NEUES AUS DEMVIRTUELLEN WARTEZIMMERFrankfurt am Main, 13. November 2012
TYPOLOGIE               Zaungast          Netzwerker              Smarte            Traditionalist   Beobachter         Fo...
BEDÜRFNISSE UND MOTIVATION IN SOCIAL MEDIA          KONTROLLE   INFORMATION              ENTDECKEN    KOLLABORATION     IN...
BEDÜRFNISSE UND MOTIVATION IN SOCIAL MEDIA    Der Wunsch nach     Social Web als        Neugier und    Datensicherheit /  ...
SPANNUNGSFELD DER BEDÜRFNISSE UND MOTIVATIONEN                                  Verdeutlicht die Aspekte                  ...
DER ZAUNGAST UND DER FORSCHERDas Verhalten des Zaungastes ist vor allem   Die Motivation des Forschers ist sehr breitvon d...
DER FORSCHER Ist 18-39 Jahre alt, Geschlechterverteilung ist ausgeglichen Höheres Bildungsniveau Stellt 15% der Interne...
DER ZAUNGAST     Ist 40-59 Jahre alt, eher männlich     Mittleres Bildungsniveau     Stellt 21% der Internetnutzer zu G...
RELEVANTE (SOCIAL)WEB-KANÄLE          80%                                                                 66%             ...
SOCIAL MEDIA BIETET MEHRWERT       70%            möchte Beiträge anderer lesen                                           ...
USER-GENERATED-CONTENT IST ENTSCHEIDENDRelevanz anderer User-Meinungen Hälfte der Forscher legt größeren Wert  auf die Me...
GESUNDHEITSTHEMA BESTIMMT INFORMATIONSVERHALTENAllergie für beide Gruppen wichtiges Gesundheitsthema:58% der Forscher und ...
ANSPRÜCHE AN GESUNDHEITSANGEBOTE IM WEB                                     79%                     79%              76%  ...
SERVICES JA, DIAGNOSE NEIN           71%         glaubt nicht, dass physische                                             ...
GESUNDHEIT FÜR UNTERWEGS           57%    Smartphone mit Internetzugang       27%           46%   Mobile Apps als Informat...
MOBILE HEALTH
GOSMART: MOBILE-TREND IN DEUTSCHLAND               22%                                      37%           der deutschen In...
PHÄNOMEN SECOND SCREEN                      49%                    77%                                             der Deu...
TREND MOBILE HEALTH IN DER GESUNDHEITSSTUDIE    Gesamt                                          18- bis 29-jährige      28...
CASE: APP „IONCOLEX“–EINE IPHONE-APPLIKATION FÜR KREBSPATIENTENDas Institut für medizinische Informatik des Universitäts-k...
CASE: SPIROSMART - DIAGNOSEAPPLIKATIONForscher des Ubiquitous Lab an der Washington Universityhaben eine iPhone-Anwendung ...
DIGITAL HEALTHCARE SERVICES
TREND: DIGITAL HEALTHCARE SERVICES Die großen Widerstände gegen die Digitalisierung des Gesundheitswesens  basieren beson...
DIGITAL HEALTHCARE SERVICES IN DER GESUNDHEITSSTUDIE                                       Ich halte              Ich möch...
CASE: DIGITALE SERVICES ARZTPRAXIS–DIE DIGITALE PRAXISDie Umsetzung: Knieprothese-Operationenwerden Patienten über Tablet-...
CASE: „ZOCDOC”– ARZTTERMINE UND FORMULARE ONLINEZocDoc findet Ärzte jeder Fachrichtung in ge-wünschten Umgebungen und erla...
FAZITSeite 27
EINFACH MACHEN?Die Kommunikation im Bereich Gesundheit wird auch online nichteinfacher.Aber wir können Übersicht schaffen ...
VIELEN DANK FÜR IHR INTERESSE                     © 2012 MSL GERMANY GMBH                     Chausseestraße 8, 10115 Berl...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Neues aud dem Virtuellen Wartezimmer - MSL-Gesundheitsstudie 2012

2.307 Aufrufe

Veröffentlicht am

Präsentation der MSL-Gesundheitsstudie 2012, Frankfurt am Main, 13. November 2012

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
0 Kommentare
1 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
2.307
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
92
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
77
Kommentare
0
Gefällt mir
1
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Neues aud dem Virtuellen Wartezimmer - MSL-Gesundheitsstudie 2012

  1. 1. NEUES AUS DEMVIRTUELLEN WARTEZIMMERFrankfurt am Main, 13. November 2012
  2. 2. TYPOLOGIE Zaungast Netzwerker Smarte Traditionalist Beobachter Forscher Sporadischer Nutzer aktiv und aktiv, aber vorsichtig Social Media passiver kritischer selbstbewusst Skeptiker Mitläufer Faktensucher2010 13% 26% 17% 13% 15% 16% Männlich Weiblich Weiblich Männlich Männlich Männlich 40-49 Jahre 20-39 Jahre 20-39 Jahre 50+ Jahre 30-49 Jahre 40-59 Jahre Mittleres Mittleres Mittleres Geringes Mittleres Höheres Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau2011 12% 23% 20% 12% 16% 18% Männlich Weiblich Männlich Männlich Männlich Männlich 40-49 Jahre 20-39 Jahre 20-39 Jahre 50+ Jahre 30-49 Jahre 40-59 Jahre Mittleres Mittleres Mittleres Geringes Mittleres Höheres Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau2012 21% 27% 18% 12% 6% 15% Männlich Ausgeglichen Weiblich Weiblich Ausgeglichen Ausgeglichen 40-59 Jahre 18-39 Jahre 18-29 Jahre 50+ Jahre 40+ Jahre 18-39 Jahre Mittleres Mittleres Mittleres Geringes Mittleres Höheres Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Bildungsniveau Seite 2
  3. 3. BEDÜRFNISSE UND MOTIVATION IN SOCIAL MEDIA KONTROLLE INFORMATION ENTDECKEN KOLLABORATION INTERAKTION SOCIAL CONTENTSeite 3
  4. 4. BEDÜRFNISSE UND MOTIVATION IN SOCIAL MEDIA Der Wunsch nach Social Web als Neugier und Datensicherheit / Informationskanal/ Forschungsdrang die Routine im Vorlieben der neue Plattformen & Umgang mit dem Informations- Inhaltsformen zu Social Web aufbereitung entdecken Teilnahme an Crowdsourcing und Diskussionsfreude & Erfahrungsberichte & Kollaborations- Dialogverhalten im Empfehlungen vs. Plattformen für Social Web redaktionelle Inhalte gemeinsame ZieleSeite 4
  5. 5. SPANNUNGSFELD DER BEDÜRFNISSE UND MOTIVATIONEN Verdeutlicht die Aspekte der Motivation von Social Media-Nutzern. Schafft ein Vergleichssystem für Zielgruppen, Marken und Kampagnen im Social Web.Seite 5
  6. 6. DER ZAUNGAST UND DER FORSCHERDas Verhalten des Zaungastes ist vor allem Die Motivation des Forschers ist sehr breitvon der eigenen Absicherung und der gefächert. Neben seinem starken InteresseSuche nach Informationen motiviert. Die an detaillierten Informationen ist ersozialen Funktionen sind ihm größtenteils besonders am Austausch mit anderen undweniger wichtig. der Peer-Review von Informationen interessiert.Seite 6
  7. 7. DER FORSCHER Ist 18-39 Jahre alt, Geschlechterverteilung ist ausgeglichen Höheres Bildungsniveau Stellt 15% der Internetnutzer zu Gesundheitsthemen Suche nach Informationen und soziale Interaktion halten sich die die Waage Bewegt sich selbstsicher und selbstverständlich im Social Web Möchte als Gesprächspartner auf Augenhöhe wahrgenommen werdenSeite 7
  8. 8. DER ZAUNGAST Ist 40-59 Jahre alt, eher männlich Mittleres Bildungsniveau Stellt 21% der Internetnutzer zu Gesundheitsthemen Verhält sich im Social Web passiv Suche nach Informationen steht im Vordergrund Reagiert kaum auf Beiträge anderer und erstellt eher keine eignen BeiträgeSeite 8
  9. 9. RELEVANTE (SOCIAL)WEB-KANÄLE 80% 66% 60% 57% 52% 46% 42% 38% 35% Forscher 12% 13% 6% Social Networks/ Foren/Newsgroups Blogs Mobile Apps Wikipedia Internetmedien Zaungäste Communities Tägliche und wöchentliche Nutzung von InternetanwendungenSeite 9
  10. 10. SOCIAL MEDIA BIETET MEHRWERT 70% möchte Beiträge anderer lesen 29% 61% ist der Austausch mit anderen wichtig 19% hofft auf Informationen zu stoßen, die er 55% 36% selbst noch nicht gefunden hatSeite 10
  11. 11. USER-GENERATED-CONTENT IST ENTSCHEIDENDRelevanz anderer User-Meinungen Hälfte der Forscher legt größeren Wert auf die Meinungen anderer User als auf redaktionelle Inhalte Bei Zaungästen immerhin rund ein Viertel (26%)Beeinflusst durch Meinung anderer Über die Hälfte (52%) der Forscher Rund ein Viertel der Zaungäste (24%)Seite 11
  12. 12. GESUNDHEITSTHEMA BESTIMMT INFORMATIONSVERHALTENAllergie für beide Gruppen wichtiges Gesundheitsthema:58% der Forscher und 41% der Zaungäste leiden unter AllergienIhre wichtigste Informationsquellen sind neben WikipediaErfahrungsberichte Dritter Forscher ZaungästeSeite 12
  13. 13. ANSPRÜCHE AN GESUNDHEITSANGEBOTE IM WEB 79% 79% 76% 64% 58% 53% 52% 27% Forscher Zaungäste Vielfältige Inhalte Nutzerfreundlichkeit Schnelle Antworten von Onlinesprechstunden AdminsSeite 13
  14. 14. SERVICES JA, DIAGNOSE NEIN 71% glaubt nicht, dass physische 82% Arztbesuche durch Onlinekonsultationen ersetzt werden können 51% kann sich vorstellen eine Onlinesprech- 37% stunde zu nutzen  bezogen auf Services wie Rezepte und Überweisungen 52% würde gern online Termine vereinbaren 27%Seite 14
  15. 15. GESUNDHEIT FÜR UNTERWEGS 57% Smartphone mit Internetzugang 27% 46% Mobile Apps als Informationsquelle 13% 38% Mobile Apps zum Thema Gesundheit 17%Seite 15
  16. 16. MOBILE HEALTH
  17. 17. GOSMART: MOBILE-TREND IN DEUTSCHLAND 22% 37% der deutschen Internet- nutzer besitzen ein Smartphone. (VA 2012 Klassik I) der Gesamtbevölkerung nutzen das mobile Internet. (BITKOM) 15% der Gesamtbevölkerung nutzen Mobile Apps zur Information. (ARD-ZDF Onlinestudie)Seite 17
  18. 18. PHÄNOMEN SECOND SCREEN 49% 77% der Deutschen nutzen der Smartphone-Nutzer nutzen das mobile Internet das Internet z.B. neben um sich damit in Pausen dem Fernsehen. die Zeit zu vertreiben. (BITKOM) (Google GoSmart Studie)Seite 18
  19. 19. TREND MOBILE HEALTH IN DER GESUNDHEITSSTUDIE Gesamt 18- bis 29-jährige 28% Mobile Apps als Informationsquelle 47% 35% Mobile Apps zum Thema Gesundheit 40% 44% Smartphone mit Internetzugang 63%Seite 19
  20. 20. CASE: APP „IONCOLEX“–EINE IPHONE-APPLIKATION FÜR KREBSPATIENTENDas Institut für medizinische Informatik des Universitäts-krankenhauses in Oslo hat die iPhone-Applikation"iOncolex" entwickelt, die Krebspatienten mit verständ-lichen Informationen zu ihrer Krankheit versorgt."iOncolex" verfügt über Informationstexte, Videos undzahlreiche Bilder zu vielen Krebserkrankungen, umPatienten optimal auf eine bevorstehende Behandlungvorzubereiten und ihnen Behandlungsprozeduren zuerklären. Die Applikation basiert auf Informationen vonOncolex.com, Norwegens Wissensdatenbank zurBehandlung von Krebs.QUELLE: http://ioncolex.com/INITIATOR: The Institute for Medical Informatics at Oslo University Hospital, NorwegenKONTEXT: Healthstyle -> M-Health Quelle: TrendOne TrendexplorerSeite 20
  21. 21. CASE: SPIROSMART - DIAGNOSEAPPLIKATIONForscher des Ubiquitous Lab an der Washington Universityhaben eine iPhone-Anwendung entwickelt, die dasLungenvolumen akkurat bestimmt und anhand dessenerkennt, ob sich die Lunge des Nutzers in einem gesundenZustand befindet.Die Applikation "SpiroSmart" nimmt die Atemgeräusche aufund nutzt einen speziellen Algorithmus um die Geräuschein eine äquivalente Luftmenge zu übersetzen.Sie soll in Zukunft als eine kostengünstigere Alternative zuden Spirometern dienen, die den Patienten zurregelmäßigen Überprüfung mit nach Hause gegebenwerden. Quelle: Financial Times DeutschlandQUELLE: http://ubicomplab.cs.washington.edu/INITIATOR: University of Washington, USAKONTEXT: Healthstyle -> M-HealthSeite 21
  22. 22. DIGITAL HEALTHCARE SERVICES
  23. 23. TREND: DIGITAL HEALTHCARE SERVICES Die großen Widerstände gegen die Digitalisierung des Gesundheitswesens basieren besonders auf zwei Bedenken: Qualitätssicherung der Informationen und Datenschutz. Wir erleben, dass Ärzte und Apotheker ihre Services langsam in das Internet auslagern oder digitale Hilfsmittel in die Praxis bzw. Apotheke holen. Auch andere Anbieter reagieren auf den Wunsch der Nutzer nach digitalen Gesundheitsangeboten. Da sich das traditionelle Gesundheitssystem bisher wenig um die Erschließung des digitalen Raums bemüht hat, wird dieser im Healthcare- Bereich von Verlagen und Startups dominiert. Das belegt u.a. die große Anzahl von Gesundheitsportalen wie med1 oder netdoktor.Seite 23
  24. 24. DIGITAL HEALTHCARE SERVICES IN DER GESUNDHEITSSTUDIE Ich halte Ich möchte Ich würde einen physischen in Zukunft über das Internet Arztbesuch in Zukunft Arzttermine online häufiger einen Arzt nicht mehr für immer konsultieren: vereinbaren können: erforderlich: 28% 25% 41%Seite 24
  25. 25. CASE: DIGITALE SERVICES ARZTPRAXIS–DIE DIGITALE PRAXISDie Umsetzung: Knieprothese-Operationenwerden Patienten über Tablet-PC gezeigt. Vergabevon Terminen, Bestellung von Rezepten undÜberweisungen läuft online über eine Anwendungauf der Website der Praxis. Ein eigener Newsletterwird an Patienten geschickt.Der Erfolg: Aufklärung der Patienten und Infor-mation sind optimiert. Gut aufgeklärt könnenPatienten leichter Entscheidungen, etwa über eine Quelle: ÄrztezeitungOp treffen. Außendarstellung und Online-Kontaktstärken die Patientenbindung und generieren Auf-merksamkeit für das Leistungsspektrum. Es kommenmehr Patienten, viele davon sind bereit, IGeL-Angeboteanzunehmen.QUELLE: http://www.covz.deINITIATOR: Gemeinschaftspraxis Dr. Buhs & Dr. Janssen, DeutschlandSeite 25
  26. 26. CASE: „ZOCDOC”– ARZTTERMINE UND FORMULARE ONLINEZocDoc findet Ärzte jeder Fachrichtung in ge-wünschten Umgebungen und erlaubt es Patien-ten, Termine online festzulegen und Formulareim Browser auszufüllen, um vor Ort mehr Zeitfür die eigentliche Behandlung zu haben.Eine Suchmaske lässt Patienten ihren Ort,ihre Versicherung, eine ärztliche Fachrichtung undeine Kategorie für ihr Anliegen auswählen. Quelle: TrendOne TrendexplorerDaraufhin erscheinen Ärzte mit verfügbarenGesprächszeiten, ihrem Profilfoto und Nutzerbewertungen. Mitwenigen weiteren Klicks lassen sich Terminformalienerledigen, wenn Ärzte bereits am Online-Terminprogrammteilnehmen.QUELLE: http://www.zocdoc.com/INITIATOR: ZocDoc Inc., USAKONTEXT: Healthstyle -> E-HealthSeite 26
  27. 27. FAZITSeite 27
  28. 28. EINFACH MACHEN?Die Kommunikation im Bereich Gesundheit wird auch online nichteinfacher.Aber wir können Übersicht schaffen und strukturieren um letztendlichgezieltere und relevantere Angebote zu bieten.Konsumenten sind in Social Media aktiv und sie suchen und erwartendort Angebote.Die Schlüssel heißen Mehrwert und Opportunität.Das heißt: In der richtigen Umgebung das richtige Angebot mitrelevanten Inhalten zu bieten und den Dialog mit den Nutzern zusuchen, die diesen Wünschen.Die Gesundheitsstudie kann in dieser Hinsicht die nötige Orientierungbieten, um Bezugsgruppen mit bedürfnisgerechten Angeboten zuerreichen.Seite 28
  29. 29. VIELEN DANK FÜR IHR INTERESSE © 2012 MSL GERMANY GMBH Chausseestraße 8, 10115 Berlin, 030 / 820 82 — 500, www.mslgroup.de Alle Gedanken und Ideen in dieser Präsentation sind geistiges Eigentum der MSL Germany GmbH. Die Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte bedarf der Zustimmung des Urhebers.

×