ausgearbeitet von Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Ökonomie   sozialer   Dienstleistungen Thema E1: Qualität sozialer Dienstleistungen
Aufbau des Kurzreferats Warum wurde die Studie durchgeführt + Ausgangsposition  geplanten Ziele der Studie und die dafür verwendete Methode  Das Ergebnis der Studie  Qualität von Sozialen Dienstleistungen in Österreich – eine Studie  ÜBERBLICK Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny
Zugrundeliegende Studie Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny “ Performance and quality: user experiences of home care services” Final Report  April 2004 Studienautoren: Ann Netten, Jennifer Francis, Karen Jones, Andrew Bebbington durchführendes Institut: PSSRU - Personal Social Services Research Unit   Finanziert durch: Department of Health
Ausgangssituation in England Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny NMS – National Minimum Standards: Vom Gesundheitsministerium festgelegte Mindeststandards, die die Verwaltungsbezirke einzuhalten haben CSSR – Councils with Social Services Responsibility:   Verwaltungsbezirke, die selbst für die zur Verfügung Stellung von sozialen Dienstleistungen verantwortlich sind
Ausgangssituation in England Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Best Value Prinzip:   Grundlage für Verwaltungsbezirke, nach der sie ihre Leistungen planen, um die Bedürfnisse der Bürger zu befriedigen  Zentrale Punkte: Balance zwischen Qualität und Kosten Effizienz und Effektivität Weiterentwicklung und kontinuierliche Verbesserung (Quelle: http://www.communities.gov.uk/localgovernment)
Qualitätsverbesserung Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny   Mechanismen des DH: Ausbildung Kontrolle Zu Standardeinhaltung ermutigen bzw. per Gesetz erzwingen Veröffentlichung von Sterne-Ranking
Qualitätsverbesserung Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Studien: Durchführung von Qualitätsstudien seit 2001/02 auf nationaler Ebene, die sich mit der Zufriedenheit mit sozialen Dienstleitungen befassen (keine expliziten Daten auf Gemeindeebene) Studie 2002/03 basiert auf dem Fragebogen des ONS (Office for National Statistics) und befasst sich mit der Zufriedenheit älterer Menschen bezüglich Heimpflege; bildet den Ausgangspunkt für die erweiterte Studie des PSSRU.
Exkurs zu „Qualität“ Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Definition: „ Qualität ergibt sich aus der Übereinstimmung zwischen den Erwartungen hinsichtlich einer Leistung und der tatsächlich erbrachten Dienstleistung“ ( Garms-Homolová 1992, 42) „ Es gibt kein objektives, für alle Menschen gleichermaßen gültiges Kriterium für Qualität“ (Meinhold, Marianne; Matul, Christian 2003, 15)
Exkurs zu „Qualität“ Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Qualitätsmanagement: Aktivitäten, die darauf abzielen, die Erwartungen der Klienten festzustellen und mit den vorhandenen Ressourcen abzustimmen; Definition von Schlüsselprozessen, um Qualität zu beschreiben Im öffentlichen Bereich entstanden wegen Sparzwang und daraus folgender Verwaltungsmodernisierung sowie Fragen bzgl. Ressourcennutzung
Exkurs zu „Qualität“ Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Schlüsselprozess - Muster: Einführung   - Zielgruppe Ziele Qualitätskriterien   - Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien Mitgeltende Dokumente Qualitätssicherung Quelle: Meinhold, Marianne; Matul, Christian (2003): Qualitätsmanagement aus der Sicht von Sozialarbeit und Ökonomie, Baden-Baden: Nomos Vertragsgesellschaft
Gründe für Studie Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Evaluierung der Zufriedenheit der Pflegebedürftigen mit der erhaltenen Heimpflege  Überprüfung, ob die Qualität den geforderten Mindeststandards entspricht, und um diese zu verbessern. Qualität vergleichbar machen: sowohl zwischen Distrikten, als auch zwischen Leistungsanbietern Festlegung von Leistungsindikatoren für die Qualitätsbewertung (für Sterne-Ranking)
Ziele der Studie Vergleichbarkeit zwischen Distrikten und Leistungsanbietern ermöglichen Eignung der ONS Fragen als Indikatoren beurteilen Studien um vergleichbare Dimensionen außerhalb der 4 Schlüsselitems erweitern Ziel und Methodik der Studie
Methode Entwicklung des Fragebogens stützt sich auf 3 Stufen: ONS/SPRU Fragebogen PSSRU Studie Finaler Fragebogen des PSSRU Ziel und Methodik der Studie
ONS/SPRU Studie Entwicklung von Fragen, Überprüfung deren Relevanz von Leistungsempfänger Research-Ergebnisse und kognitive Tests interaktive Modifizierung  Wichtigkeit hoher Antwortquote Ziel und Methodik der Studie
PSSRU Studie Identifikation der Schlüsselaspekte von Qualität Tiefeninterviews mit Nutzern, Pflegern und Managern 7 Schlüsselaspekte: Kontinuität, Verlässlichkeit, Flexibilität, Kommunikation, Pflegerverhalten, Skills und Wissen, sowie Vertrauen Ziel und Methodik der Studie
PSSRU Fragebogen II Veränderung des ONS Fragebogens auf Basis der Studienergebnisse - inhaltliche: „I have never asked for any  changes.“ - methodische: Bewertung mittels  Likert-Skala - organisatorische: Format, Anordnung, Länge   Ziel und Methodik der Studie
Indikatoren für Zufriedenheit 4 unabhängige Parameter die zusammen 65% der Abweichungen von Zufriedenheit erklären: Ergebnisse  Positive Beurteilungskriterien der Betreuer Negative Beurteilungskriterien der Betreuer Qualität der Leistung Outcome
Probleme der Messgrößen Das Kundenseitige Qualitätserlebnis ist individuell und subjektiv Es ist daher kaum in vergleichbare Größen zu bringen und unterliegt unerwarteten Schwankungen Weiche Faktoren wie das Verhalten von Pflegern ist kaum zu bewerten – spielen aber eine ganz bedeutende Rolle Ergebnisse
Wer wurde befragt Ergebnisse
Wer wurde befragt  Alter der Befragten Ergebnisse
Gesamtzufriedenheit Fast 60% der Befragten waren  sehr zufrieden  oder  zufrieden  mit der Hilfe von den sozialen Diensten die sie in Anspruch nahmen. Ergebnisse
Wie zufrieden Sind Sie mit der Hilfe die Sie zu Hause bekommen? Ergebnisse
Zufriedenheit Positive Ergebnisse: 90% haben das Gefühl genügend Besuch und Zuwendung zu erhalten 75% haben das Gefühl dass die Dinge so erledigt werden wie sie es sich wünschen 65% haben das Gefühl dass das auf die Wünsche immer eingegangen wird 50% der Befragten haben noch nie um eine Änderung der angebotenen Leistung gebeten Negative Ergebnisse 33% glauben weniger Zeit zu bekommen als Ihnen zustehen würde Über 50% haben das Gefühl die Betreuer wären immer in Eile 20% glauben die Betreuer wären unpünktlich Ergebnisse  Mangelnde   Zeit Ausführung Betreuung
Höhere Zufriedenheit bei Jüngeren Weißer Hautfarbe  Eher Männer als Frauen  Jenen die zusätzlich praktische Hilfe bekommen,  Jenen die weniger als 10 Stunden pro Woche das Service in Anspruch nehmen müssen Jenen die höhere Stundensätze an die Betreuung zahlen Jene die nur einen Abieter in Anspruch nehmen In den Städten eher als am Land Ergebnisse
Aber: Über 50% hatten Hilfe beim Ausfüllen der Fragebogen – und zwar nicht von ihren Betreuern! Ihre Bewertung von Zufriedenheit und Qualität fiel generell geringer aus Ergebnisse
Nicht berücksichtigt Individuelle Körperliche und Geistige Verfassung, und die damit verbundenen individuellen Vorlieben und Notwendigkeiten Intensiv-Pflege Patienten sind generell weniger zufrieden – und sie sind in der Studie nicht repräsentativ vertreten. Ergebnisse
Ausnahme BME BME = Black and minority ethnic Sind allgemein weniger zufrieden mit dem Pflegeservice für Heimpflege Obwohl mehr Zeit dafür aufgewendet wird. Der Grund: die Fähigkeit des Betreuers und wird eher bewertet als das Services selbst. Ergebnisse
Indikator für Qualität Zufriedenheit wird als Indikator für Qualität verwendet Vor allem den USA und in England Ergebnisse
Zufriedenheit? Es gibt keinen direkten Zusammenhang zw. Kundenzufriedenheit und Änderung von Symptomen Tendenziell werden eher positive Antworten gegeben – aus Furcht vor Konsequenzen. Den Kunden fehlt der Vergleich zu anderen Anbietern – daher eher positive Beurteilung Zufriedenheit ist kein verlässliches / valides Maß  Die Zufriedenheit wird neben der DL selber noch von weiteren externen Faktoren wie Alter, Gesundheit, Psyche etc. beeinflusst Ergebnisse
Eine Österreichische Studie Qualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Schober D., Schober C. (2007): Erhebung der Kundinnenzufriedenheit im Bereich Gesundheits- und Soziale Dienste beim Österreichischen Roten Kreuz, Wien:NPO-Institut
Methodik und Umfang Qualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny n= 1.557, Bundesweite Erhebung bei den KlientInnen der Pflege- und Betreuungsdienste. 4.565 ausgeschickte Fragebögen, Rücklauf (ohne Erinnerungsmailing) 34,7 % Zeitraum Mai und Juni 2007. Insgesamt 26 Fragen, große lesbare Schrift.
Demographie Qualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Quelle: eig. Erstellung
Ergebnisse uni- und bivariate Analyse Qualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny 96 % der Befragten „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“. Kein signifikanter Zusammenhang zwischen Zufriedenheit und Pflegegeldstufe, Alter oder Geschlecht. Generell sehr positive Bewertung der Rahmenbedingungen, Kosten und Merkmale der Betreuungspersonen. Signifikant unterschiedliche Bewertungen nach regionalen Rahmenbedingungen.
Ergebnisse multivariate Analyse Qualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Verhalten und Kompetenz der Pflegepersonen hat den größten Einfluss auf die Gesamtzufriedenheit. Organisationale Faktoren haben auch signifikanten Einfluss auf die Zufriedenheit, allerdings in geringerem Ausmaß. Kosten spielen einen Signifikanten, aber unbedeutenden Faktor zur Erklärung der Zufriedenheit.
Faktorenanalyse und Regression Zusammenfassung Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny 15 Hauptvariablen werden zu zwei (drei) Haupt- Erklärungsfaktoren verdichtet. Verhalten und  Kompetenz der Pflegeperson Rahmenbedingungen und Mitbestimmungsmöglichkeiten Zu hohe Kosten 0,336 0,205 0,148 Das Modell erklärt 54 % der Varianz der KundInnen- Zufriedenheit Quelle: eig. Erstellung

Qualität sozialer Dienstleistungen

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    ausgearbeitet von Klaus-JürgenAnderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Ökonomie sozialer Dienstleistungen Thema E1: Qualität sozialer Dienstleistungen
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    Aufbau des KurzreferatsWarum wurde die Studie durchgeführt + Ausgangsposition geplanten Ziele der Studie und die dafür verwendete Methode Das Ergebnis der Studie Qualität von Sozialen Dienstleistungen in Österreich – eine Studie ÜBERBLICK Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny
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    Zugrundeliegende Studie AusgangspositionKlaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny “ Performance and quality: user experiences of home care services” Final Report April 2004 Studienautoren: Ann Netten, Jennifer Francis, Karen Jones, Andrew Bebbington durchführendes Institut: PSSRU - Personal Social Services Research Unit Finanziert durch: Department of Health
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    Ausgangssituation in EnglandAusgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny NMS – National Minimum Standards: Vom Gesundheitsministerium festgelegte Mindeststandards, die die Verwaltungsbezirke einzuhalten haben CSSR – Councils with Social Services Responsibility: Verwaltungsbezirke, die selbst für die zur Verfügung Stellung von sozialen Dienstleistungen verantwortlich sind
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    Ausgangssituation in EnglandAusgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Best Value Prinzip: Grundlage für Verwaltungsbezirke, nach der sie ihre Leistungen planen, um die Bedürfnisse der Bürger zu befriedigen Zentrale Punkte: Balance zwischen Qualität und Kosten Effizienz und Effektivität Weiterentwicklung und kontinuierliche Verbesserung (Quelle: http://www.communities.gov.uk/localgovernment)
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    Qualitätsverbesserung Ausgangsposition Klaus-JürgenAnderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny   Mechanismen des DH: Ausbildung Kontrolle Zu Standardeinhaltung ermutigen bzw. per Gesetz erzwingen Veröffentlichung von Sterne-Ranking
  • 7.
    Qualitätsverbesserung Ausgangsposition Klaus-JürgenAnderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Studien: Durchführung von Qualitätsstudien seit 2001/02 auf nationaler Ebene, die sich mit der Zufriedenheit mit sozialen Dienstleitungen befassen (keine expliziten Daten auf Gemeindeebene) Studie 2002/03 basiert auf dem Fragebogen des ONS (Office for National Statistics) und befasst sich mit der Zufriedenheit älterer Menschen bezüglich Heimpflege; bildet den Ausgangspunkt für die erweiterte Studie des PSSRU.
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    Exkurs zu „Qualität“Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Definition: „ Qualität ergibt sich aus der Übereinstimmung zwischen den Erwartungen hinsichtlich einer Leistung und der tatsächlich erbrachten Dienstleistung“ ( Garms-Homolová 1992, 42) „ Es gibt kein objektives, für alle Menschen gleichermaßen gültiges Kriterium für Qualität“ (Meinhold, Marianne; Matul, Christian 2003, 15)
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    Exkurs zu „Qualität“Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Qualitätsmanagement: Aktivitäten, die darauf abzielen, die Erwartungen der Klienten festzustellen und mit den vorhandenen Ressourcen abzustimmen; Definition von Schlüsselprozessen, um Qualität zu beschreiben Im öffentlichen Bereich entstanden wegen Sparzwang und daraus folgender Verwaltungsmodernisierung sowie Fragen bzgl. Ressourcennutzung
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    Exkurs zu „Qualität“Ausgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Schlüsselprozess - Muster: Einführung - Zielgruppe Ziele Qualitätskriterien - Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien Mitgeltende Dokumente Qualitätssicherung Quelle: Meinhold, Marianne; Matul, Christian (2003): Qualitätsmanagement aus der Sicht von Sozialarbeit und Ökonomie, Baden-Baden: Nomos Vertragsgesellschaft
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    Gründe für StudieAusgangsposition Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Evaluierung der Zufriedenheit der Pflegebedürftigen mit der erhaltenen Heimpflege  Überprüfung, ob die Qualität den geforderten Mindeststandards entspricht, und um diese zu verbessern. Qualität vergleichbar machen: sowohl zwischen Distrikten, als auch zwischen Leistungsanbietern Festlegung von Leistungsindikatoren für die Qualitätsbewertung (für Sterne-Ranking)
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    Ziele der StudieVergleichbarkeit zwischen Distrikten und Leistungsanbietern ermöglichen Eignung der ONS Fragen als Indikatoren beurteilen Studien um vergleichbare Dimensionen außerhalb der 4 Schlüsselitems erweitern Ziel und Methodik der Studie
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    Methode Entwicklung desFragebogens stützt sich auf 3 Stufen: ONS/SPRU Fragebogen PSSRU Studie Finaler Fragebogen des PSSRU Ziel und Methodik der Studie
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    ONS/SPRU Studie Entwicklungvon Fragen, Überprüfung deren Relevanz von Leistungsempfänger Research-Ergebnisse und kognitive Tests interaktive Modifizierung Wichtigkeit hoher Antwortquote Ziel und Methodik der Studie
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    PSSRU Studie Identifikationder Schlüsselaspekte von Qualität Tiefeninterviews mit Nutzern, Pflegern und Managern 7 Schlüsselaspekte: Kontinuität, Verlässlichkeit, Flexibilität, Kommunikation, Pflegerverhalten, Skills und Wissen, sowie Vertrauen Ziel und Methodik der Studie
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    PSSRU Fragebogen IIVeränderung des ONS Fragebogens auf Basis der Studienergebnisse - inhaltliche: „I have never asked for any changes.“ - methodische: Bewertung mittels Likert-Skala - organisatorische: Format, Anordnung, Länge Ziel und Methodik der Studie
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    Indikatoren für Zufriedenheit4 unabhängige Parameter die zusammen 65% der Abweichungen von Zufriedenheit erklären: Ergebnisse Positive Beurteilungskriterien der Betreuer Negative Beurteilungskriterien der Betreuer Qualität der Leistung Outcome
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    Probleme der MessgrößenDas Kundenseitige Qualitätserlebnis ist individuell und subjektiv Es ist daher kaum in vergleichbare Größen zu bringen und unterliegt unerwarteten Schwankungen Weiche Faktoren wie das Verhalten von Pflegern ist kaum zu bewerten – spielen aber eine ganz bedeutende Rolle Ergebnisse
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    Wer wurde befragt Alter der Befragten Ergebnisse
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    Gesamtzufriedenheit Fast 60%der Befragten waren sehr zufrieden oder zufrieden mit der Hilfe von den sozialen Diensten die sie in Anspruch nahmen. Ergebnisse
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    Wie zufrieden SindSie mit der Hilfe die Sie zu Hause bekommen? Ergebnisse
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    Zufriedenheit Positive Ergebnisse:90% haben das Gefühl genügend Besuch und Zuwendung zu erhalten 75% haben das Gefühl dass die Dinge so erledigt werden wie sie es sich wünschen 65% haben das Gefühl dass das auf die Wünsche immer eingegangen wird 50% der Befragten haben noch nie um eine Änderung der angebotenen Leistung gebeten Negative Ergebnisse 33% glauben weniger Zeit zu bekommen als Ihnen zustehen würde Über 50% haben das Gefühl die Betreuer wären immer in Eile 20% glauben die Betreuer wären unpünktlich Ergebnisse Mangelnde Zeit Ausführung Betreuung
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    Höhere Zufriedenheit beiJüngeren Weißer Hautfarbe Eher Männer als Frauen Jenen die zusätzlich praktische Hilfe bekommen, Jenen die weniger als 10 Stunden pro Woche das Service in Anspruch nehmen müssen Jenen die höhere Stundensätze an die Betreuung zahlen Jene die nur einen Abieter in Anspruch nehmen In den Städten eher als am Land Ergebnisse
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    Aber: Über 50%hatten Hilfe beim Ausfüllen der Fragebogen – und zwar nicht von ihren Betreuern! Ihre Bewertung von Zufriedenheit und Qualität fiel generell geringer aus Ergebnisse
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    Nicht berücksichtigt IndividuelleKörperliche und Geistige Verfassung, und die damit verbundenen individuellen Vorlieben und Notwendigkeiten Intensiv-Pflege Patienten sind generell weniger zufrieden – und sie sind in der Studie nicht repräsentativ vertreten. Ergebnisse
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    Ausnahme BME BME= Black and minority ethnic Sind allgemein weniger zufrieden mit dem Pflegeservice für Heimpflege Obwohl mehr Zeit dafür aufgewendet wird. Der Grund: die Fähigkeit des Betreuers und wird eher bewertet als das Services selbst. Ergebnisse
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    Indikator für QualitätZufriedenheit wird als Indikator für Qualität verwendet Vor allem den USA und in England Ergebnisse
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    Zufriedenheit? Es gibtkeinen direkten Zusammenhang zw. Kundenzufriedenheit und Änderung von Symptomen Tendenziell werden eher positive Antworten gegeben – aus Furcht vor Konsequenzen. Den Kunden fehlt der Vergleich zu anderen Anbietern – daher eher positive Beurteilung Zufriedenheit ist kein verlässliches / valides Maß Die Zufriedenheit wird neben der DL selber noch von weiteren externen Faktoren wie Alter, Gesundheit, Psyche etc. beeinflusst Ergebnisse
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    Eine Österreichische StudieQualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Schober D., Schober C. (2007): Erhebung der Kundinnenzufriedenheit im Bereich Gesundheits- und Soziale Dienste beim Österreichischen Roten Kreuz, Wien:NPO-Institut
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    Methodik und UmfangQualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny n= 1.557, Bundesweite Erhebung bei den KlientInnen der Pflege- und Betreuungsdienste. 4.565 ausgeschickte Fragebögen, Rücklauf (ohne Erinnerungsmailing) 34,7 % Zeitraum Mai und Juni 2007. Insgesamt 26 Fragen, große lesbare Schrift.
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    Demographie Qualität SDLin .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Quelle: eig. Erstellung
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    Ergebnisse uni- undbivariate Analyse Qualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny 96 % der Befragten „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“. Kein signifikanter Zusammenhang zwischen Zufriedenheit und Pflegegeldstufe, Alter oder Geschlecht. Generell sehr positive Bewertung der Rahmenbedingungen, Kosten und Merkmale der Betreuungspersonen. Signifikant unterschiedliche Bewertungen nach regionalen Rahmenbedingungen.
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    Ergebnisse multivariate AnalyseQualität SDL in .AT Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny Verhalten und Kompetenz der Pflegepersonen hat den größten Einfluss auf die Gesamtzufriedenheit. Organisationale Faktoren haben auch signifikanten Einfluss auf die Zufriedenheit, allerdings in geringerem Ausmaß. Kosten spielen einen Signifikanten, aber unbedeutenden Faktor zur Erklärung der Zufriedenheit.
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    Faktorenanalyse und RegressionZusammenfassung Klaus-Jürgen Anderluh, Gerald Czech, Veronika Gruber und Madeleine Jenny 15 Hauptvariablen werden zu zwei (drei) Haupt- Erklärungsfaktoren verdichtet. Verhalten und Kompetenz der Pflegeperson Rahmenbedingungen und Mitbestimmungsmöglichkeiten Zu hohe Kosten 0,336 0,205 0,148 Das Modell erklärt 54 % der Varianz der KundInnen- Zufriedenheit Quelle: eig. Erstellung