SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
E 11.2
Mobile Wissensportale
Innovative Kommunikation mit dem Handy




                                                            Patrick Honecker



Über immer mehr Kanäle wird Kommunikation möglich und nötig. Die Interessen einzelner Ziel-
gruppen verändern sich und damit auch die Nutzung unterschiedlicher Informationsquellen und
Kommunikationstools. Die Hochschulen müssen künftig die Studierenden da abholen, wo sie sich
aufhalten: im Internet, in den Web 2.0.-Communities und auf dem Handy. Es ist die richtige Zeit
für mobile Wissensportale. Damit erreichen Sie die Studierenden überall und können ihre Kommu-
nikation optimieren.


Gliederung                                                                               Seite

1.      Die digitale Revolution ist noch nicht zu Ende                                       2
2.      Campus Online-Strategien                                                             3
3.      Mobile Universitätsdienste in der Praxis                                             4
3.1     Universität zu Köln - Campus mobil                                                   5
3.2     Universität Bielefeld – BIS to go                                                    9




HWK 1 03 08 12                                                                               1
E 11.2                                         Werkzeugkasten: Welche Instrumente wofür?

Web 2.0: Podcasts, Blogs und Co. in der Wissenschaftskommunikation




                             1.     Die digitale Revolution ist noch nicht zu
                                    Ende
                             Statistisch gesehen besitzt inzwischen jeder Deutsche mehr als ein Mo-
                             biltelefon, genau gesagt 1,1 Geräte werden zum Telefonieren, SMSen
                             und als mobile Computer verwendet. Der Branchenverband BITKOM
                             hat bereits im Frühjahr 2008 verkündet, dass eine „historische Marke“
                             geknackt worden sei – über 100 Millionen Geräte seien in Deutschland
                             angemeldet worden, und das bei ungebremsten Wachstum.




                             Abb. E 11.2-1          BITKOM-Grafik Handynutzer


                             Der Zugang zum mobilen Internet gewinnt dabei zunehmend an Be-
                             deutung. Nach einer Analyse des Verbandes Deutscher Zeitungsverle-
                             ger (VDZ) wird die Zahl der Handynutzer, die Zugang zum mobilen
                             Internet haben, 2012 bei über 8 Millionen Menschen liegen.1 Mobiles
                             Internet (MI) wird definiert als Aufruf von Webseiten über den Brow-
                             ser des Endgerätes (Handy, BPDA, Palm, Blackberry etc.). Nicht zur
                             mobilen Internetnutzung gehören SMS oder MMS, auch Software-
                             anwendungen auf den Mobiltelefonen gehören nicht zum MI, da sie in
                             der Regel keine Web-Anbindung haben.




                             1
                              Vgl. VDZ White Paper „Mobile Responsekanäle für Print“, September 2008.
                             Weblink: http://www.vdz.de/startseite_nachricht.html?&tx_ttnews[tt_news]=
                             58315&cHash=c12ed7bf22&type=98




2                                                                                       HWK 1 03 08 12
Werkzeugkasten: Welche Instrumente wofür?                                                       E 11.2

                                      Web 2.0: Podcasts, Blogs und Co. in der Wissenschaftskommunikation




Veränderte Lebens- und Arbeitsgewohnheiten tragen zur steigenden
Nachfrage bei. Vor allem die jüngeren Nutzer wollen Information und
Unterhaltung immer abfragen, wann und wo es ihnen gefällt.

                                                                                     Netz-News immer
    Nachrichten werden immer häufiger im Internet gelesen. Die zwanzig                       beliebter
    meistgenutzten Seiten wurden im ersten Quartal 2008 insgesamt 1,2
    Milliarden Mal besucht, so eine BITKOM-Auswertung. Dies ist der
    höchste bisher erzielte Wert – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum er-
    gibt sich ein Plus von 33 %. „Die enormen Wachstumsraten sind ein
    weiterer Beleg, dass der Medienmarkt sich in einem radikalen Um-
    bruch befindet. Dennoch ist in Deutschland das Potenzial für Online-
    Medien noch bei weitem nicht ausgeschöpft“, sagt BITKOM-Vize-
    präsident Achim Berg.2


Viele Studierende nutzen als Informations- und Kommunikationsme-
dium ausschließlich das Internet. Sie lesen Nachrichten in den Porta-
len überregional oder regional tätiger Verlage, sie tauschen sich aus
über sogenannte soziale Netzwerke wie XING oder die Lokalisten und
sie geben selber Input in Web 2.0-Verknüpfungen wie Wikipedia oder
Weblogs. Wenn Studierende, aktive oder künftige, die Hauptzielgrup-
pe von Hochschulen sind, dann muss man sich in die von ihnen ge-
nutzten medialen Kanäle begeben.



2.      Campus Online-Strategien
Glaubt man dem größten Software-Produzenten der Welt, der US-
amerikanischen Firma Microsoft, dann sind deutsche Universitäten
Entwicklungsgebiete hinsichtlich ihrer Online-Aktivitäten. Eine im
Auftrag des Konzerns durchgeführte TNS-Infratest Studie3 stellt den
Hochschulen schlechte Noten aus:

• Es mangelt an attraktiven Dienste und Anwendungen, die die uni-            Studierende wollen mehr
  versitären Prozesse unterstützen und damit den Studenten das                      Online-Aktivitäten
  Lernen leichter machen.
• 57 % der befragten Studenten gaben an, dass es an ihrer Universität
  ein institutsbezogenes oder zentrales Internetportal gibt. Fast 90 %
  der Studenten bewerten dieses teilweise oder vollständig als nütz-
  lich. Trotzdem wird das Portal von mehr als der Hälfte der Studen-
  ten nie, selten oder nur gelegentlich genutzt.


2
  Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V., Informationen Multimedia,
http://www.bdzv.de/information_multimed+M5066825c8d8.html
3
 TNS Infratest, Schlechte Noten für IT an deutschen Universitäten,
http://www.microsoft.com/germany/presseservice/detail.mspx?id=531887




HWK 1 03 08 12                                                                                        3
Werkzeugkasten: Welche Instrumente wofür?                                                   E 11.2

                                  Web 2.0: Podcasts, Blogs und Co. in der Wissenschaftskommunikation




  Information zum Autor:
  Dr. Patrick Honecker (gepr. Sprachwissenschaftler DGSS) leitet die Stabsstelle Presse und
  Kommunikation der Universität zu Köln. Er ist Vorstandsmitglied von Pro Wissenschaft, einem
  Verein zur Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
  Der gelernte Rundfunkjournalist hat Germanistik, Geschichte und Sprachwissenschaften In Bonn,
  Aachen und Trier studiert. Bisherige berufliche Stationen waren u. a. der Südwestrundfunk, die
  Wissenschaftsredaktion des Deutschlandfunks und im Bereich der Politik-Kommunikation eine
  Tätigkeit für die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung. Zu
  seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Trainings und Coaching im Bereich der Wissenschafts-
  kommunikation und strategische Kommunikationsberatung für Forschungseinrichtungen.




HWK 1 03 08 12                                                                                   11

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Andreas Archut: Fachleute verzweifelt gesucht
Andreas Archut: Fachleute verzweifelt gesuchtAndreas Archut: Fachleute verzweifelt gesucht
Andreas Archut: Fachleute verzweifelt gesucht
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Media Trainings 2010 - Abschlussbericht
Media Trainings 2010 - AbschlussberichtMedia Trainings 2010 - Abschlussbericht
Media Trainings 2010 - Abschlussbericht
NGO Media Trainings 2010
 
3Ds00 AIRBUS XCOPE
3Ds00 AIRBUS XCOPE3Ds00 AIRBUS XCOPE
Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008
Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008
Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008Deutsche AIDS-Hilfe
 
Dresden - Gabbie
Dresden - GabbieDresden - Gabbie
Dresden - Gabbieklmh26
 
Sosiaalipaketti
SosiaalipakettiSosiaalipaketti
Http _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...
Http  _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...Http  _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...
Http _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...
tarakaram
 
Contents
ContentsContents
Contents
tarakaram
 
How to install Gitweb on Ubuntu
How to install Gitweb on UbuntuHow to install Gitweb on Ubuntu
How to install Gitweb on Ubuntu
teena77
 
T3 darmstadt und heidelberg.rev
T3   darmstadt und heidelberg.revT3   darmstadt und heidelberg.rev
T3 darmstadt und heidelberg.revAndyAustrich
 
Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...
Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...
Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...
Infopaq Deutschland
 
FUTBOL PLAYERS
FUTBOL PLAYERSFUTBOL PLAYERS
FUTBOL PLAYERS
Islene Garcia Mañozca
 
Tag 4 hessepark-rev
Tag 4   hessepark-revTag 4   hessepark-rev
Tag 4 hessepark-revAndyAustrich
 

Andere mochten auch (20)

Andreas Archut: Fachleute verzweifelt gesucht
Andreas Archut: Fachleute verzweifelt gesuchtAndreas Archut: Fachleute verzweifelt gesucht
Andreas Archut: Fachleute verzweifelt gesucht
 
Media Trainings 2010 - Abschlussbericht
Media Trainings 2010 - AbschlussberichtMedia Trainings 2010 - Abschlussbericht
Media Trainings 2010 - Abschlussbericht
 
3Ds00 AIRBUS XCOPE
3Ds00 AIRBUS XCOPE3Ds00 AIRBUS XCOPE
3Ds00 AIRBUS XCOPE
 
Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008
Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008
Lemmen baustelle qualitaetssicherung-berlin2008
 
Freitag der 13 te
Freitag der 13 teFreitag der 13 te
Freitag der 13 te
 
Standard
StandardStandard
Standard
 
BDG
BDGBDG
BDG
 
Dresden - Gabbie
Dresden - GabbieDresden - Gabbie
Dresden - Gabbie
 
Sosiaalipaketti
SosiaalipakettiSosiaalipaketti
Sosiaalipaketti
 
Http _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...
Http  _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...Http  _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...
Http _www.imd.uni-rostock.de_index.php_e_id=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmi...
 
Contents
ContentsContents
Contents
 
Els ànecs
Els ànecsEls ànecs
Els ànecs
 
How to install Gitweb on Ubuntu
How to install Gitweb on UbuntuHow to install Gitweb on Ubuntu
How to install Gitweb on Ubuntu
 
Renders XCOPE GRU
Renders XCOPE GRURenders XCOPE GRU
Renders XCOPE GRU
 
KonzeptNnetzaktivismus
KonzeptNnetzaktivismusKonzeptNnetzaktivismus
KonzeptNnetzaktivismus
 
Kluge worte
Kluge worteKluge worte
Kluge worte
 
T3 darmstadt und heidelberg.rev
T3   darmstadt und heidelberg.revT3   darmstadt und heidelberg.rev
T3 darmstadt und heidelberg.rev
 
Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...
Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...
Social Media Monitoring & Analyse (Präsentation Infopaq beim 5. Twittwoch Rhe...
 
FUTBOL PLAYERS
FUTBOL PLAYERSFUTBOL PLAYERS
FUTBOL PLAYERS
 
Tag 4 hessepark-rev
Tag 4   hessepark-revTag 4   hessepark-rev
Tag 4 hessepark-rev
 

Ähnlich wie Patrick Honecker: Mobile Wissensportale

Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...
Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...
Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...
R.V. Fendler
 
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und BibliothekWeb-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
TIB Hannover
 
A smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer Lebenswelt
A smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer LebensweltA smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer Lebenswelt
A smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer Lebenswelt
Techno-Z Verbund GmbH
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
somed
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
somed
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
somed
 
Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...
Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...
Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...
Kai Heddergott
 
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013NETFOX AG
 
Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...
Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...
Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...
Sondermann Marketing GmbH
 
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Wolfram Nagel
 
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Karin Janner
 
GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012
GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012
GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012
Trendbüro
 
Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525
Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525
Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525
Mediencommunity 2.0
 
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 PrintNeue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Jan Schmidt
 
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Jan Schmidt
 
Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...
Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...
Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...
Guenther Neukamp
 
Politische Bildung - Social Media
Politische Bildung - Social MediaPolitische Bildung - Social Media
Politische Bildung - Social MediaKarlHeinzKeil
 
White Paper: Webciety – Trends und Chancen der Netzgesellschaft
White Paper: Webciety – Trends und Chancen der NetzgesellschaftWhite Paper: Webciety – Trends und Chancen der Netzgesellschaft
White Paper: Webciety – Trends und Chancen der Netzgesellschaft
JustRelate
 
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der SchuleDigital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Tanja Jadin
 
IT-Hauptstadt Berlin
IT-Hauptstadt BerlinIT-Hauptstadt Berlin
IT-Hauptstadt Berlin
Projekt Zukunft Berlin
 

Ähnlich wie Patrick Honecker: Mobile Wissensportale (20)

Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...
Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...
Studie Schluesselfaktoren der digitalen Kommunikation by Institute of Electro...
 
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und BibliothekWeb-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
 
A smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer Lebenswelt
A smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer LebensweltA smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer Lebenswelt
A smarter world: Balance zwischen Social Communities und realer Lebenswelt
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
 
Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...
Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...
Das Web 2013ff. - sozial, mobil, lokal: Kommunikation in digitalen Kanälen he...
 
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
 
Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...
Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...
Die Bedeutung von Social Media für Ihre Marketing-Kommunikation - XING, Twitt...
 
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
 
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
Handout Workshop Web2 0 im Kulturbetrieb, Karin Janner + Frank Tentler für ne...
 
GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012
GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012
GO SMART 2012 - Studie zur Smartphonenutzung 2012
 
Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525
Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525
Präsentation mc2.0 bibb preconference rostock goertz 20110525
 
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 PrintNeue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
 
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
 
Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...
Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...
Masterthese Bedrohungen bei der individuellen Nutzung von Sozialen Netzwerken...
 
Politische Bildung - Social Media
Politische Bildung - Social MediaPolitische Bildung - Social Media
Politische Bildung - Social Media
 
White Paper: Webciety – Trends und Chancen der Netzgesellschaft
White Paper: Webciety – Trends und Chancen der NetzgesellschaftWhite Paper: Webciety – Trends und Chancen der Netzgesellschaft
White Paper: Webciety – Trends und Chancen der Netzgesellschaft
 
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der SchuleDigital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
 
IT-Hauptstadt Berlin
IT-Hauptstadt BerlinIT-Hauptstadt Berlin
IT-Hauptstadt Berlin
 

Mehr von Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag

Christina Beck: Wissenschaftskommunikation im Internet
Christina Beck: Wissenschaftskommunikation im InternetChristina Beck: Wissenschaftskommunikation im Internet
Christina Beck: Wissenschaftskommunikation im Internet
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Nicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien Mitarbeitern
Nicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien MitarbeiternNicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien Mitarbeitern
Nicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien Mitarbeitern
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Gudrun Quandel: FuE-Marketing
Gudrun Quandel: FuE-MarketingGudrun Quandel: FuE-Marketing
Gudrun Quandel: FuE-Marketing
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Fuada Stankovic: Konfliktbewältigung
Fuada Stankovic: KonfliktbewältigungFuada Stankovic: Konfliktbewältigung
Fuada Stankovic: Konfliktbewältigung
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe, Facebook für die Kommuni...
Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe,  Facebook für die Kommuni...Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe,  Facebook für die Kommuni...
Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe, Facebook für die Kommuni...
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Bernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als Evaluierungsinstrument
Bernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als EvaluierungsinstrumentBernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als Evaluierungsinstrument
Bernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als Evaluierungsinstrument
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Eva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechen
Eva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechenEva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechen
Eva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechen
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Markus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer Hochschulgebäude
Markus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer HochschulgebäudeMarkus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer Hochschulgebäude
Markus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer Hochschulgebäude
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Franz Miller: Pressesprecher als Beruf
Franz Miller: Pressesprecher als BerufFranz Miller: Pressesprecher als Beruf
Franz Miller: Pressesprecher als Beruf
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student RecruitmentGunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Ulrike Reimann: Lobbying für die Wissenschaft
Ulrike Reimann: Lobbying für die WissenschaftUlrike Reimann: Lobbying für die Wissenschaft
Ulrike Reimann: Lobbying für die Wissenschaft
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Elke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf Toppositionen
Elke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf ToppositionenElke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf Toppositionen
Elke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf Toppositionen
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Andreas Archut: Tradition als Botschaft
Andreas Archut: Tradition als BotschaftAndreas Archut: Tradition als Botschaft
Andreas Archut: Tradition als Botschaft
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Iris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur Maßnahme
Iris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur MaßnahmeIris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur Maßnahme
Iris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur Maßnahme
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Florian Hugger: Corporate Design in Lehre und Forschung
Florian Hugger: Corporate Design in Lehre und ForschungFlorian Hugger: Corporate Design in Lehre und Forschung
Florian Hugger: Corporate Design in Lehre und Forschung
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Achim Fischer: Mit System zur Strategie
Achim Fischer: Mit System zur StrategieAchim Fischer: Mit System zur Strategie
Achim Fischer: Mit System zur Strategie
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Helmut Schubert: Aus Ideen Geld machen
Helmut Schubert: Aus Ideen Geld machenHelmut Schubert: Aus Ideen Geld machen
Helmut Schubert: Aus Ideen Geld machen
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Achim Fischer: In zehn Schritten zum Maßnahmenplan
Achim Fischer: In zehn Schritten zum MaßnahmenplanAchim Fischer: In zehn Schritten zum Maßnahmenplan
Achim Fischer: In zehn Schritten zum Maßnahmenplan
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 

Mehr von Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag (20)

Christina Beck: Wissenschaftskommunikation im Internet
Christina Beck: Wissenschaftskommunikation im InternetChristina Beck: Wissenschaftskommunikation im Internet
Christina Beck: Wissenschaftskommunikation im Internet
 
Nicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien Mitarbeitern
Nicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien MitarbeiternNicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien Mitarbeitern
Nicole Bongard: Briefing von Agenturen und freien Mitarbeitern
 
Gudrun Quandel: FuE-Marketing
Gudrun Quandel: FuE-MarketingGudrun Quandel: FuE-Marketing
Gudrun Quandel: FuE-Marketing
 
Fuada Stankovic: Konfliktbewältigung
Fuada Stankovic: KonfliktbewältigungFuada Stankovic: Konfliktbewältigung
Fuada Stankovic: Konfliktbewältigung
 
Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe, Facebook für die Kommuni...
Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe,  Facebook für die Kommuni...Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe,  Facebook für die Kommuni...
Daniel Bayer: Die Zielgruppe wird zur Dialoggruppe, Facebook für die Kommuni...
 
Bernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als Evaluierungsinstrument
Bernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als EvaluierungsinstrumentBernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als Evaluierungsinstrument
Bernt Armbruster, Utz Lederbogen: Imagestudien als Evaluierungsinstrument
 
Eva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechen
Eva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechenEva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechen
Eva Kalbheim: Tabuthemen aufbrechen
 
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment, Teil 2
 
Markus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer Hochschulgebäude
Markus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer HochschulgebäudeMarkus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer Hochschulgebäude
Markus Greitemann, Patrick Honecker: Kommunikation neuer Hochschulgebäude
 
Franz Miller: Pressesprecher als Beruf
Franz Miller: Pressesprecher als BerufFranz Miller: Pressesprecher als Beruf
Franz Miller: Pressesprecher als Beruf
 
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student RecruitmentGunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment
Gunvald Herdin, Ulrich Künzel: Online-Marketing im Student Recruitment
 
Ulrike Reimann: Lobbying für die Wissenschaft
Ulrike Reimann: Lobbying für die WissenschaftUlrike Reimann: Lobbying für die Wissenschaft
Ulrike Reimann: Lobbying für die Wissenschaft
 
Elke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf Toppositionen
Elke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf ToppositionenElke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf Toppositionen
Elke Theobald: Mit Suchmaschinenmarketing auf Toppositionen
 
Andreas Archut: Tradition als Botschaft
Andreas Archut: Tradition als BotschaftAndreas Archut: Tradition als Botschaft
Andreas Archut: Tradition als Botschaft
 
Iris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur Maßnahme
Iris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur MaßnahmeIris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur Maßnahme
Iris Klaßen: Studierendenmarketing - Von der Strategie zur Maßnahme
 
Ferdinand Knauß: Wie Wissenschaft in die Zeitung kommt
Ferdinand Knauß: Wie Wissenschaft in die Zeitung kommtFerdinand Knauß: Wie Wissenschaft in die Zeitung kommt
Ferdinand Knauß: Wie Wissenschaft in die Zeitung kommt
 
Florian Hugger: Corporate Design in Lehre und Forschung
Florian Hugger: Corporate Design in Lehre und ForschungFlorian Hugger: Corporate Design in Lehre und Forschung
Florian Hugger: Corporate Design in Lehre und Forschung
 
Achim Fischer: Mit System zur Strategie
Achim Fischer: Mit System zur StrategieAchim Fischer: Mit System zur Strategie
Achim Fischer: Mit System zur Strategie
 
Helmut Schubert: Aus Ideen Geld machen
Helmut Schubert: Aus Ideen Geld machenHelmut Schubert: Aus Ideen Geld machen
Helmut Schubert: Aus Ideen Geld machen
 
Achim Fischer: In zehn Schritten zum Maßnahmenplan
Achim Fischer: In zehn Schritten zum MaßnahmenplanAchim Fischer: In zehn Schritten zum Maßnahmenplan
Achim Fischer: In zehn Schritten zum Maßnahmenplan
 

Patrick Honecker: Mobile Wissensportale

  • 1. E 11.2 Mobile Wissensportale Innovative Kommunikation mit dem Handy Patrick Honecker Über immer mehr Kanäle wird Kommunikation möglich und nötig. Die Interessen einzelner Ziel- gruppen verändern sich und damit auch die Nutzung unterschiedlicher Informationsquellen und Kommunikationstools. Die Hochschulen müssen künftig die Studierenden da abholen, wo sie sich aufhalten: im Internet, in den Web 2.0.-Communities und auf dem Handy. Es ist die richtige Zeit für mobile Wissensportale. Damit erreichen Sie die Studierenden überall und können ihre Kommu- nikation optimieren. Gliederung Seite 1. Die digitale Revolution ist noch nicht zu Ende 2 2. Campus Online-Strategien 3 3. Mobile Universitätsdienste in der Praxis 4 3.1 Universität zu Köln - Campus mobil 5 3.2 Universität Bielefeld – BIS to go 9 HWK 1 03 08 12 1
  • 2. E 11.2 Werkzeugkasten: Welche Instrumente wofür? Web 2.0: Podcasts, Blogs und Co. in der Wissenschaftskommunikation 1. Die digitale Revolution ist noch nicht zu Ende Statistisch gesehen besitzt inzwischen jeder Deutsche mehr als ein Mo- biltelefon, genau gesagt 1,1 Geräte werden zum Telefonieren, SMSen und als mobile Computer verwendet. Der Branchenverband BITKOM hat bereits im Frühjahr 2008 verkündet, dass eine „historische Marke“ geknackt worden sei – über 100 Millionen Geräte seien in Deutschland angemeldet worden, und das bei ungebremsten Wachstum. Abb. E 11.2-1 BITKOM-Grafik Handynutzer Der Zugang zum mobilen Internet gewinnt dabei zunehmend an Be- deutung. Nach einer Analyse des Verbandes Deutscher Zeitungsverle- ger (VDZ) wird die Zahl der Handynutzer, die Zugang zum mobilen Internet haben, 2012 bei über 8 Millionen Menschen liegen.1 Mobiles Internet (MI) wird definiert als Aufruf von Webseiten über den Brow- ser des Endgerätes (Handy, BPDA, Palm, Blackberry etc.). Nicht zur mobilen Internetnutzung gehören SMS oder MMS, auch Software- anwendungen auf den Mobiltelefonen gehören nicht zum MI, da sie in der Regel keine Web-Anbindung haben. 1 Vgl. VDZ White Paper „Mobile Responsekanäle für Print“, September 2008. Weblink: http://www.vdz.de/startseite_nachricht.html?&tx_ttnews[tt_news]= 58315&cHash=c12ed7bf22&type=98 2 HWK 1 03 08 12
  • 3. Werkzeugkasten: Welche Instrumente wofür? E 11.2 Web 2.0: Podcasts, Blogs und Co. in der Wissenschaftskommunikation Veränderte Lebens- und Arbeitsgewohnheiten tragen zur steigenden Nachfrage bei. Vor allem die jüngeren Nutzer wollen Information und Unterhaltung immer abfragen, wann und wo es ihnen gefällt. Netz-News immer Nachrichten werden immer häufiger im Internet gelesen. Die zwanzig beliebter meistgenutzten Seiten wurden im ersten Quartal 2008 insgesamt 1,2 Milliarden Mal besucht, so eine BITKOM-Auswertung. Dies ist der höchste bisher erzielte Wert – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum er- gibt sich ein Plus von 33 %. „Die enormen Wachstumsraten sind ein weiterer Beleg, dass der Medienmarkt sich in einem radikalen Um- bruch befindet. Dennoch ist in Deutschland das Potenzial für Online- Medien noch bei weitem nicht ausgeschöpft“, sagt BITKOM-Vize- präsident Achim Berg.2 Viele Studierende nutzen als Informations- und Kommunikationsme- dium ausschließlich das Internet. Sie lesen Nachrichten in den Porta- len überregional oder regional tätiger Verlage, sie tauschen sich aus über sogenannte soziale Netzwerke wie XING oder die Lokalisten und sie geben selber Input in Web 2.0-Verknüpfungen wie Wikipedia oder Weblogs. Wenn Studierende, aktive oder künftige, die Hauptzielgrup- pe von Hochschulen sind, dann muss man sich in die von ihnen ge- nutzten medialen Kanäle begeben. 2. Campus Online-Strategien Glaubt man dem größten Software-Produzenten der Welt, der US- amerikanischen Firma Microsoft, dann sind deutsche Universitäten Entwicklungsgebiete hinsichtlich ihrer Online-Aktivitäten. Eine im Auftrag des Konzerns durchgeführte TNS-Infratest Studie3 stellt den Hochschulen schlechte Noten aus: • Es mangelt an attraktiven Dienste und Anwendungen, die die uni- Studierende wollen mehr versitären Prozesse unterstützen und damit den Studenten das Online-Aktivitäten Lernen leichter machen. • 57 % der befragten Studenten gaben an, dass es an ihrer Universität ein institutsbezogenes oder zentrales Internetportal gibt. Fast 90 % der Studenten bewerten dieses teilweise oder vollständig als nütz- lich. Trotzdem wird das Portal von mehr als der Hälfte der Studen- ten nie, selten oder nur gelegentlich genutzt. 2 Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V., Informationen Multimedia, http://www.bdzv.de/information_multimed+M5066825c8d8.html 3 TNS Infratest, Schlechte Noten für IT an deutschen Universitäten, http://www.microsoft.com/germany/presseservice/detail.mspx?id=531887 HWK 1 03 08 12 3
  • 4. Werkzeugkasten: Welche Instrumente wofür? E 11.2 Web 2.0: Podcasts, Blogs und Co. in der Wissenschaftskommunikation Information zum Autor: Dr. Patrick Honecker (gepr. Sprachwissenschaftler DGSS) leitet die Stabsstelle Presse und Kommunikation der Universität zu Köln. Er ist Vorstandsmitglied von Pro Wissenschaft, einem Verein zur Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Der gelernte Rundfunkjournalist hat Germanistik, Geschichte und Sprachwissenschaften In Bonn, Aachen und Trier studiert. Bisherige berufliche Stationen waren u. a. der Südwestrundfunk, die Wissenschaftsredaktion des Deutschlandfunks und im Bereich der Politik-Kommunikation eine Tätigkeit für die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Trainings und Coaching im Bereich der Wissenschafts- kommunikation und strategische Kommunikationsberatung für Forschungseinrichtungen. HWK 1 03 08 12 11