5/2014 OKTOBER/NOVEMBER | 8,00 Euro 
Bern 
Coole Business-Destination mit ganz viel Lifestyle 
Ergebnis 
FAMAB Research 20...
Ziemlich bärig 
Thomas P. Scholz 
Chefredakteur 
EDITORIAL 
Zwei der großen Geschichten in diesem 
Heft haben mit einem sy...
INHALT 
Trauer um Gerhard Bleile 
Für die meisten immer noch unfassbar: Der Mit-begründer, 
langjährige Vorsitzende und Eh...
DESTINATIONEN TAGUNGSHOTELS 
Die mep immer dabei haben und online lesen? 
Einfach einmalig registrieren (kostenfrei) und s...
www.MICEboard.com
NEWSROOM 
Foto: Hotel Dolce Bad Nauheim 
Flotte Flitzer in der Wetterau 
Im Dolce Bad Nauheim fand 
im September das 39. J...
Nichts ist unmöglich… 
Toyota? Nein, Bern. Die Bun-deshauptstadt 
der Schweiz 
ist mit rund 140.000 Ein-wohnern 
zwar für ...
TITELSTORY 
mep Ausgabe 5/2014 31 
Bern 
Das moderne Stade de Suisse hat das ehemalige Wankdorf-Stadion ersetzt (© Philipp...
Toll geworden – der Kursaal wurde runderneuert! 
32 mep Ausgabe 5/2014 
Tipp: Ein Restaurant wie zu Großvaters Zeiten 
Wer...
mep Ausgabe 5/2014 33 
Meeting Point der internationalen Jazz-Welt 
Wer vom Hauptbahnhof 
mit der Buslinie 21 in Rich-tung...
Event-Pavillon mit Kantenlage - auf 864 m über der Stadt 
34 mep Ausgabe 5/2014 
Bern 
Unser Aufmacherbild auf 
Seite 30 v...
Für Deutsche ein 
ganz besonderer Ort… 
Für große Indoor-Events prä-destiniert 
sich die Champions 
Lounge, die Platz für ...
TITELSTORY 
Drei Wellen für 4.000 Kunstwerke 
Seit knapp zehn Jahren hat 
Bern mit dem Zentrum Paul 
Klee (ZPK) sein moder...
TITELSTORY 
Kompetenzzentrum in Sachen Großveranstaltungen 
mep Ausgabe 5/2014 37 
Bern ist ein ideales Pflas-ter 
für Spo...
Größte Eishockey-Arena Europas 
Komplettiert wird das er-wähnte 
Dreieck mit Stadi-on 
und Messe von der Post- 
Finance-Ar...
mep Ausgabe 5/2014 39 
Modernes Stadtentree im Berner Westen (Quelle Bilder: Holiday Inn Bern Westside) 
Gastronomisch tip...
Die Region mit dem 
weltberühmten Botschafter 
Auf den folgenden beiden Seiten soll 
es ums Emmental gehen, das quasi vor ...
TITELSTORY 
mep Ausgabe 5/2014 41 
Bern 
Perfekter Gastgeber! 
Szenenwechsel ins Örtchen 
Dürrenroth, wo das Roman-tik 
Ho...
Aber natürlich auch länger: 
Circa eine halbe Bahnstun-de 
von Bern entfernt, er-streckt 
sich südlich davon 
der Regional...
Schlittschuhfahren vor dem Parlament – auch das ist die (lockere) Schweiz. 
Quelle: Bern Tourismus 
mep Ausgabe 5/2014 43 ...
Großartige Perspektive: In Stockholm lässt es sich gut wohnen und tagen – vor allem auch nachhaltig / Quelle: www.mediaban...
mep Ausgabe 5/2014 61 
Stockholm 
DESTINATIONEN 
Welcoming & more in den Markthallen 
Die Östermalmshallen (seit 1888) sin...
Ultimatives Museum, ultimative Location! 
Quelle Bild li. Fotografiska / Bild re. Ulf Berglund 
Die Fotografiska ist aus v...
Business as unusual 
Take any international comparison on competitiveness, innovation, climate, 
entrepreneurship or quali...
64 mep Ausgabe 5/2014 
Stockholm 
DESTINATIONEN 
Flexibel und zentral 
Nur wenige Gehminuten vom 
Hauptbahnhof entfernt, b...
DESTINATIONEN 
mep Ausgabe 5/2014 65 
Hier findet jeder sein passendes Bett 
Stockholm hat in puncto Tagungshotels 
eine e...
66 mep Ausgabe 5/2014 
Stockholm 
DESTINATIONEN 
Tolle Programme, die noch nicht jeder erlebt hat! 
Agnetha, Björn, Benny,...
Historische Brauerei auf Södermalm 
Der Ort heisst „The Brewery“ und war es auch einmal. Heute 
stehen hier auf insgesamt ...
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  1. 1. 5/2014 OKTOBER/NOVEMBER | 8,00 Euro Bern Coole Business-Destination mit ganz viel Lifestyle Ergebnis FAMAB Research 2014 Erlebnis MICE-Standort Stockholm Ereignis Neues aus Rhein-Main Quelle: Bern Tourismus Berlin Special zum Jubiläum 25 Jahre Mauerfall im November !
  2. 2. Ziemlich bärig Thomas P. Scholz Chefredakteur EDITORIAL Zwei der großen Geschichten in diesem Heft haben mit einem sympathischen Tier zu tun – dem Bären. Er ist das Wappen-tier der deutschen wie der schweizerischen Hauptstadt und entsprechend ähnlich sind sogar die Namen. Nur die Art der Präsenta-tion ist eine individuelle. Während der Ber-liner Bär aufgerichtet daherkommt, streift sein Berner Verwandter klassisch umher. Soweit die kleine Wappenkunde als Hin-tergrund zu unserer Titelstory sowie zum Special-Thema 25 Jahre Mauerfall im No-vember. Übrigens: 2015 ist schon wieder Jubiläum – dann jährt sich die Wiederverei-nigung zum fünfundzwanzigsten Mal. Bleiben wir aber noch ein wenig bei der Zoologie. Der Deutsche sagt „Petz“, der Schweizer „Mutz“ und diese Kosenamen belegen, dass der Mensch schon immer ein besonderes Verhältnis zum Bär hatte. Vielleicht, weil dieser Eigenarten hat, die man sich selber wünscht: Kraft, Ausdauer, Robustheit und vor allem die sprichwörtli-che Ruhe. Lothar Seiwert hat vor einigen Jahren in seinem Bestseller als Gegengift zu dro-henden Burn-Out Syndromen die „Bä-renstrategie“ empfohlen – verpackt in eine hübsche Fabel, in deren Zuge die Wald-tiere moderne Stresssymptome wie Über-arbeitung und Überforderung beklagen und schließlich in ihrer Not den Bären zu Rate ziehen, der ihnen kluge Zeiteintei-lung statt Planlosigkeit empfiehlt. Das galt auch noch in der eigenen Kindheit: „Ver-such’s mal mit Gemütlichkeit“ hat der fröh-lich tanzende Baloo im „Dschungelbuch“ gesungen. Im übertragenen Sinne will uns das sagen: Lass‘ Dich nicht vom Main- stream anstecken, sondern folge besser Dei-nem eigenen Rhythmus!“ Da ist was dran. Einer, der das ähnlich sehen dürfte, ist Ho-teldirektor Harald Hock vom Courtyard by Marriott in Wiesbaden-Nordenstadt. Zur besten Geschäftszeit baute er Anfang Ok-tober zusammen mit der Klasse 2b der örtli-chen Grundschule auf dem Hotel-Areal ein „Igel-Hotel“, das den stacheligen Kamera-den, die hier von den Mitarbeitern schon häufiger gesichtet wurden, als artgerechter Winter-Unterschlupf dienen soll. Dazu war eigens ein Igelforscher aus Nordhessen an-gereist, der Haustechniker gab handwerk-lichen Bestand und sogar die lokale Poli-tik- Prominenz in persona von Wiesbadens Umweltbürgermeister Arno Goßmann ließ sich blicken. Die Kinder werden diesen Tag bestimmt nie vergessen und das Programm ist pädago-gisch wertvoll. Wir alle lernen etwas daraus – das ursprüngliche, unmittelbare Erlebnis erzeugt die ehrlichsten Emotionen. Und die können für manchen Gold wert sein. Üb-rigens: Zum zweiten Mal in Folge war das Hotel auch unter den Preisträgern, die mit der „Goldenen Lilie“ der Landeshauptstadt ausgezeichnet wurden – damit werden in Wiesbaden Unternehmen und Betriebe aus Stadt und Umland gewürdigt, die sich ge-sellschaftlich engagieren. Wer das in der Region ebenfalls tut, kann sich gerne be-werben.
  3. 3. INHALT Trauer um Gerhard Bleile Für die meisten immer noch unfassbar: Der Mit-begründer, langjährige Vorsitzende und Ehren-präsident der Vereinigung Deutscher Veranstal-tungsorganisatoren e.V. ist nach kurzer schwerer Krankheit am 24. Oktober 2014 im Alter von 75 Jahren verstorben. Gerhard Bleile war Marketing-und Veranstaltungsprofi aus Leidenschaft und spezialisierte sich nach seiner Ausbildung zum RUBRIK NEWSROOM Editorial 3 Personalien 68 Inserentenverzeichnis 71 Impressum 71 Wer-was-wo? 72 quer90x65_02 27.05.2002 13:22 Uhr Seite 1 4 mep Ausgabe 5/2014 TITELSTORY Bern: Nichts ist unmöglich... 30 Event Networking Tool 22 TRENDS & EVENTS Tickets auf einen Klick 22 Engagement im 22 Bereich Nachhaltigkeit Kongresszentrum erhält ISO-Zertifikat 22 Sicheres Zahlen mit virtueller Kreditkarte 23 DB bietet Gruppencharter 23 EMAS-Zertifizierung 23 für das GCB Rückenstärkung für die „Rückenstärker“ 24 Business Travel Award 2014 geht an „Dürr Travel Points“ 24 Besser informiert sein: Ver-anstaltungen und Sicherheit 24 Innovationsstudie zu Event- Apps - Teilnehmer gesucht! 24 mbt Market meets MEETINGPLACE Germany: „Spannende Themen und neue Formate“ 25 Großdimensionierte LED-Wand vor der Stadthalle Hagen 26 Location Award – Berlin räumte ab 6 FAMAB-Studie zur Marketing-Zukunft 8 Event-Apps: Ausrichtung, Nutzen und wichtiges Know-how 20 Pacific World Destination Index - September 44 Mongolei ist diesmal „Offizielles Partnerland“ der ITB 45 Werbefachmann in der Pharma-Industrie auf den Bereich Veranstaltungen. Nach Eintritt in den Ru-hestand wurde er Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V. und gab der neu gegründeten Organisation zehn Jah-re lang Gesicht, Herz und Seele. Unermüdlich war er auch als Autor diverser Fachbeiträge, Berater zum Thema Compliance und als Sprecher des Pharma Fortbildungs-Forums. Das Andenken an seine Lebensleistung werden wir stets bewahren. Auslandsmesseprogramm 2015 jetzt vollständig 26 Events auf Rhein und Main 26 Austrias Werbebranche 26 traf sich in Wels Messe München Locations bietet Konzept für tem-poräre Halleneinbauten 27 Flotte Flitzer in der Wetterau 28 Startschuss für die „MICE 28 in Irland Online Academy“ www.eventmanager.de Das Internetportal für die Eventmarketing- und Veranstaltungsbranche.
  4. 4. DESTINATIONEN TAGUNGSHOTELS Die mep immer dabei haben und online lesen? Einfach einmalig registrieren (kostenfrei) und schon geht’s los: www.mep-online.de Die eibtm (18.-20.11.2014) steht vor der Tür – mit einigen interessanten Neuerun-gen. Hosted Buyer haben nun die Mög-lichkeit, ihren Informationsbedarf genauer zu spezifizieren; umgekehrt können Aussteller ihre Präfe-renztermine selbst selektieren. Verbesserte Networking-Plattformen gibt es für Meeting Planer von Verbänden und der Leadership Summit am Vorabend bekommt einen neuen, exklusiven Schauplatz (www.santpau.es; nur auf Einladung). Nützlich für alle ist die Multi-Event App, die für iPhone, iPad und Android verfügbar ist und neben allen wichtigen Daten zur Messe auch einen Barcelona Gui-de integriert (www.ibtmevents.com/IBTM-App). Eine Übersicht über das interessante „Knowledge Programme“ gibt’s unter www.eibtm.com/knowledge. Quelle: Reed Exhibition Dolce Sitges: Kein Ort wie andere 58 Berlin: Von der Mauer-stadt zur Weltstadt 10 Mit der „TOUR Q“ auf Reise durch die Eidgenossenschaft 29 Immer viel Neues in Rhein-Main 46 Stockholm: nobelpreiswürdig... 60 INTERVIEW Peter & Petra Bierwirth (B&K): „Immer mehr Wohnzimmer-Atmo-sphäre“ 56 Ideen für Ihr Event-Design? Lassen Sie sich inspirieren. Die neue Tablet-App. *ab Version iOS 6.1 und Android 4.1 Berlin | Bocholt | Bremen | Dortmund | Düsseldorf/Köln | Frankfurt a. M. | Hamburg | Hannover | Kassel | München | Stuttgart | Arnheim | Luxemburg | Paris | Kopenhagen | Malmö | Stockholm | Oslo | Wels (A)
  5. 5. www.MICEboard.com
  6. 6. NEWSROOM Foto: Hotel Dolce Bad Nauheim Flotte Flitzer in der Wetterau Im Dolce Bad Nauheim fand im September das 39. Jah-restreffen des Porsche 356 Club Deutschland e.V. statt. Der Kultrenner war das ers-te Serienmodell der schwäbi-schen Autobauer und wurde von 1948 bis 1965 produziert. Insgesamt 160 gut gepflegte Wagen konnten die Besucher bestaunen – prominent in Sze-ne der großen Arkade und im Platanenhof des Vier-Sterne- Plus-Hotels. Unter dem Motto „Limes – fahren und genießen im Grenzbereich“ standen bei angenehmem Spätsommer-wetter Vielen unbekannt: In der Wet-terau Veranstaltungsplaner gesetzt auf den Terrassen, auch einige Tagesaus-flüge auf dem Programm. kreuzen sich die Deut-sche Märchenstraße, die Hes-sische Apfelweinstraße und 2. Dezember Erleben Sie einen einzigartigen Ausstellermix aus Tagungslocations, Rahmen-programm-, Veranstaltungstechnik- und Geschäftsreise-anbietern, Zahlungsdienstleistern, Transportunternehmern, Verbänden und Agenturen. Informieren Sie sich über spannende Angebote im Veranstaltungs-und 2014 Eisbach Studios München Geschäftsreisemanagement und nutzen Sie die zahlreichen Weiterbildungs-und Vortragstermine. Hier wird nicht nur über Trends geredet, sondern neue Kommunikations- und Event-Formate werden auch intensiv ins Programm eingebunden. die Hochtaunusstraße. Ganz in der Nähe liegt die berühm-te „Saalburg“, deren Kastell zum UNESCO-Welterbe Limes gehört. Letzterer markierte in antiker Zeit die Grenze zwi-schen dem Römischen Reich und den germanischen Stam-mesgebieten. Startschuss für die „MICE in Irland Online Academy“ Tolle Idee, die das irische In-formationsbüro entwickelt hat. Wer sich auf www.mice-irland-aca-demy. com registriert (dort auch Infos), kann an einer Schulung teilnehmen und er-hält bei erfolgreichem Ab-schluss ein Zertifikat, das sie/ ihn als Irland MICE-Spezialis-ten ausweist. Unter allen Teil-nehmern werden zudem Plät-ze auf der „MICE Specialist VIP Inforeise“ im März 2015 verlost. Die Irland MICE On-line Academy ist in vier Modu-le Das begleitende Weiterbildungsprogramm der Messe präsentiert fundiertes Wissen und greifbare Impulse für den Arbeitsalltag. Interaktive Workshops und Fachvorträge bieten Fachbesuchern Expertise und Rhetorik auf Spitzenniveau. Nicola Fritze schärft mit ihren verblüffenden Übungen und Beispie-len die Wahrnehmung des Publikums und fördert anderes Denken. Zukunftsforscher und Bestsellerautor Erik Händeler zeigt, was wir aus der Geschichte für die Zukunft unserer Arbeitswelten lernen können in Deutsch-land eingeteilt – Allgemeinwis-sen zur „grünen Insel“ sowie die Fachdisziplinen Kongresse und Meetings, Incentives und Events. Am Ende jeder Ein-heit werden kreative Beispiele von lokalen Veranstaltern prä-sentiert. Hintergrund der am-bitionierten Aktion: Deutsch-land ist für Irland der weltweit drittgrößte Markt fürs inter-nationale Tagungsgeschäft und da kann die westeuro-päische Insel-Destination mit veritablen Vorzügen wie ei-ner großen Location-Auswahl, schneller Erreichbarkeit, gu-tem Preis-Leistungsverhältnis, hoher Serviceorientierung und nicht zuletzt ihrer imposanten Landschaft punkten. Dies soll in der MICE Academy schwer-punktmäßig herausgearbeitet werden. Vernetzen Sie sich! Für Messeteilnehmer und -interessierte, die das Gespräch mit Branchenkollegen suchen, sind sämtliche Kommunikationskanäle vor, während und nach der Messe freigeschaltet. Als Mitglied der mbt Community tauschen Sie sich auf XING, Facebook und Twitter aus und knüpfen viele wertvolle Kontakte. www.mbt-market.de – Zentraler Treffpunkt für das stetig wachsende Netzwerk. mbt Market meets Meetingplace mbt Academy: 100% Praxisbezug mit renommiertem Partner mbt Community: Branchentalk auf allen Kanälen Die Fachmesse für und Travelmanager mbt Academy in Kooperation mit Veranstaltet von dfv Mediengruppe · Büro Berlin · Neue Grünstr. 17–18 · 10179 Berlin · Telefon: +49 30 300138-300 · info@mbt-market.de · www.mbt-market.de Aktuelle Infos auf www.mbt-market.de
  7. 7. Nichts ist unmöglich… Toyota? Nein, Bern. Die Bun-deshauptstadt der Schweiz ist mit rund 140.000 Ein-wohnern zwar für internati-onale Maßstäbe erstaunlich kompakt, steht aber in pun-cto Veranstaltungs-Loca-tions, Unterbringung und Rahmenprogrammen so mancher Megalopolis in überhaupt nichts nach. Den Beweis erbringen wir ger-ne auf den nachfolgenden Seiten. Dass die eidgenössi-sche Metropole ein ganz be-sonderer Standort ist, zeigt nicht zuletzt der UNES-CO- Welterbestatus der gut erhaltenen Altstadt, um die sich die Aare malerisch her-umwindet, 30 mep Ausgabe 5/2014 und die dank ih-rer weltrekordverdächtig langen (und im Sommer an-genehm schattigen) Lau-bengänge auch ein guter Tipp für ausgedehnte Shop-ping- Touren ist. In Bern lässt sich gut kreativ sein – Albert Einstein hat hier nicht weniger als seine Rela-tivitätstheorie (!) entwickelt und der nicht minder berühm-te Maler Paul Klee bekam in der Stadt sogar ein eigenes Muse-um. Schaffenskraft durch Ent-spanntheit könnte die Erfolgs-formel lauten und das bringt die Destination voran. Die Wege sind kurz, die Menschen locker und Service und Qualität hervorragend: ideale Voraus-setzungen für innovative Ideen. Etliche werden Ihnen auf den nächsten Seiten begegnen – allen voran der mit einem zweistelligen Millioneninvest-ment rundum modernisier-te Kursaal oder der nagelneue Event-Pavillon auf dem Gur-ten, dem Berner Hausberg, der spektakulär nach vorn gescho-ben einen Traumblick auf die Silhouette der Kommune samt Umland ermöglicht. Tagungs-technisch sollte man wissen, dass mit dem Messegelände der BERNEXPO, dem benach-barten Stade de Suisse oder der PostFinance Arena moder-ne infrastrukturelle Vorausset-zungen für Großveranstaltun-gen gegeben sind. Eine enge Partnerschaft im Kongressbe-reich besteht zwischen Bern Tourismus und der Universi-tät Bern, letztere Volluni mit acht Fakultäten und 160 Insti-tuten, was den Standort nicht zuletzt in der Außendarstel-lung zusätzlich stärkt. Zur gu-ten Logistik gehören auch, al-lein in der Stadt, 25 Hotels im Drei- bis Fünf-Sterne-Segment mit zusammen rund 1.750 Zimmern. Besonderer Service für Kongresskunden: Die Bern Tourismus-Tochter Bern Inco-ming (www.bern-incoming.ch) Die Gurtenbahn fährt jede Viertelstunde hoch auf den Berner Hausberg. Quelle Bilder, wenn nicht anders angegeben: Bern Tourismus Der (Braun)Bär ist Berns Namensgeber und hat im BärenPark mitten in der Stadt (!) ein würdiges Zuhause gefunden.
  8. 8. TITELSTORY mep Ausgabe 5/2014 31 Bern Das moderne Stade de Suisse hat das ehemalige Wankdorf-Stadion ersetzt (© Philipp Zinniker). erarbeitet gemeinsam mit Ih-nen und den lokalen Partnern komplexe Masterpläne zur er-folgreichen Umsetzung. Dazu gehört auch die Vermitt-lung der vorteilhaften Lage. Wer vormittags in Frankfurt am Main in den Zug steigt, ist am frühen Nachmittag in der Hauptstadt der Schweiz – Bern ist näher als manch einer glaubt. Vom city-nahen Airport in Bern-Belp be-stehen zudem mit SkyWork Air- lines direkte Flugverbindungen nach München, Köln/Bonn, Hamburg und Berlin (www.fly-skywork. com). Veranstaltungen in der Stadt profitieren aber auch von der reizvollen Umge-bung: Mit dem Emmental und der Region Gantrisch sind zwei tolle Naherholungsregionen über die Bahnhöfe in Burgdorf (Emmental) und Schwarzen-burg (Gantrisch) in kurzer Zeit erreichbar, wo diverse Mög-lichkeiten für Rahmenprogram-me unterschiedlicher Art gege-ben sind. Und damit kennt man fast schon den gesamten Kan-ton, der zu einem der größten in der Schweiz gehört. Wer noch mehr Zeit hat: Im Rahmen eines Tagesausflugs lässt sich sogar ein unvergess-licher Abstecher zum berühm-ten Jungfraujoch unternehmen, das neben seiner spektakulären Kulisse auch über die höchste Bahnstation Europas auf 3.454 (!) Metern verfügt. Jene, die knapper terminiert sind, trösten sich bei entsprechendem Wet-ter mit einem schönen Fernblick auf das spektakuläre „Dreige-stirn“ von Eiger, Mönch und Jungfrau. Denn schließlich gibt es in der Stadt selbst viel zu er-leben und dank eines bestens organisierten öffentlichen Nah-verkehrs kann man eigentlich nie wirklich zu spät kommen. Unser Tipp: Mit der Tramlinie 9 haben Sie ganz Bern im Griff – sie führt quer durch die Kom-mune von Wankdorf im Nor-den bis zur Gurten-Talstation im Süden. Dabei profitiert man von einer interessanten Neuerung, die es seit diesem Sommer gibt: Übernachtungsgäste in der Stadt erhalten automatisch von ihrem Hotel das Bern Ticket, das für die Dauer des Aufenthalts zur freien Nutzung öffentlicher Transportmittel in der Stadt be-rechtigt – inklusive zum/vom Airport. Nie mehr fehlendes Kleingeld oder gar falsche Zo-nenwahl: Bereits mit der Re-servierungs- Bestätigung sei-ner Unterkunft kommt man in den praktischen Genuss. Eine vorbildliche Initiative, die nicht nur umweltfreundlich, sondern auch noch budgetschonend ist! www.bern.com
  9. 9. Toll geworden – der Kursaal wurde runderneuert! 32 mep Ausgabe 5/2014 Tipp: Ein Restaurant wie zu Großvaters Zeiten Wer in besonders gemütlicher Atmosphäre speisen möchte, merkt sich das „Harmonie“ in der Hotelgasse 3 – eines der traditi-onsreichsten Berner Restaurants und seit 1915 im Familienbesitz. Hier trifft man sich zum Geschäftsessen wie auch privat, denn das Essen ist deftig, reichlich und die Käsefondues gelten gar als le-gendär. Gleich um die Ecke befindet sich übrigens das historische Wahrzeichen Berns: Den prächtigen Zytglogge (Zeitglockenturm) mit der Kalenderuhr und dem Spielwerk aus dem 16. Jhdt., der den Eingang zur Altstadt markiert, kann man auch besichtigen. Am besten vor dem Essen… www.harmonie.ch Berns traditioneller Treff-punkt für Kongresse, Galas, Ausstellungen und ähnliche (MICE-)Anlässe thront weit-hin sichtbar über der Stadt. Seit 2012 sogar noch impo-santer, denn im Zuge einer groß angelegten Umbau-maßnahme wurde sein Herz-stück, die Arena, umfassend renoviert und das in die Be-reiche Ost und West geglie-derte Forum mit der markan-ten, umlaufenden gläsernen Galerie überhaupt neu eröff-net. Damit lassen sich Forma-te der Spitzenklasse realisie-ren. Eine supermoderne Deckenbe-leuchtung mit 900 LED-Lampen bietet nicht weniger als 4 Milli-arden (!) Möglichkeiten und ver-mag die insgesamt 2.000 qm in jede beliebige Farbe zu tauchen – ein Ort, der Eindruck macht. © Fotografie Sandra Stampfli Insgesamt verfügt der Kursaal über 4.600 qm Veranstaltungs-fläche und 27 Räume für For-mate bis 1.500 Personen. Schi-cke Gala in der Arena (Bankette bis 800 Gäste) mit ihrer riesi-gen Leinwand und beweglichen Bühne und danach zum Come-together ins CI-illuminierte Fo-rum ist eine Kombination, die mit Sicherheit ihre Wirkung nicht verfehlt. Schließlich ge-nießt man von hier oben auch eine wunderbare Fernsicht. Im Rahmen des übrigen Raum-ensembles sollen die beiden sehr exklusiven Boardrooms samt ed-ler Möblierung nicht unerwähnt bleiben. Und natürlich auch, dass der Kursaal kürzeste Ta-gungswege für Übernachtungs-gäste bietet. Ins Gesamtareal ist nämlich das 4-Sterne-Superi-or Hotel Allegro integriert, dass bereits 2009 komplett renoviert wurde und neben kostenlosem WLAN in allen 171 Zimmern auch speziell zehn Panorama-und Penthouse-Suiten bietet. Dank mehrerer Spezialitäten-Re-staurants, darunter mediterra-ne Gourmetküche im „Meridi-ano“ mit 1 Michelin-Stern und 17 Gault Millau-Punkten, ist man gastronomisch bzw. cate-ring- technisch bestens versorgt. Untergebracht ist im Gebäude übrigens auch das Grand Ca-sino Bern. Mit der räumlichen Trennung im neuen Foyer wer-den Tagungs-, Hotel- und Ca-sinogäste geschickt geroutet und müssen sich daher nicht mehr in die Quere kommen. Wissen darf man noch, dass di-rekt vor dem Eingang die Tram Linie 9 hält mit direkter Fahrt in die Altstadt. Und dass der Kur-saal Bern aktives Umweltma-nagement betreibt und damit zu recht u.a. Mitglied der re-nommierten „Swiss Conventi-on Centres“ ist. Für all diese Anstrengungen wurde das Unternehmen 2014 – also aktuell – mit dem Swiss MICE Award ausgezeichnet. www.kursaal-bern.ch © Fotografie Sandra Stampfli Hotel Allegro, © Kursaal Bern AG
  10. 10. mep Ausgabe 5/2014 33 Meeting Point der internationalen Jazz-Welt Wer vom Hauptbahnhof mit der Buslinie 21 in Rich-tung Bremgarten fährt, sollte unbedingt an der Haltestelle „Innere Enge“ aussteigen. Was Hans Zur-brügg und seine Frau Mari-anne Gauer hier geschaffen haben, ist einzigartig: ein sehr individuell ausgerich-tetes Vier-Sterne Superior Hotel, das sich dem Thema Jazz verschrieben hat – samt Club, der zu den bes-ten weltweit zählt! Hier wohnt man bei Oscar Peterson, Wild Bill Davison oder Eddie Condon – die Na-men der Zimmer lassen keinen Zweifel daran, was im Hotel Innere Enge das dominieren-de Thema ist. Die Ausstattung hat Sammlerwert, kein Raum gleicht dem anderen und au-ßerdem lernt man nebenbei noch jede Menge über die zeitlos beliebte Musikrichtung. Authentizität ist Trumpf, denn Inhaber Hans Zurbrügg kennt und kannte sie alle. Immer-hin war er Gründer des Ber-ner Jazz Festivals, das inzwi-schen 40 geworden ist und mit insgesamt zehn Wochen das längste seiner Art über-haupt ist. Es geht um das Hotel Ambassador & Spa (Vier Sterne), das ganz in der Nähe der Gurten-Talstation liegt, dennoch nur wenige Tram-Minuten vom Hauptbahnhof entfernt ist und sich seit kur-zem von den Restaurants über die Lobby bis zu den Seminar-räumen (8) runderneuert präsentiert. Das Investment hat sich gelohnt – entstanden ist ein angenehm frischer Gesamtlook. Ta-gungstechnisch ist der befahrbare große Plenarsaal besondere Er-wähnung wert, der in Kombination mit der Halle gerne für gro-ße Empfänge genutzt wird. Kostenloses Parking und knapp 100 Zimmer mit Stadtblick, davon die Hälfte jeweils EZ und DZ, sind weitere Vorteile. Das freundlich und unkompliziert geführte Haus ist übrigens auch Mannschaftshotel der örtlichen Young Boys – die Teamsitzungen finden im Raum Tokyo statt – und von den größeren Hotels der Stadt das nächste zum Flughafen (7 km). Tipp: Das interessante Restaurantkonzept fährt zweigleisig – teils Steakhouse, teils japanisch, mit Live-Cooking-Stationen am Tisch zum Erleben und Zuschauen. www.ambassadorbern.ch Quelle: Hotel Ambassador Tradition ist an einem sol-chen Ort wichtig. Das Gebäu-de selbst wurde 1865 erbaut und selbstverständlich restau-riert, 1992 eröffnete das Hotel mit insgesamt 26 Zimmern. Au-ßer wohnen, speisen (Josephi-ne’s Brasserie, 78 Plätze) und auch tagen (ein Konferenzraum bis 20 Personen) kann man hier vor allem was erleben. Der gro-ße Sommergarten (110 Plät-ze) ist in einen noch größeren Park (8.000 qm) eingebettet – um den sagenhaften Blick über die Stadt bis zum Jungfraumas-siv zu genießen, soll weiland schon Napoleons Frau gerne heraufgekommen sein… Kernstück des Gesamtareals ist indes „Marians Jazzroom“, wo das Hologramm von Dizzy Gille-spie den Besuchern entgegen-lächelt und dienstags bis sams-tags täglich zwei Live-Konzerte stattfinden, außer in der Som-merpause. 120 Jazzfans finden hier ihren Platz und ein eigener Start-Jingle kündigt den Beginn der Session an. Viele kommen aus der Stadt für einen schö-nen Abend vorbei – der Bus hält praktischerweise direkt vor dem Hoteleingang. www.zghotels.ch www.mariansjazzroom.ch www.jazzfestivalbern.ch Quelle: BE! Tourismus AG Quelle: Bern Tourismus Nicht nur ‚der Japaner‘ ist einen Besuch wert
  11. 11. Event-Pavillon mit Kantenlage - auf 864 m über der Stadt 34 mep Ausgabe 5/2014 Bern Unser Aufmacherbild auf Seite 30 verspricht nicht zu-viel: Berns Hausberg hat für Veranstaltungen vie-le Vorteile. Einfache An-reise dank citynaher Lage (direkt erreichbar mit der Tram Linie 9), spektakuläres Warming-up über die Berg-fahrt mit der Gurtenbahn und oben ganz viel Platz (100.000 qm) für kreative Inszenierungen in wunder-schöner Natur. Seit diesem Sommer ist mit dem nagel-neuen Gurten-Pavillon ein weiterer Benefit hinzuge-kommen. Hier oben lässt es sich gut feiern, denn die Ruhe ande-rer kann nicht gestört wer-den. Mit den Banketträumen und Restaurants im ehemali-gen Hotel Gurten Kulm, dem rustikalen Gewölbekeller und der Kulturscheune „UPtown“ ist ein Gebäude-Ensemble vor-handen, dass für Indoor-Anläs-se geeignet ist. Seit Juni 2014 und somit ganz aktuell gibt es einen neuen Star, der das Ver-anstaltungsgeschäft zusätzlich befeuern dürfte: Der Event-Pa-villon verfügt über moderne Technik state-of-the-art und ermöglicht Formate zwischen 50 und 500 Personen. Spekta-kulär ist seine Lage. Er befindet sich nur wenige Schritte gleich neben der Gur-tenbahn und wurde am ext-remsten Punkt des Gesamt-areals konstruiert. Man scheint förmlich in der Luft zu schwe- Quelle Bilder: Gurtenpark Das Best Western Hotel Bern (4 Sterne) in der Zeughausgasse befindet sich nur Gehminu-ten vom Hauptbahnhof entfernt (den Weg trotzdem beschreiben lassen!) und in unmit-telbarer Nähe zur Altstadt. Das ist praktisch. Neben 100 Zimmern und kostenlosem Swiss-com W-LAN im ganzen Haus sind die 9 hel-len und klimatisierten Tagungsräume (bis 280 Personen; alle mit fix installiertem Beamer) ein weiterer Vorteil. Auffällig gut ist daher die Fre-quenz. Es dabei zu belassen, würde dem Haus jedoch nicht ganz gerecht, denn seine mar-kante Jugendstil-Fassade lässt historische Be-deutung erahnen. Und genauso ist es: Als Ber-ner Volkshaus war das Gebäude seinerzeit (ab 1914) eine wichtige Einrichtung als Treff-punkt der Arbeiter-schaft und ihrer Ver-treter. Diese Tradition hat man im vergan-genen Jahr wieder-belebt – das reno-vierte und kulinarisch empfehlenswerte Re-staurant, das auch den Frühstücksgästen im Haus Platz bietet, er-hielt zur Neueröffnung den großen Namen zu-rück und heißt seitdem – Restaurant Volkshaus 1914. www.hotelbern.ch ben und natürlich ist genau dieser Effekt der optische Clou: Die weiten Panora-ma- Glasfronten, die sich per Knopfdruck öffnen lassen, er-möglichen einen sagenhaften Blick auf die gesamte Schwei-zer Bundeshauptstadt und ihr Umland. Besser können Sie Bern in der Totalen nicht erle-ben! Dazu regiert Technik vom Feinsten. Licht & Sound sind tablet- und funkgesteuert, das Beleuch-tungssystem ist flexibel und die Bespielbarkeit eine mul-tifunktionale. Zwei Leinwän-de an den Außenseiten und Live Cooking Tables kommen als weitere interessante Fea-tures hinzu. Catering ist dank der erwähnten Gastronomie ebenfalls vorhanden. Das Gur-ten- Management selbst bie-tet unkomplizierten Full-Ser-vice und legt auf persönliche Beratung viel Wert. Dazu ge-hört auch zu wissen, dass der Gurten – von den Versorgern abgesehen – komplett autofrei ist und die Bahn dafür alle 15 Minuten verkehrt. www.gurtenpark.ch © Stefan Marthaler TITELSTORY Praktische Business-Unterkunft mit großer Geschichte
  12. 12. Für Deutsche ein ganz besonderer Ort… Für große Indoor-Events prä-destiniert sich die Champions Lounge, die Platz für bis zu 1.200 Personen bietet und im dritten Stock zu finden ist. Eine Etage tiefer kann die Future Lounge bis 700 Gäste aufneh-men und ist dazu noch vielsa-gend teilbar in die beiden Ein-heiten „Tor Raum“ und „Ball Saal“… Für mittlere Forma-te bietet sich auf der gleichen Ebene das Media Center an (bis 180 Teilnehmer). Exklusive Run-den können auch die Logen im oberen vierten Stockwerk un-ter der Woche anmieten. Dazu kommt die hübsche Sky Loun-ge, die für hundert Personen geeignet ist. Das Positionie-rungsziel im Stade de Suisse ist das einer multifunktionalen Eventarena und dazu wird sehr viel möglich gemacht. Die Um-gangsflächen auf Höhe der Fu-ture Lounge und angrenzend ans Spielfeld können eben-so genutzt werden (z.B. Emp-fänge) wie das Heiligste im Stadion überhaupt – der Ra-sen. Aperos am Spielfeldrand in Kombination mit Flotten-übergaben oder Rahmenpro-grammen auf der Rasenfläche selbst sind denkbare Formate – allerdings ohne Verpflegung Im spätgotischen Gebäude aus dem 15. Jhdt. schlägt das politi-sche Herz von Stadt und Kanton Bern. Es gibt mehrere Sitzungs-zimmer, einen Saal sowie die große Eingangshalle, die auf An-frage (am besten über Bern Tourismus) für Veranstaltungen zur Verfügung stehen können. Hilfreich ist ein öffentlicher Zweck. Wenn man schon mal hier ist: Direkt gegen-über dem Eingangsportal, am Rathausplatz 8, ist das Volver BarTapasCafe‘ ein idealer Rückzugsort für die Erfrischung zwischendurch Quelle: Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG und/oder nach getaner Arbeit. Dabei könnte man sich z.B. mal näher mit der Geschichte der Stadt beschäftigen. Berns offizielles Gründungsjahr datiert anno 1191, als zwei wich-tige Persönlichkeiten zusammenfanden – und Herzog Berchtold der Fünfte von Zähringen den Adelsherrn Cuno von Bubenberg mit dem Bau einer Stadt auf der von der Aare umströmten Halb-insel beauftragte. Das heutige Stadtwappen erschien erstmals 1224: Der Legende nach sollte die Kommune den Namen des Tieres tragen, das der Herzog während der Bauarbeiten als ers-tes erlegt… – Besser hat es heute in jedem Fall das Bärenpärchen im vor einigen Jahren komplett neu angelegten BärenPark mit-ten in der Stadt: Auf 6.000 qm haben die „Mutze“, wie man auf schweizerisch sagen würde, am Ufer der Aare ein artgerechtes Gehege erhalten. Das Rathaus als Location? in diesem biologisch sensiblen Teil der Arena. Dass trotzdem niemand hungern muss, da-für sorgt die Catering AG des Hauses. Die Leistungsfähig-keit der Veranstaltungstechnik und der Location selbst hat An-fang September das Großkon-zert „Energy Air Event“ ausge-testet – machbar sind im Stade de Suisse nämlich XXL-Forma-te bis 40.000 (!) Menschen. Und auch in Sachen Program-me lässt man sich viel einfal-len: Ob die Champions Loun-ge kurzerhand zur Driving Range mit Abschlag ins Stadi-on (!) umfunktioniert wird oder Team-Olympiaden und Firmen-turniere stattfinden – Gele-genheiten zum Work-out gibt es reichlich. Empfehlenswert sind übrigens auch Stadionfüh-rungen. Oder aber ein Besuch im Young Boys-Klubmuseum, wo die WM 1954 nochmals nacherlebt werden kann – und natürlich Rahns Treffer zum 3:2 gegen Ungarn, der dem – da-mals bundesdeutschen – Team nicht nur den ersten Weltmeis-tertitel bescherte, sondern dem noch jungen Wirtschaftswun-derland auch ein neues Selbst-wertgefühl. www.stadedesuisse.ch Es ist die Heimatarena des renommierten Fußballclubs Young Boys Bern und das zweitgrößte Stadion der Schweiz überhaupt: Das vor einigen Jahren neu errichtete, schicke Stade de Suisse im Stadtteil Wankdorf steht genau dort, wo vor 60 Jahren mit dem „Wunder von Bern“ mehr als nur reine Sportgeschichte geschrieben wurde. Heute fin-den hier auch Firmenanlässe statt, rund tausend waren es allein im vergangenen Jahr. Geeignete Räumlichkeiten gibt es auf nicht weniger als drei Etagen. Bild: Scholz
  13. 13. TITELSTORY Drei Wellen für 4.000 Kunstwerke Seit knapp zehn Jahren hat Bern mit dem Zentrum Paul Klee (ZPK) sein modernes Wahrzeichen. Hier befinden sich rund 40 Prozent des Ge-samtwerks eines der größ-ten Künstler (1879-1940) der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts! Und weil ein solch spektakulärer An-lass einen ebensolchen Rah-men verdient, hat kein Ge-ringerer als Renzo Piano ein dreihügeliges Gebäude ge-schaffen, das nicht nur die großartigen Sammlungen beherbergt, sondern sich auch als kommunikativer Treffpunkt und Veranstal-tungslocation versteht. Planer sollten sich deshalb das Kürzel „ZPK“ merken, des-sen räumliche Chronologie wie folgt ausschaut. Die wichtigs-ten Veranstaltungsräumlich-keiten befinden sich im so ge-nannten Nordhügel, wo das Auditorium (300 Sitzplätze mit Klapptischchen), das mul-tifunktionale Forum (für Ban-kette, aber auch Formate wie Weinmessen etc. geeignet) so-wie zwei Konferenzräume (80 qm) entsprechende Kapazitä-ten 36 mep Ausgabe 5/2014 bieten. Zwei kleinere Se-minarräume (40 qm) gibt es im entgegengesetzten Pendant, dem Südhügel, wo auch die Verwaltung untergebracht ist. Das Herz des ZPK schlägt in der Mittelwelle, in der zwei regel-mäßige Wechselausstellungen – eine mit Klee-Werken, die an-dere mit verwandten Themen – die künstlerische Plattform des Gesamtensembles bilden. Dazu kommt die lange Museums-straße, die alle Gebäudeein-heiten verbindet und einen re-präsentativen, hellen Raum für Empfänge (die in der Schweiz so beliebten „Aperos“) bildet. Nach der Tagung oder vor der Reception offeriert das Zen-trum Paul Klee auch diverse Ideen für Rahmenprogramme. Empfehlenswert sind natür-lich Sonderführungen durch die Ausstellung(en), die auch in Kombination mit dem Thema Architektur möglich sind. Eben-falls interessant ist der Kreativ-raum „Creaviva“, der Motive der Ausstellung aufnimmt und wo auf Anfrage Workshops zur Malerei oder bildenden Kunst stattfinden können. Dass allein in 2013 über tausend Veran-staltungen – darunter 27 Kon-gresse – im Hause zu Gast wa-ren, zeigt die Kompetenz, die sich das ZPK inzwischen auch als Location erarbeitet hat. Dies nicht zuletzt dank vorhan-dener moderner Tagungstech-nik und einer hochwertigen Veranstaltungsgastronomie. Catering-Partner ist das Res-taurant Schöngrün gleich ne-benan, das mit nicht weniger als 17 Gault Millau Punkten und 1 Michelin-Stern aufwar-tet. Auch die Anreise ist einfach – die Buslinie 12 fährt ab Hal-testelle Zytglogge bzw. Rathaus direkt aus der Altstadt hierher, mit Halt nur wenige Gehminu-ten vom ZPK entfernt. Auf dem Rückweg bietet sich ein Stopp am Alten Tramdepot an, wo man den BärenPark besichtigen kann und immer einen der ent-spannt aufgelegten Petze op-tisch antrifft. Dank des neuen Bern Tickets – siehe vorn – ist beliebige Fahrtunterbrechung überhaupt kein Problem. www.zpk.org Tipp: Wunderschöner Empire-Saal In der Zeughausgasse an der Peripherie zur Altstadt, in un-mittelbarer Nähe zum Best Western Hotel Bern, gibt es das Restaurant „Zum Äusse-ren Stand“. Der ungewöhnli-che Name rührt von der his-torischen Funktion her, wonach junge Nachrücker auf ihre künftigen politischen Ämter in der Stadt spielerisch mit einer Art Schattenstaat vorbereitet wurden. Dieser war der „Äusse-re Stand“, im Gegensatz zum Inneren Stand, der echten Obrig-keit… Wissen sollte man, dass es hier einen tollen Empire-Saal (ca. 200 qm) gibt, der große Geschichte erlebt hat – so die 1. Bundesverfassung der Eidgenossenschaft 1848 oder die Grün-dung des Weltpostvereins 1874. www.aeussererstand.ch Bild: Scholz Quelle: Bern Tourismus / ZPK
  14. 14. TITELSTORY Kompetenzzentrum in Sachen Großveranstaltungen mep Ausgabe 5/2014 37 Bern ist ein ideales Pflas-ter für Sport- und Mes-se- Events – im Stadtteil Wankdorf befinden sich mit dem Stade de Suis-se (siehe Bericht vorn), der PostFinance Arena (Bericht nächste Seite) und dem Ge-lände der BERNEXPO AG gleich drei Veranstaltungs-stätten für Mega-Formate in direkter Nachbarschaft! Nachfolgend wollen wir ei-nen speziellen Blick aufs Messegelände werfen. Auch das ist die Schweizer Demokratie… Die Verankerung der Eidgenossenschaft in der Bevölkerung symbolisiert vielleicht nichts besser als das Bundeshaus in Bern (Bundesgasse 3), Sitz der Regierung und des Parlaments. Keine Bannmeile, keine Absperrgitter und kein Polit-Schickimicki im Drumherum. Dafür 26 Fontänen, von denen jede einen Kanton darstellt und die im Sommer vor allem als nahe liegende Erfrischung bei den Einheimischen sehr beliebt sind… – Wer sich für den Schweizer Staat im Speziellen interessiert, in dem Kantone und Gemeinden weitreichende Entscheidungs-und damit auch Einflussbefugnisse haben, kann das Bundes-haus besichtigen (am besten über Bern Tourismus). Zu beach-ten ist, dass während der parlamentarischen Sessionen, die jeweils im März, Juni, September und Dezember stattfinden und drei Wochen lang ihr Mammutprogramm durchziehen, der Besuchsverkehr eingeschränkt ist. Zentraler Ansprechpartner für die Destination Die Bern Incoming GmbH ist eine Tochtergesellschaft von Bern Tourismus und pflegt ein intensives Netzwerk zu Partnern der örtlichen Veranstaltungswirtschaft. Dabei erarbeiten die Spe-zialisten aus der Amtshausgasse wirtschaftliche Lösungspake-te und koordinieren alle Arbeiten von der Planung bis zur Um-setzung. Neben der Erfahrung in der Organisation von Großkongressen sind die besonderen Beziehungen zur Universität Bern sowie die Abwicklung von Anmeldeprozessen und Hotelbuchungen weitere Vorteile. www.bern-incoming.ch Quelle: Bern Tourismus (100.000 qm). Dazu kommt noch eine Event-Festhalle. Der jährliche Leistungsnach-weis erstreckt sich auf 30 Ei-gen- und Gastmessen so-wie rund 200 Kongresse und sonstige Anlässe. Einzelfor-mate sind bis zu einer Grö-ßenordnung von 5.000 Teil-nehmer möglich, auf Anfrage auch mehr. Dabei ist das Mes-semanagement ein behilfli-cher Partner nach Wunsch, sei es im Bereich einzelner Ope-rations oder auch als Full-Ser-vice- Contractor. Interessant für Übernachtungsgäste ist der große Accor-Komplex di-rekt gegenüber dem Haupt-eingang ins Gelände, der ver-schiedene bekannte Marken unter einem Dach vereint. www.bernexpo.ch Quelle Bilder: BERNEXPO AG Eine seiner größten Herausfor-derungen hatte es nämlich Mit-te September zu bewältigen, als im Rahmen der „Swiss Skills“ – der 1. Schweizer Berufsmeister-schaften – an fünf Tagen insge-samt rund 200.000 Besucher erwartet wurden. Das zeigt, dass die BERNEXPO im inter-nationalen Spitzenfeld angesie-delt ist, mit 41.000 qm Hallen-fläche, einem Kongresszentrum samt Plenarsaal und Tagungs-räumen sowie dem größten Messe-Freigelände der Schweiz Bern
  15. 15. Größte Eishockey-Arena Europas Komplettiert wird das er-wähnte Dreieck mit Stadi-on und Messe von der Post- Finance-Arena, die insgesamt 17.000 Besucher fassen kann und die Heimstatt des SC Bern (auch Teilbetreiber) darstellt. Die Location ist aber nicht nur für Kurven-Cracks und ihre Anhänger interessant: Die gro-ße Energie Lounge im ersten Stock bietet eine ewig lange Bar, 16 Flatscreens und Ver-anstaltungskapazitäten 38 mep Ausgabe 5/2014 bis rund 1.000 Gäste. Für kom-paktere Anlässe können die 21 Logen im zweiten OG au-ßerhalb der Spielzeiten als Ein-zel- oder Doppellogen für ex-klusive Workshops oder Dinner gemietet werden. Für Semina-re und Konferenzen steht zu-dem der Medienraum im EG zur Verfügung. Die PostFinance-Arena ist aber auch unter gastronomischen Aspekten eine interessante Ad-resse. Hier betreibt die Sport-gastro AG u.a. fünf Restau-rants, führt ansonsten noch einige Sportbetriebe in der Re-gion Bern und bietet im übri-gen landesweiten Catering-Ser-vice für die gesamte Schweiz. Letzteres findet unter der Mar-ke Twenty Four Seven statt. Üb-rigens: Auch das angesagte Steakhouse „The Beef“ – zen-tral in der Berner Altstadt beim Zytglogge – steht unter gleicher Leitung. www.sportgastro.ch Sie haben wenig (freie) Zeit, wollen aber trotzdem die Stadt kennenlernen? Dann empfiehlt sich eine Tour mit dem iPod-Au-dioguide, die durch das UNESCO-Welterbe Berner Altstadt führt und viel Wissenswer-tes bereithält. Wer es noch gemütlicher mag, lässt sich per Rikscha chauffieren – auch das ist inzwischen möglich (www. bern.com). Speziell Interessierte begeben sich auf die Spur von Albert Einstein, der von 1903 bis Mall & more im Westside Nur wenige Tram- oder S-Bahn-Minuten vom Hauptbahnhof ent-fernt, hat ein weiterer Stararchitekt, in diesem Fall Daniel Libeskind, vor einigen Jahren im Berner Westen (Bern-Brünnen) ein gewaltiges Freizeit- und Shoppingzentrum geschaffen, das nicht weniger als 55 ver-schiedene Läden unter einem Dach vereint. Das ist aber noch nicht alles. Hinzu kommen zehn Restaurants, ein ganzer Kinopalast, wo Säle auch für Veranstaltungen ge-bucht werden können sowie das Erlebnisbad & Spa Bernaqua (10.000 qm). Letzteres können übrigens auch Gäste des ins Gesamtareal integrierten Hotels Holiday Inn nutzen – das gibt es hier nämlich auch noch. 1905 mit Frau und Kind in der Kramgasse 49 (nahe Zytglogge) wohnte – die Woh-nung im zweiten Stock kann besichtigt werden (www.einstein-bern.ch). Nicht weit entfernt am Helvetiaplatz ist im Ber-nischen Historischen Museum auch ein Museum eingerichtet, das sich dem Phä-nomen Einstein persönlich wie wissen-schaftlich nähert. Die Relativitätstheorie wird hier recht anschaulich erklärt – wer aufmerksam zuhört, weiß danach mehr (www.bhm.ch). Quelle: Bern Tourismus Quelle: Bern Tourismus Programme, die man nicht verpassen sollte Bild: Scholz
  16. 16. mep Ausgabe 5/2014 39 Modernes Stadtentree im Berner Westen (Quelle Bilder: Holiday Inn Bern Westside) Gastronomisch tiptop! Wer in Bern gut essen gehen möchte – sei es aus geschäftlichen Anlässen, sei es zum persönlichen Ausgleich – sollte dies unbedingt tun. Dabei hat man allerdings ein Luxusproblem: die Qual der Wahl… Unser besonderer Tipp an dieser Stel-le soll das Restaurant Schwellenmätteli am Dalmaziquai sein, unmittelbar an der Aare gelegen. Eine Location, die eigent-lich drei ist. Main Site ist das großzügig geschnittene Terrassenlokal, das im Au-ßenbereich ca. 200 Plätze bietet. Letzte-rer bei entsprechendem Wetter natürlich ein Muss (Reservierung daher zu emp-fehlen). Näher kann man in trockenem Zustand dem Element Wasser nicht sein und deshalb wird hier unten auch gerne mal von der ‚Berner Riviera’ gesprochen. Denn südländisch geht’s durchaus zu: Als Alternative bietet sich nämlich direkt ge-genüber die rustikale „Casa“ an, die ori-ginal italienische Küche serviert und aus zwei Gasträumen für 50 bzw. 25 Perso-nen besteht. Sehr gesellig für Freunde mediterraner Gerichte! „Dritter im Bun-de“ ist die neue Event-Lounge, die sich optisch wiederum abhebt und für Anläs-se bis 200 Personen multifunktional be-spielbar ist. Ergänzt wird der Hauptraum durch einen Empfangsbereich. Die kalte Jahreszeit überbrückt das Management im Schwellenmätteli übrigens mit tem-porären Side Events wie Eisstockschießen und der Fonduehütte. Noch ein Wort zur Lage: Wer sich zum Einstein-Museum am Helvetiaplatz orien-tiert (und dieses vielleicht gar besucht), folgt von dort der Beschilderung hinunter zum Fluss – eine schöne Programm-Kom-bination. Nach kulinarischer Stärkung bie-tet sich ein Spaziergang an der Aare ent-lang Richtung BärenPark an – allerdings nur am Tage, da die Promenade nachts nicht trittsicher beleuchtet ist. www.schwellenmaetteli.ch „Isch guet“ Wer von Westen her mit dem PKW anreist, findet schnell eine angemessene Bleibe und muss nicht erst mit dem Auto in die Stadt. Dank dem neu-en Bern-Ticket und der zügi-gen Anbindung lässt sich das später bequemer nachholen – das scheint viele Eincheck-Gäs-te zu überzeugen. Das Hotel selbst ist nach umweltfreund-lichem Minergie-Standard er-richtet, bietet 144 Zimmer mit Parkettböden sowie eine groß-zügige Seminar-Infrastruktur mit elf ansprechend hellen und hohen Räumen, die z.T. kombi-nierbar sind und sich für mitt-lere Anlässe bis 130 Personen eignen. Interessant ist die einfach be-dienbare Multimedia-Techno-logie, WLAN ist kostenlos ver-fügbar. Angeboten wird ein betreuender Meeting Host so-wie umfangreiche Tagungs-pauschalen. Besondere Auf-merksamkeit schenkt man hier den Pausen. Zur Regenerie-rung gibt es „Energy Corner“ mit Power Food, Fußballkicker, Anti-Stress-Bällen, Spielen und „Fat Boys“ zum Relaxen… Gut entspannen nach getaner Ar-beit lässt sich auch im Lob-by- Restaurant im Erdgeschoss, das offen und kommunikativ konzipiert ist. Ein angenehmer Ort mit einigen guten Ideen und freundlichen Menschen – was will man mehr? www.holidayinn.com So sagt man auf Berndeutsch, wenn etwas bestens konve-niert und das leitet über zur Thematik auf dieser Seite. Be-sondere Erwähnung wert ist das Holiday Inn Bern West-side, das durch umtriebige, aber angenehme Atmosphä-re auffällt. Hier scheint immer was los zu sein und das hat nicht nur seine Gründe im nahen Unterhaltungsangebot der Shopping Mall. Bild: Scholz TITELSTORY
  17. 17. Die Region mit dem weltberühmten Botschafter Auf den folgenden beiden Seiten soll es ums Emmental gehen, das quasi vor der „Haustür“ der Stadt Bern liegt und von dort in kurzer Zeit zu erreichen ist. Nur eine Zugviertelstunde braucht man nach Burgdorf, das zusammen mit dem noch recht traditionellen Langnau die beiden Hauptorte bildet und im Jahr 2013 auch Schauplatz des „Eidgenös-sischen Schwing- und Älplerfest“ war, eine in der Schweiz sehr populäre, volks-tümliche Großveranstaltung. Das zeigt Lueg – eine noch völlig „unverbrauchte“ Hotel-Location 40 mep Ausgabe 5/2014 den besonderen Vorteil der Region, vor allem auch für Rahmenprogramme. Topographisch ist das Emmental ein Voral-pengebiet, das durch unzählige Täler und Hügel auffällt und somit zum landschaftli-chen Entdecken einlädt. Am umweltfreund-lichsten und schnellsten geht das heutzuta-ge mit dem E-Bike, auch Flyer genannt. Dazu merkt man sich die „Herzroute“, die einen guten Gesamteindruck vermittelt. Oder auch die Käseroute, für die es sogar eine ei-gene App gibt und die natürlich den Star der gesamten Region, den berühmten Emmen-taler, zum Mittelpunkt hat. Wie er gemacht wird, kann man z.B. in der Schaukäserei in Affoltern erleben und das heißt hier nicht nur zugucken, sondern selbst Hand anlegen. Nach der erforderlichen Reife erhält man das eigene Produkt nach Hause geschickt – wer hat das schon? Souvenirs vor Ort verkauft der bestens sortierte Käseladen auf dem Ge-lände. Hier weitere interessante Vorschläge; alle Infos unter www.emmental.ch. Quelle: Bern Tourismus Der traditionelle Semi-nar- Gasthof im Örtchen Kalt-acker ist auch für größere Gruppen geeignet und ver-fügt neben vier Seminar- und Gruppenräumen über etliche originelle Features wie etwa das „Bauernhaus-Zelt“, das von April bis Oktober aufge-stellt wird und wo sich zünftig feiern lässt. Bei der Lueg-Ta-volata werden Spezialitäten aus dem Emmental gereicht und wer ein Mehr-Gänge-Me-nü bucht, könnte dies in den Pausen mit den Anekdoten ei-nes einheimischen, professi-onellen Geschichtenerzählers anreichern… Eigenveranstal-tet werden Anlässe, „die zur Region passen“ wie die Lueg Jodlernacht oder das Schwing-fest. Letzteres ist die eidge-nössische Adaption, die dem Ringen nahekommt, wobei die Sieger in der Schweiz sehr populär sind: Der Schwinger-könig 2013 (Burgdorf) heisst Matthias Sempach und ge-nießt Popstatus… Ein Gour-metrestaurant mit 15 Gault- Millau-Punkten, gemütliche Bild: Scholz Mittendrin bei Land und Leuten Familie Sommer betreibt in Heimisbach den Gasthof Krummholzbad, der neben ei-ner rustikalen Gaststube, wo vor allem schmackhafte ein-heimische Kost serviert wird, auch einen Festsaal bis 150 Personen bietet. Kulturge-schichtliche Eindrücke der Re-gion vermitteln das Gotthelfzentrum in Lützelflüh – Jeremias Gotthelf gilt als tiefgründiger Gesellschaftsdichter des Emmen-tals – und das Regionalmuseum in Langnau. www.krummholzbad.ch Bild: Scholz und hochwertig ausgestatte-te Themenzimmer im alpinen Look sowie eine einladende Wellness-Landschaft mit u.a. Eisbrunnen, Schnapsbrenner- (!) und Fasssauna sind weite-re Vorteile. Es gibt auch noch einen echten Clou für diejeni-gen, die einen etwas längeren Weg von hier mit dem Auto nicht scheuen: Das alte Schul-haus bietet in landschaftlicher Abgeschiedenheit nahezu völ-lige Ruhe für Intensiv-Kurse, -Meetings u.ä. www.lueg.ch
  18. 18. TITELSTORY mep Ausgabe 5/2014 41 Bern Perfekter Gastgeber! Szenenwechsel ins Örtchen Dürrenroth, wo das Roman-tik Hotel „Bären“ mit drei tra-ditionellen Emmentaler Häu-sern aus dem Spätbarock den schmucken Dorfkern mit Denk-malstatus bildet. Die gelun-gene Wiederbelebung ist das schätzenswerte Werk der Inha-ber- Familien Beduhn und Jan-tschik, die hier rechts und links der Hauptstraße ein sehr span-nendes Gesamtensemble ge-schaffen haben. Die Zimmer befinden sich im Gästehaus Kreuz (anno 1806), einer ehe-maligen Pferdestation. Dahinter lädt ein entzückendes Kreativ-gärtchen zum Nachdenken und Sacken-lassen ein… Auf der sel-ben Straßenseite befindet sich auch das Bauernhaus, das heu- Bilder diese Seite, wenn nicht anders angegeben: Scholz te vier Seminarräume beher-bergt Zu Gast bei der bekanntesten Keksmarke der Schweiz Im kleinen Trubschachen resi-diert ein echter Global Player: Vom Bahnhof bis zum Ortsaus-gang ist fast alles Kambly-Ge-lände, wobei der weltbekann-te Hersteller feiner Biscuits in seinem Fabrikladen zwischen 80 und 100 verschiedene Sor-ten offeriert… Begonnen hat alles um 1910 mit der Liebe, derentwegen der junge Oscar Kambly ins Emmental kommt und alsbald Gebäck nach dem Rezept seiner Großmutter fer-tigt. Wie die Geschich-te weitergeht – heute wird das Unternehmen in dritter Generation ge-führt – zeigt eine gut ge-machte und anrühren-de Multimedia-Show im neuen Besucher-erlebniszentrum, das zum 100-jährigen Jubiläum des Premiumbäckers, der nicht nur Süßes, sondern auch Salziges in seinem Sortiment führt, eröff-net wurde. Hier lässt sich auch einiges ver-anstalten, z.B. Aperos für 30- 100 Personen in Kombination mit der Media Station und „Sa-gen aus dem Emmental“. Quir-liges Herzstück des riesigen Ge-bäudes ist die Schau-Confiserie, wo es wie in der Weihnachts-bäckerei zugeht und nicht nur Kinder ihren Spaß beim Keks-backen haben können, sondern auf Anfrage auch geschlossene Gruppen bis ca. 30 Teilnehmer. Die unternehmerische Leistung, ein Weltunternehmen mit der-zeit 435 Mitarbeitern quasi aus dem Boden zu stampfen, ver-dient Anerkennung und wur-de vor zwei Jahren in Paris mit dem international renommier-ten Innovationspreis belohnt. Wer danach zurück nach Bern mit der Bahn fährt, hat viel-leicht Glück – und steigt in den Kambly-gebrandeten Zug ein… www.kambly.ch und nebenan bietet das „Alte Stöckli“ den hübschen Rahmen für zwei moderne Sui-ten. Herzstück des Betriebes ist indes der „Bären“ von 1752, der neben hervorragender Gas-tronomie und Weinkeller vor allem auch Möglichkeiten für Bankette und Konferenzen bis 120 Teilnehmer bietet. Sehr freundlicher und angenehmer Service! www.baeren-duerrenroth.ch … liegt Schloss Trachsel-wald, das aus Palas (Verwal-tung) und Bergfried (ehem. Wachturm und Verließ) be-steht. Die Geschichte des Ortes geht bis ins 12. Jhdt. zurück und historisch Interes-sierte können hier viel über die Täufergemeinde erfah-ren, die im Zuge der Reforma-tion in der Mittelschweiz ent-standen ist und u.a. auch die „Amischen“ dazu zählt. Schaurig geht es in den alten Zellen zu, die besichtigt wer-den können und wo zahlrei-che Inschriften daran erin-nern, dass Besucher aus der Neuen Welt vor Ort auf Spu-rensuche gegangen sind. Was das tagungstechnisch bedeu-tet? Der Zeremo-niensaal im Schloss ist für 20-30 Perso-nen buchbar und auch die Möglich-keit zu Ritteressen besteht. Im nahen Haflingerzentrum können beliebte Program-me wie Barbecues oder Fir-men- Olympiaden stattfinden Hoch über dem Emmental… – neben den bekannten Pfer-den steht dort auch viel Platz zur Verfügung. Quelle: BE! Tourismus AG
  19. 19. Aber natürlich auch länger: Circa eine halbe Bahnstun-de von Bern entfernt, er-streckt sich südlich davon der Regionale Naturpark Gantrisch, der bis auf 2.175 Meter hinaufragt (Kletter-steig, anspruchsvoll!) und ideal zum Work-out in der Natur ist. Ein alpines Nah-erholungsgebiet quasi vor der Haustür. Bei schönem Wetter streift der Blick vom Guggisberg über das Schweizer Mittelland bis nach Deutschland… Ande-rerseits befindet man sich hier an der Sprachgrenze zum französisch sprechen-den Teil der Eidgenossen-schaft. 42 mep Ausgabe 5/2014 Was kann man unternehmen? Zum Beispiel mit dem Flyer E-Bike die wunderbare Land-schaft mit ihren ausgedehn-ten Wäldern, Tälern und so-gar Canyons erkunden. Das geht übrigens auch mit dem Schweizer Verkehrsklassi-ker, dem PostAuto (Postbus). Eine malerische Fahrt ist die von Schwarzenburg (Ankunft mit dem Zug von Bern) nach Rüeggisberg. Ähnlich schö-ne Eindrücke vermitteln ent-schleunigende Kutschfahrten, hier „Rösslifahrten“ genannt. Ganz Aktive erwandern oder erklettern sich „ihren Teil“ des Gantrisch, der übrigens auch einer der am wenigsten licht-verschmutzten Orte des Konti-nents ist, wie man in der Stern-warte Uecht weiß. Für den kompletten Panorama-weg (7 Stunden) oder den Gür-betaler Höhenweg (5) muss man schon ziemlich viel Zeit in-vestieren, aber es gibt auch an-dere Varianten. Etwa Teilab-schnitte wählen oder aber den Musse:um-Rundweg, der in zwei Stunden bewältigt werden kann und u.a. an einer Bergkä-serei (Moos) mit preisgekrönten Spezialitäten vorbeiführt. Über-haupt rastet man hier in klei-neren Hotels oder Gasthöfen – und das prächtig. Wie etwa beim „Sternen“ in Guggisberg, der schmackhafte Saisonge-richte anbietet und über eine schöne Gartenterrasse verfügt. Gleich nebenan lässt sich im Vreneli-Museum Regionalge-schichte erleben. Das belieb-te Schweizer Volkslied um die unglückliche Beziehung des ar-men Mädchens ist herzig, inter-essanter für Auswärtige ist aber die eingerichtete Wohnung im EG aus jener Zeit, die anschau-lich dokumentiert, wie man frü-her – eigentlich noch gar nicht so lange her – gelebt hat. Kul-turelle Impressionen lassen sich auch in der Klosterruine Rüeggisberg oder im Schloss Schwarzenburg aufnehmen. Für Fixe: In Schwarzenburg (Re-gionalmuseum) läuft noch bis zum 23. November passend zur dunklen Jahreszeit die Ausstel-lung „Zwischen Diesseits und Jenseits“… Noch zwei Empfehlungen: Im Gebäude der Trachsel Küche + Wohnen AG in Rüeggisburg befindet sich das VIVA Bistro + Bar, das auf Anfrage Con-fiserie- Workshops für Gruppen bis mittlerer Größe anbietet (www.restaurant-bistro-vi-va. ch) und im übrigen von sei-ner Außenterrasse eine tolle Sicht aufs Jungfraumassiv er-öffnet. Dessen weiße Gipfel sol-len die Überleitung zur Schnee-saison im Gantrisch sein, die – ohne Gewähr – von Dezem-ber bis Ende März dauert, an den Nordhängen auch bis Os-tern. Es gibt ein Langlaufzent-rum und als weiteren Service einen Schneebus von Schwar-zenburg aus. Denn soviel ist si-cher – dies ist eine Region, die noch nicht jeder kennt. www.gantrisch.ch Ideal für einen Halbtagesausflug Im Hinblick auf die bevorstehende Jahreszeit – der Naturpark Gantrisch ist auch ein Winterparadies, © Naturpark-Gantrisch Quelle: Bern Tourismus
  20. 20. Schlittschuhfahren vor dem Parlament – auch das ist die (lockere) Schweiz. Quelle: Bern Tourismus mep Ausgabe 5/2014 43 Grüezi Schwyz Mit der „TOUR Q“ auf Reise durch die Eidgenossenschaft Die Schweiz bietet Event-Pla-nern vielfältige Locations für jede Art von Veranstaltun-gen. Von einer großen Anzahl an klassifizierten Hotels in al-len Kategorien und für alle Kundenbedürfnisse über erst-klassige Kongress- und Ta-gungsmöglichkeiten bis hin zu Special-Event-Locations wie Klöster und Schlösser. Allesamt mit bester Infrastruk-tur – und da ist man beim The-ma Schweizer Bahnen. Nach deren Pünktlichkeit kann man die Uhr stellen und nicht nur deshalb sind sie empfehlens-werter Partner für Veranstal-tungen, sondern gerade auch wegen der spektakulären Pa-noramastrecken. Zu testen mit dem Glacier Express, Chocola-te Train, Bernina und Wilhelm Tell Express oder mit der Jung-fraubahn. Die Alternative sind Entdeckungstouren zu Wasser, mit supermodernen oder his-torischen Schiffen und Booten auf zahlreichen Flüssen und Seen. Spektakulär und kreativ Kaum eine andere Destinati-on präsentiert sich mit einer solchen Dichte an Veranstal-tungsmöglichkeiten, verknüpft mit äußerst abwechslungsrei-chen Reiserouten. Das heisst auch: Ob Teambuildung, Ta-gung oder beides – in der Schweiz lässt man sich für die Konzeption und Umsetzung von Veranstaltungen echt et-was einfallen. Etwa für Adrenalin-Junkies, die die Bob-Bahn von St. Mo-ritz herunterrasen möchten, sich beim Snow-Kiting versu-chen, in Marbach auf die Ski-sprungschanze (!) wagen oder wie James Bond in „Golde-neye“ am Bungee-Seil an der Staumauer des Verzasca Stau-damms herunter springen wollen... Wer klassischer un-terwegs sein möchte, hat in unzähligen Hochseilgärten und in der freien Natur vielfäl-tige Möglichkeiten zum pas-senden Work-out. Das A und O eines gelungenen Events sind jedoch die Gau-menfreuden und da zählt die Schweiz zu den besten Desti-nationen der Welt. Rund um den heimischen Käse oder die berühmte Schokolade bieten sich eine große Zahl von Rah-menprogramm- Aktivitäten an: ob in einer Schaukäserei selbst Hand anlegen, sich als Sen-ner/ in auf einer Alm versuchen oder in der Konfiserie süße Versuchungen zubereiten – die Regionen der Schweiz ste-hen vor allem auch für genuss-reiche Formate. Innovative Winzer und Spitzen-köche haben den Ruf von Genf als kulinarische Hauptstadt der Schweiz begründet. Rundher-um liegt die drittgrösste Wein-bauregion der Schweiz. Dane-ben ist die Stadt auch ein ganz besonderes Synonym für Inter-nationalität. Aufzählen könnte man noch viel viel mehr. Freuen Sie sich daher auf spannende, tages-aktuelle Reportagen der „Tour-Q“ regelmäßig im Schweizer Online MICE News-room, nachzulesen als „Best of“ in Ihrer mep. Im Fokus der „Tour-Q“ stehen dabei stets Inspirationen für Event-Planer mit vielen praktischen Hinwei-sen und Insider-Tipps, die bei der Vorbereitung von Veran-staltungen wissenswert und hilfreich sind. Die neue „Grand Tour of Swit-zerland“ ist übrigens ganz im Sinne der Identity immer „CH“ – themenreich, outdoorreich, umfangreich, erlebnisreich, ideenreich, naturreich und ge-nussreich… Kurz: Sie liefert alle Zutaten für erfolgreiche Veranstaltungen. Die Schweiz bündelt auf kleinem Raum kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Das macht sie als Destination für diverse MICE-Formate besonders attraktiv. Dazu kom-men die bekannte Servicequalität und Standards auf sehr hohem Niveau. Mit anderen Worten: eine ideale Tou-ring- Destination, um Mehrwerte zu entdecken. Und weil das so ist, wird ab kommenden Jahr die „Q“, die Schwei-zer- Kuh für Meetings, Events und Incentives, sich auf eine Reise durch die Eidgenossenschaft begeben und dabei be-sondere Locations, Themen und Ideen vorstellen. Natürlich wird über ihre spannenden Erlebnisse auf der „Grand Tour of Switzerland“ ausführlich berichtet. DESTINATIONEN
  21. 21. Großartige Perspektive: In Stockholm lässt es sich gut wohnen und tagen – vor allem auch nachhaltig / Quelle: www.mediabank.visitstockholm.com / Foto: Yanan Li Nobelpreiswürdig Der bekannteste Bürger der Stadt dürf-te der Chemiker Alfred Nobel sein (1833-1896), Erfinder des Dynamits und vor allem Stifter und Namensgeber des berühmtesten Preises der Welt. Hohe Auszeichnung hat die schwedische Lan-desmetropole und mit rund 2 Mio. Ein-wohnern größte Stadt Skandinaviens aber auch selbst verdient und zwar als 60 mep Ausgabe 5/2014 Meeting Destination. Denn Stockholm bietet alle „Zutaten“ für einen interna-tional führenden MICE-Standort: Tol-le Lage und viel Geschichte, beste in-frastrukturelle Rahmenbedingungen sowie ein riesiges Angebot an span-nenden Locations! Dort kann man übri-gens auch berühmte Zeitgenossen tref-fen – zum Beispiel im ABBA-Museum… Vor allem ist Stockholm aber keine Stadt mit ein bisschen Natur, sondern Natur mit einer Stadt: Die topographische Lage auf einem der größten Insel-Archipele der Welt (!) schafft überall grüne Urbanität am Wasser und vielleicht ist das ja die Er-klärung dafür, dass die allermeisten Men-schen hier stets freundlich, entspannt und hilfsbereit daherkommen. Und kultur-
  22. 22. mep Ausgabe 5/2014 61 Stockholm DESTINATIONEN Welcoming & more in den Markthallen Die Östermalmshallen (seit 1888) sind vor allem wegen ihres gewaltigen Angebots an Spezialitätenständen sehr beliebt – hier darf nicht nur gekauft, sondern auch (großzügig) pro-biert werden. Ausgesprochen familiär mutet die Atmosphäre an, man kennt sich, man trifft sich. Öffnungszeiten sind Mon-tag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr, aber die Hallen können auch exklusiv für Anlässe bis 850 Personen gebucht werden. Cate-rings bestückt man hier natürlich mit den Delikatessen vor Ort! www.ostermalmshallen.se sind: Schwedens Hauptstadt ist in puncto Musik, Mode und Design eine herausragende Adresse und diese Lebensfreude überträgt sich. Man hört vom Boomtown, einer der wirtschaft-lich am stärksten wachsenden Metropo-len Europas mit Kompetenz-Schwerpunk-ten u.a. in den Feldern Life Sciences und Cleantech. Innovation hat hier schon im-mer eine besondere Rolle gespielt und das wiederum deutet auf wichtige Geschich-te hin. Siebenhundert Jahre Besiedlungshistorie hat Stockholm hinter sich und wer dem besonders nachspüren möchte, besucht am besten die Altstadt Gamla Stan. Von dort lässt sich eine gute Gesamtorientie-rung Traditionell feine Adresse beim Königsschloss Das Grand Hotel Stockholm empfiehlt sich durch besonde-re Qualität wie Lage. Die Ge-schichte des noblen Hauses, dessen fünf Gebäudeteile zu einem verschmolzen wurden, reicht bis ins 19. Jahrhundert (Eröffnung 1874) zurück. Be-interessiert aufziehen – dazu merkt man sich die Stadtteile Södermalm (geschäftig), Öster-malm (nobel), Djurgarden (landschaftlich besonders schön) und City. Hier kommt übrigens der Arlanda Express vom Flug-hafen an, der seine Passagiere in kur-zen Intervallen und angenehm sauberen Waggons schnell (ca. 20 min.) zwischen Airport und Zentrum hin und her beför-dert. Und damit ist man bei einem wei-teren Vorteil des MICE-Standorts Stock-holm: Er ist näher, als vielleicht mancher denkt – von Berlin aus in rund einer Stun-de erreichbar. Seien Sie also gespannt auf einige inter-essante Impressionen einer tollen Destina-tion, die eine bestens aufgestellte Hotel-landschaft und viele Möglichkeiten für Rahmenprogramme bietet. Zum komfor-tablen Gesamtsetting Stockholms gehört auch, dass die Stadt eine sichere ist und einschlägige Reiseerfahrung schon eine hinreichende Vorbereitung darstellt. Be-denken sollte man, dass Schweden nicht der Eurozone angehört, sondern seine ei-gene Währung hat, die allerdings ein-fach umzurechnen ist – 1 Euro sind der-zeit rund 10 Kronen. Falls Sie also nach der Lektüre dieser Zeilen Appetit auf mehr be-kommen: Kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen ist das Stockholm Visitors Board, Kontakt unter: www.visitstockholm.com www.stockholmconventionbureau.com sonders bemerkenswert ist die Prime Position an der Water-front, in nächster Nähe zum Nationalmuseum und direkt gegenüber vom Königsschloss (Gamla Stan)! Da ist Fünf-Sterne-Deluxe- Standard obligat: Es gibt 300 Zimmer einschließlich 34 Sui-ten, wobei sich alle Räume auf nicht weniger als zehn Kate-gorien aufteilen. Planer mer-ken sich den Wintergarten, der als Location für Tagungen, Pro-duct Launches oder Shows zur Verfügung steht; beste Küche wird im „Mathias Dahlgren“ zelebriert. Quelle Bilder: Grand Hotel Stockholm www.grandhotel.se Viele Flaggen wehen über dem Grand Hotel Stockholm – auch die deutsche.
  23. 23. Ultimatives Museum, ultimative Location! Quelle Bild li. Fotografiska / Bild re. Ulf Berglund Die Fotografiska ist aus vielen guten Gründen zu einem beliebten Treffpunkt geworden. © Max Plunger 62 mep Ausgabe 5/2014 Stockholm DESTINATIONEN Ein Name, der Programm ist… Zum Thema Wasser passt noch diese Meldung. Elite Hotels of Sweden (Vier-und Fünf-Sterne) betreiben allein sechs ihrer 27 Häuser in Stockholm. Darunter das Elite Hotel Marina Tower, das 13 Ta-gungsräume für Formate bis 400 Perso-nen bietet. Dazu kommt die exklusive Tower Suite, die sich für kleinere Anlässe eignet, dafür aber mit einem großarti-gen Ausblick aufwartet. Bekannt ist das Haus auch für seinen sehr hochwertigen Spa & Health Club „Sturebadet“. www.elite.se/themarinatower Es gibt fünf klassische Nobel-preise – für Chemie, Medizin, Physik, Literatur und Friedens-bemühungen – von denen die ersten vier in Stockholm ver-liehen werden (nur der letz-tere in Oslo). Schauplatz ist der Blaue Saal in der City Hall, die auf Anfrage auch für Cor-porate Events zur Verfügung steht (Ratskeller mit ca. 80 Plätzen). Die Buffets der No-belpreisverleihungen können übrigens auch „nachgeges-sen“ werden – ein sicher nicht alltägli-cher Catering-Vor-schlag. Unser Bild zeigt einen weite-ren Quelle: www.mediabank.visitstockholm.com / Foto: Yanan Li Saal, den Goldenen, der der Geschichte Schwedens gewidmet ist. Kontakt am besten über Visitstockholm. Stockholms jüngstes Museum ist in kurzer Zeit einer der Hotspots der Stadt gewor-den. Die „Fotografiska“ beherbergt eine der weltweit größten Ausstellungen für moderne Fotografie und stellt dazu zahl-reiche nationale wie internationale Künst-ler vor – bekannte und aufstrebende. Das ist aber noch lange nicht alles, denn das Angebot selbst ist eine Gesamtkompositi-on. Zum Haus gehören nämlich auch Ver-anstaltungskapazitäten bis 800 Gäste so-wie zusätzliche Räumlichkeiten für 12-50 Personen, allesamt natürlich mit moderner Technik. Dazu kommt ein erstklassiges Re-staurant mit Panoramaverglasung im obe-ren Bereich, von wo man aus einen wun-derbaren Blick auf die Altstadt und die Inseln Djurgarden und Skeppsholmen ge-nießt. Tipp: Dem Besuch in der Fotogra-fiska mit anschließender Sonderführung und Get-together lässt sich prima eine City-Tour per Boot entlang der Waterfront von Stockholm vorschalten, Dauer ca. an-derthalbe Stunde. Prima Einstieg für alle, die die Stadt noch nicht kennen! www.fotografiska.eu Dinieren wie die Nobelpreisträger
  24. 24. Business as unusual Take any international comparison on competitiveness, innovation, climate, entrepreneurship or quality of life – Stockholm is a leader. Welcome to one of the world´s most knowledge intensive regions, recognized as an international innovation powerhouse. Stockholm Convention Bureau provides you with all the expert support you need to plan your meeting in Stockholm. Let us help you — all our services are free of charge. conventionbureau@stockholm.se PHOTO: JENS ASSUR www.visitstockholm.com
  25. 25. 64 mep Ausgabe 5/2014 Stockholm DESTINATIONEN Flexibel und zentral Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, bietet das Stockholm City Conferen-ce Center 50 Räume für For-mate bis 1.400 Personen. Auf-fällig ist seine Konstruktion: Es besteht nämlich aus zwei Ge-bäuden, von denen das eine (Norra Latin) eine alte Schule war, erbaut im Florentinischen Renaissancestil anno 1880 (!). Der zweite Teil (Folkets Hus) entspricht einem klassi-schen Funktionsbau der 60- er Jahre. Wichtig ist, was man braucht: Die Location eignet sich für die allermeisten Veran-staltungsanlässe, verfügt über entsprechend viel Erfahrung mit eigener Haustechnik und Projektleitung. Auch Catering bzw. Bankett-Service wird an-geboten. www.stoccc.se Sehr gemütlich: Stockholms ältestes Hotel Das familiengeführte Hotel Kung Carl im Zentrum gefällt durch sein reizendes Am-biente: Alle 143 Zimmer sind anders ein-gerichtet und berücksichtigen dabei un-terschiedlichen Wohngeschmack von traditionell bis stylish. Spezielle Erwäh-nung wert ist auch die gute Küche des Hauses und vor allem natürlich die Ta-gungs- Etage im vierten Stock, die auch auf die entzückende umlaufende Dach-terrasse führt. Konferenz- und Event-Ka-pazitäten inhouse werden mit 100 bis 150 Personen angegeben, WiFi ist kostenfrei. Ein Ort, wo sich Individualisten besonders wohlfühlen! www.hotelkungcarl.se Ich lerne Schwedisch Immerhin, der Anfang ist gemacht – hier ein paar nützliche Ausdrücke, die Ihnen beim nächsten Stockholm-Besuch Plus-punkte einbringen werden… Hallo - Hej! Guten Tag - God dag! Guten Abend - God afton, god kväll Mir geht es gut. - Jag mår bra. Ich bin einverstanden. - Jag håller med. Tschüss - Hej då! Ja - ja Nein - nej Danke! - Tack! Bitte! - Ingen orsak! Prost! - Skål! Entschuldigung - Ursäkta, ... Hilfe! - Hjälp! Ich heiße ... - Jag heter ... Ich hätte gerne ... - Jag skulle vilja ha ... Was kostet ...? - Vad kostar ... ? Zahlen bitte! - Notan, tack! Samstag - lördag (lör) Sonntag - söndag (sön) Quelle: www.imagebank.sweden.se eins - ett zwei - två drei - tre vier - fyra fünf - fem Quelle Bilder: Stockholm City Conference Center
  26. 26. DESTINATIONEN mep Ausgabe 5/2014 65 Hier findet jeder sein passendes Bett Stockholm hat in puncto Tagungshotels eine enorme Dichte. Allein Scandic be-treiben derzeit acht (!) Vier-Sterne-Häu-ser mit insgesamt knapp 2.000 Zimmern (www.scandichotels.com). – Auch Ra-disson Blu (www.radissonblu.com) und Clarion sind mit jeweils vier Hotels gut un-terwegs, wobei das Clarion Hotel Sign sich unwidersprochen sogar das größte Hotel in der Stadt nennen darf. Eine gute Aus-gangsbasis für diverse Unternehmungen ist auch das Clarion Hotel Stockholm auf Sö-dermalm (www.clarionsign.com, www. clarionstockholm.com). Das große She-raton mit 465 Zimmern und 15 Tagungs-räumen (www.sheratonstockholm.com) soll an dieser Stelle ebenfalls nicht uner-wähnt bleiben, genauso wie das Court-yard by Marriott Stockholm, das etwas außerhalb des Zentrums (10 min.) durch hübsche Parklage auffällt (www.marri-ott. com). Ein Wort zur Situation insge-samt: Gerade der Vier-Sterne-Sektor ist rasant besetzt – da dürfte bei guter Ver-handlungsführung das eine oder andere machbar sein. Schon die meisten Häuser haben selber gewaltige Kapazitäten – da-für empfehlen sie sich oft mit guten Re-staurants und originellen Bars zum „Di-ning- in.“ Die Spezialisten für JUMBO-Events Wer Stockholm kulinarisch erleben möch-te, kommt an Danny Guest nicht vorbei. Bekannt aus dem Operakällaren (Opern-keller), einem der besten Restaurants der Stadt, sorgt der Schwede seit April diesen Jahres als Küchenchef im Restaurant des tungen, Award Galas u.ä. For-mate Miss Clara für vollbesetzte Tische. Ser-viert werden „ideenreiche Interpretatio-nen schwedischer Klassiker mit interna-tionalen Einflüssen“. Besonderen Wert legt Guest auf die Herkunft seiner Zuta-ten und natürliche Produkte ohne Zusatz-stoffe. Mit ebenso viel Gespür für beson-dere Geschmackskompositionen werden in der Bar des Miss Clara die Drinks ge-mixt. Dabei kommt einer Zutat besonde-re Aufmerksamkeit zu: dem Eis… www.designhotels.com/hotels/swe-den/ stockholm/miss-clara Stockholm Globe Arenas be-treiben nicht weniger als vier Groß-Locations unterschiedli-cher Historie, doch gewaltig sind sie alle. Neben der Vermietung wird auch Unterstützung bei der Veranstaltungs-Organisati-on angeboten. Hier ein jeweils kurzer Steckbrief: Hovet – Eröff-net in 1955 und Spielstätte der bekannten Stockholmer Sport- clubs AIK und Djurgarden, bie-tet sich die Location für Corpo-rate Events und Messen an. Es gibt zwei VIP-Bereiche und die originelle Terrasse „Shelf“, wo Empfänge bis 1.200 Personen stattfinden können. Gesamtka-pazitäten 8.000 Personen. Annexet (Bild unten) – Prädesti-niert sich für Kick-off-Veranstal- Tipp: Erstklassige Küche und Cocktails im Miss Clara und bietet Platz für bis zu 3.500 Gäste. Die Location wur-de im selben Jahr (1989) eröff-net wie das Ericsson Globe und fungiert oft als Ausweichfläche für Events im „großen Bruder“. Ericsson Globe – Mit Gesamt-kapazitäten bis 16.000 Perso-nen (Bankette: bis 3.500 Teil-nehmer) ist dies die Spielstätte großer Konzerte, Sport-Events und ähnlicher Anlässe. Augen-zwinkernd wird auch auf die Möglichkeit zum Fine Dining zu zweit hingewiesen – wer ein ganzes Stadion zu Füßen legt, hat das erhoffte Ja-Wort redlich verdient… Tele2 Arena (Bild oben) – Wenn ein paar Gäste mehr kommen, ist das hier ganz bestimmt nicht schlimm: Die erst im vergan-genen Jahr eröffnete nagel-neue Location fasst Konzerte bis 45.000 Zuhörer und Fuß-ball- Matches bis 30.000 Zu-schauer – nur um mal einen Eindruck von den Dimensionen zu geben. Bankette können bis 5.000 Gäste gesetzt werden! www.globearenas.se © Jan Jordan © Sören Andersson
  27. 27. 66 mep Ausgabe 5/2014 Stockholm DESTINATIONEN Tolle Programme, die noch nicht jeder erlebt hat! Agnetha, Björn, Benny, Anni-Frid … … sind schon zu Lebzeiten eine Legende und stehen auf einer Stufe mit den Allergrößten der Popgeschichte. Wer weiß es nicht? Mit „Waterloo“ fing es 1974 beim damaligen Grand Prix d’Eurovision an, dann folgte ein Chartbreaker auf den nächsten. All dem lässt sich im ABBA-Museum, das von der Swedish Mu-sic Hall of Fame ergänzt wird, nachspüren. Und nicht nur das: Im oberen Teil des gelben Gebäudes sind ein Hotel und Restau-rant untergebracht, mit Bankett-, Tagungs- und Cocktail-Kapa-zitäten (60/80/200 Personen). www.abbathemuseum.com Vasa Museum und Casino Cosmopol Zugegeben, die Kombination ist hier rein zufällig, aber trotzdem einen näheren Blick wert. Das Vasa Museum ist nämlich eines der populärsten Museen in ganz Skandinavien und der Star ist das legendäre schwedische Schlachtschiff gleichen Namens aus dem 17. Jhdt. Das Museum bietet Kapazitäten bis 1.500 Gäste (Empfang) bzw. 750 (gesetzt). www.vasamuseet.se – Danach könnte es einen zu Drink und Spiel ins Casino Cosmopol ziehen, wo es auch Möglichkeiten für kleinere Meetings oder größere Dinner gibt. www.casinocosmopol.se Es ist die Kombination aus Authentizität und Unge-wöhnlichkeit, die die Desti-nation Stockholm auch bei Rahmenprogrammen punk-ten lässt. Zum Beispiel im Freilichtmuseum Skansen: Unweit der City und direkt gegenüber dem ABBA-Mu-seum gibt es hier Schweden im Miniformat. Man erfährt viel über die Provinzen des riesigen und nach Norden hin immer menschenleerer werdenden Landes, lernt Tierwelt und Handwerk kennen und erlebt, wie Stockholm anno 1890 aus-sah. Dann wurde nämlich bereits das Open-air-Mu-seum eröffnet – als erstes seiner Art weltweit über-haupt. Auch Veranstaltungen lassen sich hier durchführen. Es gibt einen großen Bankettsaal mit 600 Plätzen und einem wun-derschönen Blick auf die Stadt. Für rustikale Wikinger-Essen bietet sich das so genannte High Loft für rund 250 Gäs-te an. Dazu lassen sich exklu-sive Sonderöffnungszeiten für kleinere wie größere Grup-pen vereinbaren oder auch ein VIP-Workshop „Glasbläserei“ einrichten, bei dem es vor al-lem auf Geduld und richtiges Timing ankommt… Wer noch mehr Action braucht: Direkt beim Freilichtmuseum befindet sich auch ein Vergnügungs-park mit Free Fall Tower… www.skansen.se Oder wie wäre es mit einem Helikopterflug über Stock-holms Insel-Archipel samt „Rent your own island“ mit ei-nem wirklich exklusiven Bar-becue dort? Zu toppen ist das eigentlich nur noch durch einen Besuch bei den schwedischen „Roy-als“, die seit der Eheschließung von Silvia Sommerlath mit Carl Gustaf ja besondere Wurzeln nach Deutschland pflegen. Be-suchen lässt sich das Schloss in der Stadt, das König und Kö-nigin als Arbeitsplatz nutzen und wo die Schatzkammer und die Wachablösung beson-ders erlebenswert sind. Der Wohnsitz der Königsfami-lie befindet sich etwas außer-halb der Stadt in Schloss Drott-ningholm (großartiger Park!), das sogar in die Liste der UN-ESCO- Welterbe aufgenom-men ist. Quelle: www.mediabank.visitstockholm.com / Foto: Henrik Trygg
  28. 28. Historische Brauerei auf Södermalm Der Ort heisst „The Brewery“ und war es auch einmal. Heute stehen hier auf insgesamt 6.000 qm Eventfläche etliche Räum-lichkeiten für Formate zwischen hundert und tausend Teilneh-mern zur Verfügung. Veranstaltungszentrum am Wasser mit mep Ausgabe 5/2014 67 Blick auf den Hafen! www.m-b.se Quelle: www.mediabank.visitstockholm.com / Foto: Henrik Trygg Herzlich willkommen im Elite Hotel Marina Tower Wohnen und treffen Sie sich am schönsten Platz in Stockholm, wo sich Stadt und Schären treffen. www.elite.se/themarinatower DESTINATIONEN Gut sortiertes Netzwerk Die Nobis Group unterhält neben dem gleichnamigen Fünf-Sterne-Hotel im Stock-holmer Zentrum (201 Zimmer, www.nobishotel.com) ein ganzes Spektrum an interes-santen Venues im Hotellerie-und Gastronomiebereich. Zum Beispiel das Hotel Skeppshol-men auf einer kleinen Insel (Bild) nahe der Altstadt, das in zwei historischen Gebäuden der schwedischen Marineinfan-terie aus dem späten 17. Jhdt. untergebracht ist (81 Zimmer, www.hotelskeppsholmen. com). – Ein ebenfalls histori-scher Ort ist das Stallmästergar-den Hotel & Restaurant, das auf der Tradition der ältesten Gast-wirtschaft der Stadt aufbaut und kulinarisch heute vor al-lem für seine Grill-, Braten- und Räucherspezialitäten geschätzt wird (49 Zimmer, www.stall-mastaregarden. se). Last but very not least bietet das Hotel J neben schöner Lage am Nacka Strand auch die Kooperation mit zwei benachbarten Loca-tions, der Torn- sowie der Fabri-körsvilla (158 Zimmer im Hotel, www.hotelj.com). Alle Häu-ser übrigens auch mit Tagungs-möglichkeiten für kleinere bis mittlere Gruppen. Den Namen von Stockholms neuester Ta-gungs- und Event-Location gegenüber der City Hall sollte man sich merken. Der untere Level bietet vier große Säle bis 600 Personen, in der Etage darüber können Events bis 3.000 Teilnehmer in-szeniert werden. Technisch ist das Ganze up-to-date (2010), mobile Tribüne mit 1.800 Plätzen verfügbar. Auch die Au-ßenflächen können auf Anfrage bespielt werden. Direkt angeschlossen ist das Ra-disson Blu Waterfront Hotel mit 414 Zim-mern. www.stockholmwaterfront.com Neues Waterfront Congress Centre

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