Konflikte meistern

1.441 Aufrufe

Veröffentlicht am

Dem Training der Human Factors kann nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet werden, denn unter Druck passieren die meisten Fehler.

Aus dieser Überlegung heraus entstand die Idee zu einem ungewöhnlichen Seminar: Management-Training im Flugsimulator. Dabei schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle eines Flugkapitäns und erleben am eigenen Leib den Entscheidungsdruck in Worst-Case-Szenarien. In dem unkonventionellen Umfeld lässt sich ideal erleben, wie bei Herausforderungen und Turbulenzen sichere Kommunikation funktioniert.
Der Flugsimulator dient dabei als besonderes Lernumfeld, denn er fordert ein Höchstmaß an sicherem, koordiniertem und zielorientiertem Handeln. Jeder Teilnehmer steuert dabei nicht nur einmal, sondern mehrmals sein „Flugzeug“ durch schwierige Situationen – immer unter der Anleitung eines erfahrenen Instruktoren. So können auftretende Probleme sofort analysiert und Lösungsstrategien ausprobiert werden.

Auf diese Weise lernen die Teilnehmer, wie sie unter Stress sicher kommunizieren, die richtigen Prioritäten setzen und sich auf das Wesentliche konzentrieren, um die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Fähigkeiten, die sich mühelos auf den Alltag von Managern und Führungskräften übertragen lassen. So werden hilfreiche Strategien und Ressourcen für den Arbeitsalltag abrufbar gemacht.

Veröffentlicht in: Leadership & Management
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.441
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
26
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
36
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Konflikte meistern

  1. 1. Magewirth / Miesen / Seminar Konfliktmanagement
  2. 2. Magewirth / Miesen / Seminar HAMMERGESCHICHTE Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer". (aus P. Watzlawick: Anleitung zum unglücklich sein.) 2
  3. 3. Magewirth / Miesen / Seminar Konflikte • Stören bei der Arbeit • Sind eine Belastung • Können aber auch positive Effekte haben: – Fördern Veränderungen – Bringen kreative Lösungen Müssen unbedingt bearbeitet werden 3
  4. 4. Magewirth / Miesen / Seminar Was bring mir das Seminar heute? • Sie lernen, Konflikte zu erkennen und die Folgen für die Mitarbeiter und die Zusammenarbeit einzuschätzen. • Sie lernen Vorgehensweisen und Werkzeuge für das Konfliktmanagement kennen. • Sie sorgen für eine angemessene Konfliktlösung, bessere Zusammenarbeit und eine positive Unternehmenskultur 4
  5. 5. Magewirth / Miesen / Seminar Konflikte erkennen • Sie beginnen meist unterschwellig und versteckt • Doch nicht jede Meinungsverschiedenheit oder Interessensgegensatz muss ein Konflikt sein • Es gibt wissenschaftlich 9 Stufen des Konfliktes ehe es ein Streit wird Vorschnelles „Einmischen“ kann auch Öl ins Feuer gießen! 5
  6. 6. Magewirth / Miesen / Seminar Vorbeugungsmaßnahmen: Risikoanalyse Konflikte vorbeugen Was kann schief gehen ? Was muss im Falle des Eintretens der Panne getan werden ? Werden die Teammitglieder regelmäßig informiert, die ihr Aufgabengebiet betreffen ? Wie können wir die Risiken vermindern ? Wer muss rechtzeitig über mögliche Gefahren und Schäden informiert werden ? Aufgaben und Kompetenzen definieren: Rechte und Pflichten der Projektteilnehmer schriftlich festhalten. Befürchtungen und Bedenken der Betroffenen ernst nehmen. Offene Informationspolitik Mit wem arbeitet man zusammen ? ( kritische Partner ), Personalbesetzung welche Ressourcen – Ausstattung wird benötigt ? Einbeziehen der Betroffenen (Workshops, Besprechungen mit Produktbenutzer). Welcher Schaden kann entstehen ? Für wen 12
  7. 7. Magewirth / Miesen / Seminar Übersicht Persönliche Einleitung: a) Wünsche, Erwartungen, Bedürfnisse, Triebe, Komplexe und Impulse des Gegenüber berücksichtigen b) Kontakt herstellen, Sympathie ausstrahlen, Status verleihen, bejahendes, zugewandtes Verhalten bezeugen. Sachliche Argumentation und Diskussion: Klärung des Sachverhalts, Widerlegung der Ansichten des Anderen in sachlicher Form, Vorbringen von Gründen und Beweisen in sachlicher Form. Gesprächs- Abschluss 19
  8. 8. Magewirth / Miesen / Seminar KOLLEGEN 20
  9. 9. Magewirth / Miesen / Seminar Darstellung 1 - Zielgruppen Toleranter Abenteurer Performer Disziplinierter Bewahrer Genießer Idealist 23
  10. 10. Magewirth / Miesen / Seminar Darstellung 2 - Typologie 24
  11. 11. Magewirth / Miesen / Seminar Darstellung 3 - DISG •Umgänglich •Enthusiastisch •Offen •Überzeugend •Redegewandt •Vertrauensvoll •Ermutigend •Mitfühlend •Geduldig •Entspannt •Fordernd •Entschlossen •Willensstark •Zielgerichtet •Sachorientiert •Vorsichtig •Präzise •Besonnen •Hinterfragend •Formal Gewissenhaft Dominant InitiativStetig 30
  12. 12. Magewirth / Miesen / Seminar KUNDENTYPEN 39
  13. 13. Magewirth / Miesen / Seminar Kundenanalyse Erforschen der Ziele, Probleme, Engpässe, Wünsche, Bedürfnisse, Ängste des Kunden Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht, und hinter jedem Menschen stecken Motive 40
  14. 14. Magewirth / Miesen / Seminar Kundenwert Wichtige – „unwichtige“ Kunden • Kunden werden im Hinblick auf die Bedeutung für das Geschäft klassifiziert • Strukturierung sollten nach Umsatz und Deckungsbeitrag erfolgen • Beurteilung ist wichtig, nur so kann man Risiken richtig einschätzen 41
  15. 15. Magewirth / Miesen / Seminar Matrix Bei Kunden im C-Quadranten muss mehr für die Beziehung getan werden und bei denen im B- Quadranten muss geprüft werden ob mehr Potenzial realisiert werden kann. 48
  16. 16. Magewirth / Miesen / Seminar Fazit • 80% des Umsatzes mit 20% der Kunden • 80% meiner Aufgaben erledige ich in 20% der Zeit Deshalb lohnt es sich, intensiv zu prüfen, mit welchen Kunden man arbeiten möchte und mit welchen nicht ! 49
  17. 17. Magewirth / Miesen / Seminar Wollen Sie mehr wissen? Dann kontaktieren Sie uns: Management Matrix Mirko Miesen info@management-matrix.de Tel: 02223 / 295 90 93 53

×