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2013
Das Weinfunatiker Magazin 04




                    Weinfunatiker
                    www.weinfunatiker.net
                    02.04.2013
Weinumsatz in Deutschland gestiegen

Wein erfährt hierzulande eine wachsende Wertschätzung, wie die seit 2007 nahezu
stetig steigenden Ausgaben für Wein in Deutschland zeigen. Nach Angaben des
Deutschen Weininstituts (DWI) gaben die Verbraucher 2011 wieder rund zwei
Prozent mehr Geld für Wein aus als im Jahr zuvor.




Wie das DWI im Vorfeld der internationalen Weinmesse ProWein auf Basis von GfK-
Erhebungen weiter mitteilte, gingen im Gegensatz zu den Ausgaben die
eingekauften Weinmengen seit 2008 kontinuierlich leicht zurück, im vergangenen
Jahr um 2,7 Prozent.
Die Bereitschaft der Verbraucher, für Wein mehr Geld auszugeben, lässt sich auch
am Durchschnittspreis für Wein im Lebensmittelhandel ablesen, der seit 2007 um elf
Prozent von 2,37 €/l auf 2,63 €/l im Jahr 2011 gestiegen ist. Für die Weine aus dem
eigenen Land zahlten die Weinfreunde im vergangenen Jahr im Handel
durchschnittlich 3,04 €/l, was einem Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zu 2007
und von zehn Prozent gegenüber 2010 entspricht. "Wir profitieren derzeit von dem
allgemeinen Trend, dass insbesondere jüngere Verbraucher bevorzugt regionale
Produkte einkaufen, auch wenn diese etwas teurer sind", erläuterte DWI-
Geschäftsführerin Monika Reule.
Dank dieser höheren Erlöse konnten die Anbieter heimischer Weine 2011 ihren
Umsatz auf dem Vorjahresniveau halten, obwohl die zur Vermarktung bereitstehende
Weinmenge nicht ausreichte, den Markt im vollen Umfang zu bedienen. Schließlich
ernteten die deutschen Erzeuger 2010 ein Viertel weniger als im Durchschnitt der
Jahre. Als Folge dieser Angebotsverknappung wurden im vergangenen Jahr acht
Prozent weniger deutsche Weine verkauft, die insbesondere im Preiseinstiegsbereich
durch ausländische Herkünfte substituiert wurden. "Wir sind jedoch zuversichtlich,
dass wir mit den guten Qualitäten und ausreichenden Mengen des aktuellen
Weinjahrgangs 2011 verlorenes Terrain zurück gewinnen können", erklärte die DWI-
Chefin.
Aktuell haben die heimischen Weine einen Marktanteil von 43 Prozent an den
eingekauften Weinmengen, gefolgt von Italien (15 %), Frankreich (14 %) und
Spanien (8 %). Beim Weinumsatz in Deutschland kommen die heimischen Weine
aufgrund des höheren Durchschnittspreises auf einen Marktanteil von 51 Prozent.
Rund drei Viertel aller Weine werden hierzulande im Lebensmittelhandel eingekauft,
wobei die Discountmärkte mit 47 Prozent den größten Teil für sich in Anspruch
nehmen. Für die Weine aus den deutschen Anbaugebieten sind auch der
Direktbezug vom Winzer und der Fachhandel wichtige Absatzquellen. Über diese
Vertriebsschienen wurde im letzten Jahr bei einem Durchschnittspreis von 5,84 €/l
über die Hälfte des Umsatzes generiert und ein gutes Drittel der Menge vermarktet.
Erfreulicherweise konnten die deutschen Erzeuger 2011 ihren Umsatz im
Direktvertrieb um 4,4 Prozent steigern.
Die gute Nachfrage nach Roséweinen setzte sich im vergangenen Jahr weiter fort,
wenn auch nicht mehr ganz so deutlich wie 2010. Der Rosé legte im Absatz um 2,4
Prozent zu und kam auf einen Marktanteil von 10,1 Prozent. Der Weißweinanteil am
Weinkonsum in Deutschland blieb im letzten Jahr mit 39,4 Prozent konstant,
während Rotweine noch einen Marktanteil von 50,5 Prozent am Weineinkauf
aufwiesen.
http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=eb8708fd-e785-7401-be59-
267b48205846&sel_uCon=9ff7e1e0-e0eb-5318-0ca3-ed46f135e25d&uTem=d5304ee7-4f03-d212-517b-
6624c41ed8b2&pagesize=10&page=1&all=true

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Weingut Robert Weil – eine Weinkomposition entsteht

Jede Weinregion, jeder Weinberg, ja selbst die kleinste Parzelle bringt einen eigenständigen Wein hervor. Auch wenn es
sich um die stets gleiche Rebsorte handelt. Im Keller geht die Entwicklung weiter. So wie eineiige Zwillinge im Laufe des
Lebens immer unterschiedlicher werden können, so kann auch der anfangs gleiche Riesling in zwei nebeneinander
stehenden Fässern zu je einem “Yin” und einem “Yang” gedeihen.

Zwischen dem Weingut Robert Weil und dem Hanseatischen Wein- und Sektkontor besteht seit vielen Jahren eine enge
und freundschaftliche Verbindung. Jedes Jahr wird ein gemeinsamer Wein kreiert, den es so nur bei Hawesko gibt.
Gemeinsam komponieren der Weingutsbesitzer in vierter Generation Wilhelm Weil, Haweskos Geschäftsführer Nikolas
von Haugwitz und Deutschland-Einkäufer Tobias Leimgruber eine reinsortige Riesling-Cuvée. Jahr für Jahr trifft man
sich dafür im kleinen rheingauer Ort Kiedrich und verbringt viele Stunden damit, die besten Fässer auszusuchen und
unzählige Cuvée-Varianten auszutesten. Bis schlussendlich ein Wein entsteht, der seinen Vorgängern ebenbürtig ist. Ja
diese im besten Fall übertrifft.

Schauen Sie selbst und haben Sie teil.

Fotographie: Martin Graetz




Das Stammhaus “Sutton” aus dem 19. Jahrhundert
Der architektonische Kontrast – der neueste Teil des Weinguts aus dem Jahr 2012
Auch im Keller – Tradition…




… und High-Tech.
Ein vorsichtiger Griff in die “Schatzkiste” von Einkäufer Tobias Leimgruber
Wilhelm Weil und Hawesko-Geschäftsführer Nikolas von Haugwitz




Viele “Fassproben” stehen bereit und müssen verkostet werden …
… um eine bestmögliche und eigenständige Cuvée zu kreieren.




Unser Einkäufer Tobias Leimgruber hoch konzentriert.
Hier ist Feinabstimmung angesagt.
Wenige Prozent aus einem bestimmten Fass oder einer Parzelle können den Weintyp vollkommen verändern.
Wilhelm Weil erinnert sich an die Eigenheiten der 30 vergangenen Jahrgänge.




Konzentration und Vorstellungskraft. Wie wird dieser Wein in 4 Monaten riechen und schmecken? In 2 Jahren?
Schlürfen um den Wein zu “belüften” und damit die Aromen stärker entfalten zu lassen.




Das optimale Verhältnis aus Frische, Frucht und Substanz ist gefunden.
Welche Faktoren prägen den Jahrgang 2012?
Bis zum nächsten Jahr.




Vielen Dank.
Weinempfehlungen
Robert Weil Riesling trocken
Mustergültiger Rheingau-Riesling mit feinem Bouquet von Kernobst und Zitrusfrüchten, das auf der Zunge durch die
typische Mineralität ergänzt wird.




Das sagen die Kunden:

Fantastischer Riesling. Hohe Qualität zu angemssenem Preis. Absolut emfehlenswert.


Wer einen opulenten Wein sucht, liegt hier falsch. Aussergewöhnliche Klarheit, mineralischer Unterton und perfekt ausbalanciert, ein typischer Weil, auch

vom Preis her.


für mich DER deutsche Riesling-Winzer und DER Riesling in diesem Preissegment, wunderbar, diese Liason aus Säure und Restsüße---perfekt!


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diesen Gutscheincode gilt ein Mindestbestellwert von 50€.



Kendall-Jackson Vintner’s Reserve Chardonnay - Seit über 20 Jahren Amerikas Chardonnay
No. 1

Kendall-Jackson mag für den deutschen Weintrinker ein ungewohnter Name sein, für den amerikanischen
Weintrinker ist er so etwas, wie eine Ikone. Jess Jackson hat zu Beginn der Siebziger begonnen, Wein anzubauen und
1982 den Schritt gewagt, seinen Wein, den er vorher als Fassware verkauft hatte, nun unter eigenem Label zu
vermarkten. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen. Sein erster Wein, den er aus seinen Weinbergen in
Monterey, Santa Barbara und Sonoma als Blend auf den Markt brachte war auch der Wein, mit dem er bis heute seinen
größten Erfolg hat. Es ist der Vintner’s Reserve Chardonnay. Dieser Wein brachte ihm im Jahr seiner Lancierung
den ersten Double Platin Award, also die höchste Auszeichnung ein, die die American Wine Competition zu vergeben
hat.
Sonoma Tal

Seit diesem Jahr ist dieser Wein, bildlich gesprochen, in aller Munde, denn er ist seit zwanzig Jahren der meistverkaufte
Chardonnay in den USA. Dafür müssen großen Mengen dieses Weins produziert werden, so dass sogar im
mengenschwachen Jahrgang 2010 2.000.000 Kisten produziert worden sind. Dabei stammt der Wein ausschließlich von
eigenen Flächen. Ich frage mich unwillkürlich: Kann ein solcher Wein noch ein guter Wein sein? Ja, er
kann. Der Vintner’s Reserve Chardonnay zeigt sehr eindrucksvoll, dass nicht unbedingt die Menge die Qualität eines
Weines beeinflusst, sondern die Arbeit, die in Anbau und Ausbau investiert wird.
Kendall-Jackson ist heute eine der wichtigsten Marken im amerikanischen Weinbusiness und doch ist dies ein
rein familiengeführtes Unternehmen – und das ganz bewusst, obwohl es mehr als ein lukratives
Übernahmeangebot für die erfolgreiche Marke gegeben hat. Die Jacksons handeln langfristig perspektivisch und nicht
für kurzfristigen Gewinn. Entsprechend viel Wert wird auf die Pflege der Weinberge, die Begrenzung der Erträge und
den sorgfältigen Ausbau im Keller gelegt.




Zur Zeit der Weinlese in Sonoma

Der Vintner’s Reserve Chardonnay stammt bis heute vorwiegend aus zwei Gebieten: Die kühlen Lagen in Monterey
liefern die frischen Grapefruit-Noten, die etwas wärmeren Lagen in Santa Barbara bringen die tropischen Komponenten
von Mango, Papaya und auch Ananas. Der Chardonnay wird in französischem und amerikanischem Holz ausgebaut und
bleibt lange auf der Hefe liegen, was ihm eine betont cremige Note verleiht.
In der Tat wirkt alles an dem Wein gekonnt und wenn Robert Parker vor der Arbeit desWinemakers Randy
Ullom seinen Hut zieht, kann ich mich nur anschließen. Die tropischen Aromenexplodieren förmlich auf der Zunge
und werden von feiner Vanille und leichten Honignoten unterlegt. Dazu kommt ein Hauch von getoastetem Holz und
das Ganze endet in einem guten Finale. Das ist ein typischer amerikanischer Chardonnay, breit, dicht, expressiv und
ausgesprochen süffig und er trifft damit genau die Erwartung, die ich an einen solchen Wein habe. Wenn man so eine
Flasche dann aus purer Lust am Wein zu zweit zum Abendessen leert, dann hat der Winemaker wirklich alles richtig
gemacht

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Brad Pitt und Angelina Jolie lancieren Rosé Miraval




Von dem Rosé „Miraval“ des Jahrgangs 2012 sollen zunächst 150.000 Flaschen auf
den Markt kommen, die "um die 15 Euro" kosten. Beliefert werden ausgesuchte
Weinhändler und Restaurants. Im Sommer folgt dann der Weißwein der Marke
"Miraval Côtes de Provence". (Foto: Château Miraval)



FRANKREICH (Correns) – Mit Unterstützung ihrer Freunde der renommierten Winzerfamilie Perrin, selbst Eigner von Château
Beaucastel in Chateauneuf-du-Pape, werden die Hollywood-Stars Brad Pitt und Angela Jolie die Weine ihres Château Miraval in
Correns zukünftig produzieren. Nachdem Pitt-Jolie 2008 das Anwesen, eines der schönsten historischen Doamins der Provence
im Département Var, für drei Jahre mieteten, verbunden mit einem Vorkaufsrecht – die Zwillinge der beiden Kinostars sollten
hier geboren werden - kauften sie das rund 500 Hektar große Anwesen mittlerweile für rund 60 Millionen US-Dollar (rund 45
Millionen Euro).
Ab dem Jahrgang 2012 sind die Perrins für die Produktion und Vermarktung verantwortlich. Die etwa 60 Hektar Rebflächen von
Château Miraval gehören zur AOC Côtes de Provence. Entlang eines Tals auf einer durchschnittlichen Höhe von 350 Metern sind
hier die Reben rund 60 Jahre alt. „Wir haben in diesem Gelände ein einzigartiges Terroir gefunden, wo immer eine frische Brise
weht und die Rebflächen an einer sehr exponierten Lage kultiviert worden sind“, erklärt Marc Perrin. „Für uns als gestandene
Winzer ist es eine wunderbare Gelegenheit, mit Trauben, die wir gut kennen, in einem so idealen Umfeld zu arbeiten.“
Die Perrins gehen mit Sorgfalt und erhöhtem Aufwand an die Arbeit. Beispielsweise hatte man für eine geologische
Untersuchung den bekannten französischen Bodengutachter Claude Bourguignon mit Analysen beauftragt. Die Perrins wollten
herauszufinden, ob Sorten wie die Mourvèdre die Komplexität der Blends aus Cabernet Sauvignon und Syrah unterstützen
könnten – sie sind die Basis der Roten von Château Miraval. „Wir haben auch eine Reihe von Rosés der benachbarten Güter
probiert, um zu entscheiden, ob diese Weinart in die biologische Linie von Château Miraval passt“, erklärt Mark Perrin. „Denn
genau wie Brad und Angelina sind wir auf der Suche nach Perfektion und Bio ist unser gemeinsamer Weg.“
Zusammen mit den Perrins wollen die A-Promis sicher stellen, dass man dem hervorragenden Namen von Château Miraval
gerecht wird und hier herausragende Weine produziert werden. Jolie-Pitt gesellen sich sogar zu den Sitzungen, wo die Blends
definiert werden und haben sich auch persönlich um die Herstellung ihres Rosé Miraval bis hin zur Auswahl der Flaschenform
gekümmert. Auf den Etiketten steht „Jolie-Pitt & Perrin“.
„Der Rosé Miraval ist uns ausgesprochen gut gelungen, auch deswegen, weil Angelina und Brad sich von der Ernte an mit
eingebunden haben – beide sind sehr anspruchsvoll bei der Suche nach Qualität und Charakter ihrer Weine“, berichtet Perrin.
„Der Ausbau in Edelstahltanks gibt dem Rosé Miraval eine intensive florale Note, darunter Lilien in der Nase und im Geschmack
feine Erdbeere und Himbeere.“
Château Miraval, das vom Guide Hachette zu den Top-500 der französischen Weinproduzenten gezählt wird, beherbergte schon
des Öfteren Promis aus der Musikbranchen. In der 35 Zimmer-Villa mit angrenzenden Gartenanlagen, Brunnen, Kapelle, Spa,
Turnhalle und Hallenbad umgeben von Olivenhainen, hatte der frühere Eigentümer Jacques Loussier, seines Zeichens
französischer Jazzpianist, ein Tonstudio eingebaut. Hier produzierten neben dem britischen Musikstar „Sting“, auch die irische
Rockband „The Cranberries“ und das Album „The Wall“ von „Pink Floyd“ entstand hier.
Der erste „Jolie-Pitt & Perrin“ Rosé Miraval kommt im März auf den Markt. Der Wine Spectator hat bereits Proben, die in der
nächsten Ausgabe vorgestellt werden. Dann folgen Ende des Sommer die Weißen von Château Miraval, auf die man gespannt
sein kann.



Pitt und Jolie sind allerdings nicht die einzigen A-Promis, die nebenbei im Alkoholgeschäft tätig sind. Letzen Monat debütierten
George Clooney und Rande Gerber mit ihrem „Casamigos Tequila“. Justin Timberlake hat bereits länger seinen eigenen 40
Dollar „901 Tequila“, der sich nach Meinung von Experten mit den gehobenen Marken wie Herradua und El Tesoro messen
kann. Jay-Z, Rapper und Musikproduzent, verlieh 2012 seine Patenschaft an den Bacardi Cognac d`Ussé und Rapper P.Diddy
lässt seinen Ciroc Vodka seit 2007 produzieren. Die amerikanische Sängerin Stacy Ann Ferguson von den Black Eyed Peas
startete im vergangenen Jahr eine Reihe von Weinen, darunter einen Roten namens "Fergalicious" (benannt nach ihrem Hit
Track). Eine Auszeichnung gewann kürzlich Drew Barrymore mit ihrem eigenen Barrymore Pinot und Richard Gere lancierte
schon vor Jahren eine eigene Linie toskanischer Weine, die Kritiker begeisterten. Der vielleicht berühmteste Name aus der
Starriege Hollywoods ist "The Godfather"-Regisseur Francis Ford Coppola, der erfolgreich seit vier Jahrzehnten als
Weinproduzent tätig ist. (red.yoopress)
Einen Kontakt zu Château Miraval finden sie hier: www.miraval.com und Informationen zu Château Beaucastel (Familie Perrin)
finden Sie hier: www.beaucastel.com

Quelle:
http://www.yoopress.com/de/weinnews/weinwelt/weinerzeuger/10754.Brad_Pitt_und_Angelina_Jo
lie_lancieren_Ros_Miraval.html

Wein am Dom – Das Weinforum der Pfalz




Für unbeschwerten Weingenuss bietet die neue Messe “Wein am                                                   Dom. Das Weinforum der Pfalz” am

13. und 14. April 2013 den Besuchern die kostenlose Anreise mit Bus und Bahn: Wer seine Karte im Vorverkauf erwirbt, kann die öffentlichen

Verkehrsmittel im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) für die Fahrt nach Speyer nutzen. Die Eintrittskarte gilt als Fahrkarte.

Darauf haben die Veranstalter der Messe, die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und die Pfalzwein-Werbung, hingewiesen. Bei Wein am

Dom präsentieren sich an verschiedenen Orten in der historischen Innenstadt von Speyer mehr als 120 Weinbaubetriebe, mehr als 700 Weine

und Sekte können verkostet werden.

Ein Tagesticket kostet 25 EURO, ein Zwei-Tages-Ticket 39 EURO. Die Eintrittskarten beinhalten jeweils Eintritt, freie Verkostung der Weine und

Sekte sowie den Messekatalog für eine Person. Alle Eintrittskarten enthalten ein VRN-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit Öffentlichen

Verkehrsmitteln im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) für eine Person. Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag bis

zum darauf folgenden Tag 3.00 Uhr zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der

2. Klasse) im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Auch der City-Shuttle-Bus, der in Speyer verkehrt, kann mit dem Ticket genutzt werden.
Eintrittskarten können im Vorverkauf telefonisch (Weinbauamt Neustadt, Telefon 06321-9177610), per Email ( ticket@lwk-rlp.de ) oder über die

Internetseite www.wein-am-dom.de bis spätestens 05. April bestellt werden. Der Kauf und/oder die Abholung im Weinbauamt Neustadt,

Chemnitzer Straße 3, 67433 Neustadt, ist bis spätestens 11. April, 16.00 Uhr, möglich. Karten sind außerdem im Vorverkauf bei der Tourist-

Information Speyer, Maximilianstr. 13, Telefon 06232 142392 erhältlich.

Die Weinmesse ist am Samstag von 13.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. An beiden Veranstaltungstagen sind

die Eintrittskarten an allen vier Messeorten rund um den Kaiserdom (Historisches Museum der Pfalz, Friedrich-Spee-Haus, Historischer Ratssaal

und Kulturhof Flachsgasse) an der Tageskasse erhältlich




DVD TIPP: Sideways
Miles und Jack sind alte College-Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Miles
(Paul Giamatti) ist ein notorisch depressiver Lehrer, verhinderter Schriftsteller und ein
leidenschaftlicher Weinliebhaber. Die Vollkommenheit eines edlen Tropfens bedeutet für
den unglücklich Geschiedenen all das, was er in seinem eigenen Leben vermisst. Jack
(Thomas Haden Church) hingegen begegnet den Grübeleien seines Freundes mit
Unverständnis. Der mäßig erfolgreiche Schauspieler liebt Frauen und Partys und will kurz
vor seiner Hochzeit noch einmal richtig auf die Pauke hauen.

Gemeinsam bricht das ungleiche Duo zu Jacks Junggesellen- Abschied auf eine
einwöchige Reise in die Winelands Kaliforniens auf. Schnell kollidieren die
unterschiedlichen Lebenseinstellungen: Jack ist weniger daran interessiert, kalifornische
Weine denn Provinzschönheiten zu vernaschen und beginnt eine wilde Affäre mit
Stephanie (Sarah Oh). Und der misstrauische Miles knüpft zarte Bande mit der
geschiedenen Kellnerin Maja (Virginia Madsen), die zu seiner Überraschung eine versierte
Weinkennerin ist.

Doch die Leichtigkeit einer Urlaubsromanze will sich für Miles, der voller Vorbehalte
schwer an seinen früheren Verletzungen trägt und Jack, den Stephanie als
hoffnungslosen Playboy entlarvt, zunächst nicht einstellen. Als der Termin der Abreise
näher rückt wird allen Beteiligten klar, dass sie nicht in ihre eingefahrenen Bahnen aus
den Winelands zurückkehren werden...
Kundenrezession:

Leidenschaftliche Weinliebhaber sind rätselhafte Menschen. Sie trinken nicht, um etwa gepflegt betrunken zu werden,
wie etwa der gemeine Bierfreund, sondern praktizieren feierlich bei jedem Glas ihr elitäres Verkostungsritual: skeptisch
wird der edle Tropfen im Gegenlicht beäugt, bedächtig wird nach den absurdesten Aroma-Nuancen geschnüffelt,
schmatzen der Probierschluck minutenlang als Zahnreiniger missbraucht, um sich danach in einem ausgedehnten
Vortrag, gespickt mit Fachvokabular, über den Trank auszulassen. Zur Verblüffung des Unkundigen, der sich
vermeintlich vor einem Glas säuerlich schmeckenden Traubensaftes wähnt.

Auch Miles zählt zu jenen elitären Feinschmeckern. Aus Prinzip verachtet er jene Menschen, die im Lokal einen Merlot
bestellen, weil dies der einzige Wein ist, dessen Name ihnen einigermaßen über die Zunge geht. Es braucht aber nicht
viel, um hinter seiner Fassade den Verlierer zu erkennen. Sein Job als Englischlehrer am College füllt ihn nicht aus. Viel
lieber würde er von der Schriftstellerei leben, findet aber für seine Bücher keinen Verleger. So auch nicht für seinen
aktuellen Roman mit den schön komplizierten Titel "Der Tag nach gestern". Seit seiner Scheidung von seiner Frau vor
zwei Jahren ergeht er sich endgültig in Selbstmitleid und Depression und kämpft mit einem Promilleproblem. Ein
dicklicher, verkorkster Intellektuelle, der von gutem Wein schwärmen kann, sein eignes Leben aber nicht genießen kann.

Ganz anders dagegen sein Freund Jack, ein ehemaliger Zimmergenosse aus Collagetagen. Als Schauspieler längst
drittklassig, ergattert er sich im Fernsehen nur noch Kurzauftritte in Werbespots, was ihn aber nicht daran hindert, vor
Selbstbewusstsein nur so zu strotzen. Ein braungebrannter Weiberheld, mit einer entwaffnenden Oberflächlichkeit. In
der Woche vor seiner Hochzeit lädt Miles ihn zu einem letzten Junggesellen-Trip durch das kalifornische Winzergebiet
Santa Barbara County ein. Für Miles heißt das: verkosten, bis der Boden schwankt. Für Jack: auf Weiberfang gehen, bis
die Betten wackeln.

Je gründlicher die beiden ihre Ziele umsetzen, umso fataler und lustiger wird es. Jack bricht unbekümmert Herzen, ihm
selbst wird die Nase gebrochen. Miles trifft auf die Kellnerin Maya, die ihn bereits von früheren Weinproben kennt und
eine stille Zuneigung für ihn hegt. Doch leider kann Miles ihre Zuneigung nicht halb so unbeschwert genießen wie einen
guten Roten, zum Ärger des schlicht gestrickten Jacks. Virtuos lavieren sie sich aber auch noch aus de größten
Misslichkeit und verletzen dabei in beiläufiger Verschlagenheit jede erdenkliche Anstandsregel.

Bei allen aberwitzigen Situationen, die Inszenierung bleibt stets von einer wunderbaren Lakonie. Die Kunst des
Regisseurs Paynes besteht darin, die Durchschnittsmenschen gänzlich ungeschönt, neurotisch, kindisch, aber so
liebevoll zu zeichnen, dass sie einen gerade in den lächerlichsten Momenten ans Herz wachsen.

Das Schönste an "Sideways" bleibt aber die umwerfende Darstellerleistung von Paul Giamatti als Miles, dessen Augen
Spiegel seiner Seele sind. Von Komik über Ironie bis hin zur echter Seelennot verkörpert er alle Emotionen hinreißend
glaubhaft. Und wie er sich als ebenso weinseliger wie weinerlicher Intellektueller ein ums andere Mal ins Unrecht setzt
und trotz allem die Schuld für seine Misere bei den anderen findet, ist eines Woody Allen würdig.
Und wer selbst dem Weine abgeneigt ist, nach Ansicht dieses kleinen, feinen, atmosphärischen, trefflich beobachteten
Filmes kommt man nicht umhin es Miles gleichzutun und ebenso wie er einen Roten liebevoll zu verkosten.




Fonseca Guimaraens 1988




                                                             Als ich die Flasche auf den Tisch stellte, fingen erstmal alle
an zu erzählen, was sie 1988 gemacht haben. Ich erinnerte mich an Musik: Jesus and Mary Chain, die Screeming Trees,
die Pixies und die Happy Mondays…

Der Guimaraens von Fonseca ist ein Vintageport, der jahrgangsbedingt weniger Tannine hat und früher reifen wird, als
ein “Classic Vintage”. Der 1988er wurde 1990 abgefüllt, weist also schon beträchtliche Flaschenreife auf. Die Farbe ist
tiefrot, wenig blau, aber auch noch nicht braun. Tatsächlich sind im Aromaprofil auch deutliche Tertiäraromen zu
spüren, also solche, wie sie während der Reifung entstehen. Der Wein duftet nach Lakritz, nach Sauerkirschen, nach
Kräuterbonbons und Bitterschokolade. Im Geschmack kommen dann Walnusskerne, Liebstöckel, eine leichte, feine
Bitterkeit und auch eine kleine Andeutung flüchtiger Säure hinzu. Die Tannine sind erwartungsgemäß moderat,
trotzdem bleibt er lang am Gaumen. Der Alkohol ist warm und präsent. Wir trinken bedächtig – es ist das letzte Wein für
heute Abend. Der komplexe, intensive Eindruck der ersten Schlucke weicht im Lauf des Glases leiseren Tönen, nach 20-
30 min spürt man seine Reife. Ein beindruckendes Porterlebnis, sicher nicht der mächtigste Port, aber ein Wein mit
komplexen Aromen und einer schönen Entwicklung.




Auf diese Weise wurden seinerzeit Weine von den Weingütern im Douro-Tal (Quintas) zu den Porthäusern transportiert.
Foto: Fonseca

Fazit: Portwein trinkt man viel zu selten. So ein reifer Port bietet viel Gesprächsstoff, man lernt über in Würde gereiften
Wein, man braucht nicht viel davon um sich lange damit zu beschäftigen und zu schwelgen. Natürlich kann Port mehr
Druck und Tanninpower haben. Aber der Guimaraens 1988 hat schöne Aromen und ist warm und rund…

Weinempfehlungen
Fonseca Guimaraens Vintage Port 1988
Perfekt balanciert, im Vergleich zum Classic Vintage etwas jünger zu genießenden und (bei aller Opulenz) eines etwas
leichteren Stils.

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Was ist eigentlich Carmenere ?

Carménère, manchmal auch Grande Vidure genannt, zählt zu den roten Rebsorten. Sie stammt ursprünglich
aus Frankreich(Bordeaux), wo sie bis zur Reblauskatastrophe Mitte des 19. Jahrhunderts sehr häufig angebaut wurde. Bis
heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten
sind Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc,Merlot, Malbec und Petit Verdot). Vor dem Reblausbefall war Carménère ein sehr
häufiger Verschnittpartner in (Bordeaux)-Weinen.

Nach dem Reblausbefall verschwand sie dort jedoch fast vollständig, weil die französischen Winzer bei der Neuanlage ihrer
Weingärten anderen Sorten den Vorzug gaben. Die Carménèrerebe wirft bei feuchtkalter Witterung im Frühjahr einen Teil ihrer
Blüten ab (→Verrieselung). Daher liefern die Carménère-Weinstöcke in schwierigen Jahrgängen sehr geringe Erträge.
Außerdem braucht sie zur Reife etwa drei Wochen länger als beispielsweise Merlot, mit der die Traube häufig verwechselt wird.

Es war lange Zeit umstritten, ob die Carménèrerebe eher mit Merlot oder mit Cabernet Sauvignon verwandt ist. Mittlerweile ist
wissenschaftlich gesichert, dass sie aus einer Kreuzung der Sorten Gros Cabernet und Cabernet Franc entstanden ist. Vom
Merlot unterscheidet sich die Carménèrerebe durch einen späteren Reifezeitpunkt und ihre rötlich gefärbten Blätter. Ihr
Geschmack ist gehaltvoller als der des Merlot. Carménère gilt nach Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc als die dritt-
„schwerste“ der bekannten und populären französischen Rotweinsorten. Ihr folgen abgestuft die roten Rebsorten
Malbec, Syrah, Merlot und Pinot Noir.

Aus der Carménère-Traube wird ein tanninarmer, dunkler, süffiger, nach Schokolade-, Tabak- und Lederaromen schmeckender
Rotwein mit einem angenehmen Beerenaroma gekeltert.

Der Ausbau von Carménère erfolgt hauptsächlich reinsortig. Durch Lagerung in französischen und auch
amerikanischen Eichenholzfässern lassen sich interessante und komplexe Weine erzielen.




Im Jahr 2009 führten J.M. Boursiquot vom Institut ENSAM sowie Carol Meredith von der University of California, Davis eine
DNA-Analyse durch. Die Auswertung der Resultate ergab, das Carménère eine natürliche Kreuzung der Sorten Gros
Cabernet sowie Cabernet Franc ist.

Carménère wird seit 1850 in Chile angebaut. In dem Andenstaat spielt die Empfindlichkeit der Rebe gegen die
kühle europäische Witterung keine Rolle. Das Thermometer kann in Chile trotz warmer Tage in Sommernächten
mitunter unter die 10 °C-Marke fallen. Da Carménère- und Merlotweinstöcke sich äußerlich stark ähneln, wurden
aus Frankreich importierte Reben in Chile meist in „Mischbeständen“ gepflanzt. Weil die Rebsorte in Frankreich
durch die Reblausplage nahezu vollständig verschwand, geriet der Name Carménère Anfang des 20.
Jahrhunderts in Vergessenheit. Man hielt die chilenischen Reben fortan wegen ihrer Ähnlichkeit für eine Variante
des Merlot. Niemand konnte jedoch den deutlichen Geschmacksunterschied zwischen Merlotweinen aus Chile
und denen anderer Länder erklären.
Diesen Irrtum konnte der französische Ampelograph (Rebenkundler) Jean-Michel Boursiquot 1994 durch DNA-
Analyse endgültig beseitigen. Den ersten reinen Carménèrewein produzierte das chilenische Weingut „Carmen“
erst im Jahre 1996.
Die chilenischen Winzer erkannten die Chance, eine Rebsorte praktisch exklusiv anbieten zu können und
vergrößerten die Anbaufläche der Carménère. Im unteren Preissegment finden sich viele Mischweine, in der die
Carménèrerebe gemeinsam mit Merlot, Cabernet Sauvignon oder Cabernet Franc abgestimmt wird. Allein die
chilenische Großkellerei Concha y Toro besitzt mittlerweile einen Carménère-Bestand von über 100 Hektar. Die
reinsortig ausgebauten Weine reifen dabei drei bis vier Jahre in Barriques aus französischer und amerikanischer
Eiche.
Da Chile aufgrund seiner geographischen Bedingungen von der Reblausplage verschont blieb, wandelte sich das
Weinland zum Exporteur der alten Bordeaux-Rebsorte Carménère. Sie werden heute von vielen
weinproduzierenden Ländern, einschließlich Frankreich, reimportiert. Mit Carménère sind heute mehr als
7.180 ha Rebfläche in Chile bestockt,vorwiegend in den Subregionen Rapel und Maule im Valle Central.


ConoSur Carmenere

Der Cono Sur Carmenere ist ein unkomplizierter Rotwein, der viele Facetten durch
sein reiches Rebsortenbouquet aufweist. Dominierend ist in der Nase und am
Gaumen die betonte Fruchtigkeit und Wärme.

Ein dunkles Granatrot duftet intensiv nach reifen Früchten, etwas Pfeffer und
Bitterschokolade. Am Gaumen zeigt der Cono Sur Carmenere ausgeprägte, weiche
Tannine sowie würzige Noten von reifen Pflaumen. Die Struktur des Rotweines ist
straff, aber geschmeidig. Das Finale ist sehr lange, delikat und äußerst freundlich
und saftig.




Ein junger und frischer Rotwein vom chilenischen Erfolgsweingut Cono Sur. In der
Linie "Bicycle" finden sich absolute Premiumweine, die vor allem mit ihrer
erfrischenden Struktur, ihrem ausdrucksstarken Charakter und ihrem großartigen
Preis-Genuss-Verhältnis auffallen.


Alkoholgeh
           13,25 %
alt:
Restsüße: 4,5 g/Liter
Säuregehal 5,25 g/Liter
t:         Schmeckt prima zu kräftigen Fleischgerichten, Pasta al Forno und würzige Hackfleischsaucen.




                   Die Philosophie von Cono Sur ist genauso ungewöhnlich wie prägnant:
                   "no family trees, no dusty bottles, just quality wine" (kein
                   Familienstammbaum, keine staubigen Flaschen, einfach nur beste
                   Weinqualität). Tatsächlich wurde Conosur erst 1993 gegründet und
                   vermarktete 1995 erstmals Wein. Heute gehört Cono Sur bereits zu den
                   drei erfolgreichsten Exporteuren von Flaschenwein in Chile. Im Besitz
                   von Cono Sur befinden sich 650 ha eigene Weinberge in allen wichtigen
                   Weinbaugebieten Chiles. Man ist dadurch in der Lage, immer für die
                   jeweilige Rebsorte, den besten Standort zu wählen. Überhaupt spielt
                   das Qualitätsmanagement in den Weinbergen eine entscheidende Rolle
                   bei Cono Sur. So hat Kellermeister Adolfo Hurtado bereits sehr früh
                   einen großen Teil der Weinberge auf biologischen Anbau umgestellt.
                   Eine für Chile ungewöhnliche Maßnahme, die aber für die Individualität
                   der Weine steht. Zahlreiche internationale Auszeichnungen und hohe
                   Bewertungen der Weine zeugen vom Erfolg der Maßnahmen. Genauso
                   wichtig waren die Investitionen im Keller der High Tech Kellerei Cono
                   Sur.

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Markus Molitor: Weißwein-Ikone von der Mosel




Die aktuelle VINUM widmet dem Ausnahmewinzer Markus Molitor von
der Mosel ein großes Porträt. Als "Herr der 1000 Rieslinge" wird dort
Winzer Markus Molitor bezeichnet.

Stephan Reinhardt spricht in der VINUM von Markus Molitor als
"Masochisten", der "mindestens so genial wie seine Weine" sei. Unter
den Markus Molitor Weinen sei außerdem "kein einziger, der es nicht
wert wäre, geschätzt, geliebt, gehortet oder getrunken zu werden". Zu
95% produziert Markus Molitor Riesling. Diese reifen alle im
Gewölbekeller auf der Feinhefe. Zusätze und Schönfärbereien sind
Markus Molitor fremdn. Im Jahr 1984 übernahm Markus die Geschäfte
seines Vaters, erst zwanzigjährig. Seitdem ist er zum Star-Winzer
geworden, der weltweit mit seinen Weine Beachtung findet.

Wir empfehlen Ihnen die Weißweine von Markus Molitor jetzt zum
Frühlingsanfang. Selbst die Einstiegsweine vom Mosel-Winzer sind die
perfekten Begleiter zu festlichen Menüs an den Feiertagen im Frühling
und Frühsommer.


   Markus Molitor Schiefersteil Riesling trocken QbA 2011
Der Markus Molitor Schiefersteil Riesling begeistert mit einer klaren, frisch-fruchtigen Nase. Hier identifizieren wir
Aromen von Zitrus und Feuerstein. Am Gaumen fasziniert uns das pikante Säurespiel und die elegant Frische, die von
einem mineralischen Finish abgerundet wird.

Das Traubengut für diesen Wein entstammt verschiedenen, von Devonschiefer geprägten Steillagen unseres
Weinbergsbesitzes. Aus ihnen entstehen knackige, mineralbetonte Weine.

Die Trauben wurden im Oktober gelesen. 100% gesundes Traubengut wurde schonend gemahlen und kurz auf den aroma-
und mineralstoffreichen Beerenschalen mazeriert. Danach wurde der Most langsam und sehr kühl spontan vergoren, so
dass sich das facettenreiche, fruchtige Aromen des Weins voll entwickeln konnte. Schonender Ausbau im Edelstahltank
und langer Ausbau auf der Feinhefe folgte der Vergärung und ergibt diesen feinfruchtigen, nuancenreichen Wein.




Jetzt hier für 9,95 € bestellen

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  • 1. 2013 Das Weinfunatiker Magazin 04 Weinfunatiker www.weinfunatiker.net 02.04.2013
  • 2. Weinumsatz in Deutschland gestiegen Wein erfährt hierzulande eine wachsende Wertschätzung, wie die seit 2007 nahezu stetig steigenden Ausgaben für Wein in Deutschland zeigen. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) gaben die Verbraucher 2011 wieder rund zwei Prozent mehr Geld für Wein aus als im Jahr zuvor. Wie das DWI im Vorfeld der internationalen Weinmesse ProWein auf Basis von GfK- Erhebungen weiter mitteilte, gingen im Gegensatz zu den Ausgaben die eingekauften Weinmengen seit 2008 kontinuierlich leicht zurück, im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent. Die Bereitschaft der Verbraucher, für Wein mehr Geld auszugeben, lässt sich auch am Durchschnittspreis für Wein im Lebensmittelhandel ablesen, der seit 2007 um elf Prozent von 2,37 €/l auf 2,63 €/l im Jahr 2011 gestiegen ist. Für die Weine aus dem eigenen Land zahlten die Weinfreunde im vergangenen Jahr im Handel durchschnittlich 3,04 €/l, was einem Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zu 2007 und von zehn Prozent gegenüber 2010 entspricht. "Wir profitieren derzeit von dem allgemeinen Trend, dass insbesondere jüngere Verbraucher bevorzugt regionale Produkte einkaufen, auch wenn diese etwas teurer sind", erläuterte DWI- Geschäftsführerin Monika Reule. Dank dieser höheren Erlöse konnten die Anbieter heimischer Weine 2011 ihren Umsatz auf dem Vorjahresniveau halten, obwohl die zur Vermarktung bereitstehende Weinmenge nicht ausreichte, den Markt im vollen Umfang zu bedienen. Schließlich ernteten die deutschen Erzeuger 2010 ein Viertel weniger als im Durchschnitt der Jahre. Als Folge dieser Angebotsverknappung wurden im vergangenen Jahr acht Prozent weniger deutsche Weine verkauft, die insbesondere im Preiseinstiegsbereich durch ausländische Herkünfte substituiert wurden. "Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir mit den guten Qualitäten und ausreichenden Mengen des aktuellen Weinjahrgangs 2011 verlorenes Terrain zurück gewinnen können", erklärte die DWI- Chefin. Aktuell haben die heimischen Weine einen Marktanteil von 43 Prozent an den eingekauften Weinmengen, gefolgt von Italien (15 %), Frankreich (14 %) und Spanien (8 %). Beim Weinumsatz in Deutschland kommen die heimischen Weine aufgrund des höheren Durchschnittspreises auf einen Marktanteil von 51 Prozent. Rund drei Viertel aller Weine werden hierzulande im Lebensmittelhandel eingekauft, wobei die Discountmärkte mit 47 Prozent den größten Teil für sich in Anspruch nehmen. Für die Weine aus den deutschen Anbaugebieten sind auch der Direktbezug vom Winzer und der Fachhandel wichtige Absatzquellen. Über diese Vertriebsschienen wurde im letzten Jahr bei einem Durchschnittspreis von 5,84 €/l
  • 3. über die Hälfte des Umsatzes generiert und ein gutes Drittel der Menge vermarktet. Erfreulicherweise konnten die deutschen Erzeuger 2011 ihren Umsatz im Direktvertrieb um 4,4 Prozent steigern. Die gute Nachfrage nach Roséweinen setzte sich im vergangenen Jahr weiter fort, wenn auch nicht mehr ganz so deutlich wie 2010. Der Rosé legte im Absatz um 2,4 Prozent zu und kam auf einen Marktanteil von 10,1 Prozent. Der Weißweinanteil am Weinkonsum in Deutschland blieb im letzten Jahr mit 39,4 Prozent konstant, während Rotweine noch einen Marktanteil von 50,5 Prozent am Weineinkauf aufwiesen. http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=eb8708fd-e785-7401-be59- 267b48205846&sel_uCon=9ff7e1e0-e0eb-5318-0ca3-ed46f135e25d&uTem=d5304ee7-4f03-d212-517b- 6624c41ed8b2&pagesize=10&page=1&all=true Sie finden uns auch auf Facebook Weingut Robert Weil – eine Weinkomposition entsteht Jede Weinregion, jeder Weinberg, ja selbst die kleinste Parzelle bringt einen eigenständigen Wein hervor. Auch wenn es sich um die stets gleiche Rebsorte handelt. Im Keller geht die Entwicklung weiter. So wie eineiige Zwillinge im Laufe des Lebens immer unterschiedlicher werden können, so kann auch der anfangs gleiche Riesling in zwei nebeneinander stehenden Fässern zu je einem “Yin” und einem “Yang” gedeihen. Zwischen dem Weingut Robert Weil und dem Hanseatischen Wein- und Sektkontor besteht seit vielen Jahren eine enge und freundschaftliche Verbindung. Jedes Jahr wird ein gemeinsamer Wein kreiert, den es so nur bei Hawesko gibt. Gemeinsam komponieren der Weingutsbesitzer in vierter Generation Wilhelm Weil, Haweskos Geschäftsführer Nikolas von Haugwitz und Deutschland-Einkäufer Tobias Leimgruber eine reinsortige Riesling-Cuvée. Jahr für Jahr trifft man sich dafür im kleinen rheingauer Ort Kiedrich und verbringt viele Stunden damit, die besten Fässer auszusuchen und unzählige Cuvée-Varianten auszutesten. Bis schlussendlich ein Wein entsteht, der seinen Vorgängern ebenbürtig ist. Ja diese im besten Fall übertrifft. Schauen Sie selbst und haben Sie teil. Fotographie: Martin Graetz Das Stammhaus “Sutton” aus dem 19. Jahrhundert
  • 4. Der architektonische Kontrast – der neueste Teil des Weinguts aus dem Jahr 2012
  • 5. Auch im Keller – Tradition… … und High-Tech.
  • 6.
  • 7. Ein vorsichtiger Griff in die “Schatzkiste” von Einkäufer Tobias Leimgruber
  • 8. Wilhelm Weil und Hawesko-Geschäftsführer Nikolas von Haugwitz Viele “Fassproben” stehen bereit und müssen verkostet werden …
  • 9. … um eine bestmögliche und eigenständige Cuvée zu kreieren. Unser Einkäufer Tobias Leimgruber hoch konzentriert.
  • 11. Wenige Prozent aus einem bestimmten Fass oder einer Parzelle können den Weintyp vollkommen verändern.
  • 12. Wilhelm Weil erinnert sich an die Eigenheiten der 30 vergangenen Jahrgänge. Konzentration und Vorstellungskraft. Wie wird dieser Wein in 4 Monaten riechen und schmecken? In 2 Jahren?
  • 13. Schlürfen um den Wein zu “belüften” und damit die Aromen stärker entfalten zu lassen. Das optimale Verhältnis aus Frische, Frucht und Substanz ist gefunden.
  • 14. Welche Faktoren prägen den Jahrgang 2012?
  • 15. Bis zum nächsten Jahr. Vielen Dank.
  • 16. Weinempfehlungen Robert Weil Riesling trocken Mustergültiger Rheingau-Riesling mit feinem Bouquet von Kernobst und Zitrusfrüchten, das auf der Zunge durch die typische Mineralität ergänzt wird. Das sagen die Kunden: Fantastischer Riesling. Hohe Qualität zu angemssenem Preis. Absolut emfehlenswert. Wer einen opulenten Wein sucht, liegt hier falsch. Aussergewöhnliche Klarheit, mineralischer Unterton und perfekt ausbalanciert, ein typischer Weil, auch vom Preis her. für mich DER deutsche Riesling-Winzer und DER Riesling in diesem Preissegment, wunderbar, diese Liason aus Säure und Restsüße---perfekt! Jetzt hier bestellen: Ab sofort können mit dem Gutscheincode "hawesko0213" wieder 10€ bei jeder Bestellung gespart werden. Für diesen Gutscheincode gilt ein Mindestbestellwert von 50€. Kendall-Jackson Vintner’s Reserve Chardonnay - Seit über 20 Jahren Amerikas Chardonnay No. 1 Kendall-Jackson mag für den deutschen Weintrinker ein ungewohnter Name sein, für den amerikanischen Weintrinker ist er so etwas, wie eine Ikone. Jess Jackson hat zu Beginn der Siebziger begonnen, Wein anzubauen und 1982 den Schritt gewagt, seinen Wein, den er vorher als Fassware verkauft hatte, nun unter eigenem Label zu vermarkten. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen. Sein erster Wein, den er aus seinen Weinbergen in Monterey, Santa Barbara und Sonoma als Blend auf den Markt brachte war auch der Wein, mit dem er bis heute seinen größten Erfolg hat. Es ist der Vintner’s Reserve Chardonnay. Dieser Wein brachte ihm im Jahr seiner Lancierung den ersten Double Platin Award, also die höchste Auszeichnung ein, die die American Wine Competition zu vergeben hat.
  • 17. Sonoma Tal Seit diesem Jahr ist dieser Wein, bildlich gesprochen, in aller Munde, denn er ist seit zwanzig Jahren der meistverkaufte Chardonnay in den USA. Dafür müssen großen Mengen dieses Weins produziert werden, so dass sogar im mengenschwachen Jahrgang 2010 2.000.000 Kisten produziert worden sind. Dabei stammt der Wein ausschließlich von eigenen Flächen. Ich frage mich unwillkürlich: Kann ein solcher Wein noch ein guter Wein sein? Ja, er kann. Der Vintner’s Reserve Chardonnay zeigt sehr eindrucksvoll, dass nicht unbedingt die Menge die Qualität eines Weines beeinflusst, sondern die Arbeit, die in Anbau und Ausbau investiert wird.
  • 18. Kendall-Jackson ist heute eine der wichtigsten Marken im amerikanischen Weinbusiness und doch ist dies ein rein familiengeführtes Unternehmen – und das ganz bewusst, obwohl es mehr als ein lukratives Übernahmeangebot für die erfolgreiche Marke gegeben hat. Die Jacksons handeln langfristig perspektivisch und nicht für kurzfristigen Gewinn. Entsprechend viel Wert wird auf die Pflege der Weinberge, die Begrenzung der Erträge und den sorgfältigen Ausbau im Keller gelegt. Zur Zeit der Weinlese in Sonoma Der Vintner’s Reserve Chardonnay stammt bis heute vorwiegend aus zwei Gebieten: Die kühlen Lagen in Monterey liefern die frischen Grapefruit-Noten, die etwas wärmeren Lagen in Santa Barbara bringen die tropischen Komponenten von Mango, Papaya und auch Ananas. Der Chardonnay wird in französischem und amerikanischem Holz ausgebaut und bleibt lange auf der Hefe liegen, was ihm eine betont cremige Note verleiht.
  • 19. In der Tat wirkt alles an dem Wein gekonnt und wenn Robert Parker vor der Arbeit desWinemakers Randy Ullom seinen Hut zieht, kann ich mich nur anschließen. Die tropischen Aromenexplodieren förmlich auf der Zunge und werden von feiner Vanille und leichten Honignoten unterlegt. Dazu kommt ein Hauch von getoastetem Holz und das Ganze endet in einem guten Finale. Das ist ein typischer amerikanischer Chardonnay, breit, dicht, expressiv und ausgesprochen süffig und er trifft damit genau die Erwartung, die ich an einen solchen Wein habe. Wenn man so eine Flasche dann aus purer Lust am Wein zu zweit zum Abendessen leert, dann hat der Winemaker wirklich alles richtig gemacht Jetzt hier online bestellen: http://bee5.de/6CUHq Brad Pitt und Angelina Jolie lancieren Rosé Miraval Von dem Rosé „Miraval“ des Jahrgangs 2012 sollen zunächst 150.000 Flaschen auf den Markt kommen, die "um die 15 Euro" kosten. Beliefert werden ausgesuchte Weinhändler und Restaurants. Im Sommer folgt dann der Weißwein der Marke "Miraval Côtes de Provence". (Foto: Château Miraval) FRANKREICH (Correns) – Mit Unterstützung ihrer Freunde der renommierten Winzerfamilie Perrin, selbst Eigner von Château Beaucastel in Chateauneuf-du-Pape, werden die Hollywood-Stars Brad Pitt und Angela Jolie die Weine ihres Château Miraval in Correns zukünftig produzieren. Nachdem Pitt-Jolie 2008 das Anwesen, eines der schönsten historischen Doamins der Provence im Département Var, für drei Jahre mieteten, verbunden mit einem Vorkaufsrecht – die Zwillinge der beiden Kinostars sollten hier geboren werden - kauften sie das rund 500 Hektar große Anwesen mittlerweile für rund 60 Millionen US-Dollar (rund 45 Millionen Euro). Ab dem Jahrgang 2012 sind die Perrins für die Produktion und Vermarktung verantwortlich. Die etwa 60 Hektar Rebflächen von Château Miraval gehören zur AOC Côtes de Provence. Entlang eines Tals auf einer durchschnittlichen Höhe von 350 Metern sind hier die Reben rund 60 Jahre alt. „Wir haben in diesem Gelände ein einzigartiges Terroir gefunden, wo immer eine frische Brise weht und die Rebflächen an einer sehr exponierten Lage kultiviert worden sind“, erklärt Marc Perrin. „Für uns als gestandene Winzer ist es eine wunderbare Gelegenheit, mit Trauben, die wir gut kennen, in einem so idealen Umfeld zu arbeiten.“ Die Perrins gehen mit Sorgfalt und erhöhtem Aufwand an die Arbeit. Beispielsweise hatte man für eine geologische Untersuchung den bekannten französischen Bodengutachter Claude Bourguignon mit Analysen beauftragt. Die Perrins wollten herauszufinden, ob Sorten wie die Mourvèdre die Komplexität der Blends aus Cabernet Sauvignon und Syrah unterstützen
  • 20. könnten – sie sind die Basis der Roten von Château Miraval. „Wir haben auch eine Reihe von Rosés der benachbarten Güter probiert, um zu entscheiden, ob diese Weinart in die biologische Linie von Château Miraval passt“, erklärt Mark Perrin. „Denn genau wie Brad und Angelina sind wir auf der Suche nach Perfektion und Bio ist unser gemeinsamer Weg.“ Zusammen mit den Perrins wollen die A-Promis sicher stellen, dass man dem hervorragenden Namen von Château Miraval gerecht wird und hier herausragende Weine produziert werden. Jolie-Pitt gesellen sich sogar zu den Sitzungen, wo die Blends definiert werden und haben sich auch persönlich um die Herstellung ihres Rosé Miraval bis hin zur Auswahl der Flaschenform gekümmert. Auf den Etiketten steht „Jolie-Pitt & Perrin“. „Der Rosé Miraval ist uns ausgesprochen gut gelungen, auch deswegen, weil Angelina und Brad sich von der Ernte an mit eingebunden haben – beide sind sehr anspruchsvoll bei der Suche nach Qualität und Charakter ihrer Weine“, berichtet Perrin. „Der Ausbau in Edelstahltanks gibt dem Rosé Miraval eine intensive florale Note, darunter Lilien in der Nase und im Geschmack feine Erdbeere und Himbeere.“ Château Miraval, das vom Guide Hachette zu den Top-500 der französischen Weinproduzenten gezählt wird, beherbergte schon des Öfteren Promis aus der Musikbranchen. In der 35 Zimmer-Villa mit angrenzenden Gartenanlagen, Brunnen, Kapelle, Spa, Turnhalle und Hallenbad umgeben von Olivenhainen, hatte der frühere Eigentümer Jacques Loussier, seines Zeichens französischer Jazzpianist, ein Tonstudio eingebaut. Hier produzierten neben dem britischen Musikstar „Sting“, auch die irische Rockband „The Cranberries“ und das Album „The Wall“ von „Pink Floyd“ entstand hier. Der erste „Jolie-Pitt & Perrin“ Rosé Miraval kommt im März auf den Markt. Der Wine Spectator hat bereits Proben, die in der nächsten Ausgabe vorgestellt werden. Dann folgen Ende des Sommer die Weißen von Château Miraval, auf die man gespannt sein kann. Pitt und Jolie sind allerdings nicht die einzigen A-Promis, die nebenbei im Alkoholgeschäft tätig sind. Letzen Monat debütierten George Clooney und Rande Gerber mit ihrem „Casamigos Tequila“. Justin Timberlake hat bereits länger seinen eigenen 40 Dollar „901 Tequila“, der sich nach Meinung von Experten mit den gehobenen Marken wie Herradua und El Tesoro messen kann. Jay-Z, Rapper und Musikproduzent, verlieh 2012 seine Patenschaft an den Bacardi Cognac d`Ussé und Rapper P.Diddy lässt seinen Ciroc Vodka seit 2007 produzieren. Die amerikanische Sängerin Stacy Ann Ferguson von den Black Eyed Peas startete im vergangenen Jahr eine Reihe von Weinen, darunter einen Roten namens "Fergalicious" (benannt nach ihrem Hit Track). Eine Auszeichnung gewann kürzlich Drew Barrymore mit ihrem eigenen Barrymore Pinot und Richard Gere lancierte schon vor Jahren eine eigene Linie toskanischer Weine, die Kritiker begeisterten. Der vielleicht berühmteste Name aus der Starriege Hollywoods ist "The Godfather"-Regisseur Francis Ford Coppola, der erfolgreich seit vier Jahrzehnten als Weinproduzent tätig ist. (red.yoopress) Einen Kontakt zu Château Miraval finden sie hier: www.miraval.com und Informationen zu Château Beaucastel (Familie Perrin) finden Sie hier: www.beaucastel.com Quelle: http://www.yoopress.com/de/weinnews/weinwelt/weinerzeuger/10754.Brad_Pitt_und_Angelina_Jo lie_lancieren_Ros_Miraval.html Wein am Dom – Das Weinforum der Pfalz Für unbeschwerten Weingenuss bietet die neue Messe “Wein am Dom. Das Weinforum der Pfalz” am 13. und 14. April 2013 den Besuchern die kostenlose Anreise mit Bus und Bahn: Wer seine Karte im Vorverkauf erwirbt, kann die öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) für die Fahrt nach Speyer nutzen. Die Eintrittskarte gilt als Fahrkarte. Darauf haben die Veranstalter der Messe, die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und die Pfalzwein-Werbung, hingewiesen. Bei Wein am Dom präsentieren sich an verschiedenen Orten in der historischen Innenstadt von Speyer mehr als 120 Weinbaubetriebe, mehr als 700 Weine und Sekte können verkostet werden. Ein Tagesticket kostet 25 EURO, ein Zwei-Tages-Ticket 39 EURO. Die Eintrittskarten beinhalten jeweils Eintritt, freie Verkostung der Weine und Sekte sowie den Messekatalog für eine Person. Alle Eintrittskarten enthalten ein VRN-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) für eine Person. Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag bis zum darauf folgenden Tag 3.00 Uhr zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Auch der City-Shuttle-Bus, der in Speyer verkehrt, kann mit dem Ticket genutzt werden.
  • 21. Eintrittskarten können im Vorverkauf telefonisch (Weinbauamt Neustadt, Telefon 06321-9177610), per Email ( ticket@lwk-rlp.de ) oder über die Internetseite www.wein-am-dom.de bis spätestens 05. April bestellt werden. Der Kauf und/oder die Abholung im Weinbauamt Neustadt, Chemnitzer Straße 3, 67433 Neustadt, ist bis spätestens 11. April, 16.00 Uhr, möglich. Karten sind außerdem im Vorverkauf bei der Tourist- Information Speyer, Maximilianstr. 13, Telefon 06232 142392 erhältlich. Die Weinmesse ist am Samstag von 13.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. An beiden Veranstaltungstagen sind die Eintrittskarten an allen vier Messeorten rund um den Kaiserdom (Historisches Museum der Pfalz, Friedrich-Spee-Haus, Historischer Ratssaal und Kulturhof Flachsgasse) an der Tageskasse erhältlich DVD TIPP: Sideways Miles und Jack sind alte College-Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Miles (Paul Giamatti) ist ein notorisch depressiver Lehrer, verhinderter Schriftsteller und ein leidenschaftlicher Weinliebhaber. Die Vollkommenheit eines edlen Tropfens bedeutet für den unglücklich Geschiedenen all das, was er in seinem eigenen Leben vermisst. Jack (Thomas Haden Church) hingegen begegnet den Grübeleien seines Freundes mit Unverständnis. Der mäßig erfolgreiche Schauspieler liebt Frauen und Partys und will kurz vor seiner Hochzeit noch einmal richtig auf die Pauke hauen. Gemeinsam bricht das ungleiche Duo zu Jacks Junggesellen- Abschied auf eine einwöchige Reise in die Winelands Kaliforniens auf. Schnell kollidieren die unterschiedlichen Lebenseinstellungen: Jack ist weniger daran interessiert, kalifornische Weine denn Provinzschönheiten zu vernaschen und beginnt eine wilde Affäre mit Stephanie (Sarah Oh). Und der misstrauische Miles knüpft zarte Bande mit der geschiedenen Kellnerin Maja (Virginia Madsen), die zu seiner Überraschung eine versierte Weinkennerin ist. Doch die Leichtigkeit einer Urlaubsromanze will sich für Miles, der voller Vorbehalte schwer an seinen früheren Verletzungen trägt und Jack, den Stephanie als hoffnungslosen Playboy entlarvt, zunächst nicht einstellen. Als der Termin der Abreise näher rückt wird allen Beteiligten klar, dass sie nicht in ihre eingefahrenen Bahnen aus den Winelands zurückkehren werden...
  • 22. Kundenrezession: Leidenschaftliche Weinliebhaber sind rätselhafte Menschen. Sie trinken nicht, um etwa gepflegt betrunken zu werden, wie etwa der gemeine Bierfreund, sondern praktizieren feierlich bei jedem Glas ihr elitäres Verkostungsritual: skeptisch wird der edle Tropfen im Gegenlicht beäugt, bedächtig wird nach den absurdesten Aroma-Nuancen geschnüffelt, schmatzen der Probierschluck minutenlang als Zahnreiniger missbraucht, um sich danach in einem ausgedehnten Vortrag, gespickt mit Fachvokabular, über den Trank auszulassen. Zur Verblüffung des Unkundigen, der sich vermeintlich vor einem Glas säuerlich schmeckenden Traubensaftes wähnt. Auch Miles zählt zu jenen elitären Feinschmeckern. Aus Prinzip verachtet er jene Menschen, die im Lokal einen Merlot bestellen, weil dies der einzige Wein ist, dessen Name ihnen einigermaßen über die Zunge geht. Es braucht aber nicht viel, um hinter seiner Fassade den Verlierer zu erkennen. Sein Job als Englischlehrer am College füllt ihn nicht aus. Viel lieber würde er von der Schriftstellerei leben, findet aber für seine Bücher keinen Verleger. So auch nicht für seinen aktuellen Roman mit den schön komplizierten Titel "Der Tag nach gestern". Seit seiner Scheidung von seiner Frau vor zwei Jahren ergeht er sich endgültig in Selbstmitleid und Depression und kämpft mit einem Promilleproblem. Ein dicklicher, verkorkster Intellektuelle, der von gutem Wein schwärmen kann, sein eignes Leben aber nicht genießen kann. Ganz anders dagegen sein Freund Jack, ein ehemaliger Zimmergenosse aus Collagetagen. Als Schauspieler längst drittklassig, ergattert er sich im Fernsehen nur noch Kurzauftritte in Werbespots, was ihn aber nicht daran hindert, vor Selbstbewusstsein nur so zu strotzen. Ein braungebrannter Weiberheld, mit einer entwaffnenden Oberflächlichkeit. In der Woche vor seiner Hochzeit lädt Miles ihn zu einem letzten Junggesellen-Trip durch das kalifornische Winzergebiet Santa Barbara County ein. Für Miles heißt das: verkosten, bis der Boden schwankt. Für Jack: auf Weiberfang gehen, bis die Betten wackeln. Je gründlicher die beiden ihre Ziele umsetzen, umso fataler und lustiger wird es. Jack bricht unbekümmert Herzen, ihm selbst wird die Nase gebrochen. Miles trifft auf die Kellnerin Maya, die ihn bereits von früheren Weinproben kennt und eine stille Zuneigung für ihn hegt. Doch leider kann Miles ihre Zuneigung nicht halb so unbeschwert genießen wie einen guten Roten, zum Ärger des schlicht gestrickten Jacks. Virtuos lavieren sie sich aber auch noch aus de größten Misslichkeit und verletzen dabei in beiläufiger Verschlagenheit jede erdenkliche Anstandsregel. Bei allen aberwitzigen Situationen, die Inszenierung bleibt stets von einer wunderbaren Lakonie. Die Kunst des Regisseurs Paynes besteht darin, die Durchschnittsmenschen gänzlich ungeschönt, neurotisch, kindisch, aber so liebevoll zu zeichnen, dass sie einen gerade in den lächerlichsten Momenten ans Herz wachsen. Das Schönste an "Sideways" bleibt aber die umwerfende Darstellerleistung von Paul Giamatti als Miles, dessen Augen Spiegel seiner Seele sind. Von Komik über Ironie bis hin zur echter Seelennot verkörpert er alle Emotionen hinreißend glaubhaft. Und wie er sich als ebenso weinseliger wie weinerlicher Intellektueller ein ums andere Mal ins Unrecht setzt und trotz allem die Schuld für seine Misere bei den anderen findet, ist eines Woody Allen würdig.
  • 23. Und wer selbst dem Weine abgeneigt ist, nach Ansicht dieses kleinen, feinen, atmosphärischen, trefflich beobachteten Filmes kommt man nicht umhin es Miles gleichzutun und ebenso wie er einen Roten liebevoll zu verkosten. Fonseca Guimaraens 1988 Als ich die Flasche auf den Tisch stellte, fingen erstmal alle an zu erzählen, was sie 1988 gemacht haben. Ich erinnerte mich an Musik: Jesus and Mary Chain, die Screeming Trees, die Pixies und die Happy Mondays… Der Guimaraens von Fonseca ist ein Vintageport, der jahrgangsbedingt weniger Tannine hat und früher reifen wird, als ein “Classic Vintage”. Der 1988er wurde 1990 abgefüllt, weist also schon beträchtliche Flaschenreife auf. Die Farbe ist tiefrot, wenig blau, aber auch noch nicht braun. Tatsächlich sind im Aromaprofil auch deutliche Tertiäraromen zu spüren, also solche, wie sie während der Reifung entstehen. Der Wein duftet nach Lakritz, nach Sauerkirschen, nach Kräuterbonbons und Bitterschokolade. Im Geschmack kommen dann Walnusskerne, Liebstöckel, eine leichte, feine
  • 24. Bitterkeit und auch eine kleine Andeutung flüchtiger Säure hinzu. Die Tannine sind erwartungsgemäß moderat, trotzdem bleibt er lang am Gaumen. Der Alkohol ist warm und präsent. Wir trinken bedächtig – es ist das letzte Wein für heute Abend. Der komplexe, intensive Eindruck der ersten Schlucke weicht im Lauf des Glases leiseren Tönen, nach 20- 30 min spürt man seine Reife. Ein beindruckendes Porterlebnis, sicher nicht der mächtigste Port, aber ein Wein mit komplexen Aromen und einer schönen Entwicklung. Auf diese Weise wurden seinerzeit Weine von den Weingütern im Douro-Tal (Quintas) zu den Porthäusern transportiert. Foto: Fonseca Fazit: Portwein trinkt man viel zu selten. So ein reifer Port bietet viel Gesprächsstoff, man lernt über in Würde gereiften Wein, man braucht nicht viel davon um sich lange damit zu beschäftigen und zu schwelgen. Natürlich kann Port mehr Druck und Tanninpower haben. Aber der Guimaraens 1988 hat schöne Aromen und ist warm und rund… Weinempfehlungen Fonseca Guimaraens Vintage Port 1988 Perfekt balanciert, im Vergleich zum Classic Vintage etwas jünger zu genießenden und (bei aller Opulenz) eines etwas leichteren Stils. Jetzt hier für 39,90 € bestellen: http://bee5.de/370hW Was ist eigentlich Carmenere ? Carménère, manchmal auch Grande Vidure genannt, zählt zu den roten Rebsorten. Sie stammt ursprünglich aus Frankreich(Bordeaux), wo sie bis zur Reblauskatastrophe Mitte des 19. Jahrhunderts sehr häufig angebaut wurde. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten sind Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc,Merlot, Malbec und Petit Verdot). Vor dem Reblausbefall war Carménère ein sehr häufiger Verschnittpartner in (Bordeaux)-Weinen. Nach dem Reblausbefall verschwand sie dort jedoch fast vollständig, weil die französischen Winzer bei der Neuanlage ihrer Weingärten anderen Sorten den Vorzug gaben. Die Carménèrerebe wirft bei feuchtkalter Witterung im Frühjahr einen Teil ihrer Blüten ab (→Verrieselung). Daher liefern die Carménère-Weinstöcke in schwierigen Jahrgängen sehr geringe Erträge. Außerdem braucht sie zur Reife etwa drei Wochen länger als beispielsweise Merlot, mit der die Traube häufig verwechselt wird. Es war lange Zeit umstritten, ob die Carménèrerebe eher mit Merlot oder mit Cabernet Sauvignon verwandt ist. Mittlerweile ist wissenschaftlich gesichert, dass sie aus einer Kreuzung der Sorten Gros Cabernet und Cabernet Franc entstanden ist. Vom Merlot unterscheidet sich die Carménèrerebe durch einen späteren Reifezeitpunkt und ihre rötlich gefärbten Blätter. Ihr Geschmack ist gehaltvoller als der des Merlot. Carménère gilt nach Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc als die dritt-
  • 25. „schwerste“ der bekannten und populären französischen Rotweinsorten. Ihr folgen abgestuft die roten Rebsorten Malbec, Syrah, Merlot und Pinot Noir. Aus der Carménère-Traube wird ein tanninarmer, dunkler, süffiger, nach Schokolade-, Tabak- und Lederaromen schmeckender Rotwein mit einem angenehmen Beerenaroma gekeltert. Der Ausbau von Carménère erfolgt hauptsächlich reinsortig. Durch Lagerung in französischen und auch amerikanischen Eichenholzfässern lassen sich interessante und komplexe Weine erzielen. Im Jahr 2009 führten J.M. Boursiquot vom Institut ENSAM sowie Carol Meredith von der University of California, Davis eine DNA-Analyse durch. Die Auswertung der Resultate ergab, das Carménère eine natürliche Kreuzung der Sorten Gros Cabernet sowie Cabernet Franc ist. Carménère wird seit 1850 in Chile angebaut. In dem Andenstaat spielt die Empfindlichkeit der Rebe gegen die kühle europäische Witterung keine Rolle. Das Thermometer kann in Chile trotz warmer Tage in Sommernächten mitunter unter die 10 °C-Marke fallen. Da Carménère- und Merlotweinstöcke sich äußerlich stark ähneln, wurden aus Frankreich importierte Reben in Chile meist in „Mischbeständen“ gepflanzt. Weil die Rebsorte in Frankreich durch die Reblausplage nahezu vollständig verschwand, geriet der Name Carménère Anfang des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit. Man hielt die chilenischen Reben fortan wegen ihrer Ähnlichkeit für eine Variante des Merlot. Niemand konnte jedoch den deutlichen Geschmacksunterschied zwischen Merlotweinen aus Chile und denen anderer Länder erklären. Diesen Irrtum konnte der französische Ampelograph (Rebenkundler) Jean-Michel Boursiquot 1994 durch DNA- Analyse endgültig beseitigen. Den ersten reinen Carménèrewein produzierte das chilenische Weingut „Carmen“ erst im Jahre 1996.
  • 26. Die chilenischen Winzer erkannten die Chance, eine Rebsorte praktisch exklusiv anbieten zu können und vergrößerten die Anbaufläche der Carménère. Im unteren Preissegment finden sich viele Mischweine, in der die Carménèrerebe gemeinsam mit Merlot, Cabernet Sauvignon oder Cabernet Franc abgestimmt wird. Allein die chilenische Großkellerei Concha y Toro besitzt mittlerweile einen Carménère-Bestand von über 100 Hektar. Die reinsortig ausgebauten Weine reifen dabei drei bis vier Jahre in Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche. Da Chile aufgrund seiner geographischen Bedingungen von der Reblausplage verschont blieb, wandelte sich das Weinland zum Exporteur der alten Bordeaux-Rebsorte Carménère. Sie werden heute von vielen weinproduzierenden Ländern, einschließlich Frankreich, reimportiert. Mit Carménère sind heute mehr als 7.180 ha Rebfläche in Chile bestockt,vorwiegend in den Subregionen Rapel und Maule im Valle Central. ConoSur Carmenere Der Cono Sur Carmenere ist ein unkomplizierter Rotwein, der viele Facetten durch sein reiches Rebsortenbouquet aufweist. Dominierend ist in der Nase und am Gaumen die betonte Fruchtigkeit und Wärme. Ein dunkles Granatrot duftet intensiv nach reifen Früchten, etwas Pfeffer und Bitterschokolade. Am Gaumen zeigt der Cono Sur Carmenere ausgeprägte, weiche Tannine sowie würzige Noten von reifen Pflaumen. Die Struktur des Rotweines ist straff, aber geschmeidig. Das Finale ist sehr lange, delikat und äußerst freundlich und saftig. Ein junger und frischer Rotwein vom chilenischen Erfolgsweingut Cono Sur. In der Linie "Bicycle" finden sich absolute Premiumweine, die vor allem mit ihrer
  • 27. erfrischenden Struktur, ihrem ausdrucksstarken Charakter und ihrem großartigen Preis-Genuss-Verhältnis auffallen. Alkoholgeh 13,25 % alt: Restsüße: 4,5 g/Liter Säuregehal 5,25 g/Liter t: Schmeckt prima zu kräftigen Fleischgerichten, Pasta al Forno und würzige Hackfleischsaucen. Die Philosophie von Cono Sur ist genauso ungewöhnlich wie prägnant: "no family trees, no dusty bottles, just quality wine" (kein Familienstammbaum, keine staubigen Flaschen, einfach nur beste Weinqualität). Tatsächlich wurde Conosur erst 1993 gegründet und vermarktete 1995 erstmals Wein. Heute gehört Cono Sur bereits zu den drei erfolgreichsten Exporteuren von Flaschenwein in Chile. Im Besitz von Cono Sur befinden sich 650 ha eigene Weinberge in allen wichtigen Weinbaugebieten Chiles. Man ist dadurch in der Lage, immer für die jeweilige Rebsorte, den besten Standort zu wählen. Überhaupt spielt das Qualitätsmanagement in den Weinbergen eine entscheidende Rolle bei Cono Sur. So hat Kellermeister Adolfo Hurtado bereits sehr früh einen großen Teil der Weinberge auf biologischen Anbau umgestellt. Eine für Chile ungewöhnliche Maßnahme, die aber für die Individualität der Weine steht. Zahlreiche internationale Auszeichnungen und hohe Bewertungen der Weine zeugen vom Erfolg der Maßnahmen. Genauso wichtig waren die Investitionen im Keller der High Tech Kellerei Cono Sur. Jetzt hier online bestellen: http://bee5.de/w1Df4
  • 28. Markus Molitor: Weißwein-Ikone von der Mosel Die aktuelle VINUM widmet dem Ausnahmewinzer Markus Molitor von der Mosel ein großes Porträt. Als "Herr der 1000 Rieslinge" wird dort Winzer Markus Molitor bezeichnet. Stephan Reinhardt spricht in der VINUM von Markus Molitor als "Masochisten", der "mindestens so genial wie seine Weine" sei. Unter den Markus Molitor Weinen sei außerdem "kein einziger, der es nicht wert wäre, geschätzt, geliebt, gehortet oder getrunken zu werden". Zu 95% produziert Markus Molitor Riesling. Diese reifen alle im Gewölbekeller auf der Feinhefe. Zusätze und Schönfärbereien sind Markus Molitor fremdn. Im Jahr 1984 übernahm Markus die Geschäfte seines Vaters, erst zwanzigjährig. Seitdem ist er zum Star-Winzer geworden, der weltweit mit seinen Weine Beachtung findet. Wir empfehlen Ihnen die Weißweine von Markus Molitor jetzt zum Frühlingsanfang. Selbst die Einstiegsweine vom Mosel-Winzer sind die perfekten Begleiter zu festlichen Menüs an den Feiertagen im Frühling und Frühsommer. Markus Molitor Schiefersteil Riesling trocken QbA 2011
  • 29. Der Markus Molitor Schiefersteil Riesling begeistert mit einer klaren, frisch-fruchtigen Nase. Hier identifizieren wir Aromen von Zitrus und Feuerstein. Am Gaumen fasziniert uns das pikante Säurespiel und die elegant Frische, die von einem mineralischen Finish abgerundet wird. Das Traubengut für diesen Wein entstammt verschiedenen, von Devonschiefer geprägten Steillagen unseres Weinbergsbesitzes. Aus ihnen entstehen knackige, mineralbetonte Weine. Die Trauben wurden im Oktober gelesen. 100% gesundes Traubengut wurde schonend gemahlen und kurz auf den aroma- und mineralstoffreichen Beerenschalen mazeriert. Danach wurde der Most langsam und sehr kühl spontan vergoren, so dass sich das facettenreiche, fruchtige Aromen des Weins voll entwickeln konnte. Schonender Ausbau im Edelstahltank und langer Ausbau auf der Feinhefe folgte der Vergärung und ergibt diesen feinfruchtigen, nuancenreichen Wein. Jetzt hier für 9,95 € bestellen