Mkwi08 Vortrag Cz Js Ks Mhb V10

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    1. 1. Integration von Wissens- und Lernprozessen in Unternehmensportale: Erfolgsfaktoren der Umsetzung E(lectronic)-Learning – Technologiebasiertes Lehren und Lernen als Teilkonferenz der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2008
    2. 2. Agenda des Vortrags <ul><li>Einführung </li></ul><ul><li>Wissens- und Lernprozesse im Unternehmen </li></ul><ul><li>Unternehmensportale als Instrument für die Integration von Wissens- und Lernprozessen </li></ul><ul><li>Kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Unternehmensportalen </li></ul><ul><li>Fazit und Ausblick </li></ul>
    3. 3. Problemstellung, Forschungsfragen und methodisches Vorgehen <ul><li>Problemstellung </li></ul><ul><ul><li>Effiziente Verarbeitung von Informationen und Aneignung von prozessrelevantem Wissen zum Zeitpunkt, zu dem dieses gefordert ist </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Traditionelle Lernarrangements nur bedingt/ nicht geeignet </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Schulungen und Weiterbildungen führen nur zu einer Verbreiterung der Wissensbasis des einzelnen Individuums </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Organisationale Wissensspeicher (Intranet, Unternehmensportal) werden nicht erweitert </li></ul></ul></ul><ul><li>Forschungsfragen </li></ul><ul><ul><li>Wie lassen sich Wissens- und Lernprozesse mit Hilfe eines Portals effektiv miteinander verzahnen? </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche kritischen Erfolgsfaktoren existieren bei der Einführung und dem Betrieb eines solchen Unternehmensportals zur Unterstützung von Wissens- und Lernprozessen? </li></ul></ul><ul><li>Eingesetzte Methoden </li></ul><ul><ul><li>Analyse der Literatur </li></ul></ul><ul><ul><li>Expertenbefragung </li></ul></ul>
    4. 4. Agenda des Vortrags <ul><li>Einführung </li></ul><ul><li>Wissens- und Lernprozesse im Unternehmen </li></ul><ul><li>Unternehmensportale als Instrument für die Integration von Wissens- und Lernprozessen </li></ul><ul><li>Kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Unternehmensportalen </li></ul><ul><li>Fazit und Ausblick </li></ul>
    5. 5. Verzahnung von Geschäfts- und Wissensprozessen Lösung ist gefunden Lösung ist für Kunde gültig Lösung suchen Lösung mitteilen Kunde erbittet Lösungsvorschlag Anfrage ist gelöst v Wissens- erwerb Wissens- identifikation Wissens- bewahrung Wissens- entwicklung Wissens- (ver)teilung Wissens- nutzung Wissens- basis Anfrage Antwort Geschäftsprozess Wissensprozesse
    6. 6. Integration von Lern- und Wissensprozessen (traditionell) Wissens- erwerb … … Wissensprozesse Lernprozess (traditionell) Die individuelle Wissensbasis wird verbreitert, das neu erworbene Wissen wird jedoch nicht explizit gemacht. Die organisationalen Wissensspeicher werden nicht erweitert, weil keine neuen Materialien eingestellt werden. Quelle: Meier, R. - Praxis E-Learning (2006) , S. 92 ff. Stufe 1: Motivation Stufe 2: Orientierung und Strukturierung Stufe 3: Vermittlung von Wissen Stufe 4: Üben und Anwenden Stufe 5: Wiederholung Stufe 6: Lernkontrolle und Leistungsprüfung Stufe 7: Einstiegsdiagnose Stufe 8: Umsetzung und Transfer
    7. 7. Mikro-Schulungen bzw. Kanbrain <ul><li>Charakteristika </li></ul><ul><ul><li>Relativ kurzer Zeitrahmen (bis zu 15 Minuten) </li></ul></ul><ul><ul><li>Geringer Aufwand für die Erstellungen der Schulungen (z.B. Mitschneiden von Transaktionen in SAP …) </li></ul></ul><ul><ul><li>Übungen umfassen kleine Einheiten (Lösungsskizzen oder Leitfäden) </li></ul></ul><ul><ul><li>Lernprozess findet arbeitsbegleitend statt (situative Aktivitäten und Methoden) </li></ul></ul><ul><ul><li>Ziel ist ein problemorientiertes Lernen am Beispiel oder einer tatsächlichen Aufgabe </li></ul></ul><ul><li>Potenziale </li></ul><ul><ul><li>Verstärkte Verbindung von Wissensgenerierung, -erwerb und -nutzung </li></ul></ul><ul><ul><li>Ständige Verbreiterung der unternehmensweiten Wissensbasis (Weitergabe von „Lessons Learned“) </li></ul></ul><ul><ul><li>Integration von Geschäfts- und Lernprozessen über das Portal </li></ul></ul>
    8. 8. Integration von Lern- und Wissensprozessen mit Mikro-Schulungen … Wissens- basis Wissens- erwerb … Wissensprozesse Lernprozess (Mikro-Schulungen) Im Gegensatz zu den klassischen E-Learning Aktivitäten, die zwar über ein Portal aufgerufen werden, aber in der Regel wenig mit den Geschäftsprozessen im Unternehmen verzahnt sind, kann über das Konzept der Mikro-Schulungen eine Integration von Geschäfts- und Lernprozessen erreicht werden. Lösung gefunden Geschäfts- prozess Stufe 1: Motivation Stufe 2: Orientierung und Strukturierung Stufe 3: Vermittlung von Wissen Stufe 4: Üben und Anwenden Stufe 5: Wiederholung Stufe 6: Lernkontrolle und Leistungsprüfung Stufe 7: Einstiegsdiagnose Stufe 8: Umsetzung und Transfer Lösung suchen
    9. 9. Agenda des Vortrags <ul><li>Einführung </li></ul><ul><li>Wissens- und Lernprozesse im Unternehmen </li></ul><ul><li>Unternehmensportale als Instrument für die Integration von Wissens- und Lernprozessen </li></ul><ul><li>Kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Unternehmensportalen </li></ul><ul><li>Fazit und Ausblick </li></ul>
    10. 10. Relevante Bestandteile von Unternehmensportalen <ul><li>Portalfunktionen: </li></ul><ul><li>Layout- und Struktur- management </li></ul><ul><li>Rechte- und Benutzerverwaltung </li></ul><ul><li>Single-Sign-On </li></ul><ul><li>Content Management </li></ul><ul><li>Personalisierung </li></ul>Quelle: http://office.microsoft.com/global/images/default.aspx?AssetID=ZA101990411031 Informationen Applikationen Services <ul><li>Bestandteile: </li></ul><ul><li>Lernmanagement- System </li></ul><ul><li>Dokumenten- managementsystem </li></ul><ul><li>Content- managementsystem </li></ul><ul><li>Groupware </li></ul>
    11. 11. Integration von Geschäfts-, Wissens- und Lernprozessen mit Hilfe eines Portals Portal Wissens- basis Nicht relevant
    12. 12. Agenda des Vortrags <ul><li>Einführung </li></ul><ul><li>Wissens- und Lernprozesse im Unternehmen </li></ul><ul><li>Unternehmensportale als Instrument für die Integration von Wissens- und Lernprozessen </li></ul><ul><li>Kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Unternehmensportalen </li></ul><ul><li>Fazit und Ausblick </li></ul>
    13. 13. Vorgehensweise zur Identifikation der kritischen Erfolgsfaktoren <ul><li>Identifikation der kritischen Erfolgsfaktoren einer Portaleinführung </li></ul><ul><ul><li>Umfassende Literaturrecherche </li></ul></ul><ul><li>Verwendung eines Ordnungsrasters nach den Dimensionen </li></ul><ul><ul><li>Mensch </li></ul></ul><ul><ul><li>Organisation </li></ul></ul><ul><ul><li>Technik </li></ul></ul><ul><li>Erste Ergebnisse </li></ul><ul><ul><li>Mittels Literaturrecherche ließen sich nur wenige kritische Erfolgsfaktoren identifizieren (wenig valide) </li></ul></ul><ul><ul><li>Weitere Validierung über Untersuchung des Vorgehensmodells PADEM des Fraunhofer IAO sowie einer empirische Erhebung notwendig </li></ul></ul>
    14. 14. Empirischen Erhebung: Methode und Ergebnisse <ul><li>Leitfadengestützte Experteninterviews (n=10) und Online-Expertenbefragung (n=18) </li></ul><ul><li>Im Zeitraum von Januar bis Februar 2007 </li></ul><ul><li>Unterschiedliche Branchen </li></ul><ul><li>Unterschiedlich große Unternehmen </li></ul><ul><li>Unterschiedliche Positionen </li></ul><ul><li>Dauer der Gespräche zwischen 15 und 60 Minuten </li></ul>Dimension Mensch Akzeptanz Dimension Organisation Wissens-freundliche Kultur Projekt-management Dimension Technologie Content (Qualität + Quantität) System an sich Top-Management Unterstützung Wirkungsgefüge der kritischen Erfolgsfaktoren
    15. 15. Handlungsempfehlungen <ul><li>Qualität und Quantität der Inhalte </li></ul><ul><li>Contentverantwortliche benennen </li></ul>Content Technologie <ul><li>Offene Standards </li></ul><ul><li>Ausgereifte IT-Infrastruktur </li></ul>System <ul><li>Projektvorschlag </li></ul><ul><li>Portalmarketing </li></ul>Top-Management Unterstützung <ul><li>Abteilungsübergreifendes Team </li></ul><ul><li>Bestimmung der Projektziele </li></ul>Projektmanagement <ul><li>Bedeutung der Ressource Wissen </li></ul><ul><li>Kommunikation und Kooperation </li></ul>Wissensfreundliche Unternehmenskultur Organisation <ul><li>Früher Einbezug der Anwender </li></ul><ul><li>Arbeitserleichterungen bieten </li></ul><ul><li>Benutzerfreundliche Oberfläche </li></ul><ul><li>Schulungen und Hilfestellungen </li></ul>Akzeptanz Mensch Mittel der Einflussnahme Kritischer Erfolgsfaktor Dimension
    16. 16. Agenda des Vortrags <ul><li>Einführung </li></ul><ul><li>Wissens- und Lernprozesse im Unternehmen </li></ul><ul><li>Unternehmensportale als Instrument für die Integration von Wissens- und Lernprozessen </li></ul><ul><li>Kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Unternehmensportalen </li></ul><ul><li>Fazit und Ausblick </li></ul>
    17. 17. Fazit <ul><li>Untersuchung von zwei Fragestellungen als Ziel dieses Artikels </li></ul><ul><ul><li>Wie lassen sich Wissens- und Lernprozesse mit Hilfe eines Portals effektiv miteinander verzahnen? Dazu wurde das Konzept der Mikro-Schulungen als eine Möglichkeit vorgestellt. </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche kritische Erfolgsfaktoren müssen bei der Einführung und dem Betrieb eines Unternehmensportals zur Unterstützung von Wissens- und Lernprozessen beachtet werden? Es existieren jeweils einige wenige Erfolgsfaktoren in allen drei Dimensionen (Mensch, Organisation und Technik), die bei der Einführung eines Portals von der Projektleitung fortwährend z. B. über das Führen einer Erfolgsfaktoren- und Risikoliste zu beachten und mit konkreten Maßnahmen zu versehen sind. </li></ul></ul>
    18. 18. Ausblick <ul><li>Anschlussforschung </li></ul><ul><ul><li>Untersuchung der Wirkungsweise von Mikro-Schulungen auf die Durchführung von Geschäftsprozessen im Unternehmen. </li></ul></ul><ul><ul><li>Analyse der kausalen Wirkungszusammenhänge bzw. Interdependenzen von Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Portalen. </li></ul></ul>

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