das internet:  ein massen-medium? wo, wann, f ür w en und für wen nicht? und überhaupt wozu? Axel Maireder, 10.06.2009
<ul><li>Mathias Horx, 2001: In absehbarer Zeit wird das Internet  kein Massenmedium  wie Radio oder Fern-sehen werden, so ...
<ul><li>	 </li></ul>1998: 10,4 % 2002: 44,1 % 2002: 65,8 % Onlinenutzung in Deutschland (ARD/ZDF)
<ul><li>Klaus Beck, 2000: Das Internet wird nach Ansicht des Erfurter Forschers Klaus Beck in 15 Jahren  nicht so verbreit...
<ul><li>Niklas Luhmann, 1997: Das Internet mit seinen Kommunikationsm ögli chkeiten ist auch, wenn es massenhaft als Mediu...
Was sind Massenmedien? <ul><li>Von ganz ganz vielen  Menschen genutzte Medien, die Inhalte  massenhaft  verbreiten (Alltag...
Was sind Massenmedien?  <ul><li>synchron  /  asynchron </li></ul><ul><li>monologisch  / dialogisch / polylogisch </li></ul...
... und das Internet?  <ul><li>synchron / asynchron </li></ul><ul><li>monologisch / dialogisch / polylogisch </li></ul><ul...
<ul><li>Beate Schneider: </li></ul><ul><li>„ Das Internet als Massenmedium zu bezeichnen, wird nur m öglich , wenn man ers...
Disperate Nutzungsformen? Einzelne „Teilmedien“? Kommunikationskanäle?  <ul><li>Instant Messaging </li></ul><ul><li>E-Mail...
Kommunikationskanäle WWW  <ul><li>orf.at, gmail, google, facebook, twitter, wordpress, ebay, delicious, bwin, youtube... <...
Nun gut. Und wozu wollen wir jetzt wissen wann, wo und wie das Internet ein Massenmedium ist oder nicht?
<ul><li>Vierte Gewalt im Staat (Marcic) </li></ul><ul><li>Herstellung von Öffentlichkeit  (Ronneberger) </li></ul><ul><li>...
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Das Internet: ein Massenmedium?

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Veröffentlicht am

Präsentation als Diskussionsgrundlage im Rahmen der Session "Das Internet: ein Massenmedium?" der>Gruppe Internetforschung, Universität Wien am 10.6.2009.

Veröffentlicht in: Bildung, Technologie, Seele & Geist
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Das Internet: ein Massenmedium?

  1. 1. das internet: ein massen-medium? wo, wann, f ür w en und für wen nicht? und überhaupt wozu? Axel Maireder, 10.06.2009
  2. 2. <ul><li>Mathias Horx, 2001: In absehbarer Zeit wird das Internet kein Massenmedium wie Radio oder Fern-sehen werden, so das Ergebnis der Studie &quot;Die Zukunft des Internets&quot; des renom-mierten Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx. Grund: &quot;Im Gegensatz zum einfachen Telefon oder einem Radio mit drei Knöpfen ist das www mehr denn je eine kompliziert zu bedienende Ange-legenheit&quot; , so Horx. </li></ul><ul><li> 2001: http: //www . bdzv . de/information_multimed +M5709f20f738.html </li></ul>
  3. 3. <ul><li> </li></ul>1998: 10,4 % 2002: 44,1 % 2002: 65,8 % Onlinenutzung in Deutschland (ARD/ZDF)
  4. 4. <ul><li>Klaus Beck, 2000: Das Internet wird nach Ansicht des Erfurter Forschers Klaus Beck in 15 Jahren nicht so verbreitet sein wie Telefon oder Fernseher. &quot;Ich sehe den Nutzwert wie beim Telefon nicht&quot; , sagte der Kommunikations-wissenschaftler von der Universität Erfurt in einem dpa-Gespräch. </li></ul><ul><li> http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,110194,00.html </li></ul>
  5. 5. <ul><li>Niklas Luhmann, 1997: Das Internet mit seinen Kommunikationsm ögli chkeiten ist auch, wenn es massenhaft als Medium genutzt wird, kein Massenmedium , denn es ist ja gerade keine einseitige technische Kommunikation, sondern kann individuell genutzt werden. </li></ul><ul><li>http://www.ruhrbarone.de/niklas-luhmann-„das-internet-ist-kein-massenmedium“/ </li></ul><ul><li> </li></ul>
  6. 6. Was sind Massenmedien? <ul><li>Von ganz ganz vielen Menschen genutzte Medien, die Inhalte massenhaft verbreiten (Alltagsdefinition) </li></ul><ul><li>Einseitig, indirekt, öffentlich, technisch vermittelt, disperses Publikum (Maletzke) </li></ul><ul><li>„ the set of media organisations and activities, together with their own formal and informal practices, rules of operation and sometimes legal and policy requirements set by the society“ (McQuail) </li></ul><ul><li>Gesellschaftliches System, Code ± Information, technisch vermittelt, einseitig (Luhmann) </li></ul>
  7. 7. Was sind Massenmedien? <ul><li>synchron / asynchron </li></ul><ul><li>monologisch / dialogisch / polylogisch </li></ul><ul><li>symetrisch / asymetrisch </li></ul><ul><li>einfach / mehrfach adressiert </li></ul><ul><li>spezifisches / unspezifisches Publikum </li></ul>
  8. 8. ... und das Internet? <ul><li>synchron / asynchron </li></ul><ul><li>monologisch / dialogisch / polylogisch </li></ul><ul><li>symetrisch / asymetrisch </li></ul><ul><li>einfach / mehrfach adressiert </li></ul><ul><li>spezifisches / unspezifisches Publikum </li></ul>
  9. 9. <ul><li>Beate Schneider: </li></ul><ul><li>„ Das Internet als Massenmedium zu bezeichnen, wird nur m öglich , wenn man erstens die Zugangsm ögl ichkeiten und nicht die faktische Nutzung als definierende Eigenschaft nimmt, und wenn man zweitens die disparaten Nutzungsformen auseinander hält ” </li></ul>
  10. 10. Disperate Nutzungsformen? Einzelne „Teilmedien“? Kommunikationskanäle? <ul><li>Instant Messaging </li></ul><ul><li>E-Mail </li></ul><ul><li>WWW </li></ul>
  11. 11. Kommunikationskanäle WWW <ul><li>orf.at, gmail, google, facebook, twitter, wordpress, ebay, delicious, bwin, youtube... </li></ul><ul><li>Synchron und asynchron, monologisch und dialogisch und polylogisch, symetrisch und asymetrisch, einfach und mehrfach adressiert, spezifisches und unspezifisches Publikum </li></ul><ul><li>Lesen, Videos anschauen, Nachrichten schicken, Einträge schreiben, Bewertungen vornehmen, einkaufen,... </li></ul><ul><li>Massenmedialität? </li></ul>
  12. 12. Nun gut. Und wozu wollen wir jetzt wissen wann, wo und wie das Internet ein Massenmedium ist oder nicht?
  13. 13. <ul><li>Vierte Gewalt im Staat (Marcic) </li></ul><ul><li>Herstellung von Öffentlichkeit (Ronneberger) </li></ul><ul><li>Selbstbeobachtung der Gesellschaft (Gerhards) </li></ul><ul><li>Konstruktion von Aktualität öffentlicher Meinung (Spangenberg) </li></ul><ul><li>Synchronisation der Gesellschaft (Kohring) </li></ul><ul><li>Reduktion der Komplexität der Weltereignisse (Luhmann) </li></ul><ul><li>Erzeugt Spiegel der Gesellschaft (Luhmann) </li></ul>

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