Real Digital Citizen First

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Real Digital Citizen First

Speaker: Franz Kühmayer

Veröffentlicht in: Technologie
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Real Digital Citizen First

  1. 1. Franz Kuehmayer Real. Digital. =
  2. 2. Unsere Kinder werden den Zusammenhang nie verstehen! Aussage früher heute “Ins Netz gehen” Gefangen genommen werden Das Internet nutzen, 
 im Web surfen “Kollaborieren” Mit dem Feind zusammenarbeiten Gemeinsam Projekte vorantreiben “Teilen” In Einzelteile zerlegen Anderen zur Verfügung stellen
  3. 3. Citizen First ? Was erwarten Bürger von einem modernen Staat 
 und seiner Verwaltung? Artikel 41 Charta der Grundrechte der Europäischen Union “Das Recht auf eine gute Verwaltung”
  4. 4. Bürger Politik Verwaltung PolitischerAuftraggeber Verwirklichung politischer Präferenzen Leistungserbringung Spezifische Rollen: Bauherr, Steuerzahler, Sozialhilfe- Empfänger,Antragsteller für Reisepass,Verkehrssünder, Patient, Student, Lehrer… Kunde, Klient, Untertan Spezifische Erwartungshaltungen: Service-Orientierung, Qualität, Rechtssicherheit, ... Privat vs. öffentlich Spezifische Gestaltungswünsche: Wählerwille, Bürgerbeteiligung, Transparenz, ... Repräsentanz vs. Mitwirkung Drama- Dreieck Wertewandel.
  5. 5. Quelle: BBC, UN Population Fund Einzigartig. Einzigartig.
  6. 6. Sex Pistols, Brixton Academy, London, 2007 Einzigartig. Take That, Manchester Evening News Arena, Manchester, 2006 Einzigartig.
  7. 7. LOHAS* 80-90er + Erfahrung Engagement Freundschaft Spiritualität Authentizität Natürlichkeit Hedonismus 60-80er Lust Leistung Ich Materielles Eros Fun Pflichtkultur 40-60er Fleiß Pflicht Familie Frömmigkeit Treue Nutzen Globalkultur 2000-2020er Selbstentfaltung Verantwortung Vertrauen Sicherheit Glück Nachhaltigkeit *Lifestyle of Health & Sustainability TV Konsum passiv WWW Suche aktiv Web 2.0 Austausch dialogisch Offenheit Transparenz Eigenverantwortung Hierarchie
  8. 8. Configure everything.
  9. 9. Markt für Leistungserhaltung 0 20 40 60 80 100 Lebenszeit in Jahren Leistungsfähigkeit Markt für Selbst-Verbesserung (Kinderwunsch, Potenz, Schönheit...) Markt für Lebens- verlängerung Defizite & Sehnsüchte schaffen neue Märkte nach: Stefan Sigrist, Neuer Markt Gesundheit, GDI Sommer 2006,WiWo 07.12.2009 Markt für Heilung 800.000 gesunde Arbeitnehmer nehmen regelmäßig leistungssteigernde Pillen BOTOX Party Configure everything. Brust- vergrößerung +19% Bei 0-18: +47% Ohren anlegen +3% Bei >18: +31% Nasen- korrektur +16% Augenlid- straffung +14% Fett absaugen +19%
  10. 10. 15.000
 (alleine auf deutsch)
  11. 11. Vita Cardio Dock “Medget”
  12. 12. Prevue Ultrasound “Medget” Life Technologies Genom Sequencer “Medget”
  13. 13. Morgendlicher Check up ‣ Bestimmung des Blutzuckerspiegels im Urin ‣ Blutdruckmessung ‣ Bodenintegrierte Waage Patients Like Me
  14. 14. Offenheit.
  15. 15. ® “If you’re naked, 
 you better look good!” http://www.florencestudio.it
  16. 16. Open Innovation Open Science
  17. 17. Open Education: Khan Academy Open Education: Udacity
  18. 18. Digitale Transformation.
  19. 19. Durchschnittliche Aktien-Haltedauer: 
 20 Sekunden
  20. 20. Kunden Produkte Delivery Services Verwaltung Heute Inland Schulabgänger Ausland B2B Partner Erwachsene Exec Forschung Lehre Campus Online Admin Service Eigen Self-Svc/Automatisiert Modell nach einer Idee von Earnst &Young Kunden Produkte Delivery Services Verwaltung (Über?)morgen Inland Schulabgänger Ausland B2B Partner Erwachsene Exec Forschung Lehre Campus Admin Service Eigen Self-Svc/Automatisiert Massenmarkt Edu- tainment Content Aggreg.Module Online Partner CRM Outsourced Modell nach einer Idee von Earnst &Young
  21. 21. Big Data, little Insight?
  22. 22. Quantitativ Qualitativ Quelle: https://www.facebook.com/notes/facebook-data-science/the-formation-of-love/10152064609253859
  23. 23. Quelle: Jung von Matt
  24. 24. To put those findings simply, nine out of ten executives 
 would find a way to ignore the data if it disagreed with their intuition.“ Quelle: How businesses make decisions and how they could do it better The Economist Intelligence Unit http://www.economistinsights.com/sites/default/files/Decisive%20Action%20-%20How%20businesses%20make%20decisions.pdf
  25. 25. Demokratie Erosion traditionellen (klassengebundenen) Wählerverhaltens NiedrigesVertrauen in Politiker (< 8%, vgl. Ärzte >90%) Sinkende Wahlbeteiligung Politik Bürger Politisches De-Alignement: Von der Hyperstabilität der 60er/70er-Jahre zur Instabilität der Gegenwart
  26. 26. Zentrale Frage der “Demokratie 2.0:” Wie läßt sich die Beteiligung an politischen Prozessen verbessern? “Immer das Gleiche: Es sind vorwiegend die artikulationsstarken, gebildeten Mittelschichts- Angehörigen, die sich bei Bürgerbeteiligungen engagieren” (nach:Windhoff-Heritier, Gabriel; Bogumil) Ist IT als “plebiszitäres” Instrument tauglich?
  27. 27. Franz Kühmayer Franz Kühmayer Leadership Report 2015 120 Seiten, Verlag Zukunftsinstitut ISBN: 978-3-938284-87-2 http://bit.ly/leadershipreport

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