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Die DDR hat nie existiert, oder?
Propositions didactiques de F. Menot et JF. Dachet
Fotomontage JF Dachet
Einstieg: Die DDR in Daten und Fakten
1) Ein Wechselspiel zum historischen Kontext
- Gruppen A und B erhalten verschiedene Informationen zum Thema DDR.
- Gruppen A und B sollen dann ihre Informationen austauschen.
Teil A für Gruppe A Teil B für Gruppe B
1- Deutschland besiegt. Wann? 2- Deutschland am 8. Mai 1945 besiegt.
Redemittel
Gruppe A Gruppe B
Wann wurde Deutschland besiegt? Deutschland wurde am 8. Mai 1945 besiegt.
Teil A für Gruppe A
1- Deutschland besiegt. Wann?
2- Die Bundesrepublik am 23. Mai 1949 gegründet.
3- Die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Wann?
4- Eine Mauer zwischen Ost- und Westberlin im August 1961 errichtet.
5- Die Berliner Mauer geöffnet. Wann?
6- Deutschland wiedervereinigt. Wann?
7- Das 20. Jubiläum des Mauerfalls am 9. November 2009 gefeiert.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Teil A für Gruppe A Teil B für Gruppe B
1- Deutschland besiegt. Wann? 2- Deutschland am 8. Mai 1945 besiegt.
Redemittel
Gruppe A Gruppe B
Wann wurde Deutschland besiegt? Deutschland wurde am 8. Mai 1945 besiegt.
Teil B für Gruppe B
1- Deutschland am 8. Mai 1945 besiegt.
2- Die Bundesrepublik gegründet. Wann?
3- Die Deutsche Demokratische Republik am 7. Oktober 1949 gegründet.
4- Eine Mauer zwischen Ost- und Westberlin errichtet. Wann?
5- Die Berliner Mauer am 9. November 1989 geöffnet.
6- Deutschland am 3. Oktober 1990 wiedervereinigt.
7- Das 20. Jubiläum des Mauerfalls gefeiert. Wann?
Projektarbeit:
- Identifiziere das historische Ereignis, das dem jeweiligen Bild entspricht.
A- Quelle LOGO, ZDF B- Quelle Wikipedia C- Quelle Wikipedia
D- Quelle Portail de l‘Allemagne E- Quelle Berlin Wikipedia F- Quelle Wikipedia
F- Quelle Wikipedia
- Nimm zu jedem Foto einen mündlichen Kommentar in einer MP3-Datei auf.
- Bereite mit Windows Movie Maker anhand der gegebenen Bilder eine Vorführung vertonter Dias
zum Thema „Geschichte der DDR“ vor.
2) Hörverständnis: „Wie ist für die Ostberliner die Trennung Ost-West zur Realität geworden?“
(Quelle ARTE-TV http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/_E2_80_9EWir-sind-das-
Volk_21_E2_80_9C/2516524,CmC=2591216.html )
Ihr werdet euch einen Audiokommentar eines ehemaligen Ostberliners, Gert Palt, anhören. Er berichtet
über die Bernauerstraße.
1- Im Plenum:
a) Lokalisiert die Bernauerstraße auf einem Stadtplan Ost- und Westberlins.
b) Schaut euch 3 Bilder der Bernauerstraße zu verschiedenen Zeiten an und versucht,
die Bilder chronologisch zu ordnen und zu datieren,
und sie zu beschreiben. Präzisiere anhand der Bilder die damaligen Lebensbedingungen in
Ost und West.
A
farm3.static.flickr.com/2205/2400036357_2f217
B C
2- Bildet zwei Gruppen.
a) Die erste Gruppe hört sich den ersten Teil des Kommentars an (00:00 1:50).
Sie interessiert sich für das Leben in der Bernauerstraße bis zum August 1961.
Sie sammelt folgende Informationen
o über die Adresse von Gert Palt;
o über sein Alter 1961;
o über die praktischen Konsequenzen des Standortes des Hauses,
- um das Haus geographisch zu lokalisieren;
- um die Schule zu besuchen;
- damit Gerts Vater seinen Beruf ausüben konnte;
- um die Grenze zwischen Ost- und Westberlin zu überschreiten.
o über die Gefühle, die Gert bei dieser Situation empfunden hat.
b) Die zweite Gruppe hört sich den zweiten Teil des Kommentars an (1:50 Ende).
(für Fortgeschrittene)
Sie interessiert sich für das Leben in der Bernauerstraße nach August 1961.
Sie sammelt folgende Informationen
o über die Möglichkeit zwischen Ost- und Westberlin hin und her zu gehen;
o über die konkreten Veränderungen des Hauses (Wand, Fenster, Hauseingänge);
o über die damalige Reaktion von Gert darauf;
o über Gerts Personalien damals:
- Alter
- Beruf
- Familienstand
o über die Freundin von Bert, Carola:
- Wohnort
- Studium (Niveau, Studienort)
- Konsequenz der Errichtung der Mauer für das weitere Studium.
o über das Fluchtprojekt:
- Die positiven Umstände:
Wo?
Warum?
Wann?
- Die geplante Weise zu fliehen:
Von wo aus?
Mit wessen Hilfe?
Mit welchem Mittel?
- Den letzten Entschluss und warum.
o über die Situation der Bernauerstraße nach einigen Wochen;
o über den endgültigen Wohnort von Gert und Carola.
c) Jede Gruppe informiert die andere, über was sie erfahren hat.
I- Was ist aus den Symbolen der DDR geworden?
1) Man hat die Symbole zerstört. Was kann das wohl bedeuten?
a) Hörverständnis: „Wo ist die Mauer?“ (Filmszene: Quelle ARTE-TV http://www.arte.tv/de/TV-
Programm/2816758,CmC=2858510.html )
Bildet zwei Gruppen: jede Gruppe wird sich einen Teil einer Reportage über die Berliner Mauer
anschauen, und der anderen mitteilen, was sie erfahren hat.
Gruppe I befasst sich mit dem Anfang der Filmes.
o Sie schaut sich zuerst den ersten Teil an: Es geht um Takahisa Matsuura. (=>
00‘00“ - 00‘50“) Die Bilder „sprechen“, der Ton funktioniert aber nicht.
- Stellt Hypothesen über diesen Mann auf :
Wo kommt er her?
Wie alt ist er ungefähr?
Warum sitzt er in diesem Flugzeug?
Was macht er im Flugzeug?…
- Nehmt einen Kommentar zu den Bildern auf.
- Schaut euch die Filmszene ein zweites Mal an, diesmal mit Ton.
Vergleicht euren Kommentar mit dem des Filmes.
Erklärt, aus welchen Gründen Takahisa Matsura heute nach Berlin
zurückkommt.
o Die Gruppe I schaut sich dann den zweiten Teil an. Es geht um die Berliner Mauer
aus der Luft.(=> 00‘50“ - 01‘14“)
- Sie präzisiert,
welche Berliner Sehenswürdigkeit zu erkennen sind;
wann der Film gedreht wurde.
- Sie erklärt, wie diese Bilder auf sie wirken und benutzt eventuell dazu Adjektive aus
folgender Liste.
belebt – menschenleer – gefährlich – gemütlich – hübsch– beängstigend – lustig –
schrecklich – angenehm – interessant – beeindruckend– enttäuschend
- Sie erklärt mit Hilfe dieser Adjektive Takahisas letzte Worte „damals ein
unüberwindlicher Todesstreifen“ (der Streifen = frz. la bande).
Der Sprecher der Gruppe I informiert Gruppe II über das, was Gruppe I über die Berliner
Mauer erfahren hat.
Gruppe II interessiert sich für das Ende des Filmes und sieht sich die Filmszene mit
Ton an.
- Sie präzisiert,
welche Berliner Sehenswürdigkeit zu erkennen sind;
wann der Film gedreht wurde.
Wer die Menschen im Film sind: Aus welchen Ländern kommen sie her?
Warum? Warum sehen einige von ihnen ein bisschen verwirrt aus?
- Sie erklärt, wie diese Bilder auf sie wirken und benutzt eventuell dazu Adjektive aus
folgender Liste:
belebt – menschenleer – gefährlich – gemütlich – hübsch– beängstigend – lustig –
schrecklich – angenehm – interessant – beeindruckend– enttäuschend
- Sie erklärt mit Hilfe dieser Adjektive die letzten Worte des italienischen Touristen:
„Sie ist weg!“
Der Sprecher der Gruppe II informiert Gruppe I über das, was Gruppe II über die Berliner
Mauer erfahren hat.
b) Wie ist die Zerstörung des Palastes der Republik zu interpretieren?
- Gib jedem Bild die zutreffende Überschrift. (zum Beispiel A=> e)
- Bring die ungeordneten Bilder in die richtige Reihenfolge, um die Chronologie
wiederherzustellen.
- Assoziiere jede Etappe der Chronologie mit dem jeweiligen politischen Regime.
Die Bilder
Bild A => Überschrift e Bild B => Überschrift ... Bild C => Überschrift ...
Quelle zdf.de Quelle wikipedia.de
Quelle brandenblog.de
Bild D => Überschrift ... Bild E => Überschrift ... Bild F => Überschrift ...
Quelle bild.de
Quelle sketchup google
Quelle J F Dachet
Die Überschriften:
a) Simulation für den Neubau des
Stadtschlosses
b) Palast der Republik und
Volkskammer der DDR
c) Stadtschloss der preußischen
Könige
d) Sanierung des Gebäudes e) das ausgebombte Stadtschloss f) Abriss des Palastes
Die richtige Chronologie ist:
1. 2. 3. 4. 5. 6.
Die politischen Regimes:
Welche Bilder passen zu den jeweiligen deutschen politischen Regimes?
II. deutsches Reich Nationalsozialistische
Diktatur
DDR Wiedervereinigtes
Deutschland
Erzähle anhand dieser Chronologie die Geschichte des Gebäudes.
Wie interpretierst du diese Chronologie?
c) Was kann wohl die Umbenennung der Straßen bedeuten?
Lies folgenden Artikel aus dem Archiv der „Berliner Zeitung“.
Berliner Zeitung, Archiv » 1995 » 22. Juli
Clara-Zetkin-Straße wird umbenannt
Verkehrssenator greift durch / Bezirke protestieren gegen Springer-Straße
Vom 1. November dieses Jahres an heißt die Clara-Zetkin-Straße wieder Dorotheenstraße.
Verkehrssenator Herwig Haase (CDU) hat das Verfahren an sich gezogen, weil der Bezirk Mitte untätig
blieb.
Damit ist auch die Initiative der SPD gescheitert, nur einen Teil der Clara-Zetkin-Straße umzubenennen.
Am vergangenen Donnerstag hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Böger sich noch einmal dafür
eingesetzt. Vergeblich. Senator Haase beendete die Debatte und ordnete die Umbenennung an.
Neue Straßennamen gelten ab Anfang November auch in anderen Bezirken: Die Hans-Beimler-Straße
(Mitte/Prenzlauer Berg) heißt künftig nach dem letzten preußischen Ministerpräsidenten Otto-Braun-
Straße. Die Artur-Becker-Straße (Prenzlauer Berg) wird zur Kniprodestraße. Heinrich von Kniprode
(1300 bis 1382) war Großmeister des deutschen Ordens und für die Kolonialisierung der früheren
deutschen Ostgebiete und Polens mitverantwortlich. Die Dimitroffstraße (Prenzlauer Berg) trägt ab
Anfang November den Namen Danziger Straße. "Das gilt, daran ist nichts mehr zu ändern", betonte
Karl Hennig, Referent der Verkehrsverwaltung, am Freitag.
So kam auch der erneute Protest der Bezirke Kreuzberg und Mitte zu spät. Die amtierenden
Bezirksbürgermeister Dankward Brinksmeier (SPD) aus Mitte und Erika Romberg (Grüne) aus
Kreuzberg lehnten am Freitag in einer öffentlichen Erklärung die Umbenennung des nördlichen Teils
der Lindenstraße nochmals ab. "Die Lindenstraße trägt ihren Namen bereits seit 1723", so die
Bezirksvertreter. "Beide Bezirke sehen keine Gründe, dies zu ändern."
Verkehrssenator Haase jedoch hält sich an den Beschluß des Berliner Abgeordnetenhauses und hat auch
diese Namensänderung angeordnet. "Die Bezirke sahen sich außerstande, die Umbenennung selbst
vorzunehmen", heißt es diplomatisch in der Verkehrsverwaltung. Ab Anfang November trägt der
nördliche Abschnitt der Lindenstraße dann den Namen "Axel-Springer-Straße".
1. Liste die Straßen auf, die umbenannt worden sind oder werden sollen.
2. Ergänze folgendes Raster:
Der neue Name der Straße
in der aktuellen BRD
Der ehemalige Name zur
Zeit der DDR
Die Reaktionen darauf
Clara-Zetkin-Straße
Hans-Beimler-Straße
3. Versuche jetzt die symbolische Bedeutung dieser Umbenennung zu interpretieren.
- Bildet 3 Gruppen.
• Die Gruppe 1 befasst sich mit der Clara-Zetkin-Straße;
• Die Gruppe 2 interessiert sich für die Dimitroffstraße;
• Die Gruppe 3 kümmert sich um die Lindenstraße.
- Jede Gruppe sammelt im Internet Informationen über
• die Identität jeder historischen Figur;
• ihre Lebenszeit;
• ihre Funktion im Leben;
und sie erklärt, in wie fern die Figur ein Symbol für die DDR oder die aktuelle BRD ist.
- Jede Gruppe nimmt einen Audiokommentar zu der Straße in einer MP3-Datei auf, der
auf dem Blog der Klasse veröffentlicht werden soll.
2) Man gibt der Geschichte eine neue Interpretation. Wie ist das zu verstehen?
a) Wie stehen die Deutschen zum Thema Krieg?
- Einzelarbeit: Finde im Internet Synonyme für „ Gewaltherrschaft“ und „Faschismus“.
- Partnerarbeit: Ihr bereitet zu zweit ein kurzes Referat über dieses Thema vor und ihr
stützt euch dabei auf zwei gegebene Beispiele:
• Ein Wikipedia-Artikel informiert euch über die offizielle Position der DDR. Was ist die
Staatsdoktrin der DDR?
„:Antifaschismus als Staatsdoktrin der DDR“.
[...]Die DDR hat sich selber in die Nachfolge des Kampfes des kommunistischen
Widerstands gegen das NS-Regime gestellt. Deswegen wurde der Antifaschismus zu ihrer
Staatsdoktrin. Er diente zur Abgrenzung vom Nationalsozialismus und der Bundesrepublik
Deutschland und sollte die Existenz der DDR, das Machtmonopol der kommunistischen
Partei ebenso wie die Berliner Mauer („Antifaschistischer Schutzwall“) rechtfertigen. [...]
(nach wikipedia.de)
• Eine Künstlerin, Käthe Kollwitz (1867-1945), drückt durch eine Skulptur ihre Gefühle
aus. Sie hatte selber einen Sohn im I. Weltkrieg verloren.
Später wurde eine Kopie dieser Skulptur in einem Berliner Mahnmal ausgestellt.
Was „sagt“ uns Käthe Kollwitz durch diese Skulptur?
„Mutter mit totem Kind, Pieta“(1928), Käthe Kollwitz
Quelle JF Dachet
b) Mach folgendes Spiel, um zu testen, ob du die verschiedenen Interpretationen der
„Geschichte“ verstanden hast.
Die „Neue Wache“ in Berlin
A
Foto F. Menot
C
„Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“
Skulptur von Käthe Kollwitz:
„Mutter mit dem toten Sohn, Pieta“
Foto JF Dachet
B
Foto F. Menot D
„Den Opfern des Faschismus und Militarismus“
Foto JF Dachet
Ihr nehmt anlässlich des 20. Jubiläums des Mauerfalls an einem historischen Spiel teil.
Hier habt ihr vier Fotos der Berliner „Neue Wache“ (von außen und von innen).Ihr sollt für jedes
Foto
• erraten, ob es zur Zeit der DDR oder nach der Wiedervereinigung aufgenommen wurde;
• euch auf Details stützen, um eure Hypothese zu begründen;
• die Ideologie interpretieren, die dahinter steckt.
II- Was bleibt heute aus der DDR?
1) Die DDR ist zum Thema für Museen geworden. Wozu?
Bildet 2 Gruppen.
- Die Gruppe 1 geht auf die Webseite des Berliner DDR-Museums .
- Die Gruppe 2 geht auf Webseite des Dresdner DDR-Museums.
Gruppe 1: http://www.ddr-museum.de
Schaut ihr die Diashow an, die auf der Startseite zu sehen ist (20 Bilder, etwa 2 Minuten).
Wie viele Bilder passen zu den jeweiligen Themen?
Geschichte wohnen der Trabant Schule Freizeit ???
(1) (3) (3) (2) (5) (4)
Welche Aspekte des Lebens in der DDR werden im Berliner DDR-Museum besonders gut
dokumentiert? Welche andere vermisst ihr vielleicht?
Die Gruppe hält dann ein kurzes Referat über das Thema: Welches Bild der DDR wird in diesem
Museum verbreitet?
***********************************************************************************************
Gruppe 2: http://www.ddr-museum-dresden.de/cod/php/ddr-museum.php
Klickt auf „AUSTELLUNGEN“, und schaut euch auf den 4 Etagen des virtuellen Museum-
Rundgangs um. Welche Aspekte des Lebens in der DDR werden gezeigt? Welche andere vermisst
ihr vielleicht?
Die Gruppe hält dann ein kurzes Referat über das Thema: Welches Bild der DDR wird in diesem
Museum verbreitet?
2) Das kulturelle Erbe der DDR hat trotzallem überlebt. Woran merkt man das?
Stellt einen Audioführer zusammen, die auf die Spuren der DDR in Berlin führt.
a) Teilt euch die Arbeit:
Die Gruppe 1 kümmert sich um folgende Orte
bzw. Gebäude:
Die Gruppe 2 befasst sich mit folgenden
Theater und Figuren, die mit einem bestimmten
Ort verbunden sind:
Die Karl-Marx-Allee, Quelle Wikipedia Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Quelle Wikipedia
Das Ernst-Thälmann-Denkmal mit Lenins Standbild,
Quelle Wikipedia
Das Berliner Ensemble und Brechts Denkmal, Quelle Wikipedia
Der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm Das Deutsche Theater, Quelle Wikipedia
b) Stellt eine Recherche im Internet an,
- um Straßen bzw. Gebäude auf einem aktuellen Berliner Stadtplan zu lokalisieren.
Nummeriert jeden Ort auf dem Stadtplan.
- um zu sagen,
in wie fern jeder Ort (oder Person) für die DDR typisch war,
warum man diese Spuren wohl nicht beseitigt hat.
c) Nehmt für jeden Ort einen Audiokommentar in Form einer nummerierten MP3-Datei auf (gleiche
Reihenfolge wie auf dem Plan).
III- Endproduktion:
Ihr sollt an der Konzeption von 4 Plakaten zum Thema „Die DDR hat nie existiert, oder?“ mitwirken.
- Jede Gruppe übernimmt ein Plakat.
• Sie denkt über den Inhalt des Plakates nach (die Auswahl der Bilder, der Schlagwörter ...).
• Sie sucht Argumente, um jede Auswahl zu rechtfertigen.
- Jede Gruppe präsentiert ihr Plakat.
- Die Klasse reagiert darauf und macht eventuell Verbesserungsvorschläge.

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Ddr hat nie_existiert

  • 1. Die DDR hat nie existiert, oder? Propositions didactiques de F. Menot et JF. Dachet Fotomontage JF Dachet Einstieg: Die DDR in Daten und Fakten 1) Ein Wechselspiel zum historischen Kontext - Gruppen A und B erhalten verschiedene Informationen zum Thema DDR. - Gruppen A und B sollen dann ihre Informationen austauschen. Teil A für Gruppe A Teil B für Gruppe B 1- Deutschland besiegt. Wann? 2- Deutschland am 8. Mai 1945 besiegt. Redemittel Gruppe A Gruppe B Wann wurde Deutschland besiegt? Deutschland wurde am 8. Mai 1945 besiegt. Teil A für Gruppe A 1- Deutschland besiegt. Wann? 2- Die Bundesrepublik am 23. Mai 1949 gegründet. 3- Die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Wann? 4- Eine Mauer zwischen Ost- und Westberlin im August 1961 errichtet. 5- Die Berliner Mauer geöffnet. Wann? 6- Deutschland wiedervereinigt. Wann? 7- Das 20. Jubiläum des Mauerfalls am 9. November 2009 gefeiert. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Teil A für Gruppe A Teil B für Gruppe B 1- Deutschland besiegt. Wann? 2- Deutschland am 8. Mai 1945 besiegt. Redemittel Gruppe A Gruppe B Wann wurde Deutschland besiegt? Deutschland wurde am 8. Mai 1945 besiegt. Teil B für Gruppe B 1- Deutschland am 8. Mai 1945 besiegt. 2- Die Bundesrepublik gegründet. Wann? 3- Die Deutsche Demokratische Republik am 7. Oktober 1949 gegründet. 4- Eine Mauer zwischen Ost- und Westberlin errichtet. Wann? 5- Die Berliner Mauer am 9. November 1989 geöffnet. 6- Deutschland am 3. Oktober 1990 wiedervereinigt. 7- Das 20. Jubiläum des Mauerfalls gefeiert. Wann?
  • 2. Projektarbeit: - Identifiziere das historische Ereignis, das dem jeweiligen Bild entspricht. A- Quelle LOGO, ZDF B- Quelle Wikipedia C- Quelle Wikipedia D- Quelle Portail de l‘Allemagne E- Quelle Berlin Wikipedia F- Quelle Wikipedia F- Quelle Wikipedia - Nimm zu jedem Foto einen mündlichen Kommentar in einer MP3-Datei auf. - Bereite mit Windows Movie Maker anhand der gegebenen Bilder eine Vorführung vertonter Dias zum Thema „Geschichte der DDR“ vor.
  • 3. 2) Hörverständnis: „Wie ist für die Ostberliner die Trennung Ost-West zur Realität geworden?“ (Quelle ARTE-TV http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/_E2_80_9EWir-sind-das- Volk_21_E2_80_9C/2516524,CmC=2591216.html ) Ihr werdet euch einen Audiokommentar eines ehemaligen Ostberliners, Gert Palt, anhören. Er berichtet über die Bernauerstraße. 1- Im Plenum: a) Lokalisiert die Bernauerstraße auf einem Stadtplan Ost- und Westberlins. b) Schaut euch 3 Bilder der Bernauerstraße zu verschiedenen Zeiten an und versucht, die Bilder chronologisch zu ordnen und zu datieren, und sie zu beschreiben. Präzisiere anhand der Bilder die damaligen Lebensbedingungen in Ost und West. A farm3.static.flickr.com/2205/2400036357_2f217 B C 2- Bildet zwei Gruppen. a) Die erste Gruppe hört sich den ersten Teil des Kommentars an (00:00 1:50). Sie interessiert sich für das Leben in der Bernauerstraße bis zum August 1961. Sie sammelt folgende Informationen o über die Adresse von Gert Palt; o über sein Alter 1961; o über die praktischen Konsequenzen des Standortes des Hauses, - um das Haus geographisch zu lokalisieren; - um die Schule zu besuchen; - damit Gerts Vater seinen Beruf ausüben konnte; - um die Grenze zwischen Ost- und Westberlin zu überschreiten. o über die Gefühle, die Gert bei dieser Situation empfunden hat. b) Die zweite Gruppe hört sich den zweiten Teil des Kommentars an (1:50 Ende). (für Fortgeschrittene) Sie interessiert sich für das Leben in der Bernauerstraße nach August 1961. Sie sammelt folgende Informationen o über die Möglichkeit zwischen Ost- und Westberlin hin und her zu gehen; o über die konkreten Veränderungen des Hauses (Wand, Fenster, Hauseingänge); o über die damalige Reaktion von Gert darauf; o über Gerts Personalien damals: - Alter - Beruf - Familienstand o über die Freundin von Bert, Carola: - Wohnort - Studium (Niveau, Studienort) - Konsequenz der Errichtung der Mauer für das weitere Studium.
  • 4. o über das Fluchtprojekt: - Die positiven Umstände: Wo? Warum? Wann? - Die geplante Weise zu fliehen: Von wo aus? Mit wessen Hilfe? Mit welchem Mittel? - Den letzten Entschluss und warum. o über die Situation der Bernauerstraße nach einigen Wochen; o über den endgültigen Wohnort von Gert und Carola. c) Jede Gruppe informiert die andere, über was sie erfahren hat.
  • 5. I- Was ist aus den Symbolen der DDR geworden? 1) Man hat die Symbole zerstört. Was kann das wohl bedeuten? a) Hörverständnis: „Wo ist die Mauer?“ (Filmszene: Quelle ARTE-TV http://www.arte.tv/de/TV- Programm/2816758,CmC=2858510.html ) Bildet zwei Gruppen: jede Gruppe wird sich einen Teil einer Reportage über die Berliner Mauer anschauen, und der anderen mitteilen, was sie erfahren hat. Gruppe I befasst sich mit dem Anfang der Filmes. o Sie schaut sich zuerst den ersten Teil an: Es geht um Takahisa Matsuura. (=> 00‘00“ - 00‘50“) Die Bilder „sprechen“, der Ton funktioniert aber nicht. - Stellt Hypothesen über diesen Mann auf : Wo kommt er her? Wie alt ist er ungefähr? Warum sitzt er in diesem Flugzeug? Was macht er im Flugzeug?… - Nehmt einen Kommentar zu den Bildern auf. - Schaut euch die Filmszene ein zweites Mal an, diesmal mit Ton. Vergleicht euren Kommentar mit dem des Filmes. Erklärt, aus welchen Gründen Takahisa Matsura heute nach Berlin zurückkommt. o Die Gruppe I schaut sich dann den zweiten Teil an. Es geht um die Berliner Mauer aus der Luft.(=> 00‘50“ - 01‘14“) - Sie präzisiert, welche Berliner Sehenswürdigkeit zu erkennen sind; wann der Film gedreht wurde. - Sie erklärt, wie diese Bilder auf sie wirken und benutzt eventuell dazu Adjektive aus folgender Liste. belebt – menschenleer – gefährlich – gemütlich – hübsch– beängstigend – lustig – schrecklich – angenehm – interessant – beeindruckend– enttäuschend - Sie erklärt mit Hilfe dieser Adjektive Takahisas letzte Worte „damals ein unüberwindlicher Todesstreifen“ (der Streifen = frz. la bande). Der Sprecher der Gruppe I informiert Gruppe II über das, was Gruppe I über die Berliner Mauer erfahren hat. Gruppe II interessiert sich für das Ende des Filmes und sieht sich die Filmszene mit Ton an. - Sie präzisiert, welche Berliner Sehenswürdigkeit zu erkennen sind; wann der Film gedreht wurde. Wer die Menschen im Film sind: Aus welchen Ländern kommen sie her? Warum? Warum sehen einige von ihnen ein bisschen verwirrt aus? - Sie erklärt, wie diese Bilder auf sie wirken und benutzt eventuell dazu Adjektive aus folgender Liste: belebt – menschenleer – gefährlich – gemütlich – hübsch– beängstigend – lustig – schrecklich – angenehm – interessant – beeindruckend– enttäuschend - Sie erklärt mit Hilfe dieser Adjektive die letzten Worte des italienischen Touristen: „Sie ist weg!“ Der Sprecher der Gruppe II informiert Gruppe I über das, was Gruppe II über die Berliner Mauer erfahren hat.
  • 6. b) Wie ist die Zerstörung des Palastes der Republik zu interpretieren? - Gib jedem Bild die zutreffende Überschrift. (zum Beispiel A=> e) - Bring die ungeordneten Bilder in die richtige Reihenfolge, um die Chronologie wiederherzustellen. - Assoziiere jede Etappe der Chronologie mit dem jeweiligen politischen Regime. Die Bilder Bild A => Überschrift e Bild B => Überschrift ... Bild C => Überschrift ... Quelle zdf.de Quelle wikipedia.de Quelle brandenblog.de Bild D => Überschrift ... Bild E => Überschrift ... Bild F => Überschrift ... Quelle bild.de Quelle sketchup google Quelle J F Dachet Die Überschriften: a) Simulation für den Neubau des Stadtschlosses b) Palast der Republik und Volkskammer der DDR c) Stadtschloss der preußischen Könige d) Sanierung des Gebäudes e) das ausgebombte Stadtschloss f) Abriss des Palastes Die richtige Chronologie ist: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Die politischen Regimes: Welche Bilder passen zu den jeweiligen deutschen politischen Regimes? II. deutsches Reich Nationalsozialistische Diktatur DDR Wiedervereinigtes Deutschland Erzähle anhand dieser Chronologie die Geschichte des Gebäudes. Wie interpretierst du diese Chronologie?
  • 7. c) Was kann wohl die Umbenennung der Straßen bedeuten? Lies folgenden Artikel aus dem Archiv der „Berliner Zeitung“. Berliner Zeitung, Archiv » 1995 » 22. Juli Clara-Zetkin-Straße wird umbenannt Verkehrssenator greift durch / Bezirke protestieren gegen Springer-Straße Vom 1. November dieses Jahres an heißt die Clara-Zetkin-Straße wieder Dorotheenstraße. Verkehrssenator Herwig Haase (CDU) hat das Verfahren an sich gezogen, weil der Bezirk Mitte untätig blieb. Damit ist auch die Initiative der SPD gescheitert, nur einen Teil der Clara-Zetkin-Straße umzubenennen. Am vergangenen Donnerstag hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Böger sich noch einmal dafür eingesetzt. Vergeblich. Senator Haase beendete die Debatte und ordnete die Umbenennung an. Neue Straßennamen gelten ab Anfang November auch in anderen Bezirken: Die Hans-Beimler-Straße (Mitte/Prenzlauer Berg) heißt künftig nach dem letzten preußischen Ministerpräsidenten Otto-Braun- Straße. Die Artur-Becker-Straße (Prenzlauer Berg) wird zur Kniprodestraße. Heinrich von Kniprode (1300 bis 1382) war Großmeister des deutschen Ordens und für die Kolonialisierung der früheren deutschen Ostgebiete und Polens mitverantwortlich. Die Dimitroffstraße (Prenzlauer Berg) trägt ab Anfang November den Namen Danziger Straße. "Das gilt, daran ist nichts mehr zu ändern", betonte Karl Hennig, Referent der Verkehrsverwaltung, am Freitag. So kam auch der erneute Protest der Bezirke Kreuzberg und Mitte zu spät. Die amtierenden Bezirksbürgermeister Dankward Brinksmeier (SPD) aus Mitte und Erika Romberg (Grüne) aus Kreuzberg lehnten am Freitag in einer öffentlichen Erklärung die Umbenennung des nördlichen Teils der Lindenstraße nochmals ab. "Die Lindenstraße trägt ihren Namen bereits seit 1723", so die Bezirksvertreter. "Beide Bezirke sehen keine Gründe, dies zu ändern." Verkehrssenator Haase jedoch hält sich an den Beschluß des Berliner Abgeordnetenhauses und hat auch diese Namensänderung angeordnet. "Die Bezirke sahen sich außerstande, die Umbenennung selbst vorzunehmen", heißt es diplomatisch in der Verkehrsverwaltung. Ab Anfang November trägt der nördliche Abschnitt der Lindenstraße dann den Namen "Axel-Springer-Straße". 1. Liste die Straßen auf, die umbenannt worden sind oder werden sollen. 2. Ergänze folgendes Raster: Der neue Name der Straße in der aktuellen BRD Der ehemalige Name zur Zeit der DDR Die Reaktionen darauf Clara-Zetkin-Straße Hans-Beimler-Straße 3. Versuche jetzt die symbolische Bedeutung dieser Umbenennung zu interpretieren. - Bildet 3 Gruppen. • Die Gruppe 1 befasst sich mit der Clara-Zetkin-Straße; • Die Gruppe 2 interessiert sich für die Dimitroffstraße; • Die Gruppe 3 kümmert sich um die Lindenstraße. - Jede Gruppe sammelt im Internet Informationen über • die Identität jeder historischen Figur; • ihre Lebenszeit; • ihre Funktion im Leben; und sie erklärt, in wie fern die Figur ein Symbol für die DDR oder die aktuelle BRD ist. - Jede Gruppe nimmt einen Audiokommentar zu der Straße in einer MP3-Datei auf, der auf dem Blog der Klasse veröffentlicht werden soll.
  • 8. 2) Man gibt der Geschichte eine neue Interpretation. Wie ist das zu verstehen? a) Wie stehen die Deutschen zum Thema Krieg? - Einzelarbeit: Finde im Internet Synonyme für „ Gewaltherrschaft“ und „Faschismus“. - Partnerarbeit: Ihr bereitet zu zweit ein kurzes Referat über dieses Thema vor und ihr stützt euch dabei auf zwei gegebene Beispiele: • Ein Wikipedia-Artikel informiert euch über die offizielle Position der DDR. Was ist die Staatsdoktrin der DDR? „:Antifaschismus als Staatsdoktrin der DDR“. [...]Die DDR hat sich selber in die Nachfolge des Kampfes des kommunistischen Widerstands gegen das NS-Regime gestellt. Deswegen wurde der Antifaschismus zu ihrer Staatsdoktrin. Er diente zur Abgrenzung vom Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland und sollte die Existenz der DDR, das Machtmonopol der kommunistischen Partei ebenso wie die Berliner Mauer („Antifaschistischer Schutzwall“) rechtfertigen. [...] (nach wikipedia.de) • Eine Künstlerin, Käthe Kollwitz (1867-1945), drückt durch eine Skulptur ihre Gefühle aus. Sie hatte selber einen Sohn im I. Weltkrieg verloren. Später wurde eine Kopie dieser Skulptur in einem Berliner Mahnmal ausgestellt. Was „sagt“ uns Käthe Kollwitz durch diese Skulptur? „Mutter mit totem Kind, Pieta“(1928), Käthe Kollwitz Quelle JF Dachet
  • 9. b) Mach folgendes Spiel, um zu testen, ob du die verschiedenen Interpretationen der „Geschichte“ verstanden hast. Die „Neue Wache“ in Berlin A Foto F. Menot C „Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“ Skulptur von Käthe Kollwitz: „Mutter mit dem toten Sohn, Pieta“ Foto JF Dachet B Foto F. Menot D „Den Opfern des Faschismus und Militarismus“ Foto JF Dachet Ihr nehmt anlässlich des 20. Jubiläums des Mauerfalls an einem historischen Spiel teil. Hier habt ihr vier Fotos der Berliner „Neue Wache“ (von außen und von innen).Ihr sollt für jedes Foto • erraten, ob es zur Zeit der DDR oder nach der Wiedervereinigung aufgenommen wurde; • euch auf Details stützen, um eure Hypothese zu begründen; • die Ideologie interpretieren, die dahinter steckt.
  • 10. II- Was bleibt heute aus der DDR? 1) Die DDR ist zum Thema für Museen geworden. Wozu? Bildet 2 Gruppen. - Die Gruppe 1 geht auf die Webseite des Berliner DDR-Museums . - Die Gruppe 2 geht auf Webseite des Dresdner DDR-Museums. Gruppe 1: http://www.ddr-museum.de Schaut ihr die Diashow an, die auf der Startseite zu sehen ist (20 Bilder, etwa 2 Minuten). Wie viele Bilder passen zu den jeweiligen Themen? Geschichte wohnen der Trabant Schule Freizeit ??? (1) (3) (3) (2) (5) (4) Welche Aspekte des Lebens in der DDR werden im Berliner DDR-Museum besonders gut dokumentiert? Welche andere vermisst ihr vielleicht? Die Gruppe hält dann ein kurzes Referat über das Thema: Welches Bild der DDR wird in diesem Museum verbreitet? *********************************************************************************************** Gruppe 2: http://www.ddr-museum-dresden.de/cod/php/ddr-museum.php Klickt auf „AUSTELLUNGEN“, und schaut euch auf den 4 Etagen des virtuellen Museum- Rundgangs um. Welche Aspekte des Lebens in der DDR werden gezeigt? Welche andere vermisst ihr vielleicht? Die Gruppe hält dann ein kurzes Referat über das Thema: Welches Bild der DDR wird in diesem Museum verbreitet?
  • 11. 2) Das kulturelle Erbe der DDR hat trotzallem überlebt. Woran merkt man das? Stellt einen Audioführer zusammen, die auf die Spuren der DDR in Berlin führt. a) Teilt euch die Arbeit: Die Gruppe 1 kümmert sich um folgende Orte bzw. Gebäude: Die Gruppe 2 befasst sich mit folgenden Theater und Figuren, die mit einem bestimmten Ort verbunden sind: Die Karl-Marx-Allee, Quelle Wikipedia Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Quelle Wikipedia Das Ernst-Thälmann-Denkmal mit Lenins Standbild, Quelle Wikipedia Das Berliner Ensemble und Brechts Denkmal, Quelle Wikipedia Der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm Das Deutsche Theater, Quelle Wikipedia b) Stellt eine Recherche im Internet an, - um Straßen bzw. Gebäude auf einem aktuellen Berliner Stadtplan zu lokalisieren. Nummeriert jeden Ort auf dem Stadtplan. - um zu sagen, in wie fern jeder Ort (oder Person) für die DDR typisch war, warum man diese Spuren wohl nicht beseitigt hat. c) Nehmt für jeden Ort einen Audiokommentar in Form einer nummerierten MP3-Datei auf (gleiche Reihenfolge wie auf dem Plan).
  • 12. III- Endproduktion: Ihr sollt an der Konzeption von 4 Plakaten zum Thema „Die DDR hat nie existiert, oder?“ mitwirken. - Jede Gruppe übernimmt ein Plakat. • Sie denkt über den Inhalt des Plakates nach (die Auswahl der Bilder, der Schlagwörter ...). • Sie sucht Argumente, um jede Auswahl zu rechtfertigen. - Jede Gruppe präsentiert ihr Plakat. - Die Klasse reagiert darauf und macht eventuell Verbesserungsvorschläge.