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Medieneigenproduktion
1.    Vorläufer: Kinderzeichnung
             2.    Entwicklung und theoretische
                   Einflüsse
             3.
             3     Exemplarische E
                   E    l i h Entwicklung/ Vid
                                   i kl  / Video
             4.    Bearbeitbare Forschungsinteressen
                  • Beispiel: Fotografie
                  • Weitere Möglichkeiten
             5.    Kritische Betrachtung
             6.    Literaturhinweise
             7.    Quellen




Gliederung
Kinderzeichnungen
            •   Über 100 Jahre
                (vgl. Neuß 1999, S. 206)

            •   (thematische) Zeichnungen
            •   Zunächst quantitativ (formale
                Aspekte: Farben, Formen,
                Raum)
            •   Später qualitativ (inhaltlich-
                semantische Aspekte:
                Symbole, Unsichtbares“)
                Symbole „Unsichtbares )
                (vgl. ebd.)




Vorläufer
Kinderzeichnungen
            •    Wesen:
                – Bildhaftigkeit entspricht eher
                  der visuellen (Medien-) Welt
                – Adressatenorientierung
                – R ä
                  Repräsentation nach Reflexion
                          t ti      h R fl i
                – Akzentuierung/ Verdichtung/
                  S
                  Strukturierung
                           e g
                – Ausdruck von Gefühlen
                – Fördern von Konflikthaftigkeit
                  (vgl. Neuß 2000, S. 134f)




Vorläufer
Kinderzeichnungen
            •   Beispiel „Marek“ (vgl. Neuß 2000,
                S.138 ff)

            •   KiGa-Kleingruppe
            •   „Was mir beim Fernsehen
                Spaß macht“
                     macht
            •   Ergänzung: Interview
            •   Zeichnung = Erzählstimulus




Vorläufer
Kinderzeichnungen
            •    „Erst die Kombination aus Bild
                 und Gespräch stellt eine
                 angemessene
                 Interpretationsgrundlage dar“.
                 (
                 (Neuß 1999, S.206)
                           ,      )

            •    IMMER: Triangulation
                – (Teilnehmende) Beobachtung
                – (Puppet-) Interview
                – Biographisch-kontextuelle
                  Daten
                  D t




Vorläufer
Kinderzeichnungen
            •    Einsatz vor allem:
                – Kindheitsforschung
                  (z.B. Reiß 2000, Mey 2003)

                – Kunstpädagogik
                – Medienrezeptionsforschung
                  (z.B. Neuß 2000)




Vorläufer
Tradition der handlungsorientierten
                         Medienpädagogik
                   1.       Adaption der „kritischen Theorie“
                                                     Theorie
                            der Frankfurter Schule
                        −       1923: Gründung des „Instituts
                                                g
                                für Sozialforschung“
                        −       Theodor W. Adorno:
                                „Kritische Medientheorie“




Entwicklung & Theorie
Tradition der handlungsorientierten
                         Medienpädagogik
                   1.       Adaption der „kritischen Theorie“
                                                     Theorie
                            der Frankfurter Schule
                   2.       Rezeption der Werke von Karl
                                 p
                            Marx
                        −       Ideologiekritische Richtung
                                der Medienpädagogik
                        −       Manipulation




Entwicklung & Theorie
Tradition der handlungsorientierten
                         Medienpädagogik
                   3.   Rezipienten als Produzenten
                        (geschichtliche Meilensteine):
                        • Anfang der 1920er Jahre
                               g
                            − Vertow und Tretjakov
                        • 1932 Bertold Brecht
                        • 1935/36 Walter Benjamin
                        • 68er Bewegung
                        • 1970 Hans Magnus Enzensberger




Entwicklung & Theorie
Tradition der handlungsorientierten
                         Medienpädagogik
                   3.   Rezipienten als Produzenten
                        (geschichtliche Meilensteine):
                        • 1973 Dieter Baacke
                        • 1973 Oskar Negt/ Alexander Kluge
                   4.   Inhalte der Reformpädagogik
                        •   Prinzip des handelnden Lernens




Entwicklung & Theorie
„Wer in der heutigen
                     Wer
                      Mediengesellschaft etwas über die
                      Vorstellungen, die Lebensgefühle,
                                  g              g
                      das Welterleben von Kindern und
                      Jugendlichen erfahren möchte,
                      der sollte Ihnen die Chance geben,
                      sich – ergänzend zu Wort und
                      Schrift – auch mittels eigener
                                             eigener,
                      selbst erstellter Medienprodukte
                      auszudrücken.“
                                        (Niesyto, H. 2006: S. 224)




Entwicklung & Theorie
Kriterien der Forschungsmethode
                         Medieneigenproduktion
                   •    Erforschende als Subjekt ernst
                        nehmen
                   •    alltagspraktische Handlungs-
                             g p                  g
                        vollzüge und Interpretationen
                   •    Handlung als Prozess
                   •    alltagsübliches Kommunikations-
                        system aufrecht erhalten
                   •    Transformation von Erlebtem




Entwicklung & Theorie
Beispielprojekte Video in Deutschland


                     •   1985/1989 - DFG-Pilotprojekt VERSE
                          − Theunert/ Dietzinger/ Schorb
                     •                 j g
                         1986-1989 Landjugendstudie
                          − Niesyto
                     •   1997/1998 Dresdener
                         Sozialvideografie-Studie
                          − Fritz/ Niesyto
                     •   Ab Mitte de 90e viele Projekte
                                  der 90er iele P ojekte




Exemplarische Entwicklung
Beispielprojekte Video international


                     •   1960er Jahre Navajo-Projekt
                          − Worth/ Adair
                     •   1970er Jahre – Philadelphia-Projekt
                                                p       j
                          − Chalfen
                     •   Mitte der 90er – VIA-Projekt
                          − Chalfen/ Rich
                     •   Ab Mitte der 90er viele weitere
                         Projekte
                         P ojekte




Exemplarische Entwicklung
•    Produktorientiert:
                       – Einstellungen, Meinungen,
                         Gefühle
                   •    Prozessorientiert:
                       – Medienaneignung
                       „Zusammengefasst meint Medien-
                        Z             f t     i t M di
                          aneignung also den komplexen
                          Prozess der Nutzung, Wahr-
                          nehmung, Bewertung und Ver-
                          arbeitung von Medien aus der
                          Sicht der Subjekte unter Ein
                                                   Ein-
                          bezug ihrer – auch medialen –
                          Lebenskontexte“
                         (Schorb/ Theunert 2000, S. 35)




Forschungsinteressen
„Jugendbegegnung zwischen der
                  Türkei und Deutschland“
                         (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 361 ff)



             •    Zeitraum: 02.-07.2005
             •    Teilnehmer: Jugendliche (15 18)
                                          (15-18)
             •    Türkei - Deutschland
             •            pp
                  Drei Gruppen:
                 – Deutsche ohne Migrationshintergrund
                 – Deutsche mit Migrationshintergrund
                 – Tü k ohne A l d f h
                   Türken h Auslandserfahrung
             •    Austausch je 1 Woche




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
                  Türkei und Deutschland“
                        (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 361 ff)




             •    Erhebungsmethoden:
                     ebu gs et ode :
                 – Teilnehmende Beobachtung
                 – Fotografie Eigenproduktionen
                 – Gruppendiskussionen




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
             Türkei und Deutschland“

             „Die F t entstanden als Eigenpro-
              Di Fotos t t d          l Ei
             duktionen der Jugendlichen in der
             Auseinandersetzung mit Fremdem und
             Vertrautem in beiden Ländern. In der
             Türkei sollte die Gruppe aus Deutschland
             das festhalten was ihnen als Kontrast zu
                 festhalten,
             Deutschland auffiel, die Teilnehmenden
             hatten dafür die gesamte Woche des
             Austauschs Zeit“
                          (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 362).




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
             Türkei und Deutschland“

             „Die Teilnehmenden mit tü ki h
              Di T il h        d     it türkischem
             Migrationshintergrund erlebten die
             Türkei während des Austauschs als ihre
             Heimat und fühlten sich durch die
             Warmherzigkeit ihrer Austauschpartner
             vom ersten Tag an willkommen und
             geschätzt. Dies zeigt sich auch in ihren
             Bildern, die oft Nahaufnahmen von
             Personengruppen sind oder Aktivitäten
             und Lokalitäten detailliert zeigen “
             (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 362).
             (                        ,       )




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
             Türkei und Deutschland“




             (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 363).




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
             Türkei und Deutschland“

             „Um eine kritische Auseinandersetzung
               U    i k iti h A      i   d    t
             mit dem Thema zu fördern, können die
             Eigenproduktionen von Jugendlichen mit
             türkischem Migrationshintergrund unter
             dem Aspekt analysiert werden, wie
             Differenzen in weiblichen und männ
                                           männ-
             lichen Handlungsweisen und Selbst-
             präsentationen fotografisch festgehalten
             werden. “
             (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 367).




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
             Türkei und Deutschland“




             (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 366).




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
             Türkei und Deutschland“
             - Geschlechterrollen -


             • Triangulation: Gruppendiskussion
             • Fotos als Ausgangspunkt


             •   Ergebnisse:
                   g
                     – Migranten stärkere Orientierung an
                       Rollenschemata als Türken
                        (vgl.
                        (vgl Tomforde/ Holzwarth 2006 S. 367).
                                                 2006, S 367)




Beispiel: Fotografie
„Jugendbegegnung zwischen der
             Türkei und Deutschland“

             • „Themen greifbar machen, die […]
             unausgesprochen bleiben“
             • Gemeinsame „Analyse
                           Analyse“
                    – Perspektive, Motivation des
                      Fotografen
                    – Wahrnehmung des Fotografierten
                    – Entwicklung Mehrperspektivität,
                      Empathie
             •   Bezugspunkt für Artikulation
                       (vgl. Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 367f).




Beispiel: Fotografie
•   Radio/ Hörfunk
                  (z.B. Schmidt 2001: Mediale
                  Eigenproduktionen Jugendlicher
                  zwischen Selbst- und
                            Selbst
                  Fremdbestimmung in
                  professionstheoretischer Perspektive)


              •   Audio-Tagebuch
                  (z.B.
                  (z B Haudeck 2001: Das Audio-
                                         Audio
                  Tagebuch als Erhebungsinstrument.)




Möglichkeiten: Audio
•   Blogs
                     (z.B. Reichmayr 2005: Weblogs von
                     Jugendlichen als Bühnen des
                     Identitätsmanagements.
                     Identitätsmanagements Eine
                     explorative Untersuchung)


                 •   Homepages
                     (z.B. Chandler 1998: Personal Home
                     Pages and the Construction of
                     Identities on the Web)




Möglichkeiten: Internet
•   Mods
                         (z.B. Behr 2008: Kreative
                         Spiel(weiter)entwicklung. Modding
                         als Sonderform des Umgangs mit
                         Computerspielen)


                    •   Machinima
                         (z.B. Berkeley 2006: Situating
                         Machinima in the New Mediascape)




Möglichkeiten: Videospiele
•   (fast) ausschließlich für
                            Forschung mit Kindern/
                            Jugendlichen
                        •   Keine genaue Definition
                        •   Gefahr der Überinterpretation
                            (vgl. Niesyto 2006, S. 283)

                        •   Mehr-/ Uneindeutigkeit
                            (vgl. Niesyto 2006, S. 283)

                        •   Notwendige Triangulation
                            N t   di T i      l ti
                        •   Verschiedene Medien, „gleiches“
                            Verfahren
                        •   (fehlende) Kompetenzen der
                            Produzenten




Kritische Betrachtung
•   Niesyto, Horst (Hg.) (2001): Selbstausdruck
                        mit Medien. Eigenproduktionen mit
                        Medien als Gegenstand der Kindheits- und
                        Jugendforschung. München: kopaed.


                    •   Paus-Haase, Ingrid / Schorb, Bernd (Hg.)
                        (2000): Qualitative Kinder- und
                                            Kinder
                        Jugendmedienforschung. Theorie und
                        Methoden: ein Arbeitsbuch. München:
                        kopaed.
                        kopaed


                    •   Schorb, Bernd (1995): Medienalltag und
                        Handeln. Medienpädagogik in Geschichte,
                        Forschung und Praxis. Opladen: Leske +
                        Budrich.




Literaturhinweise
•   Behr, Katharina-Maria (2008): Kreative Spiel(weiter)entwicklung. Modding als Sonderform
              des Umgangs mit Computerspielen In: Quandt Thomas / Wimmer Jeffrey / Wolling, Jens
                                 Computerspielen. Quandt,               Wimmer,          Wolling
              (Hg.): Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames. Wiesbaden: VS
              Verlag für Sozialwissenschaften.
          •   Berkeley, Leo (2006): Situating Machinima in the New Mediascape. In: Australian Journal
              of Emerging Technologies and Society. Vol. 4. No. 2. S.65-80. Online:
              http://www.swinburne.edu.au/hosting/ijets/journal/-V4N2/pdf/V4N2-1-Berkeley.pdf
              [15.05.09].
          •   Chandler, Daniel (1998): Personal Home Pages and the Construction of Identities on the
              Web. Online: http://www.aber.ac.uk/media/Documents/short/webident.html [15.05.2009].
          •   Haudeck, Helga (2001): Das Audio-Tagebuch als E h b
              H d k H l (2001) D A di T              b h l Erhebungsinstrument. Ein neuer Ansatz
                                                                          i t       t Ei        A t
              in der Lernprozessforschung. In: Niesyto, Horst (Hg.): Selbstausdruck mit Medien:
              Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung.
              München: kopaed. S.35-51.
          •   Mey, Günter (2003): Zugänge zur kindlichen Perspektive. Methoden der
                 y                   g g                      p
              Kindheitsforschung. Berlin: Technische Universität. Online: http://psydok.sulb.uni-
              saarland.de/volltexte/2004/292/pdf/ber200301.pdf [15.05.2009].
          •   Neuß, Norbert (1999): Ästhetik der Kinder. Interdisziplinäre Beiträge zur ästhetischen
              Erfahrung von Kindern. Frankfurt a.M.: Gemeinschaft der Evangelischen Publizistik e.V.
          •   Neuß, Norbert (2000): Medienbezogene Kinderzeichnungen als Instrument der
              qualitativen Rezeptionsforschung. In: Paus-Haase, Ingrid / Schorb, Bernd (Hg.) :
              Qualitative Kinder- und Jugendmedienforschung. Theorie und Methoden: ein
              Arbeitsbuch. München: kopaed. S.131-154.
          •   Niesyto, Horst (2006): Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand
              medienpädagogischer Praxisforschung. In: Sesink, W./ Kerres, M./ Moser, H. (Hg.):
              Jahrbuch Medienpädagogik 6. Medienpädagogik - Standortbestimmung einer
              erziehungswissenschaftlichen Disziplin. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
              S.222-245.


Quellen
•   Reichmayr, Ingrid (2005): Weblogs von Jugendlichen als Bühnen des
              Identitätsmanagements.
              Identitätsmanagements Eine qualitative Untersuchung In: Schmidt Jan / Schönberger
                                                        Untersuchung. Schmidt,         Schönberger,
              Klaus / Stegbauer, Christian (Hg.): Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche
              Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung. Sonderausgabe von
              kommunikation@gesellschaft, Jg. 6. Online: http://www.soz.unifrankfurt.de/K.G/B8_
              2005_Reichmayr.pdf [15.05.2009].
          •   Reiß, Wolfgang (2000): Zur Produktion und Analyse von Kinderzeichnungen. In: Heinzel,
              Friederike (Hg.): Methoden der Kindheitsforschung: ein Überblick über Forschungs-
              zugänge zur kindlichen Perspektive. Weinheim / München: Juventa. S.231-246.
          •   Schell, Fred (2005): Aktive Medienarbeit. In: Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.):
              Grundbegriffe Medienpädagogik. München: kopaed. S. 9-17.
                              Medienpädagogik                kopaed S 9 17
          •   Schmidt, Axel (2001): Mediale Eigenproduktionen Jugendlicher zwischen Selbst- und
              Fremdbestimmung in professionstheoretischer Perspektive - eine ethnographisch-
              gesprächsanalytische Fallstudie. In: Niesyto, Horst (Hg.): Selbstausdruck mit Medien:
              Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung.
              München: kopaed. S.53-66.
          •   Schorb, Bernd (1995): Medienalltag und Handeln. Medienpädagogik in Geschichte,
              Forschung und Praxis. Opladen: Leske + Budrich.
          •   Schorb, Bernd / Theunert, Helga (2000): Kontextuelles Verstehen der Medienaneignung.
              In: P
              I Paus-Haase, I id/ Schorb, Bernd (Hg.): Qualitative Kinder- und J
                      H       Ingrid/ S h b B d (H ) Q lit ti Ki d             d Jugendmedien-
                                                                                      d di
              forschung. Theorie und Methoden: ein Arbeitsbuch. München: kopaed. S.33-57.
          •   Schorb, Bernd (2008): Handlungsorientierte Medienpädagogik. In: Sander, Uwe; von
              Gross, Fredericke; Hugger, Kai-Uwe (Hg.): Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VS
              Verlag für Sozialwissenschaften. S. 75- 86.
                   g
          •   Theunert, Helga / Schorb, Bernd (1989): Videoproduktionen mit Jugendlichen als
              qualitative Forschungsmethode. In: Baacke, Dieter / Kübler, Hans-Dieter (Hg.): Qualitative
              Medienforschung. Konzepte und Erprobungen. Tübingen: Niemeyer. S. 279-304.
          •   Tomforde, Barbara / Holzwarth, Peter (2006): Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
              … ? Fotografie im interkulturellen Jugendaustausch. In: Holzbrecher, Alfred (Hg.) /

Quellen       Oomen-Welke, Ingelore / Schmolling, Jan: Foto + Text. Handbuch für die Bildungsarbeit.
              Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 359-373.
Danke.

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Medieneigenproduktionen

  • 2. 1. Vorläufer: Kinderzeichnung 2. Entwicklung und theoretische Einflüsse 3. 3 Exemplarische E E l i h Entwicklung/ Vid i kl / Video 4. Bearbeitbare Forschungsinteressen • Beispiel: Fotografie • Weitere Möglichkeiten 5. Kritische Betrachtung 6. Literaturhinweise 7. Quellen Gliederung
  • 3. Kinderzeichnungen • Über 100 Jahre (vgl. Neuß 1999, S. 206) • (thematische) Zeichnungen • Zunächst quantitativ (formale Aspekte: Farben, Formen, Raum) • Später qualitativ (inhaltlich- semantische Aspekte: Symbole, Unsichtbares“) Symbole „Unsichtbares ) (vgl. ebd.) Vorläufer
  • 4. Kinderzeichnungen • Wesen: – Bildhaftigkeit entspricht eher der visuellen (Medien-) Welt – Adressatenorientierung – R ä Repräsentation nach Reflexion t ti h R fl i – Akzentuierung/ Verdichtung/ S Strukturierung e g – Ausdruck von Gefühlen – Fördern von Konflikthaftigkeit (vgl. Neuß 2000, S. 134f) Vorläufer
  • 5. Kinderzeichnungen • Beispiel „Marek“ (vgl. Neuß 2000, S.138 ff) • KiGa-Kleingruppe • „Was mir beim Fernsehen Spaß macht“ macht • Ergänzung: Interview • Zeichnung = Erzählstimulus Vorläufer
  • 6. Kinderzeichnungen • „Erst die Kombination aus Bild und Gespräch stellt eine angemessene Interpretationsgrundlage dar“. ( (Neuß 1999, S.206) , ) • IMMER: Triangulation – (Teilnehmende) Beobachtung – (Puppet-) Interview – Biographisch-kontextuelle Daten D t Vorläufer
  • 7. Kinderzeichnungen • Einsatz vor allem: – Kindheitsforschung (z.B. Reiß 2000, Mey 2003) – Kunstpädagogik – Medienrezeptionsforschung (z.B. Neuß 2000) Vorläufer
  • 8. Tradition der handlungsorientierten Medienpädagogik 1. Adaption der „kritischen Theorie“ Theorie der Frankfurter Schule − 1923: Gründung des „Instituts g für Sozialforschung“ − Theodor W. Adorno: „Kritische Medientheorie“ Entwicklung & Theorie
  • 9. Tradition der handlungsorientierten Medienpädagogik 1. Adaption der „kritischen Theorie“ Theorie der Frankfurter Schule 2. Rezeption der Werke von Karl p Marx − Ideologiekritische Richtung der Medienpädagogik − Manipulation Entwicklung & Theorie
  • 10. Tradition der handlungsorientierten Medienpädagogik 3. Rezipienten als Produzenten (geschichtliche Meilensteine): • Anfang der 1920er Jahre g − Vertow und Tretjakov • 1932 Bertold Brecht • 1935/36 Walter Benjamin • 68er Bewegung • 1970 Hans Magnus Enzensberger Entwicklung & Theorie
  • 11. Tradition der handlungsorientierten Medienpädagogik 3. Rezipienten als Produzenten (geschichtliche Meilensteine): • 1973 Dieter Baacke • 1973 Oskar Negt/ Alexander Kluge 4. Inhalte der Reformpädagogik • Prinzip des handelnden Lernens Entwicklung & Theorie
  • 12. „Wer in der heutigen Wer Mediengesellschaft etwas über die Vorstellungen, die Lebensgefühle, g g das Welterleben von Kindern und Jugendlichen erfahren möchte, der sollte Ihnen die Chance geben, sich – ergänzend zu Wort und Schrift – auch mittels eigener eigener, selbst erstellter Medienprodukte auszudrücken.“ (Niesyto, H. 2006: S. 224) Entwicklung & Theorie
  • 13. Kriterien der Forschungsmethode Medieneigenproduktion • Erforschende als Subjekt ernst nehmen • alltagspraktische Handlungs- g p g vollzüge und Interpretationen • Handlung als Prozess • alltagsübliches Kommunikations- system aufrecht erhalten • Transformation von Erlebtem Entwicklung & Theorie
  • 14. Beispielprojekte Video in Deutschland • 1985/1989 - DFG-Pilotprojekt VERSE − Theunert/ Dietzinger/ Schorb • j g 1986-1989 Landjugendstudie − Niesyto • 1997/1998 Dresdener Sozialvideografie-Studie − Fritz/ Niesyto • Ab Mitte de 90e viele Projekte der 90er iele P ojekte Exemplarische Entwicklung
  • 15. Beispielprojekte Video international • 1960er Jahre Navajo-Projekt − Worth/ Adair • 1970er Jahre – Philadelphia-Projekt p j − Chalfen • Mitte der 90er – VIA-Projekt − Chalfen/ Rich • Ab Mitte der 90er viele weitere Projekte P ojekte Exemplarische Entwicklung
  • 16. Produktorientiert: – Einstellungen, Meinungen, Gefühle • Prozessorientiert: – Medienaneignung „Zusammengefasst meint Medien- Z f t i t M di aneignung also den komplexen Prozess der Nutzung, Wahr- nehmung, Bewertung und Ver- arbeitung von Medien aus der Sicht der Subjekte unter Ein Ein- bezug ihrer – auch medialen – Lebenskontexte“ (Schorb/ Theunert 2000, S. 35) Forschungsinteressen
  • 17. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 361 ff) • Zeitraum: 02.-07.2005 • Teilnehmer: Jugendliche (15 18) (15-18) • Türkei - Deutschland • pp Drei Gruppen: – Deutsche ohne Migrationshintergrund – Deutsche mit Migrationshintergrund – Tü k ohne A l d f h Türken h Auslandserfahrung • Austausch je 1 Woche Beispiel: Fotografie
  • 18. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 361 ff) • Erhebungsmethoden: ebu gs et ode : – Teilnehmende Beobachtung – Fotografie Eigenproduktionen – Gruppendiskussionen Beispiel: Fotografie
  • 19. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ „Die F t entstanden als Eigenpro- Di Fotos t t d l Ei duktionen der Jugendlichen in der Auseinandersetzung mit Fremdem und Vertrautem in beiden Ländern. In der Türkei sollte die Gruppe aus Deutschland das festhalten was ihnen als Kontrast zu festhalten, Deutschland auffiel, die Teilnehmenden hatten dafür die gesamte Woche des Austauschs Zeit“ (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 362). Beispiel: Fotografie
  • 20. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ „Die Teilnehmenden mit tü ki h Di T il h d it türkischem Migrationshintergrund erlebten die Türkei während des Austauschs als ihre Heimat und fühlten sich durch die Warmherzigkeit ihrer Austauschpartner vom ersten Tag an willkommen und geschätzt. Dies zeigt sich auch in ihren Bildern, die oft Nahaufnahmen von Personengruppen sind oder Aktivitäten und Lokalitäten detailliert zeigen “ (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 362). ( , ) Beispiel: Fotografie
  • 21. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 363). Beispiel: Fotografie
  • 22. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ „Um eine kritische Auseinandersetzung U i k iti h A i d t mit dem Thema zu fördern, können die Eigenproduktionen von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund unter dem Aspekt analysiert werden, wie Differenzen in weiblichen und männ männ- lichen Handlungsweisen und Selbst- präsentationen fotografisch festgehalten werden. “ (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 367). Beispiel: Fotografie
  • 23. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ (Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 366). Beispiel: Fotografie
  • 24. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ - Geschlechterrollen - • Triangulation: Gruppendiskussion • Fotos als Ausgangspunkt • Ergebnisse: g – Migranten stärkere Orientierung an Rollenschemata als Türken (vgl. (vgl Tomforde/ Holzwarth 2006 S. 367). 2006, S 367) Beispiel: Fotografie
  • 25. „Jugendbegegnung zwischen der Türkei und Deutschland“ • „Themen greifbar machen, die […] unausgesprochen bleiben“ • Gemeinsame „Analyse Analyse“ – Perspektive, Motivation des Fotografen – Wahrnehmung des Fotografierten – Entwicklung Mehrperspektivität, Empathie • Bezugspunkt für Artikulation (vgl. Tomforde/ Holzwarth 2006, S. 367f). Beispiel: Fotografie
  • 26. Radio/ Hörfunk (z.B. Schmidt 2001: Mediale Eigenproduktionen Jugendlicher zwischen Selbst- und Selbst Fremdbestimmung in professionstheoretischer Perspektive) • Audio-Tagebuch (z.B. (z B Haudeck 2001: Das Audio- Audio Tagebuch als Erhebungsinstrument.) Möglichkeiten: Audio
  • 27. Blogs (z.B. Reichmayr 2005: Weblogs von Jugendlichen als Bühnen des Identitätsmanagements. Identitätsmanagements Eine explorative Untersuchung) • Homepages (z.B. Chandler 1998: Personal Home Pages and the Construction of Identities on the Web) Möglichkeiten: Internet
  • 28. Mods (z.B. Behr 2008: Kreative Spiel(weiter)entwicklung. Modding als Sonderform des Umgangs mit Computerspielen) • Machinima (z.B. Berkeley 2006: Situating Machinima in the New Mediascape) Möglichkeiten: Videospiele
  • 29. (fast) ausschließlich für Forschung mit Kindern/ Jugendlichen • Keine genaue Definition • Gefahr der Überinterpretation (vgl. Niesyto 2006, S. 283) • Mehr-/ Uneindeutigkeit (vgl. Niesyto 2006, S. 283) • Notwendige Triangulation N t di T i l ti • Verschiedene Medien, „gleiches“ Verfahren • (fehlende) Kompetenzen der Produzenten Kritische Betrachtung
  • 30. Niesyto, Horst (Hg.) (2001): Selbstausdruck mit Medien. Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung. München: kopaed. • Paus-Haase, Ingrid / Schorb, Bernd (Hg.) (2000): Qualitative Kinder- und Kinder Jugendmedienforschung. Theorie und Methoden: ein Arbeitsbuch. München: kopaed. kopaed • Schorb, Bernd (1995): Medienalltag und Handeln. Medienpädagogik in Geschichte, Forschung und Praxis. Opladen: Leske + Budrich. Literaturhinweise
  • 31. Behr, Katharina-Maria (2008): Kreative Spiel(weiter)entwicklung. Modding als Sonderform des Umgangs mit Computerspielen In: Quandt Thomas / Wimmer Jeffrey / Wolling, Jens Computerspielen. Quandt, Wimmer, Wolling (Hg.): Die Computerspieler. Studien zur Nutzung von Computergames. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. • Berkeley, Leo (2006): Situating Machinima in the New Mediascape. In: Australian Journal of Emerging Technologies and Society. Vol. 4. No. 2. S.65-80. Online: http://www.swinburne.edu.au/hosting/ijets/journal/-V4N2/pdf/V4N2-1-Berkeley.pdf [15.05.09]. • Chandler, Daniel (1998): Personal Home Pages and the Construction of Identities on the Web. Online: http://www.aber.ac.uk/media/Documents/short/webident.html [15.05.2009]. • Haudeck, Helga (2001): Das Audio-Tagebuch als E h b H d k H l (2001) D A di T b h l Erhebungsinstrument. Ein neuer Ansatz i t t Ei A t in der Lernprozessforschung. In: Niesyto, Horst (Hg.): Selbstausdruck mit Medien: Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung. München: kopaed. S.35-51. • Mey, Günter (2003): Zugänge zur kindlichen Perspektive. Methoden der y g g p Kindheitsforschung. Berlin: Technische Universität. Online: http://psydok.sulb.uni- saarland.de/volltexte/2004/292/pdf/ber200301.pdf [15.05.2009]. • Neuß, Norbert (1999): Ästhetik der Kinder. Interdisziplinäre Beiträge zur ästhetischen Erfahrung von Kindern. Frankfurt a.M.: Gemeinschaft der Evangelischen Publizistik e.V. • Neuß, Norbert (2000): Medienbezogene Kinderzeichnungen als Instrument der qualitativen Rezeptionsforschung. In: Paus-Haase, Ingrid / Schorb, Bernd (Hg.) : Qualitative Kinder- und Jugendmedienforschung. Theorie und Methoden: ein Arbeitsbuch. München: kopaed. S.131-154. • Niesyto, Horst (2006): Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand medienpädagogischer Praxisforschung. In: Sesink, W./ Kerres, M./ Moser, H. (Hg.): Jahrbuch Medienpädagogik 6. Medienpädagogik - Standortbestimmung einer erziehungswissenschaftlichen Disziplin. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S.222-245. Quellen
  • 32. Reichmayr, Ingrid (2005): Weblogs von Jugendlichen als Bühnen des Identitätsmanagements. Identitätsmanagements Eine qualitative Untersuchung In: Schmidt Jan / Schönberger Untersuchung. Schmidt, Schönberger, Klaus / Stegbauer, Christian (Hg.): Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung. Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft, Jg. 6. Online: http://www.soz.unifrankfurt.de/K.G/B8_ 2005_Reichmayr.pdf [15.05.2009]. • Reiß, Wolfgang (2000): Zur Produktion und Analyse von Kinderzeichnungen. In: Heinzel, Friederike (Hg.): Methoden der Kindheitsforschung: ein Überblick über Forschungs- zugänge zur kindlichen Perspektive. Weinheim / München: Juventa. S.231-246. • Schell, Fred (2005): Aktive Medienarbeit. In: Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik. München: kopaed. S. 9-17. Medienpädagogik kopaed S 9 17 • Schmidt, Axel (2001): Mediale Eigenproduktionen Jugendlicher zwischen Selbst- und Fremdbestimmung in professionstheoretischer Perspektive - eine ethnographisch- gesprächsanalytische Fallstudie. In: Niesyto, Horst (Hg.): Selbstausdruck mit Medien: Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung. München: kopaed. S.53-66. • Schorb, Bernd (1995): Medienalltag und Handeln. Medienpädagogik in Geschichte, Forschung und Praxis. Opladen: Leske + Budrich. • Schorb, Bernd / Theunert, Helga (2000): Kontextuelles Verstehen der Medienaneignung. In: P I Paus-Haase, I id/ Schorb, Bernd (Hg.): Qualitative Kinder- und J H Ingrid/ S h b B d (H ) Q lit ti Ki d d Jugendmedien- d di forschung. Theorie und Methoden: ein Arbeitsbuch. München: kopaed. S.33-57. • Schorb, Bernd (2008): Handlungsorientierte Medienpädagogik. In: Sander, Uwe; von Gross, Fredericke; Hugger, Kai-Uwe (Hg.): Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 75- 86. g • Theunert, Helga / Schorb, Bernd (1989): Videoproduktionen mit Jugendlichen als qualitative Forschungsmethode. In: Baacke, Dieter / Kübler, Hans-Dieter (Hg.): Qualitative Medienforschung. Konzepte und Erprobungen. Tübingen: Niemeyer. S. 279-304. • Tomforde, Barbara / Holzwarth, Peter (2006): Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar … ? Fotografie im interkulturellen Jugendaustausch. In: Holzbrecher, Alfred (Hg.) / Quellen Oomen-Welke, Ingelore / Schmolling, Jan: Foto + Text. Handbuch für die Bildungsarbeit. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 359-373.