Dr. Gian-Claudio Gentile
gian-claudio.gentile@hslu.ch
Dr. Claudia Meier Magistretti
claudia.meiermagistretti@hslu.ch
19.11...
Ausgerechnet in der Tech-Branche ist es
französischen Arbeitgebern künftig untersagt,
ihre Mitarbeiter nach 18 Uhr per Mai...
Eigenverantwortung?
Grundsätzlich finde ich das einen guten Ansatz,
um Stress zu reduzieren. Allerdings finde ich, das
Ges...
Hotelier
Ich schaue meine geschäftsmail regelmässig in der
freizeit und ferien an, damit ich weniger stress bei der
arbeit...
Quelle: Pfeiffer, 2012 (Fehlzeiten Report)
Die Technik von heute kann mehr und konkreter
gestaltet werden als je zuvor, da...
Quelle: Ducki et al., 2012 (Fehlzeiten Report)
Die Prozesse werden sich selbst überlassen.
Folge: rotierende Hamsterräder,...
Projekt «BGM ist Chefsache! »?
(Kurz-)Information zur Studie
1. Welches sind die subjektiven Bedeutungs- und
Relevanzstrukturen der Führungskräfte in Hinblick auf die
Themen Gesundhei...
Eckdaten zum Studiensample:
• 29 / 31 ausgewertete Teil-Narrative Interviews (1.5 Std./IP)
• Geschäftsleitungsmitglieder
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Ergebnisse
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systematisch
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Interview: „Familienbetrieb“
Ich finde die Schwächen nicht wahnsinnig
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Management in der Unsicherheitszone
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Konkrete Massnahmen
Massnahme Vorgehen
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z.B. Gleichsetzung; Freizeitausgleich
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Management in der Unsicherheitszone
Qualifizierte
Verantwortung:
Partizipative Regelung der
Entgrenzung von Arbeit mit
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Präsentation Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Erläuterungen zur Studie "Betriebliches Gesundheitsmanagement" der Hochschule Luzern.

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Präsentation Betriebliches Gesundheitsmanagement

  1. 1. Dr. Gian-Claudio Gentile gian-claudio.gentile@hslu.ch Dr. Claudia Meier Magistretti claudia.meiermagistretti@hslu.ch 19.11.2015 Konferenz - Digital Detox
  2. 2. Ausgerechnet in der Tech-Branche ist es französischen Arbeitgebern künftig untersagt, ihre Mitarbeiter nach 18 Uhr per Mail zu kontaktieren Quelle: 20 Minuten, 15.04.2014 E-Mails nach Feierabend sind verboten
  3. 3. Eigenverantwortung? Grundsätzlich finde ich das einen guten Ansatz, um Stress zu reduzieren. Allerdings finde ich, das Gesetz wiederspiegelt die heutige Gesellschaft. Alles wird mit Gesetzen, Vorschriften, usw. geregelt. Keine Spur mehr von Eigenverantwortung. E-Mails nach Feierabend sind verboten Quelle: Arbeiter, 15.04.2014 / 20 Minuten
  4. 4. Hotelier Ich schaue meine geschäftsmail regelmässig in der freizeit und ferien an, damit ich weniger stress bei der arbeit habe. Vielleicht sollten wir uns eher überlegen, ob die gegenwärtige e-mail-flut noch zumutbar ist. Heutzutage schreibt jeder mails ohne zu überlegen. Da könnten wir viel zeit für entspannung sparen. Quelle: Keller, 15.04.2014 / 20 Minuten ...0:46 vom Handy gesendet... E-Mails nach Feierabend sind verboten
  5. 5. Quelle: Pfeiffer, 2012 (Fehlzeiten Report) Die Technik von heute kann mehr und konkreter gestaltet werden als je zuvor, damit ließe sich Flexibilität, Gesundheit und Vereinbarkeit in neuer Qualität verbinden. Wo steht die Wissenschaft...? Ob dies auch passiert, entscheidet sich jedoch im Sozialen und in der betrieblichen Interessensaushandlung.
  6. 6. Quelle: Ducki et al., 2012 (Fehlzeiten Report) Die Prozesse werden sich selbst überlassen. Folge: rotierende Hamsterräder, Zunahme von gesundheitlichen Störungen. Wo steht die Praxis...? Thematisierung von Stress und Entgrenzung Folge: Unklarheiten in Definitions- und Aushandlungsprozessen werden sichtbar. Entlastung durch Reglementierung begünstigen. Folge: noch nicht bekannt.
  7. 7. Projekt «BGM ist Chefsache! »? (Kurz-)Information zur Studie
  8. 8. 1. Welches sind die subjektiven Bedeutungs- und Relevanzstrukturen der Führungskräfte in Hinblick auf die Themen Gesundheit und deren Management? 2. Wie und wo verorten die Führungskräfte die Verantwortung für das Management der Gesundheit der Mitarbeitenden? 3. Welche Elementen einer guten Praxis, d.h. welche erfolgskritischen Faktoren für die Umsetzung von BGM in Betrieben, lassen sich aus den Daten der Interviews herausarbeiten? 4. Welche Herausforderungen können bei der Gestaltung und Umsetzung von BGM-Maßnahmen aus Sicht der Führungs- kräfte aufgezeigt werden? Fragestellung
  9. 9. Eckdaten zum Studiensample: • 29 / 31 ausgewertete Teil-Narrative Interviews (1.5 Std./IP) • Geschäftsleitungsmitglieder • Grossunternehmen und KMU • Profit (19), Verwaltung (7) und Non-Profit (5) • Deutschsprachige Schweiz
  10. 10. Ergebnisse
  11. 11. systematisch pro-aktivreaktiv situativ
  12. 12. systematisch pro-aktivreaktiv situativ Interview: „Familienbetrieb“ Ich finde die Schwächen nicht wahnsinnig dramatisch und dann sehe ich auch die Chancen nicht so extrem. Ja, es gibt sicher ein Entwicklungspotential , dass man gewisse Grundsätze würde festhalten. Ob das etwas bringt, ist eine andere Frage. Interview: Dilemma (…) die Old-School-Hardliner immer noch mit der Tendenz, wenn sie (die MA) es nicht packt, das Leben wird nunmal härter, so be it. Bis hin zu, wir müssen so ein Caring- Programm sein, wir müssen zärtlicher mit den Leuten umgehen und im Prinzip ein bisschen mehr in Watte hüllen (…) daraus ergeben sich Konflikte.
  13. 13. Gesundheit Krankheit Kein Problem Kein Problem Leistungs- vertrag GF Leistungserhalt Risiko versichert IV / CM Führung in der Unsicherheitszone?! Gesundheitsförderung Leistungserhalt Unsicherheitszone: • Intimität • Privatheit • Wertediskussion
  14. 14. Management in der Unsicherheitszone Qualifizierte Verantwortung: Partizipative Regelung der Entgrenzung von Arbeit mit den Mitarbeitenden Qualifizierte Autonomie: Partizipative Regelung der Eingrenzung von Autonomie mit dem / der Vorgesetzten «Sicher unsicher» «Selbstschutz / Freiheit» Führung Mitarbeitende
  15. 15. Konkrete Massnahmen Massnahme Vorgehen Kompensation von Erreichbarkeitszeiten z.B. Gleichsetzung; Freizeitausgleich Transparente Regeln für Zeiten der Erreichbarkeit Erwartungen an die Beschäftigten bezüglich Erreichbarkeit deutlich formulieren Regeln für Zeiten der Nicht-Erreichbarkeit Nicht alle Beschäftigten (einer Organisationseinheit) müssen immer gleichzeitig erreichbar sein Aufschiebbare Komm. verhindern Kommunikation ausserhalb der Arbeitszeit wenn möglich vermeiden Ausnahmeregeln Für heisse Projektphasen oder absolute Notfälle sind Ausnahmeregeln möglich Vertretungsregelungen Für Urlaub oder bei Krankheit verbindliche Vertreter festlegen Reaktionszeiten vereinbaren Zeitspanne, innerhalb der reagiert werden muss, verbindlich festlegen. E-Mail-Policy Regeln für Umgang mit E-Mail festlegen Technische Lösung z.B. durch Serverabstellung ausserhalb der Kernarbeitszeiten. iga-Report 23, 2013
  16. 16. Management in der Unsicherheitszone Qualifizierte Verantwortung: Partizipative Regelung der Entgrenzung von Arbeit mit den Mitarbeitenden Qualifizierte Autonomie: Partizipative Regelung der Eingrenzung von Autonomie mit dem / der Vorgesetzten «Sicher unsicher» «Selbstschutz / Freiheit» Führung Mitarbeitende

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