Anforderungsprofil (Fähigkeiten) die Crowd-Worker zur Lösung dieser Aufgabe mitbringen müssen.  Ob die Aufgabe einer Geheimhaltungserklärung unterliegt.  Wie hoch die Vergütung für die Erledigung der Aufgabe ist.  Welche Meilensteine und Abstimmungsschleifen es für diese Aufgabe gibt.
  • 17. Phase 2: Evaluation der Ressourcen Die Ausrichtung des Talent-Pools richtet sich nach dem Anforderungsprofil der Aufgaben. So können sich Crowd-Worker pro-aktiv über ein Formular für den Talent-Pool bewerben – oder im Backend angelegt werden. Die Verwaltung und Aktivierung der Profile ist Sache des Administrators. Das Crowd-Worker-Profil enthält folgende Eigenschaften: • Zulassungskriterien – Referenzen – Beruflicher Werdegang • Matching-relevante Infos: – Fähigkeiten – Sprachprofile • Finanzrechtliche Infos: – Kontaktdaten – PayPal-Adresse Die Rechnungsstellung der Crowd-Worker kann über das System via Self-Billing realisiert werden.
  • 18. 1. Der Kunde wählt eine Kategorie, bzw. eine Aufgabe aus. Dafür loggt er sich in das System ein. In der Maske findet er alle Aufgaben vor, die sein Unternehmen vorher definiert hat und für welche er vom Administrator freigeschaltet wurde. Die Kosten für jedes Projekt werden im Backend festgelegt und können auch mit Null Euro ausgewiesen werden, sofern die Bezahlung der Crowd-Worker nicht über das Tool, sondern inhouse veranlasst wird. Beispiel:Design-Projekte. Ist das System initial eingerichtet, kann es losgehen.
  • 19. 2. Jedes Projekt erfordert ein spezifisches Briefing. Die Fragen hierfür wurden für jede Aufgabe individuell im Vorfeld definiert und müssen nun beantwortet werden. Zusätzlich zur Plattformsprache kann der Kunde entscheiden, in welcher Sprache er das Briefing verfasst, sofern die Sprache im Backend angelegt wurde. So erhalten nur Crowd-Worker eine Einladung zum Projekt, welche neben der entsprechenden Fähigkeit auch die Briefing-Sprache in ihrem Profil hinterlegt haben.
  • 20. 3. Nun kann der Kunde sich noch für Optionen entscheiden. Hier kann u.a. eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) für das Projekt aktiviert werden. Wird diese Option gewählt, verpflichten sich die Crowd-Worker, die Briefing- Informationen geheim zu halten und die Projektbeteiligung nicht als Referenz zu erwähnen.
  • 21. 4. Projekt bezahlen und starten. Der Kunde kann wählen, ob er die Auszahlung der Crowd-Worker inhouse regeln möchte, oder ob das Crowd Management Tool das veranlassen soll. Ist Letzteres der Fall, so werden die Projektkosten vorab erhoben. Auf der Übersichtsseite werden noch einmal sämtliche Konditionen aufgeführt, bevor der Vertrag ausgelöst werden kann. Möchte der Kunde die Bezahlung inhouse abwickeln, fallen hier keine Kosten an.
  • 22.  Job-Offerten werden per Push-Mail an Crowd-Worker mit einem „Matching“ Profil geschickt.  Die Jobannahme geschieht nach First come, First served-Prinzip.  Crowd-Worker, die erfolgreich Jobs annehmen, erhalten Zugang zum Detailbriefing und lösen die Aufgabe.  Mails Alerts erinnern an Abgabe-Fristen und Kommentar- und Upload-Funktionen sorgen für reibungsloses Projektmanagement über die Plattform.  Die finalen Daten müssen vom Kunden akzeptiert werden – mit der Akzeptanz werden automatisch die Nutzungsrechte übertragen und dem System gemeldet, dass der Crowd-Worker nun ausgezahlt werden kann. Basis-Workflow nach dem Projekt Start
  • 23. Für die Nutzung des Tools wurde ein dreistufiges Modell entwickelt. Für das Starter- und Corporate-Paket nutzen Kunden die Webversion des Tools. Das Enterprise-Paket umfasst die Installation eines autark laufenden Systems. Kostenübersicht
  • 24. Wir bieten nicht nur die passende Technologie, sondern begleiten Unternehmen beim Aufbau Crowd- gestützter Prozesse. Ob punktuell oder von Anfang an - wir sind dabei. Beratungsleistung Workshops Prozess-Beratung Crowd-Recruiting Welche Möglichkeiten bieten Crowd-gestützte Prozesse? Welche Potenziale ergeben sich daraus für Unternehmen und welche Anforderungen ergeben sich für die Crowd? Wir erarbeiten diese und andere Fragen im Rahmen unserer Workshops. Wir erstellen Workflows und Prozesse. Jedes Unternehmen hat hierfür individuelle Herausforderungen zu berücksichtigen, die wir mit unserem Hintergrund an Erfahrung konzipieren. Egal ob Unternehmen außerhalb oder innerhalb nach Talenten suchen: Wir übernehmen gern das Recruiting – von der Profilerstellung über die Suche nach geeigneten Kandidaten bis hin zum Bewerber-Check. Mehr noch: Bei Bedarf übernehmen wir auch die Pflege der Talent-Pools und fungieren als Ansprechpartner für Crowd- Worker.
  • 25. Nähere Informationen unter http://crowd-management-tool.com Das Crowd Management Tool ist ein Produkt der Crowd Relations UG (haftungsbeschränkt) Schönhauser Allee 37, Geb. 11 10435 Berlin Kontakt: Anne Märtens Tel: 0049-(0)30 88 76 79 95 Mail: anne.maertens@crowd-relations.com