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Sie bringen mich auf die Palme 
Karl Kraus sagte: „Das Verbrechen beginnt mit dem falschen Wort“. Wir alle 
kennen Menschen, die es schaffen uns in kurzer Zeit zu ärgern. Oft genügen ein 
Wort, eine Geste und schon sind wir auf der Palme. Herzfrequenz und 
Blutdruck steigen, wir atmen schneller, unsere Stimme wird höher und das 
Gesicht beginnt sich zu röten. Das alles geschieht unbewusst, im Augenblick 
und obwohl wir uns fest vorgenommen hatten, das nächste Mal ruhig zu 
bleiben. So ergeht es uns nicht nur im Umgang mit Menschen, sondern auch 
bei gewissen Arbeiten und Situationen in unserem Leben, die wir innerlich 
ablehnen. Das alles kostet Energie und Nerven und führt zusammen mit dem 
ständig steigenden Leistungsdruck und einer Zeitknappheit zu STRESS. Die 
Folgen sind Unruhe, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, 
Krankheiten, zu viel Alkohol, …… am Ende kann es zum BURN OUT kommen. 
Da hilft auch der gutgemeinte Rat nicht mehr: „Jetzt machen Sie mal 2 Wochen 
Urlaub und Sie werden sehen, dann schaut die Welt gleich anders aus“. 
Wie und wodurch können wir verhindern, dass es erst gar nicht so weit 
kommt? 
Mit der Kommunikation wird unsere Einstellung zum Gesprächspartner 
sichtbar, spürbar. Unsere Wortwahl entscheidet, ob es zu einer Eskalation oder 
Deeskalation kommt. Auch die Satzstellung verrät einiges. Wenn ein Satz mit 
„DU ….“ beginnt und mit einem Ausrufungszeichen (!) endet, enthält er oft 
einen Vorwurf, eine Unterstellung, oder Anklage: „Du hast gesagt, …!, Du hast 
versprochen,…..! “ Das führt beim Gesprächspartner zu Widerspruch, 
Verteidigung und einem Gegenangriff. Oft wird uns erst gar nicht bewusst, wie 
sehr wir auf Konfrontationskurs segeln. Wenn sich unser Gesprächspartner 
dann wehrt, begegnen wir ihm mit der Killerphrase: „Ah, Sie vertragen keine 
Wahrheit!?“ 
Sagte doch ein Teilnehmer meines Kommunikationstrainings in einem 
simulierten Mitarbeitergespräch zu seinem Gegenüber: „Ich hätte nicht 
gedacht, dass gerade Sie die Arbeiten so schnell erledigen können“ Wollte er 
ihn wirklich loben, hätte er zumindest auf „gerade“ verzichten sollen.

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