Softskills fördern den
Projekterfolg
Vortrag auf der OOP 2008
Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de>
Unabhängiger Coach und Berater
Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 2
Themen-Überblick
 Der IT-Krimi: Das gescheiterte Projekt
 Millionen Jahre alte Requirements
 Hardware, Firmware, Businessregeln
 Das Gehirn im Heute
 Anforderungen der Neuzeit
 Fragen und Antworten
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Matthias Bohlen – das Profil
 Unabhängiger Berater
 Architektur, Software-Engineering
 Modellgetriebene Software-Entwicklung, MDA
 Objekt- und Komponententechnologien
 Dienstleistungen:
 Analyse, Design, Architektur
 Project jump start
 Technische Projektleitung
 Therapie für Projekte in der Krise
 Beratung
 Schulung
 Trainings
 Coaching
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Kunden von A bis Z
Ein Krimi
aus dem IT-Alltag
Die normale menschliche Reaktion…
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Es begann ganz harmlos
 Das Projekt wurde neu gegründet...
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Inzwischen…
 Ein Großkonzern aus dem Ausland übernahm
die deutsche Firma
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In Deutschland
 Die Frameworker erlebten die
externen Consultants als Angreifer...
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Wellen auf dem Wasser
 Die Anwendungsentwickler bemerkten, dass
sie die Frameworks nicht rechtzeitig
bekommen würden...
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Der Strudel
 Der deutsche Chef musste dem Konzern
berichten, dass seine Projekte stark in Verzug
geraten waren...
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Sturz und Abzug in der B-Note
 Keiner hat Klartext geredet
 Fehlend: Konfliktfähigkeit und Verantwortung
 Bestehende Werte wurden ignoriert
 Fehlend: Empathie, Kooperation, Respekt
 Gruppengrenzen wurden überbewertet
 Fehlend: Zielorientierung, Teamfähigkeit
 Warum passiert das?
Aus der Wildnis
ins Projekt
Unser Gehirn: In alter Zeit entstanden, heute
eingesetzt
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Requirements für unser Gehirn
 Anforderungen aus der Zeit vor 3-4 Millionen Jahren
 Der Mensch lebte in der
Wildnis
 Umwelt (Wetter,
Pflanzen, Tiere) war
feindlich und
übermächtig
 Gruppen von Menschen
konkurrierten um
dieselben, knappen
Ressourcen
 Gefordert: Einfache
Regeln, mit denen der
Mensch überleben und
sich durchsetzen konnte
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Hardware und Firmware
mehr als 10 Milliarden Neuronen jedes mit 10.000 anderen vernetzt
An sich ein hoch adaptives System!
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Drei Gehirne im selben Kopf
 Reptilisches Gehirn
 ältester Teil
 zuständig für Bewegung,
Jagen, Pflegen,
Revierabsteckung,
Riten, Paarungsdrang,
Gewohnheiten
 Emotionales Mammalia-
Gehirn
 Lachen, Weinen,
Spieltrieb, Sexualität,
Euphorie, Depressionen
 Gedächtnisinhalte
müssen hier hindurch!
 Denkendes Neomammalia-Gehirn
 Jüngster Teil unseres Gehirns
 Logisches Denken, Phantasie, Schöpfergeist, Fähigkeit
zu Schlussfolgerungen und neuen Erkenntnissen,
Langzeitspeicherung von Informationen
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Vereinfachtes Blockschaltbild
Primitive Deutung
Differenzierte Deutung
Sensor
Vergleich,
Bewertung
Vergleich,
Bewertung
Gefühle
Erfahrung
Gedanken
+
-
-
+
Aktor
schnell,
irrational,
teils unbewusst
langsam,
rational,
bewusst
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Businessregeln aus der Vorzeit
 Sehr einfach (für heute: zu einfach)
 Voll ungeprüfter Annahmen
 Beispiele
 Wenn etwas einmal so ist, ist es immer so
 Angehörige anderer Gruppen sind meistens feindlich
 Die Psyche eines anderen ist ebenso simpel wie
meine, deshalb kann ich von seinem Verhalten auf
seine Motive schließen
 Handle zu Deinem eigenen Vorteil
 Der Anführer hat immer Recht
 usw. …
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Wirkung alter Regeln im
Projektalltag
 Die alten Programme laufen immer noch…
 Die vom Fachbereich wissen ja nicht, was sie wollen
 Die Architekten wollen uns alles vorschreiben
 Ich schreibe mein eigenes Persistenzframework, da
weiß ich, was ich habe
 Ich starte mein Projekt mit vielen Entwicklern auf
einmal, das verleiht mir einen hohen Status
 Gartner hat gesagt, SOA sei gut, also machen wir
SOA…
 Hallo Chef und Projektteam! Die Vorzeit ist
vorbei, die alten Programme sind obsolet!
Skills, die heute
gebraucht werden
Programmieren Sie Ihren Kopf neu, dann haben
Sie mehr Erfolg!
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Moderne Requirements
Fähigkeit Warum?
Kooperation weil Projekte so komplex geworden sind,
dass einer allein nicht erfolgreich sein kann
Empathie weil wir die Partner im Projekt verstehen
müssen, damit die Zusammenarbeit klappt
Konfliktfähigkeit weil Konflikte die beste Lösung finden
helfen (sonst bleibt alles beim Alten)
Verantwortung weil Projekte Risiken enthalten
Engagement damit es im Projekt vorwärts geht
Mut um auch in Unklarheit zu entscheiden
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Neue Programme entwickeln
 Bewusstsein bilden
 Das Blockschaltbild verstehen und das Gehirn
besser nutzen lernen
 Erkennen, wenn ein altes Programm sich meldet
 Kommunikation trainieren
 Bewertungsgeschwindigkeit herabsetzen
 Klar sprechen und argumentieren
 Sich in den anderen hineinversetzen
 Feedback geben und nehmen
 Sich selbst aus einem Meter Entfernung betrachten
 Konflikte als Erwachsene in Ruhe besprechen
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Neue Programme entwickeln (2)
 „Projektgeeignetes Verhalten“ lernen
 Mehrere Fäden auf einmal in der Hand halten
 Zustand bei Aufgabenwechsel
korrekt sichern und laden
 Selbstständig und proaktiv handeln
 Ergebnisse festhalten
 Lieber mutig eine Entscheidung mehr treffen (und
einen Fehler mehr begehen) als eine zu wenig
 Das Ziel des Projektes als Wichtigstes ansehen
 Den anderen die Arbeit leicht machen
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Filme, Literatur, Internet...
 Kinofilm „The Matrix“
(wissen Sie, was Realität eigentlich ist?)
 Richard Bach: „Illusions“
(dieses Buch bringt dieselbe Nachricht viel
poetischer rüber)
 U. Vigenschow, B. Schneider:
„Softskills für Softwareentwickler“
(für IT-Leute genau das richtige Buch)
 Byron Katie: „The Work“
(eine sehr einfache und effektive Methode, sich
selbst und die Realität in Einklang zu bringen)
 W. Siefer, C. Weber: „ICH - wie wir uns selbst
erfinden“ (mehr Details über Ich und Gehirn)
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Für Sie persönlich oder Ihre
Company
 Neue Module für Ihr Soft-Skill-Portfolio im Projekt?
Coaching hilft bei deren Entwicklung!
Sprechen Sie mich an!
 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
 FRAGEN heute?
Matthias Bohlen
mbohlen@mbohlen.de
Tel. 0170 / 772 8545

Softskills fördern den Projekterfolg

  • 1.
    Softskills fördern den Projekterfolg Vortragauf der OOP 2008 Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> Unabhängiger Coach und Berater
  • 2.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 2 Themen-Überblick  Der IT-Krimi: Das gescheiterte Projekt  Millionen Jahre alte Requirements  Hardware, Firmware, Businessregeln  Das Gehirn im Heute  Anforderungen der Neuzeit  Fragen und Antworten
  • 3.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 3 Matthias Bohlen – das Profil  Unabhängiger Berater  Architektur, Software-Engineering  Modellgetriebene Software-Entwicklung, MDA  Objekt- und Komponententechnologien  Dienstleistungen:  Analyse, Design, Architektur  Project jump start  Technische Projektleitung  Therapie für Projekte in der Krise  Beratung  Schulung  Trainings  Coaching
  • 4.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 4 Kunden von A bis Z
  • 5.
    Ein Krimi aus demIT-Alltag Die normale menschliche Reaktion…
  • 6.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 6 Es begann ganz harmlos  Das Projekt wurde neu gegründet...
  • 7.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 7 Inzwischen…  Ein Großkonzern aus dem Ausland übernahm die deutsche Firma
  • 8.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 8 In Deutschland  Die Frameworker erlebten die externen Consultants als Angreifer...
  • 9.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 9 Wellen auf dem Wasser  Die Anwendungsentwickler bemerkten, dass sie die Frameworks nicht rechtzeitig bekommen würden...
  • 10.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 10 Der Strudel  Der deutsche Chef musste dem Konzern berichten, dass seine Projekte stark in Verzug geraten waren...
  • 11.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 11 Sturz und Abzug in der B-Note  Keiner hat Klartext geredet  Fehlend: Konfliktfähigkeit und Verantwortung  Bestehende Werte wurden ignoriert  Fehlend: Empathie, Kooperation, Respekt  Gruppengrenzen wurden überbewertet  Fehlend: Zielorientierung, Teamfähigkeit  Warum passiert das?
  • 12.
    Aus der Wildnis insProjekt Unser Gehirn: In alter Zeit entstanden, heute eingesetzt
  • 13.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 13 Requirements für unser Gehirn  Anforderungen aus der Zeit vor 3-4 Millionen Jahren  Der Mensch lebte in der Wildnis  Umwelt (Wetter, Pflanzen, Tiere) war feindlich und übermächtig  Gruppen von Menschen konkurrierten um dieselben, knappen Ressourcen  Gefordert: Einfache Regeln, mit denen der Mensch überleben und sich durchsetzen konnte
  • 14.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 14 Hardware und Firmware mehr als 10 Milliarden Neuronen jedes mit 10.000 anderen vernetzt An sich ein hoch adaptives System!
  • 15.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 15 Drei Gehirne im selben Kopf  Reptilisches Gehirn  ältester Teil  zuständig für Bewegung, Jagen, Pflegen, Revierabsteckung, Riten, Paarungsdrang, Gewohnheiten  Emotionales Mammalia- Gehirn  Lachen, Weinen, Spieltrieb, Sexualität, Euphorie, Depressionen  Gedächtnisinhalte müssen hier hindurch!  Denkendes Neomammalia-Gehirn  Jüngster Teil unseres Gehirns  Logisches Denken, Phantasie, Schöpfergeist, Fähigkeit zu Schlussfolgerungen und neuen Erkenntnissen, Langzeitspeicherung von Informationen
  • 16.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 16 Vereinfachtes Blockschaltbild Primitive Deutung Differenzierte Deutung Sensor Vergleich, Bewertung Vergleich, Bewertung Gefühle Erfahrung Gedanken + - - + Aktor schnell, irrational, teils unbewusst langsam, rational, bewusst
  • 17.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 17 Businessregeln aus der Vorzeit  Sehr einfach (für heute: zu einfach)  Voll ungeprüfter Annahmen  Beispiele  Wenn etwas einmal so ist, ist es immer so  Angehörige anderer Gruppen sind meistens feindlich  Die Psyche eines anderen ist ebenso simpel wie meine, deshalb kann ich von seinem Verhalten auf seine Motive schließen  Handle zu Deinem eigenen Vorteil  Der Anführer hat immer Recht  usw. …
  • 18.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 18 Wirkung alter Regeln im Projektalltag  Die alten Programme laufen immer noch…  Die vom Fachbereich wissen ja nicht, was sie wollen  Die Architekten wollen uns alles vorschreiben  Ich schreibe mein eigenes Persistenzframework, da weiß ich, was ich habe  Ich starte mein Projekt mit vielen Entwicklern auf einmal, das verleiht mir einen hohen Status  Gartner hat gesagt, SOA sei gut, also machen wir SOA…  Hallo Chef und Projektteam! Die Vorzeit ist vorbei, die alten Programme sind obsolet!
  • 19.
    Skills, die heute gebrauchtwerden Programmieren Sie Ihren Kopf neu, dann haben Sie mehr Erfolg!
  • 20.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 20 Moderne Requirements Fähigkeit Warum? Kooperation weil Projekte so komplex geworden sind, dass einer allein nicht erfolgreich sein kann Empathie weil wir die Partner im Projekt verstehen müssen, damit die Zusammenarbeit klappt Konfliktfähigkeit weil Konflikte die beste Lösung finden helfen (sonst bleibt alles beim Alten) Verantwortung weil Projekte Risiken enthalten Engagement damit es im Projekt vorwärts geht Mut um auch in Unklarheit zu entscheiden
  • 21.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 21 Neue Programme entwickeln  Bewusstsein bilden  Das Blockschaltbild verstehen und das Gehirn besser nutzen lernen  Erkennen, wenn ein altes Programm sich meldet  Kommunikation trainieren  Bewertungsgeschwindigkeit herabsetzen  Klar sprechen und argumentieren  Sich in den anderen hineinversetzen  Feedback geben und nehmen  Sich selbst aus einem Meter Entfernung betrachten  Konflikte als Erwachsene in Ruhe besprechen
  • 22.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 22 Neue Programme entwickeln (2)  „Projektgeeignetes Verhalten“ lernen  Mehrere Fäden auf einmal in der Hand halten  Zustand bei Aufgabenwechsel korrekt sichern und laden  Selbstständig und proaktiv handeln  Ergebnisse festhalten  Lieber mutig eine Entscheidung mehr treffen (und einen Fehler mehr begehen) als eine zu wenig  Das Ziel des Projektes als Wichtigstes ansehen  Den anderen die Arbeit leicht machen
  • 23.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 23 Filme, Literatur, Internet...  Kinofilm „The Matrix“ (wissen Sie, was Realität eigentlich ist?)  Richard Bach: „Illusions“ (dieses Buch bringt dieselbe Nachricht viel poetischer rüber)  U. Vigenschow, B. Schneider: „Softskills für Softwareentwickler“ (für IT-Leute genau das richtige Buch)  Byron Katie: „The Work“ (eine sehr einfache und effektive Methode, sich selbst und die Realität in Einklang zu bringen)  W. Siefer, C. Weber: „ICH - wie wir uns selbst erfinden“ (mehr Details über Ich und Gehirn)
  • 24.
    Januar 2008 ©2008Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 24 Für Sie persönlich oder Ihre Company  Neue Module für Ihr Soft-Skill-Portfolio im Projekt? Coaching hilft bei deren Entwicklung! Sprechen Sie mich an!  Danke für Ihre Aufmerksamkeit!  FRAGEN heute? Matthias Bohlen mbohlen@mbohlen.de Tel. 0170 / 772 8545