41 ostsee sparkassev2

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41 ostsee sparkassev2

  1. 1. Steuerung von Kreditengagements bei derOstseeSparkasse RostockAK Mecklenburg-Vorpommern / Olaf LüdtkeControlling norddeutsch – Kurs halten29. Oktober 2011, Stade Folie 1
  2. 2. Steuerung von Kreditengagements bei derOstseeSparkasse Rostock 1. Kurzvorstellung 2. OstseeSparkasse Rostock in Zahlen 3. Risikofrüherkennung in der OstseeSparkasse 4. Gutes Controlling hilft Unternehmen und Bank Folie 2
  3. 3. 1. Kurzvorstellung Olaf Lüdtke Beruflicher Stationen: Industriemeister für Elektrotechnik, Betriebswirt des Handwerks, Bankkaufmann, Dipl. Bankbetriebswirt (BA) Seit 2000 Mitarbeiter der OstseeSparkasse Rostock Firmenkundenberater seit 2003 • Spezialkunden/Immobilien • Kommunalkunden Folie 3
  4. 4. 2. OstseeSparkasse Rostock in Zahlen Branche: Allfinanzanbieter Kunden: 300.000 in der Region Mitarbeiter: 726 an 41 Standorten Engagement: mehr als 2,1 Mio. für Spenden und SponsoringmaßnahmenKreditvolumen:1,4 Milliarden EUR für Firmenkunden undPrivate BaufinanzierungDavon in 2010 über 87 Mio. für Unternehmenin der RegionDavon in 2010 ca. 185 Mio. an Privatkunden Folie 4
  5. 5. Kreditprozess allgemein Kredit- abschluss Auszahlung des Betrages Monitoring zur Ent- Rückzahlung Anbahung eines wicklung des Kunden, Schließen der Kreditgeschäftes Überwachung der Bücher ggf. Verhandlungen Vertragseinhaltung Neugeschäft Prüfung von UnterlagenAnbahung Abschluss Haltedauer Ende Folie 5
  6. 6. Risikofrüherkennung als wichtigerBestandteil des Kreditprozess Kredit- abschluss Auszahlung des Betrages Monitoring zur Ent- Rückzahlung Anbahung eines wicklung des Kunden, Schließen der Kreditgeschäftes Überwachung der Bücher ggf. Verhandlungen Vertrgseinhaltung Neugeschäft Prüfung von UnterlagenAnbahung Abschluss Haltedauer Ende Risikofrüherkennung Folie 6
  7. 7. 3. Risikofrüherkennung als wichtigerBestandteil des Kreditprozess bei der OSPAThematische Verantwortlichkeit liegt bei der Spezialkundenbetreuung•Schwerpunkt Früherkennung von Risiken bei laufendenKreditengagements•Sachgebiet Spezialkundenbetreuung mit 7 MitarbeiternSoftwareeinsatz zur Früherkennung risikobehafteter Kreditengagements•Contas RiskControl L; ¼ jährliche Bewertung aller Kreditfälle durchSpezialkundenbetreuung•OSPlus-Software; Einsatz durch Firmenkundenberater Folie 7
  8. 8. Wesentliche Aufgaben derSpezialkundenbetreuung• Prüfung der Sanierungsfähigkeit und –würdigkeit• kurzfristige Risikoreduzierung für die Bank• Reduzierung des Risikos durch gezielte Rückführung• Verringerung des Obligos über aktive Unternehmenssanierung• Begleitung der Sanierung durch Intensivbetreuung für Firmenkunden, Geschäftskunden, Baufinanzierung, Sonderaufgaben• Ziel: Mögliche Schieflagen so früh wie möglich erkennen! Folie 8
  9. 9. Früherkennungsprozesse sollen alle Phaseneiner Unternehmenskrise abdecken Fehlallokation Fehldisposition MarktanteilsverlusteZunehmender Grad der Bedrohung Ertragsrückgang Umsatzrückgang Andauernde Kapazitätsunterauslastung Liquiditätsmangel Überschuldung/Illiquidität STRATEGISCHE PRODUKT- UND ERFOLGSKRISE LIQUIDITÄTSKRISE AKUTE GE- KRISE ABSATZKRISE FÄHRDUNG Zusammenbruch „Strategische Frühwarnung“ „Akute Frühwarnung“  Rechtzeitiges Agieren!  Unverzügliches Agieren! * z.B. auf Basis Beraterwissen z.B. auf Basis Konto- , System- , Bilanzdaten Folie 9
  10. 10. Früherkennungsprozesse sollen alle Phaseneiner Unternehmenskrise abdecken Fehlallokation Fehldisposition Marktanteilsverluste Sehr früh =>Zunehmender Grad der Bedrohung gute Chance auf Ertragsrückgang Turn a round Umsatzrückgang früh => alles ist möglich Andauernde Kapazitätsunterauslastung Liquiditätsmangel Spät => hohe Anstrengung nötig Überschuldung/Illiquidität STRATEGISCHE PRODUKT- UND ERFOLGSKRISE LIQUIDITÄTSKRISE AKUTE GE- KRISE ABSATZKRISE FÄHRDUNG Zusammenbruch „Strategische Frühwarnung“ „Akute Frühwarnung“  Rechtzeitiges Agieren!  Unverzügliches Agieren! * z.B. auf Basis Beraterwissen z.B. auf Basis Konto- , System- , Bilanzdaten Folie 10
  11. 11. Qualitative RisikoindikatorenGefährdende Veränderungen im Verhalten beiUnternehmen Kreditgesprächen/Absprachen• Änderung Rechtsform •Abweichung zwischen avisiertem u.(Haftungseinschränkungen) / tatsächlichem Geldeingangszeitpunkt •FalschaussagenGesellschafterwechsel •keine oder verspätete Einreichung zugesagter•Veränderungen im Zahlungsverhalten Unterlagen(Lieferentenkredit statt sonst Skontozahler ,Scheckreiterei) Markt-/Wettbewerbsumfeld•gefährliche Veränderungen im •außergewöhnliche Konkurrenzaktivitäten •besonders negative Konjunkturaussichten inInvestitionsverhalten wichtigen Absatzmärkten•innerbetriebliche Probleme (Kurzarbeit, •NachfrageeinbruchSchadensfälle, Streit zwischen •Wegfall von Großaufträgen/nachteiligeGesellschaftern/Geschäftsführung) langfristige Verträge•Kündigung qualifizierter •wesentliche SicherheitenverschlechterungMitarbeiter/Mitarbeiterfluktuation Privates Umfeld•nicht ausreichender Versicherungsschutz •Bekanntwerden von Betrugsfällen•Sitzverlagerung/Betriebsaufspaltungen •Erbstreitigkeiten •private Probleme (Scheidung, juristische•Steuerberaterwechsel Konsequenzen)•Tod oder schwere Erkrankung verantwortlicher •Veränderungen EntnahmepolitikPersonen Folie 11
  12. 12. Verbundbewertung von Risikoindikatoren Kriterium Aktiv erzwingt MindestnoteGG 40 Tage o. Habenumsatz Ja NeinMahnstatus (> 25 Euro) Ja NeinKapitaldienstauslastung Ja NeinBonischlüssel >= 200 Ja JaÜzi mind. 3 x 30 T (in 365 Tagen) Ja NeinÜzi mind. 1 x 60 T (in 365 Tagen) Ja NeinLastschriftrückgabe mangels Deckung Ja NeinScheckrückgabe Ja NeinÜzitage Anzahl Ja Neinrückläufige Habenumsätze (saisonbedingt, rollierender Ja NeinVergleich mit Vorjahreszeitraum)Standardrating, Immorating, KK-Rating Ja Nein Folie 12
  13. 13. Prozess der Betreuung von kritischenEngagements Datenerhebung/Monitoring Klassifizierung/Bewertung Intensivbetreuung Quantitativ Abwicklung Rating- Warnsignale Abstimmung über künftige Sanierung Risikoindikatoren Watchlist Betreuung aus Konto- und Systemdaten -stark gefährdet Vor- Weitere selektion -gefährdet Intensiv- quantitative betreuung Risikoindikatoren -auffällig Normal- Qualitativ betreuung Rating-Warnsignale Erstvorstellung Wieder- Weitere qualitative vorstellung Risikoindikatoren Folie 13 13
  14. 14. Steuerung bei kritischen EngagementsHandlungsoptionen Trend: Anzahl kritischer Engagements sinktaktive Sanierung Risikoanforderungen an Kunden und BankAlle Mittel stehen der Bank zur Verfügung steigennach MARISK EinbindungUnternehmensberaterKonsolidierung (bei immobilienlastigenEngagements)„kein neues Geld“Ausstieg aus EngagementAbwicklung innerhalb v. 1 Jahr –Kapitalschnitt zulässigStillhaltenweitere Begleitung des Engagements(z.B. mangels Alternativen)„jedoch kein neues Geld“ Folie 14
  15. 15. Beispiel RisikoengagementLebensmittelproduzentDas Beispiel ist nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Folie 15
  16. 16. 4. Gutes Controlling hilft Unternehmen undBankGutes Controlling hilft dem Gutes Controlling hilft der Bank weilUnternehmen weil: Unternehmen mit gutem ControllingGefahren frühzeitig aufgezeigt werden => weniger Fehlentscheidungen treffenGegensteuern ist noch möglich Benötigte Daten für Kreditanträge und dasFehlentscheidungen vermeiden werden Monitoring schnell zur Verfügung stehenkönnen, z.B. Verträge über schlechteEinkaufskonditionen oder schlechte Eine Datenbasis für Simulationen undVerkaufsoptionen Szenarien bei der Krisenbewältigung zur Verfügung stehtEine Datenbasis für Simulationen undSzenarien bei der Krisenbewältigung zurVerfügung stehtEs die Zusammenarbeit mit Bankenerleichtert und Kredite schneller zurVerfügung stehen Folie 16
  17. 17. Steuerung von Kreditengagements bei derOstseeSparkasse RostockAK Mecklenburg-Vorpommern / Olaf LüdtkeControlling norddeutsch – Kurs halten29. Oktober 2011, Stade Folie 17

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