Entwicklung & Bildung2 2010 05 12

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Universität Wien – Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Institut für Bildungswissenschaft
Mag. Katharina Stephenson MSc

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  • These „inner objects“ (images and (their) symbols)are the co-construction and co-creation partners within each learning process. Each new learning situation is a revival of the old interactions. A real „outside“ object (human or material) will be a transference object. My fourth hypothesis is: Co-construction resp. Co-creation of meaning is the ontogenetical prototype of collaborative learning.
  • Entwicklung & Bildung2 2010 05 12

    1. 1. Der Intermediäre Raum Ein besonderer Entwicklungsraum Entwicklung und Bildung 2 Katharina Stephenson 5. Mai 2010
    2. 2. <ul><li>am Anfang des Lebens: </li></ul><ul><li>keine Unterscheidung von </li></ul><ul><li>ICH und Nicht-ICH </li></ul>
    3. 3. <ul><li>Frustration bringt die Erkenntnis  ICH bin von meiner Umwelt getrennt. </li></ul><ul><li>Die genügend gute Mutter (Winnicott) lässt Frustration zu, ohne das Urvertrauen zu einem Urmisstrauen (Erikson) werden zu lassen. </li></ul>
    4. 4. <ul><li>Erkennen der Trennung von ICH und Nicht-ICH bedeutet auch: </li></ul><ul><li>das Kind baut ein Abbild der bedeutsamen Personen und der Interaktionen mit ihnen in sich auf. </li></ul><ul><li> Objektrepräsentanzen </li></ul>
    5. 5. <ul><li>Der Akt des Spielens kann einen besonderen Entwicklungsraum schaffen: </li></ul><ul><li>Intermediärer Raum (Winnicott) </li></ul><ul><li>zwischen außen und innen </li></ul><ul><li>beeinflusst von </li></ul><ul><li>innerem Erleben </li></ul><ul><li>und äußerer Realität </li></ul>
    6. 6. <ul><li>Intermediäre Räume werden gemeinsam </li></ul><ul><li>(= Co-Konstruktion) erschaffen, </li></ul><ul><li>indem beide beteiligten tief eintauchen </li></ul><ul><li>(= Immersion). </li></ul>
    7. 7. <ul><li>Innere Bilder (Objektrepräsentanzen) von bedeutsamen Personen werden im spielerischen Eintauchen in einen Intermediären Raum Schritt für Schritt aufgebaut. </li></ul><ul><li> Bedeutung zuweisen – Symbole erschaffen </li></ul>
    8. 8. <ul><li>Intermediäre Räume sind bevölkert von gemeinsam erschaffenen bedeutsamen Symbolen . </li></ul><ul><li>Gegenstände </li></ul><ul><li>(Übergangsobjekte) </li></ul><ul><li>Handlungen </li></ul><ul><li>(Übergangsphänomene) </li></ul>
    9. 9. Diese Übergangsobjekte und –phänomene symbolisieren die realen bedeutsamen Personen. Das Kind benützt jene Gegenstände und Handlungen so lange bis die inneren Abbilder stabil sind.
    10. 10. Derartige Spielhandlungen können als SpielpartnerIn auch schon das verinnerlichte Bild haben. Kind Übergangsobjekt Bezugsperson Bezugsp. Kind
    11. 11. Kind verinnerlichte Objekte Bilder & Symbole Bezugsp. Kind
    12. 12. <ul><li>Einen Intermediären Raum zu betreten bedeutet aber auch Gefahr ! </li></ul><ul><li>Das Eintauchen, die Hingabe an Unvorhergesehenes, Unbekanntes, Ungeordnetes braucht chaos-ordnende Kräfte. </li></ul>
    13. 13. <ul><li>Auch chaos-ordnende Kräfte werden mit Hilfe </li></ul><ul><li>der bedeutsamen Personen </li></ul><ul><li>in einem Intermediären Raum aufgebaut. </li></ul>
    14. 14. einige Jahre später….
    15. 15. Symbolbildung (K.Stephenson 2007) <ul><li>Primäre Symbolbildung - in der frühen Kindheit </li></ul><ul><li>Sekundäre Symbolbildung – das ganze spätere Leben lang </li></ul><ul><li>Unterscheidung: </li></ul><ul><li>Zeitpunkt im Leben, zu dem sie stattfindet </li></ul><ul><li>„ Reifegrad“ der symbolbildenden Psyche </li></ul>
    16. 16. wichtigste Literatur – bei Interesse gibt‘s gerne noch mehr, neueres, anderes… <ul><li>Erikson, E. (1988): Der vollständige Lebenszyklus. Frankfurt/Main: Suhrkamp (1992) </li></ul><ul><li>Klein, M. (1933): The early development of conscience in the child. In: Sándor Lorand, (Ed.): Psycho-analysis today (pp. 149-162). New York: Covici-Friede. (1944) </li></ul><ul><li>Winnicott, D.W. (1971): Vom Spiel zur Kreativität. Stuttgart: Klett-Cotta </li></ul><ul><li>Stephenson, K. (2007): Computer Games and Symbol Formation. Master Thesis, Donau Universität Krems </li></ul><ul><li>Stephenson, K. (2010): Macht Psychoanalyse Games Serious ? In: Zeitschrift für e-Learning. Lernkultur und Bildungstechnologie. 4/2009 - 4.Jahrgang. Innsbruck: Studienverlag </li></ul>
    17. 17. <ul><li>Danke </li></ul><ul><li>für Ihre Aufmerksamkeit! </li></ul><ul><li>Der Foliensatz steht unter einer Creative Commons-Lizenz. </li></ul>

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