Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat angekündigt, zusätzliche Lkw-Fahrverbote vor den Feiertagen nicht durchzuführen, nachdem die Güterverkehrslobby Proteste gegen die geplanten Maßnahmen geäußert hatte. Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) bedauert das Nachgeben der Politik und kritisiert, dass die Argumente der Bundesanstalt für Straßenwesen ignoriert wurden, die die Notwendigkeit der Fahrverbote hinwiesen. Das Verkehrsministerium hatte versprochen, die Fahrverbote würden Staus und Unfälle vermeiden, doch diese Zusagen wurden unter Einfluss der Wirtschaftslobby zurückgezogen.