Pensionsantritt mit 70?
Voraussetzungen, Bedürfnisse,
Klischees, Potentiale.

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Prävention und Arbeit
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Ausgangslage und Probleme
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Prävention: Funktion der Arbeit in
unserer Gesellschaft
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Arbeit und Prävention
Als Folge:
Wertschätzung führt zu Wertschöpfung
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volkswirtschaftliche Vort...
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Nach Arbeitsplatzverlust Neueinstellung
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Es gibt eine Vielzahl von Vorurteilen:
Öfter krank (falsch, wenn man InvaliditätspensionsAnwärter herausnimmt)
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Pension mit 70?
Es gibt keine generelle Lösung.
Eine Vielzahl von Maßnahmen versucht
darauf einzugehen.
Viele dieser Mögli...
Die Realität
(beispielhaft)

• ORF darf Dienstnehmer über 60 kündigen.
• Internationale Konzerne: Immer wieder
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Das Projekt ASEP AMS W/NÖ
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ASEP
Organisationsform: Verein
Mitglieder: In Pension befindliche, meist aus
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Projektziel
• Weitere Wege und Möglichkeiten
auffinden, um:
a) Mitarbeiter länger in Betrieben zu halten
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Warum ASEP
• Mitglieder des Expertenteams kennen
beide Seiten (Kündigung aussprechen,
Kündigung erhalten).
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Vorgespräche mit
• GPA-DJP, AMS, WKO,
Sozialministerium, Firmeninhabern,
CEOs, Mitarbeitern, BR;
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Programme (beispielhaft)
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Praxishandbuch des AMSÖ,
„ Ältere am Arbeitsmarkt“, 2007
ACTIVE AGING, 9x9,
Handlungsopt...
Arbeitsprogramm I
• Schaffen und Entwicklung von Kontakten zu
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nicht in Anspruch...
Arbeitsprogramm II
• Abbau vorhandener Vorurteile gegenüber
Älteren durch gezielte Information und
Gespräche (gesetzliche ...
Arbeitsprogramm III
• Entwicklung bzw. Starthilfe von Pilot Projekten
mit Älteren, gemeinsam mit Betrieben, AMS u.
ASEP, w...
Methodik
• Fragebogen entwerfen (multiple choice),
Aussendung an 8000 – 10 000 Betrieben.
• Kontaktaufnahme mit antwortend...
Zusammenfassung I
• Das Arbeitsprogramm ist als Ergänzung
zu den laufenden Maßnahmen zu sehen,
nicht als Konkurrenz.
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Zusammenfassung II
• Vertiefende Gespräche klären Probleme,
Vorurteile, Erfahrungen, Möglichkeiten.
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Pensionsantritt mit 70? Voraussetzungen, Bedürfnisse, Klischees, Potentiale.

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PROF. DIETER SCHOLZ,
MITGLIED VON ASEP,
AUSTRIAN SENIOR EXPERT POOL

REFERAT:
Pensionsantritt mit 70? Voraussetzungen, Bedürfnisse, Klischees, Potentiale.

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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  • Pensionsantritt mit 70? Voraussetzungen, Bedürfnisse, Klischees, Potentiale.

    1. 1. Pensionsantritt mit 70? Voraussetzungen, Bedürfnisse, Klischees, Potentiale. Univ. Doz. Dr. Dieter Scholz Mitglied von ASEP Austrian Senior Expert Pool www.asep.at Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 1
    2. 2. Inhalt • • • • • • Ausgangslage und Probleme Prävention und Arbeit Zur „Ist“ Situation Pension mit 70? Das Projekt ASEP mit AMS W/NÖ Zusammenfassung Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 2
    3. 3. Ausgangslage und Probleme • Demographische Situation: % Ältere steigt relativ zur Gesamtbevölkerung Arbeitslose in Österreich: September 2013 (Quelle Der Standard, 02.10. 2013): 335.661 ohne Erwerbsarbeit Alterung der Erwerbsbevölkerung → 50 000 ältere Arbeitskräfte (50+) zusätzlich (alles ohne verdeckte Arbeitslose) Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 3
    4. 4. Prävention: Funktion der Arbeit in unserer Gesellschaft • Wertschätzung (Selbst und Gesellschaft) stark von Arbeit, besonders Erwerbsarbeit geprägt (nur wer arbeitet, soll essen; Sozialschmarotzer…). • Aktive „Alte“ leben länger gesund. • Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess stärkt Selbstbewusstsein, Verbesserung des Gesundheitszustandes. • Ziel auch: Betroffene zu Beteiligten machen, Eigenverantwortung annehmen bei Prävention wichtig. Gesund älter werden! Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 4
    5. 5. Arbeit und Prävention Als Folge: Wertschätzung führt zu Wertschöpfung persönliche, betriebs- und volkswirtschaftliche Vorteile Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 5
    6. 6. Die Situation ist komplex (50+) MA im Betrieb halten Nach Arbeitsplatzverlust Neueinstellung Stark abhängig von: Ausbildung, beruflicher Lebenslauf, Firmenkultur, Arbeitsfreude (Verantwortungsund Gestaltungsfreiraum), Mitarbeiterbedürfnisse: Lebensziel Pension? Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 6
    7. 7. Es gibt eine Vielzahl von Vorurteilen: Öfter krank (falsch, wenn man InvaliditätspensionsAnwärter herausnimmt) Teurer (stimmt zum Teil, Maßnahmen: abflachende Gehaltskurven: IT-KV, LehrerInnendienstrecht neu(?)) Fortbildungsunwillig (meist falsch, Firmenkultur!) Neuer Technologie nicht gewachsen (±, Firmenkultur) Langsamer (aber dafür oft effizienter) Leistungsschwächer (hängt von Anforderungen und Arbeitsplatz ab; Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung) Was fehlt: Stärken herausstreichen Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 7
    8. 8. Pension mit 70? Es gibt keine generelle Lösung. Eine Vielzahl von Maßnahmen versucht darauf einzugehen. Viele dieser Möglichkeiten sind in den Betrieben (KMUs) nur bedingt bekannt, deshalb werden sie nur teilweise genutzt. Grundsätzlich ist eine Anhebung des Pensionsalters essentiell. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 8
    9. 9. Die Realität (beispielhaft) • ORF darf Dienstnehmer über 60 kündigen. • Internationale Konzerne: Immer wieder „silver hand shake“ Programme. • Klagen von Frauen wegen Altersdiskriminierung (Zwangspension mit 60), immerhin erfolgreich. • „Hacklerpension“ (besonders bei Beamten): in Zukunft schwieriger Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 9
    10. 10. Das Projekt ASEP AMS W/NÖ • • • • ASEP Organisationsform: Verein Mitglieder: In Pension befindliche, meist aus dem höheren Management stammende Führungskräfte. EhrenamtlicheTätigkeit (Spesenersatz). Start up support, Projekte mit AMS, CAJEP (China), CESES (Dachorganisation) (siehe auch home page). Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 10
    11. 11. Projektziel • Weitere Wege und Möglichkeiten auffinden, um: a) Mitarbeiter länger in Betrieben zu halten b) Integration älterer AN in den ersten Arbeitsmarkt Schwerpunkt: KMUs Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 11
    12. 12. Warum ASEP • Mitglieder des Expertenteams kennen beide Seiten (Kündigung aussprechen, Kündigung erhalten). • Gut vernetzt mit Entscheidungsträgern zahlreicher Unternehmen • Vielfältige Erfahrungen: BR, CEOs, Trainer, Personalmanager, Techniker… • Praktiker: Wissen, was Erfolg versprechend ist. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 12
    13. 13. Vorgespräche mit • GPA-DJP, AMS, WKO, Sozialministerium, Firmeninhabern, CEOs, Mitarbeitern, BR; Was gibt es, was funktioniert, wo ist Ergänzungsbedarf, wo kann ASEP seine Stärken einbringen Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 13
    14. 14. Programme (beispielhaft) • • • • Praxishandbuch des AMSÖ, „ Ältere am Arbeitsmarkt“, 2007 ACTIVE AGING, 9x9, Handlungsoptionen für Pakte, des ZSI, Zentrum für Soziale Innovation, • Fit2work, BBAZ, WAFF, • Sozialökonomische Betriebe, Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 14
    15. 15. Arbeitsprogramm I • Schaffen und Entwicklung von Kontakten zu Betrieben, die bislang das Angebot des AMS nicht in Anspruch genommen haben. • Identifizierung der Motive, warum das Angebot des AMS bislang nicht in Anspruch genommen wurde. • Information der Betriebe über das vielfältige Förderangebot des AMS und Motivation dieses in Anspruch zu nehmen, als „ Zuarbeitung“ für die MitarbeiterInnen des SFU. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 15
    16. 16. Arbeitsprogramm II • Abbau vorhandener Vorurteile gegenüber Älteren durch gezielte Information und Gespräche (gesetzliche Rahmenbedingungen, Leistungsfähigkeit, Erfahrung, Arbeitsmotivation, Fehlzeiten, Krankenstände etc). • Information darüber, den Personalbedarf arbeitssparend, professionell und niederschwellig bei gemeinnützigen und gewerblichen Personalüberlassern zu decken, Steigerung der Chancen älterer ArbeitnehmerInnen. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 16
    17. 17. Arbeitsprogramm III • Entwicklung bzw. Starthilfe von Pilot Projekten mit Älteren, gemeinsam mit Betrieben, AMS u. ASEP, wie es sie beispielhaft schon gab bzw. gibt ( KIKA Leiner, Billa, Sportartikelbranche, Erste Bank etc.). Prävention von Freisetzungen Älterer (Arbeitsanalysen, typische Belastungsprobleme etc.). • PR Maßnahmen über Pilotprojekte und über öffentlichkeitswirksame Aktionen zu Gunsten der Zielgruppe der 50+ gemeinsam mit dem AMS. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 17
    18. 18. Methodik • Fragebogen entwerfen (multiple choice), Aussendung an 8000 – 10 000 Betrieben. • Kontaktaufnahme mit antwortenden Betrieben. • Vertiefende Gespräche mit Geschäftsführern, BR, Mitarbeitern. • Strukturierte Interviews mit Vertretern, inklusive BRs, von Leit- und best practice Betrieben. • Auswertung und Konsequenzen. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 18
    19. 19. Zusammenfassung I • Das Arbeitsprogramm ist als Ergänzung zu den laufenden Maßnahmen zu sehen, nicht als Konkurrenz. • Die Vielfalt und Diversität erfordert eine Zusammenarbeit aller, um erfolgreich die Gruppe 50+ länger im Erwerbsleben zu halten. • Keine generellen Lösungen möglich, viele kleine Schritte, weitere Entwicklung von Netzwerken. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 19
    20. 20. Zusammenfassung II • Vertiefende Gespräche klären Probleme, Vorurteile, Erfahrungen, Möglichkeiten. • PR für best practice Modelle, Stärken älterer Mitarbeiter. • Persönliche Gesundheit, sinnvolle Altersstruktur in den Betrieben und volkswirtschaftlicher Nutzen sind die Folge. Dr.Dieter Scholz, St. Lamprecht 2013 20

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