Konzepterläuterung.

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Konzepterläuterung.

  1. 1. Ein Projekt im Rahmen des Seminars “Social Entrepreneurship”Studenten en der Universität Augsburg, gefördert vom Programm „Bildung f helSchülern durch Verantwortung“ und fachlich unterstützt vom Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Augsburg.Worum geht es? Mit dem Abschluss der schulischen Ausbildung beginnt für junge Menschen ein völlig neuer Lebensabschnitt. Sie stehen vor der Entscheidung, in welche berufliche Richtung sie sich orientieren sollen. Nicht selten führt dies zu Ratlosigkeit hinsichtlich der beruflichen Zukunft und zu schneller Entmutigung der Jugendlichen, wenn die Bewerbung nicht umgehend erfolgreich ist. Auch Studenten sahen sich nach dem Schulabschluss mit diesen Problemen konfrontiert. Viele von ihnen haben auf ihren Weg ins Studium Erfahrungen mit Bewerbungsprozessen gesammelt, manche sogar bereits eine Berufsausbildung absolviert. Was soll erreicht werden? Unser Projekt greift in dem Feld, in dem eine Lücke zwischen staatlicher Förderung innerhalb des Schulsystems und einer Unterstützung seitens eines Ausbildungsunternehmens besteht: dem Berufsfindungs- und Bewerbungsprozess. Unsere Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe, die sich im letzten Schuljahr vor ihrem Qualifizierenden Hauptschulabschluss befinden. Es soll Hilfe geboten werden, sich über ihre Stärken und Interessen bewusst zu werden und so eine Ausbildung zu finden, die zu ihnen passt. Sie sollen aber auch ermutigt werden, weiterbildende Maßnahmen und eventuell sogar ein Studium zu ergreifen.Wie gestaltet sich der Ablauf? Unser Angebot besteht aus einem Mentoring-Programm. Dabei handelt es sich um Tan- dem-Partnerschaften mit freiwilligen, engagierten Studenten, die bereit sind, die Schü- ler im Berufsfindungs- und Bewerbungsprozess zu begleiten, ihnen beratend zur Seite zu stehen und sie immer wieder zu motivieren, ihre persönlichen Ziele zu verfolgen. Ziel einer Auftaktveranstaltung mit den interessierten Schülern und Studenten ist ein erstes Kennen- lernen und das anschließende Zusammenfinden der Mentoring-Partner. Die Mentoring- phase kann von den einzelnen Partnern individuell gestaltet werden, jedoch sollen regel- mäßige Treffen aller Beteiligten auch dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch dienen.
  2. 2. Studenten en f helSchülern Was genau sind meine Aufgaben als Mentor?Wenn du dich dafür entscheidest, als Mentor an unserem Pilotprojekt teilzunehmen undeine Tandem-Partnerschaft mit einem Mittelschüler, deinem sogenannten Mentee, zubeginnen, dann solltest du in erster Linie offen und aufgeschlossen für neue Erfahrungensein und Spaß daran haben, anderen zu helfen und zusammen mit der ganzen Gruppe zumErfolg unseres Projekts beizutragen. Da „Studenten helfen Schülern“ so erstmalig an der UniAugsburg durchgeführt wird, können auch wir noch nicht auf Erfahrungen zurückgreifen.Allerdings bietet das für dich auch die Chance, dich aktiv an der Gestaltung des Projektszu beteiligen und eigene Vorschläge einzubringen, wenn du das willst!Du brauchst als Mentor keinerlei fachliche Vorkenntnisse, was z.B. Bewerbungsprozesse fürAusbildungsberufe betrifft, denn diese Informationen bekommen die Mittelschüler bereitsin großem Umfang und wir werden dir die wichtigsten Dinge auch vorab noch in einemeinführenden Workshop vermitteln. Für uns ist es wichtig, dass die Mittelschüler, die anunserem Projekt teilnehmen, einen persönlichen Ansprechpartner haben, der ihnen dabeihilft, sich über ihre persönlichen Ziele und Berufsvorstellungen bewusst zu werden, diese überdie gesamte Zeit nicht aus den Augen zu verlieren und kontinuierlich daran zu arbeiten, sieauch umzusetzen. Unser Ziel ist es, dass am Ende unseres Mentoring-Programms jeder derteilnehmenden Mittelschüler einen passenden Ausbildungsberuf gefunden hat!Für die Schüler ist es eine große Hilfe, zu wissen, dass sie in dieser schwierigen Phasedes Übergangs zwischen Schule und Beruf nicht allein gelassen werden. Nicht seltenscheitert die Suche nach einem Ausbildungsplatz nämlich, weil der familiäre Rückhaltfehlt oder die nötige Unterstützung beispielsweise aufgrund von eigener Arbeitslosigkeitoder Migrationshintergrund nicht möglich ist. So gehen wertvolle Potentiale verloren,wenn die Schüler zu schnell entmutigt werden oder sich nicht in der Lage fühlen, diesenÜbergangsprozess alleine zu meistern.Wieviel Zeit muss ich einplanen?Zunächst einmal soll gesagt sein, dass der Zeitaufwand, den du als Mentor hast, wirklich nichtsehr groß ist! Wichtig ist nur, dass du bereit bist, deinen Mentee während seines gesamtenBewerbungsprozesses, der sich über mehrere Monate erstrecken wird, zu begleiten.Da wir schon sehr bald, d.h. möglichst noch im November, mit unserem Mentoring-Programm beginnen möchten, werden wir zunächst ein erstes gemütliches Kennenlern-Treffen mit den teilnehmenden Studenten organisieren, bei dem wir Organisatoren unseinmal persönlich bei dir vorstellen und dir das genaue Vorgehen erläutern werden.Daneben wirst du gemeinsam mit den anderen Studenten in einem eintägigen Workshopauf deine Aufgabe als Mentor vorbereitet und bekommst von uns die wichtigsten Infosund einen genauen Ablauf auch noch einmal als kurzes Handbuch zusammengestellt. Jenach Absprache mit der teilnehmenden Schule kann dann auch schon recht zeitnah dasMentoring Programm beginnen.Auch hier wird zunächst ein gemeinsamer Kennenlern-Tag zwischen Mentoren undMentees stattfinden, bei dem die Tandem-Partnerschaften festgelegt werden. Ab dannbist du bei deiner Zeiteinteilung absolut frei und kannst die Treffen mit deinem Mentee jenach persönlichem Bedarf selbst gestalten.
  3. 3. Studenten en f helSchülernWichtig ist nur, dass ein regelmäßiger Kontakt (z.B. über Facebook) besteht und auchregelmäßige persönliche Treffen stattfinden (dabei sollte ein Treffen alle zwei Wochen inder Regel ausreichend sein), in denen du dich bei deinem Mentee nach seinen jeweiligenFortschritten im Bewerbungsprozess erkundigst und ihm gegebenenfalls bei Schwierigkeitenund Problemen weiterhilfst. Des Weiteren haben wir während des Mentoring-Programmsauch ein größeres Zwischentreffen aller Beteiligten zum gegenseitigen Erfahrungsaustauschgeplant. Bei Problemen oder Schwierigkeiten jeglicher Art sind wir Organisatoren natürlichjederzeit als Ansprechpartner für dich erreichbar und unterstützen dich bei deiner Aufgabeals Mentor!Was habe ich persönlich von einer Teilnahme?• Du engagierst dich außerhalb deines Studiums in einem sozialen Projekt und hilfst anderen durch dein Wissen und deine Erfahrungen! Dabei stiftest du mit geringem zeitlichen Aufwand großen Nutzen für alle Beteiligten!• Du sammelst selbst neue persönliche Erfahrungen und erweiterst deinen eigenen Horizont, indem du Einblicke in Denk-und Sichtweisen bekommst, die du so bisher vielleicht noch nicht kanntest!• Du sammelst wertvolle Sozialkompetenzen bei deiner Arbeit als Mentor, was von Arbeitgebern sehr geschätzt wird und deshalb auch für dein späteres Berufsleben wichtig ist!• Wenn du ohnehin Lehramt, Pädagogik oder eine ähnliche Fachrichtung studierst, dann bietet dir unser Projekt erst recht eine gute Vorbereitung auf deinen späteren Beruf! Durch den persönlichen Kontakt zu den Schülern bekommst zu ein besseres Verständnis für deren Probleme und Ängste, da du ihre persönlichen Sichtweisen kennenlernst. So kannst du dein theoretisches Wissen aus deinem bisherigen Studium durch praktische Erfahrungen erweitern!• Selbst wenn du nicht Lehramt studierst, wird die Arbeit als Mentor in unserem Projekt mit Sicherheit auch für dich eine sehr bereichernde Erfahrung sein, da sie fachlich eine willkommene Abwechslung zu deinem Studium darstellt und dir die Möglichkeit bietet, auch einmal einen Einblick in andere Bereiche zu bekommen!• Zu guter Letzt bekommt jeder Mentor am Ende eine offizielle Teilnahmeurkunde von uns und vom Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Augsburg! Auch wenn dies nicht die Hauptmotivation für eine Teilnahme an unserem Projekt sein sollte, so hinterlässt soziales Engagement im späteren Lebenslauf doch stets einen positiven Eindruck!Falls du noch weitere Fragen bezüglich unseres Projekts hast oder dich für eine Teilnahmeinteressierst, dann melde dich doch bitte bis zum 24.10.2011 bei uns (christine.robenek@freenet.de bzw. steffi-mueller-mm@arcor.de).Wir würden uns sehr freuen!Deine Organisatorinnen Christine & Steffi

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