Fabian Scheidler hinterfragt in seinem Beitrag die Vorstellung des stetigen Wirtschaftswachstums als Lösung für gesellschaftliche und ökologische Probleme und kritisiert, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nicht den tatsächlichen Wohlstand oder die Lebensqualität abbildet. Er argumentiert, dass Wachstumsorientierung sowohl soziale Ungleichheiten verstärkt als auch ökologische Zerstörung fördert und fordert eine Abkehr von dieser Ideologie hin zu einem gerechteren und nachhaltigeren wirtschaftlichen Ansatz. Um eine alternative Wirtschaft zu gestalten, plädiert er für Maßnahmen wie Arbeitszeitverkürzungen, gerechtere Verteilung von Reichtum und die Einführung alternativer Wohlstandsindizes.