Spiel- und Programminformation
Januar 2015
Theater Basel
Pressestelle
Postfach
CH-4010 Basel
Dr. Michael Bellgardt
Presses...
Premieren
Médée
Tragédie mise en musique in fünf Akten und einem Prolog von Marc-Antoine Charpentier
Libretto von Thomas C...
Die Wildente
Henrik Ibsen
Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Regie: Amélie Niemeyer
Bühne: Nikolaus Porz
Kostüme: Annelis ...
Der Zauberberg
nach dem Roman von Thomas Mann
Inszenierung: Thom Luz
Musikalische Leitung: Mathias Weibel
Bühne: Stephan W...
Sex? Aber mit -Vergnügen!
Regie: Christian Vetsch
Mit: Andrea Bettini
Vor 20 Jahren entwickelte Franca Rame zusammen mit i...
Junges Schauspiel/Oper/Tanz
Auf die Tische fertig los
Neue Weiterbildungsreihe für Lehrer/innen: Unterricht trifft Theater...
Seifenoper
Vorabendserie (6. Episode) nach Albert Lortzings «Die Opernprobe»
Junge Oper
Konzept/Regie: Salome Im Hof
Musik...
Sonderveranstaltungen
Ich bin zum Glück zu zweit
Jürg Kienberger und Jeroen Engelsman
Konzept/Regie: Claudia Carigiet
Bühn...
Aphrodite – eine Feier der Sinne
Isabel Allende
Es liest: Katka Kurze
Eine berauschende Reise durch die sinnliche Welt des...
Tejbele (Täubchen)
Ein Theaterprojekt nach I.B. Singer
Von und mit Maria Thorgevsky und Dan Wiener
I.B. Singers «Tejbele» ...
Confluence II
Schlagzeugkonzert
Pierre Favre: Sound Tales für Percussionensemble (1995)
Lou Harrison: Concerto for violin ...
Le Placard
Une pièce de Francis Veber
Une Production de Théâtre des Nouveautés
Mit: Elie Semoun, Laurent Gamelon, Philippe...
D Suechi nach dr magische Larve
Kinder-Charivari
Text: Christoph Knöll , Jacqueline Christ Knöll, Jugendliche vom Ensemble...
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Premières Théâtre de Bâle janvier 2015

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Premières Théâtre de Bâle janvier 2015

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Premières Théâtre de Bâle janvier 2015

  1. 1. Spiel- und Programminformation Januar 2015 Theater Basel Pressestelle Postfach CH-4010 Basel Dr. Michael Bellgardt Pressesprecher fon +41 / 61 / 2951-498 fax +41 / 61 / 2951-493 m.bellgardt@theater-basel.ch Tina Keller Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fon +41 / 61 / 2951-475 t.keller@theater-basel.ch Moritz Weisskopf Assistent Marketing und Öffentlichkeitsarbeit fon +41 / 61 / 2951-479 m.weisskopf@theater-basel.ch presse@theater-basel.ch www.theater-basel.ch Stand: 29.11.2014/Änderungen vorbehalten!
  2. 2. Premieren Médée Tragédie mise en musique in fünf Akten und einem Prolog von Marc-Antoine Charpentier Libretto von Thomas Corneille In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Musikalische Leitung: Andrea Marcon / Karel Valter Regie: Nicolas Brieger Bühne: Raimund Bauer Kostüme: Bettina Walter Licht: Alexander Koppelmann Dramaturgie: Werner Hintze Mit: Magdalena Kožená / Solenn’ Lavanant-Linke, Anders J. Dahlin, Luca Tittoto, Agata Wilewska / Meike Hartmann*, Robin Adams / Eung Kwang Lee, Silke Gäng, Alice Borciani, Jenny Högström, Yukie Sato / Regina Dahlen, Tiago Pinheiro Oliveira / Roman Melisch, Dan Dunkelblum / Daniel Issa / Ivo Haun, Ismael Arróniz / Csongor Szántó, Dan Dunkelblum / Tiago Pinheiro Oliveira , La Cetra Vokalensemble, La Cetra Barockorchester Basel * Mitglied Opernstudio Die erschreckende Geschichte der Königstochter Medea, die aus Verzweiflung über die Untreue ihres Mannes Theseus die gemeinsamen Kinder tötet, hat Maler, Künstler und Philosophen immer wieder zur Auseinandersetzung herausgefordert und zu den unterschiedlichsten Interpretationen inspiriert. Marc-Antoine Charpentier erzählt in seiner am Hof Ludwigs XIV. entstandenen, musikalisch ausserordentlich reichen Oper von der bedingungslosen, selbstzerstörerischen Liebe einer starken Frau, setzt aber auch scharfe politische Akzente: Das Schicksal der betrogenen Frau, die als Flüchtling nach Korinth kam, deckt die Schwäche eines stagnierenden politischen Systems auf und führt schliesslich dessen Untergang herbei. Premiere: Do 15. Januar 2015, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
  3. 3. Die Wildente Henrik Ibsen Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel Regie: Amélie Niemeyer Bühne: Nikolaus Porz Kostüme: Annelis Vanlaere Video: Franziska Nyffeler Musik: Fabian Kalker Dramaturgie: Martin Wigger Mit: Inga Eickemeier, Elisa Plüss, Christiane Rossbach, Andrea Bettini, Dieter Mann, Florian Müller- Morungen, Martin Hug, Götz Schulte Wer hat das Recht zu behaupten, dass man so nicht leben könne? Da taucht ein einzelner von aussen auf und möchte um der Wahrheit willen Licht in vermeintlich dunkle Zusammenhänge bringen. Gregers Werle ist nach langer Zeit in sein Elternhaus zurückgekehrt; sein alter Schulfreund Hjalmar wird nun zu seinem Hauptziel – gnadenlos sollen ihm und dessen Familie die Augen geöffnet werden. Schluss mit sämtlichen Lebenslügen! Doch die Wahrheit hat bekanntlich ihren Preis und tut nicht jedem in gleicher Weise gut. Lebt es sich manchmal nicht doch besser mit der Lüge? Henrik Ibsen hat die «Wildente» 1884 geschrieben; in keinem anderen Drama formuliert er so radikal und deutlich das Thema, das sein ganzes Werk durchzieht: der Mensch und seine Versuche, sich mit vielen psychologischen Konstruktionen mal mehr, mal weniger glücklich über die eigene Vergangenheit und Gegenwart hinwegzuhelfen. Premiere: Sa 17. Januar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
  4. 4. Der Zauberberg nach dem Roman von Thomas Mann Inszenierung: Thom Luz Musikalische Leitung: Mathias Weibel Bühne: Stephan Weber Licht und Kostüme: Tina Bleuler Dramaturgie: Bettina Ehrlich Mit: Zoe Hutmacher, Chantal Le Moign, Cathrin Störmer, Vera von Gunten, Martin Gantenbein, Sebastian Ledesma, Markus Mathis, Daniele Pintaudi, Silvester von Hösslin, Mathias Weibel «Kann man die Zeit erzählen, diese selbst, als solche, an und für sich? Wahrhaftig, nein. Eine Erzählung, die ginge: ‹Die Zeit verfloss, sie verrann, es strömte die Zeit›, – das könnte gesunden Sinnes wohl niemand eine Erzählung nennen. Es wäre, als wollte man hirnverbrannterweise eine Stunde lang ein und denselben Ton oder Akkord aushalten und das für Musik ausgeben» (Thomas Mann, Der Zauberberg) In den Schweizer Bergen steht ein Sanatorium, wohin sich eine exklusive Gesellschaft von gehobenen Bürgern zurückgezogen hat, um sich gründlich zu erholen, von sich selbst, der Welt und der Tuberkulose-infektion. Mit Ausblick aufs Jakobshorn dämmert man dem Ausbruch des ersten Weltkriegs entgegen. Der junge Hans Castorp aus Hamburg reist an, um seinen Vetter zu besuchen. Eigentlich hat er nur drei Wochen reserviert, bleibt aber sieben Jahre, wie der Ritter im Märchen, der sein Leben während einer kurzen Rast träumend wegschlummert. Die Zeit wird ihm «ausdehnungslose Gegenwart». Auf der Kleinen Bühne wird Thom Luz den Zauberberg, diesen rätselhaften Jahr-hun-dert-roman, in einen musikalischen Theaterabend übersetzen. Wie Manns Romane sind auch Luz’ Theaterabende sehr genau gebau-te Kunstwerke, die subtil mit der sinnlichen Wahrnehmung der Zuschauer spielen. Premiere: Fr 23. Januar 2015, 20.00 Uhr, Kleine Bühne
  5. 5. Sex? Aber mit -Vergnügen! Regie: Christian Vetsch Mit: Andrea Bettini Vor 20 Jahren entwickelte Franca Rame zusammen mit ihrem Mann, dem Literaturnobelpreisträger Dario Fo einen Monolog zum Thema Sex. Ausgangspunkt war das Buch ihres Sohnes Jacopo Fo: «Zen und die Kunst des Vögelns». Ein aussergewöhnlicher Monolog von Franca Rame, der mit Offenheit, Humor und Fingerspitzengefühl heikle und intime Aspekte der Liebe anspricht. Franca Rame: «Männer, Frauen, Jugendliche, haben mir Geschichten anvertraut, die sonst niemand erfahren würde. Nach all diesen Gesprächen bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass die Hauptursache für die meisten Trennungen und Liebeskummer der Mangel an sexueller Harmonie ist.» Wer «voglio di più» von den Pelati Delicati gesehen hat, kennt Franca Rame bereits. Christian Vetsch und Andrea Bettini haben beschlossen, diesen grossartigen Monolog der grande dame des italienischen Theaters auf die Bühne zu bringen. Eins ist sicher: dieser Abend wird ihr Sexualverhalten nachhaltig verändern. Premiere: Do 29. Januar 2015, 20.00 Uhr Schauspielhaus
  6. 6. Junges Schauspiel/Oper/Tanz Auf die Tische fertig los Neue Weiterbildungsreihe für Lehrer/innen: Unterricht trifft Theater! Theaterpädagogische Methodik als Grundlage des Unterrichtens Leitung: Eva Gruner, Theaterpädagogin, -Regisseurin Kosten pro Kurs: CHF 120.– Informationen/Anmeldung: 0041 (61) 295 1476, e.gruner@gmx.de Das Junge Schauspiel des Theater Basel startet eine neue Weiterbildungsreihe für Lehrer/innen, die sich die Grundideen des Theaterspiels zu nutze machen möchten, um ihren Unterricht methodisch zu ergänzen. Ausgehend von dem Gedanken, dass eine Schulstunde als Inszenierung gesehen wird, vermitteln drei Samstagskurse die Parallelen zwischen Schule und Theater. In praktischen Übungen wird gezeigt, wie man diese Gemeinsamkeiten im Unterricht verstärkt nutzen kann, um auch vermeintlich «trockene» Lehrinhalte unterhaltsam und nachhaltig zu vermitteln. Die Kurse können auch einzeln besucht werden. Weiterbildung I: Der Unterricht als Inszenierung Der dramaturgische Aufbau eines klassischen Stücks ist klar strukturiert. Jede szenische Phase erzeugt eine bestimmte emotionale Stimmung beim Zuschauer. Überträgt man diese Struktur auf den Aufbau einer Unterrichtsstunde, so kann man theatrale Mittel, Spiele und Übungen einsetzen, die den Spannungsverlauf steuern: Der Höhepunkt einer Stunde wird damit beispielsweise gekonnt inszeniert, ein vermeintliches Scheitern unterhaltsam eingesetzt. Sa 10. Januar 2015, 10.00–14.00 Uhr, Klosterberg 6 Proberaum
  7. 7. Seifenoper Vorabendserie (6. Episode) nach Albert Lortzings «Die Opernprobe» Junge Oper Konzept/Regie: Salome Im Hof Musikalische Leitung: Reiner Schneider-Warterberg Klavier: Elena Petrova Mit: Lorenz Adler, Lucie Alioth, Nathalie Bont, Martin Drescher, Celina Gysin, Sophia Herrmann, Thamiam Kirchhofer, Sabrina Lisi, Coelestin Meier, Nair Nan von Mühlinen, Adrian Quinto, Louis Rüegger, Florence Schlumberger, Ugur Turhal, Patricia Wagner, Joy Zeugin Mit vornehmem Dilettantismus probt das Personal im Hause des reichen spleenigen Waschmittelherstellers die Zauberflöte von Mozart – und das, weil der Hausherr Opern über alles liebt. Doch dahinter brodeln Intrigen, üble Machenschaften, heimliche Schlammschlachten von Liebe, Hass und Machtgier. Bis der Vorhang endlich aufgehen kann, ist viel Schaum durch die Leitungen geflossen... Seifenoper basiert auf Albert Lortzings «Die Opernprobe», einer Komischen Oper in einem Akt, welche 1851 uraufgeführt wurde und nach fünfundzwanzig Vorstellungen der Vergessenheit anheimgefallen ist und der vielleicht bekanntesten Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Mi 28. Januar 2015, 20.00 Uhr, Kleine Bühne
  8. 8. Sonderveranstaltungen Ich bin zum Glück zu zweit Jürg Kienberger und Jeroen Engelsman Konzept/Regie: Claudia Carigiet Bühne: -Thomas von Arx Kostüme: Ursina Schmid Mit: Jürg Kienberger, Jeroen Engelsman Mensch sein macht müde. Der Musikspieler Jürg Kienberger sitzt in der Künstlergarderobe und bereitet sich auf seinen Soloauftritt vor. Er hat einen schlechte Tag erwischt; der Nacken ist steif, das Knie schmerzt, die Stimme ist heiser, das Kostüm schon jetzt, vor dem grossen Auftritt anlässlich seines Symposiums zum Thema «Bournout in der Leistungsgesellschaft», vollkommen durchgeschwitzt. Am liebsten würde er abhauen. was würde das aber für ihn bedeuten, dessen Existenz vom erfolgreichen Bühnenauftritt abhängt? Das Adrenalin wird’s schon richten. Der junge Haustechniker, der sich nebenbei als talentierter Akrobat entpuppt, bringt frischen Wind in diese arbeitsmüde Garderobe. Die beiden überbieten sich in ihren Darbietungen und lassen gemeinsam grosse Clown wie Grock, Buster Keaton und Olov Pischkutin wieder aufleben. Fr 2. und Sa 3. Januar 2015, jeweils 20.00 Uhr, Kleine Bühne Opa wird verkauft Ohnsorg-Komödie von Franz Streicher Regie: Wilfried Dziallas Es spielen mit: acht beliebte Darsteller aus dem Ohnsorg-Ensemble Der gewitzte Opa hat eine grosse Freude daran, seine Mitmenschen zu piesacken. Mal legt er seiner Magd eine Maus ins Bett, mal kippt er seinem Schwiegersohn Hannes Spiritus in den Salat: niemand ist vor seinen Streichen sicher. Als der Opa jedoch erfährt, dass Hannes fast bankrott ist, setzt er alles daran, ihm zu helfen und geht auf einen Handel mit dem Grossbauer Fiesebarg ein: Opa lässt sich verkaufen. Di 6. Januar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
  9. 9. Aphrodite – eine Feier der Sinne Isabel Allende Es liest: Katka Kurze Eine berauschende Reise durch die sinnliche Welt des Kochens, erotischer Geschichten aus Orient und Okzident, Wirkung von Gerüchen und Gewürzen auf das Liebesverlangen. «Aphrodite» könnte Männer und Frauen zu Verführern machen. «Mich regen die Schlankheitsdiäten, mich jammern die köstlichen Gerichte, die ich aus Eitelkeit zurückwies, und ebenso leid tut es mir um die Gelegenheiten zur Liebe, die ich vorüber gehen liess … Ich kann die Erotik nicht vom Essen trennen, und ich sehe auch keinen Grund, warum ich es tun sollte, im Gegenteil, ich habe vor, weiter beides zu geniessen, solange mir Kräfte und gute Laune reichen. … eine Reise ohne Landkarte durch die Gebiete der sinnlichen Erfahrung, wo die Grenzen zwischen Liebe und Appetit so verwischen, dass sie mir bisweilen völlig abhanden gekommen sind.» ( Isabel Allende) Do 8. Januar 2015, 19.30 Uhr, Nachtcafé LUNCHKONZERT Dramatis personae bitten zu Tisch Musikalische Leitung und Klavier: David Cowan Szenische Einrichtung: Ulrike Jühe Mit: Meike Hartmann, Aidan Ferguson, Kang Wang, Zachary Altman Mittagspause im Nachtcafé! Was haben sich Carmen und Vladimir Lenskij bei einem gemeinsamen Essen zu erzählen? Wie steht es um die Tischmanieren des Zauberers Zoroastro? Warum hat Hoffmanns geliebte Antonia heute keinen Appetit? Grosse Gefühle und dramatische Köstlichkeiten stehen auf dem Mittagsmenü des Theater Basel. Liebe und Sehnsucht, Rache und Verlangen werden Ihnen von den Sängerinnen und Sängern des Opernstudios «OperAvenir» serviert. Fr 9. Januar 2015, 12.15 Uhr, Nachtcafé
  10. 10. Tejbele (Täubchen) Ein Theaterprojekt nach I.B. Singer Von und mit Maria Thorgevsky und Dan Wiener I.B. Singers «Tejbele» hat alles, was eine Geschichte für das Theater braucht: Die Sprache ist reich und schafft Illusionen. Die Geschichte berührt, zeigt Emotionen und ruft sie hervor. Und in ihr wird ungelebte Sehnsucht zum Leben erweckt. Maria Thorgevsky und Dan Wiener entwickeln, wie schon bei «75 000» nach Sholem Alejchem, nicht nur eine neue Übersetzung eines jiddischen Stoffes, sondern auch eine eigene neue Umsetzung der literarischen Urfassung. Mit einfachsten Mitteln und viel Musikalität wird die erstaunliche Liebesgeschichte von Tejbele und Alchonon auf der Bühne erlebbar. Do 08., Fr 9. nd Sa 10. Januar 2015, jeweils 20.00 Uhr, Kleine Bühne ROHSTOFF – Eine Verarbeitung Konzept und Performance: Ariane Andereggen Musik: Ted Gaier («Die Goldenen Zitronen») In Kooperation mit der Erklärung von Bern Die Schweiz ist einer der grössten Rohstoffhandelsplätze der Welt. In weitverzweigten Firmenstrukturen ist es dank weniger, hochspezialisierter Experten möglich, grosse Profite zu erwirtschaften. Viele ressourcenreiche Länder bleiben trotz Bodenschätzen arm. Ariane Andereggen versucht in ihrer Performance – als Nicht-Spezialistin mit tiefschürfenden Gedanken über seltene Erden, Knochenarbeit, Profitpumpen, Stummbürger, Steueroasen und Kapitalflüchtlinge – dem «Rohstoff-Fluch» auf die Spur zu kommen. Von Profitlust über Betroffenheit zu Gleichgültigkeit durchläuft sie einen Gefühlsparcours inklusive Anwerberboni. Sa 10. Januar 2015 und Mi 21. Januar 2015, jeweils 20.00 Uhr Foyer Schauspielhaus
  11. 11. Confluence II Schlagzeugkonzert Pierre Favre: Sound Tales für Percussionensemble (1995) Lou Harrison: Concerto for violin and percussionorchestra (1940) Barni Palm: Gongtime für 25 balinesische Gongs (2002) Francesco Maria Paradiso: Rime für Percussion-trio und Posaune (2015) UA Siegfried Kutterer: Arack Attack für sechs Percussionisten (2014) UA Violine:Yi-Fang Huang, Posaune: Henri-Michel Garzia, Percussion Ensemble DeciBells XXL: Szilàrd Buti, David Gurtner, Siegfried Kutterer, Domenico Melchiorre, Adrian Romaniuc, Alex Wäber Confluence, Zusammenfluss, ist unser Beitrag zur Verbindung verschiedenster musikalischer und kultureller Genres: einerseits die Logik und Disziplin klassischer Musik, andererseits die Musik aussereuropäischer Kulturen. Klassische europäische Percussion trifft auf die Musik und Kultur Chinas. Confluence ist ein Programm, das alle Facetten der in sich authentischen Musikstile auslotet, ein Vexierspiel mit den Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen kunsthistorischer Genres, mit Kompositionen, die sich auf verschiedenste Art und Weise mit der chinesischen Musik auseinander setzen. Ein grosses Spektrum an Assoziationen, déjà- vues, Traditionellem und Neuem, an Verbindendem und Trennendem ist die Grundlage dieses Programmes. So 18. Januar 2015, 11.00 Uhr, Foyer Grosse Bühne 4 nach 40 Komödie von Fritz Schindlecker Regie: Jochen Busse Mit: Saskia Valencia, Andrea Lüdke, Marek Ehrhardt Zwischen dem 40. und 41. Stock eines Bürohauses bleibt ein Lift stecken. Eingesperrt sind zwei Frauen und zwei Männer, die, ausser dass sie alle gerade 40 Jahre alt geworden sind, nichts gemeinsam haben. Es kommt zu Szenen, in denen gestritten, gebetet, getrunken und gesungen wird. Die Zuschauer werden Zeugen einer zwanghaft ablaufenden Gruppenselbsttherapie mit ungewissem Ausgang. Sa 24. Januar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
  12. 12. Le Placard Une pièce de Francis Veber Une Production de Théâtre des Nouveautés Mit: Elie Semoun, Laurent Gamelon, Philippe Magnan, Zoe Felix, François Levantal, Laurent Paolini, Marie Facundo François Pignon, comptable dans une fabrique de préservatifs, apprend qu’il va être licencié. Déjà accablé par des problèmes personnels, il baisse les bras devant ce dernier coup du sort et décide de se jeter par la fenêtre. Il est stoppé dans son élan par son voisin de palier qui lui suggère un plan inattendu pour garder son emploi: se faire passer pour un homosexuel. Partant du principe qu’à notre époque de politiquement correct, on ne vire pas un gay de ce genre d’entreprise, So 25. Januar 2015, 19.30 Uhr, Schauspielhaus Manhattan Murder Mystery von Woody Allen Es lesen: Katka Kurze und Dirk Glodde Carol: Erschien er dir nicht auch etwas zu fröhlich? … Larry : Du warst in seiner Wohnung? Oh, mein Gott ich fass es nicht! … Larry : Ich weiss, ich bin ein Langweiler. Ich lebe im Rahmen der Verfassung. … Larry: Mr. House unser direkter Nachbar steigt mitten in der Nacht in den Fahrstuhl. Na und was soll’s. Er darf das. Der Mann zahlt Miete. Du bist misstrauisch, das sagt mehr über dich aus als über ihn. … Carol die Gattin des Verlegers Larry ist nicht sonderlich ausgelastet. Da kommt ihr der Tod ihrer Nachbarin gerade recht. Denn der Witwer scheint alles andere als traurig zu sein. Praktisch will Carol dem «perfekten Mord» auf den Grund gehen. «Manhattan Murder Mystery» Komödie oder Thriller? Beides! Ein Geniestreich von Woody Allen. Do 29. Januar 2015, 19.30 Uhr, Nachtcafé
  13. 13. D Suechi nach dr magische Larve Kinder-Charivari Text: Christoph Knöll , Jacqueline Christ Knöll, Jugendliche vom Ensemble Frau Fasnacht, die wohl berühmteste Frau von Basel, ist auch International gefragt. So soll sie im nächsten Jahr versuchen die wichtigsten fasnächtlichen Anlässe auf der ganzen Welt zusammenzufassen, um Synergien nutzen zu können. Weil sie somit an der Basler-Fasnacht nicht teilnehmen kann sucht sie eine Stellvertretung, welche ihre Amtsgeschäfte wahrnehmen soll. Via Zeitungsinserat such sie nun eine Stellvertretung. Aline Roth meldet sich auf dieses Inserat hin bei Frau Fasnacht – in der Meinung es sei ein Ferienjob denn sie hat keine Ahnung von Fasnacht – wird sie von Willhelm, dem Assistenten von Frau Fasnacht, an der Tür begrüsst. Wie sich Aline in die Fasnachtswelt einarbeitet, wie sie die magische Larve wieder findet und wie sie sich gegen den Intriganten Willhelm durchsetzt das wird in der Geschichte des Kinder-Charivari 2015 gezeigt. Sa 31. Januar 2015, 14.00 Uhr, Kleine Bühne Öffnungszeiten und Informationen: Billettkasse: Telefon +41/(0)61-295 11 33 Öffnungszeiten der Billettkasse beim Theaterplatz: Montag - Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr Theater Basel, Postfach, CH-4010 Basel Die Spielorte: Grosse Bühne, Kleine Bühne, Nachtcafé, Theaterstrasse 7, 4051 Basel Schauspielhaus, Steinentorstrasse 7, 4051 Basel www.theater-basel.ch

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