YAVEON_Jahrbuch_2015

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YAVEON_Jahrbuch_2015

  1. 1. 1
  2. 2. 2 DieEntwicklungderMitarbeiterzahlunddesUmsatzes von2009-2013 20.000 7064 9880 12412 16403 19877 80 101 65 164 154 2009 2010 2011 2012 2013 23373 200 2014 Lokal und global: Wir schaffen Räume für Ihr Wachstum YAVEON gehört zu den führenden Business-IT- Spezialisten für die Prozess- und Life-Sciences- Industrie und bietet ganzheitliche Beratungs- sowie Businesslösungen, die den Unterneh- menserfolg messbar und nachhaltig steigern. Mit einem einzigartigen Portfolio und dem stetigen Ausbau unseres globalen Vertriebsnet- zes sowie der Cloud­-Anwendungen unterstüt- zen wir hunderte Kunden weltweit, um deren operative Performance zu steigern. 1 Jahrbuch 2015 Digitale Transformation Liebe Leserinnen und Leser, die digitale Transformation sowie die Industrie 4.0 beschäftigen uns und unsere Kunden. Wenn auch die zukünftigen Auswirkungen dieses Wandels für die Unternehmen der Prozess- und Life-Sciences-Indus- trie noch nicht in allen Konsequenzen klar sind, steigt gleichwohl das Bewusstsein, dass dieser Wandel exis- tiert und schnell voranschreitet. In vielen Unterneh- men besteht allerdings eine zunehmende Kluft zwi- schendiesemBewusstseinundderaktivenGestaltung dieses Wandels. Deshalb leiten wir die Transformation unseres Ge- schäftsmodells ein, um unseren Kunden auch in Zu- kunft die bestmöglichen Werkzeuge zur Gestaltung ihres eigenen Wandels zur Verfügung stellen zu kön- nen. So verfeinern wir unser bestehendes Portfolio, um die digitale Transformation der Geschäftsprozes- se zu ermöglichen. Mit unseren neuen Partnern las- sen sich zudem die Branchenlösungen in allen Län- dern On-Premise oder in der Cloud nutzen. Durch den weiteren Ausbau unserer Business Consulting- und Integrations-Leistung bieten wir unseren Kunden optimale Mittel, um unabhängig von der IT notwen- dige Veränderungen in den Prozessen zu identifizieren und voranzutreiben: einfach, strukturiert und wert- orientiert. Immer stärker automatisierte Geschäfts- prozesse helfen unseren Kunden, ihre Wertschöpfung effizienter und sicherer zu gestalten. Das ist eine wich- tige Grundvoraussetzung, um die eigenen Innovatio- nen wettbewerbsfähig im Markt zu platzieren. Einige Aspekte des digitalen Wandels sind schon heute sichtbar und in ihren Auswirkungen einschätz- bar. Wir wollen daher praxisnahe Beispiele und The- men aus dem Umfeld der digitalen Geschäftsprozes- se beleuchten, um Einblicke zu geben, wie sich die digitale Transformation für die Unternehmen der Prozessindustrie ganz konkret meistern lässt. Patrik Allmann und Rainer Weißenberger 42 % Chemie 17 % Pharma 6 % Kosmetik 15 % sonstige 4 % Medizintechnik 16 % Nahrung
  3. 3. 5 1 Unter „Business-IT“ verstehen wir die Verbesse- rung von Geschäftsprozessen durch den Einsatz hochentwickelter IT-Systeme. In jedem Fall geht es um eine durchgängige vertikale und horizon- tale Integration aller Fachbereiche. Diese Syste- me können maßgeschneidert, angepasst oder vorgefertigt sein. Kurz gesagt: Unsere Leistungen richten sich nach Ihren Anforderungen und strategischen Zielen. Eines aber ist immer ge- geben: unser bedingungsloses Engagement zur Erreichung Ihrer Ziele. Unser Portfolio umfasst dabei zum einen viel­ fältige Dienstleistungen rund um die Realisierung von ERP-, BI -, Portal-, ECM - und BPM -Projekten. Zum anderen haben wir eigene Branchen- und Speziallösungen entwickelt, die „Certified for Microsoft Dynamics (CfMD)“ sind und damit die höchste Qualitätsauszeichnung bei Microsoft erhalten haben. Als Alleinstellungsmerkmal konnte YAVEON zudem in zahlreichen Audits die „Pharma­tauglichkeit“ der Produkte sowie unserer Organisation unter Beweis stellen. Passgenaue Lösungen für Prozess-, Dokumenten-, Workflow- und QM-Integration verstärken unser Portfolio. 42 % Chemie 17 % Pharma 6 % Kosmetik 15 % sonstige 4 % Medizintechnik 16 % Nahrung DieEntwicklungderMitarbeiterzahlunddesUmsatzes von2009-2013 20.000 7064 9880 12412 16403 19877 80 101 65 164 154 2009 2010 2011 2012 2013 23373 190 2014 Jahrbuch 2015 Digitale Transformation Liebe Leserinnen und Leser, die digitale Transformation sowie die Industrie 4.0 beschäftigen uns und unsere Kunden. Wenn auch die zukünftigen Auswirkungen dieses Wandels für die Unternehmen der Prozess- und Life-Sciences-Indus- trie noch nicht in allen Konsequenzen klar sind, steigt gleichwohl das Bewusstsein, dass dieser Wandel exis- tiert und schnell voranschreitet. In vielen Unterneh- men besteht allerdings eine zunehmende Kluft zwi- schendiesemBewusstseinundderaktivenGestaltung dieses Wandels. Deshalb leiten wir die Transformation unseres Ge- schäftsmodells ein, um unseren Kunden auch in Zu- kunft die bestmöglichen Werkzeuge zur Gestaltung ihres eigenen Wandels zur Verfügung stellen zu kön- nen. So verfeinern wir unser bestehendes Portfolio, um die digitale Transformation der Geschäftsprozes- se zu ermöglichen. Mit unseren neuen Partnern las- sen sich zudem die Branchenlösungen in allen Län- dern On-Premise oder in der Cloud nutzen. Durch den weiteren Ausbau unserer Business Consulting- und Integrations-Leistung bieten wir unseren Kunden optimale Mittel, um unabhängig von der IT notwen- dige Veränderungen in den Prozessen zu identifizieren und voranzutreiben: einfach, strukturiert und wert- orientiert. Immer stärker automatisierte Geschäfts- prozesse helfen unseren Kunden, ihre Wertschöpfung effizienter und sicherer zu gestalten. Das ist eine wich- tige Grundvoraussetzung, um die eigenen Innovatio- nen wettbewerbsfähig im Markt zu platzieren. Einige Aspekte des digitalen Wandels sind schon heute sichtbar und in ihren Auswirkungen einschätz- bar. Wir wollen daher praxisnahe Beispiele und The- men aus dem Umfeld der digitalen Geschäftsprozes- se beleuchten, um Einblicke zu geben, wie sich die digitale Transformation für die Unternehmen der Prozessindustrie ganz konkret meistern lässt. Patrik Allmann und Rainer Weißenberger Im Geschäftsjahr 2014 stieg der Umsatz deutlich über dem durchschnittlichen Branchenindex. Die YAVEON Gruppe konnte die Mitarbeiterzahl von 164 auf 190 Mitarbeiter erweitern – und damit die benötigten Experten erfolgreich rekrutieren.
  4. 4. 2 Impressum Der Jahresbericht ist eine Publikation der YAVEON Gruppe. Alle Zahlen sind nach bestem Gewissen aufbereitet. Konkrete Informationen zu Bilanz und GuV entnehmen Sie bitte dem Jahresabschluss, wie er im Handels- register veröffentlicht wird. Herausgeber YAVEON AG, Würzburg Gestaltung Judith Keller, Berlin / Würzburg Bildnachweise S. 1: Friedrun Reinhold / YAVEON, S. 3: YAVEON, S. 4, 10, 24, 35, 38: Jessica Siegel / YAVEON Das Copyright für die Abbildungen liegt bei den Fotografen/Inhaber des Bildrechts. Schlussredaktion & Lektorat: Schreiberei Eder | Thomas Brandt & Christian Goetz GbR Druck Könitzers Druck, Berlin © 2015 Alle Rechte vorbehalten. Wichtige Kennzahlen: YAVEON im Überblick Begrüßung durch den Vorstand Inhaltsverzeichnis & Impressum Grußwort des Aufsichtsrates Innovationen Raum geben Wie mit YAVEON aus Potenzialen neue Geschäftsmodelle werden. Neue Chancen für den Mittelstand YAVEON erhält „Top 100“-Auszeichnung Leistungssteigerung umsetzen Wie Kunden mit Lösungen von YAVEON effizienter wirtschaften. Workflows & Dokumente managen CREMER OLEO Automatisierte Lieferprozesse Autotest AG Umfassender Modernisierungsprozess Bergolin Umsatz und Leistung stets im Blick bosch Tiernahrung Wandel antizipieren Wie YAVEON neuen Herausforderungen begegnet. Globalisierung Änderung der Methodik in Projekten Neue Qualitätsmanagement- Anforderungen Prozessmanagement und Industrie 4.0 Bedeutung einer Schwachstellenanalyse YAVEON Projektportal im SharePoint Zusammen denken Wie YAVEON neue Talente fördert. Eine Ausbildung mit Substanz Kundenfeedback Standorte Inhaltsverzeichnis Grußwort des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstands auch im Zeit- raum 2014/15 intensiv bera- tend begleitet. Ein zentraler Punkt war dabei die Stärkung der internationalen Ausrich- tung der YAVEON AG. Neben den bereits seit Jahren be- stehenden Aktivitäten im be- nachbarten europäischen Ausland wurde 2014/15 die spezialisierte ERP-Branchenlösung YAVEON ProBatch über Partnerstrukturen nahezu weltweit verfügbar gemacht. Dies ist ein großer Schritt in Richtung einer stärkeren globalen Ausrichtung der YAVEON AG. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat den Vorstand dabei unterstützt, das in den Vorjahren verbreiterte Produktportfolio zu kundenorientierten Systemlösungen zu verknüpfen und dessen Strukturen und Abläufe zu optimieren. In Anbetracht sich wandelnder Märkte und verändernder Kundenbedürfnisse ist YAVEON gefordert, sich kontinuierlich weiterzu- entwickeln. Was heute als innovativ gilt, kann morgen schon überholt sein. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine weiterhin spannende wie erfreuliche Entwicklung bei YAVEON! Jochen Knoesel, Aufsichtsratsvorsitzender Internationalisierung der YAVEON AG 1 2 3 5 8 11 14 18 21 3 25 27 29 31 33 36 39
  5. 5. 4 5 Innovationen Raum geben Wie mit YAVEON aus Potenzialen neue Geschäftsmodelle werden. Neue Chancen für den Mittelstand IDC hat im Auftrag von Microsoft eine Studie zum Stand der digitalen Transformation in deutschen Unternehmen erstellt. Dazu führte IDC im Februar 2015 eine Umfrage unter 251 Unternehmen in Deutschland durch, um deren Positionierung gegen- über der Digitalisierung und der hierzu erforderlichen modernen Informationstechnologie zu ermitteln. Die Befragung richtete sich vorrangig an mittel- ständische Unternehmen bis 250 Mitarbeiter, da diese den Hauptanteil an der Gesamtzahl der deut- schen Unternehmen stellen und somit das Rückgrat der deutschen Industrie bilden. Die Zeichen der Zeit erkannt Die Studie unter insgesamt 251 Teilnehmern aus IT und Management (im Verhältnis 60:40) misst den Grad der digitalen Transformation in deutschen Unternehmen: Etwa 80 Prozent der befragten Firmen erkennen, dass Informationstechnologien einen immer größeren Einfluss auf ihr Geschäftsmodell ha- ben. Dennoch glauben 52 Prozent, dass sie ihr eige- nes Geschäftsmodell nicht verändern müssen, um er­folgreich zu bleiben. „Die Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt, handeln jedoch noch nicht immer entsprechend“, sagt Floris van Heijst von Microsoft Deutschland. Insbesondere der Mittel- stand setzt vielfach noch auf traditionelle Konzepte. Eine Gefahr durch neue Akteure sehen die Befragten nicht. So fühlt sich nur ein Drittel der Befragten durch branchenfremde Unternehmen oder Start-ups be- droht. Dass neue Akteure oft schnell signifikante Marktanteile gewinnen und zudem mit innovativen Konzepten punkten, ist jedoch immer häufiger zu beobachten. Mit Industrie 4.0 Kundenwünsche individueller bedienen „Viele Firmen investieren in moderne Lösungen“, sagt Lynn-Kristin Thorenz, Director Research & Con- sulting bei IDC Central Europe, „aber in kleineren Unternehmen fehlt häufig noch ein übergreifender strategischer Ansatz mit Blick auf innovative Ge- schäftsmodelle.“ Dabei ermöglicht die Digitalisie- rung nicht nur Produktivitätsgewinne. „In Zukunft entsteht eine vernetzte, hoch flexible Produktion, mit der Unternehmen kurzfristig auf Marktentwick- lungen reagieren, Kapazitäten besser auslasten und Kundenwünsche individueller bedienen können“, so Microsoft Manager van Heijst. „Parallel dazu bietet die ‚digitale Veredelung‘ von physischen Produkten Studie: Mittelstand setzt IT vor allem für Prozessoptimierung ein 4
  6. 6. 6 7 26% 18% 31% 20% 24% 28% 10% 28%31% Stimmungsbild in Deutschland Unser Geschäftsmodell muss sich nachhaltig verändern, damit wir erfolgreich bleiben Informationstechnologie hat einen immer größeren Einfluss auf unser Geschäftsmodell Unser Geschäfts- modell basiert immer umfassender auf Informationstechnologie Branchenfremde Unternehmen oder Start-ups gefährden unser Geschäftsmodell Wir sind auf Veränderungsprozesse vorbereitet JA NEIN JA NEIN JA NEIN JA NEIN JA NEIN notwendig sinnvoll interessant Die Relevanz der einzelnen Themen MobilesArbeiten/ Business Cyber Security Digitale Transformation Internet der Dinge Cloud Computing Industrie 4.0 26% 30% 31% 22% 39% 25% ner IT noch zu wenig ein. Nur 24 Prozent nutzen Cloud Computing oder planen dessen Einführung – im ge- hobenen Mittelstand und in Großunternehmen hin- gegen sind es 60 Prozent und mehr. Hauptgrund für die Zurückhaltung knapp jedes zweiten deutschen Unternehmens (47 Prozent) sind Sicherheitsbeden- ken. Viele Kleinunternehmer haben aber auch schlicht „keine Zeit“, um sich mit modernen IT-Lösun- gen auseinanderzusetzen. Dabei können gerade klei- nere Unternehmen stark von der Digitalisierung profitieren. In der Cloud haben alle Firmen einen di- rekten Zugang zu Anwendungen, die sich beliebig skalieren lassen, mobil zur Verfügung stehen und im- mer auf dem aktuellen Entwicklungsstand sind. „Kleinere Unternehmen können sich in der Cloud heute IT-Kapazitäten leisten, die bisher Konzernen vor- behalten waren. Dadurch können sie technologisch in einer Liga mit großen Playern spielen, ohne gefährli- che finanzielle Risiken einzugehen“, so van Heijst. Außerdem ermöglicht die Cloud neue Formen der vernetzten, orts- und zeitunabhängigen Zusammen- arbeit, durch die auch kleinere Unternehmen deut- lich innovativer und produktiver werden. Immerhin beschäftigen sich laut IDC-Studie aktuell 84 Prozent aller befragten Unternehmen und sogar 63 Prozent der Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern mit Lö- sungen für mobiles Arbeiten. Kleinere Unternehmen können sich in der Cloud heute IT-Kapazitäten leisten, die bisher Konzer- nen vorbehalten waren. zu smarten Objekten, die über das Internet der Dinge miteinander kommunizieren, auch für den Mittel- stand enorm viel Innovationspotenzial.“ Der Mittelstand ist für ein digitales Wirtschaftswunder notwendig Dennoch denken kleine und mittlere Unternehmen beim Thema IT heute noch in erster Linie an Prozess- optimierung, Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Die Entwicklung neuer Produkte und Services sowie die Beschleunigung von Innovationen spielen bisher kaum eine Rolle. Nur jeder fünfte Betrieb mit bis zu 250 Mitarbeitern ist der Meinung, dass moderne IT überhaupt innovative Produkte ermöglicht, so die Studie. Dabei haben in den vergangenen zwei Jahren laut BMWi Monitoring Report Digitale Wirtschaft 36 Prozent der deutschen Industrieunternehmen IT- basierte Innovationen eingeführt. Und nach Progno- sen von Analysten wird bereits 2017 die Mehrheit aller neuen Geschäftsmodelle auf Computer-Algo- rithmen basieren. „Wir müssen den Mittelstand mitnehmen, wenn wir ein digitales Wirtschaftswunder in Deutschland schaffen wollen“, ist van Heijst überzeugt. YAVEON hilft mit seiner Prozess- und Potenzialanalyse zum Beispiel, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und das Innovationspotenzial digitaler Technologien auszuschöpfen. Viele Werkzeuge, die bislang nur Großunternehmen zur Verfügung standen, können inzwischen auch im Mittelstand wirtschaftlich ange- wendet werden. Es entstehen neue Geschäftsmodel- le auf Basis von Daten, wodurch sich wiederum neue Wertschöpfungsquellen erschließen. Mithilfe der Cloud in einer Liga mit GroSSunternehmen spielen Derzeit setzen insbesondere Unternehmen mit we- niger als 50 Mitarbeitern die Möglichkeiten moder- 26% 30% 31%31% 23% 33% 29% Floris van Heijst, verantwortlich für das Mittelstands- und Partnergeschäft bei Microsoft Deutschland, ist Schirmherr der Studie zum Stand digitaler Trans- formation in deutschen Unternehmen.
  7. 7. 8 9 YAVEON erhält „Top 100“-Auszeichnung Das „Top 100“-Siegel „Top 100“ ist das einzige Benchmarking für Innovations- management in Deutschland und bekannt geworden durch dessen Mentor, den Wissenschaftsjournalisten und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Um in den Kreis der „Top 100“ aufgenommen zu werden, müssen sich die Bewerber in verschiedenen Disziplinen beweisen. Untersucht wird dabei, wie innovationsförderlich die Strukturen und Ressourcen des jeweiligen Unterneh- mens sind bzw. eingesetzt werden, wie systematisch mit Innovationen umgegangen und inwieweit ein Kli- ma geschaffen wird, das Innovation langfristig ermög- licht. Entwickelt wurde das Verfahren von Dr. Nikolaus Franke,ProfessorfürEntrepreneurshipundInnovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der an- gewandten Forschung. Innovationspotenziale heben Wie aber schafft man ein langfristig günstiges Inno- vationsklima? Wie konnte ein solches bei YAVEON generiert werden? „Unsere Berater nehmen die Wünsche der Kunden auf und leiten daraus Innova- tionen ab“, erklärt der Vorstand. Dabei mangelt es weder an Qualität noch an Quantität – im Gegenteil: Die Mitarbeiter liefern erheblich mehr Einfälle, als wir in Form von Software und Branchenlösungen realisieren können. Das liegt an der Vorgehensweise dieser IT-Spezialisten und Consultants: Sie steigen Ausgezeichnet innovativ Wir geben lediglich die Richtung vor – unsere Berater heben dann das Innovationspotenzial. tief in die behandelte Materie ein, spüren durch die Visualisierung der Prozesse die Knackpunkte auf und finden originelle Lösungen. So wird es möglich, im- mer wieder mit neuen Ideen spezifische Herausfor- derungen zu meistern – und bei unseren Kunden eine messbar höhere Produktivität durch passge- naue Automatisierungen und Digitalisierungen der Geschäftsprozesse zu erzeugen. Transparente Pro- zesse sind wichtig, um Potenziale zu erkennen und zu heben. Mit unserer Tochter process4.biz und de- ren Geschäftsprozess-Suiten wird dies sehr gut unterstützt. Schwerpunkt Weiterbildung Der Vorstand fördert das unternehmerische Denken und Handeln aller ca. 200 Mitarbeiter auch mittels Weiterbildungen: Bei YAVEON kommt jeder Berater in den Genuss eines umfangreichen, qualitativ hoch- wertigen Weiterbildungsangebots. Die Lerninhalte sind dabei individuell auf ihn zugeschnitten und kön- nen zu einem Großteil selbst ausgewählt werden. Aus der Idee, Prozesse und Qualitätsmanagement zu ver- binden, ist ein Produkt entstanden, das inzwischen mehrfach bei Kunden implementiert wurde und mit exekutiven Workflows in zunehmenden Maße die aktive Unternehmensorganisation unterstützt. Ideen produzieren wieder neue Ideen und neue Lösungen. Das zahlt sich in barer Münze aus: So führten etwa 2014 die Innovationsideen der Beschäftigten zu einer Steigerung des Umsatzes um ca. 2 Millionen Euro. Auch die Realisierung einer neuartigen Software­ lösung, die inzwischen weltweit als Cloud- oder On- Premise-Lösung vermarktet wird, geht auf die Ideen der Mitarbeiter zurück. Wir freuen uns sehr über die „Top 100“-Auszeichnung und verstehen sie als Auf- forderung, auch weiterhin ein möglichst innovations- freundliches Klima zu schaffen. Davon profitieren alle: unsere Mitarbeiter und unsere Kunden.  Von 0 auf 22 Millionen € Umsatz innerhalb von 6 Jahren – an diesem rasanten Erfolg haben unsere Mitarbeiter einen maßgeblichen Anteil. Die Innovationskraft von YAVEON wurde nun auch durch das „Top 100“-Siegel bestätigt, welches den innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands verliehen wird. Das „Top 100“-Siegel zeichnet die innovativsten Unternehmen im Mittelstand aus.
  8. 8. 10 11 Leistungssteigerung umsetzen Wie Kunden mit Lösungen von YAVEON effizienter wirtschaften. 10 D ie CREMER OLEO GmbH Co. KG ist ein Her- steller und Lieferant oleochemischer Speziali- täten, die in pharmazeutischen Produkten, Kosmetika und Nahrungsmitteln eingesetzt werden. Die auf pflanzlicher Basis gewonnenen Öle und Fette kommen darüber hinaus auch in technischen Berei- chen zur Anwendung. Durch die Integration neuer Standorte und das Zusammenspiel der Abläufe wird eine stärkere Digitalisierung der Geschäftsprozesse als bisher erforderlich. Christian Reich, Leiter IT bei CREMER OLEO, setzt auf integrierte zukunftssichere Softwarelösungen,diedielangfristigeWachstumsstra- tegie unterstützen. CREMER OLEO verwendet an den deutschen Standorten jeweils Microsoft Dynamics und YAVEON Branchenlösungen mit eigenen Mandan- ten. Zudem organisiert das Unternehmen mithilfe von YAVEON ProECM das Dokumentenmanagement durchgängig entlang der Geschäftsprozesse. Business-IT aus einer Hand Damit setzt CREMER OLEO nicht nur auf eine durch- gängige Microsoft Plattform, sondern profitiert auch davon, dass sämtliche Anwendungen von YAVEON implementiert und betreut werden können. Alle er- zeugten Belege können ab jetzt elektronisch archi- viert und in Akten abgelegt werden. Die Ablage er- folgt dabei weitgehend automatisch; als Grundlage hierfür dienen entsprechende Metadaten, die in SharePoint den Aufbau der Aktenstrukturen ermög- lichen. Andere Dokumente, die nicht aus dem ERP- System erzeugt werden, wie zum Beispiel E-Mails, lassen sich per Drag Drop den Akten hinzufügen und sind ebenso aus dem ERP-System heraus abrufbar. Je nach Kontext werden hier die Metadaten teils automatisch, teils durch Menüführung hinzugefügt. Damit sind die Dateien immer wieder leicht zu finden, vorgangsbezogen gruppiert und direkt aufrufbar. Das Portal SharePoint integriert unterschiedliche Abteilungen Des Weiteren hat sich CREMER mithilfe der Share­ Point-Umgebung auf Basis der Ideen von YAVEON ein sogenanntes „House of Quality“ gebaut, in dem alle Dokumente zur Qualitätssicherung, zum Qualitäts- Workflows Dokumente managen Digitalisierte Geschäftsprozesse bei CREMER OLEO Eine vollintegrierte Soft­ warelösung für die Unter- stützung der langfristigen Wachstumsstrategie
  9. 9. 13 Herausforderung Einführung einer vollintegrierten Soft- warelösung für die Unterstützung der langfristigen Wachstumsstrategie. Lösung ERP-Branchenlösung auf der Basis von Microsoft Dynamics, Dokumen- tenmanagementlösung auf der Basis des Micro- soft Portals SharePoint mit elektronischer Rech- nungseingangsverarbeitung und revisionssicherer Archivierung. Nutzen Belegarchivierung und Ablage sämt- licher Akten, Zugriff auf alle dem Vorgang zugehörigen Dokumente, vorgangsbezo- genes leichtes Finden und Abrufen von Dateien. „House of Quality“: Qualitätssicherung, Qualitäts- management, REACH und Arbeitsanweisungen etc. sind abgelegt. management, zu REACH und Arbeitsanweisungen etc. abgelegt sind. Auf diese Art werden nahezu alle Doku- mente, die bei CREMER entstehen – von der Produkt- entwicklung und den Produkt-Life-Cycle über die Warenwirtschaft bis hin zu Auftragsabwicklung und Qualitätsmanagement – strukturiert abgelegt, sicher archiviert und leicht zugänglich präsentiert. Elektronische Eingangsrechnungsverarbeitung Ein weiterer Bereich der Digitalisierung der Ge- schäftsprozesse ist die Eingangsrechnungsverarbei- tung. Jetzt werden die Rechnungen der Lieferanten in den Werken Witten, Hamburg oder Wittenberge eingescannt und im elektronischen Eingangsordner abgelegt. Daraufhin werden die Rechnungsdaten elektronisch ausgelesen und der Rechnungskopf mit Bezug zur Bestellung erzeugt. Nach Überprüfung durch den Sachbearbeiter sorgt ein definierter Work- flow nun für die Weitergabe der Rechnungen in ERP zur Freigabe an den Bedarfsträger, in die Buchhaltung sowie zur Zahlungsfreigabe in die zentrale Finanzver- waltung. Dabei kann jederzeit auf die eingescannte Originalrechnung zurückgegriffen werden, die inzwi- schen revisionssicher im Dokumentenarchiv abgelegt ist. Die Rechnungsverarbeitung bildet einen ge- schlossenen, medienbruchfreien Prozess. Digitalisierung der Geschäftsprozesse CREMER OLEO hat einen wichtigen Schritt zur Digita- lisierung der Geschäftsprozesse gemacht und die Durchlaufzeiten der Freigabeprozesse gesenkt. Gera- de neue und junge Mitarbeiter sind sehr froh, wenn relevante Dokumente vorgangsbezogen in der An- wendung verknüpft sind. Auch wenn die Digitalisie- rung der Belege anfängliche Skepsis bei einigen Mit- arbeitern hervorrief, hat man schnell die Vorteile dieser digitalen, jederzeit schnell zugänglichen Art der Ablage erkannt. Rasch wurde deutlich, dass man sich dank dieser Prozessmodernisierung langwieriges Su- chen nach Dokumenten sparen kann. 12 Der CREMER OLEO Standort im branden­ burgischen Wittenberge: Auch hier setzt das Unternehmen – wie an allen deutschen Standorten – auf Microsoft Dynamics und intelligente YAVEON Branchenlösungen. Von pharmazeutischen Produkten und Kosmetika über Nahrungsmittel bis hin zu technischen Anwendungen: Die oleo­chemischen Spezialitäten von CREMER OLEO kommen in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz.
  10. 10. 1514 Automatisierte Lieferprozesse Autotest AG setzt auf YAVEON ProE-SCM D ie Autotest AG mit Sitz in Lana, Südtirol, ist spezialisiert auf die Fertigung hochwertiger Spritzgussteile für die Automobilindustrie. Seit 30 Jahren beliefert man aus mittlerweile vier Werken die deutschen Automobilkonzerne vor allem im Premiumsegment mit fertigen Stoßfängern, Mo- torführungen und Armaturen. Seien es Audi RS oder Porsche GT – für diese und ähnliche Modelle werden die Komponenten im Just-in-Sequence-Verfahren produziert und an die Fertigungsbänder der Auto- mobilhersteller geliefert. So können diese ohne zu- sätzliche Lager- und Bevorratungskosten individuell konfigurierte Automobile produzieren. Als Zulieferer, gerade von Kleinserien, muss sich Autotest ständig an neue Vorgaben hinsichtlich Eti- kettierung, Datenformate und Logistikabläufe seiner Kunden anpassen. Das verursachte in der bisherigen IT-Umgebung erhebliche Aufwände, da diese Anpas- sungen immer ad hoc programmiert werden muss- ten. Zugleich erforderten die Datenerfassung der fein- und produktionssynchronen Abrufe sowie die Weiterbeauftragung von Subunternehmen täglich mehrere Stunden manuelle Arbeit. Einige Kunden benötigen zudem Detailinformationen zur Überwa- Mit YAVEON ProE-SCM haben wir genau die durchgängige Branchenlösung für die Automobilzulieferindust- rie gefunden, die wir benötigen. Neben der Qualität der Software war für uns das Branchen-Know- how entscheidend. Wir haben bei YAVEON zum ersten Mal Berater getroffen, die wirklich wussten, was in der Automobil- industrie verlangt wird. Jeder mittelständische Zulieferer ist mit YAVEON ProE-SCM gut beraten: Mit dieser Branchen­ lösung hält man die Termine auch im engsten Takt ein. Günther Klotz, Leiter IT bei Autotest
  11. 11. 16 17 Wir sparen jeden Tag zwei Stunden Arbeit in der Daten- erfassung und konnten die Prozesssicherheit erhöhen. Das Know-how steckt im Detail: Der Automobilzulieferer Autotest produziert seit 30 Jahren spezielle Komponenten und Bauteile, die vor allem im Premiumsegment zum Einsatz kommen – ob fertige Stoß- fänger, Motorführungen oder Armaturen. chung der Sequenzplanung (z. B. „Perlenkettenmo- nitoring“) in der Montage, um Abweichungen früh- zeitig zu erkennen und die Reihenfolgeplanung zu optimieren. Herausforderung: VDA-konforme Etiketten Auf der Basis von Microsoft Dynamics importiert und exportiert YAVEON ProE-SCM die Dokumente für Liefer- abruf, Feinabruf und produktionssyn- chrone Abrufe gemäß den Normen vda 4905, 4915, 4916 und EDIFACT. Darüber hinaus werden die Ab- rufe automatisiert eingelesen und die internen Lo- gistikketten im Workflow angestoßen. So erzeugt und versendet die Software die Bestellungen an die Subunternehmen für die Lackierung selbsttätig und stößt die Fertigungsplanung an. Bei Fehlern oder Verzögerungen werden die zuständigen Sachbe- arbeiter informiert und auf das konkrete Problem hingewiesen. Schließlich werden aus ProE-SCM he- raus die korrekten Versand-Labels und der Bela- dungsvorschlag für die sequenzielle Ablade-Logik am Band erzeugt. So kann Autotest einerseits die produktsynchronen Abrufe mit gerade einmal sechs Tagen Vorlaufzeit sicher einhalten und andererseits die Kommunikation mit den Automobilherstellern weitgehend automatisieren. Vorteil: Arbeitszeit sparen und schneller reagieren „Wir sparen jeden Tag zwei Stunden Arbeit in der Datenerfassung und ha- ben die Prozesssicherheit erhöhen können“, hebt Günther Klotz, Leiter IT bei Autotest, die konkreten operativen Vorteile her- vor. „Zudem sind die Aufwände für die Anpassung der Software an neue Kundenvorgaben drastisch reduziert worden.“ Kleinere Anpassungen kann Auto- test dabei selbst parametrieren. Aber auch größere lassen sich weiterhin sehr zügig im Standard konfigu- rieren, auch wenn hier noch ein Spezialist von YAVEON benötigt wird. Somit bestätigt sich bei der Autotest AG ein weiteres Mal, was sich bei vielen an- deren Unternehmen bereits gezeigt hat: Mit YAVEON ProE-SCM können die Prozesse entlang der Liefer- kette durchgängig integriert werden.
  12. 12. 18 Umfassender Modernisierungsprozess YAVEON Lösungen beim Farben- und Lackhersteller Bergolin D ie Oberflächenbeschaffenheit von Maschi- nen und Anlagen, die Wind und Wetter oder korrosiven Umgebungen ausgesetzt sind, stellt hohe Ansprüche an die Lieferanten der Farben- und Lackindustrie. Bergolin meistert diese Heraus- forderung mit seinen Beschichtungssystemen seit über 100 Jahren vorbildlich. Um aber bei den steigenden Anforderungen und der zunehmenden Spezialisierung die Lieferkette und den Produktions- plan sicher im Auge zu behalten, kann ein Hersteller nicht mehr auf eine leistungsfähige ERP-Software verzichten. Strategisch hat sich Bergolin entschieden, ganz auf die Microsoft Plattform zu setzen. „Nur so kann ein mittel- ständisches Unternehmen mit den zur Verfügung ste- henden Ressourcen auch komplexe Prozessorganisa- tionen steuern“, sagt Christoph Heinen. „Es geht ja darum, dass wir hier IT-Infrastruktur, Telekommunika- tion, Collaboration, Organisation und Projektsteue- rung intern aus einer Hand liefern können müssen.“ Leistungssteigerung durch Digitalisierung Moderne Unternehmen verlassen das Silodenken und stellen sich prozessorientiert auf – so auch Ber­ golin: Wichtig ist, dass die Übergabepunkte zwischen den Abteilungen genau definiert sind und sich keine Medien- oder Informationsbrüche ergeben. Auch die zeitlichen Abläufe müssen zueinander passen, damit keine Engpässe und unnötigen Leerläufe entstehen. Um das zu erreichen, setzt Bergolin auf ein klares Prozessdesign. Deshalb war es oberstes Ziel, das ERP- System Microsoft Dynamics so weit wie möglich stan- dardnah einzuführen. Mit der zertifizierten Bran- chenlösung von YAVEON war ein erprobter Standard speziell für die Farben- und Lackindustrie verfügbar, um die typischen Prozesse in der Finanzbuchhaltung, Produktion, Logistik, Qualitätssicherung und For- schung abzubilden. Zusätzlich bietet YAVEON mit ProE-SCM ein weiteres zertifiziertes Standardwerk- zeug. Es ermöglicht neben der vollständigen Integra- tion des Gefahrstoffmanagements in die ERP-Lösung Wir konnten mit YAVEON das enorme Umsatzwachs- tum problemlos meistern. 19 Christoph Heinen ist von Anfang an der Farben- und Lackindustrie verbunden und hat die Anforderungen an IT- und ERP-Systeme von der Pike auf gelernt. Nach mehreren Jahren bei Lackher- stellern und als Consultant bei einem Branchensoft­wareanbieter kam er 2007 zu Bergolin.
  13. 13. 2120 Schnell wurde deutlich, dass mit der von YAVEON veredelten Microsoft Lösung neben der Disposition auch die Bedarfsvorschläge sowie die Rohstoffbe- reitstellung wesentlich effizienter erfolgten als im Altsystem. Und auch an anderen Stellen zeigte sich, dass die Prozesse seit der Umstellung hocheffizient sind und das Unternehmen organisatorisch voran- gebracht haben. „Unser Erfolgsfaktor war es, eine klare Linie bei der Einführung beibehalten zu haben“, berichtet Heinen. Unterstützt vom Management wurden alle Unter- nehmensbereiche auf eine Zielsetzung ausgerichtet: ein modernes Unternehmen zu schaffen, das sich auf den Weg macht, Industrie 4.0 und digitale Geschäfts- prozesse konkret zu denken und einzuführen. So läuft die gesamte Materialwirtschaft inzwischen papierlos mit Scannern. Die Produktion ist ebenfalls weitgehend automati- siert. Die Waagen sind mit Industrieterminals aus- gestattet und an das ERP-System angebunden. „Wir sind froh, dass wir von Anfang an einen Produktivi- tätsgewinn erzielen konnten und keine systembe- dingten Lieferengpässe hatten.“ Microsoft Dynamics auch Intercompany-Buchungen mit den Tochtergesellschaften von Bergolin sowie die Anbindung von Kunden per EDI. Internationale Rollouts in einer Woche Die standardisierten Templates im ERP-System si- chern auch die zukünftige Entwicklung des Unterneh- mens im Ausland. Die Tochter Bergolin Polska konnte im November 2014 innerhalb einer Woche an das ERP angebunden werden. Das würde in den meisten an- deren Ländern ebenfalls funktionieren: Die Unicode- Architektur erlaubt auch eine einfache Anbindung von Ländern mit anderen Zeichensätzen (z. B. China oder arabische Länder). D ie 1960 gegründete bosch Tiernahrung GmbH Co. KG zählt heute zu den führenden Tiernahrungsmittelherstellern Deutschlands. Rund 230.000 Tonnen Trockenfutter werden welt- weit pro Jahr über den Fachhandel und Discounter vertrieben. Modernste Produktions- und Verpa- ckungsanlagen sowie ein umfassendes Qualitätsma- nagement garantieren bei bosch die Auslieferung von Tiernahrung nach Lebensmittelstandards. Effizienz erfordert Transparenz – dieser Grundsatz gilt für alle Unternehmensprozesse. Und so war es bosch im Zuge der Aktualisierung des ERP-Systems auf Microsoft Dynamics ein besonderes Anliegen, auch dasBerichtswesenzumodernisieren.MitErfolg:bosch Tiernahrung hat mit der BI-Lösung von YAVEON nun den vollen Datendurchblick und sorgt so für effiziente, sichere Prozesse und gleichbleibend hohe Qualität. Pro YAVEON: Kompetenz in Technologie und Branche Für die Implementierung und Applikationsentwick- lung holte sich bosch YAVEON an Bord. Erfolgsent- scheidend war dabei auch die Branchenexpertise von YAVEON im Lebensmittelbereich, gepaart mit einem BI-Standardtemplate sowie der ERP-Lösung auf Basis von Microsoft Dynamics. Diese beinhaltet vordefi- nierte Dashboards, Analysen und Auswertungen so- wie Datenmodelle inklusive Kennzahlen, die sich kundenindividuell anpassen und erweitern lassen. Die Analysen für Vertrieb, Einkauf und Produktion werden künftig über ein dediziertes Business-Intelli- gence-Tool realisiert. Dieses bietet neben einer Fle- xibilisierung der Auswertungsoptionen die Anbind- barkeit weiterer Datenquellen – wie beispielsweise des Lagerverwaltungssystems sowie verschiedener Produktionssteuerungssysteme. „Eine Statistik, die wir mit wochenlangem Entwick- lungsaufwand in Microsoft Dynamics umgesetzt hatten, wurde von YAVEON binnen eines Tages in YAVEON ProBI realisiert“, sagt Thomas Rück, Leiter IT bei bosch Tiernahrung. Doch nicht nur die Schnellig- keit, mit der sich nun komplexe Analysen bewerk- stelligen lassen, wusste zu überzeugen. Unser Ziel war es, Qualität und Transparenz bis auf die Ursprungsebene zu erhöhen. Das ist gut gelungen. Umsatz und Leistung stets im Blick bosch Tiernahrung optimiert Berichtswesen Stetige Innovation, geprüfte Qualität: Das Forschungslabor und die Qualitäts- sicherung von Bergolin.
  14. 14. Visualisierbarkeit und Analyse­ flexibilität als Kernanforderungen Darüber hinaus hat bosch eine höhere Datenqualität sowie eine bessere Darstellung der Abfrageergeb- nisse erreicht. Wert legte der Hersteller von Tiernah- rung darüber hinaus auf eine mobile Nutzbarkeit sowie eine unkomplizierte Bedienbarkeit, die den Fachanwendern eine eigenständige Nutzung ohne IT-Support erlaubt. „Die Kollegen können eigenständig – ohne unsere Hilfe – die jeweils benötigten Informationen abrufen und die Ergebnisse in einer schnell verständlichen Form darstellen“, betont Thomas Rück. Aktuell nutzen die Mitarbeiter das BI-System so- wohl am Stammsitz als auch mobil für die Auswer- tung von rund 60 Millionen Datensätzen aus Micro- soft Dynamics und Excel. In der Produktion wird das BI-System für die Chargenrückverfolgung sowie die Leistungsauswertungen nach Kriterien wie Maschi- nen, Mitarbeiter, Zeiträume etc. eingesetzt. Der Ein- kauf analysiert Preisentwicklungen und erstellt Be- stellübersichten. Die Mitarbeiter im Verkauf nutzen verschiedene Umsatz- und Absatzauswertungen nach Artikel, Kunde etc. Mehr Transparenz, weniger Aufwand „Unser Ziel war es, Qualität und Transparenz zu er- höhen. Wir können heute Analysen fahren, die im Rahmen unseres alten Berichtswesens gar nicht möglich waren – wie zum Beispiel Reklamationsaus- wertungen. Die Datenqualität hat sich verbessert, da wir uns bei Unklarheiten ganz einfach durch die Werte klicken können, um zu den möglicherweise fehlerhaften Grunddaten zu gelangen. Und gleich- zeitig sparen wir auch noch Zeit: Eine klassische Sta- tistik zu unseren rund 2.000 Artikeln hatte früher eine Ladezeit von rund 20 Minuten. Mit dem neuen BI-System sind es nur noch 60 Sekunden“, bilanziert Thomas Rück. 22 Die Datenqualität hat sich verbessert, da wir uns bei Unklarheiten ganz einfach durch die Werte klicken können, um zu den möglicherweise fehlerhaften Grunddaten zu gelangen. Und gleichzeitig sparen wir auch noch Zeit: Eine klassische Statistik zu unseren rund 2.000 Artikeln hatte früher eine Ladezeit von rund 20 Minuten. Mit dem neuen BI-System sind es nur noch 60 Sekunden. Thomas Rück, Leiter IT bei bosch Tiernahrung Führend in der Tiernahrungsmittelherstel- lung: Die bosch Tiernahrung GmbH Co. KG zeichnet sich durch modernste Produktions- und Verpackungsanlagen sowie höchste Qualitätsstandards aus. 23
  15. 15. 24 25 Globalisierung Agiert Ihr Unternehmen global? Viele unserer Kun- den haben schon vor Jahren begonnen, ihre Produk- te der Medizintechnik, Arzneimittel oder chemische Rezepturen weltweit zu vermarkten. Einige gründe- ten dazu in Fernost und Übersee Produktionsstätten und eröffneten Verkaufsstellen. In jedem Fall aber ist die Beschaffung für die allermeisten Unternehmen schon seit Längerem ein internationaler Vorgang. Viele dieser Firmen sind weltweit Partnerschaften für Vertrieb und Entwicklung eingegangen. Denn im Wandel der Supply Chain werden begleitende Dienstleistungen – neben den reinen Produkteigen- schaften – zu wichtigen Parametern der Qualitäts- führerschaft und des typischen Käuferverhaltens. Globale ERP-Einführungen und -Regularien Wir unterstützen unsere Kunden weltweit bei der Abwicklung des internationalen Produktgeschäfts und der Erbringung passgenauer Dienstleistungen. Zum einen, indem wir Szenarien für globale ERP- Ein­führungen entwickelt haben, zum anderen, in­­-­ dem wir die Regularien in den meisten Ländern und im internationalen Warenverkehr unterstützen. Kun- den wie Hal Allergy, Kemper Systems, Grünewald oder medica Medizintechnik profitieren von dieser internationalen Verfügbarkeit. Des Weiteren rüsten wir mit starken Partnern zahlreiche Kunden in aller Welt aus, die keinen Bezug zum deutschsprachigen Raum haben. Das Produkt als Standardlösung Um aber die Branchen- und Kommunikationslösun- gen von YAVEON weltweit noch besser verfügbar zu machen, stellen wir auf globaler Ebene künftig verstärkt das Produkt in den Vordergrund. Best Prac- tices und Templates werden dafür sorgen, dass Wiederverkäu­fer in aller Welt in der Lage sind, die Lösungen von YAVEON zusammen mit Microsoft Dynamics sicher einzuführen. Dabei gilt es oftmals, kulturell unterschiedliche Herangehensweisen an ERP-Projekte zu berücksichtigen: In den USA werden viele Projekte noch sehr individuell eingeführt und das Wort des CEO ist Gesetz. Best-Practice-Ansätze werden deutlich seltener nachgefragt. In Asien hin- gegen gilt Software als austauschbares Gut. Ein Er- folgsfaktor bei ERP-Projekten ist daher, dem lokalen Spirit gerecht werden zu können – hierfür bedarf es der nötigen Offenheit des führenden Projektteams und des gezielten Einsatzes lokaler Berater. Internationale Ausrichtung und weltweite Verfügbarkeit Wandel antizipieren Wie YAVEON neuen Herausforderungen begegnet. 24
  16. 16. 26 27 Internationales Netzwerk YAVEON hat inzwischen ein starkes internationales Netzwerk etabliert, um sich den unterschiedlichen Kulturen anzupassen. Speziell geschulte Experten vor Ort können für die Beratung, Schulung oder Imple- mentierung herangezogen werden. CLOUD-LÖSUNGEN Durch die Bereitstellung der Software auf der Micro- soft Azure-Plattform garantieren wir schließlich eine maximale Verfügbarkeit und gleichbleibende Pro- duktqualität. Beratung, Schulung und Anpassungen übernehmen die Microsoft Partner vor Ort oder zum Teil YAVEON selbst. Für die Unternehmen bedeutet das: Hochperfor- mante, in Deutschland entwickelte Branchenlösun- gen stehen allen weltweit – auch auf Mietbasis – zur Verfügung. Sie ermöglichen jedem die Einhaltung lokaler wie internationaler Regularien und sorgen für sichere und wirtschaftliche Geschäftsprozesse.   Änderung der Methodik in Projekten „Speed of Execution“ – diese drei Worte bringen das Leitmotto eines unserer jüngsten Kunden auf den Punkt. Dahinter steckt in erster Linie der Begriff Geschwindigkeit, welcher sich als globaler Trend aufgrund veränderter Rahmenbedingungen mani- festiert. Durch die Internationalisierung der Märkte be- finden sich unsere Kunden stärker denn je im Wett- streit mit der Zeit – und das wohlgemerkt mit dem Anspruch an (mindestens) gleichbleibende Qualität. Ein Schlüssel zum Erfolg liegt hier in der Änderung der Herangehensweise an Projekte, damit sich diese schneller und dabei (mindestens) ebenso gut reali- sieren lassen. Alternative Begriffe wie „agil“, „itera- tiv“, „Sprint“ oder „Prototyp“ greifen dieses Thema ebenfalls auf. Iterative Methode Wir haben auf diese neuen Anforderungen unserer Kunden reagiert, indem wir der steigenden Anzahl dieser Projekte mit einer iterativen Projektmethode begegnen. Diese Methode sieht die Einführung eines IT-Systems durch sich wiederholende und zum Teil parallele Schritte vor. Jeder dieser Schritte wird dabei als Annäherung zum fertigen und leistungsumfäng- lichen System verstanden. Bei der klassischen Metho- de werden durch eine umfassende Analyse aller Geschäftsprozesse zu Beginn des Projekts der Leis- tungsumfang sowie die Eigenschaften des neuen ERP- Systems festgelegt und das Design der Lösung aus- gearbeitet. Erst mithilfe eines ganzheitlichen Plans erfolgt dann die Umsetzung. Dies setzt in der Regel eine große Vorstellungskraft voraus, wie die spätere Lösung aussehen könnte. Zudem benötigt man viel Durchhaltevermögen, bis sich die Lösung schließlich testen lässt. Nicht selten geht die Standardnähe ver- loren, da die späteren Anwender das neue System noch nicht kennen und die Anforderungen auf der gegenwärtigen Arbeitsweise basieren. Durch die iterative Methode nähert man sich dem Ergebnis eines neuen ERP-Systems in Schritten an, während die zukünftigen Anwender gleichzeitig Er- Geschwindigkeit: Ein Schlüssel zum Erfolg Durch die Internationalisi­e- rung der Märkte sind unsere Kunden stärker denn je im Wettstreit mit der Zeit. 26 EMEA Austria, Brainforce Austria, NAVAX Belgium, ESC France, Absys Cyborg France, APGI Germany, YAVEON Greece, Effect Italy, Cluster Reply Italy, MHT Italy, Würth Phoenix Netherlands, GAC Poland, Alna Portugal, KCP Dynamics Portugal, Link Spain, KCP Dynamics Spain, Link Switzerland, YAVEON UK, QBS Die weltweiten Partner von Yaveon America Argentina, KCP Dynamics Brazil, KCP Dynamics Colombia, KCP Dynamics Dominican Republic, KCP Dynamics USA, KCP Dynamics Asia India, KCP Dynamics Philippines, KCP Dynamics
  17. 17. 28 29 fahrungen mit dem System machen, dieses „im Ein- satz“ ausprobieren und sehr zeitnah die Ergebnisse der Entwicklungsarbeit sehen können. Man kann dieses Vorgehen mit dem Projekt eines Hausbaus ver- gleichen, indem man die regelmäßige Baubegehung einer Iterationsstufe gleichsetzt. Änderungen leicht realisierbar Initial gibt es eine konkrete Vorstellung, wie das Wunschhaus auszusehen und welche Eigenschaften es zu erfüllen hat. Schritt für Schritt wird dann der Baufortschritt vor Ort durch Begehungen begleitet. Hierbei lässt sich die geplante Umsetzung real erle- ben, aufkommende Änderungen können zeitnah und effizient einfließen. Das Drei-Stufen-Modell sorgt für Transparenz und Akzeptanz Bezogen auf ein ERP-Projekt lauten die einzelnen Schritte wie folgt: In der Initialphase werden die Pro- zesse und deren Priorität festgelegt. Dadurch lassen sich die Iterationsstufen beschreiben. Die erste Ite- rationsstufe umfasst lediglich elementare Funktio- nen, Teilprozesse (z. B. im Verkauf die Bereiche Auf- tragsbearbeitung und Rechnungsstellung), die Systemeinrichtung sowie Stammdaten. In diesem Schritt wird mit den zukünftigen Anwendern bereits am System gearbeitet. Die Durchläufe werden doku- mentiert, sodass später Dokumentation und Testfäl- le aufgebaut werden können. Anpassungen erfolgen nur, wenn sie unumgänglich sind. Nach dieser Phase verfügt der Kunde bereits über ein Testsystem mit einer Auswahl seiner eigenen Daten. In der zweiten und dritten Iterationsstufe folgen dann – analog zu Stufe eins – die weiteren Geschäfts- prozesse sowie abschließend die Schnittstellen, Auswertungen und Belege. Die späteren Systembe- nutzer werden Schritt für Schritt an die Abbildung der jeweiligen Geschäftsprozesse herangeführt und gezielt geschult. Durch gemeinsame Prozessdurch- läufe wird das Leistungsspektrum der neuen ERP-Lö- sung umfassend bekannt gemacht und die Anwender erkennen, dass eine Anforderung umgesetzt werden kann, auch wenn sie nicht dem ursprünglich gedach- ten Weg folgt. Für validiertes Umfeld geeignet! Auf diese Art nähert sich ein ERP-Projekt sukzessive seiner Fertigstellung – und das bei hoher Transparenz, Anwenderakzeptanz sowie zugleich stetig steigender Qualität. Je höher der Vorfertigungsgrad des ERP- Systems durch geeignete Branchenlösungen ist, umso mehr Vorteile hat die iterative Vorgehensweise. Werden alle Schritte von Anfang an dokumentiert und getestet, eignet sich die Vorgehensweise auch im validierten Umfeld. Neue Qualitätsmanagement-Anforderungen Im Qualitätswesen tut sich derzeit einiges. Vor allem der vielen Qualitätsmanagementsystemen zugrun- de liegende Standard ISO 9001 wird in einem neuen Release 2015 erscheinen. Grund genug für YAVEON, hier rechtzeitig genauer hinzuschauen. Im Wesentlichen beinhaltet ISO9001:2015 zwei neue Anforderungen und eine Erleichterung 1. Die neue Norm fordert einen prozessorientier- teren Ansatz und damit die Beschreibung aller Ab- läufe einer Organisation sowie die Benennung der Inputs, Outputs und jeweiligen Prozessverantwort- lichen. 2. Sie forciert das Risikomanagement. Organisa- tionen müssen Risiken ermitteln, die das Erreichen von Produkt- und Prozesszielen beeinflussen können. Das Unternehmen muss zudem Maßnahmen planen, um diesen Risiken entgegenzutreten und die Wirk- samkeit der Maßnahmen bewerten. 3. Die formale Anforderung an ein Qualitätsma- nagementhandbuch gibt es nicht mehr. Die inhaltli- chen Anforderungen bleiben jedoch bestehen. Wir haben aus dieser Veränderung mehrere Schlüsse gezogen. Der erste und wichtigste: Der von YAVEON entwickelte integrierte „Qualitäts- und Pro- zessmanager“ (QPM) ist die richtige Antwort auf die neuen Anforderungen. Im QPM werden alle Prozesse datenbankgestützt abgebildet und verwaltet. Das be- deutet, dass Anwender die Informationen über In- puts, Outputs, Verantwortliche, Systeme und sogar Risiken oder Kennzahlen direkt aus dem modellierten Prozess auslesen können. Diese Informationen können dann genutzt wer- den, um verschiedene QM-Dokumente automatisch zu befüllen. Eine einmal modellierte Prozessgrafik kann dadurch mitsamt ihren Inhalten in vielen Doku- menten gleichzeitig verwendet werden. Ergibt sich eine Änderung am Prozess, lässt sich diese zentral durchführen. Alle Dokumente werden automatisch aktualisiert. Dies ist insbesondere für die automati- sche Generierung von Arbeitsanweisungen und Ver- fahrensanweisungen äußerst sinnvoll. Ein weitere wichtige Schlussfolgerung: Gerade dadurch, dass die formale Anforderung an ein QM- Handbuch nicht mehr gegeben ist, aber die Anforde- rungen an ein integriertes Qualitäts- und Manage- ment-System weiterhin bestehen, bietet sich die Sicher, papierlos und prozessorientiert
  18. 18. 30 31 YAVEON bietet individuelle Lösungen für ganzheitliche Geschäftsprozesse. Chance, dass der QPM ein modernes Prozess- und Dokumentenmanagementsystem sein darf, welches sich nicht mehr strikt an der Vorstellung von Akten- ordnern ausrichten muss. Moderne QM-Software unterstützt Anwender bei der Umsetzung ihres papierlosen QM-Systems. Abgedeckt werden da- durch die Erstellung bzw. Änderung von Prozessen, die Freigabe, die Verteilung und Schulung sowie die Archivierung von Dokumenten. Die Nutzung von Workflows und elektronischen Signaturen ermöglicht es, auch komplexe Freigabeprozesse zu realisieren. Zugleich sind selbstverständlich alle Schritte vollstän- dig nachvollziehbar. Gleichzeitig unterstützt das Sys- tem bei der Planung und Dokumentation von Schu- lungsmaßnahmen. Der Zugriff auf die Dokumente erfolgt aber vorgangsbezogen entlang der Prozesse. Integrierte Entwicklung eines CAPA-Systems Der dritte Schluss, den wir gezogen haben, ist die in- tegrierte Entwicklung eines CAPA-Systems. Dieses ermöglicht die Abdeckung des Risikomanagements sowie des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses innerhalb deroperativen Prozesse. Diekontinuierliche Umsetzung von Verbesserungspotenzialen, das Ma- nagement von Abweichungen und ein nachgelagertes Maßnahmenmanagement gehören zu den Kernauf- gaben des Qualitätsmanagements. Diese Prozesse sind von enormer Bedeutung – und das nicht nur für die Weiterentwicklung des Unternehmens, sondern auch für eine erfolgreiche Zertifizierung. Zur Minimie- rung des Risikos gilt: Erst wenn die Maßnahmen er- folgreich abgeschlossen sind, können die Aufgaben als fertig gemeldet werden. Bei besonders hoher Kom- plexität von Maßnahmen kann ein eigener Arbeits- bereich für die zugewiesenen Mitarbeiter erstellt werden. Dort wird gemeinsam an Aufgaben, Doku- menten und Maßnahmen gearbeitet. Mit der Weiter- entwicklung des QPM können wir auf zentrale Anfor- derungen der ISO 9001:2015-Norm eingehen. Prozessmanagement und Industrie 4.0 Digitalisierung von Informationen und Teilprozessen Seit geraumer Zeit sind „Industrie 4.0“ und das so- genannte „Internet der Dinge“ in der IT- und Bera- tungsbranche viel diskutierte Themen. So gingen beispielsweise auf dem Business IT Forum 2015 in Würzburg die Referenten von VCI, IDC und VDI in ihren Beiträgen der Frage nach, welche technologi- schen Revolutionen die Prozess- und Life-Sciences- Industrie in den nächsten Jahren erleben wird. Eine wichtige Erkenntnis dabei war, dass im deutsch­ sprachigen Mittelstand Ressourceneffizienz und modernste Verfahrenstechnik bereits weitgehend umgesetzt sind. Die wesentlichen Optimierungs- potenziale schlummern somit eher in den Geschäfts- prozessen. Mit den Stichworten Industrie 4.0 sowie Internet der Dinge entstehen dabei gerade für Indus- trie und Handel ganz neue Felder und Herausforde- rungen des Prozessmanagements. Optimierung von Subprozessen: Wo liegt der Nutzen? Dass die Industrie 4.0 ein enormes Wachstumspoten- zial besitzt, ist unbestreitbar. Dieses kann unserer Erfahrung nach aber nur dann vollständig ausge- schöpft werden, wenn die Analyse jener Einzel- bzw. Subprozesse durch eine übergreifende Sichtweise aufgrund der strategischen und operativen Ge- schäftsprozesse ergänzt wird. Deshalb führt YAVEON Potenzialanalysen mit seinen Kunden durch. Darin lassen sich die Einzelprozesse aus verschiedens- ten Bereichen nicht nur identifizieren, sondern – an- hand betriebswirtschaftlicher Kennzahlen – auch zueinander ins Verhältnis setzen, bewerten und prio- risieren. Ein wichtiger Aspekt, zumal für Unterneh- men Informations- und Prozessmanagement im Kern immer Produktivität, Kosteneffizienz und Skalierung des Geschäfts bedeutet. Der Reifegrad als Gradmesser Dem Unternehmer und dem Beratungshaus stellt sich demnach die Frage, ob man nicht aus dem Teilprozess herausgeht und zunächst – als übergeordnetes The- ma – den Reifegrad einer Organisation betrachtet. YAVEON qualitäts- Prozess-manager Workflows auf der Basis von Microsoft SharePoint Mitarbeiter Portal Dokumente PDF/A Prozesse process4.biz QM Arbeits- bereich Dokumente Office, PDF Prozesse process4.biz Erstellung, Prüfung Freigabe Kenntnisnahme Nutzung Publizierung p4b-Prozesse Feedback Publizierung Dokumente Feedback
  19. 19. 32 33 Durch mehrmaliges Durchlaufen des Prozessregelkreises wird der Reifegrad im Unternehmen signifikant erhöht.  Auf welchem Reifegrad befinden sich die meisten Unternehmen?  Mit welchen Mitteln gehen die meisten Unterneh- men an die Performance-Steigerung heran?  Wo finden sich die Themen aus Industrie 4.0 im Reifegradmodell? Die Mehrzahl der Unternehmen investiert ein sehr großes Budget in ERP – also in „richtig buchen“. Eben- so sind BI-Anwendungen nunmehr für alle Unterneh- mensgrößen ein stark genutztes Anwendungsfeld. Bis dato rücken hingegen Potenzialanalyse und Prozess- management-Anwendungen,diedaseigentlicheRück- grat der Performancesteigerung darstellen, weit we- niger in den Fokus. Agilität und Strategie Im Kern geht es darum, zwei Anforderungen gleicher- maßen gerecht zu werden, die sich zu widersprechen scheinen: Da ist zum einen die Agilität von Unterneh- men, die sich insbesondere in der Fähigkeit zeigt, Einzelprozesse schnell neuen Anforderungen anzu- passen. Zum anderen gilt es, diese Prozesse an der jeweiligen Unternehmensstrategie ausgerichtet ge- samtheitlich steuern zu können. Und genau das leis- tet die Prozess- und Potenzialanalyse. Sie kümmert sich zunächst um das unternehmensweite Prozess- und Workflow-Management, um dann die Einzelpro- zesse darin zu bewerten und zu priorisieren. Dadurch wird auch gewährleistet, dass die immer größere Be- deutung der Agilität für Unternehmen nicht zum Chaos führt, sondern mit der Unternehmensstrategie vereinbar bleibt. Die Prozess- und Potenzialanalyse bildet somit die wesentliche Grundlage dafür, das Potenzial der vielen neuen Industrie-4.0-Prozesse er- kennen zu können. Mit weiteren Methoden wie Change- oder Lean-Management lassen diese sich dann auch wirklich realisieren. Prozesse optimieren Definition beschreiben Anforde- rungen auf- nehmen Ziele formulieren Maßnah- men durch- führen Bedeutung einer Schwachstellenanalyse Die ständige Suche nach Verbesserungspotenzialen beschäftigt uns in der Arbeitswelt nahezu täglich. Die Produktionsauslastung muss optimiert werden, „Just-in-time“ wird durch neue Medien und Industrie 4.0 ermöglicht oder gar gefordert – und die Innova- tionszyklen verkürzen sich permanent: Überall stre- ben wir nach Verbesserungen, um uns unseren Platz im Wettbewerb zu sichern. Neben den Produkten und Dienstleistungen rücken dabei zunehmend die Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt. Wir wollen nicht mehr nur wissen, was wir machen, sondern wie wir dies möglichst effizient gestalten können. Das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren Doch auch Prozessoptimierung will gelernt sein: Oft brüten wir über riesigen Diagrammtapeten, wie denn nun der optimale Prozess im Unternehmen aufge- baut ist und wie sich dieser umsetzen lässt. Dabei gerät das Wesentliche oft aus dem Blickfeld: Welchen Service und welche Produkte brauchen meine Kun- den und wie schnell muss ich diese leisten und lie- fern? Daraus ergeben sich weitere zentrale Fragen, die ein Unternehmen periodisch beantworten sollte:  Bestehen überhaupt optimale Lösungen?  Welche Qualitätsveränderungen ergeben sich durch eine Prozessoptimierung?  Verkraftet mein Team diese Veränderungen? Die Dynamik eines Unternehmens hat viele Einfluss- faktoren, die nicht immer beherrschbar sind. Markt- veränderungen, Wirtschaftskrisen und Euro-Kursver- änderungen zählen zu den schwer kalkulierbaren Einflüssen. Ein Unternehmen wird den Markt den- noch mit Risikofaktoren bewerten und präventiv handeln, um die eigene Marktposition zu festigen und auszubauen. Diese Faktoren haben jedoch Le- benszyklen und eine sich wandelnde Priorität für das Unternehmen. Das wird häufig übersehen. Potenzia- le lassen sich nicht nur aus dem reinen Prozessmodell ableiten, sondern benötigen weitere Informationen. Ganzheitliche Prozessoptimierung Jede Schwachstelle muss mit einem betriebs- wirtschaftlichen Wert verknüpft sein.
  20. 20. 34 35 Dieses „Anreichern“ sollte methodisch erfolgen und kann über eine geführte Prozess- und Potenzialana- lyse (PPA) umgesetzt werden. Im Fokus einer PPA stehen Prozessweiterentwicklung und Schwachstel- lenbeseitigung, mit deren Hilfe das Unternehmen Flexibilität gewinnt und auf Umweltveränderungen wie etwa Markt- und Personalveränderungen so­wie neue Technologien reagieren und frühzeitig agieren kann. Wie kann man die Schwachstellen eines Unternehmens methodisch aufnehmen und dokumentieren, damit langfristig ein Nutzen generiert wird? Eine echte Simulation von Prozessänderungen ist in der Regel relativ schwierig, da die Anforderungen sehr heterogen sind. Es ist aber möglich, mittels gut geführter Moderation und Erfahrungsaustausch Hypothesen aufzustellen und die Auswirkungen zu durchdenken. Der Moderator ist hier der Schlüssel zum Erfolg und bringt das Wissen aus der Gruppe in die strukturierte Form einer prozessualen Arbeits- weise. Ein konsistentes Prozessmodell beantwortet einem Unternehmen diese und andere Fragen und ist in Kombination mit einer Prozess- und Potenzial- analyse ein ebenso sinnvolles wie mächtiges Steue- rungsinstrument. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen leiten den Weg Mit einer gut durchgeführten Prozess- und Potenzial- analyse können Unternehmen die Marktveränderun- gen zu ihrem eigenen Vorteil nutzen, indem sie durch gezielte Prozesssteuerung schneller reagieren und der Konkurrenz einen Schritt voraus sind. Die Potenziale, die das Unternehmen durch die Elimi- nierung oder Umstrukturierung der Schwachstellen heben kann, sind der wohl wichtigste Aspekt bei der Betrachtung der Schwachstellen- bzw. Potenzialana- lyse, denn hierin liegt der eigentliche Wert. Die Be- seitigung von Schwachstellen sollte immer aus einem kaufmännischen Blickwinkel bewertet werden:  Wird mehr Umsatz durch die Beseitigung der Schwachstelle erzeugt?  Werden Kosten im Prozess oder in der gesamten Abwicklung reduziert?  Wird bestimmten Risiken vorgebeugt oder werden diese sogar ganz eliminiert? Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jede Schwach- stelle mindestens mit einem Werttreiber (Umsatzstei- gerung oder Kostenreduzierung), Risiko oder einer Compliance-Anforderung verknüpft sein muss. Der Moderator ist der Schlüs- sel zum Erfolg und bringt das Wissen aus der Gruppe in eine strukturierte Form. Aus der Potenzialanalyse entstehen neue Projektideen, die strukturiert um- gesetzt werden müssen, um die Potenziale zu heben. YAVEON begleitet den gesamten Prozess.
  21. 21. 36 37 YAVEON Projektportal im SharePoint Um die betriebswirtschaftliche Situation in einem Unternehmen zu verstehen, ist es für Führungskräfte nicht nur wichtig, über die aktuellen Kennzahlen infor- miert zu sein, sondern auch über die Projekte und de- ren Zielsetzungen, die im Unternehmen aktuell um- gesetzt werden oder in naher Zukunft interessant sein könnten.WährendKennzahlendenIst-Zustandunddie Vergangenheitbeleuchten,erfährtderManagerdurch die Projekte etwas über die zukünftigen Bedingungen. Wichtig dabei ist aber zu verstehen, welchen Beitrag diese Projekte leisten und wie weit sie gediehen sind. YAVEON entwickelte dafür ein Projektportal im Microsoft SharePoint für eine strukturierte Projekt- betrachtung. Damit lassen sich beliebige Projekte in Unternehmen vorschlagen, anmelden, priorisieren und managen. Die Templates für Projektanlage, -auf- gaben und -auswertung im Projektportal nutzen die Microsoft SharePoint Infrastruktur und sind intuitiv bedienbar. Mit dem Projektportal ermöglichen wir unseren Kunden, vielfältige Projekte in einer Multi- projektmanagementumgebung zu steuern, zu analy- sieren und zu bewerten. Es gibt zahlreiche Projektmanagementlösungen am Markt. Allerdings dienen diese oft nur der Abwick- lung eines (Groß-)Projekts oder auch mehrerer zu- sammenhängender Teil-Projekte. Was meist fehlt, ist die für Unternehmen so wichtige Priorisierung und Verwaltung aller Projekte nach betriebswirtschaftli- chen und strategischen Gesichtspunkten sowie deren Einbindung in die Organisation. Für die bessere Zu- sammenarbeit aller Mitglieder und die Vermeidung von Schnittstellen sollten beide Ebenen – die Projekt- portfolioverwaltung und das Projektmanagement – nicht getrennt werden. Hinzu kommt, dass gerade kleinere Projekte von den vorhandenen Werkzeugen oftmals förmlich „erdrückt“ und daher nur in Excel oder Word verwaltet werden. So verliert das Unter- nehmen jedoch die Möglichkeit, sich über relevante interne Vorgänge zu informieren und die Aufgaben- auslastung unter den Mitarbeitern zu verstehen. Das neue Projektportal führt diese Anforderungen über- sichtlich zusammen. Mehr Innovationen durch ganzheitliches Projektportfoliomanagement Vollständiges Multiprojektmanagement Ob IT-Einführung, Prozessverbesserung oder Büro- organisation: Das Projektportal erlaubt es, beliebige Projekte anzumelden und strukturiert nach betriebs- wirtschaftlichen Kenngrößen zu bewerten. Ist ein Projekt vom Gremium priorisiert und – mit entspre- chenden Meilensteinen versehen – freigegeben, kön- nen Ressourcen und Zeiten direkt aus dem Portal heraus geplant und der Projektplan im GANTT-Dia- gramm aufgesetzt werden. Die integrierten Work- flows führen zu einer strukturierten Abarbeitung. Ein mit dem Portal ausgeliefertes Dashboard erlaubt eine einfache und sichere Auswertung der einzelnen Projekte sowie des Projektportfolios. Die Vorteile das YAVEON Projektportals in Microsoft SharePoint  Alle Projekte in einem Unternehmen werden nach den gleichen Regeln geführt und ausgewertet.  Alle Informationen werden mit sehr schnellem Zugriff zur Verfügung gestellt.  Die Projekte werden grafisch mit Zeit- und Meilen- steinplanung visualisiert.  Das Berechtigungskonzept erlaubt die struktu­ rierte Anlage, Freigabe und Ausführung der Projekte mit Workflows.  Dokumentbibliotheken werden automatisch auf- grund von Meilensteindefinitionen angelegt und mit Metadaten versehen. Technische Umgebung on-premise und in der cloud Das Projektportal ist für Microsoft SharePoint ver- fügbar und lässt sich innerhalb von zwei Tagen in Be- trieb nehmen. Alternativ kann das Projektportal als SharePoint Online (Office 365) oder als Cloud-Lösung genutzt werden.   Vielfältige Projekte werden in einer Mulitprojektmanage- mentumgebung gesteuert, analysiert und bewertet. Einstieg in das Multiprojektmanagement: Führungskräfte können sofort Status, Art und Umfang aller Projekte analysieren und anstehende Aufgaben erkennen.
  22. 22. 3938 Eine Ausbildung mit Substanz Nachwuchsförderung auf allen Ebenen Das starke Wachstum und die inhaltliche Weiterent- wicklung von YAVEON lassen sich nur mit den geeigne- ten Mitarbeitern bewerkstelligen. Mitarbeiter, die willens sind, neue Pfade zu betreten, Kollegen und Kunden begeistern können und Ziele konsequent ver- folgen. Kurz: Menschen, die die YAVEON Werte in ihre persönliche Arbeitswelt übersetzen. Solche Mitarbei- ter zu finden und im Unternehmen zu halten, ist die Kernaufgabe des Talentmanagements. YAVEON inves- tiertindieindividuelleKarriere-bzw.Laufbahnplanung jedeseinzelnenMitarbeiters.DenspeziellenBereichen „Traineeprogramme Ausbildung“ sowie „Förderung von Leistungsträgern für zukünftige Management­ positionen“ kommt dabei besondere Bedeutung zu. FIT – Das Traineeprogramm mit Microsoft Gemeinsam mit Microsoft haben wir 2014 erstmals Bewerber im offiziellen Traineeprogramm ausge- wählt. Diese werden innerhalb eines Jahres durch zahlreiche, auf die Anforderungen ihrer Positionen zugeschnittene Schulungen auf ihre zukünftigen Kar- rieren bei YAVEON vorbereitet. Innerhalb dieses Jahres erhalten unsere Trainees ein gut begleitetes „Training on the Job“. „Von Null auf Profi in Nullkomma­ nix“ – das ist die Kernaussage des Traineeprogramms. Der Trainingsplan umfasst 64 Trainingstage und be- inhaltet neben Microsoft spezifischen Qualifikatio- nen auch Methoden und Softskilltrainings wie Prä- sentation, Moderation, Rhetorik etc. Die Investition in eine fundierte und durchdachte Förderung vielver- sprechender junger Kolleginnen und Kollegen ist für uns selbstverständlich. Talentmanagement bei YAVEON Unsere High Potentials – also Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine hohe Leistung zeigen und denen wir zugleich ein hohes Potenzial zusprechen – för- dern wir individuell ausgerichtet auf ihr ganz persön- liches Skillset. So ermöglichen wir 2014 und 2015 den Ausbildungswege und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten YAVEON investiert in die Karriere jedes einzelnen Mitarbeiters mit speziellen, individuell zugeschnittenen Programmen. Zusammen denken Wie YAVEON neue Talente fördert. 38
  23. 23. 4140 Kandidaten unseres Management-Nachwuchspro- gramms eine Ausbildung im Bereich „Strategisches Management“, z. B. an der St. Galler Business School. Die Kosten hierfür trägt YAVEON entweder in vollem Umfang oder zu einem großen Teil. Zudem unterstützen wir die Kandidaten durch Son- derurlaub. Das Auswahlverfahren für unser Manage- ment-Nachwuchsprogramm wird zentral über das Personalmanagement gesteuert. Hier spielen neben einer aussagekräftigen Potenzialanalyse der Bewer- ber Kriterien wie Betriebszugehörigkeit, nachweisba- re Erfolge im Unternehmen und überdurchschnittlich gute Bewertungen durch den Personalverantwortli- chen eine große Rolle. Wir fördern unsere Mitarbeiter durch persönliche Fortbildungen, die sie sich selbst wünschen. Natürlich achten wir darauf, dass dies mit unserer strategischen Personalplanung im Ein- klang steht.   Ausbildung bei YAVEON Seit 2012 bildet YAVEON „Fachinformatiker für An- wendungsentwicklung“ und „Fachinformatiker für Systemintegration“ aus. 2014 bot YAVEON sieben Schulabgängern einen Ausbildungsplatz an. Unsere Neueinsteiger der Informatik schätzen besonders, dass sie von Anfang an als vollwertige Mitglieder des Teams akzeptiert werden. Sie freuen sich, frühzeitig aktiv und selbstständig an Projekten mitwirken zu können. Die Auszubildenden erfahren Hilfsbereit- schaft und Unterstützung und bleiben von berüchtig- ten „Azubi-Jobs“ verschont. Unsere Ausbilder legen Wert auf eine strukturierte, zielgerichtete Förderung und Schulung der jungen Kolleginnen und Kollegen. Am 17. November 2014 begann das FIT-Traineejahr bei Microsoft. Patrick Henze ist YAVEON Trainee im Bereich PreSales. Vielfältige Projekte werden in einer Multiprojekt­ managementumgebung gesteuert, analysiert und bewertet. Starkes Wachstum: Derzeit ar­beiten rund 200 Experten an 9 Standorten in D/A/CH. Damit ist YAVEON einer der weltweit größten Branchenanbieter für Microsoft Dynamics.
  24. 24. 43 4440 Deutschland  Schweinfurter Str. 9 │ 97080 Würzburg +49 931 46 555-0 │ info@yaveon.de  Hauert 6 │ 44227 Dortmund +49 231 97 67 89-0 │ info@yaveon.de  Bayenstraße 65 │ 50678 Köln +49 221 33 66 88 2-0 │ info@yaveon.de  Bötzinger Straße 29 a │ 79111 Freiburg +49 761 13 73 22-0 │ info@yaveon.de  Presselstraße 10 │ 70191 Stuttgart +49 711 25 97 400 │ info@yaveon.de  Bahnhof 11 │ 88299 Leutkirch +49 7561 98 797-0 │ info@yaveon.de Schweiz  Sägereistrasse 27 │ CH-8152 Glattbrugg / Zürich +41 44 874 80 80 │ info@yaveon.ch  Hofackerstrasse 71 │ CH-4132 Muttenz / Basel +41 61 401 80 32 │ info@yaveon.ch Österreich  process4.biz Softwareentwicklungs- und Vertriebs GmbH Lienfeldergasse 60 d / 21 │ A-1160 Wien +43 1 718 90 48 │ info@process4.biz Vielfältige Projekte werden in einer Multiprojekt­ managementumgebung gesteuert, analysiert und bewertet. Am 17. November 2014 begann das FIT-Traineejahr bei Microsoft. Patrick Henze ist YAVEON Trainee im Bereich PreSales. Kandidaten unseres Management-Nachwuchspro- gramms eine Ausbildung im Bereich „Strategisches Management“, z. B. an der St. Galler Business School. Die Kosten hierfür trägt YAVEON entweder in vollem Umfang oder zu einem großen Teil. Zudem unterstützen wir die Kandidaten durch Son- derurlaub. Das Auswahlverfahren für unser Manage- ment-Nachwuchsprogramm wird zentral über das Personalmanagement gesteuert. Hier spielen neben einer aussagekräftigen Potenzialanalyse der Bewer- ber Kriterien wie Betriebszugehörigkeit, nachweisba- re Erfolge im Unternehmen und überdurchschnittlich gute Bewertungen durch den Personalverantwortli- chen eine große Rolle. Wir fördern unsere Mitarbeiter durch persönliche Fortbildungen, die sie sich selbst wünschen. Natürlich achten wir darauf, dass dies mit unserer strategischen Personalplanung im Ein- klang steht.   Ausbildung bei YAVEON Seit 2012 bildet YAVEON „Fachinformatiker für An- wendungsentwicklung“ und „Fachinformatiker für Systemintegration“ aus. 2014 bot YAVEON sieben Schulabgängern einen Ausbildungsplatz an. Unsere Neueinsteiger der Informatik schätzen besonders, dass sie von Anfang an als vollwertige Mitglieder des Teams akzeptiert werden. Sie freuen sich, frühzeitig aktiv und selbstständig an Projekten mitwirken zu können. Die Auszubildenden erfahren Hilfsbereit- schaft und Unterstützung und bleiben von berüchtig- ten „Azubi-Jobs“ verschont. Unsere Ausbilder legen Wert auf eine strukturierte, zielgerichtete Förderung und Schulung der jungen Kolleginnen und Kollegen.
  25. 25. 45 www.yaveon.com

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