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Ablauf
I. Mitten drin – Jung und aktiv in Niedersachsen
 Antje Möllmann (Geschäftsführerung) Kinderschutzbund Niedersachsen/ Bir...
II. Integration durch Sport
 Jennifer Osthus, Teamleiterin Integration, Sport
und Soziale Arbeit, Soziales.
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Integration durch SportIntegration durch Sport
Bundesprogramm
RL neu 2015
 (ohne Gewähr!)
 Gilt seit 1.1.2015 – zunächst 31.12.2018
 Nds. Innenministerium
 (Nicht nur Kinder/Jugend...
Wer?
Projektdatenbank
Unsere Ansprechpartner im LSB
FB Integration, Sport und Soziale Arbeit,
Soziales
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Projekt-Ideen-Datenbank
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kreisweiten, Jugendgruppen, d...
Jugend Stärken im Quartier
Modellkommunen in Niedersachsen
2015-2019
(insgesamt 185 Modellkommunen)
IV. Von Marshmallows und Hirnscans:
Wie denken Kinder und
Jugendliche und was bedeutet das
für meine Arbeit vor Ort?
Das „Dazwischen“?
- Schwelle Kind  Erwachsenem
Wir „verlieren“ die Menschen in diesem
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„Schlüsselkinder“
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Bundesland: für den Schulhort zu alt, für
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Hinweis auf Studie
Forschung/Psychotherapie, Universität Ulm
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Dr. Lutz Jäncke
- Neuropsychologe und
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Neurowissenschaftler
- Ordinarius für
Neuropsychologie an der
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Sarah-Jane Blakemore
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Frontalkortex
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„automatic and
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Ein Teil des Präfrontalkortex, „medial prefrontal
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Experiment
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Experiment
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Großeltern als
Pubertierende
nicht in der
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– wächst langsam im Leben. Es sind einzelne
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Das nehmen wir mit!
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• distanzieren sich vom Viertel (negatives Image, keine
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• Ausnahmeerscheinung* im Quartier
• vergleichsweise* starke soziale Netzwerke; öffentliche Person
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• authentischer Teil des Quartieres („eine[r] von uns“), Identifikationsfigur,
• z.T. BürgerInnen mit vergleichsweise ü...
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  1. 1. 0 1 / 2 01 5 ‚Läuft bei dir‘? Oder ‚Alaska‘? P r o g r a m me z u r Fö r d e r un g v o n k i n d e r - u n d J u g e n db e t e i l i g u n g AK Gemeinwesenarbeit: Herzlich Willkommen!
  2. 2. Ablauf
  3. 3. I. Mitten drin – Jung und aktiv in Niedersachsen  Antje Möllmann (Geschäftsführerung) Kinderschutzbund Niedersachsen/ Birgit Würdemann (Öffentlichkeitsarbeit und Organisation) DKSB Landesverband Niedersachsen e.V. „Chancen für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen verbessern: • für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben • Angebote für positive Stärkung eigener Kräfte, Kompetenzen und Fähigkeiten“ 
  4. 4. II. Integration durch Sport  Jennifer Osthus, Teamleiterin Integration, Sport und Soziale Arbeit, Soziales. Landessportbund Niedersachsen e.V. „Impulsgeber und Gestalter des organisierten Sports“ – Integration Struktur; Vereine/Sport 
  5. 5. Integration durch SportIntegration durch Sport
  6. 6. Bundesprogramm
  7. 7. RL neu 2015  (ohne Gewähr!)  Gilt seit 1.1.2015 – zunächst 31.12.2018  Nds. Innenministerium  (Nicht nur Kinder/Jugendliche) 
  8. 8. Wer?
  9. 9. Projektdatenbank
  10. 10. Unsere Ansprechpartner im LSB FB Integration, Sport und Soziale Arbeit, Soziales „Impulsgeber und Gestalter den organisierten Sport für Integration begeistern.“ „die integrativen Potenziale des Sports noch besser ausschöpfen“. ► fachliche Beratung & Begleitung vor Ort, ► aufbereitete Informationen und Qualifikationen, ► finanzielle Förderungen und mobiles Equipment, ► Beteiligungsmöglichkeiten an landesweiten Maßnahmen http://www.lsb- niedersachsen.de/Integration,Sport,Soziales
  11. 11. Projekt-Ideen-Datenbank www.generationzweinull.de  475 Projektbeispiele
  12. 12. Förderbereiche …“Website oder unterschiedliche Tools, mit denen junge Menschen online ihre Meinung sagen können. -Online-Abstimmungen…“ „sucht euch Partner-innen aus der Jugendarbeit, z.B. mit Handicap oder mit Zuwanderungsgeschichte, tragt euer Know-how zusammen und organisiert eure eigene Qualifizierung mit neuen Impulsen für die Juleica-Ausbildung. …“ Nehmt euch gesellschaftliche Themen vor und versucht, sie in Standbildern aus Menschen deutlich zu machen. Zehn Minuten Stillstand in einer hektischen Umgebung, das fällt sicher auf! (- Holt euch Profis dazu.)
  13. 13. Nur neue Projekte Online-Verfahren Wer?: „Förderanträge stellen können alle örtlichen und kreisweiten, Jugendgruppen, die zu einem landesweit aktiven Jugendverband gehören, außerdem Jugendinitiativen, die vor Ort eigenständig Jugendarbeit machen, sowie Jugendringe und vergleichbare Zusammenschlüsse.“
  14. 14. Jugend Stärken im Quartier Modellkommunen in Niedersachsen 2015-2019 (insgesamt 185 Modellkommunen)
  15. 15. IV. Von Marshmallows und Hirnscans: Wie denken Kinder und Jugendliche und was bedeutet das für meine Arbeit vor Ort?
  16. 16. Das „Dazwischen“? - Schwelle Kind  Erwachsenem Wir „verlieren“ die Menschen in diesem Alter für bürgerschaftliches Engagement/ und „Mitmachen“ Aktuelle Befunde 
  17. 17. „Schlüsselkinder“ Lücke-Kinder 9-13 (Studie: 10-14), je nach Bundesland: für den Schulhort zu alt, für Jugendclubs zu jung Teenies Pubertät/ Adoleszenz Grökos = Größere Kinder 
  18. 18. Hinweis auf Studie Forschung/Psychotherapie, Universität Ulm Prof. Dr. Jörg M. Fegert/ Prof. Dr. Ute Ziegenhain  Ziel: „die Erstellung einer Lebensfeldexpertise für die sog. „Lückekinder“ (10-14 Jahre)  und einen kommunalen bzw. gesellschaftspolitischen Handlungsbedarf beschreibt.“  „erste Vorschläge für eine verbesserte soziale, bildungsbezogene und freizeitpädagogische Unterstützung und Förderung von Lücke- kindern“   Sept. 2015 
  19. 19. Dr. Lutz Jäncke - Neuropsychologe und kognitiver Neurowissenschaftler - Ordinarius für Neuropsychologie an der Universität Zürich
  20. 20. Sarah-Jane Blakemore http://www.ted.com/talks/sarah_jayne_blakemore_the_mysterious_workings_of_the_adolescent_brain
  21. 21. • Pre-frontal cortex – Frontalkortex • Eine der Regionen im Gehirn, die sich in der Pubertät am stärksten verändern: • Entscheidunge n treffen • Sich selbst stoppen (Selbstdiszipl in) • • Bei Menschen - Professorin für kognitive Neurowissenschaften - Institute of Cognitive Neuroscience, University College London
  22. 22. • Vor 15 J.: noch keine Magnetresonanztom. dieser Art. • Nun: während Hirnscan  Aufgaben geben und Reaktionen beobachten. • Videoaufnahmen Magnetic Resonance Imaging – MRI. • functional MRI – Bewegungen. • „This picture has radically changed the way we think about brain development“ • Gehirnentwicklung hört nicht nach der Kindheit auf bis in die 20er/30er Jahre! - Professorin für kognitive Neurowissenschaften - Institute of Cognitive Neuroscience, University College London
  23. 23. Synapsen schnippeln Präfrontaler Kortex/ Graue Substanz:  Entwickelt sich in der Pubertät wie ein Rosenbusch: Wichtiges bleibt, anderes wird „weggeschnitten“
  24. 24. The social brain „automatic and instinctive social- emotional responses“
  25. 25. Ein Teil des Präfrontalkortex, „medial prefrontal cortex“ ist bei Pubertierenden, wenn sie soziale Entscheidungen fällen, besonders aktiv. Hier lässt Aktivität im Laufe der Zeit nach. These: Erwachsene und Pubertierende nutzen je andere Strategien, soziale Entscheidungen zu treffen. 
  26. 26. Experiment
  27. 27. Move the top truck left!
  28. 28. Experiment
  29. 29. Experiment
  30. 30. Experiment
  31. 31. Fähigkeit, Perspektive zu wechseln!
  32. 32. Großeltern als Pubertierende nicht in der Schule. Vgl.intern. Situation Dabei: eine tolle Phase, um dem Gehirn etwas hinzu zu fügen!  „The environment can and does shape the adolescent brain“
  33. 33. Eigene Zusammenfassung Viertelgestalter/innen-Studie: Selbstwirksamkeit – wächst langsam im Leben. Es sind einzelne Erlebnisse/ Erfolge im Leben! „Ich kann das!“ Lutz Jäncke: es ist nicht Glück, sondern Stolz! An Jugendliche nicht Forderungen stellen, die sich nicht erfüllen können! Sarah-Jane Blakemore: Biologische bedingte „Grenzen“/Entwicklungsstadien im Gehirn (z.B. Perspektivwechsel-Problematik), und: Extreme – = ganz typisch!
  34. 34. Das nehmen wir mit!
  35. 35. Anhang: angesprochene Typologie Viertelkinder Aufstiegsorientie rte ViertelgestalterI nnen Isolierte Junge Männer Junge Frauen/Mütter
  36. 36. • seit vielen Jahren (z.T. Generationen) im Viertel • sehen sich und ihren Nachwuchs im Viertel aufwachsen • Vgl. (positive) Eigenidentifikation mit Viertel (bei B.m.M.: häufig auch mit der Gruppe der „Ausländer“), z.T. positive Gruppenselbstzuschreibung (als „Ghetto-Kinder“) • wissen um das negative Image des Viertels, erachten es aber nicht zwangsläufig als zutreffend • hoher Bindungsgrad an Nahbereich - à Engagementpotential: •sehr hoch! •passiv! •extrinsisch anregen und unterstützen! Typus Viertelkinder
  37. 37. • distanzieren sich vom Viertel (negatives Image, keine Selbstidentifikation) • Lebensfokus auf Arbeit/eigenen sozialen Fortschritt • Aktivitäten und soziale Kontakte meist außerhalb des Quartiers • Kinder sollen Kontakte außerhalb des Quartiers aufbauen • geringes Engagement/Aktivitätspotential (im Viertel) - à Engagementpotential (für die Bürgergesellschaft des Viertels): •durch Außenorientierung und fehlende Motivationslage: kaum vorhanden •(Engagementpotentialà Mehrheitsgesellschaft durchaus vorhanden!) Typus Aufstiegsorientierte
  38. 38. 42 • Ausnahmeerscheinung* im Quartier • vergleichsweise* starke soziale Netzwerke; öffentliche Person („bunter Hund“ des Stadtteils) • hohes Selbstzutrauen, sieht eigenes Handeln als möglicherweise wirksam an • kann vielfältige Rollen übernehmen (bsp. SporttrainerInnen; religiöse SprecherInnen, KioskbesitzerIn o.Ä.) - à Engagementpotential: - sind bereits aktiv und multiplizierend wirkend! - die Ansprechpartner für ViertelbewohnerInnen! - *= in Relation zu den meisten anderen ViertelbewohnerInnen „Wenn die was organisieren, kann man sicher gehen, der Bus ist voll.“ (Stadteilmitarbeiter über zwei Geschwister in einem kurdischen Chor) Typus ViertelgestalterInnen
  39. 39. 43 • authentischer Teil des Quartieres („eine[r] von uns“), Identifikationsfigur, • z.T. BürgerInnen mit vergleichsweise überdurchschnittlichem* Bildungsgrad (sog. blockierte Eliten), • Bleibewille, d.h. sieht die Zukunft [auch des eigenen Nachwuchs] im Viertel, • identifiziert sich positiv mit dem Viertel (trotz des Wissens um ein häufig negatives Quartiersimage nach außen), • Problembewusstsein und Handlungsdrang hinsichtlich Bürgergesellschaft *= In Relation zu den meisten anderen ViertelbewohnerInnen Typus ViertelgestalterInnen Literatur: Entbehrliche der Bürgergesellschaft? Sozial Benachteiligte und Engagegement. J.Klatt/F. Walter, Bielefeld, Transcript 2011. Wer organisiert die »Entbehrlichen«?: Viertelgestalterinnen und Viertelgestalter in benachteiligten Stadtquartieren, C,Hoeft, J.Klatt, A. Klimmeck, J.Kopp, J.Rugenstein, S. Messinger, F.Walter, Bielefeld, Transcript 2013. Video: http://www.demokratie- goettingen.de/blog/was-sind-viertelgestalter

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