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PRÄSENTATION AN DER BAUHAUS UNIVERSITÄT WEIMAR
CHRISTIAN BLUEMELHUBER


 DIE SLIDES KÖNNEN SIE DIREKT MIT EINEM »MOBILE« UNTER
                      BLUEMELHUBER.DE
                                            VERFOLGEN
MEDIENMENSCHEN
BESCHREIBEN UND ERZÄHLEN DIE WELT
GENERIERN AUFMERKSAMKEIT
OPERIEREN ZWISCHEN AURA UND NÄHE
SIND MEINUNGSFÜHRER
SIND QUELLEN
AGIEREN ALS MARKEN
BEDEUTUNG DER QUELLE IM MARKETING
 Q-CHARACTERISTIKA                                                                                         EINFLUSS AUF...
  SOURCE CREDIBILITY                                                                                        VERHALTENS-
    EXPERTENSTATUS                                              Cognitive                                   ABSICHT
    OBJEKTIVITÄT                                                 Response                                   EINSTELLUNGEN
    VERTRAUENS-                                                  Theory                                      ZU PRODUKT
     WÜRD.                                                       Attribution                                EINSTELLUNGEN
                                                                  Theory                                      ZU WERBUNG
  ATTRAKTIVITÄT                                                 Associative                                GLAUBW. DER
    FAMILIARITY                                                  Learning                                    BOTSCHAFT
    LIKEBILITY                                                  ELM/ HSM                                   ERINNERN DER
    PHYS. ATTRAKT.                                                                                           BOTSCHAFT

Quellen z.B.: B.D. Till & M. Busler: Match-Up Hypothesis, Journal of Advertising, 50(1), 2000, S. 1-13; P Brinol, R. Petty & Z. Tormola: Self-Validation ...,
                                                                                                         .
Journal of Consumer Research, 30(2), S. 559-573; B. Sternthal, L. Phillips & R. Dholakia: The Persuasive Effect of Source Credibility, Journal of
Consumer Research, 4(1) 1978, S. 252-260, R. Ohanian: Construction and Validation of a Scale..., Journal of Advertising, 19(3) 1990, S. 139-52
UNSERE BASIS-THEORIE
                                    E. Tulving: Episodic and Semantic Memory, in:
                                    E. Tulving & W. Donaldson (Eds), Organization
                                    of Memory, NY/London, S. 381-403




TULVNIG´S UNTERSCHEIDUNG DES DEKLARATIVEN GEDÄCHTNISSES
IN ...


                                         EB G.
                                        HDSUNDEN ic
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        ... KANN    FEHLSCHLAGEN
ARIABLEN beeinflussen uelle
welche V
das Vergessen von B
                    otschaft und Q                                             ?
                                           (ERSTE STUDIE ZUR QUELLEN-AMNESIE
                                            BLUEMELHUBER & SCHNITZER, MZFP)
 HÖHERES VERGESSEN BEI
                         ZEITSPANNE ZWISCHEN LERNEN UND
     LÄNGERER            WIEDERERINNERN
     NIEDRIGER           FAMILIARITY MIT DER MARKE

     NIEDRIGER           BEKANNTHEIT DES ABSENDERS

    MITTLERER            ATTRAKTIVITÄT

    NIEDRIGER            GLAUBWÜRDIGKEIT DES ABSENDERS

HOHEM/ NIEDRIGEM         INVOLVEMENT     (QUELLE / BOTSCHAFT)
WmmM ation
 O unik           DESI GN ASPEKTE
 ko

                                 B
                    A            ÜBERRASCHEND
                               WIE
UNTERSCHEIDUNG IN objective,
                                     IST DIE INFORMATION?
 FAKTEN            factual
                   massages              MM | MARKE
MEINUNGEN
   evaluative massages
                                     AUSSAGE | MARKE
                                     AUSSAGE | MM
WITHIN SUBJECTS      IN/CONGRUENCE MM | MARKE
                    IN/CONGRUENCE BOTSCHAFT | MARKE
                IN/CONGRUENCE MM | BOTSCHAFT
             MEINUNG / FAKT



              3X2X2X2X2
EXPERIMENT




             ZEIT: 2 TAGE, 1 WOCHE, 4 WOCHEN
             BETWEEN SUBJECTS
A) meinung/fakt
             A) Vpn zeigen bei Aussagen, die als Fakten präsentiert
                werden ein höheres ABSENDERVERGESSEN /
                BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Aussagen, die als
                Meinungen präsentiert werden
             B) überraschung
             B1) Vpn zeigen bei Schemakongruenz zwischen MM und
                 MARKE ein höheres ABSENDERVERGESSEN /
                 BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Schemainkongruenz
HYPOTHESEN




             B2) Vpn zeigen bei Schemakongruenz zwischen MM und
                 AUSSAGE ein höheres ABSENDERVERGESSEN /
                 BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Schemainkongruenz
             B3) Vpn zeigen bei Schemakongruenz zwischen MARKE und
                 AUSSAGE ein höheres ABSENDERVERGESSEN /
                 BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Schemainkongruenz
STIMULI                         aussagen
                             Auswahl von MARKEN: Hohe Fam. (wg. Schema): Pretest 1
                             Generierung von AUSSAGEN
                              Pretest 2: 3 Gruppendiskussionen: typische und untyp. Assoziationen
PRETESTS / AUSWAHL DER

                              Design typischer und untypische Aussagen und Überprüfung der Kongruenz
                                (Pretest 3: n=118)
                              Formulierung als MEINUNG oder FAKT (Wiener Sachtextf.)
                                7 Experten (Intercoderrel. > 88%)
                                Validierung durch Pretest 4: n=64, Bewertung durch Studenten (handelt
                                  sich um Fakt, handelt sich um subjektive Einschätzung)
                                Ebenso in Pretest 4: Überprüfung der Schemakongruenz
                                       absender
                         Vor-Auswahl von 32 Medienmenschen (MM) durch Forscher
                         Pretest 5: Bewertung durch Studenten
                          Bekanntheit, Attraktivität, Fit zu ausgewählten Marken
                          Kenntnis des Namens
                         Auswahl von 16 MM
Ich kenne keine andere
     Marke, die so altmodisch ist
               wie FA


Dass Uschi Glas diese Aussage präsentiert, ist für Sie ...
 sehr überraschend                                    überhaupt nicht überraschend

Ist Uschi Glas für diese Aussage...
    sehr erwartet                                           sehr unerwartet            Uschi Glas

                                                                                             beispiel
Ist Uschi Glas für diese Aussage ...
  äußerst relevant                                          äußerst irrelevant

Uschi Glas passt zur Marke FA ...
       sehr gut                                             überhaupt nicht           MEINUNG
Diese Aussage passt zur Marke FA ...
       sehr gut                                             überhaupt nicht
                                                                                             MM| MARKE: NON-C
                                                                                                             -C
Uschi Glas ist für die dargebotene Aussage ....                                             MM| BOTSCH: NON
                                                                                                              N-
äußerst glaubwürdig                                        sehr unglaubwürdig
                                                                                            M ARKE| BOTSCH: NO
STUDIENDESIGN
   LERN PHASE                         TEST PHASE
 Booklet mit 16 AUSSGAGEN/          t=0+2t, +1w, +4w
  MARKEN/ABSENDER                    RECOGNITION-TEST (Frage
 4 lure items (neu für Vpn)          nach Absender)
 Je 6 FRAGEN zu jeder BOTSCHAFTS-   Manipulation-Check,
  ABSENDER-KOMBINATION                Prüfung der Attraktivität
  (Aufmerksamkeit für Absender und   n=133
  Botschaft)
 „INCIDENTAL LEARNING“: Keine
  Aufforderung zum Lernen, keine
  Hinweise auf „Abrufphase“
ERGEBNISSE DER LOGIST. REGRESSION
                                        ERINNERUNG AN
                             botschaft            medienmensch
                         β      SIGN.     OR        β      SIGN.     OR
FAKT-MEINUNG           1,564    p<0,001   4,777   1,490    p<0,001   4,437
ABSENDER FÜR AUSSAGE
                       0,737    p=0,003   2,090   1,765    p<0,001   5,841
NICHT ÜBERR./ÜBERR.
AUSSAGE FÜR MARKE
                       2,656    p<0,001 14,242    1,607    P<0,001   4,986
NICHT ÜBERR./ÜBERR.
ABSENDER FÜR MARKE
                        //      p=0,825    //     2,237    P<0,001   9,369
NICHT ÜBERR./ÜBERR.
ZEIT 1
                       -1,109   p<0,001   0,330   -0,497   P<0,001   0,608
(2 TAGE - 1 WOCHE)
ZEIT 2
                       -1,263   p<0,001   0,312   -1,723   P<0,001   0,242
(2 TAGE - 1 MONAT)
ERGEBNISSE DER LOGIST. REGRESSION
                                                                  ERINNERUNG AN
                                                 botschaft                            medienmensch
                                                    X2=197,400                                 X2=215,411
 LIKELIHOOD RATIO TEST
                                                     p<0,0001                                   p<0,0001
                                                     X2=26,260                                  X2=14,477
 HOSMER-LEMESHOW-TEST
                                                     p<0,0001                                   p<0,0001
                                             Cox&Snell R2=0,238                          Cox&Snell R2=0,442
 PSEUDO R2 STATISTIK
                                            Nagelkerkes R2=0,398                        Nagelkerkes R2=0,426
                                                 Hit Rate=79%                              Hit Rate=82,9%
 KLASSIFIKATION
                                            Prop. Chance C.=64,6%                      Prop. Chance C.=55,7%

Bei der Pseudo R2-Statistik gelten Werte ab 0,2 als akzeptabel; von guten Werten spricht man ab R2=0,4. Backhaus et al., 2003,
S. 447f.; Pampel 2000, S. 52.
komm unikation treibt marken
                                                                     en
         Ja, aber anders als manch traditionelle Lehrbücher versprech
                                                                            Rezipientensicht
                                                           QUELLE IST...
                                         GLAUBWÜRDIG                       UNGLAUBWÜRDIG
  Unternehmenssicht



                                   AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS      AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS
                      INTENDIERT

                                   TENDENZIELL EHER                 TENDENZIELL EHER
                                   ERWÜNSCHTE                         UNERWÜNSCHTE
   BOTSCHAFT IST...




                                        KONSEQUENZEN                              KONSEQUENZEN


                                   AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS     AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS
                      NICHT INT.




                                   TENDENZIELL EHER                TENDENZIELL EHER
                                     UNERWÜNSCHTE                  ERWÜNSCHTE
                                     KONSEQUENZEN                               KONSEQUENZEN
SHORTCOMINGS

 STUDENTENSAMPLE
 ANZAHL DER IDENTIFIKATIONSMERKMALE
 PROBLEM DES RATENS (SICHERH.CHECK INTEG, REAL-LIFE)
 KOMM.SIT (WIEDERHOLUNGEN / GESAMTQUELLE STATT MM)
 WEITERE FAKTOREN (Hit Rate < 100%)
LEBEN WIR NICHT LÄNGST IN DER MATRIX?
„    the desired life
       tends to be
     life
as seen on TV
                                      „
       Zygmunt Bauman, 2000
LIQUID MODERNITY, POLITY 2000, P 84
DIGITALISIERUNG VERÄNDERT DAS
DASEIN DER MENSCHEN
                UND SEINER KULTUR
          VON GRUND AUF
FRAGESTELLUNG
MEDIEN-EXPERIENCE
MEDIEN IM ALLTÄGLICHEN ERLEBEN
A GROUNDED-THEORY LIKE STUDY
SPONSORED BY SEVENONE MEDIA




„KONSUM“-ZEIT
BEGRIFFLICHKEITEN
SPOTLIGHT ON: TV, INTERNET
STUDIEN-DESIGN
 INTER       ANALY      INTER       PATTERN
 VIEW        SIS        VIEW        RECOG-
                                    NITION
VIDEO
DAY

 PROBAND     FORSCHER   PROBAND     FORSCHER-GRUPPE
  FORSCHER               FORSCHER
11 PROBANDEN
NAME                ALTER   AUSBILDG.         TV                   INTERNET            MOBILE

VERO (F)            22      STUDENT           4 HRS                2 HRS               35 MIN ▿
ANNE (F)            21      STUDENT           85 MIN ▴             3.5 HRS             42 MIN
BIRGIT (F, 1 KID)   32      REALSCH           1,5 HRS              2 HRS      ▴        10 MIN
ISA (F)             28      HAUPTSCH.         2 HRS                2 HRS      ▴        3 MIN
ALEXA (F)           24      STUDENT           6 HRS      ▴         2 HRS               60 MIN ▴
PILAR (F, 2 KIDS)   30      HAUPTSCH.         3 HRS                18 MIN              13 MIN ▿
KLAUS (M, 1 KID)    35      REALSCH.          4,5 HRS              5 HRS               75 MIN ▿
TOBI (M, 2 KIDS)    41      UNIV.             2,5 HRS              6 HRS      ▴        45 MIN
DAVE (M)            23      STUDENT           2 HRS      ▴         3,5 HRS ▴           60 MIN
HENRY               24      HAUPTSCH.         5 HRS                1 HR                20 MIN ▿
DANIEL (M)          19      GYMN.             3,5 HRS    ▴         8 HRS      ▿        30 MIN
                                STARK UNTERSCHÄTZT / ▴ UNTERSCHÄTZT /   STARK ÜBERSCHÄTZT / ▿ ÜBERSCHÄTZT
MUSTER

INTERNET IST MENTAL IMMER PRÄSENT
AUFMERKSAMKEITSHIERARCHIE DER MEDIEN:
TELEFON/IPHONE > INTERNET > TV > MUSIK/RADIO/IPOD
DEM VORGEGEBENEN MEDIENRHYTHMUS
WIRD NICHT GEFOLGT
WERBUNG: ANTIPATHIE UND APATHIE
MAN IST „IM NETZ“
UND SURFT NICHT MEHR
DAS NETZ ALS HYPERTEXT
UND NICHT DER EINZELNE BEITRAG
„also im netz
         bin ich immer“
           eigentlich              ALEXA, INTERVIEW 2, 7. MIN.)
zitate
     „... irgendwie bin ich wohl
 in der
        Matrix zu Hause“
TOBI, INTERVIEW 2, 58. MIN.)


 übertragen...
        MAN IST IN NETZ
        DAS NETZ ALS QUELLE
Z USAMMENFASSUNG

QUELLENAMNESIE (QA) EXISTIERT....
FAKTEN UND ERWARTETE, WENIG
ÜBERRASCHENDE INFOS UND MM
STEIGERN DIE WAHRSCHEINLICHKEIT
DER QA
BEDEUTUNG DER QA STEIGT IN DER
DIGI-MODERNE (HYP)
BASIS. 2 STUDIEN ZUR SOURCE AMNESIA UND STUDIE ZUR MEDIEN-EXPERIENCE
       EIGENE SCHLUSSFOLGERUNGEN

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  • 1. FORGET IT! PRÄSENTATION AN DER BAUHAUS UNIVERSITÄT WEIMAR CHRISTIAN BLUEMELHUBER DIE SLIDES KÖNNEN SIE DIREKT MIT EINEM »MOBILE« UNTER BLUEMELHUBER.DE VERFOLGEN
  • 2. MEDIENMENSCHEN BESCHREIBEN UND ERZÄHLEN DIE WELT GENERIERN AUFMERKSAMKEIT OPERIEREN ZWISCHEN AURA UND NÄHE SIND MEINUNGSFÜHRER SIND QUELLEN AGIEREN ALS MARKEN
  • 3. BEDEUTUNG DER QUELLE IM MARKETING Q-CHARACTERISTIKA EINFLUSS AUF...  SOURCE CREDIBILITY  VERHALTENS-  EXPERTENSTATUS  Cognitive ABSICHT  OBJEKTIVITÄT Response  EINSTELLUNGEN  VERTRAUENS- Theory ZU PRODUKT WÜRD.  Attribution  EINSTELLUNGEN Theory ZU WERBUNG  ATTRAKTIVITÄT  Associative  GLAUBW. DER  FAMILIARITY Learning BOTSCHAFT  LIKEBILITY  ELM/ HSM  ERINNERN DER  PHYS. ATTRAKT. BOTSCHAFT Quellen z.B.: B.D. Till & M. Busler: Match-Up Hypothesis, Journal of Advertising, 50(1), 2000, S. 1-13; P Brinol, R. Petty & Z. Tormola: Self-Validation ..., . Journal of Consumer Research, 30(2), S. 559-573; B. Sternthal, L. Phillips & R. Dholakia: The Persuasive Effect of Source Credibility, Journal of Consumer Research, 4(1) 1978, S. 252-260, R. Ohanian: Construction and Validation of a Scale..., Journal of Advertising, 19(3) 1990, S. 139-52
  • 4. UNSERE BASIS-THEORIE E. Tulving: Episodic and Semantic Memory, in: E. Tulving & W. Donaldson (Eds), Organization of Memory, NY/London, S. 381-403 TULVNIG´S UNTERSCHEIDUNG DES DEKLARATIVEN GEDÄCHTNISSES IN ... EB G. HDSUNDEN ic c ntiry PNTEDISCEisod EOISO XTG a memo sem K ep y or , mem T- AKTENND ALONE, F A ONTEX NDEN- K BU ST GE ... KANN FEHLSCHLAGEN
  • 5. ARIABLEN beeinflussen uelle welche V das Vergessen von B otschaft und Q ? (ERSTE STUDIE ZUR QUELLEN-AMNESIE BLUEMELHUBER & SCHNITZER, MZFP) HÖHERES VERGESSEN BEI ZEITSPANNE ZWISCHEN LERNEN UND LÄNGERER WIEDERERINNERN NIEDRIGER FAMILIARITY MIT DER MARKE NIEDRIGER BEKANNTHEIT DES ABSENDERS MITTLERER ATTRAKTIVITÄT NIEDRIGER GLAUBWÜRDIGKEIT DES ABSENDERS HOHEM/ NIEDRIGEM INVOLVEMENT (QUELLE / BOTSCHAFT)
  • 6. WmmM ation O unik DESI GN ASPEKTE ko B A ÜBERRASCHEND WIE UNTERSCHEIDUNG IN objective, IST DIE INFORMATION? FAKTEN factual massages MM | MARKE MEINUNGEN evaluative massages AUSSAGE | MARKE AUSSAGE | MM
  • 7. WITHIN SUBJECTS IN/CONGRUENCE MM | MARKE IN/CONGRUENCE BOTSCHAFT | MARKE IN/CONGRUENCE MM | BOTSCHAFT MEINUNG / FAKT 3X2X2X2X2 EXPERIMENT ZEIT: 2 TAGE, 1 WOCHE, 4 WOCHEN BETWEEN SUBJECTS
  • 8. A) meinung/fakt A) Vpn zeigen bei Aussagen, die als Fakten präsentiert werden ein höheres ABSENDERVERGESSEN / BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Aussagen, die als Meinungen präsentiert werden B) überraschung B1) Vpn zeigen bei Schemakongruenz zwischen MM und MARKE ein höheres ABSENDERVERGESSEN / BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Schemainkongruenz HYPOTHESEN B2) Vpn zeigen bei Schemakongruenz zwischen MM und AUSSAGE ein höheres ABSENDERVERGESSEN / BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Schemainkongruenz B3) Vpn zeigen bei Schemakongruenz zwischen MARKE und AUSSAGE ein höheres ABSENDERVERGESSEN / BOTSCHAFTSVERGESSEN als bei Schemainkongruenz
  • 9. STIMULI aussagen  Auswahl von MARKEN: Hohe Fam. (wg. Schema): Pretest 1  Generierung von AUSSAGEN  Pretest 2: 3 Gruppendiskussionen: typische und untyp. Assoziationen PRETESTS / AUSWAHL DER  Design typischer und untypische Aussagen und Überprüfung der Kongruenz (Pretest 3: n=118)  Formulierung als MEINUNG oder FAKT (Wiener Sachtextf.)  7 Experten (Intercoderrel. > 88%)  Validierung durch Pretest 4: n=64, Bewertung durch Studenten (handelt sich um Fakt, handelt sich um subjektive Einschätzung)  Ebenso in Pretest 4: Überprüfung der Schemakongruenz absender Vor-Auswahl von 32 Medienmenschen (MM) durch Forscher Pretest 5: Bewertung durch Studenten Bekanntheit, Attraktivität, Fit zu ausgewählten Marken Kenntnis des Namens Auswahl von 16 MM
  • 10. Ich kenne keine andere Marke, die so altmodisch ist wie FA Dass Uschi Glas diese Aussage präsentiert, ist für Sie ... sehr überraschend        überhaupt nicht überraschend Ist Uschi Glas für diese Aussage... sehr erwartet        sehr unerwartet Uschi Glas beispiel Ist Uschi Glas für diese Aussage ... äußerst relevant        äußerst irrelevant Uschi Glas passt zur Marke FA ... sehr gut        überhaupt nicht MEINUNG Diese Aussage passt zur Marke FA ... sehr gut        überhaupt nicht MM| MARKE: NON-C -C Uschi Glas ist für die dargebotene Aussage .... MM| BOTSCH: NON N- äußerst glaubwürdig        sehr unglaubwürdig M ARKE| BOTSCH: NO
  • 11. STUDIENDESIGN LERN PHASE TEST PHASE Booklet mit 16 AUSSGAGEN/ t=0+2t, +1w, +4w MARKEN/ABSENDER RECOGNITION-TEST (Frage 4 lure items (neu für Vpn) nach Absender) Je 6 FRAGEN zu jeder BOTSCHAFTS- Manipulation-Check, ABSENDER-KOMBINATION Prüfung der Attraktivität (Aufmerksamkeit für Absender und n=133 Botschaft) „INCIDENTAL LEARNING“: Keine Aufforderung zum Lernen, keine Hinweise auf „Abrufphase“
  • 12. ERGEBNISSE DER LOGIST. REGRESSION ERINNERUNG AN botschaft medienmensch β SIGN. OR β SIGN. OR FAKT-MEINUNG 1,564 p<0,001 4,777 1,490 p<0,001 4,437 ABSENDER FÜR AUSSAGE 0,737 p=0,003 2,090 1,765 p<0,001 5,841 NICHT ÜBERR./ÜBERR. AUSSAGE FÜR MARKE 2,656 p<0,001 14,242 1,607 P<0,001 4,986 NICHT ÜBERR./ÜBERR. ABSENDER FÜR MARKE // p=0,825 // 2,237 P<0,001 9,369 NICHT ÜBERR./ÜBERR. ZEIT 1 -1,109 p<0,001 0,330 -0,497 P<0,001 0,608 (2 TAGE - 1 WOCHE) ZEIT 2 -1,263 p<0,001 0,312 -1,723 P<0,001 0,242 (2 TAGE - 1 MONAT)
  • 13. ERGEBNISSE DER LOGIST. REGRESSION ERINNERUNG AN botschaft medienmensch X2=197,400 X2=215,411 LIKELIHOOD RATIO TEST p<0,0001 p<0,0001 X2=26,260 X2=14,477 HOSMER-LEMESHOW-TEST p<0,0001 p<0,0001 Cox&Snell R2=0,238 Cox&Snell R2=0,442 PSEUDO R2 STATISTIK Nagelkerkes R2=0,398 Nagelkerkes R2=0,426 Hit Rate=79% Hit Rate=82,9% KLASSIFIKATION Prop. Chance C.=64,6% Prop. Chance C.=55,7% Bei der Pseudo R2-Statistik gelten Werte ab 0,2 als akzeptabel; von guten Werten spricht man ab R2=0,4. Backhaus et al., 2003, S. 447f.; Pampel 2000, S. 52.
  • 14. komm unikation treibt marken en Ja, aber anders als manch traditionelle Lehrbücher versprech Rezipientensicht QUELLE IST... GLAUBWÜRDIG UNGLAUBWÜRDIG Unternehmenssicht AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS INTENDIERT TENDENZIELL EHER TENDENZIELL EHER ERWÜNSCHTE UNERWÜNSCHTE BOTSCHAFT IST... KONSEQUENZEN KONSEQUENZEN AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS AUS SICHT DES KOMMUNIKATORS NICHT INT. TENDENZIELL EHER TENDENZIELL EHER UNERWÜNSCHTE ERWÜNSCHTE KONSEQUENZEN KONSEQUENZEN
  • 15. SHORTCOMINGS STUDENTENSAMPLE ANZAHL DER IDENTIFIKATIONSMERKMALE PROBLEM DES RATENS (SICHERH.CHECK INTEG, REAL-LIFE) KOMM.SIT (WIEDERHOLUNGEN / GESAMTQUELLE STATT MM) WEITERE FAKTOREN (Hit Rate < 100%) LEBEN WIR NICHT LÄNGST IN DER MATRIX?
  • 16. the desired life tends to be life as seen on TV „ Zygmunt Bauman, 2000 LIQUID MODERNITY, POLITY 2000, P 84
  • 17. DIGITALISIERUNG VERÄNDERT DAS DASEIN DER MENSCHEN UND SEINER KULTUR VON GRUND AUF
  • 18. FRAGESTELLUNG MEDIEN-EXPERIENCE MEDIEN IM ALLTÄGLICHEN ERLEBEN A GROUNDED-THEORY LIKE STUDY SPONSORED BY SEVENONE MEDIA „KONSUM“-ZEIT BEGRIFFLICHKEITEN SPOTLIGHT ON: TV, INTERNET
  • 19. STUDIEN-DESIGN INTER ANALY INTER PATTERN VIEW SIS VIEW RECOG- NITION VIDEO DAY PROBAND FORSCHER PROBAND FORSCHER-GRUPPE FORSCHER FORSCHER
  • 20. 11 PROBANDEN NAME ALTER AUSBILDG. TV INTERNET MOBILE VERO (F) 22 STUDENT 4 HRS 2 HRS 35 MIN ▿ ANNE (F) 21 STUDENT 85 MIN ▴ 3.5 HRS 42 MIN BIRGIT (F, 1 KID) 32 REALSCH 1,5 HRS 2 HRS ▴ 10 MIN ISA (F) 28 HAUPTSCH. 2 HRS 2 HRS ▴ 3 MIN ALEXA (F) 24 STUDENT 6 HRS ▴ 2 HRS 60 MIN ▴ PILAR (F, 2 KIDS) 30 HAUPTSCH. 3 HRS 18 MIN 13 MIN ▿ KLAUS (M, 1 KID) 35 REALSCH. 4,5 HRS 5 HRS 75 MIN ▿ TOBI (M, 2 KIDS) 41 UNIV. 2,5 HRS 6 HRS ▴ 45 MIN DAVE (M) 23 STUDENT 2 HRS ▴ 3,5 HRS ▴ 60 MIN HENRY 24 HAUPTSCH. 5 HRS 1 HR 20 MIN ▿ DANIEL (M) 19 GYMN. 3,5 HRS ▴ 8 HRS ▿ 30 MIN STARK UNTERSCHÄTZT / ▴ UNTERSCHÄTZT / STARK ÜBERSCHÄTZT / ▿ ÜBERSCHÄTZT
  • 21. MUSTER INTERNET IST MENTAL IMMER PRÄSENT AUFMERKSAMKEITSHIERARCHIE DER MEDIEN: TELEFON/IPHONE > INTERNET > TV > MUSIK/RADIO/IPOD DEM VORGEGEBENEN MEDIENRHYTHMUS WIRD NICHT GEFOLGT WERBUNG: ANTIPATHIE UND APATHIE MAN IST „IM NETZ“ UND SURFT NICHT MEHR DAS NETZ ALS HYPERTEXT UND NICHT DER EINZELNE BEITRAG
  • 22. „also im netz bin ich immer“ eigentlich ALEXA, INTERVIEW 2, 7. MIN.) zitate „... irgendwie bin ich wohl in der Matrix zu Hause“ TOBI, INTERVIEW 2, 58. MIN.) übertragen... MAN IST IN NETZ DAS NETZ ALS QUELLE
  • 23. Z USAMMENFASSUNG QUELLENAMNESIE (QA) EXISTIERT.... FAKTEN UND ERWARTETE, WENIG ÜBERRASCHENDE INFOS UND MM STEIGERN DIE WAHRSCHEINLICHKEIT DER QA BEDEUTUNG DER QA STEIGT IN DER DIGI-MODERNE (HYP) BASIS. 2 STUDIEN ZUR SOURCE AMNESIA UND STUDIE ZUR MEDIEN-EXPERIENCE EIGENE SCHLUSSFOLGERUNGEN