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SLAC

 Mit „SUSE Linux“
 glücklich werden
                                   Schlomo Schapiro
                                       Principal Consultant
                    Leitung Virtualisierung & Open Source

                                               12.12.2008
Agenda


            Professioneller Linuxbetrieb
            Software Management mit RPM und Repositories
                Eigene RPM Pakete
                Der „SUSE Weg“
                Novell Subscription Management Tool
          To YaST or Not To YaST
          openSUSE oder SUSE Linux Enterprise Server ?
          Kommerzieller Support – was geht und was nicht geht




2 | probusiness group © 2008
Kann man mit OSS-OS glücklich werden?


          NEIN
                Never Ending Story
                Nach dem Bug ist vor dem Bug
                Viel zu viele Möglichkeiten
          JA
                Herr im Hause sein
                Alles ist möglich
                Freie Auswahl
                Oftmals unkomplizierte und direkte Ansprechpartner




3 | probusiness group © 2008
Professioneller Linuxbetrieb




4 | probusiness group © 2008
Professioneller Linuxbetrieb – Prozesse


          Standardisierung der Software, Versionen und Prozesse
                Problemloser Betrieb von vielen Systemen
                Viele Administratoren arbeiten zusammen
                Verwaltung vieler unterschiedlicher Versionen
          Dokumentation und Validierung
                Nachvollziehbarkeit über gesamten Lebenszyklus
                Server Logbuch, Changes
                Automatische Dokumentation & Validierung




5 | probusiness group © 2008
Professioneller Linuxbetrieb – Lösungen


          Stabile Betriebsumgebung
                Zertifizierte Hard- und Software
                Ausgereifte Lösungen
                Langfristige Updates und belastbarer Support
                Netzwerk von Unterstützern
          NO-NO
                Frickellösungen
                Quick-n-Dirty
                Hab' ich doch im Kopf
                Mal eben ein Update einspielen



6 | probusiness group © 2008
Softwaremanagement



                                          Validate


                               Use




                                Develop
                                           Test




7 | probusiness group © 2008
Software Management mit RPM


          RPM ist die Basis von SUSE Linux
          RPM Features
                Inventarisierung
                Validierung der Paketquellen und installierten Systeme
                Abhängigkeiten & Konflikte
                Updates und Patche
                Dateien und Skripte



          Optimale Plattform für Softwaremanagement
          Perfekte Integration in Betriebssystem


8 | probusiness group © 2008
Systemmanagement mit RPM


          Konfigurationen und Einstellungen als RPM verteilen
          Einfachster Weg zur Standardisierung
          Lohnt sich meist schon ab wenigen Systemen
          Paketinhalte:
                Dateien
                Skripte zur Konfiguration und zur Validierung



          VORSICHT:
          Paketkonflikte zu Konfigurationsdateien vermeiden!




9 | probusiness group © 2008
Softwaremanagement mit Repositories


          Vertrauensstellung über Signaturen
                Installation nur aus vertrauten Quellen
          Zentrale Verteilung von RPM Paketen
          Zentrale Verteilung von Updates
          Integration eigener Inhalte in die vorhandene
          Softwareverwaltung des Betriebssystems
                Korrekte Auflösung von Abhängigkeiten
                Eigene Aktualisierungen von Distributionspaketen
                Zusatzsoftware zentral bereitstellen




10 | probusiness group © 2008
Repositories (selber machen)

          Relevant: RPMMD/YUM und YaST Repositories
          Inhalt
                RPMs und Metadaten
                Patterns und Signaturen
          Repository selber bauen:          RPMMD/YUM Repo:

                Verzeichnisbaum erstellen
                                            /.../schlomo10
                                                 |-- i386
                RPMs hineinkopieren
                                                 |-- i586
                RPMs signieren                   |-- i686
                Metadaten generieren             |-- noarch
                Metadaten signieren
                                                 |-- repodata
                                                 `-- x86_64
                Veröffentlichen


11 | probusiness group © 2008
Repositories bauen (Skripte)
  ~/.rpmmacros
 %_signature gpg
 %_gpg_path /root/.gnupg
 %_gpg_name Schlomo Schapiro <schlomo@schapiro.org>
 %_gpgbin /usr/bin/gpg --use-agent

  RPMMD/YUM Repo erstellen und signieren:
 #!/bin/bash
 REPO=/media/install/schlomo10
 KEY=9e62229e
 rm -Rfv $REPO/{repodata,.olddata}/*
 rpm --resign -v $REPO/*/*rpm
 createrepo -v $REPO
 gpg -a --detach-sign $REPO/repodata/repomd.xml
 gpg -a --export $KEY >
 $REPO/repodata/repomd.xml.key

12 | probusiness group © 2008
Beispiel: Postfix Nullclient RPM
                                                      (Nicht vollständiges Beispiel)
 Name:    schlomo-postfix-nullclient
 BuildArch:       noarch
 Summary:         schlomo: nullclient configuration for postfix
 Requires:        postfix

 %files

 %post
 sed -e 's/^POSTFIX_NULLCLIENT.*$/POSTFIX_NULLCLIENT="yes"/' 
     -e 's/^POSTFIX_RELAYHOST.*$/POSTFIX_RELAYHOST="mail.dmz"/' 
     -i /etc/sysconfig/postfix
 SuSEconfig --module postfix
 /etc/init.d/postfix restart

 %verifyscript
 if grep -q 'POSTFIX_NULLCLIENT="yes"' /etc/sysconfig/postfix && grep -q
 'POSTFIX_RELAYHOST="mail.dmz"' /etc/sysconfig/postfix ; then
         echo "Postfix configuration validated." 1>&2
         true # return good exit
 else
         echo "Postfix configuration is not correct. Check /etc/sysconfig/postfix or
 reinstall %{name} package." 1>&2
         false # return bad exit
 fi

13 | probusiness group © 2008
Eigene RPM – SUSE Linux kompatibel


          Updates der Distributionspakete möglich
          Keine Paketkonflikte auslösen
          Abhängigkeiten mit Distributionspaketen beachten
          Mehrere SUSE Linux Versionen unterstützen
          Sicherheit durch signierte Pakete



          Themen auf dem „SUSE Weg“ angehen
          Softwareverteilung über Repository
          openSUSE Build Service nutzen (dummy signiert)
                Pakete lokal signieren und zur Verfügung stellen

14 | probusiness group © 2008
Der „SUSE Weg“


          Nicht in der Konfigurationsdatei patchen, sondern:
                /etc/sysconfig/XXX + SuSEconfig --module XXX
                Includedateien ablegen (z.B. /etc/apache/conf.d)
                Inputdateien nutzen (z.B. /etc/syslog-ng/syslog-ng.conf.in)
          XXX-kmp-YYY für Kernelmodule
          udev, hal usw. nutzen wo SUSE es auch nutzt
          Paketdoku in /usr/share/doc/packages/XXX lesen:
                README: allgemeine Hinweise
                README.SUSE: SUSE-spezifische Hinweise (sehr wichtig!)




15 | probusiness group © 2008
openSUSE Build Service


          build.opensuse.org
          SPEC Datei, Qeuellen und Patches hochladen
          Pakete werden für SUSE, Red Hat, Mandriva usw. erstellt
          RPMMD Repository für die meisten RPM Systeme
          Pakete auch über software.opensuse.org erreichbar



          Lokale Alternative: build, build service lokal installieren


https://build.opensuse.org/project/show?project=home:sschapiro



16 | probusiness group © 2008
Subscription Management Tool


          Frontend für Novell
          Customer Center (NCC)
          Für SLE und RHEL
          Lizenzüberwachung
          Offlinemodus
          Lokaler Modus
          Automatisches Zuweisen
          der richtigen Repositories
          Spiegeln von Repositories
          http://www.novell.com/linux/smt/


17 | probusiness group © 2008
SMT in der Praxis


          Wichtiges Hilfsmittel
          Nur Standardfunktionen
          Sollte in jedem Netzwerk stehen
          Optimal in Kombination mit einem PXE Installationsserver


          Man muss im NCC aufräumen
          Novell Support hilft kompetent bei Problemen
                Mirror Credentials funktionieren nicht, sehen nur einen Teil
                Maschinen werden nicht richtig registriert
          Weiterer Ausbau von Funktionen geplant

18 | probusiness group © 2008
Teilautomatisierung mit SMT und RPM


     1. Z.B. SLES 10 SP2 installieren
     2. SLES im SMT per Skript registrieren:
            ●
                System wird im SMT erfasst -> NCC
            ●
                Passende Repositories werden aktiviert
                   ●
                       SLES 10 SP2 Updates
                   ●
                       Eigene Repositories
     3. Standardkonfiguration mit eigenen RPMs aktivieren
        (Metapakete für typische Szenarien nutzen)


    Vollautomatisierte Alternative: AutoYaST



19 | probusiness group © 2008
To YaST or not to YaST




20 | probusiness group © 2008
Warum YaST?


          Abstraktion der Systemverwaltung
          Einfache Bedienung für Standardaufgaben
          Einheitliche GUI
          Automatisierbar (AutoYaST)
          Skriptfähig, eigene Module einfach erstellen
          Novell Support


          YaST ist GUI, /etc/sysconfig und Standardkonfigura-
          tionsdateien enthalten die eigentliche Konfiguration



21 | probusiness group © 2008
Persistent Device Names


          Wichtiges Grundprinzip für stabilen Betrieb
                Netzwerk (bus-pci-..., id-MAC)
                Datenträger (/dev/disk/by-*)
          Steuerung der Zuordnung per udev
                SLES: /etc/sysconfig/network/config (PERS*)
                openSUSE: /etc/udev/rules.d/
          i.d.R. praktisch und sinnvoll, ausser bei VMs
          Hardware in /etc/sysconfig/hardware
                SLES und openSUSE unterschiedlich
                Am Besten den SUSE Weg gehen ...



22 | probusiness group © 2008
Netzwerkkonfiguration mit YaST


          Bonding (ab SLES10 SP2)
                NICs „start never“, keine IP
                Richtigen Typ auswählen
          Bridging (ab SLES10 SP2)
                NICs „start with system“, IP 0.0.0.0
          /etc/sysconfig/network/ifcfg.template für Beispiele
          (leider z.T. nicht korrekt bzw. veraltet)
          Bei VM ethX, sonst eth-id-MAC nutzen




23 | probusiness group © 2008
Firewall mit YaST

          Standardfirewall
          http://en.opensuse.org/SuSEfirewall2
          http://forgeftp.novell.com/susefirewall2/web/
          Konfiguration per YaST und /etc/sysconfig/SuSEfirewall2
          Vorteile:
                SUSE konform (Support usw.)
                Einfach Konfiguration für Standardaufgaben
                NAT, Masquerading usw. möglich
          Nachteile:
                Primitiv (kein Antispoofing usw.)
                Nicht alle Features lassen sich per YaST einstellen, kaum Doku

24 | probusiness group © 2008
Paketverwaltung


          YaST packager frontend für zypp
          Rug/zmd: Ist tot, nur noch für ZLM nutzen
          zypper: ab SLES10 SP1 dabei, ab openSUSE 11.0 gut
          PackageKit: ab openSUSE 11.0, nett, nutzt intern zypp
          smart, apt-rpm: Alternativen
          Empfehlung:
                zypper wenn funktioniert, sonst yast sw_single
                Zypper hat noch diverse Mängel, reicht aber für Standard aus




25 | probusiness group © 2008
Services mit YaST


          Benutzer
          Apache
          DNS
          DHCP
          Samba
          ...


          Man kann, muss aber nicht
          Nur für sehr einfach Umgebungen geeignet



26 | probusiness group © 2008
Wichtig: /etc/sysconfig/


          kernel
          displaymanager, windowmanager
          bootloader
          proxy
          postfix, mail
          mdadm
          nfs
          language, keyboard
          ...



27 | probusiness group © 2008
openSUSE oder SUSE Enterprise Linux?




28 | probusiness group © 2008
Gemeinsamkeiten


          Gemeinsame Codebasis (openSUSE Factory)
          Gemeinsames Bugzilla und andere Ressourcen
          Gleiches Look & Feel, Bedienung usw.
          openSUSE Build Service




29 | probusiness group © 2008
openSUSE


          Aktuellste Versionen
          Grosse Paketauswahl enthalten
          Communityprojekt mit starker Steuerung / Kontrolle durch
          Novell
          2 Jahre Updates
          Alle 6-8 Monate neues Release




30 | probusiness group © 2008
SUSE Enterprise Linux

          Fork von openSUSE
                openSUSE 10.1 -> SLES10
                openSUSE 11.1 -> SLES11
          Reduzierte Paketauswahl, dafür aber mit
                Hohes Niveau der Qualitätssicherung (Tests)
                Erweiterte Sicherheitsaudits
                L2 oder L3 Support für alle Pakete (ab SLES11)
          5 Jahre Updates & 7 Jahre Security Fixes
          Mindestens 7 Jahre Support, mehr kaufbar
          Zertifizierung für Hardware und Software
          Ausbildungsprogramm und Zertifizierungen

31 | probusiness group © 2008
Vorteile SLES


          Risk Mitigation – Absicherung für den Kunden
                Novell übernimmt Verantwortung für Betriebssicherheit
                Verschiedene Supportmodelle
                Zertifizierung durch Technology Partner
          Längerfristige Zyklen entsprechen Abschreibungsfristen
                Betrieb eines Servers mit einer unterstützen Lösung über die
                gesamte Betriebszeit eines Servers
          Konservatives Betriebssystem
                Stabile und erprobte Versionen
                Es funktioniert einfach




32 | probusiness group © 2008
Vorteile durch Support


          So persönlich wie man möchte
                Websupport, Phone Support, Personal Support Engineer
                Auf Deutsch und auch aus Nürnberg
          Relativ direkter Draht zu den Entwicklern
                Kritische Themen werden hocheskaliert
                SUSE Entwickler in Nürnberg
          Rückfluss der Lösung in die Distribution (nächstes SP)
            1. PTF Paket, Kunde bestätigt Lösung
            2. Update Paket für alle




33 | probusiness group © 2008
Wie kriege ich schneller meinen Support?




34 | probusiness group © 2008
Formale Wege beachten


          Sofort Ticket aufmachen
                Kritisch: Nur per Telefon
                Sonst: Per Web
          Saubere Beschreibung des Problems
                Auf Englisch
                Mit Details
                supportconfig Datei anhängen
          „Gutes“ Entitlement benutzen
          Sich Zeit für die Bearbeitung des Tickets nehmen
          Die Beschäftigung mit dem Support outsourcen


35 | probusiness group © 2008
Beschleunigungsfaktoren


          Per Chat oder Telefon nachhaken
          Sich nicht mit Banalitäten abwimmeln lassen
          Hat der Support Engineer Erfahrung mit dem Thema?
          „meckern hilft“:
                Bei ausbleibender Reaktion anrufen und vom Dispatch den Fall
                eskalieren lassen
                „Did you read my last email? Please respond to the issues!“
          Bei schwierigeren Fällen einen Support Engineer persönlich
          ansprechen, mit dem man schonmal Erfolg hatte
          Nett bleiben – Support Engineers sind auch nur Menschen
          Hartnäckig bleiben und eine ordentliche Lösung verlangen

36 | probusiness group © 2008
Nach dem Supportfall


          Bewertung ausfüllen – der Support Engineer wird es
          danken und sich daran erinnern
          Nacharbeiten: Doku, TIDs ...


          ... ist vor dem Supportfall




37 | probusiness group © 2008
Links
SLES - Welche Packete wie supported werden:
http://support.novell.com/products/server/supported_packages/

Novell Support Lifecycle:
http://support.novell.com/lifecycle/

Software Maintenance:
http://support.novell.com/lifecycle/softwaresupport.html

SLES – Lebenszyklus und Supportzeiten:
http://support.novell.com/lifecycle/lcSearchResults.jsp?st=suse+linux+enterprise+server&x=0&y

openSUSE – SLES Vergleich:
http://support.novell.com/de-de/products/opensuse/support_overview.html (Support)
http://www.novell.com/de-de/products/opensuse/comparative.html (Übersicht)




38 | probusiness group © 2008
Fragen & Antworten

   Open Source Reklame:
        ●
            Linux Disaster Recovery: Relax & Recover (http://rear.sourceforge.net)
        ●
            VMware VI3 Backup & DR: easyVCB (http://easvcb.sourceforge.net)
        ●
            OpenVPN Gateway Builder: OGB (http://ogb.schlomo.schapiro.org)
        ●
            RSYNC BACKUP MADE EASY: RBME (http://rbme.schlomo.schapiro.org)

   Vorträge:
        ●
            http://www.schapiro.org/schlomo
        ●
            http://www.probusiness.de

                       Schlomo Schapiro                       probusiness Berlin AG
                       Principal Consultant                    Potsdamer Platz 11
                       Leitung Virtualisierung und Open Source D-10785 Berlin

                                                              berlin@probusiness.de
                                                              +49 30 259378 0



39 | probusiness group © 2008
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SLAC 2008 Mit SUSE Linux glücklich werden

  • 1. SLAC Mit „SUSE Linux“ glücklich werden Schlomo Schapiro Principal Consultant Leitung Virtualisierung & Open Source 12.12.2008
  • 2. Agenda Professioneller Linuxbetrieb Software Management mit RPM und Repositories Eigene RPM Pakete Der „SUSE Weg“ Novell Subscription Management Tool To YaST or Not To YaST openSUSE oder SUSE Linux Enterprise Server ? Kommerzieller Support – was geht und was nicht geht 2 | probusiness group © 2008
  • 3. Kann man mit OSS-OS glücklich werden? NEIN Never Ending Story Nach dem Bug ist vor dem Bug Viel zu viele Möglichkeiten JA Herr im Hause sein Alles ist möglich Freie Auswahl Oftmals unkomplizierte und direkte Ansprechpartner 3 | probusiness group © 2008
  • 4. Professioneller Linuxbetrieb 4 | probusiness group © 2008
  • 5. Professioneller Linuxbetrieb – Prozesse Standardisierung der Software, Versionen und Prozesse Problemloser Betrieb von vielen Systemen Viele Administratoren arbeiten zusammen Verwaltung vieler unterschiedlicher Versionen Dokumentation und Validierung Nachvollziehbarkeit über gesamten Lebenszyklus Server Logbuch, Changes Automatische Dokumentation & Validierung 5 | probusiness group © 2008
  • 6. Professioneller Linuxbetrieb – Lösungen Stabile Betriebsumgebung Zertifizierte Hard- und Software Ausgereifte Lösungen Langfristige Updates und belastbarer Support Netzwerk von Unterstützern NO-NO Frickellösungen Quick-n-Dirty Hab' ich doch im Kopf Mal eben ein Update einspielen 6 | probusiness group © 2008
  • 7. Softwaremanagement Validate Use Develop Test 7 | probusiness group © 2008
  • 8. Software Management mit RPM RPM ist die Basis von SUSE Linux RPM Features Inventarisierung Validierung der Paketquellen und installierten Systeme Abhängigkeiten & Konflikte Updates und Patche Dateien und Skripte Optimale Plattform für Softwaremanagement Perfekte Integration in Betriebssystem 8 | probusiness group © 2008
  • 9. Systemmanagement mit RPM Konfigurationen und Einstellungen als RPM verteilen Einfachster Weg zur Standardisierung Lohnt sich meist schon ab wenigen Systemen Paketinhalte: Dateien Skripte zur Konfiguration und zur Validierung VORSICHT: Paketkonflikte zu Konfigurationsdateien vermeiden! 9 | probusiness group © 2008
  • 10. Softwaremanagement mit Repositories Vertrauensstellung über Signaturen Installation nur aus vertrauten Quellen Zentrale Verteilung von RPM Paketen Zentrale Verteilung von Updates Integration eigener Inhalte in die vorhandene Softwareverwaltung des Betriebssystems Korrekte Auflösung von Abhängigkeiten Eigene Aktualisierungen von Distributionspaketen Zusatzsoftware zentral bereitstellen 10 | probusiness group © 2008
  • 11. Repositories (selber machen) Relevant: RPMMD/YUM und YaST Repositories Inhalt RPMs und Metadaten Patterns und Signaturen Repository selber bauen: RPMMD/YUM Repo: Verzeichnisbaum erstellen /.../schlomo10 |-- i386 RPMs hineinkopieren |-- i586 RPMs signieren |-- i686 Metadaten generieren |-- noarch Metadaten signieren |-- repodata `-- x86_64 Veröffentlichen 11 | probusiness group © 2008
  • 12. Repositories bauen (Skripte) ~/.rpmmacros %_signature gpg %_gpg_path /root/.gnupg %_gpg_name Schlomo Schapiro <schlomo@schapiro.org> %_gpgbin /usr/bin/gpg --use-agent RPMMD/YUM Repo erstellen und signieren: #!/bin/bash REPO=/media/install/schlomo10 KEY=9e62229e rm -Rfv $REPO/{repodata,.olddata}/* rpm --resign -v $REPO/*/*rpm createrepo -v $REPO gpg -a --detach-sign $REPO/repodata/repomd.xml gpg -a --export $KEY > $REPO/repodata/repomd.xml.key 12 | probusiness group © 2008
  • 13. Beispiel: Postfix Nullclient RPM (Nicht vollständiges Beispiel) Name: schlomo-postfix-nullclient BuildArch: noarch Summary: schlomo: nullclient configuration for postfix Requires: postfix %files %post sed -e 's/^POSTFIX_NULLCLIENT.*$/POSTFIX_NULLCLIENT="yes"/' -e 's/^POSTFIX_RELAYHOST.*$/POSTFIX_RELAYHOST="mail.dmz"/' -i /etc/sysconfig/postfix SuSEconfig --module postfix /etc/init.d/postfix restart %verifyscript if grep -q 'POSTFIX_NULLCLIENT="yes"' /etc/sysconfig/postfix && grep -q 'POSTFIX_RELAYHOST="mail.dmz"' /etc/sysconfig/postfix ; then echo "Postfix configuration validated." 1>&2 true # return good exit else echo "Postfix configuration is not correct. Check /etc/sysconfig/postfix or reinstall %{name} package." 1>&2 false # return bad exit fi 13 | probusiness group © 2008
  • 14. Eigene RPM – SUSE Linux kompatibel Updates der Distributionspakete möglich Keine Paketkonflikte auslösen Abhängigkeiten mit Distributionspaketen beachten Mehrere SUSE Linux Versionen unterstützen Sicherheit durch signierte Pakete Themen auf dem „SUSE Weg“ angehen Softwareverteilung über Repository openSUSE Build Service nutzen (dummy signiert) Pakete lokal signieren und zur Verfügung stellen 14 | probusiness group © 2008
  • 15. Der „SUSE Weg“ Nicht in der Konfigurationsdatei patchen, sondern: /etc/sysconfig/XXX + SuSEconfig --module XXX Includedateien ablegen (z.B. /etc/apache/conf.d) Inputdateien nutzen (z.B. /etc/syslog-ng/syslog-ng.conf.in) XXX-kmp-YYY für Kernelmodule udev, hal usw. nutzen wo SUSE es auch nutzt Paketdoku in /usr/share/doc/packages/XXX lesen: README: allgemeine Hinweise README.SUSE: SUSE-spezifische Hinweise (sehr wichtig!) 15 | probusiness group © 2008
  • 16. openSUSE Build Service build.opensuse.org SPEC Datei, Qeuellen und Patches hochladen Pakete werden für SUSE, Red Hat, Mandriva usw. erstellt RPMMD Repository für die meisten RPM Systeme Pakete auch über software.opensuse.org erreichbar Lokale Alternative: build, build service lokal installieren https://build.opensuse.org/project/show?project=home:sschapiro 16 | probusiness group © 2008
  • 17. Subscription Management Tool Frontend für Novell Customer Center (NCC) Für SLE und RHEL Lizenzüberwachung Offlinemodus Lokaler Modus Automatisches Zuweisen der richtigen Repositories Spiegeln von Repositories http://www.novell.com/linux/smt/ 17 | probusiness group © 2008
  • 18. SMT in der Praxis Wichtiges Hilfsmittel Nur Standardfunktionen Sollte in jedem Netzwerk stehen Optimal in Kombination mit einem PXE Installationsserver Man muss im NCC aufräumen Novell Support hilft kompetent bei Problemen Mirror Credentials funktionieren nicht, sehen nur einen Teil Maschinen werden nicht richtig registriert Weiterer Ausbau von Funktionen geplant 18 | probusiness group © 2008
  • 19. Teilautomatisierung mit SMT und RPM 1. Z.B. SLES 10 SP2 installieren 2. SLES im SMT per Skript registrieren: ● System wird im SMT erfasst -> NCC ● Passende Repositories werden aktiviert ● SLES 10 SP2 Updates ● Eigene Repositories 3. Standardkonfiguration mit eigenen RPMs aktivieren (Metapakete für typische Szenarien nutzen) Vollautomatisierte Alternative: AutoYaST 19 | probusiness group © 2008
  • 20. To YaST or not to YaST 20 | probusiness group © 2008
  • 21. Warum YaST? Abstraktion der Systemverwaltung Einfache Bedienung für Standardaufgaben Einheitliche GUI Automatisierbar (AutoYaST) Skriptfähig, eigene Module einfach erstellen Novell Support YaST ist GUI, /etc/sysconfig und Standardkonfigura- tionsdateien enthalten die eigentliche Konfiguration 21 | probusiness group © 2008
  • 22. Persistent Device Names Wichtiges Grundprinzip für stabilen Betrieb Netzwerk (bus-pci-..., id-MAC) Datenträger (/dev/disk/by-*) Steuerung der Zuordnung per udev SLES: /etc/sysconfig/network/config (PERS*) openSUSE: /etc/udev/rules.d/ i.d.R. praktisch und sinnvoll, ausser bei VMs Hardware in /etc/sysconfig/hardware SLES und openSUSE unterschiedlich Am Besten den SUSE Weg gehen ... 22 | probusiness group © 2008
  • 23. Netzwerkkonfiguration mit YaST Bonding (ab SLES10 SP2) NICs „start never“, keine IP Richtigen Typ auswählen Bridging (ab SLES10 SP2) NICs „start with system“, IP 0.0.0.0 /etc/sysconfig/network/ifcfg.template für Beispiele (leider z.T. nicht korrekt bzw. veraltet) Bei VM ethX, sonst eth-id-MAC nutzen 23 | probusiness group © 2008
  • 24. Firewall mit YaST Standardfirewall http://en.opensuse.org/SuSEfirewall2 http://forgeftp.novell.com/susefirewall2/web/ Konfiguration per YaST und /etc/sysconfig/SuSEfirewall2 Vorteile: SUSE konform (Support usw.) Einfach Konfiguration für Standardaufgaben NAT, Masquerading usw. möglich Nachteile: Primitiv (kein Antispoofing usw.) Nicht alle Features lassen sich per YaST einstellen, kaum Doku 24 | probusiness group © 2008
  • 25. Paketverwaltung YaST packager frontend für zypp Rug/zmd: Ist tot, nur noch für ZLM nutzen zypper: ab SLES10 SP1 dabei, ab openSUSE 11.0 gut PackageKit: ab openSUSE 11.0, nett, nutzt intern zypp smart, apt-rpm: Alternativen Empfehlung: zypper wenn funktioniert, sonst yast sw_single Zypper hat noch diverse Mängel, reicht aber für Standard aus 25 | probusiness group © 2008
  • 26. Services mit YaST Benutzer Apache DNS DHCP Samba ... Man kann, muss aber nicht Nur für sehr einfach Umgebungen geeignet 26 | probusiness group © 2008
  • 27. Wichtig: /etc/sysconfig/ kernel displaymanager, windowmanager bootloader proxy postfix, mail mdadm nfs language, keyboard ... 27 | probusiness group © 2008
  • 28. openSUSE oder SUSE Enterprise Linux? 28 | probusiness group © 2008
  • 29. Gemeinsamkeiten Gemeinsame Codebasis (openSUSE Factory) Gemeinsames Bugzilla und andere Ressourcen Gleiches Look & Feel, Bedienung usw. openSUSE Build Service 29 | probusiness group © 2008
  • 30. openSUSE Aktuellste Versionen Grosse Paketauswahl enthalten Communityprojekt mit starker Steuerung / Kontrolle durch Novell 2 Jahre Updates Alle 6-8 Monate neues Release 30 | probusiness group © 2008
  • 31. SUSE Enterprise Linux Fork von openSUSE openSUSE 10.1 -> SLES10 openSUSE 11.1 -> SLES11 Reduzierte Paketauswahl, dafür aber mit Hohes Niveau der Qualitätssicherung (Tests) Erweiterte Sicherheitsaudits L2 oder L3 Support für alle Pakete (ab SLES11) 5 Jahre Updates & 7 Jahre Security Fixes Mindestens 7 Jahre Support, mehr kaufbar Zertifizierung für Hardware und Software Ausbildungsprogramm und Zertifizierungen 31 | probusiness group © 2008
  • 32. Vorteile SLES Risk Mitigation – Absicherung für den Kunden Novell übernimmt Verantwortung für Betriebssicherheit Verschiedene Supportmodelle Zertifizierung durch Technology Partner Längerfristige Zyklen entsprechen Abschreibungsfristen Betrieb eines Servers mit einer unterstützen Lösung über die gesamte Betriebszeit eines Servers Konservatives Betriebssystem Stabile und erprobte Versionen Es funktioniert einfach 32 | probusiness group © 2008
  • 33. Vorteile durch Support So persönlich wie man möchte Websupport, Phone Support, Personal Support Engineer Auf Deutsch und auch aus Nürnberg Relativ direkter Draht zu den Entwicklern Kritische Themen werden hocheskaliert SUSE Entwickler in Nürnberg Rückfluss der Lösung in die Distribution (nächstes SP) 1. PTF Paket, Kunde bestätigt Lösung 2. Update Paket für alle 33 | probusiness group © 2008
  • 34. Wie kriege ich schneller meinen Support? 34 | probusiness group © 2008
  • 35. Formale Wege beachten Sofort Ticket aufmachen Kritisch: Nur per Telefon Sonst: Per Web Saubere Beschreibung des Problems Auf Englisch Mit Details supportconfig Datei anhängen „Gutes“ Entitlement benutzen Sich Zeit für die Bearbeitung des Tickets nehmen Die Beschäftigung mit dem Support outsourcen 35 | probusiness group © 2008
  • 36. Beschleunigungsfaktoren Per Chat oder Telefon nachhaken Sich nicht mit Banalitäten abwimmeln lassen Hat der Support Engineer Erfahrung mit dem Thema? „meckern hilft“: Bei ausbleibender Reaktion anrufen und vom Dispatch den Fall eskalieren lassen „Did you read my last email? Please respond to the issues!“ Bei schwierigeren Fällen einen Support Engineer persönlich ansprechen, mit dem man schonmal Erfolg hatte Nett bleiben – Support Engineers sind auch nur Menschen Hartnäckig bleiben und eine ordentliche Lösung verlangen 36 | probusiness group © 2008
  • 37. Nach dem Supportfall Bewertung ausfüllen – der Support Engineer wird es danken und sich daran erinnern Nacharbeiten: Doku, TIDs ... ... ist vor dem Supportfall 37 | probusiness group © 2008
  • 38. Links SLES - Welche Packete wie supported werden: http://support.novell.com/products/server/supported_packages/ Novell Support Lifecycle: http://support.novell.com/lifecycle/ Software Maintenance: http://support.novell.com/lifecycle/softwaresupport.html SLES – Lebenszyklus und Supportzeiten: http://support.novell.com/lifecycle/lcSearchResults.jsp?st=suse+linux+enterprise+server&x=0&y openSUSE – SLES Vergleich: http://support.novell.com/de-de/products/opensuse/support_overview.html (Support) http://www.novell.com/de-de/products/opensuse/comparative.html (Übersicht) 38 | probusiness group © 2008
  • 39. Fragen & Antworten Open Source Reklame: ● Linux Disaster Recovery: Relax & Recover (http://rear.sourceforge.net) ● VMware VI3 Backup & DR: easyVCB (http://easvcb.sourceforge.net) ● OpenVPN Gateway Builder: OGB (http://ogb.schlomo.schapiro.org) ● RSYNC BACKUP MADE EASY: RBME (http://rbme.schlomo.schapiro.org) Vorträge: ● http://www.schapiro.org/schlomo ● http://www.probusiness.de Schlomo Schapiro probusiness Berlin AG Principal Consultant Potsdamer Platz 11 Leitung Virtualisierung und Open Source D-10785 Berlin berlin@probusiness.de +49 30 259378 0 39 | probusiness group © 2008
  • 40. Ihr Kontakt zu uns 0 40/18 88 28-0 0 30/25 93 78-0 05 11/6 00 66-0 02 11/38 54 66-0 0 61 96/5 61 42-0 0 70 31/4 63 83-65 0 89/99 22 95-0 info@probusiness.de www.probusiness.de 40 | probusiness group © 2008