Intentionaler           
   
   


   
   Utopiebegriff
Landauer
Landauer

Topie

 
 und

 
 
 Utopie
föderativer Sozialismus:

„Gesellschaft        der Gesellschaften   “

   
   
   
   
   - Landauer
durch Revolution

„intentionaler Utopiebegriff“

   
   
   
    - Saage
Individualität



                 Freiheit
Scheitern
Zeitkritik
Zeitkritik




         universelle   Ausrichtung
universelle   Ausrichtung
Revolution
Mannheim
Mannheim



 
 
 Ideologie

 
 
 
 &
Utopie
Kritik:

„Seinsblindheit“
Übernahme der Typologie




Topie-Utopie-Muster
Es gibt keine   Objektivität!
Ideologie
Ideologie
rung herrscher weltsi
rung herrscher weltsi
rung herrscher weltsi

       Utopie
rung herrscher weltsi

         Utopie
drückte zerstörung g
rung herrscher weltsi


drückte zerstörung g
„Ideologie ist damit Herrscherphilosophie,
  Utopie ist Oppositionspolitik.“Andreas Heyer
„Das Kriterium für
Ideologie und Utopie
ist die


Verwirklichung.“
Bloch
Die
intentionale
         Utopie

        Bloch
Philosophie der Hoffnung
Tagtraum
unechte




          Zukunft
echte




        Zukunft
„dialektisch-
materialistisch begriffene
    Hoffnung“
Mensch
Mensch



 Tier
Mensch

Utopie.
  Tier
„Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas,
Tendenz       auf etwas, Latenz von
etwas, und das so intendierte Etwas heißt
Erfü...
„Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas,
Tendenz       auf etwas, Latenz von
etwas, und das so intendierte Etwas heißt
Erfü...
sozialer
Wachtraum
Zum

 kritischen Potenzial
des intentionalen Utopiebegriffs


 
 
 in der Sozialforschung
Derivat der Revolutio
Derivat der Revolutio

struierbare Denksyste
Derivat der Revolutio

struierbare Denksyste

   Ausdrucksformen
Derivat der Revolutio

         ?
struierbare Denksyste

   Ausdrucksformen
Bibliographie
  Bloch, Ernst (1980): „Abschied von der Utopie? Vorträge.“ Frankfurt am Main.
  - Ders. (⁴1977): „Das Prinz...
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
Intentionaler Utopiebegriff
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Intentionaler Utopiebegriff

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A presentation on the Intentional Utopia-term introduced by Gustav Landauer, Karl Mannheim and Ernst Bloch. German exposé for Political Philosophy-course.

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  • Heranführung:
    - Uneinigkeit über Verständnis des Utopiebegriffs, in der Sozialwissenschaft intentionaler, totalitärer und klassischer Utopiebegriff
    intentionaler Begriff geht auf G. Landauer zurück
  • Kropotkin und Landauer: auf Basis der sozialistischen Utopien des 18. und 19. Jh. einen Anarchismus entwickelt, der durch Sozialismus gedrosselt wird
    nicht aus Kapitalismus durch Revolution hervorgehender Sozialismus, sondern föderativen Sozialismus: „Gesellschaft der Gesellschaften“ (Landauer)
    durch Kooperation zwischen Kommunen, Genossenschaften etc. wird Staat als oberste Ordnungsmacht überflüssig
  • durch Revolution kommt Landauer zu Paradigma des „intentionalen Utopiebegriffs“ (Saage)
    1907 „Die Revolution“: beschreibt Utopie als „den entscheidenden sozialen Sprengsatz der revolutionären Umbrüche in Europa seit dem 16. Jahrhundert.“
    gesellschaftliche Entwicklung pendelt zwischen zwei Zuständen relativer Stabilität = Topie
    Tendenzen, Potenziale, die nicht absorbiert werden können = Utopien
    intentional, da durch „individuelle Handlungsmotivation“ Revolution geprägt wird
  • irgendwann steht Topie immer in Widerspruch zu Freiheit und Individualität der Menschen, Ausdruck der Utopie
    ab bestimmter Intensität dieses Zersetzungsprozesses bündeln sich ursprünglich individuelle Utopien zu überindividueller „Gesamtheit und Mitlebensform“
    Versuch der Verwirklichung des fiktiven Szenarios einer idealen Gesellschaft
  • Scheitern an restriktiven Bedingungen seiner Verwirklichung
    lediglich neues Herrschaftsgefüge
  • Regeln:
    Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik
    Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  • Regeln:
    Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik
    Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  • Regeln:
    Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik
    Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  • Regeln:
    Erstens ist die Utopie immer Reaktion auf eine Topie => Zeitkritik
    Zweitens enthält sie bisherige Topien zumindest partiell => universelle Ausrichtung
  • Landauers Utopiebegriff eine Neuschöpfung, weg von Ansatz bei Morus
    nach Landauers anarchistischem Konzept ist Utopie nur Medium der Änderung der bestehenden Verhältnisse
    allerdings existiert zwischen Ablösung der Topie durch Utopie eine Phase der Abwesenheit von Topie => Revolution
    durch Transformationsfunktion Aufwertung der Revolution
    damit „ist die Revolution keine Grenze, sondern vielmehr ein Prinzip (François Furet), welches über die Zeiträume und damit über die Topien hinaus immer wirksam bleibt.“
  • Kritik Mannheims an Landauer, er halte Utopie dennoch für realisierbar, „Seinsblindheit“, da unrealistische, absolute Utopien existieren
  • 1929 „Utopie und Ideologie“ => Tradition Peter Kropotkins und Gustav Landauers, jedoch sozialistisches Anliegen „ins Konservative“ gewendet
    allerdings weitreichende Übereinstimmungen
    erste Gestalt des utopischen Bewusstseins in Chiliasmus der Wiedertäuferbewegung im 16. Jh.
    Übernnahme des Topie-Utopie-Musters (Ideologie = Topie)
    Persistenz früherer Topie-Gehalte in durch Utopie gewandelten Verhältnissen
  • zwar Abhängigkeit von Landauers Theorien, jedoch Modifikation einer entscheidenden Prämisse:
    bei Landauer kein analytischer Nutzen bei Erklärung von Geschichte und historischen Prozessen durch Soziologie
    Mannheim versteht Utopieforschung aber gerade als „Begründung der Notwendigkeit soziologischer Forschung“
    Prämisse: es gibt keine Objektivität
    soziologische Analyse nur in teilnehmender Form, qualitativer Erläuterung der inneren Funktionsweise von Phänomenen möglich => Bekenntnis zur Subjektivität
    allerdings nicht Ausschluss aller historischen Phänomene, da keine Teilnahme (mehr) möglich
    im Gegenteil will „Ideologie und Utopie“ die europäische Neuzeit erklären
    alles Denken subjektiv und politisch motiviert => kein individuelles Denken, sondern nur Gruppendenken (Gruppe, Klasse, Milieu, Stand etc.)
    eingeforderte Subjektivität meint aber demnach Gruppensubjektivität
    Ordnung des historischen Materials mit Kategorien Utopie und Ideologie
    hier ganz deutlich Einfluss Landauers
  • Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“
    Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe
    auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar
    Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“
    „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme
    während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  • Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“
    Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe
    auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar
    Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“
    „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme
    während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  • Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“
    Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe
    auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar
    Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“
    „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme
    während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  • Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“
    Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe
    auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar
    Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“
    „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme
    während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  • Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“
    Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe
    auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar
    Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“
    „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme
    während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  • Ideologie „ganzheitliche Weltsicht“ => Verschleierung bestimmter Teile der „Realität“
    Legitimationsstrategie der herrschenden Gruppe
    auch Vernichtung des politischen Gegners durch Ideologie => wandelbar
    Utopie als „das Denken der unterdrückten Gruppen, die „so stark an der Zerstörung und Umformung einer gegebnen Gesellschaft interessiert sind, dass sie unwissentlich nur jene Elemente der Situation sehen, die diese zu negieren suchen.“
    „wirkliche“ Utopie erst nach Änderung der Realität oder Herrschaftsübernahme
    während ideologisches Denken der Herrschenden revolutionäre Tendenzen nicht zu erkennen vermag, da sie im Bereich der Verdunklung/Vertuschung liegen, kann utopisches Denken nur Bereich des negierten Systems sehen, der Wunsch nach Zerstörung und Umsturz nährt
  • „Ideologie ist damit Herrscherphilosophie, Utopie ist Oppositionspolitik.“
    ABER: Utopien nicht nicht umsetzbar
  • „Das Kriterium für Ideologie und Utopie ist die Verwirklichung. Ideen, von denen es sich nachträglich herausstellte, dass sie über einer gewesenen oder aufstrebenden Lebensordnung nur als verdeckende Vorstellung schwebten, waren Ideologien; was von ihnen in der nächsten gewordenen Lebensordnung adäquat verwirklichbar wurde, war relative Utopie.“
    Utopie immer relativ, „da jede bereits seiende Stufe ein eigenes utopisches Gegenbild besitzt, welches nach Anerkennung strebt.“
    „Das Verhältnis zwischen Sein und Utopie (Landauer: Topie und Utopie) ist daher dialektisch (Droysen).“
    Analyse des Utopieverständnisses bei Karl Mannheim macht tatsächliche Absicht deutlich:
    Erklärung der Revolution als Übergang zwischen Topie und Utopie
    Ausschluss der Revolution als geschichtswirksame Zeit
    Revolution nur Zerstörung der Stabilität, Utopie als Ursache der Revolution ebenfalls diskreditiert
    Alternativlosigkeit der vorliegenden Topie machen Revolution und Utopie überflüssig
  • historischer Kontext:
    Entstalinisierung, jugoslawischer und ungarischer Sozialismus
    Aufkommen einer neuen Utopie-Debatte, die mit Lenins Dogma bricht
  • Ernst Bloch:
    1950er Philosophie der Hoffnung
    1947 „Freiheit und Hoffnung. Abriß der Sozialutopien.“ (Aufbau-Verlag, noch im amerikanischen Exil)
    zentraler Auszug aus „Das Prinzip Hoffnung“
    Bedeutung der utopischen Dimension für Kunst und Kultur
    Abgrenzung „intentionale Utopie“ - „affektive Wünsche“
  • Verortung der Utopie
    Tagtraum nicht nur als „Vorstufe zum nächtlichen Traum“; ebenfalls - psychoanalytisch betrachtet - auf Wunscherfüllung ausgerichtet
    aber im Unterschied zum Nachttraum keine moralische Selbstzensur, keine Symbolisierung
  • Verortung der Utopie
    Tagtraum nicht nur als „Vorstufe zum nächtlichen Traum“; ebenfalls - psychoanalytisch betrachtet - auf Wunscherfüllung ausgerichtet
    aber im Unterschied zum Nachttraum keine moralische Selbstzensur, keine Symbolisierung
  • Der innere topos
    unechte Zukunft: bereits bestimmte Zukunft, Weg dorthin klar und definiert (abends zu Bett gehen)
  • echte Zukunft: Noch-Nicht-Sein => gänzlich ungedachtes, „Novum“

    Der äußere topos
    „Ort der Gegenstände, der antizipierenden Funktion, der utopischen Funktionen, des Vorwegnehmens, des Ausmalens dessen, was noch nicht ist, aber gewünscht oder - in höheren Aktivitätsstufen - erstrebt, gewollt ist oder - in höheren theoretischen Stufen - ein Postulatsgegenstand sein kann: ein Gesolltsein, ein moralisches, ein religiöses, ästhetisches, kanonbildendes, aber eines Kanon, dessen Werke in der Zukunft liegen, obwohl wir schon Umrisse sehen, die aber nicht ausgefüllt sind.“
  • Utopie: auf zukünftige Wirklichkeit gerichtetes Bewusstsein => Teleologie, Wege zu diesem Zielzustand werden vorgeschlagen
    Utopie als „philosophisch begründete, auf einer wissenschaftlichen Analyse der Wirklichkeit und des Menschen basierende Hoffnung, in der sowohl die Notwendigkeiten des Tages, als auch das letzte Ziel der Geschichte mitbedacht werden.“
    Bloch: = „dialektisch-materialistisch begriffene Hoffnung“ => Wissenschaft und marxistische Philosophie deckungsgleich
    selbst Utopie im Bereich des Realisierbaren => „utopisches Totum“
    bei Bloch positive Konnotation der Utopie, anders als bei Landauer und Mannheim
  • Utopie als anthropologische Konstituente => Unterscheidung Mensch-Tier entscheidet sich auch über Fähigkeit zur Projektion zukünftiger Soll-Zustände
    „ein tätiges Wollen, um das so Vorgestellte auch befriedigend zu erreichen“
    Mannheim: Verständnis der Utopie vom Realisierten her, bei Bloch vom Intendierten
  • Utopie als anthropologische Konstituente => Unterscheidung Mensch-Tier entscheidet sich auch über Fähigkeit zur Projektion zukünftiger Soll-Zustände
    „ein tätiges Wollen, um das so Vorgestellte auch befriedigend zu erreichen“
    Mannheim: Verständnis der Utopie vom Realisierten her, bei Bloch vom Intendierten
  • Utopie als anthropologische Konstituente => Unterscheidung Mensch-Tier entscheidet sich auch über Fähigkeit zur Projektion zukünftiger Soll-Zustände
    „ein tätiges Wollen, um das so Vorgestellte auch befriedigend zu erreichen“
    Mannheim: Verständnis der Utopie vom Realisierten her, bei Bloch vom Intendierten
  • „Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas, Tendenz auf etwas, Latenz von etwas, und das so intendierte Etwas heißt Erfüllung des Intendierten. Heißt uns eine adäquatere Welt, ohne unwürdige Schmerzen, Angst, Selbstentfremdung, Nichts.“
  • „Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas, Tendenz auf etwas, Latenz von etwas, und das so intendierte Etwas heißt Erfüllung des Intendierten. Heißt uns eine adäquatere Welt, ohne unwürdige Schmerzen, Angst, Selbstentfremdung, Nichts.“
  • Marxismus als „sozialer Wachtraum“ des Antizipierten, der Hoffnung, als „die Einheit von Hoffnung und Prozeßerkenntnis“
    Bloch: marxistische Wende
    utopische Intention vermittelt über „objektiv“ Mögliches
    trotzdem Landauer als Ideengeber, auch wenn verschwiegen
    auch bei Bloch Bauernkriege und Wiedertäufer des 16. Jh. als Ausgangspunkt
    Utopie: nach vorn gerichtete Motivation - wie bei Landauer
    äußert sich in individuellen Wünschen, Träumen, Sehnsüchten
    drängt auf Gestaltung einer nicht vollständig determinierten Zukunft
    auch Entstehen von Topien in Form von konterrevolutionärer Regression kann utopisches Potential in Individuen nicht zerstören
  • Marxismus als „sozialer Wachtraum“ des Antizipierten, der Hoffnung, als „die Einheit von Hoffnung und Prozeßerkenntnis“
    Bloch: marxistische Wende
    utopische Intention vermittelt über „objektiv“ Mögliches
    trotzdem Landauer als Ideengeber, auch wenn verschwiegen
    auch bei Bloch Bauernkriege und Wiedertäufer des 16. Jh. als Ausgangspunkt
    Utopie: nach vorn gerichtete Motivation - wie bei Landauer
    äußert sich in individuellen Wünschen, Träumen, Sehnsüchten
    drängt auf Gestaltung einer nicht vollständig determinierten Zukunft
    auch Entstehen von Topien in Form von konterrevolutionärer Regression kann utopisches Potential in Individuen nicht zerstören
  • Fazit: Zum kritischen Potenzial des intentionalen Utopiebegriffs in der Sozialforschung
  • Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution
    bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“
    Problematik bei Mannheim:
    Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich
    Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst
    bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie
    Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr
    bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“
    für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  • Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution
    bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“
    Problematik bei Mannheim:
    Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich
    Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst
    bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie
    Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr
    bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“
    für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  • Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution
    bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“
    Problematik bei Mannheim:
    Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich
    Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst
    bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie
    Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr
    bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“
    für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  • Landauer sieht Utopie nicht als „autonomes Phänomen“, sondern als Derivat der Revolution
    bei Mannheim immerhin Begrenzung auf „rekonstruierbare Denksysteme“
    Problematik bei Mannheim:
    Erkenntnis über Ideologie oder Utopie nur retrospektive möglich
    Utopie als eigenständige Kategorie aufgelöst
    bei Bloch unübersichtliche Fülle der Ausdrucksformen von intentionaler Utopie
    Utopie kein klarer Begriff und/oder Untersuchungsgegenstand mehr
    bei Bloch „können sich Utopien […] in letzter Instanz eigentlich nur „ereignen“.“
    für Wissenschaft bleibt nur Teilnahme als Analysezugang
  • VIELEN DANK FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT!
  • Intentionaler Utopiebegriff

    1. 1. Intentionaler Utopiebegriff
    2. 2. Landauer
    3. 3. Landauer Topie und Utopie
    4. 4. föderativer Sozialismus: „Gesellschaft der Gesellschaften “ - Landauer
    5. 5. durch Revolution „intentionaler Utopiebegriff“ - Saage
    6. 6. Individualität Freiheit
    7. 7. Scheitern
    8. 8. Zeitkritik
    9. 9. Zeitkritik universelle Ausrichtung
    10. 10. universelle Ausrichtung
    11. 11. Revolution
    12. 12. Mannheim
    13. 13. Mannheim Ideologie & Utopie
    14. 14. Kritik: „Seinsblindheit“
    15. 15. Übernahme der Typologie Topie-Utopie-Muster
    16. 16. Es gibt keine Objektivität!
    17. 17. Ideologie
    18. 18. Ideologie rung herrscher weltsi
    19. 19. rung herrscher weltsi
    20. 20. rung herrscher weltsi Utopie
    21. 21. rung herrscher weltsi Utopie drückte zerstörung g
    22. 22. rung herrscher weltsi drückte zerstörung g
    23. 23. „Ideologie ist damit Herrscherphilosophie, Utopie ist Oppositionspolitik.“Andreas Heyer
    24. 24. „Das Kriterium für Ideologie und Utopie ist die Verwirklichung.“
    25. 25. Bloch
    26. 26. Die intentionale Utopie Bloch
    27. 27. Philosophie der Hoffnung
    28. 28. Tagtraum
    29. 29. unechte Zukunft
    30. 30. echte Zukunft
    31. 31. „dialektisch- materialistisch begriffene Hoffnung“
    32. 32. Mensch
    33. 33. Mensch Tier
    34. 34. Mensch Utopie. Tier
    35. 35. „Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas, Tendenz auf etwas, Latenz von etwas, und das so intendierte Etwas heißt Erfüllung des Intendierten. Heißt uns eine adäquatere Welt, ohne unwürdige Schmerzen, Angst, Selbstentfremdung, Nichts.“
    36. 36. „Die Welt ist […] voll Anlage zu etwas, Tendenz auf etwas, Latenz von etwas, und das so intendierte Etwas heißt Erfüllung des Intendierten. Heißt uns eine adäquatere Welt, ohne unwürdige Schmerzen, Angst, Selbstentfremdung, Nichts.“ Ernst Bloch.
    37. 37. sozialer Wachtraum
    38. 38. Zum kritischen Potenzial des intentionalen Utopiebegriffs in der Sozialforschung
    39. 39. Derivat der Revolutio
    40. 40. Derivat der Revolutio struierbare Denksyste
    41. 41. Derivat der Revolutio struierbare Denksyste Ausdrucksformen
    42. 42. Derivat der Revolutio ? struierbare Denksyste Ausdrucksformen
    43. 43. Bibliographie Bloch, Ernst (1980): „Abschied von der Utopie? Vorträge.“ Frankfurt am Main. - Ders. (⁴1977): „Das Prinzip Hoffnung.“ Bde. 1-3. Frankfurt am Main. Heyer, Andreas (2007): „Ursprung und Gehalt des Utopiebegriffs von Karl Mannheim.“ In: Utopie kreativ, Heft 197 (März 2007), S. 241-251. Landauer, Gustav (1977): „Beginnen. Aufsätze über Sozialismus.“ Wetzlar. Mannheim, Karl (⁴1965): „Ideologie und Utopie.“ Frankfurt am Main. - Ders. (1968): „Utopie.“ In: Neusüss, Arnhelm (Hg.): „Utopie. Begriff und Phänomen des Utopischen.“ Darmstadt/ Berlin. S. 113 - 119. - Ders. (1968): „Das utopische Bewusstsein.“ In: Neusüss, Arnhelm (Hg.): „Utopie. Begriff und Phänomen des Utopischen.“ Darmstadt/Berlin. S. 265 - 285. Neusüss, Arnhelm (1968): „Schwierigkeiten einer Soziologie des utopischen Denkens.“ In: Ders.: „ Utopie. Begriff und Phänomen des Utopischen.“ Darmstadt/Berlin. S. 13 - 112. Nohlen, Dieter (Hg.) (²2004): „Lexikon der Politikwissenschaft. Theorien, Methoden, Begriffe. Bd. 2.“ München. Ueding, Gert (1985): „Ernst Blochs Philosophie der Utopie.“ In: Voßkamp, Wilhelm (Hg.): „Utopieforschung.“ Bd. 1. Frankfurt am Main. S.293 - 303. Saage, Richard (2004): „Wie zukunftsfähig ist der klassische Utopiebegriff?“ In: Utopie kreativ, Heft 165/166 (Juli/ August 2004), S. 617-636. Siegbert, Wolf (1988): „Gustav Landauer zur Einführung.“ Hamburg.

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