Abschied von der der
                      „Unternehmensführung alt“:
Neue Führungsgrößen in der Wissensökonomie
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2009: Der Beginn eines
          Neuen ökonomischen Zeitalters




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Brand
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 Die Wirtschaft der Zukunft
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folgt neuen ökonom. Regeln


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Trends	
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Der historische Auslöser für die Ermittlung
          von „Wissensvermögen“: Differenz zwischen
        Buchwert und Markt...
Das immaterielle Kapital :
          Wachsende Bedeutung für Investoren

        Industriesektoren: Marktwerte = Vielfache...
Historische Entwicklung *)




                                      *)	
  aktuelle	
  KPMG-­‐Studie:	
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  Mark...
Zur Messbarkeit von Wissensvermögen
                              (nach Göran Roos, © Assets Economics. Inc.)‫‏‬

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Wie alles in Österreich begann:
              Ein Konkursfall als Auslöser
      •  Vergleichbar: 1998 mit KF-Zentrum (Jül...
Das Wissensbilanz-Modell der ARC Seibersdorf als
        zentrales Instrument einer Veränderungsstrategie



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Österreichs Unis sind gesetzlich zur
       jährl. Wissenbilanzierung verpflichtet




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Der oberste
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      Januar 2008:


Zitat: “…Wir sind
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Was ist heute der Stand der Kunst?
       Beispiel Kreditvergabe nach Basel II




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Nach der „Schroders-Erfahrung“ in
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Aus Wissen
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Wissensmanagement ist primär Management von
„Human Capital“:                     (in 1978)‫‏‬




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Anwendungsbeispiel:
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Barcelona hat es – das intangible Vermö-
       gen der Zukunft




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Wirtschaftliche Realität versus
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„Wissen“ (und Kreativität, Innovativität, etc.)
       ist nicht nur rational ökonomisch bewertbar !




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...wurde unter den Auspizien der Weltbank im Juni 2006 in Paris
        durch Leif Edvinsson (S), Günter Koch (A) und Ahme...
“The New Club of Paris” is an
                      organization open to everyone
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„Hauptprodukt“ des New Club of Paris:
           Bewusstseinsschaffung durch sog.
           „Round Tables“ auf hohem Nive...
Die Ausgangsfrage des
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The Five Steps as
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   1. Visualize a Big Dream
           Finland’s Challen...
Ein Eindruck von der Round Table-
             Veranstaltung im Österr. Parlament




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Der „New Club of Paris befindet
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Wie löst man Epidemien aus?
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Die zweite Wurzel des New Clubs of
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Barcelona hat es – das intangible Vermö-
       gen der Zukunft




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New leadership trends in the knowledge economy. Prof. Guenter Koch

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„Unternehmensführung alt“: Neue Führungsgrößen in der Wissensökonomie
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  1. 1. Abschied von der der „Unternehmensführung alt“: Neue Führungsgrößen in der Wissensökonomie Prof. DI Günter Koch execupery Prof. Günter R. Koch Mittelgasse 7 A-1060 Vienna, Austria koch@execupery.com 1 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  2. 2. 2009: Der Beginn eines Neuen ökonomischen Zeitalters 2 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  3. 3. Brand NEW !!!! 3 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  4. 4. Was ist Wissen? Das Topthema bei wissen.de Lesezeichen Länder Reisen Kulturen Gesundheit Wellness Lifestyle Geschichte Gegenwart Zukunft Natur Technik Kommunikation Lernen Trainieren Weiterbilden Beruf Karriere Wirtschaft 4 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  5. 5. Service-Industrie = Die Wirtschaft der Zukunft Industrie der Zukunft folgt neuen ökonom. Regeln Länder- Profile Service- Leistung löst die Güterproduktion ab Entstehung neuer, Relativer Anteil Service wissensbasierter © Günter Koch, Entwicklungstrends + Wien Unternehmen 5 Vortragsversion in OECD-Ländern In Europa ab 2000
  6. 6. Trends  in  hochindustrialisierten  Ländern   6 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  7. 7. Der historische Auslöser für die Ermittlung von „Wissensvermögen“: Differenz zwischen Buchwert und Marktwert von Unternehmen in 1997 (Normierte Ausgangsbasis = 100, Marktwertvielfaches in % vom Buchwert) 7 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  8. 8. Das immaterielle Kapital : Wachsende Bedeutung für Investoren Industriesektoren: Marktwerte = Vielfaches der Buchwerte Metall und Stahl Immobilien Buchwert des Eigenkapitals Forstprodukte/Papier (Marktwert des Automobile Eigenkapitals minus Buchwert des Maschinenbau Eigenkapitals)‫‏‬ Versorgung Versicherungen Banken Medien Elektronik und Computer Dienstleistungen und Öfftl. Dienst Datenverarbeitung Genußmittel und Tabak Gesundheit 0! 100! 200! 300! 400! 500! 600! 700! 8 © Günter Koch, Wien Vortragsversion 1) per 31.07.1997! Quellen: Datastream und Aethur D Little!
  9. 9. Historische Entwicklung *) *)  aktuelle  KPMG-­‐Studie:  „Patente,  Marken,  Verträge,        Kundenbeziehungen  -­‐    WerCreiber  des  21.  Jahrhunderts“   9 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  10. 10. Zur Messbarkeit von Wissensvermögen (nach Göran Roos, © Assets Economics. Inc.)‫‏‬ Intangible Vermögenskomponenten Traditional Accounting Assets Intellectual Capital Assets Monetary Physical Relational Structural / Organ’l Human  Cash  Property  Customer  Systems  Acknowledged  Investments  Plant Contracts  Formalized Skill Sets Tangible Assets  Receivables/Debtors  Equipment  Payables/Creditors  Inventory -  Formal Alliances Processes  Experience  Finished Goods (JVs, Supply  Codified  Employee Loyalty  WIP Agreements)‫‏‬ Knowledge  Parts/Raw Materials  Patents  Brands  Impressi  Credit Rating/s  Plant Flexibility  Customer Loyalty  Structural  Top Management  Undrawn Facilities  Plant Modernity  Behavioral Appropriateness Quality  Borrowing Capacity  Infrastructure  Attitudinal  Informal Processes  Top Management Intangible Assets (relative to like Surrounding Plant/s  Quality of Supply  Organizational Experience companies – based  Stranded Assets? Contracts Reputation  Ability to Execute on on character)‫‏‬  Tradability” of  Right to Tender”; Right  Brand Meaning Strategy  Borrowing Covenant Facilities? to Compete”; “Right to (Strength; Stature)‫‏‬  Capabilities Slack  Access Rights Design”  Productivity of R&D  Problem Solving Ability  Receivables and  Plant Regard (“Can  Strength of Process  Employee Loyalty - Accruals Certainty Do”; “Will Do”)‫‏‬ Stakeholder Support  Quality of Corporate  Behavioral  Quality of Earnings  Inventory (including Opinion Governance  Attitudinal  Balance Sheet Good, Obsolete, Leaders)‫‏‬  Know How”  Personnel Reputation Strength Redundant)‫‏‬  Networks  Tacit Knowledge  Regulatory Imposts 10 © Günter Koch, Wien Vortragsversion © AssetEconomics, Inc.
  11. 11. Wie alles in Österreich begann: Ein Konkursfall als Auslöser •  Vergleichbar: 1998 mit KF-Zentrum (Jülich oder Karlsruhe), 2003 mit Fraunhofer •  ~ 1200 MA, 100 Mio. € „Umsatz“: 1/3 Staat, 1/3 Industrie-, 1/3 öffentl. Aufträge •  Wissensbilanzierung seit 1999 jährlich •  Umsatzsteigerung um 50% •  Größter Erfolg: Turn-Around aus „Insolvenz“ 1999 Wissensbilanzen 200X 11 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  12. 12. Das Wissensbilanz-Modell der ARC Seibersdorf als zentrales Instrument einer Veränderungsstrategie Wert- Kernprozesse Ergebnisse schöpfungs- Vision potentiale Finanzielle Ergebnisse Humankapital Kernprozess 1 Strategie ... Wissens- Strukturkapital ziele Beziehungskapital Kernprozess n Immaterielle Ergebnisse Mission © U. Schneider, Graz und G. Koch, Wien 12 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  13. 13. Österreichs Unis sind gesetzlich zur jährl. Wissenbilanzierung verpflichtet Wider die Zahlenwut 13 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  14. 14. Der oberste Controller Zeitschrift GEWINN Januar 2008: Zitat: “…Wir sind der erste Rechnungs- hof weltweit, der eine Wissensbilanz über sich selbst erstellt hat. Wir sind also so trans- parent wie möglich…“ 14 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  15. 15. Was ist heute der Stand der Kunst? Beispiel Kreditvergabe nach Basel II ! 15 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  16. 16. Nach der „Schroders-Erfahrung“ in Dänemark steigern Wissensbilanzen die Analystik-Qualität und damit die Bereitschaft zu Beteiligungsengagements : 1st result Die Schroders-Investitionsbank war selbst nicht in die Börsenemission involviert. Price Waterhouse machte mit zwei Analystengruppen bei Schroders ein aufschlussreiches : 2nd result Experiment: •  Die erste Gruppe erhielt die „klassischen“ Finanz- und Geschäftsberichte (-> rot)‫‏‬ •  Die 2.Gruppe additionell die Wissensbilanz (blaue Kurve)‫‏‬ 16 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  17. 17. Aus Wissen Geld machen 17 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  18. 18. Wissensmanagement ist primär Management von „Human Capital“: (in 1978)‫‏‬ 18 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  19. 19. Anwendungsbeispiel: Veränderungprozess 19 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  20. 20. 20 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  21. 21. Barcelona hat es – das intangible Vermö- gen der Zukunft 21 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  22. 22. Wirtschaftliche Realität versus (intangibles) Wissen 22 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  23. 23. „Wissen“ (und Kreativität, Innovativität, etc.) ist nicht nur rational ökonomisch bewertbar ! 23 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  24. 24. 24 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  25. 25. ...wurde unter den Auspizien der Weltbank im Juni 2006 in Paris durch Leif Edvinsson (S), Günter Koch (A) und Ahmed Bounfour (F) gegründet 25 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  26. 26. “The New Club of Paris” is an organization open to everyone who is qualified to make contributions by scientific work or who has proven his / her competence by personal commitment. It is an association of scientists and “intellect entrepreneurs” dedicated to research and promotion of the idea of supporting the transformation of our society and economy into a knowledge society and a knowledge economy” “In public we address decision-makers, specifically in politics, to embark on the new knowledge paradigm and to engage in developing new strategies which go far beyond the repetition of “old recipes” to “make the future”, or variations on the same theme. …” 26 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  27. 27. „Hauptprodukt“ des New Club of Paris: Bewusstseinsschaffung durch sog. „Round Tables“ auf hohem Niveau Z.B. “Round Table for Finland” a) mit dem “Zukunftsausschuss” des finnischen Parlaments b) mit dem Premierminister Matti Vanhanen 27 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  28. 28. Die Ausgangsfrage des finnischen Ministerpräsidenten 28 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  29. 29. 29 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  30. 30. The Five Steps as concluded for Finland 1. Visualize a Big Dream   Finland’s Challenge: National vision with emotional power 2. Tell the Story of Finland   Self-analyses made in Finland exclude identity and values 3. Embed the objectives of innovative attitude and praxis in the society   Need for entrepreneurial spirit in the whole society 4. Develop social intelligence at global level   Narrow communication culture with a lot of consensus. 5. Take a role of an environmental forerunner   Risk taking capability might be an obstacle 30 © Günter Koch, Wien Vortragsversion Pirjo Ståhle, 2007 30
  31. 31. Ein Eindruck von der Round Table- Veranstaltung im Österr. Parlament 31 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  32. 32. The Round Table of ”The New Club of Paris” turns out to be an influential ”Knowledge Tool”   Suitable both on national and organisational level   Produces strong impact with feasable effort   Turns out to be an effective starting point for further projects for moving towards the Knowledge Society   Is an excellent starter method to develop and test knowledge methods & tools for nations, regions and organisations. 32 © Günter Koch, Wien Vortragsversion Pirjo Ståhle, 2007 32
  33. 33. Der „New Club of Paris befindet sich noch im Gründungsstadium 33 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  34. 34. Wie löst man Epidemien aus? Der„Tipping-Point“ Prozess • „The Law of the Few“: Usually only few personalities have the power and ability to influence many. •  „The Stickiness Factor“: The message must be articulated such that it can be easily understood and is memorable. • „The Power of Context“: The Environmental and living conditions must have been developed such that many people are open and receptive for the new message(s) and will adopt it. 34 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  35. 35. Die zweite Wurzel des New Clubs of Paris: Konferenz-Serie der Welt-Bank zum Thema “Intellektuelles Kapital für Nationen, Regionen, Gemeinschaften und Städte” 35 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  36. 36. Beispiele für entstehende Wissensstädte und –regionen Wissensregion Steiermark http://www.wissensregion-steiermark.at/ Wissens stadt Davos: Vom Sport ort zur Wissensstadt Wissensstadt     Wissensregion CENTROPE 36 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  37. 37. Barcelona hat es – das intangible Vermö- gen der Zukunft 37 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  38. 38. 38 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  39. 39. Zurück zur Anfangsfrage: Was ist Wissen ? 39 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  40. 40. FIN Danke für Ihre Kontakt: Geduld und Ihr Interesse an diesem ungewöhn- lichen Thema. Prof. DI Günter Koch General Secretary of „The New Club of Paris“ c/o. execupery Mittelgasse 7 A-1060 Wien, Austria Tel. +43-699-19412152 e-mail: koch@execupery.com 40 © Günter Koch, Wien Vortragsversion
  41. 41. 41 © Günter Koch, Wien Vortragsversion

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