1

OPINION

Daniel Manser
Chefredaktor payoff

Stresstestszenario
wird Realität
Was kaum für möglich gehalten wurde ist ei...
2

MARKETOPINION

Marketopinion SMI
Das Derivatportal payoff.ch und die Investmentbank HSBC führten im August 2008 eine
Pr...
3

MARKETOPINION

Der SMI hat seit Anfang Jahr rund 18 Prozent an Wert verloren.
Glauben sie an weitere Tiefstkurse bis En...
MERRILL LYNCH MULTI ASSET STRATEGY INDEX
(MAST) ZERTIFIKATE
KONTROLLIERTES RISIKO, NACHHALTIGE PERFORMANCE
KATEGORIE
MAST ...
5

PRODUCT NEWS

BSPAA – 8,80% (p.a.) Reverse Convertible mit «Bear Market Protection» der Bank Sarasin

Renditeoptimierun...
6

PRODUCT NEWS

BKSPI – Open-End Index Zertifikat der BKB auf den SPI Total Return

Alle Schweizer Aktien auf einen Schlag...
Bei jedem Börsenklima
erfolgreich investieren.

23. + 24.
OKTOBER 2008
KONGRESSHAUS
ZÜRICH
DONNERSTAG 10 –19 UHR
FREITAG 1...
8

PRODUCT NEWS

NZDPR – Tracker-Zertifikat der ZKB auf einen Basket von Neuseeland-Anleihen

Riskantes Zinspicking
Baskets...
9

PRODUCT NEWS

RRICE – Tracker-Zertifikat auf das Rough Rice Future von ABN AMRO

Man versteht nur das Geschäft,
durch da...
10

INVESTMENT IDEAS

Präsentiert von ABN AMRO

Attraktive Coupons mit 100% Kapitalschutz –
In Zeichnung bis zum 25. Septe...
11

INVESTMENT IDEAS

Präsentiert von der Bank Vontobel

Investieren in Schokolade
Die Herstellung von Schokolade hat in d...
12

MARKET MONITOR

Attraktive Neuemissionen
Partizipations-Produkte
Symbol

Valor

BASKF

4558908

Basiswert

Emittent

L...
13 MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte
Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte d...
14

MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte
Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte ...
15

INTERVIEW

Interview mit Oliver Tschan
payoff express sprach mit Oliver Tschan, Head of Equity
Derivatives der Basler ...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Payoff express 2008 09

789 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Payoff express 2008 09

  1. 1. 1 OPINION Daniel Manser Chefredaktor payoff Stresstestszenario wird Realität Was kaum für möglich gehalten wurde ist eingetroffen, mit Lehman Brothers musste ein Emittent Strukturierter Produkte Gläubigerschutz beantragen und ist somit zahlungsunfähig. Hierzulande bestehen schätzungsweise CHF 650 Mio. offene Forderungen. Bereits anfangs Juli hat payoff darauf aufmerksam gemacht, dass die Risikoaufschläge bei Lehman Brothers bedrohliche Ausmasse annehmen, auch wenn die Beurteilungen der führenden RatingAgenturen die US-Investmentbank nach wie vor mit «Investmentgrade» auszeichneten. Es zeigte sich einmal mehr, wie nutzlos die zu statischen und marktfernen Agentur-Ratings im «Ernstfall» sind. Die marktnahen Credit Spreads, welche monatlich im payoff magazine veröffentlicht werden, sprechen da schon eine deutlichere Sprache. Anziehende Credit Spreads geben Investoren genügend Vorlauf, um sich von «faulen» Papieren zu trennen, bevor es zum Eklat kommt. Bemerkenswert ist diesbezüglich die Haltung der Berner Kantonalbank. Sie garantiert für alle drei Produkte, welche sie als Co-Lead-Manager zusammen mit Lehman lanciert hat. Die BEKB übernimmt damit eine Garantieleistung, welche sie von Gesetzes wegen nicht übernehmen müsste. Die Ausfall-Risiken von Lehman seien bereits seit längerem mit CDS abgesichert worden, behaupten die Berner. Bleibt zu hoffen, dass die Gegenpartei auch zahlen kann. Auf jeden Fall ist den Berner Anlegern der Neid der Luzerner gewiss, die LUKB lancierte rund ein Drittel ihrer Produkte mit Lehman; auf eine Garantieleistung à la bernoise warten sie wohl vergeblich. dp payoff all about derivative investments | September 2008 INHALT SEITE OPINION Stresstestszenario wird Realität 1 MARKETOPINION Marketopinion SMI 2 PRODUCT NEWS Renditeoptimierung mit Sicherheitsnetz 5 Alle Schweizer Aktien auf einen Schlag 6 Riskantes Zinspicking 8 Man versteht nur das Geschäft, durch das man den Reis verdient 9 INVESTMENT IDEAS Attraktive Coupons mit 100% Kapitalschutz 10 Investieren in Schokolade 11 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen 12 Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte 13 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 14 IMPRESSUM Impressum 14 INTERVIEW Interview mit Oliver Tschan, Basler Kantonalbank 15
  2. 2. 2 MARKETOPINION Marketopinion SMI Das Derivatportal payoff.ch und die Investmentbank HSBC führten im August 2008 eine Privatanlegerumfrage zum Thema SMI durch. Die Resultate dieser Marketopinion zeigen, dass 58 Prozent der Schweizer Anleger bis Ende Jahr neue Tiefstände beim SMI erwarten. resende bereits wieder besser aus. Nur ein Fünftel der Befragten rechnet am 31.12.2008 mit einem Punktestand des SMI unter 6’500 Punkten. 27 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten einen Jahresendstand beim SMI im Bereich von 6’500 bis 7’000 Punkten. Knapp ein Viertel (23 Prozent) sieht ein Kursziel von 7’000 bis 7’500 Punkten und 24 Pro- «Ein Fünftel der Befragten rechnet Ende Jahr mit einem SMIStand von unter 6’500 Punkten.» Die Marketopinion auf payoff.ch – Die Gelegenheit, seine Meinung zu den Märkten kund zu tun. zent einen Jahresschlusstand im Spektrum von 7’500 bis 8’000 Punkten. Dass die Optimisten nicht gänzlich ausgestorben sind, zeigt, dass sechs Prozent sogar an einen Wiederanstieg auf ein Niveau oberhalb von 8’000 Punkten glauben. Seit dem Höhepunkt im Juni 2007 hat der Schweizer Aktienmarkt in mehreren Etappen Terrain eingebüsst. Im laufenden Jahr setzte sich die Talfahrt in beschleunigtem Tempo fort. Erholungen waren jeweils nur von kurzer Dauer. Das in der Schweiz führende Derivatportal payoff.ch und die Zertifikate-Emittentin HSBC wollten von den Anlegern wissen, ob nach dem vorläufigen Tiefst im Juli eine Bodenbildung eingesetzt hat, oder ob die Abwärtsbewegung an der Börse weitergehen wird. An der Marketopinion-Umfrage vom Monat August nahmen insgesamt 150 Personen teil. Aktienanlagen werden bevorzugt Auf die Frage mit welchen Produkten der Umfrageteilnehmer seine Marktmeinung umsetzen würde, sofern er jetzt Kapital investieren müsste, gab es überraschende Anworten: 36 Prozent der Befragten bevorzugten eine Direktanlage in Aktien und 21 Prozent einen Einstieg über Fonds/ETFs. Den Weg über Strukturierte Produkte wählten insgesamt 17 Prozent der Anleger, wovon zehn Prozent Kapitalschutz-Produkte und sieben Prozent den Weg über Reverse Convertibles ins Kalkül zögen. Neun Prozent gäben Obligationen den Zuschlag und 17 Prozent hielten sich an Festgeldanlagen. Mehrheit erwartet weiter fallende SMI-Kurse 58 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass der SMI bis Ende Jahr unter die alten Tiefstkurse fallen wird und die Talsohle somit noch nicht erreicht ist. Die restlichen 42 Prozent sehen bereits Licht am Ende des Tunnels und rechnen mit einer allmählichen Erholung der Börse. Erste Anzeichen einer Erholung gegen Jahresende Trotz der kurzfristig pessimistischen Einschätzung der Befragten, sieht das Bild am Jah- dp payoff all about derivative investments | September 2008
  3. 3. 3 MARKETOPINION Der SMI hat seit Anfang Jahr rund 18 Prozent an Wert verloren. Glauben sie an weitere Tiefstkurse bis Ende Jahr? Wenn Sie jetzt Kapital investieren müssten, mit welchen Produkten würden Sie Ihre Marktmeinung für den Schweizer Aktienmarkt umsetzen? Wo sehen Sie den Punktestand des SMI Ende Jahr? Nehmen Sie an der Marketopinion-Umfrage teil! Gold konnte sich im vergangenen Jahr über beachtliche Kursgewinne erfreuen. Trotzdem verlor es seit seinem Hoch im März von rund USD 1‘000 stark an Boden und notiert heute auf USD 830 pro Unze. Soll diese Korrektur Ihrer Meinung nach zum Einstieg genutzt werden, oder ist dies erst der Beginn einer noch stärkeren Talfahrt? www.payoff.ch/home/umfrage.asp Gewinner vom Marketopinion Wettbewerb im August war Cornelia Bianchi. Herzliche Gratulation! dp payoff all about derivative investments | September 2008
  4. 4. MERRILL LYNCH MULTI ASSET STRATEGY INDEX (MAST) ZERTIFIKATE KONTROLLIERTES RISIKO, NACHHALTIGE PERFORMANCE KATEGORIE MAST 1 MAST 2 BASISWERT PARTIZIPATIONS ZERTIFIKAT PARTIZIPATIONS ZERTIFIKAT LEVERAGE ZERTIFIKAT LEVERAGE ZERTIFIKAT MULTI ASSET STRATEGY INDEX MULTI ASSET STRATEGY INDEX MULTI ASSET STRATEGY 2 X LEVERAGE INDEX MULTI ASSET STRATEGY 2 X LEVERAGE INDEX WÄHRUNG VALOR ISIN EUR USD EUR USD 4’475’514 4’475’518 4’475’489 4’475’499 XS0381807972 XS0381808608 XS0381809242 XS0381809598 ZEICHNUNGSFRIST: BIS ZUM 18. SEPTEMBER 2008 PARTIZIPATION ZUGANG ZU EINER INNOVATIVEN UND DYNAMISCHEN, REGELBASIERTEN MULTI-ASSETSTRATEGIE, DIE AUF DIE ERWIRTSCHAFTUNG DER GRÖSSTMÖGLICHEN RENDITE BEI MINIMALEM RISIKO ABZIELT OPTIMIERTE ALLOKATION ÜBER VIER WICHTIGE ANLAGEKLASSEN HINWEG: ANLEIHEN, WÄHRUNGEN, ROHSTOFFE UND AKTIEN ZWEI PRODUKTVARIANTEN: MAST 1 ZERTIFIKAT (OHNE LEVERAGE) – DIE STRATEGIE WEIST IM VERGLEICH ZU ANDEREN ANLAGEKLASSEN EIN GERINGES RISIKO AUF MAST 2 ZERTIFIKAT (LEVERAGE-FAKTOR 2) – DIE STRATEGIE ZIELT IM VERGLEICH ZUM MAST 1 ZERTIFIKAT AUF HÖHERE RENDITEN BEI EINEM GRÖSSEREN RISIKO AB HALBJÄHRLICHE ANPASSUNG LONG-ONLY-POSITIONEN Detaillierte Informationen erhalten Sie unter: +41 (0) 44 297 77 77 - mlinvestch@ml.com - www.merrillinvest.ch www.mast.ml.com Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Die Zertifikate qualifizieren als strukturierte Produkte, nicht als Kollektivanlagen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und unterstehen daher keiner Genehmigungspflicht und keiner Aufsicht der Eidgenössischen Bankenaufsicht (EBK). Die Zertifikate dürfen in und von der Schweiz aus nur von Banken, Effektenhändlern und Versicherungen oder aber von ausländischen Institutionen, die einer gleichwertigen prudentiellen Aufsicht unterstehen, vertrieben werden. Konkurs oder Insolvenz der Emittentin können zu einem Teil- oder Totalverlust des investierten Betrages führen. Die Zertifikate werden nicht von einer Bank ausgegeben oder garantiert. Verkaufsbeschränkung: USA, US Personen und Vereinigtes Königreich. Für Produktinformationen an private Investoren stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, für Beratung und Aufträge wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Finanz- oder Steuerberater oder Ihre Hausbank. Der alleinverbindliche englischsprachige Prospekt kann kostenfrei bei Merrill Lynch Capital Markets AG in Zürich unter der Telefonnummer 044 / 297 77 77 bezogen werden. Potenzielle Investoren sollten insbesondere die Abschnitte über die Risiken im Verkaufsprospekt gelesen und verstanden haben.
  5. 5. 5 PRODUCT NEWS BSPAA – 8,80% (p.a.) Reverse Convertible mit «Bear Market Protection» der Bank Sarasin Renditeoptimierung mit Sicherheitsnetz Die starke Korrektur an den Aktienmärkten hat zu vielen Barriereverletzungen bei den beliebten Reverse Convertibles geführt. Für die nächsten Monate bleiben die Aussichten eher trübe. Es ist daher erfreulich, wenn Emittenten die Produkte zumindest mit einem Schutzmechanismus ausstatten. Dieter Haas| Leider geschieht dies viel zu selten! Dabei waren Renditeoptimierungsprodukte, die von sinkenden oder nur leicht steigenden Märkten ausgehen in den vergangenen Monaten sehr erfolgreich. So verzeichnete bislang erst einer der in der Schweiz von Goldman Sachs emittierten Inverse Reverse Convertibles eine Barriereverletzung! Einen Mittelweg zwischen Long und Short beschreitet die Bank Sarasin. BSPAA ist im Kern ein klassischer Reverse Convertible. Zusätzlich wurde das Produkt mit einem Schutzlevel auf den SMI versehen. Da alle Titel Bestandteil des Blue Chip Index sind, macht eine derartige Verknüpfung Sinn. Es ist sehr wahrscheinlich, dass in einem negativen Marktumfeld sowohl die ausgewählten Titel, wie auch das Börsenbarometer SMI zur Schwäche neigen. Sollte der SMI im Zeitpunkt der Schlussfixierung am 26.6.2009 unter dem Schutzlevel bei 6175,386 Punkten schliessen, erhält der Anleger nebst den beiden halbjährlich ausbezahlten Coupons von 8,80 Prozent per annum den Nominalwert zurückbezahlt. Dasselbe gilt, wenn bei der Schlussfixierung alle Titel über ihrem Strike (ABBN: CHF 29,40, ROG: CHF 175,10 und ZURN: CHF 275,75) notieren. Das bei Reverse Convertibles übliche «Worst-of»-Prinzip kommt nur zur Anwendung, falls am Ende mindestens einer der Titel unter seinem Strike und der SMI an oder oberhalb des Schutzlevels liegt. Der Preis, den der Investor für die zusätzliche Sicherheit zu zahlen hat, ist ein etwas tieferer Coupon im Vergleich zu einem herkömmlichen BRC. Die Entwicklung seit der Handelsaufnahme zeigt eine leichte, nahezu indexparallele Aufwärtsbewegung bei ROG und ZURN, während ABBN bereits deutlich unter den Strike gerutscht ist. Würde dies so enden, käme es zu einer Titellieferung der ABB-Aktie. Wie es in knapp einem Jahr aussehen wird ist noch offen. Die Chancen, dass eines der beiden BSPAA (indexiert ab 27.6.08, dem Fixierungsdatum des Strike) Erfüllungskriterien eintritt, liegen unseres Erachtens jedoch deutlich über 50 Prozent. payoff-Einschätzung: Bei BSPAA handelt es sich um eine attraktive Innovation, die Nachahmer verdienen würde. Der Anleger sieht sich mit dieser Variante nur einem titelspezifischen Risiko in einem steigenden oder leicht sinkenden Marktumfeld ausgesetzt. Im Sekundärhandel können die Zertifikate aktuell mit einem unter pari liegenden Briefkurs erworben werden! EUROPEAN-MULTI-BONUS-ZERTIFIKAT Mehr Schutz - Nur die Schlusskurse am Bewertungstag entscheiden! Nestlé/Credit Suisse/Roche . Sie jetzt! er 2008 Zeichnen eptemb m 19. S Bis zu –> 13.50% Bonus-Rendite –> 70% (ind.) BARRIER-Level –> Laufzeit 364 Tage (bis 25. September 2009) --- www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster unabhängiger Privatbank. Risk-Return-Diagramm % 115 Hebel 110 Return 105 100 BSPAA Partizipation Renditeoptimierung 95 90 Kapitalschutz 85 27.6.08 SMI 9.7.08 ABBN 21.7.08 ROG 2.8.08 ZURN 14.8.08 26.8.08 Schutzlevel-SMI Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | September 2008 Risk Quelle: Derivative Partners AG
  6. 6. 6 PRODUCT NEWS BKSPI – Open-End Index Zertifikat der BKB auf den SPI Total Return Alle Schweizer Aktien auf einen Schlag Als erster Emittent hat die Basler Kantonalbank ein Tracker-Zertifikat auf den Swiss Performance Index ausgegeben. Mit dem Kauf eines Anteils erwirbt der Anleger eine Beteiligung am gesamten Schweizer Aktienmarkt. Dieter Haas| Wegen der geringen Liquidität der kleinen Titel sind offene Exchange Traded Funds (ETF) auf den SPI praktisch unmöglich aufzusetzen. Je grösser der Fonds, desto schwieriger würde eine Umsetzung. Für Tracker-Zertifikate, die eine fixe Emissionsgrösse haben, ist diese Problematik lösbar. Allerdings gibt es auch hier eine Obergrenze in Bezug auf allfällige Aufstockungen (vgl. Interview auf Seite 15). Der SPI enthält derzeit 230 Titel. Mit einem Anteil von knapp 18 Prozent führt die Namenaktie Nestlé die Rangliste an, gefolgt von der Namenaktie Novartis und dem Genussschein Roche. Das Schlusslicht bildet die Aktie der Genfer SGF, deren Marktkapitalisierung der handelbaren Aktien rund eine Million beträgt. Gemessen an der Gesamtgrösse des Schweizer Aktienmarktes entspricht das 0,0001 Prozent. Die im Performanceindex SMIC zusammengefassten 20 Blue Chips bilden den Kern des SPI. Sie decken derzeit ein Gewicht von rund 84 Prozent ab. Die restlichen 16 Prozent sind Bestandteil des Performanceindex SPIEX. Er enthält alle nicht im SMIC enthaltenen kleineren und mittleren börsenkotierten Schweizer Aktien. Die Addition der Marktkapitalisierung von SPIEX und SMIC ergibt den SPI. Beim Performanceindex SMIMC handelt es sich um einen Blue Chip-Index aus der Gesamtheit des SPIEX. Sein Universum sind die grösseren und liquideren Aktien ausserhalb des SMI. Ein Vergleich der Indizes seit 1996 bringt aufschlussreiche Erkenntnisse (vgl. Grafik). So ist gut zu erkennen, dass sich SMIC und SPI nahezu parallel entwickeln. Sehr viel dynamischer erwiesen sich in den letzten Jahren die kleineren und mittleren Unternehmungen. SMIMC und SPIEX übertrafen den Gesamtmarkt vor allem in Aufwärtsbewegungen deutlich. Während es auf den SMIMC etliche Tracker im Markt gibt, fehlen bislang solche auf den SPIEX. Wegen der geringen Liquidität vieler Titel wäre eine Umsetzung nur mit einem sehr kleinen Emissionsvolumen machbar, was aufgrund der anfallenden Kosten wenig ertragreich für die Emittenten wäre. SPI, SMIC, SPIEX, SMIMC (indexiert auf den SPI ab 26.1.96) Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Der SPI-Tracker BKSPI (jährliche Management Fee von 0,45 Prozent) eignet sich für Investoren, die den ganzen Markt in seiner Breite abdecken möchten. Wer möglichst 1:1 an der Performance des Schweizer Aktienmarktes teilhaben will, könnte auch in einen SMIC-Tracker oder einen ETF auf den SMI investieren. Die Performanceunterschiede sind verschwindend klein. Bonus Zertifikate auf den Dow Jones EURO STOXX 50® www.xmarkets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 13’000 12’000 BKSPI 11’000 10’000 Return 9’000 8’000 7’000 Partizipation 6’000 Renditeoptimierung 5’000 4’000 3’000 Kapitalschutz 2’000 26.1.96 26.1.98 SPI SMIC 26.1.00 SPIEX 26.1.02 26.1.04 26.1.06 26.1.08 Risk SMIMC Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | September 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  7. 7. Bei jedem Börsenklima erfolgreich investieren. 23. + 24. OKTOBER 2008 KONGRESSHAUS ZÜRICH DONNERSTAG 10 –19 UHR FREITAG 10 –18 UHR JIM ROGERS presented by ABN AMRO Bank KLAUS TÖPFER ehem. Bundesumweltminister ULRICH TILGNER Korrespondent /Autor GEROLD BÜHRER Nationalrat, Präsident Economiesuisse CHRISTIAN LEVRAT Nationalrat, Präsident SP Schweiz HAUPTSPONSOREN MEDIENPARTNER VERANSTALTER Verschaffen Sie sich als institutioneller und privater Anleger einen umfassenden Überblick. Tauschen Sie sich mit Experten aus und erfahren Sie mehr über aktuelle Trends und Entwicklungen. www.stp-messe.ch
  8. 8. 8 PRODUCT NEWS NZDPR – Tracker-Zertifikat der ZKB auf einen Basket von Neuseeland-Anleihen Riskantes Zinspicking Baskets auf Anleihen aus Hochzinsländern bergen nicht zu unterschätzende Risiken. Wer nur auf die Couponhöhe schaut, der kann ein böses Erwachen erleben. Währungsverluste machen häufig die Zinsvorteile zunichte. Dieter Haas| Die Zürcher Kantonalbank emittierte jüngst einige Tracker-Zertifikate auf die Hochzinswährungen Neuseeland (NZDPR), Island (ISKPR) und die Türkei (TRYPR). Dabei wurden die Warenkörbe jeweils mit fünf gleichgewichteten Obligationen der höchsten Bonitätsstufe, welche von der Ratingagentur Standard&Poors ausgegeben wird, bestückt. Alle während der Laufzeit der Zertifikate anfallenden Couponzahlungen der im Basket enthaltenen Anleihen werden postwendend zu aktuellen Marktpreisen reinvestiert. Bei NZDPR, dessen Rückzahlung am 18.Januar 2011 erfolgt, liegen die jährlichen Coupons zwischen 6,50 und 7,50 Prozent. «Eine feine Sache!» denkt sich wohl mancher Anleger. Ob die Sache allerdings lohnt, hängt in hohem Masse von der künftigen Wechselkursentwicklung ab. Diese sieht alles andere als viel versprechend aus. Gemäss der aktuellsten verfügbaren Rangliste der Zahlungsbilanz des CIA World Factbook (www.cia.gov/library/publications/ the-world-factbook) figurieren die Türkei, Neuseeland und Island mit ihren enormen Defiziten ganz weit unten. Auf Pro-Kopf-Basis sähe die Situation noch schlimmer aus und eine Trendwende zum Besseren ist bis dato nicht erkennbar. Die hohen Zinsen sind somit lediglich Ausdruck des Risikos, welches der Markt in diesen Ländern sieht. Kein Wunder verloren alle Währungen in den letzten Monaten gegenüber dem Schweizer Franken teils erheblich an Boden. Die Kursverluste des Kiwi-Dollars zum Franken überstiegen zuletzt den Coupon-Mehrwert der im Basket NZDPR enthaltenen Obligationen. Ein Backtesting von NZPDR ohne Reinvestition der Coupons ab dem 7. Februar 2007 brachte keine berauschenden Ergebnisse (vgl. Grafik). Auf einen knappen Nenner gebracht: «ausser Spesen, nichts gewesen». Hinzu kommen die Risiken der im Basket befindlichen Anleihen. Wegen der schlanken Ausgestaltung des Warenkorbes würde ein Sonderereig- Backtesting NZDPR in NZD und in CHF (indexiert ab 7.2.2007) nis wie eine Herabstufung der Bonität eines Schuldners während der Laufzeit des Zertifikates zu einer empfindlichen Kurseinbusse in der Lokalwährung führen. payoff-Einschätzung: Der Einstieg in nicht währungsgesicherte Anleihemärkte von Hochzinsländern ist wesentlich riskanter als es auf den ersten Blick scheinen mag. Ein Engagement kann nur Anlegern empfohlen werden, welche für die Laufzeit des Zertifikates von einer stabilen Wechselkursentwicklung des Kiwi-Dollars zum Schweizer Franken ausgehen. Strukturiert handeln. Ohne Experimente. www.scoach.ch Risk-Return-Diagramm % 112 110 Hebel 108 106 Return 104 102 100 98 Partizipation Renditeoptimierung 96 94 92 90 Kapitalschutz 88 7.2.07 7.5.07 NZDPR-NZD 7.8.07 7.11.07 7.2.08 7.5.08 7.8.08 Risk NZDPR-CHF Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | September 2008 Quelle: Derivative Partners AG NZDPR
  9. 9. 9 PRODUCT NEWS RRICE – Tracker-Zertifikat auf das Rough Rice Future von ABN AMRO Man versteht nur das Geschäft, durch das man den Reis verdient …dies besagt ein chinesisches Sprichwort. Und um genau dieses Grundnahrungsmittel Reis geht es in diesem Artikel über RRICE. Nach den Unruhen bezüglich des rasanten Anstiegs der Preise für Grundnahrungsmittel haben sich die Wogen nun wieder etwas geglättet. Massimo Bardelli| Die Zahlen sprechen für sich. Die Asiaten verzehren Pro Kopf und Jahr rund 100 kg Reis. Reis wird auch als Brot der Asiaten bezeichnet, denn er ist das wichtigste Lebensmittel dieses Kontinents. Neben dem auch bei uns bekannten Werfen von Reis bei Hochzeiten ist es in Japan ausserdem üblich, am Neujahrsmorgen sogenannte Mochi, das sind süsse Bällchen aus gestampftem Klebreis, zu verspeisen. Das soll Glück bringen und ein langes Leben bescheren. Das Tracker-Zertifikat RRICE ist ein Open-End-Zertifikat und wurde am 28. März 2008 von ABN AMRO in US-Dollar emittiert. Als Tracker-Zertifikat bildet es den Verlauf des Basiswertes – dem Rough Rice Future, welcher an der CBOT in Chicago gehandelt wird – 1:1 nach. Alle zwei Monate wird jeweils in den aktuellsten Future, respektive denjenigen mit dem grössten Handelsvolumen, umgeschichtet. Für diese Umschichtungen berechnet die Emittentin maximal 0,10 Prozent, die Management-Fee beträgt damit maximal 0,6 Prozent jährlich. In letzter Zeit wird wieder vermehrt der Fokus auf die für lange Zeit als langweilig geltenden Soft-Commodities – also auf Nahrungsmittel – gelegt, und dies zu Recht. Denn wenn Menschen eines gemein haben, dann ist es ihr Bedürfnis nach Nahrung. RRICE macht nun das Handeln mit Soft-Commodities einer breiten Anlegerschicht zugänglich. In Verruf geraten ist der Handel mit Lebensmittel aufgrund der stark steigenden Preisen im ersten Halbjahr 2008. Die Preise sind mittlerweile wieder etwas gesunken. Jedoch können die südlichen Länder von den steigenden Lebensmittelpreisen profitieren, da im südlichen Teil der Erde mehr Produkte pro Quadratmeter geerntet werden können. payoff-Einschätzung: Im Bereich der Soft-Commodities wurde Reis als Investment bisher vernachlässigt. Wer Vertrauen in einen (langfristig) starken bzw. stärkeren Dollar hat und sein Portfolio diversifizieren möchte, kann mit RRICE ein spannendes Investment eingehen. Mit jährlichen Kosten von maximal 0,6 Prozent sind die produktspezifischen Gebühren verhältnismässig tief. Kursverlauf RRICE in USD und in CHF angeglichen Risk-Return-Diagramm EFG Financial Products AG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com SETZEN SIE AUF SICHERHEIT. AUTOCALLABLE KAPITALSCHUTZ ZERTIFIKAT MIT BEDINGTEM COUPON ZEICHNUNGSSCHLUSS 26.09.2008 SINGLE BARRIER REVERSE CONVERTIBLES AUF INTERNATIONALE BLUE CHIPS ZEICHNUNGSSCHLUSS 19.09.2008 Weitere Informationen finden Sie auf www.efgfp.com Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1010 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. 25 24 RRICE 23 Return 22 21 20 Partizipation 19 Renditeoptimierung 18 17 16 Kapitalschutz 15 7.3.08 7.4.08 RRICE 7.5.08 7.6.08 7.7.08 7.8.08 7.9.08 Risk RRICE CHF Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | September 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  10. 10. 10 INVESTMENT IDEAS Präsentiert von ABN AMRO Attraktive Coupons mit 100% Kapitalschutz – In Zeichnung bis zum 25. September 2008 Zins Plus Notes in CHF, EUR oder USD bieten 100% Kapitalschutz per Verfall und zahlen einen halbjährlichen Coupon, der aktuell über der marktüblichen Verzinsung liegt. Auf einen Blick – 100% Kapitalschutz per Verfall – Attraktive variable Coupons – CHF Libor + 0,2%**/ Euribor + 0,25%**/ USD Libor + 0,42%** – Geringes Zinsänderungsrisiko – Denomination: EUR/USD/CHF 1000 – 4 Jahre Laufzeit – Einfach und transparent – Valoren: Euribor Zins Plus Note (in EUR): 4’299’602 USD Libor Zins Plus Note (in USD): 4’299’603 CHF Libor Zins Plus Note (in CHF): 4’299’604 – Börsentäglich Liquidität – Kotierung an der SWX Swiss Exchange beantragt für den 3. Oktober 2008 Zins Plus Notes zahlen einen halbjährlichen Coupon, der aktuell über der marktüblichen Verzinsung liegt. Am Laufzeitende erhalten die Investoren den eingesetzten Nominalbetrag vollständig zurückbezahlt. Zins Plus Notes sind in Schweizer Franken, Euro oder US Dollar denominiert, wobei die Coupons an den 6-Monats-Zinssatz für die jeweilige Währung gekoppelt sind. Produktbeschreibung Eine Zins Plus Note gleicht einem herkömmlichen Zins-Swap (mit Cap) – die Übereinkunft zwischen zwei Parteien, variable Zinszahlungen gegen fixe Zinszahlungen (oder umgekehrt) zu tauschen, basierend auf einem im Voraus festgesetzten Betrag und zu festgelegten Bedingungen. Die Zahlungsströme (Zinszahlungen) werden immer am Ende einer Zinsperiode getauscht. Bei einer Zins Plus Note bezahlt der Investor den Nominalbetrag und erhält dafür variable Zinszahlungen (Coupons). Der Zinssatz für die variablen Couponzahlungen wird dabei jeweils vor einer Couponperiode (zwei Bankwerktage vor Beginn der sechsmonatigen Couponperiode) fixiert und die Couponzahlungen erfolgen am Ende der jeweiligen Couponperiode (am sogenannten Coupondatum). Bei Emission des Produktes ist die Höhe des ersten Coupons also bereits festgelegt. – – – – Zum Factsheet Euribor Zins Plus Note Zum Factsheet USD Libor Zins Plus Note Zum Factsheet CHF Libor Zins Plus Note Zum Indikativen Termsheet Euribor Zins Plus – Zum Indikativen Termsheet USD Libor Zins Plus Note – Zum Indikativen Termsheet CHF Libor Zins Plus Note Oder rufen Sie uns an unter Tel. 044 631 62 62 Ihr ABN AMRO Markets Team * Stand am 12.09.2008, ** indikativ; wird am Pricingtag (26.09.2008) festgelegt Name Coupon p.a. Währung Laufzeit CHF Libor Zins Plus Note 3,07%*(6-Monats-CHF Libor + 0,2%**; maximal 4,5%) CHF 4 Jahre 4’299’604 Euribor Zins Plus Note 5,43%*(6-Monats-Euribor + 0,25%**; maximal 6,5%) EUR 4 Jahre 4’299’602 USD Libor Zins Plus Note 3.51%* (6-Monats-USD Libor + 0,42%**; maximal 6%) USD 4 Jahre 4’299’603 Quelle: ABN AMRO. Alle Angaben sind indikativ. dp payoff all about derivative investments | September 2008 Valor
  11. 11. 11 INVESTMENT IDEAS Präsentiert von der Bank Vontobel Investieren in Schokolade Die Herstellung von Schokolade hat in den westlichen Ländern, wie der Schweiz, eine lange Tradition. So erstaunt es nicht, dass die Schweizer die Liste des jährlichen Schokoladenkonsums mit 12 kg pro Kopf anführen. In den westlichen Ländern sitzen die grossen Hersteller von Konfekten, Schokolade und anderen Süssigkeiten wie Lindt & Sprüngli, Barry Callebaut, Cadbury oder Hershey’s. So erstaunt es auch nicht, dass die Schweizer die Liste des jährlichen Schokoladenkonsums mit knapp 12 kg pro Kopf anführen, gefolgt von weiteren europäischen Staaten – während beispielsweise die Chinesen nur etwa 200 Gramm Schokolade pro Jahr geniessen. Zwar werden die Chinesen wohl nie 12 kg Schokolade pro Kopf essen, dennoch holen die Asiaten auf und versüssen die Bilanzen der Schokoladen- und Süssigkeitenhersteller. Der wachsende Wohlstand in Asien, sowie die zunehmende Attraktivität westlicher Lebensart dürften den Schokoladenkonsum weiter in die Höhe treiben. Verschiedene Unternehmen passen zunehmend ihr Sortiment an die neuen Zielgruppen an: Hershey’s beispielsweise hat seine bekannten «Hershey‘s Kisses» in Asien nun auch mit GrünteeExtrakten lanciert. Das Vontobel Research geht, was die Schwellenländer betrifft, von einem jährlichen Wachstum von rund 12 Prozent der Süssigkeitenbranche aus. Unsere Lösung: VONCERT auf den «Chocolate» Basket Warum nur essen? Aufgrund der positiven Wachstumsaussichten im Geschäft mit Süssigkeiten hat die Bank Vontobel die bekanntesten Hersteller in einem Produkt zusammengefasst. Das VONCERT auf den «Chocolate» Basket weist eine Laufzeit von zwei Jahren auf und beinhaltet folgende Titel: Nestlé, Barry Callebaut, Lindt & Sprüngli, Kraft, Cadbury, Meiji Seika und Hershey’s. Während Barry Callebaut, Lindt & Sprüngli und Hershey’s zu 100 Prozent in der Herstellung von Süssigkeiten aller Art tätig sind, stellen die übrigen Unternehmen auch andere Lebensmittel her. Das Produkt notiert in CHF und lässt Sie linear an der Entwicklung der sieben Unternehmen teilhaben Das Termsheet, können Sie hier downloaden. Aktuelle Kurse sowie weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie auf unserer Internetseite www.derinet.ch/ chocolatebasket Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter folgender Nummer zur Verfügung: Tel. 00 41 (0)58 283 78 88. Symbol/Valor Emissionspreis Liberierung Rückzahlung VZCHO/452 7567 CHF 98.00 16. September 2008 17. September 2010 Quelle: Bank Vontobel AG. Alle Angaben sind indikativ. dp payoff all about derivative investments | September 2008
  12. 12. 12 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen Partizipations-Produkte Symbol Valor BASKF 4558908 Basiswert Emittent Long Short Certificate on UBS Produkt-Typ Subtyp Partizipation 1. Handelstag Verfall Währung Outperformance Zertifikat Bull 200% 19.09.08 15.09.09 USD CMCI long versus S&P GSCI short VZBAU 4552039 AUD Bondbasket VT Tracker-Zertifikat Bull 29.09.08 11.01.11 AUD OTC 4409568 Diversified Hedge Fund Portfolio CS Tracker-Zertifikat Bull 25.09.08 30.11.12 USD Währung Renditeoptimierungs-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Coupon Barriere 1. Handelstag Verfall REVVV 4301956 Adecco/ GS Barrier Reverse Convertible Produkt-Typ Bear Subtyp 19.00% 135.00% 19.09.08 21.09.09 CHF EFG Barrier Reverse Convertible Bull 9.25% 49.00% 25.09.08 25.09.09 CHF Verfall Währung Clariant/Nobel Biocare EFBPA 4405613 UBS Kapitalschutz-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Subtyp Kaptitalschutz Partizipation 1. Handelstag BIOPN 4574137 Clariden Leu Biotechnology EQ Fund CL Kapitalschutz ohne Cap Bull 95% 100% 29.09.08 29.09.01 USD JBSTP 4542625 JB Precious Metal Basket JB Kapitalschutz ohne Cap Bull 60% 137% 18.09.08 18.09.09 EUR ZKB Kapitalschutz mit Knock Out Bull 100% 104% 19.09.08 19.09.11 CHF (Gold, Silber, Platin) ZKB8H4 4554147 Adecco/Nobel Biocare/Swiss Re Alle Angaben verstehen sich als indikativ dp payoff all about derivative investments | September 2008
  13. 13. 13 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte der Woche 37. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Valor Emit. Verfall Strike Kurs Basiswert Kurs Produkt Währung Umsatz in CHF Basiswert Produkttyp Art Symbol ABB N Warrants Call ABBOM 2546944 VT 18.12.2009 30.00 23.56 0.10 CHF 7’207’381 Ciba SC N Warrants Call CIBDF 3971757 DB 19.12.2008 32.50 48.12 0.90 CHF 3’423’216 Credit Suisse Group N Warrants Call CSGEF 4513275 EFG 16.01.2009 51.00 49.04 0.35 CHF 5’464’394 DAX Index Knock-out Warrants Put KDAXR 4252581 ZKB 19.09.2008 7’700.00 6’001.00 5.60 CHF 11’652’250 Devisen EUR/USD Mini-Futures Short XXSUX 3883223 GS open end 1.83 1.42 42.20 USD 1’009’160 Devisen USD/CHF Warrants Call USDSA 3923109 UBS 26.09.2008 0.95 1.11 1.60 CHF 1’393’600 DJ Industrial Index Warrants Put DJICI 2815085 GS 19.12.2008 13’000.00 10’917.51 2.28 CHF 1’511’200 Gold fix PM Warrants Put XAUWB 3703446 UBS 12.12.2008 900.00 778.39 1.47 CHF 1’663’054 Holcim N Warrants Call HOLDQ 4354617 BAER 20.03.2009 85.00 89.55 0.30 CHF 723’100 Lonza Group N Warrants Call LONGD 4302899 GS 19.06.2009 165.00 150.10 1.10 CHF 769’910 Nestlé N Warrants Call NESKR 3205405 ZKB 19.12.2008 48.00 49.26 0.44 CHF 1’329’891 Novartis N Warrants Call NOVZQ 4295586 ZKB 16.01.2009 56.00 59.75 0.42 CHF 1’711’490 Petroplus Holdings AG Warrants Call PPHDZ 4514311 DB 20.03.2009 54.00 31.02 0.30 CHF 3’120’120 Quadrant AG Warrants Call QUADC 3888310 DB 20.03.2009 110.00 120.00 0.21 CHF 681’860 Roche GS Warrants Call ROGZT 4313628 ZKB 21.11.2008 180.00 183.80 0.44 CHF 14’910’329 S&P 500 Index Knock-out Warrants Put SSPXT 4385432 VT 19.12.2008 1’375.00 1’192.70 1.03 CHF 1’955’400 S&P GSCI ER Index Warrants Put PGSCI 3881783 GS 16.03.2009 730.88 - 56.90 EUR 1’901’900 SLI Price Index Warrants Put SLIDA 4348650 DB 17.10.2008 1‘020.00 1‘030.43 0.14 CHF 972’000 SMI Index Knock-out Warrants Call KSMJE 4443958 ZKB 19.09.2008 6‘700.00 6‘856.10 0.49 CHF 85’469’264 Swiss Life Holdg N Warrants Call SLHDV 3719908 DB 19.12.2008 235.00 174.10 0.02 CHF 1’368’511 Swiss RE N Warrants Call RUKEX 4525858 EFG 20.02.2009 68.00 58.40 0.16 CHF 20’983’516 Syngenta N Warrants Call SYNDM 3724857 DB 20.03.2009 250.00 256.00 0.39 CHF 4’858’884 UBS N Warrants Call UBEFD 4340452 EFG 20.02.2009 25.00 18.55 0.15 CHF 20’361’728 Volkswagen Warrants Call VOWWT 2411044 UBS 05.12.2008 50.00 207.23 24.70 CHF 1’758’000 Zurich Financial Services Warrants Call ZUROO 4322812 ZKB 16.01.2009 310.00 266.25 0.12 CHF 24’169’976 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | September 2008
  14. 14. 14 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivative Anlageprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte der Woche 37. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Basiswert Produkttyp Produktname Symbol Valor ABB/Nestlé/Roche GS Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible LBBBV ABN Water TR Index Tracker Certificates Zertifikat WATCH 2205578 Amazon/Apple/Google Barrier Reverse Convertibles Inverse Barrier Reverse Convertible AGABR CHF 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXCHD 2049435 VT CIT Infrastructure Basket Tracker Certificates Zertifikat USIFR 3071570 CS Basket of 20 Stocks Kapitalschutz mit Coupon 3477453 Emit. Kurs Kurs Verfall Basiswert Produkt LB 12.12.2008 Umsatz Währung in CHF - 1.00 CHF open end - 112.20 CHF 2’002’781 3791479 CLEU 13.11.2008 - 100.35 USD 5’380’683 open end - 105.30 CHF 8’669’264 CIT 10.05.2010 - 91.20 USD 5’417’030 ABN 2’181’137 Opportunity Note Plus OPSTS 3981350 CS 09.11.2009 - 95.97 EUR 3’059’084 DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Kapitalschutz mit Knock-Out Shark Note LBACJ 3689122 LB 12.03.2010 3’151.17 82.32 EUR 2’718’080 EUR 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXEUD 2049441 open end - 111.00 Gazprom/Lukoil/Petrobras Barrier Reverse Convertibles Knock-In Reverse Convertible JPOLP 3221972 JPM 26.09.2008 - 84.38 USD Gold fix PM Tracker Certificates Tracer PMTAA 2607471 UBS GS Asian Currency Basket Outperformance Certificates Leveraged Certificates CMSUS 3565328 Holcim N Barrier Reverse Convertibles Knock-In ICE IBEX 35 Index Outperformance Certificates Leverage Bear Certificate VT EUR 34’202’892 2’384’474 open end 778.39 77.50 USD 15’499’104 GS 15.05.2009 - 97.03 USD 40’707’684 JKHOE 4246626 BAER 15.05.2009 89.55 84.15 CHF 2’445’000 IBEXA 3640863 SOG 27.01.2009 10’869.20 143.20 EUR 2’601’224 7’686’848 JB EUR Overnight Basket Tracker Certificates Zertifikat JFOVH 4495012 BAER 11.08.2009 - 10‘030.00 EUR JB US Banks Basket Tracker Certificates Zertifikat JBUBB 4344893 BAER 22.12.2009 - USD 17’876’676 Newmont Mining Discount Certificates Toro TONEW 3407242 RICI Enhanced Energy Index Tracker Certificates Zertifikat RIEHE 3396400 CS 12.09.2008 ABN open end Royal Dutch Shell Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible RDSBC 4360139 CLEU 02.07.2009 Silver Tracker Certificates Voncert VZOSI 3694272 SMI Index Tracker Certificates X-pert SMIDB SWX Immofdsindex TR Tracker Certificates Tracker IMMIT USD 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXUSD 2049445 VT VT Managed Risk Switzerland Tracker Certificates Dynamic Voncert VZCRC 3704211 VT ZKB Erneuerbare Energie Bskt Tracker Certificates Proper ERNEU 2315997 Zurich Financial Services Barrier Reverse Convertibles Defensiver Europäischer Leman BCV71H 3453706 86.50 27.11 - USD 2’989’275 - 113.90 USD 2’520’939 2’039’425 20.68 92.75 CHF VT open end 10.92 10.80 USD 11’373’934 1746806 DB open end 6’856.10 69.05 CHF 2’853’000 2414112 ZKB open end - 206.30 CHF 2’320’178 open end - 114.90 USD 12’936’777 open end - 99.60 CHF 30’060’000 ZKB 14.11.2008 - 179.70 EUR 2’044’381 BCV 02.10.2008 266.25 94.00 CHF 2’747’344 TR Index Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch IMPRESSUM HERAUSGEBERIN Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10, 8002 Zürich Telefon 043 305 05 30 www.derivativepartners.com ANZEIGEN Elena Weber elena.weber@derivativepartners.com CHEFREDAKTION Daniel Manser ERSCHEINUNGSWEISE/ABO payoff express erscheint monatlich und kann kostenlos abonniert werden: www.payoff.ch REDAKTIONSLEITUNG Andreas Stocker AUFLAGE Wird an rund 24’000 Anleger via E-Mail verschickt REDAKTION Massimo Bardelli, Dieter Haas, Alexander Heftrich, Christian König, Martin Plüss, Enrico Rossi, Tobias Walter redaktion@derivativepartners.com LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG www.kollerwerbung.ch RISIKOHINWEIS/DISCLAIMER Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten dp payoff all about derivative investments | September 2008 Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit. Derivative Partners AG und Dritte unternehmen alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit der präsentierten Informationen zu gewährleisten, doch machen sie keinerlei Zusagen über die Korrektheit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen.
  15. 15. 15 INTERVIEW Interview mit Oliver Tschan payoff express sprach mit Oliver Tschan, Head of Equity Derivatives der Basler Kantonalbank über das kürzlich lancierte Index-Zertifikat auf den SPI Total Return Index mit voller Reinvestition der Dividendenerträge. Die Basler Kantonalbank wagt sich als erster Emittent an ein Tracker-Zertifikat auf den SPI, der alle kotierten Schweizer Unternehmen umfasst. Welche Überlegungen standen nebst dem Innovationsgedanken hinter der Lancierung? Der SPI ist der meist beachtete Gesamtmarkt-Index der Schweiz, enthält er doch praktisch alle Schweizer Aktien die an der SWX kotiert sind. Zudem wurde ein Tracker Zertifikat explizit von unserer institutionellen Kundschaft gewünscht, nicht zuletzt aus Performancegründen. In den letzten fünf Jahren entwickelte sich der SPI rund 10 Prozent besser als der Schweizer Blue Chip Index SMI. Das Produkt wurde mit einem statischen Basket, der alle 230 Titel entsprechend ihrer Gewichtung am 20.8.2008 enthält, umgesetzt. Die Illiquidität vieler kleinerer Titel könnte ein Problem darstellen, vor allem wenn das gegenwärtige Emissionsvolumen von 1’500’000 Zertifikaten weiter aufgestockt würde. Bei welchen Gesamtvolumen erreichen Sie Ihrer Meinung nach die Grenze, wo eine Umsetzung problematisch werden könnte? Momentan steht die Grösse nicht zur Diskussion, haben doch all die kleineren Titel auch dementsprechend ein kleines Gewicht im Basket. Bei einem grossen Anstieg des Volumens im Tracker rückt vielmehr die Meldepflicht ins Zentrum, da die im BEHG definierten Grenzwerte erreicht werden könnten. Was geschieht bei Neukotierungen. Werden diese in den Basket miteinbezogen? Falls ja, wie läuft das ab? Die Vorgehensweise ist analog dem SPIReglement der SIX Exchange definiert. Die Neukotierung wird am 2. Handelstag, zum Schlusskurs des 1. Handelstages in den Basket aufgenommen und dann laufend bewertet. Beim SPI handelt es sich um einen Performanceindex. Sie schütten allerdings keine Dividenden aus. Die jeweiligen Auszahlungen werden sogleich reinvestiert. Wie geht das konkret vor sich? Können Sie uns den von der Bank angewandten Mechanismus etwas näher erläutern? Die Dividendenerträge, die die Bank erhält, werden entsprechend der SPI-Rangliste wieder angelegt. Sie preisen Ihr Produkt als steuerlich attraktiv an? Können Sie dies weiter erläutern? Das Produkt gilt steuerlich als klassisches Indexzertifikat. Die Dividenden werden zu 100 Prozent reinvestiert, der Verrechnungssteuerabzug von 35 Prozent wird seitens der Bank zurückgefordert. Für Privatanleger mit Steuerdomizil Schweiz stellt neben dem Kursgewinn auch die durch die Thesaurierung erzielte Wertsteigerung des Zertifikats steuerfreien Kapitalgewinn dar. Im Gegensatz zu einem ETF müssen Sie keine Reports erstellen. Wird der Anleger auf ihrer Homepage dennoch in regelmässigen Abständen über die Entwicklung des Tracker-Zertifikates informiert? Falls nein, welche Informationen erhält der Investor während der Laufzeit des Zertifikates und wo kann er sie abrufen? Wegen der Staatsgarantie hat die Basler Kantonalbank den Vorteil, dass sie auf eine komplizierte Fonds-Struktur, wie es der dp payoff all about derivative investments | September 2008 Oliver Tschan (41) studierte an der Universität Basel Nationalökonomie. Nach einigen Jahren als Ringhändler war er als Market-Maker Aktien und Derivate für die Volksbank in Zürich tätig. Anschliessend wechselte er zur Bank Sarasin Basel in den Bereich ausländische institutionelle Anleger. Im Jahre 1994 übernahm Tschan bei der BKB für drei Jahre die Leitung des Soffex-Handels. Es folgt ein Wechsel zur Bank Leu als Leiter des Sales Teams (London Desk). Von 2001 bis 2006 arbeitete er als Direktor für die Banca del Gottardo (heute BSI). Tschan beschäftigte sich in dieser Zeit neben dem Trading (Index Arbitrage) mit dem Design Strukturierter Produkte. Seit 2006 ist er als Leiter der Equity Derivatives Group für die BKB tätig. ETF ist, verzichten kann. Somit unterliegt sie auch nicht den Reportingpflichten. Der Anleger kann jederzeit die Entwicklung des BKB-SPI Index Tracker in Echtzeit im Internet unter www.bkb.ch/products sowie an der Scoach Schweiz abrufen. Wo sehen Sie den Indexstand des SPI am Jahresende gegenüber der aktuellen Notierung von rund 6’000 und mit welcher Entwicklung rechnen Sie für 2009? Die Bank rechnet mit einem Anstieg im SPI per Ende Jahr von 5 Prozent gegen 6300 Punkte. Wir erwarten, dass die US-Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2009 die Rezession überwindet. Unterstützt wird dies durch die expansive Geld- und Fiskalpolitik der USA. Herzlichen Dank für das Interview

×