FHH Fonds Nr. 17 MS „Aquitania“ ist insolvent – Fachanwälte helfen Anlegern.Was können Anleger angesichts des Totalverlust...
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Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.:...
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FHH Fonds Nr. 17 MS "Aquitania" ist insolvent - Fachanwälte helfen Anlegern

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Der vom Fondshaus Hamburg (FHH) aufgelegten Fonds Nr. 17 MS "Aquitania" ist insolvent. Die Krise der Schiffsbranche hat damit ein weiteres Opfer gefordert. 335 Privatanleger haben ihre in den Jahren 2003 und 2004 investierten rund 13 Mio. € verloren.

Bereits im August 2012 hatten wir über die sich abzeichnende Insolvenz des Fonds berichtet. Denn schon in der FHH-Leistungsbilanz für 2010 wurden Charterraten von gerade einmal 25% der prospektierten Höhe und Schiffsbetriebskosten genannt, die um 41% über den prospektierten Werten lagen. Die Schiffsbetriebskosten beliefen sich auf mehr als das Doppelte der erzielten Einnahmen. Ein kostendeckender Betrieb des Schiffs lag bereits damals in weiter Ferne. Jetzt stehen die Anleger vor dem Totalverlust ihrer Einlage.

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FHH Fonds Nr. 17 MS "Aquitania" ist insolvent - Fachanwälte helfen Anlegern

  1. 1. FHH Fonds Nr. 17 MS „Aquitania“ ist insolvent – Fachanwälte helfen Anlegern.Was können Anleger angesichts des Totalverlusts tun?Der vom Fondshaus Hamburg (FHH) aufgelegten Fonds Nr. 17 MS „Aquitania“ ist insolvent.Die Krise der Schiffsbranche hat damit ein weiteres Opfer gefordert. 335 Privatanlegerhaben ihre in den Jahren 2003 und 2004 investierten rund 13 Mio. € verloren.Bereits im August 2012 hatten wir über die sich abzeichnende Insolvenz des Fonds berichtet.Denn schon in der FHH-Leistungsbilanz für 2010 wurden Charterraten von gerade einmal25% der prospektierten Höhe und Schiffsbetriebskosten genannt, die um 41% über denprospektierten Werten lagen. Die Schiffsbetriebskosten beliefen sich auf mehr als dasDoppelte der erzielten Einnahmen. Ein kostendeckender Betrieb des Schiffs lag bereitsdamals in weiter Ferne. Jetzt stehen die Anleger vor dem Totalverlust ihrer Einlage.Totalverlust für AnlegerDie Anleger stehen jetzt vor der Frage, den drohenden Verlust zu akzeptieren, oder um ihrGeld zu kämpfen – die Chancen stehen nicht schlecht.Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der AnlegerAus unserer jahrelangen Erfahrung bei der Durchsetzung von Anlegerinteressen wissen wir,dass kaum eine Beratung im Zusammenhang mit geschlossenen Fonds unangreifbar war.Denn in der Regel entsprachen die empfohlene Schiffsfondsbeteiligung weder denAnlagezielen, noch der Risikobereitschaft des Anlegers und nur allzu oft war er wirtschaftlichgar nicht in der Lage, die Risiken, die jetzt eingetreten sind, zu tragen. Auch die Informationüber Funktionsweise und insbesondere Risiken des vom Berater empfohlenen Schiffsfondswar in aller Regel unzureichend, da der Berater das Produkt verkaufen wollte, umProvisionen zu verdienen und nicht seinen Kunden durch zutreffende Hinweise aufVerlustrisiken abschrecken wollte.Unzureichende Aufklärung über Risiken der Schiffsfonds-BeteiligungAus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass sie von ihren Beratern über dieRisiken der ihnen empfohlenen hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligungen gar nicht odernicht ausreichend informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie es derBundesgerichtshof formuliert hat (Az. III ZR 249/09), unternehmerische Beteiligungen die alssolche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verlorengehen kann. Die Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratungbilden müssen.
  2. 2. Wir haben bei einer Analyse zahlreicher Beratungen dabei insbesondere folgendeBeratungsfehler festgestellt:  Ein sehr hoher Anteil der von den Anlegern einbezahlten Gelder floss nicht in den Kauf oder Bau der Schiffe sondern wurde für diverse Dienstleistungsvergütungen und Vertriebsprovisionen sowie Zinsen verwendet. Dieses Geld arbeitet zukünftig nicht für die Anleger. Wie hoch dieser Anteil so genannter Weichkosten ist, wurde regelmäßig verschwiegen  Auch die Höhe der Vertriebskosten, die sich bei Schiffsfonds meist deutlich über 15% des Anlegerkapitals bewegten, wurde in der Beratung nach unserer Erfahrung regelmäßig verschwiegen, obwohl die Berater zur Aufdeckung dieser Mittelverwendung verpflichtet gewesen wären.  Schiffsfonds sind hochriskante unternehmerische Beteiligungen, bei denen zahlreiche Faktoren wie Chartereinnahmen oder Schiffsbetriebskosten starken Schwankungen bzw. Veränderungen unterliegen können und das gesamte Fondskonzept zum Scheitern bringen können. Gerade die Risiken hätten Gegenstand der Beratung sein müssen.  Vielfach wurden Schiffsfonds als Altersvorsorge empfohlen. Dabei sind Schiffsfonds als Altersvorsorge nicht geeignet, da sie mit hohen Verlustrisiken verbunden sind, die bis zum Totalverlust der Anlage gehen können.  Die beratenden Banken und Sparkassen haben zumindest bis ins Jahr 2008 hinein regelmäßig nicht darauf hingewiesen, welche Provisionen sie für die Vermittlung von Fondsbeteiligungen erhalten (kickbacks), obwohl sie dazu verpflichtet gewesen wären.Da bestimmte Fehler in der Beratung immer wieder auftauchen, sehen wir vielversprechendeChancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung vonPflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.Haben auch Sie eine Beteiligung am FHH Fonds Nr. 17 MS „Aquitania“ gezeichnet?Möchten Sie wissen, ob Sie Chancen haben, Ihr investiertes Geldzurückzubekommen?Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.Ihre AnsprechpartnerMathias Nittel, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und KapitalmarktrechtAlexander Meyer, RechtsanwaltHeidelberg:Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 HeidelbergTel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 – 9157729München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 – 25549850 | Fax: 089 – 25549855
  3. 3. Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279Leipzig:Rosa-Luxemburg-Straße 27 (Listhaus)04103 LeipzigTel.: 0341 – 21 8296 00 | Fax: 0341 – 21 8296 01www.nittel.coinfo@nittel.cohttp://www.nittel.co/kanzlei/kapitalanlagerecht/geschlossene-fonds/schiffsfonds/fhh-fonds-17-ms-aquitania-ist-insolvent-fachanwaelte-helfen-anlegern.html

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