Diplom se reichert (1)

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Diplom se reichert (1)

  1. 1. Diplomand /innen- SeminarProf. Dr. Ramón Reichert
  2. 2. Das Diplomandenseminar dient der Diskussion offener inhaltlicher Fragen zur Diplomarbeit. Im Stundenplan für das Hauptstudium ist dafür laut Studienordnung eine SWS als Pflichtseminar angesetzt. Die regelmäßige Teilnahme am Diplomanden- und Doktorandenseminar ist für alle Studierenden, die eine Qualifikationsarbeit am Fachgebiet Film- und Medienwissenschaft anfertigen, verbindlich. Jeder Kandidat und jede Kandidatin trägt mindestens einmal zur eigenen Arbeit vor. Zu beachten sind folgende Punkte: Der Vortrag sollte ca. 15 Minuten dauern, längere Vortragszeiten sind im Einzelfall mit den BetreuerInnen abzuklären. Bitte stellen Sie im Rahmen Ihres Vortrags Ihre offenen Fragen/Probleme vor, über die diskutiert werden soll. Diskussionskultur! Fragen ist genauso wichtig wie Präsentieren!! Das Diplomandenseminar stellt eine Chance für Sie dar, mit anderen Diplomanden über die eigene Arbeit zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen.
  3. 3. Schritte 1 und 2 • Themensuche, Fragengenerierung: – Thema der Arbeit ist die gestellte Forschungsfrage! Arbeit muss Forschungsfrage beantworten! – Typische Fragestellungen: Beschreibung (ungeeignet!), Erklärung, Prognose, Gestaltung, Kritiken/Bewertung – Aus Fragestellung leiten sich Gliederung, Literatur und Methodik ab • Vorselektionsphase: – Vorläufiger Literaturüberblick! aktuelle wissenschaftliche Fachzeitschriften „scannen“, um Literatur einzugrenzen; Wichtig: von Beginn an Literaturverzeichnis anlegen! – Problemlandschaft analysieren: zentrale Problembereiche, Arbeitsschritte und Begriffe definieren – Grobstrukturierung/Grobkonzept und mögliche Alternativen zur Beantwortung der Forschungsfrage – Bestehende Erkenntnisse und Problemlösungsansätze sollten hier bekannt sein
  4. 4. • Zentrales Beurteilungskriterium: Eigenständigkeit – Erkenntnisfortschritt: bisher von der Literatur ignorierte oder „gestreifte“, aber relevante!! Themen – Kritikfähigkeit: kritische Auseinandersetzung mit der Literatur, Sichtbarmachung von eigenen und übernommenen Gedanken – Originalität: Eigenständigkeit bei der Problemstellung und -bearbeitung, kreative Verknüpfung der Erkenntnisse, Entwicklung eines eigenen Standpunktes – Beachte: Forschungsfrage ist schon erster Schritt für Beurteilung! • Weitere (1): Formale und sprachliche Korrektheit; Klarer Aufbau und Gliederung (Struktur!); Konsistenz der Argumentation (Struktur!!) • Weitere (2): Literaturbasis!!
  5. 5. Was? – Thema analysieren und eingrenzen; Synonyme? Ober-/Unter- /verwandte Begriffe Schlagwortliste kann helfen – Art und Zeitraum; Vollständigkeit – Tips: Ansehen der Abstracts, Literaturverzeichnisse, Einleitungen, ACHTUNG: Keine persönliche Interpretation; Keine Diplomarbeiten zitieren! Englischsprach Literatur mit Keywords
  6. 6. Aufbau und Gliederung der Arbeit • Theoriegetriebene Problemlösung durch Literatur-, Strukturierungs-, Theoriebildungsarbeit, • Hauptteil der Arbeit in Kapitel und Unterkapitel gegliedert • Aufbau der Kapitel muss Argumentation schlüssig machen – Bezug zu vorhergehendem Kapitel Überleitungen – Bezug des Kapitels zur Fragestellung – Bedeutung des Kapitels für die Arbeit auch in Seitenzahlen – Überlegen: Was ist Gegenstand? Was soll darüber gesagt werden? Welche Methodik? – Zusammenfassung am Ende des Kapitels: Was soll man „mitnehmen“?
  7. 7. Sprachliche Gestaltung • Voraussetzung für Annahme der Arbeit: Einwandfrei in Orthographie und Grammatik!! • Einfachheit und Prägnanz der Sprache der Wissenschaft angemessen, aber keine unnötigen Fremdwörter, keine Redundanzen, keine „Umherschweifungen“, keine unscharfen Formulierungen, • Auf den Punkt kommen! • Umgangssprache und Füllwörter (ja, nun, irgendwie, gewissermaßen,…) vermeiden • Keine persönliche Meinungen und Wertungen, keine Ansprache des Lesers • Objektive Formulierungen, korrekte Terminologien • Definitionsklarheit, klarstellen, was verwendet wird • Kein „Seiten schinden“ • Kein Argumentationsersatz, wie natürlich, selbstverständlich,… • Keine Tautologien (einzig und allein, nie und nimmer) • Geschlechtergerechte Sprache

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