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Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager
Wie verändern die sozialen Netze des Web 2.0 Wirtschaft / Gesellschaft?


6 Anfor...
Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager
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 gegen die Indizierung und
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   Zugang zu den Netzwerken
kommt in Zukunft faktisch einem
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1. Ein breitbandiger Zugang zu den Netzwerken (mobil wie
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4. Mit den neuen Kommunikationstechnologien sinken die
   Kost...
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Wie breitbandige Netzwerke die Gesellschaft revolutionieren

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Anfang Juli wurde in Münster die erste Forschungsstelle für Mobiles Breitband in Münster eröffnet</a>. Beim feierlichen Festakt sprachen neben Matthias Kurth (Präsident Bundesnetzagentur), Dr. Bernd Sörries (Geschäftsführer Forschungsstelle Mobiles Breitband an der Uni Münster), Prof. Dr. Bernd Holznagel (Direktor ITM, Uni Münster) und Ursula Nelles (Rektorin Uni Münster) auch Frank Schomburg in Vertretung des erkrankten Prof. Dr. Peter Kruse (nextpractice).

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Wie breitbandige Netzwerke die Gesellschaft revolutionieren

  1. 1. What‘s next? Wie breitbandige Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren Prof. Dr Peter Kruse (nextpractice) 1
  2. 2. WHAT‘S NEXT? Kurze Einführung Lebens- und Forschungsthema seit mehr als drei Jahrzehnten How can people and computers be connected gegründet im Oktober 2006 so that – collectively – they act more intelligently than any individuals, groups, or computers have ever Massachusetts Institute of Technology done before? 2
  3. 3. WHAT‘S NEXT? Kurze Einführung Drei zentrale Faktoren zur Wirkungssteigerung in Netzwerken: 1. die Zahl der Netzknoten und deren Verbindungen (hohe Koppelungsdichte) 2. der Grad der Spontanaktivität der Knoten im Netz (starkes Grundrauschen) 3. das Vorhandensein länger kreisender Erregungen (dynamische Engramme) 3
  4. 4. Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Wie verändern die sozialen Netze des Web 2.0 Wirtschaft / Gesellschaft? 6 Anforderungen an Politik und Unternehmen Welche Aufgaben ergeben sich für eine erfolgreiche Zukunftsentwicklung? 4
  5. 5. Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Wie verändern die sozialen Netze des Web 2.0 Wirtschaft / Gesellschaft? 6 Anforderungen an Politik und Unternehmen Welche Aufgaben ergeben sich für eine erfolgreiche Zukunftsentwicklung? 5
  6. 6. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Übertragung der drei Wirkfaktoren auf die Internetentwicklung 1. die Zahl der Netzknoten und deren Verbindungen (hohe Koppelungsdichte, Web 1.0) Wege der Vernetzung: Wie? und Wie viele? 2. der Grad der Spontanaktivität der Knoten im Netz (starkes Grundrauschen, Web 2.0) Motive für Vernetzung: Warum? und Wozu? 6
  7. 7. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Durchdringungsgeschwindigkeit der verschiedenen Kommunikationstechnologien: Nutzer (in Mio) 100 50 Mio Nutzer elektronische Kommunikation (einseitig via Massenmedien) Fernsehen Radio 13 Jahre 38 Jahre 50 Jahre 0 10 20 30 40 7
  8. 8. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Durchdringungsgeschwindigkeit der verschiedenen Kommunikationstechnologien: Nutzer (in Mio) 100 Internet 50 Mio Nutzer elektronische Kommunikation (interaktiv über Netzwerke) 4 Jahre Handy Radio 11 Jahre 38 Jahre 50 Jahre 0 10 20 30 40 8
  9. 9. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Die durchschnittliche tägliche Verweildauer der deutschen Online-Nutzer (in Min.) 160 Verweildauer (in Min.) Der erste Zugangs-Boom Internet-Boom 140 basierte auf der 120 Faszination, Zugang 100 Ich bin drin zu Information zu haben: 80 Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudien 1998–2009 Explosions-Metapher Commercial 1999 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 (Sun Microsystems) 9
  10. 10. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Übertragung der drei Wirkfaktoren auf die Internetentwicklung 1. die Zahl der Netzknoten und deren Verbindungen (hohe Koppelungsdichte, Web 1.0) Wege der Vernetzung: Wie? und Wie viele? 2. der Grad der Spontanaktivität der Knoten im Netz (starkes Grundrauschen, Web 2.0) Motive für Vernetzung: Warum? und Wozu? 10
  11. 11. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software: Mitglieder (in Mio) social software elektronische Kommunikation 100 (interaktiv über Netzwerke) 100 Millionen Nutzer in 9 Monaten 50 die tatsächliche Explosion 2009 Spontanaktivität (Beteiligung) Jahre 0 10 20 30 40 11
  12. 12. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Die durchschnittliche tägliche Verweildauer der deutschen Online-Nutzer (in Min.) 160 Verweildauer (in Min.) Der gerade erst Zugangs-Boom beginnende 140 Beteiligungs-Boom 120 addiert zur Dichte 100 der Vernetzung Beteiligungs-Boom die Spontanaktivität. 80 Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudien 1998–2009 Jetzt geht‘s richtig los 2009 1998 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 12
  13. 13. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software: Mitglieder / Nutzer (in Mio) 300 die 4. größte Nation der Welt 250 200 150 100 Die Wirkungskraft der Netzwerke 50 wird noch einmal potenziert. 1. Völkerwanderung des Informationszeitalters Zeit 2008 2009 13
  14. 14. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software: …die 3. größte Nation der Welt seit Ende 2009 über 400 Mio Nutzer aktuell über 540 Millionen Nutzer 570 Milliarden Seitenansichten im Monat März 2010: 12 Millionen User in Deutschland 14
  15. 15. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software: Altersverteilung in den sozialen Netzwerken entspricht der Bevölkerung: keine Zielgruppe, sondern ein Kulturraum 15
  16. 16. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software: Juni 2010: 90 Millionen Nutzer 16
  17. 17. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software: Die drei Top-Twitterer haben mehr Follower als Österreich Einwohner. 17
  18. 18. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Noch nie hat etwas so schnell so viele Menschen aktiviert wie die social software: 08.06.2010 über 65 Millionen neue Tweets am Tag 18
  19. 19. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Re-Tweets als nachhaltig kreisende Erregungen 16.01.10 Twitter-User führen Re-Tweet Funktion ein: Facebook machts nach… 19
  20. 20. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Übertragung der drei Wirkfaktoren auf die Internetentwicklung 1. extrem hohe Koppelungsdichte 2. kritisch anwachsende Spontanaktivität 3. Auftreten nachhaltig kreisender Erregungen hohe Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Autokatalyse durch emotionale Resonanzen Coca Cola 20
  21. 21. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 1. Woche über 5 Mio Downloads 21
  22. 22. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Schulaufführung: Greyson Chance singt Paparazzi von Lady Gaga > 3,5 Mio Follower Nach 2 Wochen schon über 20 Mio Downloads 22
  23. 23. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 177000 Tweets in der ersten Stunde nach Apples iPad-Ankündigung Resonanzwelle 27.01.10 Apple verkauft 300.000 iPADs am ersten Tag 23
  24. 24. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager früher stand jedes starke individuelle Warum Handlungsmotiv („Warum?“) vor der Aufgabe, selbst aktiv sucht nach geeigneten Formen der Wie Vernetzung („Wie?“) zu suchen: Handlungsmotiv sucht Netzwerk 24
  25. 25. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Bürgerprotest gegen die Volkszählung im Mai 1987 Bundesregierung startet teuerste Akzeptanzkampagne aller Zeiten. (46 Mio DM) Die Bürger benutzten Geldscheine als Protestmedium. 25
  26. 26. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Bürgerprotest gegen die Volkszählung im Mai 1987 Bundesregierung startet teuerste Akzeptanzkampagne aller Zeiten. (46 Mio DM) Die Volkszählung wird von großen Bevölkerungsteilen boykottiert. 26
  27. 27. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Geldscheine sind aufgrund ihrer Umlaufgeschwindigkeit ein hervorragendes Vernetzungsmedium und können daher wie das Internet Selbstaufschaukelung erzeugen (Schneeballeffekt) Iran Der Bürgermeister von Teheran Morteza Talai fordert die Bevölkerung auf, derart beschriftete Geldscheine nicht mehr anzunehmen (Okt. 09). Gegenwärtig benutzen die Oppositionellen im Iran das Prinzip. 27
  28. 28. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager heute steht jedem noch so zaghaft Wie formulierten Handlungsmotiv („Warum?“) über die allgegen- sucht wärtigen Netzwerke stets ein Warum mächtiges „Wie?“ zur Seite: Netzwerk sucht Handlungsmotiv 28
  29. 29. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager über 5000 Partygäste 15.07.2009 folgen dem Aufruf von Christoph Strüber auf „MeinVZ“ zu einer Beach-Party nach Westerland 29
  30. 30. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Franziska Heine: Petition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten aktiviert überraschend in wenigen Tagen 134015 Unterstützer 30
  31. 31. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager In einer Welt, die ständig eine Lunte am glimmen hält, sollte man wissen, wo das trockene Pulver liegt: Vorsicht, Netzwerkresonanz ! 31
  32. 32. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Eine scheinbare Kleinigkeit kann sich im Netz jederzeit zur Katastrophe entwickeln: Kostet Dave Carroll United Airlines 180 Mio USD ? 24.07.09 Musikers ~3000 $ Gitarre zerstört: United Airlines Aktie verliert 10% durch die musikalische Rache des youtube: 7.5 Millionen views Sängers: United Breaks Guitars 32
  33. 33. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 17.10.09 20.10.09 erste Artikel No. 1 Twitter Abmahn-Saison eröffnet: Das Internet lacht über Jack Wolfskin PR-GAU fast 1000 € für jede Pfote von Bastlern 33
  34. 34. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Am Morgen des 17.03.10: Greenpeace vs. Nestlé Indonesisches Palmöl vernichtet Orang Utan Lebensraum Greenpeace startet Aktionen und stellt Video Am Abend des 17.03.10: auf Youtube ein Nestlé in Panik: Löscht Greenpeace-Videos “Give the Orang-Utan a break” vom Youtube-Channel 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 34
  35. 35. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 18.03.10: Nestlé reagiert: Konzern lässt verlauten, dass die direkten Palmöl-Lieferverträge mit der Sinar Mas Gruppe in Indonesien ausgesetzt sind. 19.03.10: Nestlé lässt die größte Kitkat-Fanseite auf Facebook - etwa 700000 Fans - löschen 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 35
  36. 36. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 22.03.2010 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 36
  37. 37. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Quelle: blog.sysomos.com 22.03.2010 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 37
  38. 38. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 24.03.10: Greenpeace stellt zweiten Spot bei Youtube ein. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 38
  39. 39. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 09.04.2010 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 39
  40. 40. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Twitter-Wall vor Twitter-Wall dem Nestlé Stammsitz in der Schweiz: gesprächsbereit 15.04.2010 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 40
  41. 41. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager „Ein Weltkonzern scheitert an Social Media“ 28.04.2010 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 41
  42. 42. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager www.brouhaha.de Protokoll der Anatomie diverser Internet-basierter PR-Gaus 42
  43. 43. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Mikrofonpanne: 43
  44. 44. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Mikrofonpanne Weltweite Suchanfragen 27.04.10 auf Google zu Gordon Brown April Mai Tweets weltweit Mikrofonpanne die Gordon Brown 27.04.10 enthalten 44
  45. 45. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Revolution 2.0: Die Macht verschiebt sich 1999 / 2009 immer mehr vom Anbieter auf den Nachfrager. 45
  46. 46. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager „Märkte sind Gespräche“ 1999 vor 10 Jahren formuliert … aber die tatsächliche Veränderung der Gesellschaft beginnt gerade erst 46
  47. 47. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Mit der Vernetzung werden die Menschen informierter, aktiver und einflussreicher. über 200 Millionen Blogs weltweit 54% der Blogger melden sich tatsächlich täglich zu Wort: Mehr als ein Drittel aller Beiträge bezieht sich auf Produkte, Marken oder Hersteller (Mund-zu-Mund-Propaganda). 47
  48. 48. WHAT‘S NEXT? Kunden beeinflussen die Strategie von Unternehmen indem sie ihre Einkaufsmacht gezielt über Internet- auktion und Flashmob organisieren: (in Deutschland: carrotmob.de) 48
  49. 49. WHAT‘S NEXT? Schweiz 49
  50. 50. WHAT‘S NEXT? www.groupon.com bis 90% Rabatt durch online Einkaufsgemeinschaften erreichen www.groupon.de 50
  51. 51. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Google Maps Mit dem Handy lesbarer Aufkleber mit Barcode im Schaufenster 51
  52. 52. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Über Smartphone ortsbezogenen Empfehlungen geben und bekommen. Was gibt‘s zu entdecken? 52
  53. 53. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Motive für Vernetzung: Warum? und Wozu? Erstes Motiv (Zugangs-Boom): Teilhabe am unbegrenzten Reichtum von Informationen Zweites Motiv (Beteiligungs-Boom): Eigene Kreativität einbringen und Spuren hinterlassen Drittes Motiv (Beteiligungs-Boom): Sich zu machtvollen Bewegungen zusammenschließen 53
  54. 54. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Studentenprotest „unibrennt“ startet am 21.10.09 an Akademie der Bildenden Künste in Wien Besetzung an der Studierende besetzen Akademie der den Audimax der bildenden Künste. Universität Wien . 400 Studierende der Uni Wien demonstrieren im Sigmund Freud Park. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 01. 02. 03. 54
  55. 55. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Die Studenten organisieren sich von Anfang an über die Werkzeuge des Web 2.0 (Facebook, Twitter, Wiki etc.) Besetzung an der Akademie der www.unsereuni.at bildenden Künste. 5638 Solidarisierende davon 785 Lehrende nach einem Monat 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 01. 02. 03. 55
  56. 56. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Die Studenten organisieren sich von Anfang an über die Werkzeuge des Web 2.0 (Facebook, Twitter, Wiki etc.) Besetzung an der nach einem Monat Akademie der bereits mehr als bildenden Künste. 32000 Fans bei Facebook 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 01. 02. 03. 56
  57. 57. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Die Studenten organisieren sich von Anfang an über die Werkzeuge des Web 2.0 (Facebook, Twitter, Wiki etc.) Besetzung an der Akademie der bildenden Künste. #unibrennt #unsereuni #audimax > 200.000 im Mittel ca. 300 Tweets pro Stunde Treffer 22.11. ca. 6000 Tweets pro Tag > 600.000 im Mittel 250 Follower pro Tweet Treffer heute Tagesbruttoreichweite geschätzt über 1.5 Mio Menschen 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 01. 02. 03. 57
  58. 58. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Die Studenten organisieren sich von Anfang an über die Werkzeuge des Web 2.0 (Facebook, Twitter, Wiki etc.) Besetzung an der Akademie der 24 Stunden täglich Livestream bildenden Künste. mit im Schnitt um die 1.200 Zuschauern Rezeptionszeit der Streams 2009 = 32 Jahre und hunderte von Filmen auf den Videoportalen 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 01. 02. 03. 58
  59. 59. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Ein Monat nach dem Start von „unibrennt“ in Wien: 23.11.09 : Besetzungen in 98 europäischen Universitäten 59
  60. 60. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Turbo Agenda-Setting ohne jede Lobbyarbeit - von null auf hundert in einem Monat Angela Merkel kündigt Bildungsgipfel an 16.11.09 Die streikenden Studenten stoßen in der Politik auf viel Verständnis Experten beklagen handwerkliche Fehler bei der Einführung der Bachelor-Studiengänge. Bundeskanzlerin kündigt Bildungsgipfel an. 60
  61. 61. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Turbo Agenda-Setting ohne jede Lobbyarbeit - von null auf hundert in einem Monat Annette Schawan will Bafög erhöhen 17.11.09 Education not for Sale: Zehntausende Studenten und Schüler rebellieren in ganz Deutschland gegen das Bildungschaos. 61
  62. 62. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Turbo Agenda-Setting ohne jede Lobbyarbeit - von null auf hundert in einem Monat Länder wollen Bachelor-Studiengänge entschärfen 10.12.09 Bildungsentwicklung: Die Kultusministerkonferenz der Länder will die umstrittenen Bachelor- und Master-Studiengänge nachbessern. 62
  63. 63. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Turbo Agenda-Setting ohne jede Lobbyarbeit - von null auf hundert in einem Monat Radikale Kurskorrektur angekündigt 14.01.09 Einigung mit Hochschulrektoren: Zehn Jahre nach dem Bologna-Prozess soll nun eine radikale Kurskorrektur bei Bachelor und Master folgen. 63
  64. 64. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager das Internet entwickelt sich vom Informationsmedium zum wirksamen Kulturraum Union will bei Internetkompetenz aufholen 13.01.10 CDU- Wir haben viel Lehrgeld bezahlt: Fraktions- vizechef Kretschmer Enquete-Kommission im Bundestag soll sich Gedanken über Zukunft der digitalen Gesellschaft machen. 64
  65. 65. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager peter_kruse Als die Flut das Rathaus erreichte, erwog der Bürgermeister, eine Arbeitsgruppe zum Klimawandel einzurichten. 14.01.2010 Déjà-vu: IBM-Spot zu Verdrängung 65
  66. 66. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager ZDF 03.06.2010 66
  67. 67. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 10.06.2010 Joachim Gauck als Bundespräsigent: Mosaik aus ca. 4000 Twitter-Avataren von Menschen, die einen Tweet mit #mygauck getwittert haben. 67
  68. 68. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 10.06.2010 Gruppe über 36.000 Mitglieder Was kann ich tun? Online-Petition für Gauck als Bundespräsident (über 10000) 68
  69. 69. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 69
  70. 70. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 70
  71. 71. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager 04.07.2010 71
  72. 72. WHAT‘S NEXT? Sich abzeichnende Effekte für Unternehmen 17.05.2010 Einmischung als Megatrend 72
  73. 73. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Außergewöhnliche Wirkungen entstehen in sozialen Netzen in erster Linie über 1999 / 2009 Resonanzbildung : Empathie wird zur wichtigsten Schlüsselkompetenz 73
  74. 74. WHAT‘S NEXT? Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager „Aus dem Leistungsriesen Handel müssen wir einen Wahrnehmungsriesen machen.“ E. Cordes, Vorstandsvorsitzender Metro Group Der Handel, 17.09.2009 74
  75. 75. Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager Wie verändern die sozialen Netze des Web 2.0 Wirtschaft / Gesellschaft? 6 Anforderungen an Politik und Unternehmen Welche Aufgaben ergeben sich für eine erfolgreiche Zukunftsentwicklung? 75
  76. 76. WHAT‘S NEXT? Keinen breitbandigen Zugang zu den Netzwerken kommt in Zukunft faktisch einem Entzug von Bildungschancen und individueller Mobilität gleich. 76
  77. 77. WHAT‘S NEXT? 6 Anforderungen an Politik und Unternehmen: 1. Ein breitbandiger Zugang zu den Netzwerken (mobil wie stationär) gehört zur Grundausstattung einer modernen Gesellschaft wie Verkehrsinfrastruktur oder Elektrizität. 77
  78. 78. WHAT‘S NEXT? 6 Anforderungen an Politik und Unternehmen: 1. Ein breitbandiger Zugang zu den Netzwerken (mobil wie stationär) gehört zur Grundausstattung einer modernen Gesellschaft wie Verkehrsinfrastruktur oder Elektrizität. 2. Die Bildung und Nutzung intelligenter Netzwerke ist eine Aufgabe, der in der Politik, in der Wirtschaft und in der Forschung sehr hohe strategische Priorität zukommt. 78
  79. 79. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen William Ross Ashby (1899 – 1992) Gesetz gegengleicher Komplexität: Ashby`s Law of requisite variety: Die Zahl der möglichen Zustände in einem Kontrollsystem muss immer größer sein als die Zahl der möglichen Zustände im zu kontrollierenden System. 79
  80. 80. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen William Ross Ashby (1899 – 1992) Gesetz gegengleicher Komplexität: Die Bildung und Nutzung intelligenter Netzwerke ist das Problem und gleichzeitig die Lösung des Problems. 80
  81. 81. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen Institutionen als offene und kooperationsfähige Netzwerke: Hierarchie Optimierung Umsetzung Erneuerung Kreativität Netzwerk 81
  82. 82. WHAT‘S NEXT? Sechs Aufgaben für Politik und Unternehmen: 1. Ein breitbandiger Zugang zu den Netzwerken (mobil wie stationär) gehört zur Grundausstattung einer modernen Gesellschaft wie Verkehrsinfrastruktur oder Elektrizität. 2. Die Bildung und Nutzung intelligenter Netzwerke ist eine Aufgabe, der in der Politik, in der Wirtschaft und in der Forschung sehr hohe strategische Priorität zukommt. 3. Die mit den Netzwerken einhergehende Änderung der Machtverhältnisse in Wirtschaft und Gesellschaft setzt eine Anpassung von Kultur und Kompetenzen voraus. 82
  83. 83. WHAT‘S NEXT? Kultur der Kooperation Selbstorganisation Innovationskraft inspirieren PULL vernetzen soft facts Kulturänderung hard facts befähigen PUSH optimieren Leistungsfähigkeit Steuerung / Regelung Kultur der Kompetition 83
  84. 84. WHAT‘S NEXT? Kultur der Kooperation Selbstorganisation Innovationskraft inspirieren PULL vernetzen soft facts Kulturänderung hard facts befähigen PUSH optimieren Leistungsfähigkeit Steuerung / Regelung Kultur der Kompetition 84
  85. 85. WHAT‘S NEXT? Kultur der Kooperation Selbstorganisation Innovationskraft inspirieren PULL vernetzen soft facts Kulturänderung hard facts befähigen PUSH optimieren Leistungsfähigkeit Steuerung / Regelung Kultur der Kompetition 85
  86. 86. WHAT‘S NEXT? Sechs Aufgaben für Politik und Unternehmen: 4. Mit den neuen Kommunikationstechnologien sinken die Kosten der Kollaboration und Firmen werden in die Lage versetzt, sich viel intensiver miteinander zu vernetzen. 86
  87. 87. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen Die Leistungsfähigkeit vertikaler und horizontaler Wettbewerbsstrategien kommt immer klarer in die Phase kritisch abnehmenden Grenznutzens: Kooperation in intelligenten Netzwerken ist gefragt. A Beautiful Mind Heft Juli 2010 87
  88. 88. WHAT‘S NEXT? Sechs Aufgaben für Politik und Unternehmen: 4. Mit den neuen Kommunikationstechnologien sinken die Kosten der Kollaboration und Firmen werden in die Lage versetzt, sich viel intensiver miteinander zu vernetzen. 5. Viele Unternehmen sind bereits zum Markt hin auf dem Weg der Nutzung und versuchen auch intern auszuloten welche Instrumente für ein Enterprise 2.0 sinnvoll sind. 88
  89. 89. WHAT‘S NEXT? Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager Aktuelle Aktivität der Fortune Global 100 Unternehmen in Social Media: Quelle: „The Global Social Media Checkup 2010“ von Burson-Marsteller 89
  90. 90. WHAT‘S NEXT? Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager Aktuelle Aktivität der Fortune Global 100 Unternehmen in Social Media: Quelle: „The Global Social Media Checkup 2010“ von Burson-Marsteller 90
  91. 91. WHAT‘S NEXT? Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager Aktuelle Aktivität der Fortune Global 100 Unternehmen in Social Media: Quelle: „The Global Social Media Checkup 2010“ von Burson-Marsteller 91
  92. 92. WHAT‘S NEXT? Sechs Aufgaben für Politik und Unternehmen: 1. Mit den neuen Kommunikationstechnologien sinken die Kosten der Kollaboration und Firmen werden in die Lage versetzt, ihren Erfolg durch Kooperationen zu sichern. 5. Viele Unternehmen sind bereits zum Markt hin auf dem Weg der Nutzung und versuchen auch intern auszuloten welche Instrumente für ein Enterprise 2.0 sinnvoll sind. 6. Die Präsenz der Unternehmen in sozialen Netzwerken erzwingt maximale Transparenz und Authentizität in der beim Ausfüllen der Rolle als verantwortlicher Stakeholder. 92
  93. 93. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen seit Februar 2010 über 3 Millionen $ Budget mehr als 100 Projekte 93
  94. 94. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen Plattform für Menschen, die sich für Nachhaltigkeit engagieren wollen 94
  95. 95. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen Die Zeit vom 07.03.2008 Einer für Alle: Milliardär Götz Werner will, dass jeder Bürger Grundgehalt bekommt Tagesspiegel vom 23.10.2009 Drogeriemarktkette DM mit Umsatzrekord Spiegel.de am 08.08.2009 Schlecker büßt eine Milliarde Umsatz ein Spiegel.de vom 01.11.2010 Discounter Schlecker lenkt ein und stoppt Billig-Leiharbeit (Ausbeuter-Vorwurf) 95
  96. 96. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen billig ist nicht mehr genug 22.10.2009 96
  97. 97. WHAT‘S NEXT? Anforderungen an Politik und Unternehmen Die resonanzfähigen Bedürfnispyramide se fnis Wertepräferenzen der Sinn- nach A. Maslow dür Menschen werden stiftung sbe allgemein immer tum Ich-Bedürfnisse differenzierter: c hs Anerkennung, Status Wa Soziale Bedürfnisse Freundschaft, Liebe, Zugehörigkeit se Sicherheitsbedürfnisse fnis Wohnung, Arbeit, Schutz bei Gefahren, Stabilität dür itbe Grundbedürfnisse iz Def Essen, Trinken, Schlafen, Wärme, Gesundheit, Sexualität 97
  98. 98. WHAT‘S NEXT? Innovationspreis nextpractice GmbH Schuppen 2 Teaching Award Hoerneckestraße 25-31 D-28217 Bremen Finalist 2005 Tel. +49 (0)421-3355880 Fax. +49 (0)421-3355830 MBA-Award office@nextpractice.de www.nextpractice.de MUWIT-Award 98

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