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Samstag, 10. Dezember 2016 Album A 7
PalaisKinsky,Freyung4,1010Wien
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pfeiffer@imkinsky.com
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verkauftum€126.000
Hans
Bischoffshausen
AuktionsrekordfürEntwürfeeineseinstigenSecessions-Präsidenten
Engelhart in allen Gassen
B
is vor kurzem lag der Auk-
tionsrekord für ein Werk
von Josef Engelhart (1864–
1941) bei 13.000 Euro, erzielt für
eine kitschig anmutende und
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darstellung. Ein Höchstwert von
2001, der seit 23. November Ge-
schichte ist. Nunmehr halten
Werkzeichnungen für einen im
Umfeld der Weltausstellung St.
Louis 1904 gefertigten Fries den
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In den 1943 posthum publizier-
ten Memoiren erinnert sich der
einstige Präsident der Secession
(1899–1900, 1910), dass die Holz-
intarsien für die Wandflächen des
österreichischen Repräsentations-
raums vorgesehen waren. Als The-
ma wählte er die Merlin-Sage und
„verwendete viele geometrische
Motive wegen der Kürze der zur
Verfügung stehenden Zeit. Nur
die menschlichen Figuren tra-
ten, obwohl stilisiert, kräftig aus
dem Geflimmer von verschiede-
nen Hölzern, Metallen und Perl-
mutter hervor.“
1909 wurde die neun Aquarelle
im Rahmen der von zeitgenössi-
schen Kritikern als „Engelhart in
allen Gassen“ bezeichneten Perso-
nale in der Secession gezeigt. Da-
mals bot man übrigens erstmals
freien Eintritt an einem Sonntag.
Laut einem Bericht im Neuen Wie-
ner Tagblatt musste die Schau we-
gen Überfüllung von der herbei-
gerufenen Polizeiwache zeitweise
gesperrt werden. Innert vier Stun-
den zählte man die stattliche Men-
ge von 7853 Besuchern.
In wessen Besitz die Entwürfe
die Jahrzehnte überdauerten, ist
unbekannt. Laut Dorotheums-Ka-
talog waren sie von den jetzigen
Verkäufern („Privatsammlung,
Steiermark“) in den 1960er-Jahren
in der Galerie Würthle erwor-
ben worden. Bis dato war das En-
semble geschlossen erhalten ge-
blieben, nun wurde es, orientiert
an den Abbildungen im einsti-
gen Secessions-Katalog, zur lu-
krativeren Verwertbarkeit in drei
Konvolute mit einer Taxe von je
8000 bis 14.000 Euro aufgeteilt.
Saalbieter waren schnell ausge-
stiegen, das wahre Match liefer-
ten sich zwei Telefonbieter. Die
Zuschläge (210.400, 137.200,
234.800)summiertensichaufstatt-
liche 582.400 Euro bzw. 626.000
Dollar.
Ob die Zeichnungen nach New
York abwanderten, wo sich der
ausgeführte Fries erhalten haben
soll, ist unbekannt. Auf Anfrage
bestätigt das Dorotheum lediglich,
dasssieeinemausländischenKäu-
fer zugeschlagen wurden. Man-
gels relevanten Österreichbezugs
und aufgrund enden wollenden
Interesses seitens heimischer Mu-
seen hatte das Bundesdenkmal-
amt keinen Einwand gegen eine
Abwanderung. (kron)
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SAISONFINALE IM KINSKY
Mit der 114. Auktion (29./30. 11.)
zelebrierte „im Kinsky“ sein Sai-
sonfinale mit neuen Auktionsre-
korden: etwa für Josef Floch
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mals in der Sammlung Gertrude
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ihr Aus dem Rahmen drücken aus
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sel summierten sich auf 7,98
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handelnden Zuschläge unter
Vorbehalt auf weitere 1,48 Mil-
lionen Euro. (kron)
REKORD ZUM JUBILÄUM
In Berlin jährte sich die Grün-
dung des Auktionshauses Villa
Grisebach zum 30. Mal. Die zu-
gehörige Jubiläumsauktion
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manns Stillleben mit brennender
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sammlung. Zwei Gemälde von
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ten Klärung ihrer Provenienz vor
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KUNSTSHOPPEN IM SOUTERRAIN
Seit nunmehr acht Jahren
schickt der Kunsthandel Giese &
Schweiger seine Klientel einmal
jährlich in den Keller. In der so-
genannten Souterraingalerie war-
tet dann, so auch aktuell, „Kunst
zu kleinen Preisen“ (bis 24. 12.).
Die preisliche Bandbreite reicht
von 700 Euro für eine auf Holz
gemalte Almpartie von Anton
Hansch über 1800 für die Misch-
technik Spirale von Oswald
Oberhuber bis zu einem dekora-
tiven Küchenstillleben mit Ra-
dieschen von Josef Lauer für
7500 Euro. Zum Stöbern im An-
gebot in den Kategorien Bieder-
meier, 1850–1900, Klassische
Moderne und Kunst nach 1945
empfiehlt sich die Website
www.souterraingalerie.com.
(kron)
Kunstmarkt
in Wien eine endgültige Heimat
fand: das Badminton Cabinet, an
dem ab 1726 nicht weniger als 30
Meister knapp sechs Jahre lang
arbeiteten. Ein Triumph italieni-
scher Pietra-dura-Kunst, für den
sichJohannKräftner am 9.Dezem-
ber 2004 gegen vier Konkurrenten
durchsetzen musste. Das ersehnte
„zum Dritten“ bekam der Chefein-
käufer des Fürsten allerdings erst
bei umgerechnet 27,2 Millionen
Euro zu hören.
Nach Wien führte einst auch die
Spur der wertvollsten illuminier-
ten Handschrift weltweit: Das 252
Seiten umfassende Stundenbuch
aus der Sammlung des Wiener
Zweiges der Familie Rothschild
war, wie alle anderen Kunstwerke
dieser Provenienz, aus Bundes-
museumsbeständen 1999 von der
Republik Österreich an die Erben
restituiertworden.DieAuktionim
Juli des gleichen Jahres spiel-
te umgerechnet 1,2 Milliarden
Schilling ein. Den höchsten Zu-
schlag hatte Christie’s bei 180,4
Millionen Schilling bzw. etwa 13
Millionen Dollar für die Hand-
schrift erteilt. Im Jänner 2014 ge-
langte sie neuerlich zur Versteige-
rung und erzielte deren 13,6 Mil-
lionen Dollar (rund 10 Mio. Euro).
Über die Jahre war Christie’s
rückblickendjenesAuktionshaus,
das neben Sotheby’s am meisten
von Restitutionen profitierte.
2006 spielten die an Maria Alt-
mann, Erbin nach Bloch-Bauer,
restituiertenKlimt-Gemälde192,7
Millionen Dollar ein, die über
einen Private Sale an Ronald Lau-
der vermittelte Goldene Adele wei-
tere 135 Millionen.
Sein Auktionsdebüt bei Chris-
tie’s hatte Gustav Klimt übrigens
im November 1971 mit dem 1904
geschaffenen ganzfigurigen Port-
rät Hermine Gallias gegeben. Es
wechselte für 21.000 Pfund in den
englischen Handel und von dort
1976 in die National Gallery (Lon-
don).
Die erste Schiele-Arbeit hatte
Christie’s hingegen im Dezem-
ber 1974 offeriert: Die Kranker
Russe bezeichnete Gouache von
1915 ersteigerte Rudolf Leopold
(1925–2010). Die 8925 Pfund hat-
te er bar bezahlt und das Blatt
gleich nach der Auktion in Emp-
fang genommen. Wie bis weit in
die 1990er-Jahre üblich, war die
Herkunft der Arbeit im Auktions-
katalog nicht ausgewiesen. Sie
musste Jahrzehnte später im Zuge
der systematischen Erforschung
des Bestandes im Leopold-Mu-
seum erst rekonstruiert werden.
Auf Basis des Ende 2014 vorgeleg-
ten Dossiers attestierte die Kom-
mission dem Kranken Russen im
März 2015 schließlich eine weiße
Weste.
P
all Mall, die in der City
of Westminster von der
St. James’s Street über den
Waterloo Place zum Hay-
market führende Straße, war einst
das Zentrum der Londoner Kunst-
szene. Die National Gallery hatte
dort ebenso ihren Sitz wie die Ro-
yal Academy und es sollten sich
bis in das frühe 20. Jhd. zahlrei-
che Gentlemen’s Clubs ansiedeln.
Anno 1766 ließ sich hier James
Christie nieder und stand am
5. Dezember erstmals an seinem
von Thomas Chippendale gefer-
tigten Rostrum, wie das Pult in der
Auktionsbranche genannt wird.
Zur Verteilung gelangte der kom-
plette Hausrat eines Adeligen. Das
erste Lot war ein zwölfteiliges
Frühstücksservice, das ein gewis-
ser „Mr. Shepperd“ für 19 Schil-
ling ersteigerte. Die Versteigerung
dauerte fünf Tage und spielte
schließlich 174 Pfund und 16
Schilling, nach heutigem Wert
also etwa 21.700 Pfund ein.
Soweit zur Geburtsstunde des
mittlerweile zu einem globalen
Giganten gewachsenen Auktions-
hauses Christie’s, das dieser Tage
jenes 250-jährige Jubiläum be-
geht, das man seit Monaten zeleb-
riert: mit kuratierten Auktionen
oder auch mit einer Ausstellung,
die britische Kunst über eine Zeit-
spanne von vier Jahrhunderten
dokumentierte. Im Oktober er-
schien bei Phaidon (250 Years of
Culture, Taste and Collectin“) die
in knapp 500 Seiten verpackte Er-
folgsstory, aufgezäumt an 250
Schlüsselobjekten, die im Laufe
der Dezennien verkauft wurden.
Den Raben, der 1870 stattliche
300.000 Kronen erzielte und sogar
in einer österreichischen Zeitung
Erwähnung fand, sucht man aller-
dings vergeblich. Er hatte dem
einen Monat zuvor verstorbenen
Charles Dickens gehört, der sei-
nen über alles geliebten Gefährten
nach dessen Tod hatte ausstopfen
lassen. Als Dickens-Enthusiast
und siegreicher Bieter war der da-
malige Herzog von Westminster
entlarvt worden.
Objekte mit Österreichbezug
finden sich in der Christie’s-Chro-
nik einige. Etwa auch das teuers-
te Möbel in der Geschichte des
Kunstmarktes, das dank der Kauf-
lust des Fürsten von Liechtenstein
WerkevonGustavKlimtundEgonSchielesindebensoTeilder250-jährigen
ErfolgsgeschichtevonChristie’swiedasteuersteMöbelweltweitodereinausgestopfterRabe.
Im Dezember
2004 ersteigerte
Johann Kräftner
im Namen des
Fürsten von
Liechtenstein
für 27,2 Millio-
nen Euro das
„Badminton
Cabinet“.
Bis heute gilt
das in Wien
beheimatete
Möbel als das
teuerste weltweit.
Foto:Liechtenstein–Theprincelycollections,Vaduz-Vienna
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Als The- ma wählte er die Merlin-Sage und „verwendete viele geometrische Motive wegen der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit. Nur die menschlichen Figuren tra- ten, obwohl stilisiert, kräftig aus dem Geflimmer von verschiede- nen Hölzern, Metallen und Perl- mutter hervor.“ 1909 wurde die neun Aquarelle im Rahmen der von zeitgenössi- schen Kritikern als „Engelhart in allen Gassen“ bezeichneten Perso- nale in der Secession gezeigt. Da- mals bot man übrigens erstmals freien Eintritt an einem Sonntag. Laut einem Bericht im Neuen Wie- ner Tagblatt musste die Schau we- gen Überfüllung von der herbei- gerufenen Polizeiwache zeitweise gesperrt werden. Innert vier Stun- den zählte man die stattliche Men- ge von 7853 Besuchern. In wessen Besitz die Entwürfe die Jahrzehnte überdauerten, ist unbekannt. Laut Dorotheums-Ka- talog waren sie von den jetzigen Verkäufern („Privatsammlung, Steiermark“) in den 1960er-Jahren in der Galerie Würthle erwor- ben worden. Bis dato war das En- semble geschlossen erhalten ge- blieben, nun wurde es, orientiert an den Abbildungen im einsti- gen Secessions-Katalog, zur lu- krativeren Verwertbarkeit in drei Konvolute mit einer Taxe von je 8000 bis 14.000 Euro aufgeteilt. Saalbieter waren schnell ausge- stiegen, das wahre Match liefer- ten sich zwei Telefonbieter. Die Zuschläge (210.400, 137.200, 234.800)summiertensichaufstatt- liche 582.400 Euro bzw. 626.000 Dollar. Ob die Zeichnungen nach New York abwanderten, wo sich der ausgeführte Fries erhalten haben soll, ist unbekannt. Auf Anfrage bestätigt das Dorotheum lediglich, dasssieeinemausländischenKäu- fer zugeschlagen wurden. Man- gels relevanten Österreichbezugs und aufgrund enden wollenden Interesses seitens heimischer Mu- seen hatte das Bundesdenkmal- amt keinen Einwand gegen eine Abwanderung. (kron) MARKTPLATZ SAISONFINALE IM KINSKY Mit der 114. Auktion (29./30. 11.) zelebrierte „im Kinsky“ sein Sai- sonfinale mit neuen Auktionsre- korden: etwa für Josef Floch (Mutter mit Kind, 1927/28, 277.200 Euro inkl. Aufgeld) oder für Sebastian Isepp, dessen vor- mals in der Sammlung Gertrude Zuckerkandl-Stekels beheimatete Winterlandschaft bis zu 195.300 Euro gefiel. Den Höchstwert beim Jugendstil notierte man für eine Aufsatz- und Vasen-Trilogie von Josef Hoffmann bei 176.400, bei zeitgenössischer Kunst für Maria Lassnigs Herbstbild sowie ihr Aus dem Rahmen drücken aus der Sammlung Ronte mit je 378.000 Euro. Die Besitzerwech- sel summierten sich auf 7,98 Millionen Euro, die noch zu ver- handelnden Zuschläge unter Vorbehalt auf weitere 1,48 Mil- lionen Euro. (kron) REKORD ZUM JUBILÄUM In Berlin jährte sich die Grün- dung des Auktionshauses Villa Grisebach zum 30. Mal. Die zu- gehörige Jubiläumsauktion (30. 11.–3. 12.) spielte mit 34 Millionen Euro den höchsten Umsatz in der Geschichte des Unternehmens und seit 1945 in Deutschland ein. Dazu trug die Sektion „Ausgewählte Werke“ 21,6 Millionen Euro bei: Lyonel Feiningers Gelbe Gasse von 1932 wanderte für 3,52 Millionen nun in die Schweiz ab, Max Beck- manns Stillleben mit brennender Kerze für 2,95 Millionen in eine US-amerikanische Privat- sammlung. Zwei Gemälde von Lesser Ury wurden zur detaillier- ten Klärung ihrer Provenienz vor der Auktion zurückgezogen. (kron) KUNSTSHOPPEN IM SOUTERRAIN Seit nunmehr acht Jahren schickt der Kunsthandel Giese & Schweiger seine Klientel einmal jährlich in den Keller. In der so- genannten Souterraingalerie war- tet dann, so auch aktuell, „Kunst zu kleinen Preisen“ (bis 24. 12.). Die preisliche Bandbreite reicht von 700 Euro für eine auf Holz gemalte Almpartie von Anton Hansch über 1800 für die Misch- technik Spirale von Oswald Oberhuber bis zu einem dekora- tiven Küchenstillleben mit Ra- dieschen von Josef Lauer für 7500 Euro. Zum Stöbern im An- gebot in den Kategorien Bieder- meier, 1850–1900, Klassische Moderne und Kunst nach 1945 empfiehlt sich die Website www.souterraingalerie.com. (kron) Kunstmarkt in Wien eine endgültige Heimat fand: das Badminton Cabinet, an dem ab 1726 nicht weniger als 30 Meister knapp sechs Jahre lang arbeiteten. Ein Triumph italieni- scher Pietra-dura-Kunst, für den sichJohannKräftner am 9.Dezem- ber 2004 gegen vier Konkurrenten durchsetzen musste. Das ersehnte „zum Dritten“ bekam der Chefein- käufer des Fürsten allerdings erst bei umgerechnet 27,2 Millionen Euro zu hören. Nach Wien führte einst auch die Spur der wertvollsten illuminier- ten Handschrift weltweit: Das 252 Seiten umfassende Stundenbuch aus der Sammlung des Wiener Zweiges der Familie Rothschild war, wie alle anderen Kunstwerke dieser Provenienz, aus Bundes- museumsbeständen 1999 von der Republik Österreich an die Erben restituiertworden.DieAuktionim Juli des gleichen Jahres spiel- te umgerechnet 1,2 Milliarden Schilling ein. Den höchsten Zu- schlag hatte Christie’s bei 180,4 Millionen Schilling bzw. etwa 13 Millionen Dollar für die Hand- schrift erteilt. Im Jänner 2014 ge- langte sie neuerlich zur Versteige- rung und erzielte deren 13,6 Mil- lionen Dollar (rund 10 Mio. Euro). Über die Jahre war Christie’s rückblickendjenesAuktionshaus, das neben Sotheby’s am meisten von Restitutionen profitierte. 2006 spielten die an Maria Alt- mann, Erbin nach Bloch-Bauer, restituiertenKlimt-Gemälde192,7 Millionen Dollar ein, die über einen Private Sale an Ronald Lau- der vermittelte Goldene Adele wei- tere 135 Millionen. Sein Auktionsdebüt bei Chris- tie’s hatte Gustav Klimt übrigens im November 1971 mit dem 1904 geschaffenen ganzfigurigen Port- rät Hermine Gallias gegeben. Es wechselte für 21.000 Pfund in den englischen Handel und von dort 1976 in die National Gallery (Lon- don). Die erste Schiele-Arbeit hatte Christie’s hingegen im Dezem- ber 1974 offeriert: Die Kranker Russe bezeichnete Gouache von 1915 ersteigerte Rudolf Leopold (1925–2010). Die 8925 Pfund hat- te er bar bezahlt und das Blatt gleich nach der Auktion in Emp- fang genommen. Wie bis weit in die 1990er-Jahre üblich, war die Herkunft der Arbeit im Auktions- katalog nicht ausgewiesen. Sie musste Jahrzehnte später im Zuge der systematischen Erforschung des Bestandes im Leopold-Mu- seum erst rekonstruiert werden. Auf Basis des Ende 2014 vorgeleg- ten Dossiers attestierte die Kom- mission dem Kranken Russen im März 2015 schließlich eine weiße Weste. P all Mall, die in der City of Westminster von der St. James’s Street über den Waterloo Place zum Hay- market führende Straße, war einst das Zentrum der Londoner Kunst- szene. Die National Gallery hatte dort ebenso ihren Sitz wie die Ro- yal Academy und es sollten sich bis in das frühe 20. Jhd. zahlrei- che Gentlemen’s Clubs ansiedeln. Anno 1766 ließ sich hier James Christie nieder und stand am 5. Dezember erstmals an seinem von Thomas Chippendale gefer- tigten Rostrum, wie das Pult in der Auktionsbranche genannt wird. Zur Verteilung gelangte der kom- plette Hausrat eines Adeligen. Das erste Lot war ein zwölfteiliges Frühstücksservice, das ein gewis- ser „Mr. Shepperd“ für 19 Schil- ling ersteigerte. Die Versteigerung dauerte fünf Tage und spielte schließlich 174 Pfund und 16 Schilling, nach heutigem Wert also etwa 21.700 Pfund ein. Soweit zur Geburtsstunde des mittlerweile zu einem globalen Giganten gewachsenen Auktions- hauses Christie’s, das dieser Tage jenes 250-jährige Jubiläum be- geht, das man seit Monaten zeleb- riert: mit kuratierten Auktionen oder auch mit einer Ausstellung, die britische Kunst über eine Zeit- spanne von vier Jahrhunderten dokumentierte. Im Oktober er- schien bei Phaidon (250 Years of Culture, Taste and Collectin“) die in knapp 500 Seiten verpackte Er- folgsstory, aufgezäumt an 250 Schlüsselobjekten, die im Laufe der Dezennien verkauft wurden. Den Raben, der 1870 stattliche 300.000 Kronen erzielte und sogar in einer österreichischen Zeitung Erwähnung fand, sucht man aller- dings vergeblich. Er hatte dem einen Monat zuvor verstorbenen Charles Dickens gehört, der sei- nen über alles geliebten Gefährten nach dessen Tod hatte ausstopfen lassen. Als Dickens-Enthusiast und siegreicher Bieter war der da- malige Herzog von Westminster entlarvt worden. Objekte mit Österreichbezug finden sich in der Christie’s-Chro- nik einige. Etwa auch das teuers- te Möbel in der Geschichte des Kunstmarktes, das dank der Kauf- lust des Fürsten von Liechtenstein WerkevonGustavKlimtundEgonSchielesindebensoTeilder250-jährigen ErfolgsgeschichtevonChristie’swiedasteuersteMöbelweltweitodereinausgestopfterRabe. Im Dezember 2004 ersteigerte Johann Kräftner im Namen des Fürsten von Liechtenstein für 27,2 Millio- nen Euro das „Badminton Cabinet“. Bis heute gilt das in Wien beheimatete Möbel als das teuerste weltweit. Foto:Liechtenstein–Theprincelycollections,Vaduz-Vienna Menü à la Christie’s Olga Kronsteiner Eine der neun Werkzeichnungen. Foto:Dorotheum