Open Space – Willem Lammers

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Open Space Technology ist eine hervorragende Methode um mit einer Gruppe oder Team sehr schnell sehr viele Ideen zu entwickeln. Am ias und im Institut für Logosynthese® haben wir oft damit gearbeitet. Diese Präsentation eignet sich als Einführung in das Modell am Anfang einer Tagung.

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Open Space – Willem Lammers

  1. 1. Open Space Technology  OST ist eine Methode für die Arbeit mit Grossgruppen  Sie wurde entwickelt von Harrison Owen  Er entdeckte in einem Seminar, dass Menschen in Kaffeepausen am kreativsten sind  Er entwickelte einen Weg, die Kreativität und Dynamik von Kaffeepausen auf Gruppen von 5 bis 100+ Personen zu übertragen
  2. 2. Open Space Technology  Wir wählen ein grosses Thema, das uns beschäftigt  Zukunftvisionen, Erfahrungen verarbeiten, Probleme, Pläne, Strukturen, Lösungen  Wir inventarisieren kleinere Themen, die mit dem grossen Thema in Verbindung stehen  Wir bilden flexible Diskussionsrunden, die diese Themen diskutieren  Die Diskussionsrunden verfassen jeweils einen Bericht an die Grossgruppe  Diese Berichte stehen allen zur Verfügung
  3. 3. Open Space  OS Regeln unterscheiden sich vom Arbeitsalltag  Sie stellen die Regeln der Organisation auf den Kopf  Vorgesetzte haben nicht ihre übliche Rollen  Mitarbeiter können Initiative ergreifen oder führen  Während OS wird die Hierarchie aufgehoben  Es kann frustrierend sein, dass die Leitung nicht gehört wird wenn sie etwas einbringt  Das ist gewöhnungsbedürftig, für alle  Alle sind aber mit dem gleichen Ziel da
  4. 4. Open Space  Das Bauen auf Selbstorganisation macht die Wirkung von OST tief und nachhaltig  OST wirkt nur auf der Basis der Freiwilligkeit  Es müssen nicht alle gleich aktiv sein  Es ist aber nötig, dass alle sich engagieren
  5. 5. 6
  6. 6. 7
  7. 7. Wie funktioniert’s?  Anfangsplenum:  Einführung  Themensammlung  Marktplatz  Go!
  8. 8. Themen  Am Ende des Marktplatzes gibt es verschiedene Diskussionsthemen  Alle Themen sind erlaubt und alle können Themen einbringen  Manche Themen interessieren viele, andere nur wenige  Vielleicht interessiert ein Thema nur dich allein  Das ist auch o.k.  Wann hast du letztmals eine Stunde für dich alleine mit einem Thema verbracht?
  9. 9. Wie funktioniert’s?  Themenbringer sind dafür zuständig, dass ein Bericht gemacht wird:  Du kannst es selbst schreiben  Du kannst die Aufgabe delegieren  Jeder Bericht enthält:  Das Thema  Die Namen der Anwesenden  Das Resultat der Veranstaltung  Meistens reicht ein halbes A4 Blatt um das Wichtigste zusammen zu fassen  Alle TN erhalten alle Berichte, zur Weiterverwertung
  10. 10. Themen  Open Space zeigt das Rahmenthema in allen Facetten  Normalerweise gehen wir komplexe Fragestellungen mit Meetings und einer Tagesordnung an  In OS können Themen auch spontan auftreten, plötzlich da sein: Emergenzen  Wenn die Zeit knapp ist und es gibt viele Themen, setzen wir Prioritäten:  Was sind die wichtigsten Themen?
  11. 11. Die Rolle des Moderators  Anfangsplenum:  macht Methode und Ziele transparent  kurbelt die Themenfindung an  organisiert den Marktplatz  bietet nach Wunsch Coaching für Themenbringer an  Jeder macht’s anders, manche brauchen Unterstützung  Er hält die Regeln im Auge  Sonst nimmt er sich heraus  Die Gruppe muss die Gelegenheit erhalten, sich selbst zu organisieren
  12. 12. Rolle der Teilnehmenden  Alle denken mit, fühlen mit und helfen mit  Alle teilen die Verantwortung für die Arbeit am grossen Thema, jede/r aus dem eigenen Hintergrund  Jede/r sorgt gut für sich  Es ist wie eine grosse Kaffeepause  Alle dürfen sich auch eine Auszeit nehmen  Spazieren, Kaffeetrinken, sich bewegen, ruhen  Manchmal haben Leute genug vom Reden  Da lässt man sich etwas einfallen...
  13. 13. Regeln Wer auch kommt, ist gerade der Richtige Was auch geschieht, es ist das einzige, das geschehen konnte Wenn immer es beginnt, es ist gerade die richtige Zeit Vorbei ist vorbei
  14. 14. Teilnehmerstimmen  Die vier Regeln erlauben, entlasten  Die Energie steigt im Laufe des Prozesses  Die Freiheit, sich zu bewegen, inspiriert  Teilnehmende sind nicht voreingenommen  Man muss sich nicht an Strukturen halten  Man spürt trotz/dank aller Freiheit eine tiefe Verbindlichkeit
  15. 15. Das Gesetz der zwei Füsse hält den Prozess in Bewegung  Hummeln vertiefen sich in ein Thema, bleiben länger oder während der ganzen Sequenz dabei  Schmetterlinge flattern, schauen in verschiedenen Sitzungen rein, bleiben nur für kurze Zeit  Sie dürfen auch einfach da sitzen und schön sein
  16. 16. Programm für diesen Tag  10.00 – 11.30: Marktplatz, Sequenz 1  11.30 – 13.00: Sequenz 2  13.00 – 14.30: Mittagspause  14.30 – 16.00: Marktplatz, Sequenz 3  16.00 – 17.00: Sequenz 4  17.00 – 18.00: Schlussplenum: Wie geht’s weiter?  Pause gibt’s immer!
  17. 17. Programm  Schlussplenum: 17.00-18.00 Uhr  Wir berichten aus den Ereignissen des Tages: KISS!  Wir konkretisieren, was wir jetzt machen werden  Wir verteilen Aufgaben  Das Schlussplenum verankert die Gemeinschaft: Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung
  18. 18. Open Space…  öffnet…  informiert…  inspiriert…  motiviert..  verbindet…  vernetzt…  provoziert…  unterstützt…  leuchtet ein…  baut Schranken ab…  macht Spaß…  entkrampft…  entspannt…  belebt…  beschenkt...
  19. 19. Open Space Sequenz 4
  20. 20. Anbieter: Thema: Info zum Thema: Raum: Rubin 1, Rubin 2, Rubin 3, Halle, Café, Saphir, Bibliothek, U-Bank Teilnehmende

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