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Dr. Ulrich Nieß
Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte
Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur
Mittelakquise
Archivtag Rheinland-Saarland
12. Mai 2014
Dr. Ulrich Nieß
Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte
Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur
Mittelakquise
1. Teil:
Ein kurzer Praxisbericht:
Begeisterung vermitteln – Rückschläge verkraften
– Risiken wagen
Archivtag Rheinland-Pfalz-Saarland
12. Mai 2014
Ganzheitlicher Ansatz: Öffentlichkeitsarbeit als Teil des
Gesamtportfolio (vgl. Schrenk 2012 Kölner Archivtag)
1. Qualitativ gute Erledigung der traditionellen
Kernaufgaben eines Stadtarchivs
2. Aktive historische Bildungsarbeit mit
zielgruppenspezifischer Ausdifferenzierung
3. Funktion eines Informationsdienstleisters
4. Gutes Ansehen („Standing“) innerhalb der
Stadtverwaltung
5. Intensive, persönliche Vernetzung innerhalb
der Stadtgesellschaft
6. Begeisterung wecken
Das wahre Geheimnis des Erfolgs ist die Begeisterung
Walter Percy Chrysler
=> Begeisterung wecken, heißt auch, dass ein wichtiges Projekt niemals am Geld
scheitern darf!
Kurzporträt zum Stadtarchivs Mannheim –
Institut für Stadtgeschichte
1. Breite historische Bildungsarbeit und demzufolge eine
breite Öffentlichkeitsarbeit
2. Schwerpunkt Erinnerungsarbeit, daher Mitbetreuer KZ-
Gedenkstätte Sandhofen
3. Personell aktuell das größte Kommunalarchiv in Baden-
Württemberg
4. Zwischenarchivservice, Bauakteneinsicht, Schriftgut-
bzw. Dokumentenverwaltung als archivische
Aufgabenfelder
5. Einsparungsvorgaben mittels Haushaltsstrukturpro-
gramme wurden durch Steigerung der Einnahmenseite
erfüllt
6. Erstes Digitalisierungszentrum eines Kommunal-archivs
in Deutschland (Betrieb gewerblicher Art bzw. GmbH in
Vorb.)
Wir wollen ein unverzichtbarer Teil der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft sein.
=> Externe Mittelakquise ist ein Indikator, wie gut uns dies gelingt.
In den letzten 10 Jahren konnten mehr als 1 Mio. Euro an Zusatzmitteln akquiriert.
Zur Bildungsarbeit: Die STADTPUNKTE in Mannheim
(Begeisterung wecken)
=> Hohe Akzeptanz des Projekts in der Stadtgesellschaft, Begeisterung spürbar.
Über 70 % der Herstellungskosten für die Glastafeln wurde über Sponsoring (mehr als
150.000 Euro) finanziert
Das junge Archiv – Öffentlichkeitsarbeit fängt bei den Kids an
(Begeisterung wecken)
Zur Bildungsarbeit: Publikationen oder das Werben um Sponsoren
(Rückschläge verkraften)
- 2012 erschienen das großartige Werk für die
Region aus der Feder von Ferdinand Werner
- Veröffentlicht in der Reihe unseres zweiten
Fördervereins, des Mannheimer Architektur- und
Bauarchivs
- Stadtarchiv Worms und sein agiler Altertums-
verein waren großzügige Kofinanzierer
- Die eigene Spendenakquise war indes sehr
mühsam, weil Spenden weder von Stiftungen
gewerkschaftlicher Seite noch von dem größten
DAX-Unternehmen der Region, das die meisten
Arbeitersiedlungen und -häuser einst bauen ließ,
kamen.
=> Nicht immer glückt alles auf Anhieb!
Eine Arisierungsstudie als Stolperstein für die Stadtgesellschaft
(Risiken wagen)
Intensives, dreijähriges Forschungsprojekt an
der Universität Mannheim mit dem Projektleiter
Prof. Dr. Johannes Paulmann (links) und der
Bearbeiterin Dr. Christiane Fritsche, angeregt,
betreut und 2013 herausgegeben vom
Stadtarchiv Mannheim-ISG.
=> Ein wesentlicher Anteil an dem Forschungsprojekt über Sponsoring (über
130.000 Euro) finanziert.
Ein beklemmendes Teilergebnis der Studie war die Fülle an
Arisierungen ab 1933, darunter von 1268 Grundstücke
Über 12 % der Grundstücke gingen in städtisches Eigentum
über. Die Stadt war damit der größte Ariseur
Dr. Ulrich Nieß
Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte
Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur
Mittelakquise
2. Teil:
Formen der Öffentlichkeitsarbeit:
Viele Angebote machen – Vor Ort präsent sein –
Neue Medien nutzen
Archivtag Rheinland-Saarland
12. Mai 2014
Viele Angebote machen - Alles in einer Hand und auf einen
Blick: Veranstaltungsprogramm und Homepage
Vor Ort präsent sein: Beteiligung an städtischen Großevents
wie Neujahrsempfang (6.1.) oder am Stadtfest (Ende Mai)
Vor Ort präsent sein:
Der Klassiker: Die historische Hafenrundfahrt
Das Archiv öffnen: Archivfest bzw. „Tag der Stadtgeschichte“,
alternierend alle zwei Jahre im März
Präsenz zeigen: Wachsende Bedeutung sozialer Netzwerke
nutzen oder cross medial agieren
Dr. Ulrich Nieß
Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte
Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur
Mittelakquise
3. Teil:
Der zentrale Mitspieler:
Die Fördervereine
Archivtag Rheinland-Saarland
12. Mai 2014
Das Mannheimer Architektur- und Bauarchiv (1989 gegründet)
- Herausgeber der sechsbändigen Reihe „Mannheim und
seine Bauten“
- Stadtbauschreiber als Chronist des städtischen
Baugeschehens
- Spendeten 1993 den ersten PC für das Stadtarchiv und
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- Alle zwei Jahre werden Förderer mit dem „Mannheimer
Stein“, so 2014 Dr. Georg Müller (MVV)
Die ISG-Freunde (1997 gegründet)
- Herausgeber zahlreicher Publikationen des Stadtarchivs
- Viele Ehrenamtliche engagieren sich als Vereinsmitglieder
bei Erschließungsarbeiten im Stadtarchiv
- Die ISG-Freunde verhalfen mit dem MAB dem
Digitalisierungszentrum zu einer Vielzahl an Scannern
- Alle zwei Jahre werden Förderer mit dem „Mannheimer
Pfennig“ ausgezeichnet, so 2013 Hans Freiländer
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Der Förderverein: Die ISG-Freunde – Beispiel Verkaufserlös 2011:
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Der Förderverein: Die ISG-Freunde – Beispiel Patenschaftsaktion:
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Unser ehrgeiziges Ziel für 2014: Unter 4 Stunden!
Dr. Ulrich Nieß
Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Archivtag Rheinland-Pfalz-Saarland
12. Mai 2014

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Archivische öffentlichkeitsarbeit zur mittelakquise präsentation nieß at rlp s 2014

  • 1. Dr. Ulrich Nieß Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur Mittelakquise Archivtag Rheinland-Saarland 12. Mai 2014
  • 2. Dr. Ulrich Nieß Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur Mittelakquise 1. Teil: Ein kurzer Praxisbericht: Begeisterung vermitteln – Rückschläge verkraften – Risiken wagen Archivtag Rheinland-Pfalz-Saarland 12. Mai 2014
  • 3. Ganzheitlicher Ansatz: Öffentlichkeitsarbeit als Teil des Gesamtportfolio (vgl. Schrenk 2012 Kölner Archivtag) 1. Qualitativ gute Erledigung der traditionellen Kernaufgaben eines Stadtarchivs 2. Aktive historische Bildungsarbeit mit zielgruppenspezifischer Ausdifferenzierung 3. Funktion eines Informationsdienstleisters 4. Gutes Ansehen („Standing“) innerhalb der Stadtverwaltung 5. Intensive, persönliche Vernetzung innerhalb der Stadtgesellschaft 6. Begeisterung wecken Das wahre Geheimnis des Erfolgs ist die Begeisterung Walter Percy Chrysler => Begeisterung wecken, heißt auch, dass ein wichtiges Projekt niemals am Geld scheitern darf!
  • 4. Kurzporträt zum Stadtarchivs Mannheim – Institut für Stadtgeschichte 1. Breite historische Bildungsarbeit und demzufolge eine breite Öffentlichkeitsarbeit 2. Schwerpunkt Erinnerungsarbeit, daher Mitbetreuer KZ- Gedenkstätte Sandhofen 3. Personell aktuell das größte Kommunalarchiv in Baden- Württemberg 4. Zwischenarchivservice, Bauakteneinsicht, Schriftgut- bzw. Dokumentenverwaltung als archivische Aufgabenfelder 5. Einsparungsvorgaben mittels Haushaltsstrukturpro- gramme wurden durch Steigerung der Einnahmenseite erfüllt 6. Erstes Digitalisierungszentrum eines Kommunal-archivs in Deutschland (Betrieb gewerblicher Art bzw. GmbH in Vorb.) Wir wollen ein unverzichtbarer Teil der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft sein. => Externe Mittelakquise ist ein Indikator, wie gut uns dies gelingt. In den letzten 10 Jahren konnten mehr als 1 Mio. Euro an Zusatzmitteln akquiriert.
  • 5. Zur Bildungsarbeit: Die STADTPUNKTE in Mannheim (Begeisterung wecken) => Hohe Akzeptanz des Projekts in der Stadtgesellschaft, Begeisterung spürbar. Über 70 % der Herstellungskosten für die Glastafeln wurde über Sponsoring (mehr als 150.000 Euro) finanziert
  • 6. Das junge Archiv – Öffentlichkeitsarbeit fängt bei den Kids an (Begeisterung wecken)
  • 7. Zur Bildungsarbeit: Publikationen oder das Werben um Sponsoren (Rückschläge verkraften) - 2012 erschienen das großartige Werk für die Region aus der Feder von Ferdinand Werner - Veröffentlicht in der Reihe unseres zweiten Fördervereins, des Mannheimer Architektur- und Bauarchivs - Stadtarchiv Worms und sein agiler Altertums- verein waren großzügige Kofinanzierer - Die eigene Spendenakquise war indes sehr mühsam, weil Spenden weder von Stiftungen gewerkschaftlicher Seite noch von dem größten DAX-Unternehmen der Region, das die meisten Arbeitersiedlungen und -häuser einst bauen ließ, kamen. => Nicht immer glückt alles auf Anhieb!
  • 8. Eine Arisierungsstudie als Stolperstein für die Stadtgesellschaft (Risiken wagen) Intensives, dreijähriges Forschungsprojekt an der Universität Mannheim mit dem Projektleiter Prof. Dr. Johannes Paulmann (links) und der Bearbeiterin Dr. Christiane Fritsche, angeregt, betreut und 2013 herausgegeben vom Stadtarchiv Mannheim-ISG. => Ein wesentlicher Anteil an dem Forschungsprojekt über Sponsoring (über 130.000 Euro) finanziert.
  • 9. Ein beklemmendes Teilergebnis der Studie war die Fülle an Arisierungen ab 1933, darunter von 1268 Grundstücke Über 12 % der Grundstücke gingen in städtisches Eigentum über. Die Stadt war damit der größte Ariseur
  • 10. Dr. Ulrich Nieß Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur Mittelakquise 2. Teil: Formen der Öffentlichkeitsarbeit: Viele Angebote machen – Vor Ort präsent sein – Neue Medien nutzen Archivtag Rheinland-Saarland 12. Mai 2014
  • 11. Viele Angebote machen - Alles in einer Hand und auf einen Blick: Veranstaltungsprogramm und Homepage
  • 12. Vor Ort präsent sein: Beteiligung an städtischen Großevents wie Neujahrsempfang (6.1.) oder am Stadtfest (Ende Mai)
  • 13. Vor Ort präsent sein: Der Klassiker: Die historische Hafenrundfahrt
  • 14. Das Archiv öffnen: Archivfest bzw. „Tag der Stadtgeschichte“, alternierend alle zwei Jahre im März
  • 15. Präsenz zeigen: Wachsende Bedeutung sozialer Netzwerke nutzen oder cross medial agieren
  • 16. Dr. Ulrich Nieß Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Archivische Öffentlichkeitsarbeit zur Mittelakquise 3. Teil: Der zentrale Mitspieler: Die Fördervereine Archivtag Rheinland-Saarland 12. Mai 2014
  • 17. Das Mannheimer Architektur- und Bauarchiv (1989 gegründet) - Herausgeber der sechsbändigen Reihe „Mannheim und seine Bauten“ - Stadtbauschreiber als Chronist des städtischen Baugeschehens - Spendeten 1993 den ersten PC für das Stadtarchiv und 2006 den ersten Großscanner - Alle zwei Jahre werden Förderer mit dem „Mannheimer Stein“, so 2014 Dr. Georg Müller (MVV)
  • 18. Die ISG-Freunde (1997 gegründet) - Herausgeber zahlreicher Publikationen des Stadtarchivs - Viele Ehrenamtliche engagieren sich als Vereinsmitglieder bei Erschließungsarbeiten im Stadtarchiv - Die ISG-Freunde verhalfen mit dem MAB dem Digitalisierungszentrum zu einer Vielzahl an Scannern - Alle zwei Jahre werden Förderer mit dem „Mannheimer Pfennig“ ausgezeichnet, so 2013 Hans Freiländer
  • 19. Im Wachstum: Die ISG-Freunde – Mitgliederzahlen
  • 20. Der Förderverein: Die ISG-Freunde – Beispiel Verkaufserlös 2011: Der Kassenschlager im Automobiljahr 2011 – Gewinn 28.000 Euro
  • 21. Der Förderverein: Die ISG-Freunde – Beispiel Verkaufserlös 2011: Zuschuss für die neue Archivbibliothek über 25.000 Euro
  • 22. Der Förderverein: Die ISG-Freunde – Beispiel Patenschaftsaktion: Geschichte stiften: 100 Euro für ein digitales Ratsprotokoll
  • 23. Der Förderverein: Die ISG-Freunde – Beispiel Patenschaftsaktion: Wie hält man eine Aktion am Laufen?
  • 24. … jedes Jahr eine Weihnachtskarte und in immer in Bewegung bleiben! Aktuell zum SAP Arena Team-Marathon startet unser Team: T. Baron, U. Nieß, H. Pimpl und H. Stockert am 31.Mai 2014: Start um 19 Uhr am Wasserturm! Feuern Sie unser 4-köpfiges Team vom Stadtarchiv Mannheim - ISG an und wetten Sie mit uns! Unser ehrgeiziges Ziel für 2014: Unter 4 Stunden!
  • 25. Dr. Ulrich Nieß Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Archivtag Rheinland-Pfalz-Saarland 12. Mai 2014