Energieeffizienz im neuen Rechenzentrum Köln‐Chorweiler
Köln1 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner40.516 Hektar Stadtgebiet40 Rheinkilometer8 Rheinbrücken                           ...
Ausgangslage und ZielsetzungBackupstandort aus den 1980er Jahren sollte zum Haupt‐RZ aktiviert werden
Anforderungen an den Standort 1980 und heute1.         1980      Rund 500 Anwenderinnen und Anwender      in einer ansonst...
Zielsetzung                            Verfügbarkeitsanforderung Tier III                             ‐ Wartungen ohne Bet...
Besonderheiten des ProjektsUmbau im Bestand und im BetriebUmbau im Bestand und im Betrieb‐ Während der gesamten Bauzeit gi...
Besonderheiten der LösungAuswahl geeigneter Technologien nach           Solarthermie, Geothermie,                         ...
Energieeffizienz durch Technik im RechenzentrumSystemvermeidung durch Konsolidierung und VirtualisierungGanzheitliches Kli...
Energieeffizienz durch OrganisationDefinition von Rollen sowie durchgängige Festlegung von Verantwortlichkeiten für den en...
Rahmendaten‐ rund 700 m² RZ‐Flächen‐ rund 400 kW Stromaufnahme IT‐Systeme‐ rund 4,7 GWh Gesamtstromverbrauch im Jahr‐ Powe...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Stadt Köln - Finalist Kategorie I

1.036 Aufrufe

Veröffentlicht am

GreenIT Best Practice Award 2011: Finalist in der Kategorie I (Green in der IT) - Stadt Köln

Veröffentlicht in: Business
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.036
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
121
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Stadt Köln - Finalist Kategorie I

  1. 1. Energieeffizienz im neuen Rechenzentrum Köln‐Chorweiler
  2. 2. Köln1 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner40.516 Hektar Stadtgebiet40 Rheinkilometer8 Rheinbrücken ©gfd Andreas Tille3,3 Mrd. Euro Haushaltsvolumen15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dlGeografische Lage:  50°56’33,2607“ nördliche Breite 06°57’32,3136“ östliche Länge
  3. 3. Ausgangslage und ZielsetzungBackupstandort aus den 1980er Jahren sollte zum Haupt‐RZ aktiviert werden
  4. 4. Anforderungen an den Standort 1980 und heute1. 1980 Rund 500 Anwenderinnen und Anwender in einer ansonsten papierorientierten Verwaltung 1. heute Rund 25.000 Anwenderinnen und Anwender von Stadt Köln und Landschaftsverband Rheinland; Verwaltung ohne Technikunterstützung nicht mehr arbeitsfähig g2. Homogener Großrechnerbetrieb 2. 600 Anwendungen, heterogene Infrastruktursysteme3. Keine Ausfallsicherheit durch zweiten Standort 3. Hochverfügbarkeit und 2-Standorte-Konzept g p4. Hauptanforderung damals: Platz für große 4. Hohe Anforderungen an Strom und Klima auf Geräte und massenhaft Datenträger kleinerem Raum
  5. 5. Zielsetzung Verfügbarkeitsanforderung Tier III  ‐ Wartungen ohne Betriebsunterbrechung Wartungen ohne Betriebsunterbrechung ‐ Verfügbarkeit 99,982% Energieeffizienz nach aktuellem Standard  ‐ Verhältnis von IT‐Stromverbrauch zum Gesamtstromverbrauch max. 1:1,6 (PUE <= 1,6) Kostenentwicklung im abgestimmten Rahmen Kostenentwicklung im abgestimmten Rahmen ‐ Mehraufwände zur Steigerung der Energieeffizienz  müssen sich amortisieren  Wirtschaftlichkeit
  6. 6. Besonderheiten des ProjektsUmbau im Bestand und im BetriebUmbau im Bestand und im Betrieb‐ Während der gesamten Bauzeit ging der Betrieb hinter einer Staubschutzwand weiter‐ Provisorien für Strom, Notstrom und  Klima während der BauzeitKooperation mit LVR‐InfoKom, dem IT‐Kooperation mit LVR‐InfoKom dem IT‐Dienstleister des Landschaftsverbandes Rheinland‐ Abstimmung der Anforderungen zweier Abstimmung der Anforderungen zweier Partner für den gemeinsamen RZ‐Betrieb
  7. 7. Besonderheiten der LösungAuswahl geeigneter Technologien nach  Solarthermie, Geothermie,  S l th i G th iergebnisoffener Bewertung innovativer  Kraft‐Wärme‐Kälte‐Kopplung, und bewährter Ansätze dieseldynamische USVen,  indirekte freie Kühlung, Entwicklung eines  magnetgelagerte Radial‐ganzheitlichen Konzepts aus Klimatisierung, konsequenter  Turbokompressoren, Betriebsorganisation und kontinuierlichem  Kühltürme, Einhausung,Mess‐ und Regelkreislauf hitzetolerante IT‐Systeme Direktkühlung  Di k kühl
  8. 8. Energieeffizienz durch Technik im RechenzentrumSystemvermeidung durch Konsolidierung und VirtualisierungGanzheitliches Klimatisierungskonzept aus indirekter freier Kühlung mit gleitendem Übergang zur Kompressorkühlung, hohe Raumtemperaturen im RZ, konsequente Kaltgangeinhausung, Vermeidung von Behinderungen der Luftzirkulation, minimale und bedarfsgerechte Frischluftzufuhr und Luftkonditionierung, Steuerung der Frischluftzufuhr und Beleuchtung über saldierendes ZutrittskontrollsystemEffiziente Infrastrukturen wie dieseldynamische USVen, magnetgelagerte Radial‐Turbokompressoren, große Freiluftrückkühler mit EC‐Ventilatoren
  9. 9. Energieeffizienz durch OrganisationDefinition von Rollen sowie durchgängige Festlegung von Verantwortlichkeiten für den energieeffizienten und ausfallsicheren Betrieb des Rechenzentrums in seiner Gesamtheit aus Gebäude, technischer Gebäudeausrüstung und IT‐SystemenEnge und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen RZ‐Management und FacilitymanagementMess‐ und Regelkreislauf zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz und zur Evaluierung von getroffenen Maßnahmen
  10. 10. Rahmendaten‐ rund 700 m² RZ‐Flächen‐ rund 400 kW Stromaufnahme IT‐Systeme‐ rund 4,7 GWh Gesamtstromverbrauch im Jahr‐ Power Usage Effectiveness (PUE) 1,35 (Vorgabe war maximal 1,6)‐ Einsparung gegenüber herkömmlichen Rechenzentren:  ‐ 822.729 kW/h Strom = 123.409,35 € im Jahr ‐ 250 Tonnen CO2‐Äquivalente im Jahr

×