Für das Internet im ZDF-Fernsehrat

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Vortrag im Rahmen der Konferenz re:publica, 08. Mai 2017, Berlin.

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Für das Internet im ZDF-Fernsehrat

  1. 1. FÜR DAS INTERNET IM ZDF-FERNSEHRAT Leonhard Dobusch re:publica
 Berlin, 8. Mai 2017
  2. 2. <0>
 WIE DAS INTERNET IN DEN FERNSEHRAT KAM
  3. 3. Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:20130922_Bundestagswahl_2013_in_Berlin_by_Moritz_Kosinsky0411.jpg, CC-BY-SA 3.0 Deutschland
  4. 4. Das Grundrecht der Rundfunkfreiheit (Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG) verlangt […] eine durchgehende Orientierung am Grundsatz der Vielfaltsicherung und eine konsequente Begrenzung des Anteils staatlicher und staatsnaher Mitglieder in den Aufsichtsgremien. […] Der ZDF-Staatsvertrag genügt diesem Maßstab nur teilweise. » Pressemeldung zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 25.03.2014, 1 BvF 1/11 Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesadler_Bundesorgane.svg
  5. 5. An das Zweite Deutsche Fernsehen Anstalt öffentlichen Rechts Fernsehrat 55100 Mainz Berlin, den XX. April 2016 Benennung eines Mitglieds des Fernsehrats/ Ihr Schreiben vom 4. Januar 2016
  6. 6. An das Zweite Deutsche Fernsehen Anstalt öffentlichen Rechts Fernsehrat 55100 Mainz Berlin, den XX. April 2016 Benennung eines Mitglieds des Fernsehrats/ Ihr Schreiben vom 4. Januar 2016 Sehr geehrter Herr Polenz,
  7. 7. <1>
 WAS MACHT EIGENTLICH DER FERNSEHRAT?
  8. 8. Plenum des Fernsehrats
  9. 9. Ausschüsse des Fernsehrats Auszug aus der aktuellen Geschäftsordnung des ZDF Fernsehrats
  10. 10. Freundeskreise
  11. 11. Freundeskreise
  12. 12. <2>
 WAS KANN EIN FERNSEHRAT TUN? (zum Beispiel für »das Internet«)
  13. 13. REAKTIV
  14. 14. REAKTIV #1 ZDF bei StreamOn
  15. 15. Gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (https://www.telekom.de/hilfe/mobilfunk- mobiles-internet/mobiles-internet-e-mail/streamon/allgemeine-geschaeftsbedingungen.pdf) von StreamOn Punkt 10.3. unterwirft sich der Vertragspartner einer Haftung von Euro 50.000 pro Vertragsjahr. Gerade für kleinere Anbieter (StartUps) stellt dies ein nicht kalkulierbares wirtschaftliches Risiko dar. Die von der Telekom zugesicherte grundsätzlichen Offenheit des Angebots ist des weiteren angesichts der nur in deutscher Sprache vorliegenden Anmeldeunterlagen nicht gegeben. Legitimiert das ZDF durch die Teilnahme an diesem Programm nicht genau jene Markteintrittsbarrieren, welche die Netzneutralität verhindert? Was würden Sie einem spanischen Startup raten, welches gleichberechtigt am deutschen Markt einen Videostreaming Dienst anbieten will, aber angesichts der hohen potentiellen Kosten und der Sprachbarriere davor zurückschreckt? Und was ist die Konsequenz dieses Models für den europäischen Binnenmarkt, wenn tausende Internetanbieter den vorliegenden Anmeldeprozess in ihrer jeweiligen Anmeldesprache und mit den hier vorliegenden administrativen und finanziellen Hürden folgen würden? » Auszug aus der Brieffreundschaft mit dem ZDF-Justiziar…
  16. 16. Gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (https://www.telekom.de/hilfe/mobilfunk- mobiles-internet/mobiles-internet-e-mail/streamon/allgemeine-geschaeftsbedingungen.pdf) von StreamOn Punkt 10.3. unterwirft sich der Vertragspartner einer Haftung von Euro 50.000 pro Vertragsjahr. Gerade für kleinere Anbieter (StartUps) stellt dies ein nicht kalkulierbares wirtschaftliches Risiko dar. Die von der Telekom zugesicherte grundsätzlichen Offenheit des Angebots ist des weiteren angesichts der nur in deutscher Sprache vorliegenden Anmeldeunterlagen nicht gegeben. Legitimiert das ZDF durch die Teilnahme an diesem Programm nicht genau jene Markteintrittsbarrieren, welche die Netzneutralität verhindert? Was würden Sie einem spanischen Startup raten, welches gleichberechtigt am deutschen Markt einen Videostreaming Dienst anbieten will, aber angesichts der hohen potentiellen Kosten und der Sprachbarriere davor zurückschreckt? Und was ist die Konsequenz dieses Modells für den europäischen Binnenmarkt, wenn tausende Internetanbieter den vorliegenden Anmeldeprozess in ihrer jeweiligen Anmeldesprache und mit den hier vorliegenden administrativen und finanziellen Hürden folgen würden? » Auszug aus der Brieffreundschaft mit dem ZDF-Justiziar…
  17. 17. REAKTIV #2 ZDF in der Deutsche Content Allianz
  18. 18. PROAKTIV
  19. 19. PROAKTIV #1 Creative Commons im ZDF
  20. 20. Wikipedia: 
 - größtenteils Textinhalte - kaum Bewegtbildinhalte ZDF: 
 - vor allem Bewegtbildinhalte - Keine Texte ohne Sendungsbezug TRAUMPAAR
  21. 21. Wikipedia & ZDF: 
 gemeinnützig und qualitätsorientiert TRAUMPAAR
  22. 22. Quelle: http://cc.d-64.org/presse-materialien/, CC-BY-SA 3.0 Deutschland
  23. 23. In Magazinsendungen wie Drehscheibe und Hallo Deutschland, teilweise auch im Mittagsmagazin gibt es natürlich ebenfalls eine Reihe von eigengedrehten Beiträge, die für CC in Frage kommen. Diese könnten vermutlich im Planungsprozess entsprechend identifiziert werden. Wie hoch der Anteil der CC-fähigen Beiträge in unseren Nachrichten- und Magazinsendungen ist, lässt sich ohne genau Prüfung schwer sagen, ich vermute aber, dass er bei unter 50% liegt. » Auskunft eines hochrangigen ZDF-Redakteurs:
  24. 24. PROAKTIV #2 Open ZDF Data
  25. 25. 2013
  26. 26. 2017
  27. 27. <3>
 WIE GEHT ES WEITER?
  28. 28. Zwei, Drei, Fernsehräte (ZDF)
  29. 29. Fernsehrat trifft Rundfunkrat Christoph Bieber
  30. 30. #FERNSEHRAT »Neues aus dem Fernsehrat«
  31. 31. KONTAKT E-Mail: 
 Leonhard.Dobusch@uibk.ac.at ! Twitter: @leonidobusch (#Fernsehrat für Tweets zum Vortragsthema) ! Homepages:
 bit.ly/LD_UIBK // www.dobusch.net ! Forschungsblogs:
 governancexborders.com // osconjunction.net

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